Abhandlungen - NATURHISTORISCHEN GESELLSCHAFT, xvım. Band. 0. Bot, Gare 1912 NÜRNBERG 1912. Druck von J. L. Stich. ° Abhandlungen der NATURHISTORISCHEN GESELESCHAFT NÜRNBERG. Enthaltend: Professor Dr. August Heerwagen. Nekrolog (mit Bildnis). Die Kultur als Hauptfeind der Natur. Von Dr. August Heerwagen. Ein Fund aus der Ruherten. Von Dr.S. von Forster Über Erdpyramiden. Von Dr. Wilh. Graf zu Leiningen. Über Fossilfunde. Von Dr. Ernst Stromer-München Über re der Trias Frankens. Von Anton Handlirsch- N a s ee Mollusken im fränkischen Jura. Von D. Geyer- Stuttgart. NÜRNBERG 1909. U.E. Sebald, Kgl. Bayer. Hofbuchdruckerei. Dr. AUGUST HEERWAGEN Zum Gedächtnis an 5 Dr. August Heerwagen. Dr. August Heerwagen war geboren am 4. Juni 1849 zu Bayreuth als jüngster Sohn des damaligen Gymnasialprofessors daselbst, späteren Oberstudienrats und Rektors am Melanchthongymnasium zu Nürnberg, Dr. Heinrich Heerwagen. Er absolvierte das Gymnasium zu Nürnberg 1867 und widmete sic seiner innigen Neigung folgend, dem Studium der Naturwissenschaften in Erlangen, dann an der polytechnischen Hochschule in München und, nach bestandener Lehramtsprüfung, an der Universität Berlin. 1872 w er zum Reallehrer in Wunsiedel ernannt, wo er seinen eigenen Herd gründ An der Seite seiner Gattin, Wilhelmine geb. v. Ölhafen, erblühte ihm reiches häusliches Lebensglück. Schon in Wunsiedel entfaltete sich > um im Jahre 1888 mit einer Arbeit über den „Kiefergaumenapparat e er an der Universität nn zu DESSEN, zur der Ei nach vierwöchenichen: Krankheit: a aus dem Be i ee Dies der äußere Rahmen, in welchem sich das Leben des Teueren abspielte. Aber welch ein reiches, vielseitiges, in sich harmonisch ab- - geschlossenes Lebensbild wird von demselben umschlossen! Einer Familie aus dem sagen- und sangesreichen Thüringen ent- sprossen, die aber seit langer Zeit im fränkischen Oberland mit seiner frischen, offenherzigen, arbeitsfreudigen Bevölkerung daheim war und ‚aufgewachsen unter der Obhut eines als Gelehrter und Jugendbildner gleich "bedeutenden Mannes von hohem Seelenadel, herangewachsen in unserem . Nürnberg konnte sich Heerwagen’s trefflich veranlagte Persönlichkeit nach allen Seiten aufs Beste entfalten. Ki Aus der ursprünglichen thüringischen Heimat seines Ge- .schlechts war ihm angeboren die innige Freude an Berg und Quell, e an Wald und Flur, vor allem an der buntgefiederten, leichtbeschwingten = Vo; ogelwelt, die er ganz besonders ins Herz geschlossen hatte; ferner das E ebhiafte Interesse für all die Sagen, Bräuche und Sitten, in welchen das 4 kindlich naive Naturempfinden des Volkes sich seinem feinsinnigen Ge- müt offenbarte. Aus der eigenen oberfränkischen Heimat, wo er die “nachhaltigen Eindrücke der ersten Lebensjahre erhielt, hatte er seine ober- _ fränkische offenherzige, bedürfnislose, gerade Art, die ihn so schön zierte. e Solche Charaktereigenschaften und eine nie ermüdende Arbeitskraft und : ‚Arbeitsfreude gewannen ihm gar schnell die Achtung seiner Kollegen, die . _ Liebe seiner Schüler, und es war nicht Phrase, sondern volle, aus tiefster 2 _ Seele kommende Wahrheit, wenn am Grabe Heerwagens bezeugt wurde: 4 er war ein ganzer Mann, ein Freund und gütiger Lehrer, ein liebens- 4 _ würdiger Kollege, ein edler Mensch gewesen. a Welch eine Fülle gründlicher Kenntnisse dem Heimgegangenen eigen “war, davon hatten gar viele keine Ahnung, da der bescheidene Mann nie mit seinem Wissen prunkte. Er hatte nicht bloß durch anhaltenden ‚Fleiß gründliche Kenntnisse in ı englischer, spanischer und italienischer En und mehrjährige Leiter der geographischen Sektion gewesen, war er völlig zu Hause. Sein Wissensdrang bestätigte sich ferner in kultur- ‘und kunstgeschichtlichen Studien. Bei all seinen Arbeiten erfüllte ihn aber ‚nicht das Streben, tote Kenntnisse aufzuspeichern, sondern vielmehr in ' das geheimnisvolle Leben und Weben der Natur ee vom klein- ‚sten un bis zum größten. i Als unser Freund im Jahre 1883 der Gesellschaft beitrat, zeigte es sich sofort, daß sie an ihm nicht nur ein Mitglied, sondern einen sehr eifrigen Mitarbeiter gewonnen hatte. Die Vielseitigkeit und Gründlichkeit seiner Kenntnisse, die bei aller Festigkeit der eigenen Überzeugung stets bewiesene Achtung vor den Überzeugungen anderer, seine allem ehrgeizigen Streben abholde Anspruchslosigkeit gewannen binnen kurzer Frist das einmütige Vertrauen der Gesellschaft, die ihm bereits 1892 die Stelle eines I. Sekretärs übertrug und ihn drei Jahre später — in einer kritisch beweg- ten Zeit — zur Leitung ihrer Geschäfte berief. Nur widerstrebend folgte er diesem Rufe; aber er hat das Vertrauen im vollsten Maße gerechtfertigt. In kurzer Zeit gelang es ihm, die damals bestandenen Zwistigkeiten und Mißstände zu beseitigen, innerhalb der Gesellschaft die alte Eintracht: wiederherzustellen, ein harmonisches Zusammenarbeiten der in den ein- R: zelnen Sektionen tätigen Kräfte und deren feste Verbindung ‚mit der Muttergesellschaft zu sichern und durch vielfältige eigene Vorträge und 8 Referate in den Gesellschafts- und Sektionssitzungen anregend und för- & dernd zu wirken. Es ist ja in der Tat nichts Geringes, was ein Direktor = unserer Gesellschaft leisten muß: Neben der Vertretung nach außen, E... Leitung der inneren Verwaltung, der Erschließung neuer Finanzquellen für die allzeit notleidende Kasse, ist es die Pflege der Beziehungen zu Schwester- gesellschaften und gelehrten Mitarbeitern aller Länder, ist es ferner die eigene wissenschaftliche Mitarbeit, die Gewinnung neuer Mitglieder und noch so unendlich vieles andere mehr. Nun, dazu war Heerwagen in sonder- licher Weise geeignet. Seine Milde und Freundlichkeit führte ihm die Herzen zu; seine vielseitigen Beziehungen ermöglichten es ihm, auch 5 m Pr hatte, blieb er ihr doch bis ans Ende treu zugetan und betätigte lebendiges Interesse durch vielfache Referate und Vorträge, bis der seinem Wirken ein Ziel setzte. Ihm, dem schlichten Ehrenmanne, der seine reichen Gaben und Kräfte. ) anspruchslos und freudig in den Dienst der Gesellschaft stellte, werden ier ihn beseelte, in unserer Mitte lebendig erhalten als ein kräftiges Band essen Arbeiten, eingedenk eines eiceronischen Spruches, wie er angenen findet: Omnes artes, quae ad humanitatem _ pertinent habent re Wilhelm Rüdel. Die Kultur als Hauptfeind der Natur. VORTRAG von Die Kultur als Hauptfeind der Natur. Vortrag gehalten am 26. nn 1904 in der Pe an zu Nürnberg n Professor Dr. August t He ag Aıs ich einmal vor vielen Jahren an dieser Stelle ein paar Tiere vor- R legte, deren Existenz in gefährlicher Weise bedroht erscheint, zitierte ich _ den Ausspruch: „Die Kultur ist ein Feind der Natur‘ und stieß damit auf lebhaften Widerspruch von befreundeter Seite. Wenn ich jenen Satz in etwas müssen, ich möchte vielmehr überhaupt erörtern, wie tief einschneidend die Kulturfortschritte der Menschheit wie die zunehmende Kultur des Bodens in fremden Ländern sowohl als in unserer eigenen Heimat in die natürlichen = Zustände eingreifen und welche Wandlungen des ursprünglichen Naturbildes sich daraus ergeben. Carl Bolle, der bekannte Berliner Natur- und issatkündign klagt a in seiner poetischen Weise darüber, wie die hastig er Zeit die alte re „Noch gestern, sagte er, stand ein altersgrauer Wartturm, eine granitne Stadtmauer. Heute fällt uns ein, sie wieder einmal zu besichtigen; beide sind abgerissen. Die Rieseneiche, Zeuge längst verflossener Jahrhunderte, ' in gleicher Lage, ist umgehauen, seltener vom Sturm entwurzelt. Der mäch- tige Felsblock, den einst die Urflut auf Schollen von Gletschereis aus fer- nem Nordland herabwälzte, unter dem die Unterirdischen ihr Heim hatten — Pulver hat ihn gesprengt, vielleicht der Ausbesserung einer neu zu pflastern- den Wegestrecke zuliebe. Jener Sumpf, in dem auf schwanker Moosdecke eine ganze Vegetation seltenster und schönster Moorpflanzen, den Kenner entzückend, zu finden waren — er liegt ausgetrocknet vor uns. Von dem Utilitarismus der Gegenwart, von industrieller Hochflut, von der Not wach- sender Bedürfnisse bedroht, schwinden mehr und mehr die Wahrzeichen - und Symbole der Vergangenheit. Die Gewächse unserer Flora, die Tiere unserer Fauna sind in raschem Niedergang begriffen.“ : Wir gedenken mit bedrückenden Gefühlen des unabänderlichen Ge- setzes, daß die Naturvölker durch die ihnen aufgezwungene Kultur aufs _ _ empfindlichste geschädigt, ihrem unaufhaltsamen Rückgang, ihrer endlichen Aufhebung zugedrängt werden. Sie verschwinden vom Schauplatz auch da, wo nicht etwa mit Brutalität und Grausamkeit ihnen entgegengetreten wird. Wir brauchen nicht auf die Schandtaten der Spanier des 16. Jahr- hunderts zurückzugehen; auch unser modernes Europa wird seinen so viel gepriesenen humanitären Anschauungen nicht immer gerecht. Karl Noetzel rügt in einem Artikel „Zur Rassenfrage“ in der Zeitschrift „Gegenwart“ den Kulturhochmut der Europäer, welcher ein Verständnis für fremdrassige Denkungs- und Handlungsweise nicht aufkommen lasse. Das führt zu falscher Beurteilung und Behandlung, die nicht verdient ist und nicht vertragen wird. Zum Beweis dafür sei hier wörtlich mitgeteilt, was ein gewisser Herr von Bülow in einer älteren Nummer der Kolonialzeitung über die Bildungs- fähigkeit der Samoaner schreibt: „Samoanische Knaben, die es in den Alum- .naten der katholischen Mission auf der Insel Fotuna und Uea — also außer Landes — in den Studien recht weit gebracht hatten, brachen in dem kriti- schen Alter plötzlich die Studien ab, um mit einer Landestochter davon zu . gehen. Der einzige Weg, solche Vorkommnisse nach Möglichkeit zu ver- w hindern, ist die Erziehung von eingeborenen Kindern außer Landes, in einem RE: | ‚sogar in bezug auf spärliche Bekleidung. Besser gestalten sich die Aussichten für die Zivilisierung des weiblichen Teiles der Bevölkerung. Haben katho- > ‚lische Missionäre doch bereits wiederholt junge Sämoanerinnen zu ‚Nonnen : BEI TE erziehen können. Doch diese vereinzelten Ausnahmen wollen nichts bedeuten. Im allgemeinen muß man die Frage, ob die Samoaner bildungsfähig seien, unter der Bedingung bejahen, daß die zu Bildenden zeitlebens von ihrer Heimat ferngehalten werden.“ Ist das wirkliche Zivilisation? Nicht vielmehr raffinierte Grausam- keit? Gerade mit Rücksicht auf den heiteren, leichtlebigen Charakter des samoanischen Volkes. Die Kolonisation erkennt als eine ihrer Hauptaufgaben die kulturelle. Über die moralische Berechtigung dazu, meint Hauptmann Hutter, ließe sich streiten, es läge hier wohl nichts anderes vor als die brutale Anwendung des Naturgesetzeg vom Recht des Stärkeren. Was wir kulturelle Aufgabe Br nennen, hat der Indianer Nordamerikas in eine andere Formel gekleidet: A „Der Rauch vom Herdfeuer der Blaßgesichter tötet den roten Mann.“ F Die mitzubringende Entwicklung der Kulturrassen kann, wie Graf R Joachim v. Pfeil bemerkt, leider nur auf dem Weg der Zerstörung vor sich gehen. Die Völker Europas drängen nach außen, sie brauchen Raum, wo ihre latenten Kräfte nutzbringend sich entwickeln können, statt sich ver- nichtend gegen sich selbst zu richten. Br Wir können an dieser Tatsache nichts ändern und müssen es begreifen, ei wenn ein moderner Amerikaner, die durch den Untergang der Indianer be- wirkten Vorteile abwägend, ohne Bedauern voraussieht, wie im Verlauf % weniger Generationen die Wigwams der nach seiner Meinung sittenlosen, halbnackten Wilden durch neue Städte des Westens ersetzt werden, bevölkert von Millionen hochzivilisierter fleißiger Weißen, wie an Stelle der zahllosen er Büffel- und Antilopenherden, die einst über die Prärie hinzogen, reiche Herden amerikanischer Rinder und feinwolliger Schafe treten und die öden unfrucht- baren Flächen, welche mit kurzem Büffelgras, Sonnenblumen und stach- ligen Cacteen bedeckt waren, dereinst unter fleißigem Anbau von goldnen Ernten von Weizen und Mais strotzen. Wenige erhalten bleibende Namen. mögen dann die einzige Erinnerung an die roten Menschen bilden. i 5 Denken Sie an die Moros Neuseelands, die Araukaner des südlichen Chile, die Ainos der Insel Yezo, über sie alle sind, wie über die Indianer Nordamerikas die Würfel gefallen, in statistisch berechenbarer Zeit werden sie der fortschreitenden Kultur zum Opfer gefallen sein. Eingeschleppte N Ne wichtiges psychisches Moment nicht zu übersehen. Sobald ein Natur- volk mit einer ihm weit überlegenen Rasse, wie der weißen, in Kontakt kommt, und sieht, wie es von ihr trotz aller Anstrengung seiner Kräfte zu- rückgedrängt, in seinem Besitztum und Lebensgenuß geschmälert wird, und wie sogar die von den Eindringlingen mitgeführten Tiere und Pflanzen die heimischen verdrängen, so verfällt es allmählich in verzweifelte Resig- nation gegenüber dieser ihm unerklärlichen, fast unheimlichen Macht und das Gefühl, daß jedes Auflehnen gegen die Unterdrückung nutzlos ist, läßt es völlig erschlaffen. Dieses Versinken in Lethargie macht es dann noch rascher empfänglich für jedes moralische und körperliche Siechtum, die geistige „Depression“ öffnet die Eingangspforten für alle dahinraffenden - Krankheiten. So wie die Ankunft einer höheren Rasse die Urbevölkerung aus ihrem angestammten Sitze vertreibt, so geschieht esauch mitden Tieren. Mitden Kolonisten kommen zufällig oder absichtlich, unbedacht oder planmäßig, Tiere aller Art ins Land. Es liegt ja nahe, daß die Ansiedler heimische Tiere, die ihnen lieb oder nützlich waren, aus der Heimat mit in die Fremde nehmen und dort einzubürgern suchen, soweit ihre Existenz mit der Beschaffenheit „der neuerworbenen Heimat vereinbar ist. Notwehr und Bedürfnis nötigen _ ihn zur Zurückdrängung und Vertilgung vorhandener schädlicher Tiere, aber selbst die nützlichen Haustiere der wilden Völker vermögen sich neben den eingeführten europäischen Haustieren nicht zu behaupten, un- merklich fallen auch sie dem Kampf ums Dasein zum Opfer. Indem sie ihre er Lebensbedingungen verlieren, müssen sie denjenigen Geschöpfen weichen, die der Mensch als ihm nützlich ansiedelt, soweit sie sich nicht etwa dem Menschen zu Trutz und Schaden in die neuen Verhältnisse zu fügen wissen. Altweltliche Haustiere haben sich als echte Kosmopoliten auch die neue 2 Welt zu eigen gemacht. Ist schon die absichtliche Verbreitung von Tieren unter Umständen ein höchst gefährliches Experiment, wie wir später sehen werden, so liegt noch eine viel größere Gefahr in der zufälligen Einschleppung von Schädlingen. Da dieselben ohne ihre heimatlichen Feinde in der neuen Heimat anlangen, beobachten wir häufig, daß dieselben hier eine viel ver- hängnisvollere Tätigkeit entfalten, als in ihrer alten Heimstätte. Die Ära der zufälligen Verbreitung von Tieren wie auch von Pflanzen begann mitder Entwicklung des Handels und wuchs damit. Am leichtesten vollzieht sich . ein Austausch von Arten zwischen Gegenden mit sehr ähnlichen Klima und übereinstimmenden Jahreszeiten, noch befördert durch Haufgken und ER Schnelligkeit der Verbindung. Am häufigsten ist deshalb der Austausch zwischen Europa und Nordamerika. Europäische Arten siedeln sich leichter in Amerika an und gedeihen dort, als umgekehrt. Amerika hat von etlichen 70 den Nutzpflanzen schädlichen Insekten, die es besitzt, etwa 30 aus Europa erhalten, während wir von Amerika eigentlich nur die Reblaus, den Colorado- käfer und die wollige Wurzellaus (Schizoneura lanigera) bekommen haben. Neuerdings berichtet Sajo über Lecanium robiniarum, die Schildlaus des Akazienbaumes, welche in Nordmexiko wohl infolge der seitens ihrer Schma- rotzer energisch ausgeübten Naturpolizei nur eine bescheidene Rolle spielt, - während sie in Zentral- und Südungarn, vom Druck ihrer neuweltlichen Feinde befreit, durch wimmelnde Unmassen der Schrecken der Akazienpflanzer wurde. Unbeabsichtigte Verbreitung fand der bei uns seltener werdende Schwammspinner (Ocneria dispar) in Amerika. Ein gewisser Trouvelet, der >“ sich mit dem Studium der seidenartigen, industriell verwertbaren Produkte der Insektenwelt abgab, nahm aus Frankreich einige Eipolster dieses Spinners mit und setzte die ausgekrochenen Raupen in seinem Garten auf einen Strauch, bedeckt mit einem Gazeschleier, um das Insekt weiter zu züchten. Ein Gewittersturm zerriß in einer Nacht das Gewebe und die entkommenen 4 Raupen verbreiteten sich nun rapid in den Anlagen seiner Heimat Mitford und über die übrigen Teile des Staates Massachusetts. Das massenhafte Auf- treten des Schwammspinners und seine weitere Ausbreitung veranlaßte über die ganze Erde verbreitet absichtlicher Verbreitung ist die des Sandflohs. Derselbe wurde 1872 im Ballast eines von Rio de Janeiro kommenden Schiffes in Guinea ein- geschleppt und drang schnell erobernd vor. Schon 1875 fand ihn Pechuel- e Lösche 30 Seemeilen von der Küste entfernt, im November bereits 60 Meilen vom Meer am Kongo. Stanley beobachtete ihn schon 20 Seemeilen s von der Ostküste. Vor mehreren Jahren hat er die Durchquerung des = Veränderungen, welche der Mensch in der Fauna Chiles bewirkt hat ä B: „Vor Ankunft der Spanier war das Guanaco das einzige Tier, aus dessen Wolle die Frauen Kleider verfertigten. Jetzt ist das leichter zu züchtende Schaf an die Stelle ‚dieses Tieres gie Trugratte und 6 tzt Rah ah Ar apa ar REEL 2 a a RI: Se aus Frankreich mit jungen Apfelbäumchen nach Valparaiso gelangt, sich massenhaft im Land verbreitete, und verschiedene Schildlausarten, die ebenfalls auf eingeführten Kulturpflanzen Eingang fanden. Schaben, Flöhe, Wanzen, Stuben- und Stechfliegen sind dem Menschen nach Chile gefolgt ' und die Haustiere brachten ihre Parasiten mit. ! In gleicher Weise verdankt Samoa der Zivilisation alle möglichen schädlichen Errungenschaften. Nach Aussage der ersten Missionäre waren Moskitos, Fliegen und ähnliches Ungeziefer den Samoanern früher unbekannt. Jetzt werden sie dort recht unangenehm. Die Moskitos sind als Larven im Wasser von Schiffen nach der Insel gelangt, die Fliegen haben sich erst eingefunden, als der Viehstand der deutschen Plantagengesellschaft ge- schaffen war. Schauinsland hat die wenig bekannte Insel Molokai, die Insel u der Aussätzigen, besucht mit ihrer Leprastation, wo etwa 1000 Leprakranke, von der Welt vollständig abgeschlossen, ihr elendes Dasein fristen. Im Laufe von höchstens 50 Jahren hat hier die ganze Natur der Insel durch denMenschen ein verändertes Aussehen erhalten. Während die alte havaiische Vogelfauna _ immer mehr im Schwinden begriffen ist, haben neueingeführte Arten sich ganz außerordentlich vermehrt, u. a. unser Sperling und vor allem der Meina- ‘führt, sich namentlich auf Oahu so vermehrt hat und ein so unverschämtes Ei Wesen zur Schau trägt, daß man ihn trotz seines hübschen Äußeren ge- ° radezu haßt. : Kein Land bietet aber wohl ein sprechenderes Bild von den Ver- änderungen seiner natürlichen Physiognomie durch die eindringende Kultur Lage eine so außerordentlich eigentümliche Flora und Fauna birgt, daß beide seit der Entdeckung dieser Inseln die Aufmerksamkeit aller Forscher Maori haben sie ausgerottet, die Europäer trafen bei ihrer Ankunft im 417. Jahrhundert keine solchen mehr vor und die Reste derselben bilden den Stolz des Museums zu Christchurch auf der Südinsel. Zu Cooks Zeiten ‚gab es auf Neuseeland an Säugetieren, abgesehen von Fledermäusen Ruf | ‚eine schwarze Ratte (Mus maorium) und den Maorihund. Erstere w 3 vogel (Airidotheres tristis), der erst vor wenigen Jahren aus Indien einge- “ als Neuseeland, ein Gebiet, welches infolge seiner abgeschlossenen auf sich zogen. Nirgends haben Akklimatisationsversuche so bemerkens- I ! en di RT Ba Nr a a A eh er Fra Be cha E EN a 7 7° 2 nah ara en SE ne h + a an Ru ER A ET LLER a ER ug a I u Eur Alle I gleich unserer Hausratte von der eingeschleppten Wanderratte verdrängt, für den Maorihund schlug die Stunde der Vernichtung, als er die eingeführten Schafe angriff. Gegenwärtig fehlt auf Neuseeland kein Säugetier, das dem Menschen irgendwie Nutzen oder Vergnügen schaffte. Unsere Generation wird die letzte sein, welche die charakteristischen Formen der ursprüng- lichen Vogelfauna noch in ihrer Eigentümlichkeit zu Gesicht bekommt, gehören doch viele derselben schon jetzt zu den größten Seltenheiten. Schon Finsch klagt, daß man auf Neuseeland mehr den Gesang von Amseln, Stieg- litzen, Hänflingen höre, als den des Predigervogels und des Glockenvogels und war enttäuscht, den Vögeln seiner Heimat hier fast zahlreicher zu be- gegnen, als den erwarteten einheimischen. Das Roden der Urwälder seitens der Ansiedler, die Wald- und Grasbrände, die eingeführten Ratten, Hunde ; und Katzen sind die Hauptursache des Schwindens der einheimischen Vögel, a dazu der Mensch, der sie wegen ihres Schadens oder Nutzens oder als ge- schätzte Sammlungsobjekte dezimiert. Der Korimako oder Glockenvogel (Anthornis melanura), der schon Cook durch seine Stimme entzückte, einst dort gemein, ist durch die alle zugänglichen Vogelnester ausplündernde Wanderratte fast vollständig vernichtet, desgleichen die neuseeländisc Wachtel (Coturnix Novae-Zeelandiae) eine der größten Seltenheiten unserer Se Museen. Der sonderbare Kiwi ist nur mehr auf dicht bewaldete Gegenden der Südinsel beschränkt. Den einheimischen Falkenarten stellt man nach, weil sie Hühner rauben, dem Keapapagei der Südinsel, Nestor notabilis, weil er im Verein mit seinesgleichen mit mächtigem Schnabel die Schafe angreift, der Wekaratte als einem Eierdieb und Vogelräuber, der neusee- x ländischen Scharbe, weil sie die eingesetzten Karpfen und Forellen fischt. Stringops habroptilus, der flugunfähige schwere Kakapo, der seine Nester 2 unter Wurzeln und in hohlen Bäumen anlegt, wird samt seiner Brut leicht die Beute von Hunden und Katzen, fällt auch massenhaft den Vergnügungs- reisenden zum Opfer. Die Plünderung der Gärten und Felder veranlaßte auch förmliche Feldzüge gegen gewisse zu Millionen vermehrte Einwanderer, wie die Schweine und Kaninchen. Auch die Pflanzenwelt eines fremden Landes bleibt mit dem Erscheinen des Kulturmenschen von Veränderungen nicht verschont. Der vielfach hat der Mensch gedankenlos und in unerklärlicher Verblendung E: mit Feuer und Axt gegen den Wald gewüstet, bloß aus kurzsichtiger Gewinn- sucht. Fruchtbare blühende Länder sind dadurch in sonnenverbrannte Einöden verwandelt worden, und die Nachwelt muß die traurigen Folgen büßen. Wenige Stämme sind die Reste der einst den ganzen Libanon be- deckenden Zedernwälder, an deren Vernichtung der Mangel jeder Wald- wirtschaft unter türkischer Herrschaft die Schuld trägt. Die Ausdehnung der Prärie zwischen dem antlantischen und pazifischen Waldgebiet nimmt von Jahr zu Jahr zu. Rodungen und Waldbrände, hervorgerufen durch Funken unbeaufsichtigter Lagerfeuer oder vorbeisausender Lokomotiven sind hier die Ursachen der Waldabnahme. Indem aber die Wälder den Stand der Gewässer ordnen, die Schroffheit der Temperaturwechsel mildern, dahin- liche Folgen der Entwaldung. Unabsichtlich vermehrte der Mensch schon ' inalter Zeit den natürlichen Artenbestand der Flora durch die mit angebauten Verkehr, namentlich der Eisenbahnverkehr, leistet der Einwanderung von Arten merklichen Vorschub. Was oft spezifisches Eigentum eines Landes scheint, ist Kulturimport. Eine entsetzliche Verarmung unserer Vegetation würde sich ergeben, dächte man sich plötzlich alle nicht einheimischen Maßstab erfolgten erst seit der Entdeckung Amerikas. Die Geschichte der Pflanzendecke über den Kopf. Unser Natternkopf hat sich in Amerika zu gedeiht, das Getreide verdrängt und erstickt. Ähnlich sind Genista tinc sausenden Winden sich entgegenstellen und die Feuchtigkeit des Bodens wie der Luft regulieren, sind Hochwassergefahr und Dürreperioden natür- Pflanzen verschwinden, nicht bloß diejenigen, mit denen ein gesteigerter Weltverkehr immer reicher unsere Gärten und Anlagen schmückt, sondern e auch die nicht unbeträchtliche Zahl wildwachsender solcher Pflanzen. Die Zahl der in Deutschland handelsgärtnerisch verwendeten Bäume und Sträucher beträgt nach Drude zwischen 700 und 800, davon sind nur etwa 400 ursprünglich in Deutschland heimisch. Neueinführungen in größerem Pflanzen unserer Kulturbestände ist ein Abbild der Geschichte der Kultur- 4 völker und ihrer Handelsbeziehungen. Asa Gray’s Handbuch der Botanik der nördlichen Vereinigten Staaten zählt 400 Arten auf, welche Amerika fremd waren. Rund 16 % der jetzigen nordamerikanischen Flora sind Ein- ä wanderer aus Europa. Solche einwandernde Pflanzen gedeihen oft auf fremden Boden in überschwenglicher Zahl und wachsen der ursprünglichen einer Prachtpflanze, aber auch zu einem bös beleumdeten Unkraut entwickelt. Noch mehr die sogenannte „russische Distel“, Xanthium Spinosum, welche, Getreide- oder Gartenpflanzen sich von selbst einfindenden Unkräuter, die 4 oft seit Jahrhunderten ansässig und eingebürgert sind. Der gesteigerte N in die Präriestaaten der Union mit Leinsaat eingewandert, hier ausgezeichnet e _ Lebensbedürfnissen oder dem zur Mode gewordenen Sport unseres Kultur- (Alca impennis), dem Wilhelm Blasius durch eine Geschichte seiner noch er vorhandenen Überreste ein Denkmal gesetzt hat*). ne Ba 1 a Era al a ET a a tee gr RER Wnaan) I toria, Hieracium aurantiacum, Allium vineale und Piaropus crassipes, die 3 Wasserhyazinthe, auf amerikanischem Boden zur Plage geworden. Wir "haben dagegen eigentlich nur ein einziges Unkraut von weitester Verbreitung aus Nordamerika erhalten, das Erigeron canadense, denn die Wasserpest ist auf ein bescheidenes Maß zurückgedrängt, Oenothera biennis ist mehr Zier- pflanze als Unkraut und Galinsoga parviflora ist südamerikanischer Abkunft. Ceanothus .thyrsiflorus, eine Rhamnee mit schön blauen Blütensträußen, um San Franzisko wachsend, mußte völlig fremden Weg- und Hecken- pflanzen Platz machen und wurde auf den Triften durch die ungemein wuchernde Mariendistel der Mittelmeerländer (Silybum Marianum) ver- drängt, ebenso der Wasserfarn Azolla caroliniana, welcher die Gewässer mit einer smaragdgrünen Decke versah, durch ein afrikanisches. Unkraut Cotula coronipifolia. Schon Darwin klagte bei seinem Besuch auf St. Helena über die großen Veränderungen des Pflanzenwuchses auf dieser Insel, deren Vegetation durch die vielen eingeführten Gewächse einen fast englischen Charakter angenommen habe. Von einheimischen Gewächsen (40 en- demische Phanerogamen) ist im Laufe der Zeit auch noch manches zugrunde gegangen. Pisacia rotundifolia, ein Baum, der noch in einem Exemplar bei Longwood stand, das letzte seiner Art, das 1897 einem Sturm zum Opfer fiel, ist nur noch in den Herbarien zu finden. Nicht vergessen werden darf als traurige Folge des Kultureinflusses der mehr oder minder radikale Untergang alles freien Landes, der Gärten, | Plätze und Baumanlagen in den sich unheimlich ausbreitenden Großstädten. “4 Wenn an und für sich die Kultur eines wilden Landes und die Ein- führung ‚unserer Haustiere in dasselbe eine Erschütterung des Gleichge- i wichtes im Tierleben zur Folge hat und die uralte Fauna des Landes dm Andrang der modernen Tierformen auf die Dauer nicht zu widerstehen ver- mag, so trägt doch noch mehr zum raschen Aussterben das systematisch Morden verschiedener Tierarten bei, die den so mannigfach gesteigerten A ” ei | lebens, dem Magen oder der Mode zum Opfer fallen. Verschwunden durch die grausamen Abschlächtereien der Seefahrer | ist ein Tier, welches die Aufmerksamkeit der Naturforscher in hohem Maße erregt hat, der flugunfähige Geierfugl der Nordländer, der große Alk ) W. Blasius, Der Riesenalk. 1903. Kein Vogel der Vereinigten Staaten war der Masse der Bevölke bekannter als die sogenannte „wilde Taube“, ein billiges und bege vorhandenen Wandertauben in wenigen Jahren vernichtet, so daB sie nun an Orten, wo sie einst häufig waren, unbekannt sind. Die Aus- dehnung des Verkehrs, die Eisenbahnen und Telegraphen, haben wesentlich dazu beigetragen, denn sie ermöglichten es dem Menschen, die Tauben in einer Ausdehnung zu verfolgen, wie das zu Audubons Zeiten, der noch ihre mächtigen Züge beobachtet, nicht möglich war. Der Karolinensittich, der einzige Repräsentant seiner Familie in den Vereinigten Staaten, hatte einst eine ganz ausgedehnte Verbreitung von Florida hinauf bis nach Michigan und New - York. Mit der allgemeine ‚Besiedelung der von diesen Vögeln bewohnten Gegenden hat sich dere Zahl beständig immer mehr vermindert. Die Kultur verträgt sich nicht mi diesen Vögeln, ihre Tage sind gezählt. Nirgends macht sich eine auf die Zukunft keine Rücksicht nehmende Sorglosigkeit durch maßlose Verwüstung des Wildstandes mehr geltend als in Nordamerika. Die Verdrängung und Ausrottung des Bison wird mit Recht von Gronen die beschämende Geschichte einer mutwilligen und grausamen Ver- 'wüstung genannt. Es wurde gegen ihn ein förmlicher Vernichtungskampf geführt, wie gegen ein gemeinschädliches Raubtier. Schon 1800 war der Bison östlich vom Mississippi nirgends mehr zu finden. Die Prärien jenseits waren das gelobte Land der amerikanischen und englischen Sportsmen, deren Jagdzüge die Regierung durch Kavallerieeskorten gegen die Angriffe der ‚ Indianer schützen ließ. Der Protest der letzteren gegen die Massenvertilgung ihres hauptsächlichen Subsistenzmittels wurde absichtlich ignoriert, weil man mit dem Büffel auch den roten Mann vernichten wollte. Langkavel führt an der Hand von Quellen aus, wie in den einzelnen Staaten von Süden her mit diesem harmlosen Tier aufgeräumt wurde, nur der Haut oder der Zunge oder einzig des Sports wegen. Wo vor etwa 50 Jahren Millionen der Tiere weideten, ist jetzt gar nichts mehr vorhanden. Während der Prärie- büffel als wildes Tier so gut wie ausgerottet ist und nur noch künstlich gehegt wird, lebt er in Kanada im Süden des großen Sklavensees in einer sehr 3 ' schwer zugänglichen Gegend noch in einer als „Waldbison“ bezeichneten Spielart fort, aber auch dieser hat sich schon bedeutend vermindert. 2 n Dem Moostier wie dem Caribou, dem Wapiti wie dem Bergschaf und dem Moschusochsen droht das gleiche Schicksal des Verschwindens. er In anderen Weltteilen begegnen wir übrigens derselben betrübenden Erscheinung. Die zugemessene Zeit gestattet nicht, davon eingehender zu sprechen und eine Liste der Opfer der Kultur, der in historischer Zeit aus- ar BE En ZZ a Fan 4 05 Ba Alu et ı SE 208 20 10 ZEN SEE BEE An en ea Den N EN 2 ae I re 1 TR 1 N El a a a 3 ie Da ee Rn F En Hier) Eee GR EN a Bi N VCH a it Nr SEES di ! m Ä r 5 ED Be M RN « ef y ” — 19 — ’ ” gestorbenen Tiere, Ihnen vorzulegen. Ich erinnere nur an das Borkentier, Stellers und den verwandten Lamantin Floridas, an die riesige Dronte von R Mauritius und den Solitär von Bourbon, denen die Riesenstrauße Mada- gaskars, darunter Aepyornis maximus, vorangegangen waren, endlich an die Riesenschildkröten der Galapagos und anderer Inseln, deren unerschöpfliche Fülle sie nicht vor dem Aussterben schützte. Indien darf sich rühmen, daß kein Vertreter seiner Tierwelt im 19. Jahrhundert, ja überhaupt in historischer‘ Zeit, ausgestorben ist, wenn auch die Verbreitung des indischen Löwen und des indischen Rhinoceros sehr stark eingeschränkt worden ist. Dagegen verschwinden namentlich in Südafrika diegroßen Jagdtiere in erschreckender Weise, auch im Norden des Erdteils leiden sie nicht wenig unter der Verfolgung. Vor 300 Jahren lebte das Flußpferd noch in den Kanälen des Nildeltas, Mitte vorigen Jahr- hunderts noch in Nubien, heute ist es weit über Chartum hinaus bis in die südlichsten Nilgegenden zurückgedrängt. Das Nashorn wird seiner Hörner 5 3% (es hat bekanntlich zwei) wegen verfolgt, die einen Handelsartikel von ziem- lichem Wert-bilden. Schillings zählte einmal auf seinen Jagdzügen in Deutsch- ostafrika auf kleinem Umkreis 22 Kadaver dieser Tiere, die von Erwerbs- jägern der Hörner beraubt und liegen gelassen waren. Kaplöwe und Hyäne haben nur in menschenleeren Gegenden ihr Wohngebiet behauptet. Der südafrikanische Blaubock, eine pferdegroße Antilope, ist schon seit 1799 ausgerottet, Bunt- und Bläßbock, Gnu und Zebra gehen mit raschen Schritten ihrer Austilgung entgegen. Die Quappas verschwanden im Kappland zwischen 1865 und 1870, am Oranjefluß, ihrem letzten Zufluchtsort, im Jahre 1873. In der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts traf man sie noch zu Tausenden. Ihre Ausrottung ist auf die Jagd nach ihren Fellen zurückzuführen, die Schuld trifft hier die biederen Buren, welche aus der Haut vortreffliche Mehl- Bi säcke fertigten. Und das war ein Tier, welches im Kulturleben seiner Heimat- x länder noch eine Rolle hätte spielen können, da es sich, jung eingefangen, zähmen ließ, widerstandsfähig gegen den Stich der Tsetsefliege war und vor- | aussichtlich eine Kreuzung mit dem Pferd eine für Afrika höchst schätzbare er Rasse ergeben haben würde. Was davon übrig ist, sind eine Anzahl aus- gestopfter Häute, Schädel und Skelette. ; In der Verfolgung eines der interessantesten Tiere, der jedes Ver teidigungsmittels entbehrenden Giraffe, sind Eingeborene wie Weiße nd gleich tätig. Noch zur Römerzeit war der schwarze Erdteil bis an das Mitte- meer von Elefanten belebt. Das Verschwinden derselben aus Lybien im 4. Jahrhundert mag schon durch massenhafte Verwendung bei den Spielen und Tierkämpfen zu Rom bedingt gewesen sein, aber auch schon die alten | Ägypter, Griechen und Römer haben den Stoßzähnen einen sehr hohen Wert ET EEE RE ZET, beigelegt. Seit undenklichen Zeiten wird daher den Elefanten in systematischer und gefährlicher Weise nachgestellt; selbst die friedfertigsten Volksstämme treten dem Elefanten wie den anderen Dickhäutern feindlich gegenüber, wegen des Schadens, den sie in den Pflanzungen anrichten. Bereits Ende des vorigen Jahrhunderts ist der Elefant in der Kapkolonie ausgerottet worden und in Natal befinden sich nach Angabe Alfred Kaisers nur noch einige durch Gouvernementsvorschriften geschützte Exemplare dieses Riesen- tieres. Das zusammenhängende Gebiet des Vorkommens reicht jetzt nur noch vom südlichen Wendekreis bis zum 13.0 n. Br. Man schätzt in der Jetzt- zeit das Gewicht des durchschnittlich pro Jahr nach Europa und Indien ausgeführten Elfenbeines auf zirka 774 000 kg. im Wert von nicht weniger ' als 15—20 Millionen Franken. Dazu mußten etwa 50 000 Elefanten erlegt werden. Ein großer Teil des Elfenbeines ist indessen sogenanntes „totes‘“, aus früheren Zeiten stammend, im Boden aufgefunden. Für unsere Schutz- gebiete läßt sich vorläufig nur eine stetige Abnahme der Elfenbeinausfuhr feststellen. Den Känguruhsin Australien droht die Gefahr, ausgerottet zu werden, da man ihnen das Gras mißgönnt, welches die riesigen Schaf- herden am Leben zu erhalten bestimmt ist. Außerdem bringt auch eine amüsante Treibjagd auf diese Tiere Gewinn, da die Häute namentlich junger Tiere ein wertvolles Leder liefern. Auch nach Alligatorleder ist von seiten der Industrie so lebhafte Nachfrage, daß diese Tiere in der Union das Ziel eifriger Nachstellung bilden und in nicht allzuferner Zeit der Ausrottung anheimfallen werden. Für das Gebirgsland des Kaukasus konstatiert Radde gleichfalls die Einengung und Ausrottung der einheimischen Tierwelt durch die vordringende Kultur. Immer mehr schwinden die Wohnplätze des durch Großfürst Sergius gehegten Wisent in den schwerzugänglichen Hochtälern zusammen, im Quellgebiet des Kuban ist der Bestand auf 300—600 Stück zusammengeschmolzen. Eine Antilope, Gazella subgutturosa, die noch vor 30 Jahren bis in die Gegend von Tiflis vorkam und dort alle Winter auf den Markt Wildbret lieferte, ist von der Eisenbahn verscheucht, weit abwärts . im Kurathal nach Osten verzogen und so nimmt noch manches andere seltene ' Tier dort ab. Unsere Meeressäugetiere sind nach den Ausführungen Palackys im Aussterben begriffen, namentlich die Walfische, die Riesen des Ozeans, gehen der sicheren Vernichtung entgegen. Marschall gibt an, daß innerhalb 30 Jahren (1850—1880) nicht weniger als 292 744 dieser harm- .„ losen Ungetüme getötet wurden, dabei bringen sie aber nie mehr als ein junges, und das nicht alle Jahre, zur Welt. Der Bartenwalfang liefert immer schlechtere Resultate, und die Pottwale haben sich wenigstens auf die Hälfte, ® vielleicht bis auf ein Viertel ihrer Zahl vor 40 Jahren vermindert. Furchtbar ln a a le a a r tus 2 ae he % 7 Ya * Nr N a na eh id Bu SRRRERNN RATE MEER. % n i sind die Verwüstungen, welche die Robbenschläger anrichten. Lüdken erzählt, daß 1803 auf Unalaschka 800 000 Seehundsfelle angebracht worden seien, von denen man aber, man höre, um den Preis nicht zu drücken, 700 000 wieder verbrannte. Ähnlich verfuhr man mit den Seelöwen auf den Kergu- elen, und die Elefantenrobbe, welche noch in den 50er Jahren des vorigen Jahrhunderts sehr häufig war, ist gänzlich ausgerottet. Die Zahl der See- löwen an der kalifornischen Küste wurde auf etwa 30 000 geschätzt. Da sie angeblich den Lachsfang empfindlich schädigen sollten, was nachgewiesener- maßen unbegründet ist, wurde beschlossen, 10 000 von den Tieren abzu- schießen; die Zahl 30 000 ist aber wohl weit überschätzt und so dürfte ein so wildes Schlachten und Morden mit den Tieren zugleich enden. Ganz besonders trifft das Los systematischer Vernichtung die pelz- Be tragenden Säugetiere und die zu Putzwerk tauglichen Vögel. In Sibirien geht die Ausrottung der Pelztiere mit solcher Schnelligkeit vor sich, daß in ganzen Gebieten die Pelztierjagd hat aufgegeben werden müssen. Das Aussterben des Seeotters ist bei der hohen Bewertung seines Pelzwerkes und der unvernünftigen Ausnützung der ergiebigen Jagdgründe in naher Zeit zu erwarten. Bewohnte Küsten meidend hat er sich auf de schwimmenden Tangmassen des offenen Meeres zurückgezogen. Hier mag er sein Dasein noch einige Zeit fristen, aber die Zeit, wo die Fischer der Aleuten hauptsächlich vom Seeotterfang leben konnten, ist längst vorüber. % Auch die für den Pelzhandel viel wichtigere Bärenrobbe nimmt, nachdem — die zu ihrem Schutz getroffenen Maßnahmen nicht zum Ziel geführt haben, in erschreckender Weise ab, desgleichen der nordatlantische Seehund, dessen befindlichen Speckschicht erfolgt. Die zierlichen Wollmäuse oder Chin- chillas der südamerikanischen Anden liefern ein so feines graues Pelzwerk, _ daß man daran ist, Schutzgesetze zu fordern, denn wenn die Mode sich nicht von diesem Pelzwerk abwendet, sind die Tiere dem Untergang geweih N, 1900 wurden gegen 695 000 Felle im Wert von 2 Millionen Piastern au geführt Die Anzahl der bei einer einzigen Versteigerung auf dem Markt ge- worfenen Pelze und Felle von solchen Tieren, deren Haare beispielsweise zur Pinselfabrikation verwendet werden, geht ins Ungeheuerliche. Von hochgeschätzter Seite sind mir statistische Angaben zur Verfügung gestellt worden, welche das in schreiender Weise bestätigen. Die Zeit gestattet . nicht darauf einzugehen und ich darf vielleicht die Bitte an meinen hoch En Be a BT EN FR — Fr — verehrten Freund richten, ihnen einmal selbst darüber zu referieren, umso- mehr, als er nicht meiner Ansicht ist und eine vermehrte Einfuhr nicht der gesteigerten Nachfrage und Nachstellung, sondern der tatsächlichen Ver- mehrung der betreffenden Tiere zuschreibt. London ist der Hauptmarkt für Vogelbälge und Federn für ganz Europa. Nach Hartlaub kamen bei einer 1887 daselbst abgehaltenen Auktion zur Versteigerung: 6000 Paradiesvögel, 5000 Lady Impeyfasanen, 360 000 assortierte indische Vogelbälge und 400 000 Kolibris. Händler haben sich in den Kolibriländern niedergelassen, um Massen von diesen Vögeln zu er- werben, und die Indianer lernten nur zu bald die Kunst des Fanges und der Konservierung. Nach Chernel wurden im Lauf von 25 Jahren 3000 Millionen Kolibris nach Europa ausgeführt. Vordermann sah in Makassar in mehreren - Handelshäusern Kisten voll Vogelbälge, u. a. von’ Krontauben, die in Neu- guinea aufgekauft waren. Marabus, Reiher, Paradiesvögel, Häher, Pirole _ und Pelikane müssen ihrer Federn halber ihr Leben in großer Zahl lassen. Letztere namentlich werden zur Mauserzeit aufs äußerste verfolgt und man % - fängt oft in einer Nacht 1000-2000 Stück, der grauen Federn an den Flügeln ' und der schwarzen Schwingen wegen. Die Vernichtung derSilberreiher - schreitet durch den von der herrschenden Mode veranlaßten Verbrauch der Schmuckfedern dieser Vögel unaufhaltsam fort. In Florida, Nord- und Süd- carolina, an den Mündungen der amerikanischen Flüsse, wo sie früher häufig waren, sind sie vollständig ausgerottet. Auch in ganz Europa und dem nörd- lichen Afrika sind sie der Vernichtung preisgegeben, wenn nicht Gesetze zu "ihrem Schutz erlassen werden. Die Verfolgung der Reiher bildet einen eigenen Industriezweig, der in gewissen Gebieten einigen Unternehmern in der 2—3 Monate dauernden Jagdzeit reichsten Gewinn einbringt. Aber mancher E Damenschmuck ist mit: Menschenleben erkauft, denn Gefahren aller Art drohen den Jägern, welche den Markt mit Reiherfedern versehen; die meisten Opfer fordern die Miasmen der sumpfigen Aufenthaltsorte der Reiher. Möven und Seeschwalben werden zu tausenden als Hut- schmuck verwendet. 1895 brachte nach der Deutschen Jägerzeitung eines _ der von der Petschora kommenden Dampfschiffe 192 Zentner. Flügel von Schneehühnern mit, die für den gleichen Zweck verarbeitet werden. In unserem eigenen Vaterland vollzieht sich die Veränderung des © Naturbildes in nicht geringem Umfang. Deutschland hat heute nur noch . den kleineren Teil derjenigen Säugetiere, die es einstmals bewohnten. Die be Jagdtiere der Urbewohner unseres Landes a solche, die noch bis in das reke er a ERE ae e ; Berg späte Mittelalter die Wälder Deutschlands bevölkerten, sind heute ausge- storben, nicht bloß infolge veränderter klimatischer Bedingungen, sondern wohl wesentlich, mittelbar oder unmittelbar, infolge der Ausbreitung des Menschen und der damit vordringenden Kultur. Dadurch, daß sich der weit- aus größte Teil des Landes mit einer „Kultursteppe“ überzog, wurden zahl- reichen Geschöpfen die Existenzbedingungen entzogen und der Mensch be- schleunigte die Vernichtungsarbeit, indem er nicht nur die schädlichen Tiere ausrottete, sondern auch den Bestand auserlesener Jagdtiere in einer Weise lichtete, daß ihr Aussterben unvermeidlich blieb. Während das Mammuth, das wollhaarige Rhinoceros, der Höhlenbär, der gewaltige Riesenhirsch und der langhörnige Urstier ausgestorben sind, haben sich andere Tiere wohl aus den gleichen Ursachen aus unseren Gegenden zurückgezogen, wie das Renntier, auf welches sich Cäsars Beschreibung eines hirschartigen Tieres in der Hercynia silva bezieht, in den hohen Norden, das Elen, der „grimme Schelch“ des Nibelungenliedes, das sich nach Rußland, Finnland und Schweden zurückgezogen hat und in Ostpreußen im Ibenhorster Forst bei Memel noch in wenigen Exemplaren künstlich ezi Wald in Lithauen und im Kaukasus sein Leben fristet. Der Biber, der in zahlreichen Flüssen seine kunstvollen Bauten ausgeführt hat, führt unter menschlichem Schutz noch ein kümmerliches Dasein an der Elbe bei Magdeburg. Von den Vögeln ist der Waldrapp total ver schwunden, der einst auch bei uns in Bayern auf hohen Felsen bei Passau ® und Kelheim vorkam. Bären, Luchse, Wölfe, selbst Edelhirsch und Wild- schwein haben eine große Beschränkung ihrer Standorte und in der Zahl der Individuen erfahren. Nur Schonung und Hegung schützt noch Steinbock und Gemse, das Reh und den Hasen, unsere Wald- und Feldhühner. Kröten, Nattern, Blindschleichen, Fledermäuse werden das Opfer unerzogenen Widerwillens oder des Aberglaubens. E Die bedeutende Abnahme unserer Singvögel inde Neuzeit schiebt man gerne der eingewurzelten Leidenschaft des Vogelmordes der Südländer zu, gegen welche selbst internationale Vereinbarungen nicht anzukämpfen vermögen. Wie v. Berlepsch sich jüngst überzeugte, blüht der 'Vogelfang in Oberitalien heute noch wie vordem, ja er wird mit vermehrten und vervollkommneten Fangwerkzeugen noch intensiver betrieben, aber en Fi n.e* Dr ER A & ze bemerkt als um Rudolstadt, und auf dem Thüringerwald wurde die Vogel- ra Fe ea N BE stellerei fast nur zu kulinarischen Zwecken betrieben. Auf Helgoland wurden wenigstens früher in den Monaten August und September, wo der Zug be- ginnt, täglich 2—3000, also in einem Monat an 70 000 nützliche Sänger ge- fangen und in den verschiedenen Restaurationen der Insel verspeist. Nach Rohweder ist jetzt der Vogelzug über Helgoland oder besser gesagt die Zahl derjenigen Vögel, die sich dabei zur Rast auf der Insel niederlassen, ganz bedeutend zurückgegangen, man nimmt an, infolge einer Veränderung der vorherrschenden Windrichtung und Anziehung der Vögel durch die stärkeren. Leuchtfeuer der ostfriesischen Inseln. Den Rückgang im Ertrag des Vogel- fanges mögen nebenbei auch andere Umstände verschulden, das Verbot des Vogelfanges durch Personen unter 15 Jahren, die Verkleinerung des Fang- gebietes im. Oberland durch die Festungswerke, deren nächsteUmgebung nicht betreten werden darf und die Beunruhigung der Insel durch Flotten manöver etc. Der ganzen Ostseeküste entlang wird der Drosselfang mittelst Dohnen in großem Maßstab betrieben. Unsere herrlichsten Sänger fallen den trügerischen roten Beeren zum Opfer. 60 Prozent und mehr der gefangenen Drosseln sind aber Singdrosseln, während der eigentliche Krammetsvogel, die Wacholderdrossel, meist gänzlich fehlt. Noch immer werden in einzelnen Ländern, besserer Einsicht zum Trotz, Schußprämien für die Vertilgung . nützlicher Raubvögel bewilligt. Hermann weist im Aquila mit Recht auf die . Kalamität hin, daß von manchen ornithologischen Liebhabern ganze Serien _ gewisser Vogelarten gesammelt werden, ohne wissenschaftliche Ausnutzung zu erfahren, wie durch Händler große Vorräte an Eiern und Vogelbälgen für den Handel aufgestapelt werden. Es wäre aber eine völlige Verkennung der Tatsachen, wollte man die Hauptursache der Verminderung unserer Vogelwelt in der direkten Ver- folgung durch den Menschen allein suchen, noch weit mehr ist die Ursache BERER a, “ der Abnahme unserer Vögel, namentlich der größeren Raubvögel, die : unaufhaltsam fortschreitende Kultur, in der sie einen Feind ' besitzen, dem sie mit unabweisbarer Notwendigkeit weichen müssen, weil - Liebe hat in bahnbrechender Weise für Ostthüringen den Wechsel im Bestand dem Schluß, daß der Einfluß der vorschreitenden Kulturweise im Wald stände so bedeutend überwiege, daß letztere nur als Nebenumstände von günstige Gegenwirkungen für andere Arten im Gefolge haben. erihnen die Existenz unmöglich macht. Alex. v. Homeyer war es, der zuerst en 5 3 darauf hingewiesen hat. Der bekannte Thüringer Geologe und Ornithologe der Brutvögel auf seine natürlichen Ursachen hin untersucht und kommt zu und Feld, Wiesen- und Gartenland in seiner Wirksamkeit alle andern Um- geringer Bedeutung zu betrachten sind. Dabei darf allerdings nicht vergessen e ‚werden, daß die manche Spezies verdrängenden Veränderungen natürliche a a IR a 2 Der . wird durch die Entwässerung und Urbarmachung der Abholzungen, überhaupt die moderne Waldwirtschaft, welche alle überständigen, ausgehöhlten Bäume aus dem Revier der Axt über- gibt und das Unterholz entfernt, bringt zahlreiche Vögel um ihre Zufluchts- stätten und beraubt die Höhlenbrüter zahlreicher Brutplätze. Das Ab- schlagen freistehender alter Bäume raubt den Bussarden und Eulen die hohen Warten, von denen aus sie die Felder überwacht haben. Die Spechte sind insbesondere an alte überständige Bäume gebunden, die ihnen Nahrung und Nisthöhlen bieten. Der Specht ist aber sehr vorsichtig bei Auswahl seines Nistplatzes, zimmert im Frühjahr wohl 4—8 Nisthöhlen und wählt schließlich die versteckteste aus, während die übrigen anderen Höhlenbrütern zugute kommen. So bedingt eine Auswanderung der Spechte zugleich ein Zurück- gehen anderer Vögel, wie der nützlichen Meisen, der Hohltauben, Mandel- krähen usw. 2 E Im landwirtschaftlichen Betrieb ist eine vollkommene Veränderung eingetreten durch das Aufhören der Dreifelderwirtschaft, wodurch den Feldvögeln weniger gesicherte und geeignete Brutplätze ver- ; bleiben. Jede mögliche Bodenstrecke wird urbar gemacht, Viehweiden und Buschwerk mit bestandenen Ödländereien werden in Frucht- und Ackerland umgewandelt und damit der Brachpieper und der Triel vertrieben. Weil & man jedes Fleckchen ausnützen will, werden die Büsche an Wegen und Rainen, & Hecken zur Einfriedung der Felder gerodet, frei im Feld stehende alte Obst- bäume zu Brennholz verarbeitet. Dornhecken und Feldgebüsche aber, die der Landwirt für überflüssig hält, sind die Aufenthaltsorte und Geburts- stätten von Igeln, Wieseln, Spitzmäusen und. vielen insektenfressenden Vögeln, die nun vertrieben und ausgerottet sind. Indem nun diesen Ver- tilgern schädlichen Ungeziefers der Aufenthalt unmöglich gemacht wird, muß letzteres immer mehr überhand nehmen. Mäuseplagen und Frost- schäden in unseren Wäldern, wie Nonnenfraß etc. sind daher häufig, Kunst- produkte des Kulturmenschen. Die gesteigerte Ausnutzung des Graswuchses, das Abmähen der Raine und Abhänge im Herbst läßt von hochstengeligen © Sümpfen und Wiesen, Fluß- und Bachregulierungen unter Be- seitigung von Überschwemmungsflächen, Verminderung der Rohrdickichte durch Dammbauten, die Abmähung der Teichstreu, des für die Tiere nament- lich im ersten Frühjahr so notwendigen trockenen Schilfs sind die Ursachen des Seltenerwerdens oder Verschwindens vieler Sumpf- und Wasservögel, der Regenpfeifer und Wasserläufer, der schnepfen- und entenartigen hi strecken immer mehr zurückgedrängt. Für den Kibitz, der schon genug von den Krähen als Nestplünderern und den Eiersuchern ‘zu leiden hat, welche ungeheuer viele Bruten zum Schaden für den Feld- und Wiesenbau zerstören, ist die Entfernung und Drainierung glücklicherweise nicht so nachteilig, da er auf trockenen Stellen brütet und sich auf den Acker- feldern ganz wohl fühlt, wenn nur flache Wiesengruben oder schilflose Teichuferin der Nähe sind. Die Verunreinigung der Gewässer durch Abgänge aus Fabriken und sonstige schmutzige Zuflüsse vertreiben zwei Zierden unserer Vogelwelt, den Eisvogel und den Wasserstar, die beide schon als dekretierte Feinde der Fischzüchter im Sonderinteresse derselben der Verfolgung unter- liegen und ist zugleich die Hauptursache der Fischentvölkerung unserer Wasserläufe.. Das Einebnen alter Steinbrüche, die Verwertung der aus vom Feld gelesenen Steinen gebildeten Halden zur Abgrenzung der Felder als Straßenmaterial rauben dem interessanten Steinschmätzer einen Bıutplatz nach dem andern. Die fortschreitende Bevölkerungszunahme, Erweiterung der Ortschaften, Ausdehnung der Industrie und des Eisenbahn- netzes, der zunehmende Lärm und Rauch vertreiben zahlreiche Vögel von ihren Heimstätten. Buxbaum hat in Raunheim, einer Station der linksmainischen Ludwigsbahn Ermittlungen gepflogen bezüglich der durch die Tele- graphendrähte veranlaßten Opfer. Tausende von Vögeln stoßen sich an den Drähten zu Tod oder geraten verwundet in die Zähne und Klauen des Raubzeugs. Hart verfolgt sind alle Vögel dieser Gefahr ausgesetzt. Manche aber gefährdet schon die Art ihres Fluges, welche eine augenblick- liche Änderung der Flugrichtung erschwert, wie die Stephühner und Wachteln, elektrische Licht in Amerika unter den Zugvögeln anrichiet, : fol-; 3 es mit: die gerade in der Höhe der Telegraphendrähte zu fliegen gewohnt sind. Steppenhühner sind massenweise dadurch zugrunde gegangen. Auch viele Sumpfvögel, die Lerchen und Pieper, welche zur Nachtzeit wandern, sowie die Segler bei ihren Spielen, fallen häufig zum Opfer. Nach Buxbaum sind auf der 4 km langen Strecke Raunheim—Kelsterbach, wo sich eine Tele-. E graphenleitung mit 14 Drähten befindet, in einem Frühjahr über 500 Stück ° Staare, Drosseln, Lerchen, Ammern etc. tot aufgefunden worden und viele mögen sich außerdem beschädigt haben und vielleicht noch in den Wald entkommen oder das Opfer von Katzen geworden sein. Ein sehr bedeutender englischer Grund- und Jagdbesitzer hat, um seine Fasanen zu schützen, auf eigene Kosten eine durchlaufende Telegraphenlinie um die Grenze seiner Besitzung herumverlegt. Gronen teilt über die Verwüstungen, welche das ET TEN ae, A EB RA FE We en A NE N A a ee PR VO A h] Neu RE ON RD Air: ar A a a SE 3 Sr Br ar er ie RR Per le ne ns ee ne Pr ig ' — 17 — „Eine gemischte und bunte Gesellschaft versammelt sich des Nachts hoch oben in der Luft bei den elektrischen Lichtern auf den Türmen und um- schwärmt die sie mit magischer Gewalt anziehenden Lichter. Ängstlich und halb betäubt schwirren die Vögel rund um den Lichtkreis, der ihnen die Nacht als Tag erkennen läßt, fliegen im Taumel mit voller Wucht gegen die Lampen und kommen den elektrischen Drähten zu nahe; in beiden Fällen ist es um sie geschehen. Die herabfallenden Vögel werden eine Beute lauernder Katzen oder in regnerischen Nächten in die Abzugskanäle gespült, so daß man verhältnismäßig nur ‚wenige Vogelleichen unter den Türmen findet. Gronen schätzt die Zahl der Opfer einer einzigen Nacht in einer größeren Stadt auf mindestens 1000. Nur auf den Sperling, der am ehesten zu ent- behren wäre, übt das Licht nicht die geringste Anziehungskraft aus, er will vernünftigerweise nachts seine Ruhe haben, er gehört nicht zu den ver- blendeten Nachtschwärmern. Die Leuchttürme sind natürlich auch gefährliche Feinde der Zugvögel. Davon weiß Gaetke zu erzählen, der bekannte Vogelwart auf Helgoland. R. Blasius hat die Arten und Zahlen der an 40 deutschen Leucht- türmen im Zeitraum von 1885—1894 angeflogenen und umgekommenen Vögel zusammengestellt und dabei gefunden, daß nicht weniger als 700 Vogel- e arten, die nachts zu wandern pflegen, regelmäßig an die Leuchttürme anfliegn und dabei verunglücken. Die Zahl ergibt sich für diesen Zeitraum zu mindes- tens 12 737. Voran stehen die Lerchen und Staare. Es scheint nicht, daß sich die Zugvögel mit der Zeit an die Leuchttürme gewöhnen, denn es hat sich eine merkliche Verminderung der Opfer in den letzten Jahren nicht gezeigt. Die meisten Tiere sind entschieden Kulturflüchter, verhalten sich derselben gegenüber durchaus ablehnend; für sie, die Unbeugsamen, gibt es keine Rettung, aber manche andere, namentlich kleine Vogelarten, ar sindkulturfreundlicheTiere, wissen sich oft in auffälliger Weise 3 den Verhältnissen, welche die Kultur geschaffen hat, anzubequemen, sie r ‚ folgen dem Menschen und seinen Kulturbestrebungen. Genügsam und akkomodationsfähig ändern sie ihre Lebensgewohnheiten, lassen sich schließ- lich sogar zu Absonderlichkeiten veranlassen. - i Die veränderte Bodenkultur trieb die Wildenten auf Bäume undn Krähennester, der neue Forstbetrieb veranlaßt Meisen in Mauslöcher u _ bauen, lehrte Staare und andere Höhlenbrüter angebotene Nistkästen nm . Mehmen, treibt Waldkäuze in leere Raubvogelnester, die Dohlen von ihren Waldplätzen auf die Kirchtürme. ‚ Der Rohrsänger, Calamoherpe arundinacea, dessen Aufenthalts- ort sonst Rohrdickichte am Wasser bilden und dessen Nest im Rohr über dem ‘ Wasser steht, hat sich, nachdem diese Rohrdickichte am Main bei Frankfurt nn an Hi a nannte ter 1 dm a - _ m, 2aaik Mc ae | | mer durch Dammbauten sparsam geworden sind, und durch die Leinen der Schleppschiffe das Wasser in heftige Bewegung versetzt wird, in die benach- barten Gärten gezogen und das Rohr mit dem Gebüsch vertauscht. Er hat sich rings um die Promenaden verbreitet, ein Wechsel der Gewohnheit, welcher auch anderwärts beobachtet wurde und zu welchem er durch die Kulturverhältnisse gezwungen war, wollte er die Gegend nicht ganz ver- lassen. Ebenso nistet derselbe in der Karlsaue bei Kassel in einer ganzen Anzahl von Paaren im Gebüsch, nicht nur in der Nähe des Wassers, sondern auch an Örtlichkeiten, wo man nie einen „Rohrsänger‘“ vermuten sollte. Hier haben wir die Anbequemung an einen anderen Aufenthaltsort. Die samoanische Taube (Didunculus strigirostris) wurde früher, da sie auf dem Boden nistete, durch die Katzen fast ausgerottet, bis sie durch die Erfahrung lernte, ihr Nest auf Bäumen anzulegen und daselbst Nacht- ruhe zu halten; seitdem hat sich die Zahl allmählich wieder vermehrt. Die Ringeltaube schließt sich der Kultur an und brütet jetzt mehr als früher in Parkanlagen und Friedhöfen, z. B. von Paris, ja inmitten von Ort- schaften und Städten selbst in belebten Teilen. In Görlitz fand man ihr Nest sogar auf einer Dachrinne. Im Tiergarten zu Berlin suchen die Ringel- tauben in der Nähe der Spazierwege ihr Futter. Dort häben sich seit etwa 47 Jahren auch die Wildenten angesiedelt, zuerst nur in einzelnen Paaren, während jetzt die Gewässer dieses Parkes mit ungezählten Schaaren bedeckt sind, die wie zahme Enten aus dem Wasser herauskommen, um sich füttern zu lassen. Im Herbst und Winter beleben sie alle Wasserläufe Berlins. Auch in angrenzenden Parks, wie im Monbijoupark, im Mittelpunkt der Stadt, nisten sie. Ein fröhliches Vogelleben, hier durch die Kultur geschützt, nicht verdrängt, entwickelt sich zur Winterszeit auf der Alster bei Hamburg, wo viele Vögel ohne Sorge und Gefahr die kalte Jahreszeit in Ruhe verbringen. Hocke teilt Beobachtungen über den Nahrungswechsel ge- wisser Vögel in der Großstadt mit. Die Nebelkrähe lebt in Berlin Monate lang ausschließlich vom Fleisch der Sperlinge, auf welche sie ihren Raubzug beim Grauen des Morgens unternimmt. Steigt die Sonne höher und wirdes in den Straßen belebter, so ziehen sich die Krähen in die Gärten und Anlagen, um hier nach Vogelnestern zu spähen. Auch die Dohle soll in Berlin fast ”° rein fleischfressend geworden sein. Sagt man doch auch von der Amsel, sie sei mit ihrer Annäherung an den Menschen entartet. Während sie sonst das abgefallene Laub im Wald nach Larven und Käfern durchsuchte und mit dem kleinsten Fang zufrieden war, sucht sie jetzt auf den Höfen in Aschen- kästen nach Fleischabfällen. Man sagt, daß vor ihnen wie vor den Staaren auch junge Vögel nicht sicher wären. Sonst mit Mißtrauen dem Menschen ausweichend, haben sich Staare und Amseln an das Getriebe der Großstadt 4 er e . geworden A an BURN er n PER Pe ae E or und den Lärm der Eisenbahnzüge gewöhnt und zeigen sich in den Gärten selbst der innersten Stadtteile. Auch Distant teilt Beispiele solchen Nahrungs- wechsels mit. Pferde wie Rinder gewöhnen sich sehr schnell an Fischnahrung. Die Shetlandponys sind gewohnt, mit Fischen ernährt zu werden. Eine Herde von 180 Stück, in die Vereinigten Staaten gebracht, verschmähte das gewöhnliche Pferdefutter, nur allmählich konnte man ihnen die Fleisch- kost wieder abgewöhnen, aber die Vorliebe erhielt sich selbst bei den Nach- kommen, die einen Fisch, den man ihnen darbot, begierig verzehrten. Auf den Galapagos leben die dort eingeführten Katzen auf den rauhen Lava- felsen der Küste von Krabben und Fischen, während sie sich auf Alaska von den überall umherliegenden Seehundresten nähren, was eine Verkürzung der Körper- und Schwanzlänge, Dickleibigkeit und völlige Veränderung der Stimme mit sich brachte. Vie] seltner ist der Übergang von Fleischkost zur Pflanzennahrung, was sich leicht durch die größeren Ansprüche erklären läßt, welche die letztere an den Verdauungsapparat erhebt. Doch ist in manchen Gegenden Amerikas die animalische Nahrung der eingeführten Hunde völlig in die vegetabilische übergegangen; in der Provinz Rio de Janeiro haben sie sich wie auch anderwärts so an Pflanzenkost gewöhnt, Gap sie nach Lang- kavel den Maultieren den Mais wegfraßen und die Zuch schädigten Als ein anderes Beispiel von Nahrungswechsel, zu welchem die Kultur nicht nötigte, wohl aber verführte, mag schließlich erwähnt werden, wieder Kea-Nestor (Nestor notabilis) Neuseelands aus einem fruchtfressenden Papagei ein echter Raubvogel geworden ist. Indem er an dem Fell und Fleisch geschlachteter Schafe picken lernte, welche um die Stationen und Höfe herumlagen, hat der Vogel tatsächlich die Kunst erworben, Schafe zu töten. Ja so sehr hat sich diese Fähigkeit bei ihm entwickelt, daß große Striche der Gebirgsgegenden im Innern der Südinsel nun für Schafe unbewohnbar sind. Er hat einen geschickten Anwalt gefunden, der mildernde Umstän für den Kea entdeckte. Auf Neuseeland wächst eine Verwandte des Edel- weiß, Raoulia eximia, von den englischen Ansiedlern das „vegetabilische Schaf‘ genannt, denn sie ist ganz mit weißer Wolle bedeckt und besitzt ein moospolsterartiges Wachstum. Von den Früchten dieser Pflanze soll sich der Kea genährt haben und nach Einführung der Schafe einem leicht- verständlichen Mißverständnis zum Opfer gefallen sein; er habe sich auf einen Hammel gesetzt, den er für seine gewohnte Nahrungspflanze hielt und vergeblich in der Wolle herumgehackt, um die süßen Samen zu finden, viel- leicht um so heftiger, als der vermeintliche Strauch Miene machte, davon zu laufen. Dabei fand er zum Ersatz für die gesunden Früchte wohl- schmeckendes Blut und Fett und sei so in aller Unschuld zum Raubvogel BEN ea Es dürfte noch am Platze sein, hier etwas von denMißerfolgen "zu sprechen, welche der Kulturmensch bei Einführungen europäischer Tiere und Pflanzen in andere Erdteile zu verzeichnen hatte. Wichtig und interessant ist in dieser Beziehung eine Arbeit von Palmer, welche die Ge- fahren ‘der Einschleppung schädlicher Säugetiere und Vögel durch zahl- reiche Beispiele illustriert. Noch im Anfang des 16. Jahrhunderts soll die Insel St. Helena mit B dichtem Wald bedeckt gewesen sein, heute wird sie als unfruchtbare felsige Wüste beschrieben. Es waren die von den Portugiesen 1513 eingeführten Ziegen, welche ins Ungeheuerliche sich vermehrend, so schnell die Zerstörung der Wälder hervorbrachten. Am bekanntesten ist wohl die Geschichte mit dem Sperling. Nachdem die Ansiedler Australiens ihre schönen ein- heimischen Finkenarten aus Unverstand und Vorurteil stellenweise mit Waffen und Gift ausgerottet oder wenigstens arg vermindert hatten, suchten sie Abhilfe gegen die auftretende Insektenplage durch Einbürgerung des Sperlings. Mit Begeisterung aufgenommen, mußte er nach wenigen Jahr- zehnten wieder zur Ausrottung verurteilt werden, denn unter den günstigen klimatischen Verhältnissen hatte er sich zu Millionen vermehrt. Auch in Nordamerika, wohin die Ackerbauer unseren Spatz verpflanzten, verdrängte derselbe die schönen und nützlichen einheimischen Arten. Nachdem er den Mississippi, der eine Zeitlang eine Barre für seine Verbreitung zu sein schien, überschritten hatte, rief man nicht nur nach Aufhebung der zu seinem Schutze : erlassenen Gesetze, sondern verlangte Maßregeln zu seiner Vertilgung von Bundes wegen. Das gleiche war in Algier, Tunis und um Buenos Ayres der Fall. Die Kaninchenplage Australiens ist ebenso bekannt. Bei Mel- bourne um 1864 in Freiheit gesetzt, hatten sich dieselben 1878 über Viktoria und den Murray hinaus ausgebreitet. Millionen wurden für ihre Vertilgung ausgegeben, Katzen und andere Raubtiere eingeführt, die in einigen Gegen- den noch zu einer größeren Plage heranreiften, als die Kaninchen, welche sie vernichten sollten. Dafür hat allerdings der Export von Kaninchen- fellen und Kaninchenfleisch namentlich von Neuseeland immer größere ; vi Dimensionen angenommen. Die um 1727 aus Osten nach Europa eingedrungene Wanderratte ®° ist durch den Schiffsverkehr wie nach allen anderen Weltteilen so auch nach Westindien verschleppt worden und hatte hier besonders die Zuckerplan- tagen heimgesucht, die ihr einen vorzüglichen Schutz gewährten, und zwar in einer solchen Ausdehnung, daß man sich entschloß, einen ihrer Haupt- feinde, den indischen Mungo, Herpestes griseus, zu ihrer Vertilgung einzu- führen. Diese gelang auch bald in einer Weise, daß sich die Mungos nach aa ee rl R zierte den Tisch, natürlich nicht als Speise, wohl aber als Gegenstand be- NE er anderer Jagdbeute umsehen mußten. Sie wandten sich den Geflügelhöfen der dankbaren Plantagenbesitzer zu und verbreiteten sich bald, in schrecken- erregender Weise sich vermehrend, über das ganze Land der Insel Jamaika. Unter allen Nachteilen, die sich im Gefolge des Überhandnehmens der E marderartigen Raubtiere herausstellten, stand die Vernichtung zahlreicher insektenvertilgender Tiere obenan, indem sich namentlich die Zecken so ins ungeheuerliche vermehrten, daß sie zu einer großen Plage wurden. Mungos und Zecken blieben die überlebenden Sieger. Erst später ging wieder eine Wandlung vor sich, indem die Mungos selbst unter den Angriffen der Zecken zu leiden hatten und so allmählich ein neuer Gleichgewichtszustand sich herausentwickelte. ‘ T Unsere harmlose Wasserkresse, welche man mit Mühe und Not in einigen Bächen Neuseelands angepflanzt hatte, hat sich in Kurzem | so sehr ausgebreitet, daß die Mündungen der Flüsse dadurch verstopft und Überschwemmungen veranlaßt wurden, welche Menschenleben kosteten und viel Eigentum zerstörten. Die Regierung verausgabte alljährlich viele tausend Pfund, um die zu üppige Wasserkresse in Schranken zu halten. Auch die Weinrose hat in Australien gezeigt, in wie leichter und unerwarteter Weise das Naturgleichgewicht durch Einführung eines neuen an sich unverdächtigen Elements gestört werden kann. Als in einigen Ge- genden der Boden zum Ärger des Baum- und Schafzüchters mit wuchernden > Weinrosen förmlich überdeckt war, sollten Ziegenherden das Gestrüpp Ss wegfressen, aber statt daß die Ziegen die Hagebutten ausrotteten, war ds Rt Umgekehrte der Fall. Die die Hagebutten fressenden Ziegen gingen ein und & die Eingeweide derselben fand man mit steinartigen Haarballen erfüllt, er- rührend von dem die Innenwand der Früchte auskleidenden Filz. Mit viel Humor wird über die Einführung der Distelin Australien na folgendes erzählt: „Vor vielen Jahren gerieten die schottischen Ansiedier 5 & der damals noch jungen Kolonie Viktoria in sehr bedeutende Aufregung, En weil die erste Distel, und zwar eine echt schottische, glücklich und wohl- behalten in Australien gelandet worden war. Für eine kurze Zeit wurde durch dieses Ereignis Handel und Wandel unterbrochen, sogar das Gold- fieber verflog. Die Kaufleute an der Börse wurden sentimental, die Makler kamen in wehmütige Stimmung bei der Vorstellung, daß die Pflanze, welche bekanntlich das schottische Nationalsymbol ist, nun auch in Australien blühen werde. Franzosen hätten sich in einem solchen Fall umarmt, die Schotten aber feierten das Ereignis durch ein großes Essen zu Ehren des Patrioten, der mit schweren Kosten und unendlicher Mühe die kostbare Pflanze zu ihnen gebracht. Das Gastmahl verlief herrlich und die Pflanze geisterter Reden. Nach diesem Essen wurde die Distel in die australische : Erde verpflanzt und mit Freude nahmen die in der Gegend ansässigen Schotten wahr, daß sie prächtig gedieh. Und in der Tat, es wurde eine herr- liche Distel, die Stammutter einer großen Anzahl ähnlicher. Sie gedieh so prächtig, daß’ selbst ihre glühendsten Verehrer davon verblüfft wurden. Tausende und aber tausende von Äckern des besten Landes in Australien sind von der schottischen Distel bedeckt, die aller Anstrengungen der Farmer, sie wieder auszurotten, spottete. Die Gesetzgebung hat zahllose Pläne in Vorschlag gebracht und Tausende von Pfund Sterling verausgabt, um nur der Ausbreitung der Pflanze entgegenzutreten. Wir sehen aus diesen Beispielen, wie vielfach der Mensch durch seinen Eingriff in die Natur Kalamitäten verschuldet, welchen gegenüber er machtlos dasteht, daß er häufig mit Entschiedenheit dagegen auftretend, andere noch schlimmere Übelstände heraufbeschwört. | Was kann der Mensch tun, um die Schädigungen, welche die Kultur _ direkt und indirekt hervorruft, zu mildern, um dadurch entstehenden Übeln i vorzubeugen? Da sollen nun wie überall Gesetze helfen. Pflanzenschutz, Vogelschutz, Insektenschutz, Schutz der Naturdenkmäler, das sind LosungS- worte unserer Zeit. Alle Tiere haben ein Recht zu leben, einen gebotsmäßigen Beruf in 4 der Natur und helfen, jedes in seiner Weise, das Gleichgewicht halten. _ Michelet sagt einmal, der Naturorganismus würde gestört sein, sobald nur eine einzige Fliegenart ausscheide. Eine Vorschrift des Buddha lautet: „Eine Thräne und ein Lächeln habe stets für alle lebenden Geschöpfe; den * . niedrigsten Wesen, welche auf der Erde und im Wasser geschaffen wurden, ver- sage nie einen Gedanken der Liebe!“ Das Christentum, pflegte dagegen En Schopenhauer zu sagen, hat die Tiere vergessen. Verständnis für die Tiere, Liebe zu den Tieren hielt er selbst für etwas Unchristliches, für etwas In- . disches. Unsere Tierschutzvereine in Ehren, ich nehme sie ausdrücklich aus, aber sonst sind es im allgemeinen nicht Liebe und Mitleid, welche die moderne Zeit zum Tierschutze veranlassen, sondern die Empfindung der Notwendig- | : keit eines solchen im eigenen Interesse. Insbesondere Tiere, die nützliche : Erträge liefern und denen durch uneingeschränkte Beutegier Vernichtung droht, müssen durch Maßregeln davor geschützt, es soll der rücksichtslosen 2 Ausrottungswut entgegengetreten werden. Die Jagdverordnungen für unsere : & deutschen Schutzgebiete sind, so heißt es, gegeben im Interesse der Wissen- schaft, um hiedurch einzelne selten gewordene Wildarten möglichst lange noch zu erhalten, ebenso heißt es darin: „wir haben die Pflicht, an die späteren Generationen zu denken und diesen die Möglichkeit zu erhalten, Anregung ; und Erholung bei Ausübung der afrikanischen Jagd auch in zukünftigen ST ee te Zeiten zu finden.‘ In London ist zwischen den beteiligten Mächten ein Ab- kommen getroffen worden, eine große Anzahl von Tierarten in Afrika zu schützen, teils wegen ihrer Nützlichkeit, teils wegen ihrer Seltenheit und der Gefahr ihres Aussterbens. Dahin zielende Verordnungen wären von großem Nutzen, wenn sie sich in der Praxis in jeder Hinsicht durchführen ließen. Zunächst hat jeder, der auf größeres Wild ausziehen will, einen Jagd- schein zu lösen. Nirgends auf der Erde ist die Jagd so teuer als im ägyp- tischen Sudan. Der Jagdschein kostet allein über 500 M& Außerdem ist die Zahl der größeren Jagdtiere, die erlegt werden dürften, beschränkt, auch noch ein bedeutendes Schußgeld für solche zu erlegen (160 M. für einen Elefanten). Einzelne auf dem Aussterbeetat stehende Tiere dürfen gar nicht mehr ge- schossen werden, für andere sind bestimmte Schongebiete vorgeschrieben. i Wenn es aber mit Recht wieder erlaubt ist, bei Nahrungsmangel einer Kara- wane oder in Fällen von Lebensgefahr durch Angriff wilder Tiere auch ohne Jagdschein auf diese Tiere zu schießen, wo bleibt da die Kontrolle? In erster Linie handelt es sich um den Schutz der Elefanten. Die Gefahr der Aus- rottung ist hier um so größer, als die Weibchen nicht geschont zu werden pflegen, da das afrikanische Elefantenweibchen im Gegensatz zum indischen auch mit Stoßzähnen versehen ist. In Deutsch-Ostafrika sind diesbezügliche Vorschriften bereits durch Major v. Wißmann erlassen worden und Kamerun ist dem Beispiel gefolgt. Es wird indes noch lange dauern, bis.die Regierung so vollständig Herr im Lande ist, um etwaigen Jagdfreveln entschieden Einhalt zu tun. na In Indien hat man, nachdem der Löwe in Gudscherat und Kutsch. verschwunden ist und nur mehr im-Wald von Gir in Kathiawar einen letzten ' Zufluchtsort besitzt, um seiner gänzlichen Ausrottung zuvorzukommen, die Löwenjagd auf 6 Jahre untersagt. Die Affen von Gibraltar bilden als ! einzige in der Freiheit lebende Kolonie dieser Tiere in Europa schon seit langer Zeit den Gegenstand eifriger Fürsorge und genießen den strengen Schutz der englischen Behörden. Der Rajah Brooke von Sarawak auf Borneo machte nach Kukenthal das Sammeln auf seinem Gebiet von seiner eigenen Erlaubnis abhängig, nachdem es vorgekommen war, daß fremde Sammler zu merkantilen Zwecken ein unerhörtes Morden unter der Säugetier- und Vogelwelt des Landes veranstaltet’ und eine wahre Verheerung unter den seltenen Pflanzenarten, besonders der Orchideen angerichtet hatten. Finsch empfiehlt der Reichsregierung auf das dringendste, der Ausrottung des Dugong, jenes merkwürdigen Säugetieres, das auch an den Küsten unseres ostafri- kanischen Schutzgebietes vorkommt, durch Schongesetze vorzubeugen. Der hohe Wert des Pelzwerkes vom Blaufuchs (Vulpes lagopus) hat zur Gründung von Fuchszüchtereien auf einigen Inseln der Nordwestküste 3 von Amerika und einigen Aleuten, namentlich auf den Pribylowinseln im E Behringsmeer geführt, desgleichen will man aus demselben Grund der See- otter einige Inseln reserviert halten und die Russen haben ihr mit Erfolg einen Teil der Komandorinsel im Behringsmeer eingeräumt. Man will nun auch auf den Inseln des Alaska-Meeres solche Schonplätze anlegen, auf denen jede unberechtigte Jagd durch Wächter verhindert werden soll. Um der Abnahme der Seefische zu begegnen, hat man in Schottland bei Dunbar, später auch in Nordamerika regierungsseitig Seefischzüchtereien angelegt. Eine der ältesten und vielleicht bedeutendsten Einrichtungen dieser Art besitzt Norwegen in Flordwig in der Nähe von Bergen und Arendal. Die künstliche Züchtung des Alligators, der dem Aussterben nahe war, ist in Florida seines Leders wegen zu einem landwirtschaftlichen Industriezweig geworden. Man sammit die Eier, überwacht deren Auskommen und zieht die Jungen in kleinen geschützten Teichen und Buchten bei künstlicher Fütterung auf. E Um die Ausrottung seltener Insekten zu verhindern, haben sich in Leicester in England die Entomologen verbunden und suchen durch Fang- mologischen Verein wurde die Frage aufgeworfen, ob man nicht in ähnlicher Weise vorgehen solle, aber alle praktischen Sammler waren darin einig, daB nicht das Sammeln, wohl aber die Fortschritte der Forstwirtschaft und des Ackerbaues in dieser Beziehung zu fürchten sind, wogegen man aber machtlos ist. F | Vogelschutz war schon im Mittelalter nicht unbekannt und der Fang gewisser Vögel mit strengsten Strafen geahndet. Aber mit Gesetzen wird wenig erreicht. Ein Hindernis wird immer Italien sein mit seinen angeerbten . Ansichten über Vogelfang und die zum Unglück nicht selten verschiedenen wirksame Förderung des Vogelschutzes wird die Belehrung der Jugend, der Appell an ihr Menschlichkeitsgefühl, der Kampf gegen Vorurteil und Aberglauben, Herzlosigkeit und Eigennutz sein. Die verehrten Damen müssen auf den Vogelhutschmuck Verzicht leisten und die Einfuhr un- . zähliger kleiner Vögel durch die Modewarenhändler müßte endlich verhindert werden, wie dies in Nordamerika schon ‘seit ein paar Jahren der Fall ist. Wir sollten bei dem Vogelschutz uns nicht allein nach dem Maßstab der Nützlichkeit des Vogels richten, sondern vielmehr darauf bedacht sein, unsere heimische Vogelwelt in aller ihrer Vielseitigkeit zu erhalten. Paragraphen- weise Schutz- und Jagdgesetze sind nicht ausreichend. Haupterfordernis wäre möglichste Wiederherstellung der natürlichen Verhältnisse, eine künst- E Wiederschaffung der entzogenen Lebensbedingungen und dann über: verbot für Sammler ihren Zweck zu erreichen. Auch in dem Berliner Ento- Urteile der Gelehrten über Nützlichkeit und Schädlichkeit der Vögel. Eine als 5 Frs. lasse man die Natur sich selbst. Schaden und Nutzen aller Glieder der Schöpfung werden sich dann selbst kompensieren. Liebe sagt: „Unsere Pflicht ist es, die Natur soviel als möglich unberührt zu lassen, so weit uns dies im fortwährenden Kampf ums Dasein und bei unserer Kultur möglich ist.“ So sind die Bemühungen des deutschen Vereins zum Schutz der - Vogelwelt hauptsächlich darauf gerichtet, bei allen Maßregeln der Landes- kultur, sowie bei jeder sich sonst darbietenden Gelegenheit eine Rücksicht- nahme auf die Erhaltung der vorhandenen Vogelbestände, sowie Gründung von Aufenthalts- und Brutstätten für unsere Vogelwelt anzustreben. Die Grundbesitzer, große wie kleine, sollen zur Erhaltung vorhandener und zur Anlegung neuer Gehölze, Gebüsche, Hecken usw. zu bestimmen gesucht, Anbringung von Nistkästen für Höhlenbrüter, Fütterung der Vögel im Winter und andere Maßregeln des -Vogelschutzes in Anregung gebracht werden. Die notwendige Abwehr gegenüber schädlichen Vögeln ist gestattet, nie aber werden Maßregeln gebilligt, welche darauf gerichtet sind, irgend eine Vogel- art in einer Gegend ganz auszurotten, das ist weder vom ethischen noch vom wissenschaftlichen Standpunkt aus zu rechtfertigen. Es muß dabei auf die geringe Zahl der Adler und anderer Raubvögel, auf die bedeutende Ver- minderung der Reiher und Kormorane sowie anderer interessanter Vertreter unserer Ornis hingewiesen werden. Wo die Natur noch in ihrer Ursprüng- lichkeit wirkt, spielen auch solche Arten eine nützliche Rolle im Haushalt der Natur, auch zugunsten des Menschen. i Unter den Vögeln, welche nur deshalb noch nicht von unserer Erde verschwunden sind, weil man sie gezähmt hat und züchtet, ist vor allem der Strauß zu nennen. Die Anzahl der in der Kapkolonie gehaltenen zahmen Vögel beträgt über 300 000. Auch in Algier und im französischen Sudan will man die Straußenzucht einführen und Forest hofft dann auf ein Wiederbelebung der Wüste Sahara mit Berberstraußen. Die erheblich Züchtungserfolge mit dem afrikanischen Strauß, welche im Jahre 1895 dem Kapland allein die Ausfuhr von 500 000 kg Federn im Wert von mehr als 400 Millionen Mark gestattet haben, während der Vogel selbst vor Aus- : rottung geschützt ist, haben Forest zu dem Vorschlag veranlaßt, eine ähnliche Züchtung und Schonung auch den Silberreihern angedeihen zu lassen In Tunis hat man bereits 1895 erfolgreiche Versuche der Domestikation an gestellt; der tunesische Züchter erhielt von jedem Vogel einen Ertrag von 35 Frs. Die Ernährung dieser Allesfresser, welche hier mit dem Fleisch ab- gestandener Tiere gefüttert werden, verursacht nur mäßige Ausgaben, man berechnet die mann Unterhaltungskosten per Vogel auf nicht non Man sollte es nicht für möglich halten, daß sich auch ernste Stimmen gegen den Vogelschutz überhaupt erheben. „Schützet die Insekten und gebet den Vogelfang frei“, lautet ein Antrag von Giovanni Salvadori. Er will ihn damit begründen, daß insektenfressende Vögel bei der Nahrungs- auswahl eine größere Vorliebe für die nützlichen Insekten und verwandten Gliederfüßler, wie Spinnen etc. zeigen als für Schädlinge und versteigt sich zu dem Satz, daß die insektenfressenden Vögel im geraden Verhältnis zu den e schädlichen Insekten stehen, das heißt je mehr kleine Vögel in einer Gegend sind, desto mehr schädliche Insekten finden sich daselbst vor. Er hat wohl nicht viele Nachbeter gefunden. Ich komme zum Baum- und Pflanzenschutz. Eswarder _ berühmte Tonbildner Bernard de Palissy, dessen Fayencen den Kunstkenner _ entzücken, zugleich ein trefflicher Naturforscher, der sich in früher Zeit über die unbedachte Waldverwüstung ausläßt. „Wenn ich den Wert der geringsten Ei mich über die große Dummheit der Menschen zu verwundern, welche heute anscheinend nur darauf bedacht sind, die schönen Wälder, welche ihre Vor- fahren so sorgfältig gehütet haben, zu fällen, zu verwüsten und zu zerreißen. Ich würde es keineswegs tadeln, daß man die Wälder niederschlägt, wenn man nachher wieder einen Teil anpflanzt, aber die Leute beunruhigen sich in keiner Weise über die Zeiten, die noch kommen sollen und ziehen nicht den großen Schaden in Betracht, welchen sie ihren Nachkommen für die Zukunft zufügen. Ich kann ein solches Vorgehen nicht genug verabscheuen und bin nicht imstande, es als einen bloßen Fehler zu bezeichnen, sondern als einen Fluch und ein Unglück für ganz. Frankreich.“ 3 “ Ich habe heute schon auf die Ausdehnung der Prärie in den Ver- einigten Staaten hingewiesen. Die geringe Fürsorge für die Erhaltung des hörten zirka 48 Prozent des Waldes Holzhändlern und Spekulanten. Aber der. Staatswald ist erst recht allen Eingriffen preisgegeben, genießt nicht den Schutz wie bei uns. Fernow erklärt eine Erschöpfung der Nadelholzvorräte _ inzirka 50 Jahren für wahrscheinlich. Der Staat Nebraska führte 1871 einen gesetzlichen Baumfeiertag im April ein, an dem in allen Gemarkungen | Bäume in Hainen gesetzt werden sollen. Ebendort entstand um diese Zeit ‚der Verein der Baumfreunde, der sich die Pflanzung von Bäumen zum Ziel gesetzt und bis 1893 355 Millionen Obst- und Waldbäume gepflanzt hat. - Andere Staaten folgten. Man hat ferner in den Waldgebieten des Westens Waldreserven geschaffen, 29 an der Zahl, rund 15 Millionen Hektar, in 4 5 welchen eine vernünftige Regelung der Nutzung und vor allem Abstellung : der Waldbrände angestrebt wird. | Baumbestände in Betracht ziehe‘, sagte er, „kann ich mich nicht enthalten, Waldes ist hier zum großen Teil Folge der Eigentumsverhältnisse. 1885 ge- griffene Baumarten, landschaftlich schöne Baumgruppen und Waldteile, gestalt der Erde, die Denkmäler der Entwicklungsgeschichte der Natur der Nachwelt erhalten bleiben könnten. Wir dürfen es, sagt er, nicht so FR ST ee PEN r e Ir RR nr Rn Ri 2 oh 1) 3 u won je) ; a een, GA 3 5 Es wird oft über die rücksichtslose Art des Sammelns gewisser Pflanzen in unseren Wäldern wie über die Ausplünderung der tropischen Wälder geklagt, und es würden sich Maßregeln zum Schutz in vielen Fällen emp- fehlen, aber hier wie dort liegt die größte Gefahr in den fundamentalen Ver- änderungen der Pflanzendecke des Bodens. So sind durch die Entwässerung der Moorstrecken und Umwandlung in Ackerland leider schon manche Pflanzen untergegangen, andere im Schwinden begriffen. Ber Die im letzten Vierteljahrhundert im Gebirge angelegten Alpen- gärten, wie der oberhalb Martigny, 3 Stunden unter dem Hospiz des Gr. St. Bernhard von der Gesellschaft für Pflanzenschutz zu Genf angelegte Linnäa-Garten, haben nicht bloß den Charakter botanischer Gärten, sind = vielmehr zugleich Schutzstätten für seltenere oder mit Ausrottung bedrohte _ 5 Alpenpflanzen. Auch in Turin hat sich 1898 ein italienischer Verein zum ei Schutz der Alpenvegetation (Pro montibus) gebildet. Be; Wie man seltene Tiere und Pflanzen vor gänzlicher Ausrottung u schützen bestrebt ist, so geht man jetzt daran, auch physiognomisch inter- essante Vegetationsbilder, deren Bestehen durch die Kultur bedroht ist, kommenden Geschlechtern zu erhalten, Baumindividuen von hohem Alter, ungewöhnlichen Größenverhältnissen oder abnormer Bildung, von geschicht- 2 licher oder kulturhistorischer Bedeutung, seltene oder im Schwinden be- interessante Felspartien und andere Naturdenkmäler vor dem Zahn der Zivilisation zu schützen. Conwentz hat zuerst die Ideen einer planmäßigen Organisation der Naturdenkmalspflege gegeben, Einrichtungen zur Schonung landschaftlicher Eigentümlichkeiten in Vorschlag gebracht und angefangen, in seinem forstbotanischen Merkbuch eine Inventarisierung der beachtens- werten und zu schützenden urwüchsigen Sträucher, Bäume und Bestände im Königreich Preußen, zunächst in der Provinz Westpreußen, zu liefern. Ein darin aufgeführtes botanisches Unikum, vielleicht in ganz Deutschland, bildet eine Gruppe von über 1600 erwachsenen Eibenstämmen im Ziesbusch in der Oberförsterei Lindenbusch. Weber in Bremen hat in gleicher Weise die Erhaltung von Mooren und Haiden Norddeutschlands und die Wieder- herstellung von Naturwäldern angeregt. Der Oberlehrer Wetckamp in weit kommen lassen, daß die Natur vollständig veınichtet wird. Ein Teil halten werden. Dazu ist es notwendig, gewisse Gebiete desselben zu reservieren, als „Staatsparks“, unantastbare Gebiete, Zufluchtsorte für die Flora und Fauna. Nordamerika ist uns in dieser Beziehung lange vorausgegangen. Es besitzt 5 Nationalparks. Der größte ist der Yellowstone-Park, ungefähr halb so groß wie Westfalen, der Yosemite-Park, ungefähr so groß wie Braun- schweig und der Sequoia-Park zur Erhaltung der Mammuthbäume, so groß wie das Hamburger Staatsgebiet. Es sind das Landgebiete, die der Be- bauung und sonstigen Kulturbehandlung gesetzlich entzogen sind, um auch späteren Generationen Beispiele gewisser von der Natur geschaffener Boden- formationen mit u tierischen und pflanzlichen Bewohnern unverändert zu überliefern. Der Yellowstone-Park beherbergt eine unerschöpfliche Masse von aufgestellt; Tragen von Schußwaffen, wie alles Schießen ist im Gebiet des Nationalparks verboten. Hier befindet sich auch die letzte Büffelherde der Union, etwa 200 Stück. Die größte Herde gefangener Bisons (259) be- findet sich im Besitz von Alards Erben in Montana, eine solche von 110 Tieren bei Jones Goodnight in Texas, aber bei diesen gefangenen Tieren zeigt sich geboren werden. Bei den im wilden und halbwilden Zustand gehaltenen Tieren, z. B. der Alardschen Herde, hat sich diese bedrohliche Erscheinung Bi noch nicht gezeigt und auf letzterer Herde beruht zunächst die Hoffnung, = fortgesetzte Inzucht ist ebenfalls eine Ursache der steten Verminderung solcher gehegter Tiere. Besonders die in der litauischen Wisentkolonie des Tatsache bei, daß Inzuchtsverhältnisse das Erlöschen von Tierformen herbei- führen können. Sie treten ein und nehmen an Ausdehnung immer mehr zu, langsam zum Aussterben der betreffenden Kolonieen. Corbina hat seinen sind darin zirka 4000 wilde Tiere untergebracht. Im Washingtoner National- ® Waldtal untergebracht, die sich völlig wohl fühlt und schon an den Besuch unseres Vaterlandes soll in der urprünglich naturwüchsigen Form er- k Wild, u. a. mindestens 25 000 Stück Wapiti. Eigene Wärter sind zum Schutz e . als schwarzer Punkt der Erfahrung, daß viel weniger Weibchen als Männchen daß sich daß Aussterben der Art noch einige Zeit wird hinhalten lassen. Die Bialowiezer Waldes gesammelten Erfahrungen tragen zur Feststellung der wenn eine Tierart durch irgend eine Ursache so selten geworden ist, daß sie auf engbegrenzte und weit voneinander geschiedene Gebiete beschränkt ist. Diese Einengung auch in Hinsicht auf den sexuellen Verkehr führt ganz x eine Oberfläche von 17 000 Hektar umfassenden Blue Mountain Forest-Park - in New-Hampshire der Erhaltung aussterbender Tierarten gewidmet; &8 | park ist eine Biberkolonie in einem von einem Flüßchen durchschnittenen : der Menschen einigermaßen gewöhnt hat, so daß das Publikum vielleicht‘ | NEE: ai 2 bald die Tiere aus angemessener Entfernung in ihrem täglichen Leben und Treiben wird beobachten dürfen. In ähnlicher Weise ließen sich wohl auch die Biber der Rhone erhalten und ebenso die der Elbe zwischen Magdeburg und Wittenberg durch Darbietung einiger für sie reservierter Heimstätten. # In Nordrhodesia hat man den östlich vom Meerufer gelegenen Meru- sumpf als „Wildfreistätte‘‘ erklärt, wo es nur mit ganz besonderer Erlaubnis gestattet ist, jagdbare Tiere zu schießen. Diese ausgezeichnete Maßregel 3 wird hoffentlich mit dazu beitragen, die Elefanten und andere große Säuge-- tiere vor völliger Ausrottung zu bewahren, da gerade dieser Bezirk von eng- lischen Sportsmen häufig heimgesucht wird. 5 Schon 1866 faßte das wissenschaftliche Institut von Auckland den x Beschluß, eine Hege- und Pflegestätte für einheimische neuseeländische Vögel zu gründen, und zwar auf der Insel Hauturn (Little Barrier-Inse) im Golf von Hauraki. Desgleichen beabsichtigte das Gouvernement von Neuseeland eine kleine nahegelegene Insel, welche die Vertreter der neusee- ländischen Fauna in einer Mannigfaltigkeit beherbergt, wie sie sonst nicht mehr angetroffen wird, zu erwerben und aus derselben eine Schutzstätte zur Erhaltung des wissenschaftlich so interessanten Tier-und Pflanzenlebens Neuseelands zu machen. Carus Sternes Lieblingsgedanke war es, etwa auf einer der unbe- wohnten Inseln des Galapagosarchipels der Tierwelt durch Verbot der Tötung einen Freibrief auszustellen, ihr damit die Überzeugung von der Gefährlich- keit des Menschen zu benehmen und die Zutraulichkeit wieder einzuflößen, welche die an einsamen Gestaden des Südpolargebietes landenden Seeleute einst so anmutete, der Nachwelt das Bild des Naturfriedens zu erhalten, der dort einst herrschte, wo der Mensch den ihm von der Natur aufgezwun- genen Kampf gegen seine Mitwelt noch nicht begonnen hatte. v Was wird, wollen wir uns zum Schlusse fragen, das Ende der fort- gesetzten Eingriffe der Kultur in den komplizierten Mechanismus der Natur _ sein? Noch sind wir nicht so weit, daß alles freie Naturleben erstickt wäre, noch ist die Zeit einer gleichartigen vom Menschen regulierten Fauna von Haustieren nicht herangekommen; aber sind auch in anderen Erdteilen die Gebiete freien Pflanzen- und Tierlebens noch überwiegend, so bilden sie doch mehr und mehr verschwindende Inseln inmitten der vom Menschen kultivierten Gebiete. Mehr und mehr wird die ursprüngliche Pflanzendecke durch Kulturgewächse verdrängt, in kürzerer oder längerer Frist wird es in Europa wie in der übrigen Kulturwelt keine freilebenden Tiere mehr geben, nur was der Mensch schützt und hegt, wird erhalten bleiben. Staatlich konzessioniert und beaufsichtigt, polizeilich numeriert und registriert, wie die Bäume im Forst, die Tabakpflanzen im Feld, werden sparsame Vertreter lauter ertönende Mahnung: „Rettet in der elften Stunde, was zu retten ist, | einer höheren Tierwelt, von der Gnade des Menschen in seine Zwecke hinein- £ gezwängt, ihr Dasein fristen. Seine mächtige Hand greift hemmend ein in i den Kampf, den sie untereinander führen im Drang des Hungers und der : Liebe. Nur die kleinen und kleinsten Lebewesen, die sich dem Einfluß des Menschen mehr zu entziehen vermögen, werden sich fortdauernder größerer Ausbreitung erfreuen und fruchtloser Gegenwehr spottend fortfahren, vom Menschen und seiner Arbeit zu leben. Immer wilder muß sich der Kampf | der auf unserem Erdball zusammengedrängten Menschheit untereinander gestalten. Erschlaffende und degenerierende Überkultur trägt den Keim der Zerstörung in sich selbst, die allgewaltige Natur verlangt gebieterisch ihr Recht und die Rückkehr zu einfacheren Lebensformen. Eine lebenskräftigere weil natürlichere Menschheit wird einmal unsere europäische Kultur in Staub und Asche sinken lassen und vergessen machen. Wir wissen nicht, was für ein andersartiges Geschlecht einst die Trümmer unserer heutigen europäischen Kulturstätten zutage fördern und der Frage nach deren Ent- wicklung und Untergang nachspüren wird. 4 Das Schreckgespenst der gelben Gefahr, die immer dringender und was in der Natur und im Volke von Natürlichem noch übrig ist!“ — sie be- deuten nichts anderes als die instinktive Ahnung einer solchen drohenden fernen Zukunft. Wie unsere Altertumsmuseen es sich zur Aufgabe machen, das zu bergen, was die Kultur früherer Zeiten geschaffen, so sind unsere natur- historischen Museen berufen, das zu sammeln und zu schützen, was unsere Kultur vernichtet hat oder vernichten will. Bergen doch auch unsere Samm- : lungen so manches Stück, was vielleicht in ein paar Jahrzehnten schon nicht mehr zu beschaffen ist. Auch unsere Naturhistorische Gesellschaft wird es nicht unterlassen, an der Verhütung und Milderung der Kulturschäden werk- tätig Anteil zu nehmen und wir dürfen es mit besonderer Freude begrüßen, daß mit der Registrierung merkwürdiger Baumindividuen unseres Reichs- waldes von kundiger Seite damit ein Anfang gemacht wurde. ; Im übrigen müssen wir uns ja bescheiden: den natürlichen Lauf der Dinge aufzuhalten haben wir nicht Macht. Ildvıx Set „Alles fließt“, nichts ist ewig, außer dem Prinzip des Wechsels. Das stete Werden und Ver- gehen ist eben das Charakteristische des Lebens. ; Ein Fund aus der Ruherten Dr. S. von FORSTER. Aus der Sektion für Anthropologie u.Urgeschichte :: der Naturhistorischen Gesellschaft Nürnberg :: Ein Fund aus der Ruherten von Dr. S. von Forster. In die in losen Zwischenräumen erschienenen Veröffentlichungen des Fundmaterials der Sektion für Anthropologie und Urgeschichte ist eine längere Zeitpause eingeschaltet gewesen. Der Arbeit von L. Wunder vom Jahre 1904 „Vorgeschichtliche Denkmäler in der Umgebung Nürnberg III“ in dem XV. Band der Abhandlungen der Naturhistorischen Gesellschaft folgte im Jahre 1907 als letzte eine vom Verfasser für die Festschrift zum XXI. Deutschen Geo- graphentag niedergeschriebene Abhandlung über die Besiedlung des Nürnberger Landes in urgeschichtlicher Zeit. In den letzten Jahren war die Tätigkeit der Sektion auf dem Grabfeld eine sehr umfangreiche geworden. Eine Umschau über das dabei gewonnene Fundinventar hat die Erkenntnis gezeitigt, daß die Niederschrift darüber zeitraubende und umständliche Vorarbeiten erheischt und zu einer größeren Sammelarbeit sich verdichten und anwachsen muß. Die bei den Grabungen in neuerer Zeit eingeführten vervollkommneten Methoden haben ergeben, daß auf dem Wege feinerer topographischer Untersuchung neue Gedanken und treffen- dere Merkmale über die Anlage des Grabbaues wie für die chrono- logischen Werte und den Formenkreis des Grabinventars gewonnen werden können als bisher. Diese auf solcher Grundlage begonnene und sich weiter spinnende Tendenz der Forschung war die Ursache der literarischen Ruhestellung der Sektion. Daß von der Sektion eine weitgreifende Arbeit mit dem Spaten geleistet werden konnte, dem kam ein glücklicher Umstand zu gute. Es war dem lebhaften Interesse und gütigen Entgegenkommen der Naturhistorischen Gesellschaft, voran seines Direktors Herrn Dr. m W. Bernett, und der Mitarbeit des Sekretärs der Gesellschaft Here K. Hörmann zu danken, daß eine größere Anzahl gefährdeter und der Zerstörung anheimfallender Gräber in Angriff genommen werden konnte. Herr Hörmann hat es verstanden, durch verfeinerte Methoden ER 3 FT Ah BE u ER SA u Fresh EAST Be ee a a a aa ae u NE. s I 2 ITEM in den topographischen Bestimmungen und Aufnahmen der Auf- schichtung der Gräber und Lagerung des Fundmaterials Leistungen herauszubringen, welche geradezu vorbildlich genannt werden dürfen. Dasselbe Prädikat verdient die Grabung in-der Ruherten. Sie wurde vom 19. bis 22. Oktober 1908 durchgeführt. Das Motiv der Veröffentlichung dieser Grabung hat der Fund eines Stückes des Grabinventares, einer Nadel mit einer kleeblattförmigen Kopfplatte abgegeben, deren Beschreibung länger hinauszuschieben nicht angezeigt war. Diese Gewandnadel ist für den Formenkreis der frühen Bronzezeit des Frankenlandes ein Novum. Der Fundort ‚„Ruherten‘“ liegt südöstlich des klimatischen Kurortes Rupprechtstegen in der Steuergemeinde Enzendorf. Die nordöstliche Ecke dieses Ackerfeldes bildet die Fundstelle, südlich davon liegen zwei weitere frühbronzezeitliche Grabhügel. Schon im Frühjahr 1894 wurde daselbst von dem Besitzer des Ackerfeldes, Herrn Bürgermeister Deinzer, eine Randaxt gefunden, welche der hier berichteten kongruent ist. Diese Randaxt ist beschrieben und abgebildet von L. Wunder in dem XI. Band der Abhandlungen der desselben Typus und einen vom Finder als sogenannter „‚Pfannenstiel“ bezeichneten Gegenstand nahm der jetzige Besitzer, Herr Ortsführer Johann Deinzer, im Frühjahr 1908 aus der Fundstelle. Der „Pfannen- stiel‘“ war nach Aussage des Finders der im Grabe liegenden Gewand- nadel mit Kleeblattkopfplatte sehr ähnlich. Herrn Deinzer wird für die Erlaubnis zur Grabung und für Überlassung der Funde Dank ausgesprochen. r Der Bericht über den Verlauf der Grabung folgt dem von Herrn Hörmann verfaßten Messungs- und Grabungsprotokoll. Aus diesen beiden Niederschriften, wie aus dem Profil und Grundriß . des Grabes, sind die Größen-, Tiefen- und Breitenverhältnisse, die ganze Topographie des Grabbaues und die topographische Lagerung ‚der Grabbeigaben klar zu erkennen und genau abzulesen. Vermessung der Bodenoberfläche Entfernung 85m 7/m 6m 5m 4m 3m 2m im 0m Nord een 13. ARE 3: Eee a 72: 08 44 34 Straße Der Nullpunkt ist zum Zweck der Vermessung um 20cm überhöht (die Zahlen bei West, Süd, Ost bedeuten Centimeter unter dem Nullpunkt). Naturhistorischen Gesellschaft. Eine zweite, viel kleinere Randaxt 0 er Süd 20.102.321 : 7205. :28...-90:.:00 5 Ost = 6, a 0. } e Be... Mr Fr ae Fig. 1. Die Fundstelle zu Beginn der Grabung. rt DieLagedesGrabesist einesehreigenartige Fig.1. Ander Nordseite. desselben befinden sich mehrere aufrecht stehende, bewegliche Dolomit- felsgesteine von etwas über 2 Meter Höhe. Diese sind von einer Menge kleiner, kopfgroßer Stücke umlagert, zwischen welchen Gesträuche wuchern. Im Osten begrenzt die Grabungsstelle ein in Nord-Süd- richtung verlaufender Feldweg, jenseits desselben erhebt sich eine Anhöhe bis zu 4 Meter Höhe, die gegen Nord als senkrechte Dolomit- wand abfällt, südwestlich als zerklüftetes Gestein sich fortsetzt und in das stark ansteigende Gelände übergeht. Im West am Horizont Burg Hohenstein. Der geologische Horizont ist im Protokoll ge- kennzeichnet: Malm, Juraplateau, Höhe des Frankendolomites, Weißjura =. Von einem Hügelbau sind keine äußeren Merkmale zu erkennen. Grabungsprotokoll a” Nr. Winkel Entfrn. Tiefe Tiefe unt. unt.Om. d. Oberfl. ab 264° 740c 132c 45cein Knochen, ein Eisennagel _ = - — ÖOberflächenfunde: Eisenring, Nägel, Hufeisen.VerstreuteScherben, Kohle c 220 470 70 40 Eisennagel 240 560 127 70 Kohlenfleck 20 cm lang und breit. Neue Topfscherbe. _ 222 480 110 50 Kohlenfleck. Mit vorigem in Zu- sammenhang. Steine darüber. Entwickelt sich zu 2 cm Stärke, aber schütter. _ 270 800 _ 70 kleine grün glasierte Scherbe. d 275 450 140 45 Knochen und Scherbe. e 30 410 50 20 Ferse. f 285 469 132 62 Auf Felsen Scherbe, Randstück. 1.2 220? 280? _ Fundstelle der beiden Randäxte. 3-8 230 355 109 20 Bronzen. Dabei eine Scherbe und ein Stück Kohle. _ 160 240 150 260 9.1 60 Brandfleck, tief gehend; darin ein rot gebrannter Dolomitstein. _ 247 200 90 40 Gefäßfragmente, s. Photo. In15cm : Tiefe darunter Kohlenstückchen. Die Fundstelle ist in einer Tiefe von 20—25 cm wahrscheinlich durch Feldarbeiten gestört. Steine sind herausgenommen und weg- Mn. „nendähe PR || West 87 am 6m 5m 4m 3m 2m im Ö am om 3m Ost on | | | i° | | | | Feldweg e Ey |) e am 4,7 1,50 1,50 Profil een | GE a EN lt. Fig. 2. Die abgegrabene Fundstelle. >E edge getragen. In 50 cm Tiefe sind die Steine unregelmäßig. An sie lehnen sich nach allen Seiten Felstrümmer an. Brandschichten fehlen. Dagegen sind vereinzelte Kohlenreste nachzuweisen. So ah Gra 95 = Felsen unter der Oberfläche 7 Grundriß finden sich 50—60 cm unter der Oberfläche an der Peripherie zwischen den tiefliegenden Felsgesteinen fleckartige Züge von Kohle im Boden und in diesen Kohlenflecken einige rotgebrannte Dolomitsteine. Der Felsuntergrund bildet das Fundament des Grabbaues, dessen Anlage der Regelmäßigkeit entbehrt, weil diese durch die darüber hinweg- gehende Pflugschar zerstört und die Steindeckung verloren worden ist. iTiE.:2.) Das Grabinventar setzt sich zusammen: 41. aus Metallfunden: a) Gewandnadel aus Bronze mit kleeblatt- ähnlicher Kopfplatte; b) Randaxt aus Bronze; c) Gewandnadel aus Bronze mit abgeplattetem, kugeligem, durchbohrtem Kopf; d) vier Bronzegravier- und Bronzepunzestiften. (Fig. 3.) 2. aus keramischen Bruchstücken und 3. tierischen Skelettresten. — 50 — Die Nadel mit kleeblattförmiger Kopfplatte (Fig. 3) ist voll- kommen erhalten, aus einer hochprozentigen kupfer- und sehr zinn- armen Bronze gearbeitet, mit schöner Patina überzogen. Die ganze Länge derselben ist 21 cm. Sie ist am oberen Ende auf der Rückseite zu einer 3 mm im Durchmesser betragenden Rolle mit leichter Schwei- fung der Rollenränder aufgearbeitet. Die Einrollung ist fest mit dem ? Fig. 3 Boden der Kopfplatte verbunden. Die Kopfplatte setzt sich zusammen aus zwei seitlichen kleeblattähnlichen Flügeln, von denen der rechte 2 cm, der linke 1,8 cm lang ist. Die Breite des Blattes mißt 1,8 cm. Das obere Kleeblatt ist umgeformt in eine 6mm breite und 18mm lange Bandleiste, die am oberen Ende mit der Einrollung endigt. Das dritte Kleeblatt nach unten ist ampullenförmig gestaltet in einer Breite von 12 mm. Es endet mit einem langsam abklingenden kon- kaven Bogen von 1 cm Länge in den Nadelschaft, welcher 15,5 cm lang und in ganz feiner Spitze ausgezogen ist. Die Platte liegt mit der Längsaxe der Nadel in gleicher Ebene. Der obere vordere Rand des Kopfplattenendes ist zur Einrollung umgebogen. Die Vorderseite der Kopfplatte ist punktförmig ziseliert. Die Ausarbeitung der Verzierung an beiden Seiten der Bandleiste besteht aus zwei vierzehnmal punk- tierten Linien und zwischen diesen eine mittlere Linie mit 16 Punkten. Unter dieser senkrechten Linienführung ist ein Ornament in Bogen- führung parallel zu den Kleeblatträndern in horizontaler Richtung aus 23 Punkten zusammengefügt, welches in der Mitte der Kleeblatt- ränder ausklingt. Auf dem unteren ampullenartig ausgezogenen Blatt sind zwei Randlinien zu je 14 Kanieken und Rn Mittelleisten- ornamentmit15Punkten in vertikalerRi t. Darüberliegt wagrecht velautann in Bogknform ausgeführt eine aus 30 Punkten zusammengestellte Linie, welche wie am oberen Blattrand in der Mitte des Blattes aufhört. Auf der Vorderseite der Platte, beinahe in der Mitte der seitlichen Kleeblattflügel, 16 mm von der Mittel- linie der Platte entfernt, sind auf beiden Blättern 2 kleine, seichte, kreisförmige Buckelverzierungen, 2 mm im Durchmesser, 2 mm seicht eingepunzt; der Buckel des linken Blattes ist von 9, der des rechten Blattes von 10 eingravierten Punkten umsäumt. Die Entfernung der einzelnen Punkte von einander beträgt 0,5—1,0 mm an allen orna- mentierten Punktlinien. Die Randaxt aus Bronze (Fig. 3) ist 16,8 cm lang, von schmaler Form. Die Ränder der Fläche sind auf beiden Seiten wenig auf- geworfen. Die Axtklinge ist nach der Mitte der Klinge verjüngt, an beiden Seiten zu 2 cm konkav gebogen. Die gerundete Bahn hat italischen Ausschnitt (Lissauer Typenkarte S. 542, Varietät der Bahn c), die Breite des Bogens der Schneide ist 6,5 cm (Lissauer Typenkarte, Varietät der Schneide S. 543 D). Die Breite der Bahn beträgt 1,9 cm. Die Randaxt zeigt rein süddeutschen Typus. Gewandnadel aus Bronze (Fig. 3) mit durchbohrtem Hals und Kopf 12 cm lang. Die Nadel hat einen kugeligen, abgeplatteten Kopf, welcher in der Mitte im Längsoval durchbohrt ist. Die Durch- bohrung endet am Halsteil der Nadel. Kopf, Hals und Schaft sind mit konzentrischen Ringen verziert. 8,2 cm des Nadelschaftes bis zur Spitze sind nicht ornamentiert. Von den 4 Bronzegravier- und Punzstiften ist der eine (Fig. 3) 9,8 cm lang, nach einer Seite stark spitz zulaufend, in 4,2 cm Länge in der Mitte anschwellend, das andere Ende ist abgestumpft, ein 2 BE DER, LTE ANTENNEN Ba en Arhiiin 2 ER NBiS > ES aa a ha Er BE EEE LE zweiter (Fig. 3), 6,8 cm lang, ist nach einer Seite nadelförmig zu- gespitzt, nach der andern stumpf auslaufend, sehr dünn und zierlich in der Mitte mit leichter, vierkantiger Anschwellung. Bronzepunz- stift (Fig. 3), 7,5 cm lang, mit einem 4 cm langen Schaft, vierkantig von der Mitte an bis an das nicht sehr spitze Ende. Der vierte Bronze- stift (Fig. 3) ist 5,5 cm lang, nach beiden Seiten am Ende zugespitzt, in der Mitte mit einer doppelkantigen Auftreibung, dünn. Die Keramik des Grabes besteht nur aus kleinen Bruchstücken, welche Schlüsse auf bestimmte u. > BEUSPEFTIEH Beigaben nicht zulassen. Einzelne mittelalt f verstreut. Die Farbe der bronzezeitlichen keramischen Fragmente ist entweder grauschwarz oder rötlich gelb, auch gelblich braun. Unter den 5 in Fig. 4 abgebildeten Bruchstücken ist ein dickes, bräunlich-gelbes Stück mit einer. senkrechten Strichverzierung (Fig. 4), ein schwärz- liches Randstück mit bauchigem Rand und breitem, abgesetztem Hals, ein Randstück von grauer Farbe mit schmalem Rand und verjüngtem Hals, ein kleines Bruchstück mit schmalem Rand ohne Halsteil. Fig. 4 Skeletteile von Menschen fehlen ganz. Zerstreut in verschie- denen Tiefen legen kleine Bruchstücke von tierischen Skelettresten darunter Ziegenzähne und Schweinsferse. Epikritisch betrachtet beansprucht das frühbronzezeitliche Brand- grab in der Ruherten unser volles Interesse, weil es die seltene Er- scheinung zeigt, daß in einer sehr glücklichen Lösung der felsige Boden zum Fundament der Grabkammer verwendet und darauf, wenn auch die Regelmäßigkeit der Konstruktion nicht deutlich er- Ye re er furieen Br, kennbar war, der Grabbau errichtet wurde. Von den Beigaben dürfen die versch edenen Größen von Randäxten süddeutschen Types in einem Grabe für unseren frühbronzezeitlichen Kulturkreis als Selten- heit erkannt werden. Das hervorragendste Stück des Grabinventars, welches im Zusammenhalt mit dem übrigen Bronzeinhalt chrono- logisch der Bronzezeitstufe Montelius I.—II. eingereiht werden muß, ist die Nadel mit der kleeblattartigen Kopfplatte. Bei der Eigenart der technischen Durchführung übernimmt hier die Rollenbildung die Be- stimmung, einem Faden oder einer Schnur als Öse zu dienen, welche das Tragen der Gewandfalte besorgte. Diese Nadelart ist im Formen- kreis frühbronzezeitlicher Gräber gut bekannt, für unsere archäologische Zone ist sie vollkommen neu. Sie hat in Böhmen, Schlesien und Hessen ihre Vertreter. Die Ruherten-Nadel bildet eine Variante des Types, welcher sich an die böhmische und schlesische Art anschließt, jedoch in Formgebung und Ornamentik nicht mit diesem sich deckt. Einer Mitteilung des K. Konservators, Herrn Dr. Reinecke-München, verdanke ich die Kenntnis des Vorkommens desselben Types in dem Fund von Spätzlin bei Friedberg in Oberhessen, ein Fund, der noch nicht publiziert ist. Das Wissenswerte der Variante der Ruherten-Nadel besteht darin, daß das obere der Kleeblätter in eine bandförmige Leiste umgeformt und mit der Einrollung versehen, das untere ampullenförmig ausgezogen ist. Auch die Gravierung der Kopfplatte ist originär. Die Ruherten-Nadel ist eine wertvolle _ und künstlerische Arbeit, wenn sie auch kleine technische Mängel zeigt, distanzielle Unterschiede der Entfernung der feinen, punkt- förmigen Ornamentierungen, Ungleichheit in der Tiefe der Punzung der Punkte, Fehler in der unregelmäßigen Form der Bogenführung der Punktlinien. Diese neue Variante halte ich in ihrer Fortbildung und Weiter- entwicklung schon bekannter Typen nach der dekorativen Seite hin für sehr beachtenswert. Sie vereinigt in sich sehr glücklich die Grund- sätze der Zweckmäßigkeit und Schönheit und kann als brauchbarer, praktischer Benützungsgegenstand, wie als ein dekoratives Schmuck- stück gelten. Die künstlerische Formgebung ist der Natur glücklich ab- gelauscht und derselben harmonisch angeschlossen. Der dekorative Schmuck, die Linienführung der Ornamente zeigt natürliches, künst- lerisches Empfinden, indemsie den Eindruck der zarten Form der Kopf- platte nicht aufdringlich stört und ihre Wirkung für den Beschauer _ nicht erstickt. Die Künstlerhand, welche der Nadel Form und Schmuck gab, hat damit einen bedeutenden Fortschritt der ihr verwandten Formen erreicht. Die Ruherten-Variante ist den Rollnadeln mit dekorativer Entwicklung der Kopfplatte zum Schmuckstück zuzu- zählen, wiesie aus dem Wallis, Schlesien, Hessen, Böhmen bekannt sind. Lissauer schließt den typologischen Zusammenhang dieser Gruppen zueinander aus. Er glaubt, daß die Entwicklung dieser Formen aus der allgemein verbreiteten und langlebigen Rollnadel an verschiedenen Punkten und zu verschiedenen Zeiten sich selbständig vollzogen habe, so in der Schweiz, in Ungarn, in Böhmen, im Kaukasus. Dieser Anschauung kommt der Fund in der Ruherten zu Hilfe, der typologisch in seiner Gesamtheit betrachtet, mit frühbronzezeitlichen Funden in Schlesien, Hessen, der Schweiz nichts gemeinsames hat. Die Provenienz der Ruhertener Variante muß aus dem böhmischen Formenkreis abgeleitet werden, der mit den frühbronzezeitlichen Typen der archäologischen Zone des Frankenlandes und der Oberpfalz in Verwandtschaft steht, eine Verwandtschaft, deren genaue Beziehungen und Kongruenzerscheinungen für uns fränkische Archäologen immer bestimmter und klarer heraustreten. [3 = Von "Dr. WILH. GRAF ZU LEININGEN. Über Erdpyramiden. Hierzu die Tafeln I und 2. Von Dr. Wilh. Graf zu Leiningen, Privatdozent an der Kgl. Universität Münc Eine auffallende Oberflächenerscheinung, welche hauptsächlich Ge- “. birgsländer darbieten, sind die Erdpyramiden; soweit Tirol in Frage kommt, findet man solche Brenneraufwärts schon kurz nach Innsbruck in den Glazialschottern an der Brennerstraße gegenüber der Station Patsch, ferner im Pustertale, im Eisaktale südwestlich von Schabs, vor allem um Bozen (am Ritten, im Eggentale usw.) und Meran (bei Schloß Tirol usw.), endlich im Cembratal bei Segonzano. "Zahlreiche Vorkommen, auch außerhalb Br Tirol, erwähnt Kittler (siehe unten!). Das Wesen der Erdpyramiden und ihre Entstehung ist längst er- forscht; Charles Lyell war es, der als erster eine wenn auch nicht ganz zutreffende Erklärung von der Entstehung der Erdpyramiden im Gebiete des Finsterbaches (am Ritten) gab; er wird von den Geologen und Geographen in der Folge oft zitiert (Principles of Geology), dann aber war es vor allem Ratzel, der in seinem Aufsatze „Über die Entstehung der Erdpyramiden“ (Jahresb. der Geog. Ges. in München 1877/79, 6. Heft) diesen Gegenstand so ausführlich behandelte, daß schon in seiner Abhand- lung so ziemlich alles Grundlegende enthalten war. Der gleiche Forscher beschreibt die Erdpyramiden auch in seinem Werke „Die Erde“ und gibt sehr gute Abbildungen von solchen. Nach ihm hat Kittler die um- fassendste Arbeit über diesen Gegenstand geliefert (Über die geographische Verbreitung der Erdpyramiden, Münch. geogr. Studien 3. Stück). Sigm. Günther (Sitzungsber. der K. B. Ak.d. W. math.-phys. Klasse Bd. 32 und 34) befaßt sich ebenfalls eingehend mit diesen Pro- blemen. Die genannten Autoren teilen auch die gesamte Literatur mit, weshalb ich davon absehe, die zahlreichen Publikationen zu erwähnen. Aus neuerer Zeit möchte ich noch einen Artikelvon Ludw. W. Günther (Reclams-Universum 25. Jahrg. Heft 50) mit guten Abbildungen und einer schematischen Darstellung der Entstehung von Erdpyramiden erwähnen. E Ich will nun aus alten und neuen und meinen eigenen Beobachtungen haupt- 2 sächlich das Gesetzmäßige hervorheben und muß im übrigen auf ° die Literatur verweisen. | # Hier schicke ich gleich voraus, daß die Bezeichnung „Erdpyramide“ en Sammelname für solche Gebilde ist. Häufiger ist die Form des Kegels und abgestumpften Kegels, die der Pyramide und abgestumpften Pyramide ist seltener anzutreffen. ne Sn a Die höchsten Erdpyramiden werden immer da anzutreffen sein, wo diluviale Ablagerungen vorhanden sind, denn solche füllen selbst sehr tiefe Täler aus, während in der Regel weder Gehängeschutt und ; noch weniger gewachsener (Verwitterungs-) Boden die bedeutende Mächtigkeit wie jene erreicht; damit können auch Erdpyramiden, welche sich aus beiden letzteren Bildungen herausmodellieren, nicht die Höhe erlangen, wie solche, die aus den mächtigen Glazialschottern, Blocklehm und ähnlichen Talaus- - füllungen hervorgegangen sind. Jedoch sind die Erdpyramiden keineswegs an Diluvialablagerungen gebunden. Kittler führt zahlreiche Vorkommen, insbesondere auch außereuropäische an, bei denen Erdpyramiden aus Kon- ' glomeraten und Breccien, Gehängeschutt, al ee Laterit, Tuffen usw. entstanden sind. Wenn sich nun in leicht umbildungsfähiges Material, wiein den Moränen- schutt am Ritten, der als „Blocklehm“ anzusprechen ist, Wasserläufe ein- graben, auch nur periodisch gefüllte Adern kleinster Dimension, und diese Rinnsale kulissenartige Vorsprünge aus dem erodierten Gelände heraus- arbeiten, so können aus diesen schmalen Erdwänden, besonders wenn sie oben in einen scharfen Grat auslaufen, endlich durch fortdauernde ' Niederschlags- und Erosionswirkungen eine ganze Reihe kegel- oder pyra- midenförmiger Gebilde, in der Regel Erdpyramiden genannt, hervorgehen. Das Zustandekommen einer Kulisse, sei dieselbe auch noch so kurz, ist Vorbedingung für die Ausbildung von Erdpyramiden. (Hierzu die schema- tische Darstellung von Ludw. W. Gürther am Schlusse dieser Abhandlung.) ‚ Weniger ist hierbei die mechanische Kraft der fallenden Regentropfen als die erodierende Gewalt der abrinnenden Niederschlagswässer tätig. Doch kann durch die Fallkraft der Regentropfen viel Kleinarbeit geleistet werden, z. B.. das Abbröckeln kleiner Erdteilchen. Die chemische Wirkung der in den Meteorwässern r gelösten Kohlensäure usw. tritt ebenfalls in den Hintergrund. f Das Material, aus dem Erdpyramiden von größerer Form und Anger Dauer hervorgehen, muß zwar einen festen Zusammenha ME TEEN ieh te Den Zn TE 1 2 a ge on, ER BE ER ET r J 2. rt 59 — u a area aan a) BZ Aush nah _ Fun u ling u Sun as an Bun ne an Tanz > use die Hain ou haben, aber damit auch eine verhältnismäßig leichte Zerfällbarkeit durch fallendes und fließendes Wasser verbinden. Verwitterungsböden, vor allem solche-mit einem reichen Tongehalt, also auch Blocklehm, sind Bi: zur Ausbildung von Erdpyramiden geeignet, nicht aber anstehende Gesteine. Selbst nicht aus weichen Gesteinen, leicht verwitternden Sandsteinen, Kreide (wie sie z. B. auf Rügen vorkommt), noch weniger aus Kalk oder Dolomit können so feine, zarte Gebilde hervorgehen wie aus tonigem Material oder Sand- und Kiesablagerungen mit tonigem Zement; eine gewisse Verwandt- schaft mit den Erdpyramiden haben allerdings die Wissover Klinken (aus der Kreideformation Rügens entstanden) oder die Felstürme der Dolo- miten usw. Auch die merkwürdigen Formen des „Büßerschnees“ sind in verwandtschaftliche Beziehungen zu den Erdpyramiden gebracht worden (Brakebusch u. a. von S. Günther zitiert). En Eine vorhergehende oder von vorneherein bestehende Zerklüftung (die z. B. im Blocklehm des norddeutschen Flachlandes oft genug wahr- nehmbar ist, teils durch Eisdruck, teils durch das Schwinden der nach der Eiszeit mehr und mehr austrocknenden Tonpartikel des Bodens hervor- = gerufen) begünstigt die Erosion natürlich bedeutend, ist aber für das Zu- standekommen von Erdpyramiden nicht notwendig, bei dem Vorkommen am Ritten auch nicht wahrnehmbar. Die Auflösung der Kulissen in einzelne Teile tritt bei den (im Gegen- satz zu festen Gesteinen) verhältnismäßig leicht angreifbaren Schuttmassen (auch ohne präexistierende Zerklüftung) mit Hilfe der Atmosphärilien und der Erosion gar bald ein und aus den Erdwänden wittern einzelne mehr oder minder der Pyramiden- und Kegelform ähnliche Gebilde heraus. An- schaulicher als durch irgend welche Erklärung wird diese Tatsache durch eine von Herrn K. K. Forstinspektionskommissär, Ingenieur Dr. Stiny (Innsbruck) aufgenommene Ansicht eines steilen Bruchhanges mit Ero- sionsfurchen. Die kulissenartigen Vorsprünge in den Schottern des Syl- vesterbaches bei Toblach zeigen ausgesprochene Neigung zur Entstehung von Erdpyramiden (siehe die Abbildung 2 auf Tafel 1.) Man kann auch am Ritten sehr gut verfolgen, wie aus den groben Gebilden der größeren Pyramiden einzelne Säulen und Kegel herausmodel- liert werden. Ich habe Kittlers Aufnahme einer re vom Finsterbach (Ritten) aus dem Jahre 1897 oder früher stammend mit meinen Aufnahmen (1907) verglichen, und schon in dieser für geologische Verhältnisse gewiß kurzen Zeit sind massige Pfeiler in ein Haufwerk von Kegeln und Pyramiden aufgelöst worden, in den Gruppen haben sich also die Individuen vermehrt. Nicht nur das, die Gruppen selbst sind zahl- % ' reicher geworden, dadurch daß in den Einrissen seitlich neue Kulissen ent- standen sind, die dann wieder in Pyramiden zergliedert wurden. Die Zerfällbarkeit des Materials besteht also ohne Zweifel; aber auch die andere Bedingung für das Zustandekommen der Erdpyra- miden ist vorhanden, eine gewisse Bindigkeit, ein Zusammenhalten der Erdmassen, denn in lockerem Erdreich wäre in dieser Zeit durch 1 Zusammensturz und Nachrutsch nur ein Absinken des ganzen Hanges erfolgt. R Jede einzelne Erdpyramide spitzt sich immer mehr zu und wird dann um so höher erscheinen, je tiefer die ablaufenden Wässer an ihrem Fuße in die Erdmassen einschneiden. Die Kegel und Säulen können um so höher und um so dünner werden, je stärker der Zusammenhalt der Bodenbestand- teile ist, aus denen sie hervorgehen. Endlich aber, wenn die Belastung der unteren Teile der verhältnismäßig dünnen Kegel zu groß wird oder Unterspülung stattfindet, müssen diese zusammenbrechen und ihre Trümmer werden insbesondere an Steilhängen bald fortgeschwemmt. Erdkegel, welche von einem Blocke bedeckt sind, der auf ihnen liegen geblieben war, | als sie aus Moränen oder aus Schutt hervorwuchsen, werden Dank diesem Schutze gegen Niederschläge älter werden und damit eine Höhe annehmen, die ohne eine Bedachung nicht erreicht werden kann. In letzterem Falle werden sich die ablaufenden Wässer am Fuße der Kegel zwar auch tiefer insdas Schuttmaterial hineingraben, die Kegel auf diese Weise erhöhend, aber von oben her wirken die Niederschläge abtragend und die Höhe ver- mindernd. Den gleichen Schirm wie Decksteine gegen die Gewalt des E fallenden Regens gewährt Rasen oder ein Baum, der auf ihnen. wurzelt. - Nach den bisherigen Ausführungen gibt es also 2Typen von Erdpyramiden, solche mit einem Deckstein, welche ein pilzförmiges Aussehen haben, und solche ohne Schutz, von zucker- hutförmiger Ausbildung; zur Ausbildung von Erdpyramiden sind En Decksteine, wie schon Ratzel ausdrücklich hervorhebt, nicht not- . wendig, denn auch ohne daß sich Steine auf oder in der Moräne vorfinden E (welche die gedeckten Stellen von vorneherein und auch später gegen den Angriff der Atmosphärilien schützen, während zwischen den Steinen die 2 Erosion angreift), werden in den Moränen und im Schuttmaterial Einschnitte und Zerklüftungen hervorgerufen, die zur Ausbildung von Erdpyramiden führen können. Gleichgültig für die endliche Form der Erdpyramiden | ‘sind Decksteine, aufsitzende Bäume und Rasenstücke allerdings nicht. Indem das Wasser an den Rändern der Steine, an den Wurzeln und Rasen- _ decken abrinnt, wird es der darunter entstehenden Pyramide natürlich die _Umrißform des Deckmaterials aufprägen; es werden regelmäßig Beziehungen zwischen der Form des der Erdpyramide auflagernden Objektes und dem Verlaufe der Einrisse, die durch das ablaufende Wasser hervorgerufen werden, zu beobachten sein. Die Erdpyramiden mit Deckstein sind in Tirol meist nur im Block- lehm verbreitet; in den Schottern, z. B. gegenüber Patsch, fehlen solche; übrigens entbehrt selbst im Blocklehmgebiet am Ritten die Mehrzahl von . Erdpyramiden eines Decksteins, denn die Geschiebeführung ist dort eine durchaus ungleichartige und lokal fehlen Geschiebe oft ganz. Im allgemeinen sind Erdpyramiden, welche einen Deckstein besitzen, stets die schlankeren, falls aus dem betreffenden Schutt überhaupt schlanke Gebilde entstehen können. Aus grobem Schotter, der viele nuß- — faust- — kopfgroße Rollsteine enthält, wie dies in fluvioglazialen Gebilden häufig der Fall ist, werden niemals schlanke, hohe und zierliche Erdpyramiden hervorgehen, wie wir sie im Blocklehmgebiet des Rittens sehen. Man kann dort einzelne mit 30 m Höhe, ziemlich zahlreiche mit 12 m Höhe treffen, 6—8 m ist die Durchschnittshöhe. An der Basis beträgt der Durchmesser dabei oft nur 1-2 m. Kittler erwähnt sogar Erdpyramiden von 100 . und 180 m Höhe, welche in den Kordilleren beobachtet wurden. Wo aber Schutt und Geröllschichten von Sandlagen durchzogen werden, wie das anderweitig (Patsch, Pustertal etc.) der Fall ist, da wittern solche Schichten leicht aus und verursachen den völligen oder teilweisen Zusammensturz Fe dieser viel plumperen Gebilde; besonders wenn kopfgroße Steine, wie sie in = Glazial- und Flußterrassenschottern nicht selten sind, herausbrechen, stürzt nur allzuleicht der darüberhängende Schutt nach. Dies gilt gerade für die Erdpyramiden gegenüber von Patsch, welche kein so kräftiges Binde- mittel wie die am Ritten besitzen; dort trifft man neben halbfertigen Erd- pfeilern, die erst aus der Schottermasse erodiert werden, und neben stumpfen, zuckerhutförmigen Gebilden auch mehrfach die Form des abgestutzten (in den oberen Teilen zusammengestürzten) Pyramide. Die Wechsellage- B rung von Kies und Sand, grobem und feinem Geröll tritt bei diesen deut- lich hervor; auch eine von Kittler abgebildete, aus Glazialschutt be- stehende Doppelpyramide (von Gödnach-Görtschach im Pustertale), welche eigentlich mehr die Vorphase zu typischen Erdpyramiden darstellt, ist schon, ee bevor sie dieses leztere Stadium erreichte, Mitte der 90er Jahre gelegentlich eines längeren Regens eingestürzt. (Mitteilung von Herrn Dr 3 ti ny). In Sanden kann zwar mitunter durch Kalkausscheidungen wenigstens einigermaßen die Form konserviert werden, indem die Sand- und Kiesteile etwas zusammenbacken, aber von großer Bedeutung ist dieses Schutzmittel ‚Schon wegen seiner chemischen Angreifbarkeit nur selten. EIS Mai A ET A re Fee u a GREEN Ich habe mir seinerzeit bei der Besichtigung der Erdpyramiden gegen- über Patsch keine Notizen gemacht. Nachdem dieses Vorkommen bisher nicht genügend geschildert wurde, mag es mir gestattet sein, hier die geolo- gischen Verhältnisse darzulegen und ein Profil der dortigen Schichten bei- zugeben, beides von Herrn Dr. Stiny mir auf meine Bitte gütigst über- mittelt. „Diese Erdpyramiden sind am schönsten ausgebildet am sogen. Burg- stall (896 m), einem schmalen Rücken zwischen Sillfluß und Rutzbach, und zwar auf der Ostseite; ähnliche, jedoch lange nicht so typische Bildungen, sieht man auf der Westabdachung des Burgstalls, sowie in jenem Graben, der etwas nördlich von der Stephansbrücke in den Rutzbach mündet. ZUSRLOfIr Tond 1: Grundmoräne des Burgstall Stausande u. Schotter, horizontal gelagert. Verfestigte Bank in den Schottern. Interglazialer Mur- schutt. Phyllit. Feinsand. Die Erdpfeiler sind aus Terrassensanden und Schottern herauspräpa- riert, die nur eine verschwindend kleine Menge von Lehmbeimischung ent- halten; diese genügt gerade um die Steilwände stellenweise mit einem, aus den abfließenden Regenwässern abgelagerten dünnen Häutchen zu überziehen; ungefähr in halber Höhe streicht eine etwas besser verfestigte Schotterschicht durch, welche die Schutzkappe mancher Pfeiler, deren größte 5—10 m mittleren Durchmesser besitzen, bildet. Die Unterlage der Stauschotter bildet vom Kilometer 14 bis etwa 9,7 der Brennerstraße ® ein feiner glimmerreicher Wellsand, bei Kilometer 9,7 bis ungefähr 9,4 interglazialer Murschutt, bei Kilometer 9 eine Grundmoräne, die auch Blaas (Geolog. Führer von Tirol S. 408) erwähnt. Zu unterst steht überall Phyllit an. Eine Haube von undurchlässigem Grundmoränenmaterial E bedeckt die Terrassenschotter, welche infolgedessen sehr trocken sind und # die een Formen lange erhalten“. Siehe die Profile! 4 sd EEE TE u ir, ee NEE NR ENTE ee EHRE NR SEO a ee a EBENE ER Be a Peg ran 3 ee re BT TE a y ME R ENTER AER HR u a BREHLINE f 63 $ i t ß & Ihre stärkste Verbreitun g haben aus den schon angeführten Gründen die Erdpyramiden an den Abhängen von Erosions- tälern im Glazialschutt. Je steiler die Abhänge sind (am » Ritten bei Lengmoos 40—50°) und je mehr sich die Niederschläge auf eine bestimmte Jahreszeit häufen (Schneeschmelze, Kittler schreibt den Herbstregen für die Bozener Gegend eine große Bedeutung zu), um so schärfer schneiden die Tagwässer in den Boden ein und arbeiten unter solchen Umständen vielmehr erodierend als gleichmäßig über das Jahr verteilte Niederschlagsmengen; gerade in Wildbachgebieten und im Süden ist dies der Fall, darum treffen wir dort auch so viele und hohe Erd- kulissen und Erdpyramiden. Vegetation, welche gegen Erosion einiger- maßen schützen könnte, fehlt an solchen Steilhängen entweder ganz oder weist durch vorhergehende Murgänge schon bedeutende Lücken auf. Je größer der Neigungswinkel der Gehänge ist, um so schneller schaffen herunter- rinnende Gewässer abbröckelnden oder heruntergeschwemmten Schutt ' zwischen den Kulissen und Pyramiden hinweg; hierdurch wird der Fuß der Erdpyramiden frei gehalten, ja auch noch nach unten verlängert, und SO wirkt die Erosion gewissermaßen auch noch von unten her fördernd auf die Entstehung der Erdpyramiden. Aber inder Talsohle von Wasser- läufen werden Erdpyramiden selbstverständlich nicht zustande kommen, wenn die betreffenden Rinnsale auch nur zeitweise reichlich Wasser führen, was z. B. gerade für Südtirol zutrifft. An den Abhängen schreitet die Bil- i dung der Pyramiden und Pfeiler gegen die Hänge hin vorwärts und findet a auch heute noch in unveränderter Weise wie früher statt. Abhänge sind aber an und für sich nicht die Voraussetzung des Weiterschreitens der Erd- Pyramidenbildung; hat diese einmal an einem Abbruch der Schutt- oder Moränenmassen begonnen, so erstreckt sie sich weiter, auch wenn im Hinter- lande ein völlig ebenes Plateau liegt; dann liegen die Gipfelpunkte stein- bedeckter Erdpyramiden so ziemlich in einer Horizontalebene, vorausge- setzt, daß die Geschiebeführung ebenfalls horizontal angeordnet ist. Zucker- hutartige Erdpyramiden werden aber, auch wenn sie aus einem völlig ebenen Plateau hervorgehen, auf der Seite der jüngsten (aber niedersten) Gebilde mit den Gipfeln noch in die Ebene der Plateaus reichen; die älteren aber, welche talwärts liegen, können, obwohl sie nach Maßgabe der Zeit, die seit 2 . Beginn ihrer Entstehung verstrichen, am meisten aus der Grundmasse herauserodiert sind, nicht mehr an die Luftlinie des Plateauhorizontes reichen, da gerade die älteren durch Niederschläge und Verwitterung von oben . her an Substanz verlieren und so relativ niederer werden. Das Fortschreiten der Erosion (und Pyramidenbildung) gegen . den Talhang hin, entgegen der Gefällsrichtung der abfließenden Gew: RER er and en a er ee N 3 2 KA Er a Ei Sa ee und Einrisse in die Plateaus kann natürlich wirtschaftliche Schäden nach. E sich ziehen. Wälder und Wege, auch Ortschaften, können gefährdet werden. Um die Weiterverbreitung zu verhindern, gibt es ein einfaches Mittel, welches ich an einer Stelle oberhalb der Erdpyramiden am linken Ufer des Finster- baches angewendet fand. Es führt dort hart am Rande der mit einigen Hundert Erdpyramiden besetzten Schlucht ein Weg vorbei; um ein weiteres Ausbuchten des Absturzes gegen den Weg und die Felder hintanzuhalten war gerade über dem Rande des Abhanges ein niederes, langes Bretter- dach errichtet worden; da Tagwässer, welche erodieren könnten, an dieser Stelle in die Schlucht nicht einmünden, erfüllt es völlig seinen Zweck und schützt die Steilwand gegen die Kraft des fallenden Regens. Dort ist auch _ ein Stillstand in der Entstehung von Erdpyramiden eingetreten. Die Menge und Verteilung der Geschiebe, welche im Blocklehm usw. enthalten sind, wird entscheidend für die Form und “ Größe der Erdpyramiden. Liegen die Geschiebe alle mehr in einer Hori- zontalebene nach Art der sogen. Geschiebepflaster, so werden. die pilzför- migen Erdpyramiden alle ziemlich gleich hoch sein; sonst, wenn sie regellos in der Moräne verteilt sind, wittern verschieden hohe Erdpyramiden heraus, auch tragen einzelne in ihren unteren Teilen noch kleinere derartige Ge- bilde, die sich ihnen wie Stützpfeiler angliedern. ! Wenn man auch, insbesondere bei Signat (am Ritten), Erdpyramiden von auffallender Höhe einzeln oder nur ganz wenige davon beisammen- stehend finden kann, so ist es doch die Regel, daß sie in Gruppen, meist in lang auseinander gezogenem Truppe, dastehen, wie dies ja auch ihrer Entstehung aus Kulissen entspricht. In den unteren Teilen sind die Kegel miteinander verwachsen. Zwischen den Gruppen schneiden tiefere Ero- - sionsfurchen ein, in denen sich gleichwie auf den Talsohlen von Gebirgs- bächen wegen allzustarker Erosionswirkung abfließender Gewässer Erd- pyramiden nicht halten können. (Siehe Abb. 1 auf Tafel 1.) Sind sehr viele Geschiebe regellos in der Moräne verteilt, so können sich keine schlanken Kegel herausbilden, es werden dann durch Erosion aus der Moräne Gebilde nach der Art der geologischen Orgeln entstehen, wie wirsie von der Nagelfluhez. B. im Isartale kennen, derbe, pfeilerartige Vor- sprünge, mehr oder minder kanneliert, aus denen viele Felsstücke herausragen. Erdpyramiden, von denen der Deckstein absinkt, gehen von der pilz- förmigen Ausformung in die Zuckerhutgestalt über und erhalten sich auch nach Verlust des Decksteins noch lange. Mangeln Geschiebe größerer Art F zur se NEN. EEE FE ee Se N in der Moräne, so entstehen von vorneherein nur zuckerhutförmige Erd- pyramiden, näher oder weiter von einander entfernt; ihre Höhe richtet sich nach der Differenz zwischen Erosion am Fuße und Abtrag am Gipfel. he en ee a ix En TR RN RE TRE EHEE En EEH TN DER age RS. Te Re PR \ II 1 REES Y ® a N are un eu en E BRGABRRETSRO Ee cp ARTE ‘ fi ! i RB: x ; 4 Es ist, wie angedeutet, keineswegs gleichgültig, welches Material es ist, das die gröberen Sandteilchen, den Gruß und die Blöcke in den Erd- pfeilern und Kegeln zusammenhält. Hat zwar schon sehr feiner Sand eine geringe Kohäreszenz, so ist das in höherem Grade der Fall bei der Gegen- { wart von Tonpartikeln in der Grundmasse. Die Bozener Erdpyramiden sind bekannt wegen ihrer Schlankheit und Dauerhaftigkeit. Manche der- selben haben unter ihrem Decksteine eine Dicke von nur 30 cm und sind dabei sehr hoch, 12, ja 15 m und noch mehr. Daß sie tatsächlich sehr fest Sind, dafür mag als Beweis dienen, daß auf eine derselben mit einer Krupp- Schen Gebirgsartilleriekanone geschossen wurde, ohne daß die Pyramide h dadurch Schaden gelitten hätte. Auch Ratzel weist schon darauf hin, daß man beim Klettern im Gebiete der Erdpyramiden am Ritten dem Schutt- boden mehr trauen darf als es sonst für Bergsteiger geraten wäre. Ich wollte auch einmal das Material, aus dem Bozener Pyramiden hervorge- gangen sind, Blocklehm aus der Grundmoräne des diluvialen Eisakgletschers, untersuchen; es war nicht möglich von einer Erdpyramide ohne weiteres Erdreich wegzunehmen, sondern es bedurfte dazu kräftiger Schläge mit dem Gesteinshammer. Die mechanische Analyse (durch Sieben und Schlämmen), zu der ein halbes Kilo lufttrockenen Lehmes ange were $ wurde, ergab folgende Resultate: Auf 100 gr lufttrockener Substanz berechnet ergaben sich Bodenteile N von einer Größe 2 über 6mm 8,52 gr a ER: Hu e ie. 1,53 » a ı..8 3 4 „ ER 1,85, „ 2.5 731 » ” 0,5 ” 12,12 ” unter 0,5 ” 58, 95 ”„ darin 35,72 gr Rohton ne 99,34 % x Das Material unter 0,5 mm enthält also 60,5 % Rohton, wobei hie dieses Blocklehmes herrscht. Außerdem ist eine Erdpyramide leicht im- Stande auch das ganze Quantum selbst stärkerer Niederschläge aufzusaugen, ohne daß an der Außenseite viel Wasser abrinnt und damit eine Abschwemmung von Substanz stattfindet. Es ist ge e daß leichtere bis mittlere Niederschläge überhaupt gar keine zerstörende Kraft auf die Erdpyramiden ausüben. Nur am Fuße derselben wird die Summe von abrinnenden Gewässern je nach ihrer Menge entweder weiter erodieren und damit die Länge der Erdpyramiden vergrößern, oder aber, wenn die Wassermengen zu groß werden, durch Unterwaschung eine Ge- fährdung herbeiführen. Ich kann mich hier den Ausführungen Ratzels, der sagt, daB ö „jedes Stückchen dieses Schuttes in Berührung mit auch nur wenig Wasser sogleich in Brei zerfließt“, nicht anschließen, denn selbst lose Schutt- brocken vermögen viel Wasser aufzunehmen ohne dabei zu zerbröckeln; es ist also gerade das Gegenteil der Fall, zum Glück für den Fortbestand dieser Naturdenkmäler. Es ist zu vermuten, daß Ratzel vielleicht ganz kleine Stückchen des Moränenschuttes damit gemeint hat; ich versetzte. mit Hilfe einer Bürette ein hühnereigroßes Stück aus einer Erdpyramide am Ritten stammend, allmählich tropfenweise (wie dies ja auch bei Nieder- schlägen ähnlich geschieht) mit Wasser und konnte bis zu 10 Gewichts- prozenten Wasser zuführen, ohne daß ein Zerfall eintrat. Ich wiederholte das, nachdem das Stück immer wieder ausgetrocknet war, etwa 10 Mal, ohne daß auch nur die Oberfläche in ihrer körnigen Struktur irgendwie Einbuße erlitten hätte. Massive Stücke des Moränenmaterials, also auch Erdpyramiden, können natürlich ohne Schaden zu nehmen eine prozentual | größere Wasserzufuhr vertragen. Der besprochene feine, fleischrot gefärbte Tonschlamm ent- stammt ursprünglich dem Grödnersandstein, sowie der verwitterten Grund- masse des Quarzporphyrs. Beide Gesteine können sowohl schon an pri- märer Lagerstätte oder auch erst in die Moräne verschleppt verwittert sein. Der so entstandene äußerst feine Ton wird heute noch sowohl aus den betreffenden verwitternden Gesteinen als auch aus den Moränen, teil- weise natürlich auch aus den Erdpyramiden ausgeschlämmt. Die Gewässer, welche vom Guntschna und vom Rittenplateau herunterkommen, sind während der Schneeschmelze und nach heftigen Niederschlägen stark rot von solchem Schlamme gefärbt; er gelangt dann in beckenartigen Ver tiefungen zur Ruhe. Beim Austrocknen schwindet er stark, reißt und rollt sich wie trocknende Leimplatten zusammen. Am stärksten war diese Aus ' schlämmung während und nach der Vereisung, und hierauf ist die Ent- a stehung der Tonlager bei Siebeneich (diese sollen mindestens 18 m mächtig sein) und Eppan zurückzuführen!). 1) Hierüber und über die Bodenverhältnisse um Bozen siehe Naturw. Zeit- 4 schrift f. Land- und Forstwirtschaft 1907 Heft 10: „Reiseskizzen aus dem Süden“ vom Verfasser. EHER Daß es tatsächlich die Anschüttungen einer eiszeitlichen Vergletscherung sind, aus denen die um Bozen undjMeran anzu- treffenden Erdpyramiden hervorgegangen sind, beweisen die . Gesteine, welche man dort antrifft. In der Grundmoräne, welche das Tal des Finster- bachs und Katzenbachs, letzterer ebenfalls in das Rittenplatteau einschnei- dend, ausfüllt, findet man Tonalit (aus dem Brixenermassiv), Phyllit und Glimmerschiefer, sowie Quarzlinsen aus diesen Gesteinen stammend usw., alles durch den Eisakgletscher herbeigeschafft. Hauptsächlich bestehen die Geschiebe aber aus Quarzporphyr, welche der Gletscher auf seinem Wege aus der Bozener Porphyrdecke selbst aufgenommen hat. Um Meran (Schloß Tirol) sind es vor allem zentralalpine Gesteine aller Art, aus denen die Moräne hervorgegangen ist. Im übrigen findet man überall zahlreiche = Gletscherschliffe und gekritzte Geschiebe als Beweis für die glaziale. Ent- stehung des Schuttmaterials. Auch die gerundeten Formen einzelner Por- phyrberge zeugen von gewaltigen Gletscherwirkungen. Alle vorhin genannten “ Gestzinsarten können auch als Decksteine dienen. Manche davon Sm gegen 2 m lang und breit, dementsprechend gewichtig; so schwer belastete Pyramiden brechen am ehesten zusammen, indes sind die Decksteine meist viel kleiner, vermögen aber dennoch ihre Pyramide gegen Niederschläge E von oben her genügend zu schützen. Nicht uninteressant dürfte es sein, daß bei Erdpyramiden anderer Gegenden, welche aus vulkanischen Tuffen hervorgegangensind, Auswürflinge, sogen. vulkanische „Bomben“, als Decksteine dienen können. Es ist einzusehen, daß Erdpyramiden aus einem Material, das viel Rohton enthält, besonders freistehende, hochragende schlanke Säulen, durch Frost wenig zu leiden haben; solche zarte Gebilde, von denen. man glauben möchte, daß ihnen die Sprengkraft des gefrierenden Wassers am ehesten schaden könnte, trocknen nach Niederschlägen leicht wieder völlig aus, zumal ja in den Tälern lebhafte Fallwinde eine erhöhte Luft- zirkulation hervorrufen und damit kann ihnen auch der Frost wenig anhaben. Daß der Lehm tatsächlich rasch und vollkommen austrocknet, dafür spricht der Umstand, daß das Stück, welches zur Ermittlung der Wider- standsfähigkeit des Tones gegen Durchnässung mit Wasser tränkte, wieder das gleiche Gewicht wie vor der Benetzung aufwies, wenn es auch nur einen Tag frei an der Luft lag. a Bei Erdpyramiden, welche aus grobem, kiesigem Schottermaterial mit Sandzwischenlagen bestehen, wird die Gewalt des Windes eine Rolle spielen, indem Sandteilchen, welche außen am Körper der Erdpyramiden ee 5* liegen, leicht weggeblasen werden und der Wind so das Zerstörungswerk der Atmosphärilien fördern hilft. Aber bei Erdpyramiden mit starkem Bindemittel kommt die Windwirkung wenig oder gar nicht in Betracht, denn außen sind diese Gebilde oft mit einem tonigem Kitt, der alle Sand- und Steinteilchen umhüllt und festhält, überzogen, sodaß auch Sturmwinde nur wenig Material entführen können’). Erwähnen möchte ich noch den fast absoluten Mangel an Ve- getation im Gebiete der Erdpyramiden selbst. Mit Ausnahme von Bäumen auf den Gipfeln der Pyramiden, Flechten und Moosen, die man auf Felsen trifft, und einigen von den Abhängen heruntergesunkenen Bäumen fehlt an und zwischen den Erdpyramiden fast jegliche Flora. Es ist das begreiflich; ein Standort für Pflanzen bedarf einer gewissen Ruhe. Trotz der großen BR Stabilität der Bozener Erdpyramiden ist aber auch dort diese Voraus- setzung, wie schon angedeutet, nicht genügend gegeben. Einmal seiner der geringen Niederschläge schwer wieder mit siner Pflanzendecke?). Um - alte, vereinzelt stehende Erdpyramiden, welche als letzter Rest ehemals großer Gruppen übrig geblieben sind, hat sich jedoch wieder Kiefernwald angesiedelt, so z.B. bei Signat. Es haben also die Erdpyramiden auch vonder organogenen Verwitterung (Sprengkraft und Kohlen- säureausscheidung der Wurzeln usw.) nicht viel zu leiden. Einemraschen Zerfall sind die Erdpyramiden nur dann ausgesetzt, wenn ihr Fuß vom Wasser unterspült wird, besonders falls sie in ihren unteren Teilen wasserführende Schichten enthalten*); beides gilt besonders für Erdpyramiden im Schottergebiete. Auch wenn große Steine durch Herausbrechen eine Lücke hervorrufen, stürzen die Pyramid.n leicht ein. Im allgemeinen sind diese Naturdenkmäler demnach von verhältnis- mäßig langer Dauer und, wo der Mensch sie nicht mutwillig zerstört, keines weiteren Schutzes bedürftig, ja es entstehen immer wieder neue und gar mancheVorkommen sind gegenwärtig noch im ersten Sta- dium der ‚Neubildung begriffen. P) Eher wirkt der Wind bei der Eee ehndE mit, in dem er Schutt, der sich phärilien zurück. _ angeführten Grunde auch sicher in wenigen Menschenaltern ein zweiter Karst entstehen. 4) zerstörend wirken können Vegetation beraubter Boden überzieht sich in dieser Gegend schon wegen sonst zwischen den Erdpyramiden anhäufen würde, hinwegführt; doch tritt die Wirkung des Windes natürlich bedeutend hinter die der Erosion und der Atmos 3) Bei der unglaublich sorglosen Waldwirtschaft in Südtirol wird dort aus dem Herr Dr. Stiny schreibt mir diesbezüglich, daB gerade an der Grenze \ SPERT SEN, zwischen dem dichteren, wasserundurchlässigen Moränenmaterial und den darüber lagernden durchlässigen Schottern die zu Tage tretenden Sickerwässer sehr stark EFT Das durch steil abfallende Felswände AB, A’B’ gebil- dete Tal ist mit Schotter- material oder durch Block- lehm ausgefüllt. CD ein Erosionsgraben, in den Tätigkeit Kulissen schaffen, welche dann allmählich in längliche Gruppen von Erdpyramiden aufgelöst werden, indem der Grat der Kulissen durch Erosion zergliedert wird. Schematische Darstellung der Entstehung von Erdpyra- miden nach Dr. Ludwig W. Günther (Heidelberg) aus Reklams Universum. E Schematische Darstellung verschiedener Typen von Erdpyramiden, (gez. vom Verfasser). Gruppe 1 entspricht dem Vorkommen bei km 9 und 9,6 an der Brennerstraße (siehe die RR Er Schutzdecke en Kegel bildet eine verfestigte Schicht von Glazialschot Gruppe 2 vom gleichen Ars; Er einige fertige Pyramiden, rechts solche in Bildung er, Schichten a Schotter und Sand treten deutlich hervo Gruppe 3 Eine einzelne Be? hohe und schlanke Erdpyramide bei Signat (am itten bei Bozen). Gruppe 4 unge, kleiner Erdpyramiden mit Deckstein an eine größere ruppe Gruppe 5 Erdpyramiden, welche sich der Zuckerhutform nähern, links wieder eine Angliederung von kleineren Pfeilern, durch Blöcke in der Moräne hervorgerufen Gruppe 6 Typische Ausbildung von Erdpyramiden, wie sie aus einer Moräne hervorgehen, welche im Gegensatze zu Gruppe 5 sehr viele, z. Zt. au ch sehr große Geschiebeblöcke führt. Die Abbildungen 3 und 4 auf Tafel 2 sind mir vom Verlage. des „Universum“ in entgegenkommender Weise überlassen worden. Abh. d. Nat. Ges. Nürnberg XVIIl. Bd. Tafel 1. Abb. 1, Erdpyramidengruppe am linken Ufer des Finsterbachs bei Klobenstein (nach Aufnahme des Verfassers). Abb. 2. Steiler Bruchhang mit Neigung zur Erdpyramidenbildung. Zwischen den Erosionsfurchen sind kulissenartige Vorsprünge stehen geblieben, welche sich in Erdpyramiden aufzulösen beginnen. Sylvester- bach bei Toblach (Aufnahme von Herrn Dr. ]. Stiny). Abh. d. Nat. Ges. Nürnberg XVIIl. Ba. Tatel 2 R > BB “ gap O,Bl ke in Prien ar ( Abb. 3. Erdpyramiden am Ritten bei Klobenstein, aus der Grundmoräne entstanden. Im Hintergrunde hat die Pyramidenbildung erst begonnen. Phot. F, Gratl, I Ge 4. Erdpyramiden ohne Deckstein (zuckerhutartiger Typus) von Steinegg am linken er des Eisak, aus Porphyrschutt hervorgegangen, der keine grösseren Blöcke enthält. Über Fossilfunde im Rhät und im unteren Lias bei Altdorf in Mittelfranken r von Dr. Ernst Stromer, München. Die obere Trias und der untere Lias ist in Mittelfranken so fossilarm, daß es sich lohnt, einige Funde zu erörtern, die ich im Laufe vieler Jahre in der Altdorfer Gegend machte und die ich der paläontologischen Staats- : sammlung in München schenkte. Auch bei Altdorf ist das Hangende und Liegende des Rhät, der unterste Lias und der rote Zanclodonletten, fast ‘ fossilleer. Es gelang mir nur, in der Breccie des letzteren bei Birnthon vor zwanzig Jahren ein 'Bruchstück eines großen Saurierknochens, wohl eines Beckenteiles eines Dinosauriers, zu finden und in den obersten Lagen des höchstens 21/3 m mächtigen Liassandsteines an mehreren Orten Gry- phaea arcuata und unbestimmbare rostig verwitterte Belemnitenreste, so- wie einmal unterhalb Schwarzenbachs eine Rhynchonella zu sammeln. Es ist damit die marine Natur des dickbankigen, infolge seines Eisen- gehaltes bräunlich verwitternden Sandsteines, der infolge seiner Härte viel- fach als Terrassenrand und als oberste Stufe an kleinen Wasserfällen auf- geschlossen ist, auch für die Altdorfer Gegend bestätigt. Der gelblichweiße Rhätsandstein, der gegen ihn in all den zahlreichen Profilen, die ich auf- nahm, ziemlich scharf absetzt, ließ mich nur an zwei Orten bestimmbare Fossilien finden, vor allem Pflanzen, die Herr Professor Potonie in Berlin zu bestimmen die Güte hatte und einen Schabenflügel, den Herr Prof. Rothpletz in München zuerst erkannte und den Herr Dr. lirsch im Folgenden beschreibt. Bi Die Fundplätze liegen am Oberende der Teufelskirche bei Grünsberg. ‚ Und des gleichfalls schluchtartigen Teiles des Teufelsgrabens zwischen Pretalmühle und Rasch; jedesmal dort, wo der kleine Bach über den Sand- steinrand des unteren Lias herabstürzt und wo wohl auf Schwefelkies oder Kohlen Stollen angelegt sind, die Lang in seiner Geschichte der Land- ‚stadt Altdorf als viele Jahrhunderte alt und auch Baier in seiner lief ‚St@pNla norica, Altdorf 1758 Seite 94, als aufgegeben erwähnt. | In der Teufelskirche folgt unter dem vorspringenden Rande des harten braunen Liassandsteines: andstein oben gelb, unten weiß mit gelben Rostflecken, leicht verwitternd, 0,27—0,35 m 2. Sandstein hellbraun, mittelgrob, leicht verwitternd, 0,15 m. Sandstein weiß und hellgelb mit gelben Streifen, unten gröber, mit Pyritknollen und verkohlten wagrecht liegenden Baumstämmen, 2,5 m zirka, ganz unten 5 cm, etwas schiefrig, weich und mit kohligen Teilchen. 4. Schiefer sandigmergelig, dunkel mit weißen Glimmerschüppchen, voll Pflanzenhäcksel, unten mehr sandig; am Wasserfall bis zum Haupt- stollen etwa 0,18 m mächtig, rechts davon aber ausgekeilt und nur als Streifen feinkörnigen Sandsteins mit Kohlenresten und Pyritkugeln an- gedeutet. 5. Sandstein hellgelb bis weiß, grobkörnig, zum Teil weich und leicht verwitternd, dickbankig, mit Pyritknollen und wagrecht liegenden ver- kohlten Baumstämmen, 2,5 m zirka. In ihm zwei horizontale Stollen, der rechte nur wenige Meter lang, der linke mit Seitenstollen versehene noch 27 m weit bis zur Mündung des Schachtes (Silberloch) gangbar. 6. Sandstein gelb und gelbbraun, grob, leicht verwitternd, 0,6. m. 7. Mergel weißgrau, sandig, in eckige Brocken verwitternd, mindestens 0,30 m mächtig. In Schicht 4 befanden sich an kleinen bestimmbaren Pflanzenresten: Brachyphyllum Münsteri Schenk (? Taxodineae) und Laccopteris Münsteri Schenk (? Marsiliaceae) nicht selten, Laccopteris Göpperti Schenk und ö Andriana baruthina Braun (Filices) in je einem, Equisetum Münsteri Stern- ° berg (Equisetaceae) in drei Stück. “= Im Teufelsgraben befindet sich oben als Terrassenrand im Bach weit vorspringend brauner, sehr harter Liassandstein, feinkörnig, unten grob, 0,50 m und darunter zurückweichend: 1. Sandstein weiß, feinkörnig, ganz unten gelb, grobkörniger und leichter verwitternd, mit wagrecht liegenden, verkohlten Baumstämmen, 1,6 m. Unten in-ihm ein niederer horizontaler Stollen. E 2. Mergel grau, glatt, dünnschieferig, unten graubraun und rau und hier mit weißen Glimmerblättchen, voll verkohlter Pflanzenreste, 0,30 m, links und wohl auch rechts nach wenigen Metern auskeilend. 3. Sandstein, gelblich, mittelkörnig, 1,5 m mindestens, an der Sohle BE der Schlucht. . Die Pflanzenreste der Schicht 2 sind selten schön erhalten, lösen | sich größtenteils leicht vom Gestein ab und lassen sich so von beiden Seiten her untersuchen. Leider zerfällt aber der von Feuchtigkeit a ar | neh: Schiefer meistens beim Austrocknen in ziemlich kleine Stücke, a ich fast nie größere zusammenhängende Reste erhielt. 5 Gut bestimmbar sind: Brachyphyllum Münsteri Schenk massenhaft und, vr wohl als Frucht dazu gehörend, Cheirolepis Schenk häufig, Palyssia Braunii Endt. ein Stück (Taxodineae); Zamites distans Schenk nicht selten, Podo- zamites distans Press. var. longifolia mehrere, Nilssonia polymorpha Schenk mehrere, N. acuminata Göppert, Pterophyllum Münsteri Schenk und Pt. Blasii Schenk wenige Reste (Cycadeae); Thinnfeldia rhomboidalis Ettingh. nicht selten, Th. decurrens Schenk, Sagenopteris rhoifolia Schenk und S. rhoifolia var. elongata wenige Reste, Acrostychites princeps Schenk und S. | Folia filicum circinnatum Schenk je ein Stück (Filices), Equisetum Münsteri Sternberg mehrere (Equisetaceae), Calamites Gümbeli Schenk zwei Stück “ (Calamariae), Laccopteris Münsteri Schenk ein Stück (? Marsiliaceae), a2 sowie endlich der scharfe Abdruck eines Schabenflügels Pedinoblatta Stro- E meri Handlirsch. a. Den Pflanzenschiefer fand ich, allerdings ohne brauchbare Reste, : auch in einem alten Bausandsteinbruche am Südhange des Schwarzach- tales westlich des Schwarzachsteges, der von Grünsberg nach Westhaid führt, etwa 2 m unter dem braunen Liassandstein lokal anstehend. Daß der Rhätsandstein der Gegend, dessen Charakter übrigens auf kurze Strecken wechselt, indem er z. B. lokal teilweise durch Mergel oder Ton ersetzt ist, eine ausgesprochene Süßwasserbildung ist, dürfte nicht zu bezweifeln sein. Obwohl ich falsche Schichtung oder Kiesstreifen, wie ich sie in ihm bei Taxöldern im Bodenwöhrer Becken fand, hier nirgends sah, hat er sich En. wohl in fließendem Wasser abgelagert, das Treibholzstämme mitbrachte, : 5 die als schwarze Braunkohle mit sehr deutlicher Holzfaserstruktur erhalten Sind, und in dem sich, wo lokal die Strömung schwach war, in ganz seichten Lachen feiner Schlamm absetzte. In ihm konnten sich Reste der offenbar | zum Teil in nächster Nähe einst vorhandenen Vegetation erhalten. Das | Liasmeer brachte aber dann ganz andere Verhältnisse, als es in die wohl ziemlich flache Landschaft von Südwesten vordrang; erst in seinen A Ablagerungen finden wir wieder verkohlte Treibholzstämme. | an der Wolfshöhe bei Schnaittach und der Jägersburg bei Forchheim und den berühmteren oberfränkischen Fundpunkten. Die Vegetation war im Sanzen anscheinend nicht arm und ziemlich gleichartig, nur das Verhältnis = der Häufigkeit der einzelnen Formen wechselt natürlich ziemlich. Hier herrscht weitaus das zierliche Brachyphylium vor, auch Cycadeen und Farne sind nicht selten, Sumpfbewohner wie Schachtelhalme und Marsi- liaceae aber treten im Teufelsgraben im Gegensatz zur Teufelskirche sehr zurück. Das Klima war wohl warm und nicht trocken, und wir sollten erwarten, entsprechend der einst reichlich vorhandenen Pflanzennahrung, eine nicht allzu arme Fauna vor allem von Insekten nachweisen zu können. | Leider ist dem nicht so, denn Braun beschrieb 1860 aus Ober- - franken nur wenige dürftige Reste: eine Muschel, die zwei von Dr. Hand- iirsch im folgenden besprochenen Insektenreste und einen Limulus, der also damals im Gegensatz zu seinen jetzigen nahen Verwandten im Süß- . wasser lebte, und ich konnte trotz eifrigen Suchens nur den einen Schaben- flügel in Schicht 2 des Teufelsgrabens finden. Bei dem großen Jnteresse, das Süßwasser- und landbewohnende Tiere der Trias verdienen, und da . es noch keineswegs gelungen ist, durch glückliche Funde zusammenhängen- vs _ der Reste, die auch Fortpflanzungsorgane zeigen, die systematische Stellung - aller obigen, sonst so trefflich erhaltenen Pflanzen einwandfrei festzustellen, = dürfte es sich wohl verlohnen, mit größeren Mitteln die genannten Fund- orte auszubeuten. Über Insektenreste aus der Trias Frankens. Von ANTON HANDLIRSCH-Wien. a a ES A N En re Über Insektenreste aus der Trias Frankens. Von Anton Handlirsch-Wien. Karbon, Perm und Lias haben uns bereits ein stattliches Material an fossilen Insekten geliefert, so daß wir schon in der Lage sind, wenigstens sin annähernd richtiges Bild des damaligen Insektenlebens zu rekonstruieren. Wir sehen, daß die frühjurassische Fauna von jener des Palaeozoikums wesent- lich verschieden ist, und müssen auf die Existenz vermittelnder Formen in der Trias schließen. Leider hat uns aber diese letztere Formation bisher nur sehr spärliche Reste ausgeliefert, so daß jedem neuen Funde großes Interesse entgegengebracht werden muß. Ich freue mich daher, der An- regung Dr. Stromers folgend, hier einige Worte über neue und über alte vergessene Funde aus der Trias Frankens anbringen zu können, um- somehr, als diese Funde wieder einige Lücken in Er Entwicklungsreihe auszufüllen geeignet sind. Dr. Stromer fandim Rhät des Teufelsgrabens bei Rasch (bei Altdorf) in Mittelfranken den Gegendruck eines gut erhaltenen linken Vorderflügels einer Blattoide, die er nach flüchtiger Untersuchung der liassischen Gattung Schambeloblattina Handl. (Mesoblattinidae) zuweisen zu können ver- meinte. Eine nähere Untersuchung zeigte ihm jedoch bald, daß es sich um eine, wenn auch verwandte, so doch generisch verschiedene Form handle, = für welche ich den Namen Pedinoblattan. Fa vorschlage. Das Original wurde mir mit Bewilligung des Herrn Professor Roth- pletz freundlichst zur Untersuchung und Beschreibung überlassen. EE läßt keinen Zweifel an der Zugehörigkeit zu der Familie der Mesoblatti- niden, obwohl noch ein kleines Ästchen der sonst in typischer Weise redu- zierten Subcosta erhalten ist. Der Umriß des relativ großen Flügels ist etwas nierenförmig, die Subcosta kurz, der Radius sanft S-förmig ge- schwungen, mit einer mäßigen Zahl schief gegen den Vorderrand gerich- teter, schwach verzweigter Äste. Die Medialis schmiegt sich im ersten Drittel ihrer Länge eng an den Radius und entsendet nur wenige, horizontal Rz Y = a h TEL M Ka a a Aa 4 2 el a FE EB u De Ba a la BERN RN E EN ER AT 2 AAN N vie j 2 N en 80 — gegen den Spitzenrand orientierte, nach vorne abzweigende Äste. Der Cubitus ist relativ weit von der Medialis abgerückt und zieht in starkem Schwung zum Spitzenrand. Er bildet einen proximalen, stärker verzweigten Ast, dessen Zweige schief gegen den Hinterrand ziehen, während die Zweige der folgenden Äste bereits gegen den Spitzenrand orientiert erscheinen. Das Analfeld ist relativ groß und seine Adern münden alle in den Hinter- rand.. Zwischen allen Adern sind Schaltadern zu sehen, dagegen scheinen Queradern nicht vorhanden zu sein. on den mir bekannten Gattungen steht Hongaya m. aus der Trias von Tonking der vorliegenden Form entschieden am nächsten, doch unter scheidet sie sich durch einen in anderer Weise verzweigten Cubitus, welcher übrigens auch der Medialis viel näher gerückt ist. Verwandt sind ferner die Gattungen Rhipidoblattina aus dem Lias, deren Umriß aber viel mehr Is elliptisch ist, dann Caloblattina*) aus dem Lias, deren Cubitus viel reicher Se verzweigt ist. Auch Elisama zeigt noch manche Übereinstimmung. Pedinoblatta Stromeri n. sp. Der 17 mm lange Basalteil eines etwa 20 mm langen und 7,5 mm ee breiten linken Vorderflügels von etwas nierenförmigem Umriß. Das Sub- Be costalfeld erreicht !/s der Flügellänge und ist spitz lanzettförmig. Ein Ast der Subcosta ist deutlich zu sehen, ein zweiter ange- deutet. DerRadiusistdeut- lich, aber nicht sehr stark S-förmig geschwungen, reicht aber nicht bis zur halben Flügelbreite herunter und entsendetschiefgegen den Vorderrand zuerst 6 einfache Äste, dann 2 mit langen Gabeln, dann 2 mit : kurzen Endgabeln und zuletzt noch ein kurzes einfaches Ästchen. Die Medialis ist stärker geschwungen und schmiegt sich im 1. Drittel sehr eng an den Radius. Sie sendet 3 Äste nach vorne aus, von denen der erste deutlich . ' vor der Mitte entspringt und in 3 Zweige zerfällt. Alle Zweige und Äste der Medialis ziehen fast horizontal zum Spitzenrande, von dem sie nur die mittlere Partie ausfüllen. — Der Cubitus zieht fast parallel mit der | Medialis, von der er aber relativ weit abgerückt ist, und reicht mit seinen letzten, fast horizontal gerichteten Ästen auf den Spitzenrand hinauf. Im ganzen unterscheide ich 3 Hauptäste, von denen der erste proximale nur *) C. Mathildae Gein. betrachte ich als Typus dieser Ga RT. E wahrscheinlich in ein anderes Genus. EN r Gattung. C: liasiana Giebel schwach der Horizontallage zustrebt und 3 Zweige nach hinten entsendet. Der zweite bildet eine lange Gabel, deren eine Zinke wieder in 3 Zweige zerfällt, die schon fast horizontal liegen, ebenso wie der dritte (letzte) Ast, 2 der sich nicht weiter verzweigt. — Zwischen allen Adern sind deutliche Schaltadern vorhanden. — Das Analfeld erreicht ?/, der Flügellänge, ist etwas mehr wie doppelt so lang als breit; seine Adern sind stark geschwungen und münden alle in den Hinterrand. Ich unterscheide deren drei einfache, dann 2 gegabelte und weiterhin noch 4 einfache. Auch im Analfelde sind einige Schaltadern entwickelt. Queradern sehe ich keine. Im vergangenen Jahre beschrieb Herr Dr. O. M. Reis in den Ab- handlungen der Kgl. Bayer. Akademie (Il. Kl. XXIII. Bd. Ill. Abt.) einen sehr interessanten Insektenrest aus dem Schaumkalk von Münnerstadt in Franken und erwies mir die Ehre, dieses Fossil mit dem Namen Hand- lirschia Gelasii zu belegen. Nachdem dieser Genusname schon vergriffen ist, schlage ich dafür den Namen Reisia m. vor. ; Den überaus gründlichen Ausführungen des Herrn Dr. Reis kann ich nichts beifügen und schließe mich vollkommen seiner Ansicht an, wo- 0 nach das Fossil in die Gruppe der Protodonaten gehört. Es ist ein böser Zufall, daß gerade die interessantesten Partien des Flügels fehlen, aus denen man hätte entnehmen können, ob eine Kreuzung des Sector Rn radii mit der Medialis schon vorhanden war, ob ein Nodus und Pterostigma er dieser Forscher noch weiter geht und allen Protodonaten diesen Charakter zuschreibt. Daß Reisia Gelasii wenigstens in Bezug auf Medialis und Cubitus noch sehr ursprüngliche Verhältnisse aufweist, Verhältnisse, die noch leb- haft an Palaeodictyopteren erinnern, scheint mir wohl einen Schluß auf die Ursprünglichkeit des gesamten Flügelbaues zu gestatten, und ich bin überzeugt, daß neue Funde diese Ansicht bestätigen werden. kalk ist um so interessanter, als ja bekanntlich schon im Lias viele relativ hoch spezialisierte echte Odonaten auftreten, : aus denen man auf ein msn eine Reliktform der Protodonaten zu handeln, die vermutlich noch neben echten Odonaten fortvegetierte. a TER ann Sa N a ET BE ha —— Ps In einer von Scudder und von mir übersehenen, aus dem Jahre 1860 stammenden Arbeit C. F. W. Braun’s (über die Tiere in den Pflanzenschiefern von Bayreuth), auf welche mich Herr Dr. Stromer aufmerksam machte, werden zwei Insektenreste aus dem Rhät von Veit- lahm bei Kulmbach erwähnt: „Coleopterites curculionoides” und „Campopsis tenthredinoides“, deren Originale ich leider nicht bekommen konnte. Soviel aus den Abbildungen und Beschreibungen zu schließen ist, handelt es sich in der erstgenannten Form um eine etwa 8 mm lange, mit 10 Punktreihen versehene Flügeldecke eines Coleopteron, deren Zuweisung zu einer rezenten Familie, wie bei allen älteren meso- zoischen Käfern nicht möglich ist. Daß es keine Curculionide war, ist wohl ziemlich sicher. „Campopsis“ isteine Larve mit gut entwickeltem Kopf, an dem aber offenbar weder Augen noch Fühler, noch Mandibeln deutlich zu sehen sind. Die 3 Thorakalsegmente tragen kurze Beinchen; an den Hinterleibsringen dagegen ist von Extremitäten nichts zu sehen; auch Cerci scheinen nicht kenntlich zu sein. Nach diesem Befunde scheint es sich wohl eher um die Larve eines Käfers zu handeln, als um eine Ten- thredinidenraupe. Es ergibt sich somit aus den bisherigen Insektenfunden kein sicherer Anhaltspunkt zu weiteren Schlüssen über das spezielle Alter der betreffen- den Schichten, denn Mesoblattiniden kommen vom Carbon bis zum Jura vor und manches Blattoidengenus ist durch längere Perioden zu verfolgen; Reisia gehört einer bisher nur aus dem Carbon und Perm bekannten Gruppe an und kann ebensogut noch bis zuı oberen Trias gelebt haben wie in der unteren; Coleopterites und Campopsis sagen gar nichts, weil die älteren mesozoischen Coleopteren bisher noch nicht genügend bearbeitet werden konnten. Die schalentragenden Mollusken E im fränkischen Jura. Von D. GEYER-Stuttgart. Einleitung. Untersuchungen über die Verbreitung der Spalten- und Quellfauna, wie ich sie seit einer Reihe von Jahren im württembergischen Jura- und Muschelkalkgebiet ausgeführt hatte, verschafften mir von Seiten des Vor- Standes des Stuttgarter Kgl. Naturalienkabinetts, Herrn Oberstudienrat Dr. K.Lampert, und von Seiten des Direktors der Nürnberger Natur- historischen Gesellschaft, Herrn Dr. Bernett, den Auftrag, meine Untersuchungen auch über den Jura im nördlichen Bayern auszudehnen. Der Auftrag kam einem Wunsche meinerseits entgegen und wurde während der Sommerferien 1905 ausgeführt. Von Nördlingen ausgehend nahm ich das erste Standquartier in Bi Pappenheim, dann in Eichstätt, Kelheim, Regensburg und Neumarkt i. O. Es waren Tage fortlaufender Enttäuschungen, da sich die gesuchten Höhlen, Spalten- und Quellbewohner mit einer einmaligen Ausnahme nirgends ak finden ließen. Auch das Suchen nach Landschnecken, die gesammelt werden sollten, um für alle Fälle einen Ertrag von der Exkursion sich zu Sichern, hatte infolge der Sterilität des besuchten Gebietes nicht den Er- “ folg, wie ich ihn erhofft hatte. Das Langenaltheimer Tal, die Felsen von: ö Weltenburg und Kehlheim und die an eigenartigen Mollusken reiche Donau vermochten nur zum Teil Ersatz für die Mühe zu bieten, die das vergeb- liche Durchsuchen der Quellen auf der Linie Eichstätt- Beilngries- -Neumarkt oder die Untersuchungen um Pappenheim oder Velburg verursachten. Von Nürnberg aus nahm ich den Weg durchs Pegnitztal aufwärts, rechts und links die Quellen besuchend, und bog dann über Pottenstein in die fränkische Schweiz ein. In den Quellen und Höhlen überall ie selbe Öde und Einförmigkeit; aber dafür wurde es in der Landfauna leben- diger. Um kein Gebiet zu vernachlässigen, wanderte ich nordwärts über Hollfeid nach Weismain, zum Staffelberg, nach Scheßlitz und zu den Quellen der Wiesent und Aufseß und kehrte durch das Tal der Leinleiter Zur fränkischen Schweiz zurück. Den Abschluß bildete die Wanderung von Ebermannstadt südwärts über Gräfenberg nach Erlangen. Der A flug nahm insgesamt 6 Wochen in Anspruch. RTAR TEE ED an 0 he = ee a a rt a ET j ET a tell. R — 86 — Das Ergebnis war in Bezug auf die Fauna subterranea ein negatives; niemand hätte es im Hinblick auf den Höhlen- und Quellreich- tum der fränkischen Schweiz und des Pegnitztales erwartet. Es gehört zu den interessantesten Aufgaben der Zoogeographie, die Gründe anzu- geben, warum blinde Schnecken, Flohkrebse und Strudelwürmer wohl im schwäbischen Jura allgemein verbreitet sind, im fränkischen aber fehlen (s. Bemerkungen zu Lartetia). Um sichere Angaben machen zu können, war ich genötigt, soweit es meine Zeit zuließ, alle in Betracht kommenden Quellgebiete zu besuchen und mich nicht von der Rücksicht auf Beute davon abhalten zu lassen, das angefangene Thema zu Ende zu führen. TEE EFIEREEREE x Die Ausbeute von Landschnecken konnte einiger- maßen für den Ausfall von Dunkeltieren entschädigen. Es wurde manches Neue festgestellt. Die Nürnberger Naturhistorische Gesellschaft ist Eigen- tümerin derselben geworden und hat damit eine wertvolle Sammlung ein- heimischer Mollusken erhalten. Selbstverständlich wäre der Sammel- ertrag reicher geworden, wenn nicht durch die Berücksichtigung der Quellen die zu besuchenden Örtlichkeiten bestimmt gewesen und für ihre Unter- ‚ suchung ein wesentlicher Teil der Zeit in Anspruch genommen worden wäre. \ Für die nachstehende Zusammenstellung der schalentragenden Mollusken des fränkischen Jura wurde ich in entgegenkommender und selbstloser Weise unterstützt von Herrn Seminarlehrer A. Brückner in Coburg, der in früheren Jahren am Nordrand (Cordigast, Klein- Ziegenfelder Tal) und in der fränkischen Schweiz (Behringersmühle) ge- sammelt hat und in seltener Opferwilligkeit seine Ausbeute mir überließ. ‚ Des weiteren hatte Herr Dr. Enslin, Augenarzt in Fürthi.B. die ‚Güte, mir ein Verzeichnis der von ihm im Gebiet gesammelten Mollusken, welche er der Nürnberger Sammlung überwiesen hat, zur Benützung zu übergeben, und Herr Erich Spandel in Nürnberg gestattete . mir eine Einsichtnahme seiner Molluskensammlung, die auch Funde aus dem Jura enthält. Endlich konnte ich auch in der Sammlung des [ Altmeisters Clessin, die in Stuttgart liegt, einige fränkische Funde 4 entdecken. = Die Bestimmung zweiteihatter Funde besorgte in gewohnter Liebens- 3 würdigkeit und Gründlichkeit Herr Professor Dr. ©. Boet tger in Frankfurt a.M. Allen Herren, von denen meine Arbeit eine Förderung erhalten hat, sei auch an dieser Stelle Dank gesagt. RT ATE Literatur. ® Fürnrohr, Topographie von Regensburg 1838 (Pupa sterri v. Voith. Forster F. Animalia Mollusca in Naturhistor. Topographie von Regensburg, III. Band, 1840. KüsterH.C., Systematisches Verzeichnis der in der Umgegend Era 5 3, beobachteten Tiere; Erlangen 1840; Weichtiere 1. Heft pag. 9 “7 bis 41. (Helix monodon Fer. irrtümlich aufgenommen.) £ Lochner G. W. K., Nürnbergs Vorzeit und Gegenwart, 1845, Bei- Be i lage IV pag. 365. . 5 Küster Dr. H. C., Die Binnenmollusken der Umgegend Bambergs in „Über das Bestehen und Wirken des naturf. Ver. zu Bamberg“, erster Bericht 1852 pag. 45—53. (Fundortsangaben fehlen vier fach; der Jura ist kaum berücksichtigt.) i Derselbe, Nachträge und Berichtigungen zu dem Verzeichnis der Binnene Ä mollusken Bambergs; ebenda 1856 pag. 73—78. (Clausilia festiva Küst. „in der Bamberger Gegend“ 2 Exemplare gefunden; Pupa aridula Held 4 Exemplar ohne Fundort.) Derselbe, Zweiter Nachtrag zu dem Verzeichnis der Binnenmollusken Bambergs; ebenda, fünfter Bericht 1861 pag. 15—18. (Hydrobia acicula Held, 2 Exemplare im Sediment der Regnitz, vermutlich n die spätere Vitrella turrita Clessin.) JaeckelA. J., Die Tierwelt des fränkischen Gesamtgebietes in Bevarleı Landes- und Volkskunde des Königreichs Bayern, 1865, 3. auge: 1. Abt. pag. 135. Clessin S., Deutsche Exkursions-Mollusken-Fauna, 2. Aufl. 1884. Mollusken-Fauna Österreich-Ungarns und der Schweiz, 1887. 5% Schedel J., Verzeichnis der Land- und Süßwassermollusken Bamberg; Nachrichtsblatt der Deutschen mal. Ges. 1886 pag. a = (Keine ‚alien FUUEIOETSRORAN.}, Koch Dr. L., Verzeichnis der bis jetzt in der Umgegend von Nürnberd = beobachteten Mollusken; Abhandl. der naturh. Ges. zu Nürnberg, XII. Band 1899, pag. 83—98. (Bezieht sich auf die Nürnberger Umgebung, den südlichen Abhang des Jura gegen das Pegnitz- i tal, Pommelsbrunn, Rupprechtstegen.) Brückner A,, Erster Bericht über die Tätigkeit des Tier- und Pflanzen- : schutz-Vereins für das Herzogtum Coburg, 1888; Mollusken pag. 76-81. (Helix cingulata vom Staffelberg.) Bin dinger Dr. L., Verzeichnis der in und um Erlangen beobachteten | Mollusken; Abhandl. der naturh. Ges. zu Nürnberg, XV. Band 1903, 2. Heft pag. 1—19. (Beschränkt sich auf die nächste Um- gebung Erlangens und gibt vereinzelte Angaben aus re Gebiet.) a ee Zur Orientierung benützte ich: ar Gümbel v. Dr. €. W., Erläuterungen zu der geognostischen Karte des | Königreichs Bayern, Blatt Nördlingen, Ingolstadt etc., 1889. KöhnDr. Ed,, Beiträge zur Kenntnis der Wässer des fränkischen Jura, Inaugural-Dissertation, Erlangen (Heilbronn) 1889. h (ig Blos Dr. W., Die Quellen der fränkischen Schweiz, Inaugural-Disser- E tation, Erlangen 1903. En eischl Dr. A., Die Höhlen der fränkischen Schweiz, Nürnberg 1904. Enslin Dr. E., Die Höhlenfauna des fränkischen Jura; Abhandl. der naturh. Ges. zu Nürnberg, XV. Band, 1. Heft, 1906. | Obwohl ich mir bewußt bin, daß mein ersammeltes Material mit den ES: aus der Literatur zusammen nicht hinreicht, eine erschöpfende ich doch den Versuch wagen zu dürfen, das bis jetzt Bekannte für das anze Geniet zusammenzufassen, da das Gebirge nun doch einmal in Das aus Dogger, Lias und, Keuper Keinde a 3 aber wa Pegnitz, Regnitz und der Hochfläche habe ich, soweit An gaben von Koch, Lindinger und Küster aus demselben vorliegen, mit ein- bezogen, weil es keine selbständige Zone ist, sondern, schon durch die Flüsse, unter dem Einflusse des Gebirges steht. Wenn die großen Flüsse an den Seiten des Gebirgszuges ausgeschlossen werden, verbleiben für die Wassermollusken nur diejenigen Arten, die in den Tälern aufgestiegen sind und die Gebirgsgrenze überschritten haben. Für eine Beobachtung der Nacktschnecken war die mir zur Ver- fügung stehende Sammelzeit nicht geeignet; die Angaben bei Koch und Lindinger beziehen sich auf das Vorland. Bi Um eine Übersicht über die Fundorte zu ermöglichen, habe ich ie selben in folgende 9 Gruppen zusammengefaßt: Nd. Nördlingen, zwar nicht geologisch aber faunistisch zum Jura gehörend. Pp. Pappenheim, am Eintritt der Altmühl in den Jura. Es. Eichstätt an der Altmühl. Rg. Regensburg, Donaudurchbruch durch den Jura von Weltenburg bis Regensburg: \ Nb. Nürnberg (großenteils nach Koch), die Südabhänge gegen das. untere Pegnitztal (Hersbrucker Schweiz). Pg. Pegnitztal, das obere vom Städtchen Pegnitz bis zur Umbiesung? des Flusses nach Wes f. S. fränkische Schwale i im weiteren Sinne, mittleres Wiesenttal den Seitentälern. Mg. ae Nordrand des Höhenzuges. Stützt wurde, habe ich es durch nachstehende Abkürzungen Auge K. Koch s. Literatur. Ld. Lindinger s. Literatuur. Küst. Küster s. Literatur. Cl. Clessin s. Literatur. Br. Brückner, Seminarlehrer in Coburg. E. Enslin Dr., Augenarzt in Fürth. Sp. Spandel E., in Nürnberg. turalienkabinett befindliche Sammlung. Neckar aber plötzlich steil abbricht und auf dieser Kante die ro Allgemeines. Der fränkische Jura,d. h. der durch das nördliche Bayern ziehende Teil des süddeutschen Jurazuges bildet die Fortsetzung des schwä- bischen Jura (Alb), von welchem er durch das Tal der Wörnitz geschieden ist. In seiner südlichen Hälfte behält er die Richtung der Schwabenalb bei und zieht sich, gleichlaufend mit der Donau, in nordöstlicher Richtung bis Regensburg, wo er plötzlich nach Norden umbiegt, um an dem oberen Main sein Ende zu erreichen. Enge Täler durchfurchen den Gebirgszug und zerschneiden ihn in einzelne Bergplatten, die eine durchschnittliche Höhe von 500—550 m erreichen und sich ungefähr 100 m über die Sohlen der Täler erheben, von welchen sie durchschnitten werden. An dem Aufbau des Gebirges sind die 3 bekannten Juraschichten Lias, Dogger und Malm beteiligt in der Weise, daß die beiden ersten das Vorland und die Vorstufe, der Malm dagegen den eigentlichen . Gebirgskörper zusammensetzen. Für unsere Zwecke kommt hauptsäch- lich der letztere in Betracht, aus dessen reicher Gliederung die Impressa- mergel, der Werkkalk, der Schwammkalk und die bis zu 200 m mäch- tigen Dolomite hervorzuheben sind. Auf der Grenze vom Dogger zum Malm entspringen wasserreiche Quellen; ein zweiter, weniger ergiebiger Quellhorizont liegt zwischen den Werk- und Schwammkalken. Als ein ausgesprochenes Kalkgebirge wäre der Jura für eine Besiedelung durch Schnecken in hervorragender Weise geeignet, wenn ef 2 nicht, auf seiner Hochfläche wenigstens, zugleich durch große Wasser armut charakterisiert wäre. Sie ist hervorgerufen 'einesteils durch eine im Vergleich zu den übrigen Teilen Bayerns geringe Dieders CHEN VER = andernteils durch die große Wasserdurchlässigkeit des Bodens. Der schwäbische Jura bildet im Gegensatz zum fränkischen ein geschlossenes Plateau, das gegen die Donau sich langsam senkt, gegen den te . Van ar, Wasserscheide trägt, auf welcher eine Menge Quellen hervorbricht, die ihr Wasser nordwärts in tief erodierten, engen, feuchten und kühlen Schluchten ins Vorland hinausrinnen lassen. Solche Einschnitte in die Gebirgsplatten sind im Frankenjura weit seltener (Langenaltheimer Tal bei Pappenheim, Schauertal bei Streitberg); aber eben solche Örtlichkeiten sind die be- vorzugten Wohnplätze der Mollusken. Auf der Südseite der Schwabenalb bewegen sich die ufervollen Flüßchen in langsamem Laufe durch gewundene, aber quellenarme Täler der Donau zu, und zwischen den Tälern liegen wasserarme Hochflächen. Wer aufmerksam der Wasserscheide nordostwärts folgt, wird bemerken, daß mit dem Überschreiten des Kocher- und Brenztales zwischen Aalen und Heidenheim der Charakter der Alb sich allmählich ändert: der Schluchtenreichtum der Nordseite verschwindet, der Charakter der Donau- seite tritt an den Nordrand heran, die Wörnitz durchnagt das Gebirge erstmals, die Wasserscheide wendet sich vom Jura ab, und der Charakter der Südseite (wasserarme Hochflächen, tief eingeschnittene, quellenarme Täler) beherrscht nun das Gebirge auf beiden Seiten. Das Altmühltal ist „ SO quellenarm wie das eines schwäbischen Albflüßchens der Donauseite, das in gerader Richtung, der Neigung der Schichten folgend, dem Sammel- kanale zueilt. | In der ganzen Südhälfte des fränkischen Jura treten neben die - trockenen Bergplatten auch quellenarme Täler. In der Nordhälfte behält die Hochfläche den trockenen Charakter auch bei; aber im Pegnitztale Re treten starke Quellen zu Tage, und in der fränkischen Schweiz ist wenigstens. Ze | das Zentrum reich an Quellen und unterscheidet sich darin von den wasser armen Tälern der oberen Wiesent und der Aufseß. Bei der Trockenheit des Gebirges ist im Sommer eine bedeutende en Wärmeentwicklung möglich, die an den kurzrasigen Abhängen und unbewaldeten Felsgruppen einen hohen Grad erreicht. Im besonderen Maße ist das im Altmühltal und an der Donau bei Kelheim und Regen burg möglich, wogegen im Norden gegen das Regnitz- und Maintal die West- Winde ungehinderten Zutritt zu den Kanten des Gebirges haben und sich an ihnen brechen. Den geognostischen und klimatischen Verhältnissen entsprechend ist die Molluskenfauna des bayerischen Jurazuges gekennzeichnet durch eine gewisse Armut, durch ungleiche Verteilung, durch ein relatives Hervortreten der Wärme und Trockenheit liebenden und ein Zurücktreten feuch ligkeitsbedürftiger Arten. Se ae SE ee a a FE Fe a re a FE AN ! ER RR ONE u a 2 A le Sa Die Armut ist selbstverständlich nur für das Kalkgebirge auffallend, eben weil die feuchten Abhänge und Schluchten fehlen; aber ersichtlich wird sie für jeden, der etwa die Täler um Urach in Württemberg oder die der Kalkalpen in Nordtirol damit vergleicht. Ich gestehe, daß ich nach einer 14tägigen Wanderung durch den südlichen Gebirgszug Nördlingen- Regensburg-Nürnberg geradezu niedergeschlagen war infolge der mir zu gering erscheinenden Sammelergebnisse. Ich hatte eine solche Dürftigkeit nicht erwartet. Sie ist größer als auf dem südlichen Rücken der Alb, der sich, wie schon bemerkt, auch durch Trockenheit auszeichnet. 5 Wo Feuchtigkeit herrscht, belebt sich das Bild mit einem Schlage (Langenaltheimer Tal, linker Talhang bei Muggendorf), und wo die Wärme zum Kalk und zur Feuchtigkeit tritt, entstehen wahre Schnecken-Oasen, - die in einem überraschenden Gegensatz zur Einförmigkeit der Umgebung stehen (Weltenburg, Kelheim). | In welcher Weise sich die klimatischen Verhältnisse in der Verbreitung der Mollusken geltend machen, kann mitunter auf kleinem Raume beobachtet werden, wo sich mehrere Arten zusammenfinden und zusammendrängen. Friedlich haben sie sich nach ihren Ansprüchen in den Raum geteilt; die , | Trockenheits- und Wärmefreunde nehmen die Sonnenseite, die feuchtig- keitsliebenden und wärmescheuen Arten die Schattenseite in Anspruch. % So sitzen beispielsweise am Wilibaldsberg Helix ericetorum, obvia, Buli- ü minus detritus, Pupa frumentum und sterri an der Südwest- und West- ' seite, Helix hortensis, fruticum und arbustorum aber am unbesonnten Ostabhang, und bei Weltenburg scheidet eine gegen die Donau vorspringende Felskante die Schnecken des gesamten Felsblockes in zwei, durch ihre An- Sprüche an die Sonne sich unterscheidende Gruppen. | Was die Feuchtigkeit allein hervorzaubern kann, läßt sich an dm Felsen beobachten, auf welchem die Feste Niederhaus bei Passau, im Winkel der Donau und der Ilz sitzt. Die gegen die Stadt gerichtete, besonnte Seite war am 4. August gänzlich unbelebt, die Pflanzen schlaff und welk; aber auf der Schattenseite gegen die Ilz wimmelte es auf einer kleinen Gra$- fläche von Clausilia biplicata, und das von den Gebäuden auf der Höhe j herabführende Ablaufrohr, dessen Inhalt den Grasboden durchfeuchtet, ' war um und um besetzt mit stattlichen Exemplaren der Helix arbustorum. Wie trostlos öde aber waren manche Felsen im Altmühltal und, trotz eines halbtägigen Regens, auf der Hochfläche bei Velburg! Selbst in der Lebensweise der Schnecken äußerte sich der ; Trockenheitseinfluß. Sie saßen an regenfreien Tagen dichtgedrängt neben- und aufeinander am Fuße der Felsen, beschützt vom kurzen Grase (Claı ee a a En \ Süden zugleich an. ‚silia biplicata am Wallerstein, Pomatias septemspiralis bei Kelheim). Am Staffelberg liegen die leeren Schalen mehrerer Generationen in den entsprechenden Verwitterungsstadien aufeinander, eingeklemmt zwischen Gras und Fels, und das derzeitige lebende Geschlecht hatte sich zu den ee Toten geflüchtet, dem Tode zu entfliehen, der ihnen von der Trocken- e: heit drohte. = In einem Kalkland sind zunächst die kalkstäten Arten zu erwarten; zu ihnen gesellen sich de wärmeliebenden. Als \ solche treten uns entgegen: Helix sericea, strigella (zugleich kalkhold) ur ericetorum, obvia, Buliminus detritus, Pupa frumentum und sterri, Cionella ir lubrica var. minima. Mit Ausnahme von Helix sericea sind diese Arten ® auch im höher gelegenen schwäbischen Jura zu Hause, doch treten Penn & strigella und Buliminus detritus dort in den Hintergrund. Im Frankenjura lassen sich überdies Anpassungsersc h. er sn nungen an Wärme und Trockenheit bei solchen Arten wahrnehmen, Be die Wärme und Trockenheit meiden, wenn sie nicht genötigt werden, sich n denselben auszusetzen. Dahin rechne ich die bei Helix lapicida und pomatia, BEN Clausilia laminata, dubia und parvula berührten Vorkommnisse. Klein heit, Dickschaligkeit, dunklere Färbung mit dem bläulichgrauen Anflug, = wie er bei echten Sonnenkindern der Felsen (Pupa avenacea, Clausilia par- vula und den felsenbewohnenden osteuropäischen Clausilien) erscheint, sind neben dem Standort die Wahrnehmungen, auf welche sich meine Meinung gründet. . u den feuchtigkeitsliebenden, bezw. wärme. Scheuen Arten, welche im fränkischen Jura, zumeist im Gegensatz zum schwäbischen, eine spärliche Verbreitung haben, zähle ich Helix his pida, striolata, striata (in Schwaben selten, in Franken nicht nachgewiesen), Clausilia orthostoma, plicatula, cruciata und cana. Die seltenen Arten, solche, welche im fränkischen Jura die Grenze ihres Verbreitungsgebietes erreichen oder sporadisch auftreten, lassen sich in drei Gruppen trennen, in eine osteuropäische, eine südeuro- päische und eine alpine einschließlich der Glacialrelikte. i ur osteuropäischen Gruppe sind in erster Linie vier Clausilien zu en varians, cana, vetusta, filograna, ferner Hyalinia glabra und Helix obvi Von Re detritus, Pupa frumentum, secale, avenacea und Pomatias septemspiralis liegt das Verbreitungszentrum am Südfuße der Alpen; auch Pupa sterri von Voith dürfte in diese | Gruppe gehören. Helix sericea und candidula gehören dem Osten und Be ea Se ee a ee BE ar a a Se “ Ä ge x —— % In den Alpen und den höheren Gebirgen beheimatet sind: Hyalinia villae var. plana, subrimata, Helix holoserica, unidentata, umbrosa; Pupa substriata ist ein echtes Glacialrelikt. Eingeschleppt ist Helix cingulata. So groß auch die Ähnlichkeit zwischen dem schwäbischen und frän- kischen Jura in geologischer und — soweit es die Südseite des schwäbischen Teiles betrifft — auch in klimatischer Beziehung ist, so hat doch jeder Teil besondere Arten, die dem anderen fehlen. Die Schwabenalb be- herbergt 40 Arten, welche dem Frankenjura fehlen: Vitrea- andreaei Helix edentula, villosa, concinna. striata, Buliminus tridens, Cionella columna, Pupa dolium, doliolum, Clausilia corynodes. Im fränkischen Jura wurden gefunden: Daude- bardia rufa, Hyalinia glabra, villae var. plana, Helix holoserica, sericea, = umbrosa, Clausilia varians, vetusta, forsteriana. Sie fehlen dem rn bergischen Juraanteil. Da der fränkische Jura vielfach von Flüssen durchschnitten ist, hat er mehr Wassermolusken als sein schwäbischer Bruder; dafür ist er arm an Spalten- und Quellbewohnern, durch welche jener sich auszeichnet. | | Molluskenverzeichnis. A. Klasse Gastropoda Cuvier, Schnecken. Gattung Daudebardia Hartm. D. rufa Drap. Pg. Düsselbach; Griesmühle. f. S. Schlehenmühle; Sachsenmühle. Im nassen Moose am Rande der Quellen in Gesellschaft der Vitrina diaphana Drap.; bei der Sachsenmühle lebend im August, sonst leer. Neu für das Gebiet. Gattung Vitrina Drap. A V. pelucida Müll. E, Nd. Wallerstein. Nb. Von 5 Orten nachgewiesen K. Erl. Von 3 Orten aufgezählt Ld., Atzelsberg E. Mg. Staffelstein. V. diaphana Drap. Nb. Pommelsbrunn K. ze Düsselbach. f. S. Sachsenmühle; Espershöhle E Pottenstein. V. elongata Drap. Pg. Düsselbach; Ankatal bei Rupprechtstegen K. Erl. Ziegelhütten Ld Gattung Conulus Fitz. C. tulvus Müll. Nb. Von 3 Orten bekannt K. , f. S. Behringersmühle angespült Br. Erl. Burgberg Ld. .H. glabra Stud. £ 2 f. S. Eberhardstein; Schlehenmühle; Birkenreuther Brunnen; Neu- deck; Streitberg; Sachsenmühle; Espershöhle; Behringers- & mühle E.; Moggaster Höhle E. Mg. am Sendelbach bei Bamberg Küst. 1861. HH. villae var. plana Cless. ae Rg. Am Fuße der Felsen bei Kelheim; selten. HH. cellaria Müll. en Nd. Wallerstein. Es. Wilibaldsberg; Pappenheim coll. Cless. Rg. Kelheim; Regensburg coll. Cless. Nb. Pommelsbrunn und Nordabhang des Schmausenbucks K. Pg. Düsselbach; Vorra; Rupprechtstegen K Erl. Ratsberg und Burgberg Ld. f. S. Sachsenmühle; Rosenmüllers und Espershöhle E. Mg. Würgau; Staffelberg. _H. nitens Müll. Pp. Ruine; Langenaltheimer Tal. Es. Wilibaldsberg. Rg. Kelheim; Regensburg coll. Cless. Er DE Een en uns Al = m. 0 > a een f. S. Streitberg; Sachsen- und Behringersmühle; Pottenstein; Neu- mühle E. Mg. Friesener Warte; Sanspareil Br. Er Von Koch als selten bezeichnet, was für den trockenen Sandboden = . der Nürnberger Gegend zutreffen mag; in schattigen, feuchten und steinigen © Winkeln des Kalklandes jedoch ist nitens eine gewöhnliche Erscheinung. H. lenticula Held (sonst als pura Alder aufgeführt). -..m. GizK . Pg. Rupprechtstegen K. H. hammonis Ström (= radiatula Ald.). Nb. Von 2 Punkten angegeben K. Mg. Sanspareil und Staffelstein Br. H. petronella Charp. Nb. Pommelsbrunn K. Mg. Am Sendelbach bei Bamberg Küst. 1861. H. subrimata O0. Rhdt. Nb. Pommelsbrunn K. f. S. Sachsenmühle; BRRSROHR BE Mg. Ruine Niesten. H. crystallina Müll. Rg. Abbach und. Regensburg coll. Cless. Nb. An 4 Orten gefunden K. Erl. Im Schwabachgeniste. 7. S. Sachsenmühle; Neumühle E. Gattung Zonitoides Lehmann. Z. nitida Müll. Geht in den Tälern durchs ganze Gebiet; an Grabenrändern. Gattung Punctum Morse. P. pygmaeum Drap. Nb. Gritz K. Erl. Ratsberg und Burgberg Ld. f. S. Behringersmühle angesp. Br. Scheint selten zu sein. Gattung Patula Held. P. rotundata Müll. Eine der gemeinsten Schnecken des ganzen Gebietes. P. rupestris Stud. Es. Wilibaldsberg. Rg. Weltenburg; Regensburg coll. Cless. Pg. Rupprechtstegen. f. S. Ehrenbürg; Muggendorf und Ruine Rabenstein coll. Cless. Mg. „Häufig an Kalkfelsen“ Br. Gattung Helix L. __H. (Acanthinula) aculeata Müll. f. S. Behringersmühle angespült Br.; Schwalbenstein bei Neumühle : lebend E. Neu für das Gebiet. H. (Vallonia) pulchella Müll. Rg. Weltenburg selten; Regensburg RR Cless. b. häufig. ee f. S. Schlehenmühle; Behringersmühle angesp. Br. Mg. Ruine Niesten; am Staffelberg selten; bei Staffelstein bräunliche Exemplare Br. | Der Typus ist an Felsen durch die var. petricola Cless. vertreten. (Vallonia) costata Müll. Es. Am Wilibaldsberg. Nb. Allgemein verbreitet. Rg. Weltenburg selten. f. S. Schlehenmühle; Ehrenbürg; Behringersmühle angespült Br. Mg. Ruine Niesten; Staffelberg. m Lebt gerne mit pulchella zusammen im Felsenmulme, ist dann meist glashell bis weiß, selten hornbraun, und geht vielfach über in die var. helvetica Sterki, die sich mit den übrigen Vallonien zusammen an den Felsen von Weltenburg Rg. und der Ehrenbürg f. S. findet. Die Schalen sind immer glashell bis milchweiß. Vall. helvetica dürfte eine echte Felsen- schnecke sein. H. (Vallonia) adela Wstld. = declivis Sterki (seither irrtümlicherweise als tenuilabris Braun in den Verzeichnissen aufgeführt) scheint dem frän- kischen Jura zwar nicht zu fehlen, aber seltener zu sein als im schwä- bischen; angespült von der Donau bei Regensburg und dem Main bei: Aschaffenburg coll. Cless. | i | H. (Trigonostoma) obvoluta Müll. i Allgemein verbreitet. var. dentata Wstld. Pappenheim Cl. | H. (Trigonostoma) holoserica Stud. Rg. bei Kelheim von Study gesammelt nach Mitteilung von Br. Pg. An einem Felsen im Veldensteiner Forst bei Michelfeld vom ver fasser gefunden. Die Schnecke gehört zu den seltensten Vorkommnissen und ist neu für das Gebiet. 3 | .H. (Triodopsis) personata Lm. : So zahlreich wie H. obvoluta Müll. H. (Petasia) bidens Chemn. | i Fehlt dem Jura, geht aber im Main- und Regnitztale, an der Nord- und Westgrenze des Höhenzuges südwärts bis Bruck Erl. - H. (Fruticicola) unidentata Drap. Pp. Langenaltheimer Tal zugleich mit mut. albina. Auch bei Passau. Neu für das Gebiet. Küster gibt die Art irrtümlicher- weise auch von Erlangen an (H. monodon FE£r.). was A. J. Jäckel in einer handschriftlichen Notiz in seinem Exemplare der Küster’schen Arbeit berichtigte. H. (Fruticicola) sericea Drap. Es. Wilibaldsberg. Nb. 3mal angegeben von K. f. S. In den Tälern: Muggendorf E., Neumühle E., Pottenstein. Erl. In Gärten und am Ratsberg Ld.; Hetzles. Mg. Sanspareil Br.; Staffelberg. ' var. liberta Wstld. Erl. Burgberg und Ratsberg Ld. H. (Fruticicola) hispida L. Donauwörth; Regensburg coll. Cless. Nb. nicht selten K Mg. Ziegenfelder Tal Br. Ist in Franken seltener als in den Tälern des schwäbischen Jura, wo scricea fehlt. var. concinna Jeffr. 2 Nb. Förrenbach s. Sammlung Spandel. B| Im Donautale bei Passau (am Fuße von Niederhaus). ur H. (Fruticicola) striolata C. Pf. — rufescens Cless. Nb. Hansgörgl bei Hersbruck, selten Ld. ; Die Art soll nach Clessin!) im „bayerischen Jura von Bamberg bis Regensburg“ vorkommen; aber in der großen Clessin’schen Sammlung = ist die Schnecke aus dem bayerischen Jura nicht vera treten, auch nicht aus Bayern nördlich der Donau. Koch fand sie nicht in der Nürnberger Gegend, und ich selbst bin der Schnecke nirgends be- gegnet, weder im südlichen noch im nördlichen Jurazuge. Der von Ir dinger angegebene Fundort dürfte bis heute der einzige im Gebiet sein.”) ie Art wird hier durch H. umbrosa vertreten. Im schwäbischen Jura ist striolata häufig, und umbrosa fehlt. Ne nn 1) Deutsche Exk. Moll. 2. Aufl. S. 159. er 2) Nach neueren Publikationen Clessins scheint die Art im Donautale bis Regensburg zu reichen und auch im Laabertale vorzukommen. x Bi 271 N TE FE 7 1 Br ST aan pe IE ne ap 2 | Flirt . BE A Ba A RE N PER MET PB } En N N EEE IE N Ne x " E ; Wr 0 Küster zählt H. circinnata Stud. (= striolata) unter den Bamberger 4 Mollusken auf; der von ihm bezeichnete Fundort liegt aber links der Regnitz. H. (Fruticicola) umbrosa Partsch. Rg. Kelheim häufig. Nb. Pommelsbrunn K.; Utzmannsbach E.; Reichenschwand Sp.; Hersbruck und Hansgörgl Ld. Erl. Walkersbrunn. f. S. Ruine Neudeck; Sachsenmühle; Neumühle E. Mg. Banz rechts des Mains Br. H. (Fruticicola) strigella Drap. Es. Wilibaldsberg; Kinding. Rg. Kelheim; Regensburg coll. Cless. Nb. Pommelsbrunn K. Erl. Hetzles Ld. f. S. Oberweilersbach Ld. Mg. Ruine Niesten; Staffelberg; Friesener Warte Br. Kaider (ziem- lich flach, groß, 15 mm Durchmesser); Würgau Sp.; Friesener Warte. H. (Eulota) fruticum Müll. Pp. Überall, auch weiß mit Band. Es. Wilibaldsberg, weiß und rot. Nb. nicht selten, immer ungebändert, meist rötlich, rein weiß bei Gibitzenhof K Pg. Artelshofen, weiß und rot. f. S. Überall, weiß und rot. Nach Weinland?) ist die Art im schwäbischen Jura nur weiß und nie gebändert; ich selbst habe dort nur einmal ein rötliches Exemplar gefunden. H. (Fruticicola) incarnata Müll. Allgemein verbreitet. Im Langenaltheimer Tal Pp. ziemlich Klein, : bis 11 mm Durchmesser herabgehend, hell horngelb, Lippe bis weiß werdend. Die Farbe der Juraexemplare ist im allgemeinen heller als die der Keupef exemplare, und mit der Grundfarbe geht die Färbung der Lippe parallel. Nach Koch sind die Exemplare aus dem Jura auffallend größer als die der Nürnberger Umgebung. ‚Naturk. in Württ. 1 3) Nachrichtsblatt d. deutsch. mal. Ges. 1876; ferner Jahresh. d. V.f. ut “ 1876. : Bir pe H. (Campylaea) eingulata Stud. „Diese durchaus alpine Art hat Dr. Funk aus Bamberg im Jahre 1877 am Staffelberge Mg. angesiedelt. Gesammelt am Monte Cristallo ' im Ampezzotale setzte er am Staffelberg 9 lebende Tiere aus, welche eine Nachkommenschaft von mehreren Hundert Exemplaren erzeugten‘*). Trotzdem der Kolonie von Sammlern zum Teil schon hart zugesetzt wurde, hat sie sich bis jetzt gut gehalten. Herr Brückner hat die Art auch in das Ziegenfelder Tal Mg versetzt, wie er mir mündlich mitteilte. Außerdem traf ich einige Exemplare an den Felsen der Ehrenbürg f. S., wohin die Schnecke wahrscheinlich auch von einem Liebhaber gebracht wurde. H. (Chilotrema) lapieida L. Allgemein verbreitet. Normal sollen die Schalen gelblich hornfarben und oben mit unregelmäßigen rostbraunen Flecken besprenkelt sein. Im Jura ist die Grundfarbe jedoch meist dunkler, und die braunen Flecken fließen zusammen, dem Gehäuse eine dunkelbraune Farbe gebend. Zu- weilen tritt an Felsen (Ehrenbürg, Staffelberg) noch ein grauer, ja bläu- licher Ton hinzu. Am Staffelberg werden die Schalen kleiner als sonst und gehen bis zu 13,5 mm Durchmesser herab. mut. albina bei Burggrub f. S. H. (Arianta) arbustorum L. Allgemein verbreitet; bei Michelfeld Pg. kleine, dunkle Formen, bei Weismain Mg. strohgelbe. Nach Lindinger sind die Gehäuse vom Jura kleiner und dickschalig.. Das trifft jedoch nur hinsichtlich der Berg- bewohner zu, die unter dem Einfluß der Trockenheit kleiner bleiben als ? die Talschnecken. In den Tälern der f. S. sind die Schalen ziemlich groß und hoch var. trochoidalis Roffiaen Es. Wilibaldsberg. var. depressa Held Rg. Donaustauf. Die kleine, der var. alpicola Fer. nahekommende Form trockener, hochgelegener Abhänge und Wiesen, welche in der Schwabenalb ziemlich” häufig vorkommt, habe ich im Frankenjura nicht gesehen. | H. (Xerophila) eriestorum Müll. Pp. Ruine Pappenheim; Papiermühle, getrennt von obvia; Treucht- lingen mit obvia gemischt; Mühlheim. Es. Wilibaldsberg, zahlreicher als obvia; Kinding. Rg. Kelheim; Regensburg coll. Cless. 4) Br.a.a.©. S, 81. a a ee — 102 — Nb. am Rotenberg -bei Schnaittach K. f. S. Eberhardstein; Streitberg. Ng. Weismain coll. Cless.; Ziegenfelder Tal Br.; Stublang. H. ericetorum und obvia sind, wenn sie Heideplätze bewohnen, wo beide Arten spärlich vertreten sind, gerne gemischt; an Böschungen traf ich obvia gewöhnlich allein und immer von ericetorum getrennt. An einer Straßenböschung von Donauwörth ist ericetorum zumeist klein, aber er- wachsen; der Durchmesser steigt bis zu 10 mm herab. H. (Xerophila) obvia Hartm. = candicans Ziegl. INd. Marienhöhe (Bänderung tief braunschwarz); Wallerstein. Pp. Papiermühle, getrennt von ericetorum; Treuchtlingen mit erice- torum gemischt, ebenso bei Mühlheim. 4 Es. Wilibaldsberg, tritt gegen ericetorum zurück; Kinding; Biberach | bei Beilngries. Rg. Regensburg coll. Cless. Nb. Schnaittach K.; Velburg, Kolonie junger Exemplare an der Landstraße nach Ransolden; Ruine Wolfenstein bei Neumarkt i.O. Pg. Artelshofen. Erl. Hetzles 1Ld. H. obvia tritt meist in geschlossenen, ziemlich eng begrenzten, volk- reichen Kolonien auf, ein Verhalten, das auf eine zufällige Verschleppung und Ansiedelung zurückzuführen sein dürfte. An der oben genannten Straßenböschung von Donauwörth liegt eine Kolonie der obvia neben einer solchen der ericetorum, ohne daß sich die Arten gemischt hätten. Während aber ericetorum klein bleibt, entwickelt sich obvia zu großen, schönen Exemplaren. Im südlichen Jurazug ist obvia anscheinend häufiger als im nördlichen. H. (Xerophila) candidula Stud. Es. Straße nach Pfünz. Nb. Lichtenstein und zwischen Schnaittach und Neunkirchen K-; Lauf Sp.; Altenheim bei Altdorf Sp.; Deckersberg Sp. Erl. Hetzles Ld. f. 5. Oberweilersbach Ld., Neudeck coll. Cless.; Hohenpölz. Mg. Würgau Sp.; Staffelberg; Cordigast Br.; Niesten. H. (Tachea) hortensis Müll. Gemein. Am Wilibaldsberg Es. ist die Normalform mit 5 Bändern weitaus in der Mehrzahl var. fusco-labiata Kregl. Mg. Staffelberg. od — 103 — H. (Tachea) nemoralis L. Allgemein verbreitet, aber seltener als hortensis. H. (Heiicogena) pomatia L Allgemein verbreitet. An den trockenen und warmen Abhängen des Gehrener Trles Pp. und des Wilibaldsberges Es. kommen mittelgroße bis kleine Exemplare mit starker Streifung und kräftiger Bänderung vor, wie ich sie an der schwäbischen Alb noch nicht gesehen habe (Trockenheitsform). Gattung Buliminus Ehrenberg. B. detritus Müll. Es. am Bahnhof Eichstätt gelblichbraun gestreift, Streifung ungleich sich auflösend, auf dem letzten Umgang in breite Flecken zu- sammenfließend; Wilibaldsberg; Kinding. .Rg. Kelheim. Erl. Hetzles Ld. : f. S. Streitberg bis 23 mm hoch bei 9 mm Durchmesser — var. ob- longus Bl. — neben der Normalform und durch Übergänge mit ihr verbunden; Burggrub. i Mg. Staffelberg; Rosdach bei Scheßlitz (kurz, gedrungen, bauchig, 47 mm hoch bei 9 mm Durchmesser, einzelne Exemplare gestreift); Niesten; Arnstein (kräftig gestreift). . montanus Drap. Allgemein verbreitet. mut. albina bei Burggrub f. öx obscurus Müll. Pp. Langenaltheimer Tal. i Nb. Lichtenstein K. >. Erl. Hetzles Ld., Ratsberg Ld. a f. S. Eberhardstein; Pottenstein; Kirchahorn; St. Moritz; Burggrub. = Mg. Stublang; Friesener Warte. ® u & Gattung Pupa Drap. - (Torquilla) trumentum Drap. Es. Wilibaldsberg. Rg. Weltenburg und Kelheim mit mut. albina. Nb. Trockene Berghänge nicht selten K. Mg. Cordigast (horngelb, Neigung zum Albinismus) Br.; Staffelberg,; Stublang. N TT— 4a) Nach brieflichen nn we von Herrn G. Bertram in Dinkelsbühl kommt B. tridens Müll bei Regensburg vor ja) . (Torquilla) secale Drap. Pp. Ruine Pappenheim. Rg. Kelheim; Weltenburg mit mut. albina. Nb. Pommelsbrunn K. Pg. Eschenbach E. f. S. Schlehenmühle; Ehrenbürg; Eberhardstein; Neudeck coll. Cless.; Streitberg. Mg. Friesener Warte; Ruine Niesten. Kg . (Modicella) avenacea Brug. Pp. Ruine Pappenheim. Rg. Weltenburg; Kelheim; Regensburg coll. Cless. Nb. Arzlohe bei Hersbruck E. Pg. Eschenbach E.; Rupprechtstegen K. f. S. Eberhardstein; Schlehenmühle; Ehrenbürg; Streitberg; Muggen- orf Sp. Mg. Würgau Sp.; Ruine Niesten. Merkwürdig ist das Verhalten der 3 bisher genannten Pupen gegen- über dem Albinismus: frumentum fällt ihm am ehesten zum Opfer, seltener secale, avenacea gar nicht. Die letzgenannte Art dürfte auch im sichersten ee Besitze der Felsen sein, wogegen secale sich auch gerne an Bäume hält — im württembergischen Jura fast ausschließlich — und frumentum die kurz- rasigen, mit Steinen besäten Abhänge bevorzugt. Um so bemerkenswerter ist ihr Zusammentreffen am warmen Felsen von Weltenburg; es ist aber dabei zu beachten, daß frumentum auch an den Felsen ihrem Charakter einer Bodenschnecke treu bleibt, insofern sie sich hier im Mulm und zwischen den Gräsern der Absätze versteckt, wogegen avenacea die nackte Felswand besetzt. Das leicht verwitternde und abbröckelnde Gestein des fränkischen Jura bietet secale und frumentum günstigere Bedingungen als avenacea. P. (Pupilla) muscorum L. Nd. Wallerstein. Pp. Dollnstein coll. Cless. Es. An der Straße nach Pfünz. Rg. Weltenburg; Kelheim; Regensburg coll. Cless. Nb. Sehr verbreitet in Wiesen und an Waldrändern K. Erl. Marloffstein und Schwabachgeniste Ld. f. S. Ehrenbürg; Behringersmühle angesp. Br. Mg. Ruine Niesten; Cordigast Br.; Staffelberg. mut. albina Eichstätt; Weltenburg; me Cordigast Staffelberg; Ruine Niesten. vn tue IN — 105 — var. madida Gredler Rupprechtstegen K. var. elongata Cless. Regensburg coll. Cless. Eine Bewohnerin der Wiesen und der kurzrasigen Gehänge tritt muscorum an den Jurafelsen vereinzelt auf im Mulme der Absätze, wobei sie dann gerne dem Albinismus zum Opfer fällt; sie überläßt darum das Feld der nachfolgenden Art, die den Felsen zu Hunderten besetzen kann, wenn muscorum es kaum zu einem halben Dutzend Individuen neben ihr bringt. P. (Pupilla) sterri v. Voith = cupa Jan einschließlich aridula Held. Es. Wilibaldsberg. Rg. Weltenburg; Abbach und Regensburg Cl. f. S. Ehrenbürg; Streitberg. Mg. Staffelberg; Ruine Niesten. Die Schnecke ist charakteristisch für die bewachsenen, mit Mulm belegten Absätze verwitternder Felsen, die sie in engbegrenzten, aber volk- reichen Kolonien besetzt hält, wobei sie die geschützten Stellen der nach Süden und Westen gerichteten Felsen sich ausgesucht hat. An der Ehrenbürg befinden sich unter den braunroten, seidenglänzenden Individuen vereinzelte weiße (mut. albina); am Staffelberg sind ‘die braunroten gleich- mäßig mit durchscheinend horngelben und weißen gemischt, und am Weltenburger Felsen bilden die gelblichen und weißen Gehäuse die Mehrzahl. Wegen der Feststellung der Art wandte ich mich an Herrn Professor Dr. ©. Boettger in Frankfurt a. M., welcher die Freundlichkeit hatte, mir nachstehendes mitzuteilen: „Ich bitte zu beachten, daß der Name noch = schwankend ist, daß es aber sicher erscheint, daß P. sterri = cupa Jan ist. a V. Voith soll in Fürnrohrs Natürl. Topographie von Regensburg 1838, Pag. 469 die P. sterri publiziert haben, während Jan in seiner Mantissa P. cupa schon 1832 gebracht hat. Es fragt sich eben, ob wir die zahnlose Form (als solche hat Jan seine cupa beschrieben) als Typus annehmen dürfen, oder ob wir besser die bezeichnete Form als Typus (stegi) setzen. Ich für meinen Teil habe mich für den Jan’schen Namen entschieden; Westerlund, der wenig von diesen Formen gehabt haben dürfte, plädiert Noch 1887 für sterri Voith. Während meine Originale aus Clessins Hand fast alle wenigstens den Gaumenzahn der echten sterri zeigen, fehlt dieser allen mir gesandten Proben. Sie müssen demnach die bayerischen Formen als cupa var. aridula Held bezeichnen, die typisch nur den Parietalzahn = besitzen soll.‘ Daß Herr Professor Boettger nur solche Stücke von mir erhielt, | Welchen der charakteristische Zahn auf der Mündungswand fehlt, ist ein ER ee EEE, hen ER Zufall. Ich fand nämlich bei einer eingehenden Durchsicht meiner Funde | neben solchen Exemplaren, denen jeder Zahn fehlte, und neben einzähnigen, zahlreiche Stücke mit 2 Zähnchen, je eines auf der Mündungs- und eines auf der Gaumenwand, letzteres zuweilen weiß durchschimmernd. Von Fürnrohr und Clessin ist die Art aus dem südlichen Jurazuge bekannt geworden (Eichstätt, Abbach, Regensburg); aus dem nördlichen gibt sie Küster 1856 von Bamberg an. Er hat ein Exemplar von P. aridula Held in der hinterlassenen Sammlung eines in jugendlichem Alter in Bam- berg verstorbenen Handwerkers gefunden. Sonst war über die Herkunft ‘ des Stückes nichts zu ermitteln.”) Clessin nahm aber den Fundort in seine deutsche Fauna auf.°) Später jedoch scheinen ihm Bedenken bezüglich einer derartig ungenügend begründeten Fundortsangabe gekommen zu ‚sein; denn in der Moll. F.Österreich-Ungarns’) redet er nur von „einem Teile des südlichsten Jurazuges in Bayern“. Ich lernte die Schnecke zuerst bei Weltenburg kennen. Vom nörd- lichen Jurazuge wußte niemand einen Standort anzugeben; Herr Kollege Brückner aber ermahnte mich, keine Zeit und Mühe für eine genaue Durch- musterung der Ehrenbürg zu sparen; dort sei nach seinem Dafürhalten das Ding am ehesten zu erwarten. Er hatte richtig vermutet; am zweiten Tage entdeckte ich die kleine Felsgruppe, wo die Tierchen in großer Anzahl in Moos und Mulm saßen. P. (Sphyradium) edentula Drap. Nb. Gritz K f. S. Behringersmühle angesp. Br. P. (Isthmia) minutissima Hartm. Es. Wilibaldsberg. Rg. Weltenburg; Regensburg coll. Cless. Pg. Rupprechtstegen K Erl. er. Ld. f. S. Schlehenmühle; Ehrenbürg; Muggendorf Sp.; Behringersmühle a Br.; Rabenstein coll. Cless. Mg. Staffelberg; Ruine Niesten. Zahlreich im Mulm der Felsabsätze, in Gesellschaft der P. sterri. 5) Jäckels Angabe, wonach P. sterri „von Küster entdeckt“ worden sei, ist demnach unrichtig; übrigens führt er neben P. sterri noch P. aridula besonders au. 6) A.a. 0. S. 247. 7) S. 258, ee Kan a ERS RE Be AO P. (Vertigo) pygmaea Drap. Es. Wilibaldsberg. Rg. Regensburg coll. Cless. Nb. Gritz K f. S. Ehrenbürg; Behringersmühle angesp. Br. Mg. Staffelberg. P. (Vertigo) substriata Jeffr. Nb. Unterbürg K Das Schneckchen ist ein Eiszeitrelikt und hat sich im schwäbischen Jura, wo die Bedingungen noch günstiger für dasselbe sein dürften, an mehreren Punkten der Uracher Umgebung erhalten.° : P. (Vertigo) antivertigo Drap. A Nb. Unterbürg K. Pg. Rupprechtstegen K. Erl. Schleifmühle Ld. f. S. Behringersmühle angesp. Br. Mg. Hochstadt angesp. Br. P. (Vertigo) heldi Cless. Donauauswurf bei Günzburg und Regensburg. P. (Vertigo) pusilla Müll. f. S. Ehrenbürg; Behringersmühle angesp. Br. Mg. Staffelberg; Cordigast Br.; Ruine Niesten. P. pygmaea und pusilla, Bewohner feuchter ‚Orte, kommen im Felsen- mulm nur spärlich vor und verschwinden neben muscorum. P. (Vertigo) angustior Jeffr. Pg. Rupprechtstegen K. f. S. Behringersmühle angesp. Br. Mg. Hochstadt angesp. Br.; Staffelberg Br. Ne De a a A ae Ana Gattung Balea Prideaux. B. perversa L. Rg. Parsberg Cless.; Weltenburg. f. S. Ehrenbürg. Mg. Staffelberg, zahlreich am Fuß der Felsen. Außerdem an der Ruine Hals bei Passau. Ten 8) Näheres über die Verbreitung d. P. substriata siehe Ehrmann P., Beiträge zur Kenntnis De Moll. F. des Königreichs Sachsen, Ber. d. naturf. Ges. zu Leipzig, Jahrgang 189 BE GE FT a EEE RER Fe ES ne cn en Be a 1 A A ea a... Me Gattung Clausilia Drap. Cl. (Clausiliastra) laminata Mont. Allgemein verbreitet; bei Sanspareil Mg. gelbrötlich, mehr oder \ weniger dickschalig. var. granatina Ziegl. Felsen der rechten Seite im Eberhardsteiner Tal bei Wichsenstein f. S. und bei Streitberg f. S. Die Gehäuse sind festschalig, schwer, schlanker als der Typus, dunkel rotbraun mit schwachem Glanze, Lippe und Lamellen blendend weiß. Die Form macht den Eindruck einer Anpassung an die warmen und trockenen Felsen, und es ist im Eberhardsteiner Tal die Beobachtung zu machen, daß auf der rechten Talseite an den der Sonne ausgesetzten Felsen aus- schließlich granatina sitzt, während kaum 20 Schritte gegenüber, am be- schatteten und feuchten linken Abhang die typische Form in derselben Ausschließlichkeit vorkommt. Ru Herr Professor Dr. Boettger schrieb mir übrigens: „Ich lege auf diese Unterscheidung (der granatina von laminata) keinen Wert, da ich Übergänge zwischen ihr und den Stammort kenne, und sie (granatina) überhaupt nicht die Rolle einer geographischen Varietät spielt.‘ Cl. (Clausiliastra) orthostoma Mke. Nb. Pommelsbrunn K. Erl. Hetzles; Walkersbrunn; Eggolsheim Küst. f. S. Schottersmühle E.; Burggrub; Tiefenhöchstadt. Mg. Friesener Warte (dunkelbraun wie granatina s. vor. Art). : Nirgends häufig, da die kühlen, feuchten Abhänge und Schluchten } - fehlen, die sie liebt; meist etwas klein und schmächtig; bei Tiefenhöchstadt an einem nach Osten gelegenen Abhang am zahlreichsten. Cl. (Fusulus) varians 2gl. Nb. Pommelsbrunn 1 Expl. K. Pg. im Ankatale bei Rupprechtstegen 4 Expl. K. zugleich mit der rein R alpinen Käferart Chrysomela rufa Duft. Cl. (Alinda) biplicata Mont. Rn Gemein, an 28 Orten gesammelt. Abweichende Formen nicht selten: Nd. am Wallerstein bis auf 12 mm herabgehend, gedrungen, Mündung ohne Halsverengung dem Bauche aufsitzend, normale Gehäuse ganz selten. Pp. am Bahnhof schlank, bis zu 20 mm hoch und 4 mm Durchmesser. Rg. am Felsen von Weltenburg klein, hell hornfarben bis vollständig weiß (mut. albina) und zur var. forsteriana Cless. übergehend- 18 f. S. Schlehenmühle 18 mm hoch, schlank; Tiefenhöchstadt stattlichste Entwicklung, bis 19 mm hoch bei 4!’ mm Durchmesser (s. bei orthostoma). Niederhaus bei Passau teils mit rundlicher Mündung (wie eine ventricosa), teils mit birnförmiger, einzelne Exemplare mit 3 Gaumenfalten, Größe zwischen 14 und 17 mmsich bewegend. var. forsteriana Cless. Rg. Kelheim und Regensburg, in mit Mulm gefüllten Spalten Cl. Herr Professor Dr. Boettger hatte die Güte, mir mitzuteilen, daß er auch die Wallersteiner Exemplare zu dieser Varietät rechnen würde. Cl. (Alinda) plicata Drap. Nb. Velburg coll. Cless.; Heimburg bei Altdorf Sp.; Pommelsbrunn K. Erl. Ratsberg Ld. Mg. Würgau Sp.; Sanspareil Br. Cl. (Strigillaria) vetusta var. festiva Küst. Mg. Niesten; Friesener Warte zahlreich; lebt an den heißesten und trockensten, der Sonne und den Winden ausgesetzten Stellen der Felsen, sich tief im Getrümmer verbergend, bei Regen zum Vor- schein kommend. In der fränkischen Schweiz, aus welcher sie Clessin angibt, ist die Art selten, Brückner fand nur ein einziges Exemplar dort; ihre Hauptverbreitung ist am Nord- u. Westrand. Cl. (Strigillaria) cana Held. Pp. Langenaltheimer Tal zahlreich. Pg. Krottensee spärlich. “ f. S. Burggrub, „die kleinste deutsche Form dieser Art“ nach freund- licher Mitteilung von Prof. Dr. Boettger. Neu für das Gebiet. Cl. (Kuzmicia) parvula Stud. se Die gemeinste Art im Jura, eigentliche Leitschnecke für das Ge biet. An der Ehrenbürg f. S. mattglänzend mit bläulichem Anflug, am Wallerstein Nd. rotbraun. Bei Eichstätt erreicht die größte Form 10 mm, die kleinste 7 mm; bei Weltenburg Rg. mut. albina eine große Seltenheit. “ Cl. (Kuzmicia) dubia Drap. ; Allgemein verbreitet, an feuchten, kühlen und schattigen Standorten dunkelbraun mit vielen weißen Strichelchen besetzt, an warmen und trockenen Standorten, z.B. an den Felsen der Ehrenbürg etwas größer | und fester, dickschalig, ohne Strichelchen, dunkelbraun mit bläulichem Anflug, mattglänzend, wie es bei corynodes und parvula vorkommt, wenn iese an warmen Felsen sitzen (Wärmeanpassung). Er a EEE ENTER TR ET ET en u ° Se Cl. (Kuzmicia) eruciata Stud. Pp. Langenaltheimer Tal zahlreich. Es. Kinding spärlich. Pg. Krottensee spärlich; Exkursionsweg nach Sackdilling E. Mg. Ziegenfelder Tal Br. Neu für das Gebiet. Cl. pumila Ziegl. und Cl. bidentata Ström. kommen im Jura nicht vor, nähern sich aber denselben im nördlichen Vorlande ne Coburg und Bamberg (pumila coll. Cless.). Cl. (Pirostoma) ventricosa Drap. Nb. Pommelsbrunn K. Pg. Vorra; Rupprechtstegen K. Erl. Schwabachgenist; Langemeile; Ratsberg; alle 3 nach Ld. f. S. Burggailenreuth Br.; Kirchahorn; St. Moritz; Tiefenhöchstadt. Mg. Würgau; Banz rechts des Maines. Cl. (Pirostoma) lineolata Held. Pp. Weißenburg coll. Cless. Pg. Vorra. Erl. Ratsberg Ld. Mg. Banz rechts des Maines. var. subcruda Bttg., 12,5 mm hoch — die Stammform bei Vorra hat 16 mm —, bauchig, rasch sich zuspitzend, weitläufiger gerippt. Erl. Walkersbrunn. f. S. St. Moritz südlich der Ehrenbürg. An beiden Orten nur diese Form, welche von Herrn Professor Boettger bestimmt wurde. Neu für das Gebiet, wahrscheinlich für ganz Deutschland. Cl. (Pirostoma) plicatula Drap. Nb. Pommelsbrunn K.; am Moritzberg E.; Hohenstein coll. Cless- Erl. An mehreren Punkten in der Nähe der Stadt Ld.; Ratsberg Ld. Mg. am Sendelbach bei Bamberg Küst. 1861. 2 Nach Koch selten, was ich bestätigen muß; im schwäbischen Jura ist die Art eine gewöhnliche Erscheinung. Die Erlanger Fundorte entfallen zumeist auf die Ebene. Cl. (Graciliaria) filograna Ziegl. Nb. Pommelsbrunn, sehr selten K. I Gattung Cionella Jeffr. C. lubrica Müll. Nb. sehr häufig K. f. S. Streitberg; Neumühle E.; gemein in der f. S. nach Br. . Mg. Lichtenfels Br var. minima Siem. (= exigua Mke.) Es. Straße nach Pfünz. Pg. Rupprechtstegen. E. f. S. Ehrenbürg. Mg. Staffelberg. Die Varietät im Mulme warmer und trockener Felsen; bei Welten- burg Rg. mut. albina. i C. tridens Pult. (= Azeca menkeana C. Pf.) findet sich im Jura 5 nicht, tritt aber sofort dem Nordrand gegenüber auf dem rechten Main- ufer bei Schney auf Br. Das von der Marienhöhe Nd. stammende Exem- plar der Nürnberger Sammlung ist wahrscheinlich durch irgend eine Ver- wechslung zu dieser Ursprungsbezeichnung gekommen. Ich bemühte mich vergeblich, die Schnecke am bezeichneten Orte zu finden und glaube auch nicht, daß sie auf dem trockenen und windigen Höhenzuge vor- kommen kann. Gattung Caecilianella Bgt. C. acicula Müll. ; Es. Wilibaldsberg. Rg.Weltenburg zahlreich im Mulm des warmen Felsens. i Nb. Lichtenstein K Erl. Burgberg Ld. t. S. Behringersmühle angesp. Br.; Schlehenmühle. Mg. Staffelberg; Ruine Niesten. Im Mulme der Felsen, gewöhnlich vereinzelt. Gattung Succinea Drap. S. putris L. Allgemein verbreitet. Bei der Schlehenmühle f. S. fand ich die Sonst nur am Wasser lebende Art auch an Felsen aufgekrochen und ver- trocknet. Sie kam mit den Pupen und Clausilien in mein Sieb. var. drouätia Mog. Tand. Streitberg coll. Cless. var. charpentieri Dum. et Mort. Streitberg Cless.”) en TEEN 9) A.a. ©: S. 341. PE Auhn u pfeifferi Rssm. . Pp. Altwasserufer. Nb. seltener als putris. Pg. Vorra; Velden. f. S. Pottenstein. . elegans Risso. Pp. Am Rande eines Altwassers der Altmühl; Offingen a.D. Cl. Neu für den Jura. . oblonga Drap. Nb. Engeltal K. Erl. Marloffstein und Ratsberg Ld. "Mg. Staffelstein. Scheint im Bergland selten zu sein. un un Gattung Carychium Müll. C. minimum Müll. Im Bergland selten; gehört den Tälern an und scheint auch dort selten zu sein, da Koch sie nicht aufzählt. Bei Erlangen an Gräben und Ufern häufig Ld. f. S. Behringersmühle angesp. Br.; Regensburg coll. Cless. Gattung Limnaea Lm. L. stagnalis L. Bei Fischstein Pg. innerhalb des Jura, sonst in den das Gebirge um- gebenden Tälern. Erl. Weiher bei Bubenreut E. L. auricularia L. Pp. Altwasser der Altmühl. Erl. Weiher bei Bubenreuth E. f. S. Schulmühle. L. ampla Hartm. ist innerhalb des Gebirges noch nicht gefunden worden. 4 L. ovata Drap. ist eine charakteristische Quellschnecke im frän kischen Jura, zahlreich in den langsam abfließenden Quellen an Steinen sitzend, meist klein und zart, da nicht der Kalkgehalt, sondern die Str mung und Bewegung des Wassers zur Bildung dickerer Schalen reizt, $- var. fluminensis Cless. in der Donau bei Regensburg. In einer stehenden, In den Fels gehauenen Quelle von Schirradorf bei Hollfeld Mg. fanden sich große, zartbeschalte Individuen, ähnlich in der großen, alsbald versumpfen den Quelle am Seeberg, rechts unterhalb Michelfeld an der Pegnitz und elle Eis ET EEK EN [A H BE er RE dh KR 5 113 .— . in einem langsam fließenden Graben bei Vorra Pg. Als eine Folge der Kalkarmut dürften die kleinen, bräunlichen, zarten Schalen mit ab- vn springender Epidermis aufzufassen sein, welche ein kleiner Bach beherbergt, der aus dem Sande von Neumarkt i. ©. kommt. h Im württembergischen Jura, wo die Quellen mit stärkerem Gefäll abziehen, ist L. ovata seltener und fast nur auf der Donauseite zu suchen. L. peregra Müll. a ' Es. Beilngries. 3 Erl. Hetzles E.; Uttenreuth E. f f. S. Pottenstein. ee L. peregra und palustris, in der Größe wechselnd und nur kümmerlich an fortkommend, sind in den Gräben der Juratäler an der Grenze ihres Ver- # breitungsgebietes angekommen, finden sich darum auch ziemlich selten L. palustris Müll. Pg. Neuhaus; Fischstein. f. S. Schulmühle, kleine Grabenformen. L. truncatula Müll. Nb. Pommelsbrunn K. f. S. Gosberg E. Mg. Weismain. Ziemlich selten. Gattung Physa Drap. Ph. fontinalis L. Pg. Im Pegnitztale nicht selten. f..S. Behringersmühle angesp. Br. Die Art hält sich nicht immer an frische und reine Quellen, sondern f gedeiht auch in stehenden Gewässern (im Dutzendteich Nb.) und i | _ . Sumpfigen Quellen (unterhalb Neuhaus), wo sie sogar eine beträchtliche Größe erreicht. \ . Gattung Aplexa Flem. A. hypnorum L. Im Jura nicht gefunden; bei Nürnberg selten K. | Gattung Planorbis Guett. = ‚Pl. carinatus Müll. Pp. Altwasser der Altmühl. x ‚Pl. umbilicatus Müll. * A Drap.) innerhalb des Gebirges : beobachtet. » " Pp. Altwasser der Altmühl. Mg. Niesten in einem Teiche Br. . spirorbis L. „in wenigen Exemplaren bei Lichtenfels“ Br. . leucostoma Mill. (= rotundatus aut. s. Clessin). Erl. Atzelsberg Ld.; Schwabachgeniste Ld. f S. Gosberg E.; Behringersmühle angesp. Br.; . contortus L. Nb. Unterbürg und Pommelsbrunn K. Pg. Rupprechtstegen K.; Neuhaus; Fischstein. . albus Müll. Nb. Unterbürg und Pommelsbrunn K. Erl. Atzelsberg Ld. f. S. Neumühle E. . glaber Jeffr. Erl. Atzelsberg Ld. . complanatus L. Erl. Atzelsberg Ld. Gattung Ancylus Geoffroy. ine fluviatilis Müll. Es. Biberach bei Beilngries. Nb. Pommelsbrunn K. Pg. In der Pegnitz bei Velden. f. S. Eberhardstein; Birkenreuther Brunnen; Behringersmühle in einer Quelle; Pottenstein; Kirchahorn in der ER ne: Mg. Schirradorf; Weismain. In der Donau bei Ingolstadt und Kelheim in Gesellschaft der Neritinen. var. gibbosum 2 Pp. bei der Grafenmühle. Rg. Neuessing coll. Cless. f. S. Zwei Quellen bei Baumfurt (Muggendorf.) var. rubicola Boube&e., f. S. Heroldsmühle in großer Zahl. Neu für das Gebiet. var. cornu Cless E38. Streitberg. im Schangstal: ‚Urspring; Burggrub; in der Pütt- lach Br. . Pottenstein. Eee A aan bin Ania u re ne a Die Napfschnecke findet sich in den fränkischen Juraquellen fast ebenso häufig als Limnaea ovata. Sie besetzt manchmal die Steine in großer Menge, aber nicht unmittelbar in der Quellöffnung, sondern eine kurze Strecke unterhalb derselben und hört dann ebenso plötzlich wieder auf. = Anc. lacustris L. Re Nb. Unterbürg K. = var. moquinianus Bgt. Regensburg coll. Cless. @ Gattung Pomatias. = P. septemspiralis Raz. Re. Weltenburg und Kelheim zahlreich an Felsen. Gattung Acme Hartm. \ A. polita Hartm. E Regensburg coll. Cless. vermutlich angespült. f. S. Behringersmühle BU: Br. 29 A . lineata Drap. Regensburg coll. Cless. vermutlich angespült und: dann ebensogut aus der bayerischen Hochebene stammend. 23 Gattung Vivipara Lm. (Paludina Lm.) Er V. contecta Mill. | =D Eichstätt coll. Cless. Donauwörth. ir Gattung Bythinia Leach. . tentaculata L. Nd. In der Wörnitz. Pp. Altwasser der Altmühl. Es. In der Altmühl bei Kinding; im Kanal bei Beilngries. In den Tälern der nördlichen Hälfte nicht gefunden. Gattung Lartetia Bgt. (= Vitrella Cless.) L. sandbergeri Flach, Mal. Blätt. N. F. VIII, 1885 pag. 162 Taf. 9 Fig. 1; a Westerlund Fauna Band VI pag. 43. Bei Muggendorf. Ich vermute, daß es dieselbe Art ist, von welcher Lindinger‘°) berichtet „aus dr ' Muschelquelle bei Streitberg, Sandberger’sche Sammlung. Subfossil? de “e L. senefelderie Geyer, Jahreshefte des Ver. f. vaterl. Naturkunde in Württ. 1907 S. 407. In der großen Quelle von Mühlheim bei Solnhofen Neu für das Gebiet. L. turrita Cless. aus dem Auswurf der Regnitz bei Erlangen, vermutlich aus dem Jura stammend. tJ Fi 10) A.a.O. S.9. | Bei der Suche nach Lartetien hatte ich meine Hoffnung hauptsäch- Jich auf die Muschelquelle von Streitberg gesetzt. Mündliche Berichte von Besuchern der fränkischen Schweiz, Lindingers Notiz und die Angaben des Reiseführers „Die fränkische Schweiz usw.“ der Th. Blaesing’schen Universitätsbuchhandlung in Erlangen'') stimmten darin überein, daß in dieser Quelle Schnecken und Muscheln ausgeworfen werden. Ich fand bei dreimaligem Besuch nichts, auch nicht eine Spur, und Herr Brückner teilte mir mündlich mit, daß er seit 1887, wo er auf Veranlassung Clessins erst- mals dort nach Lartetien gesucht habe, die Quelle kenne und wiederholt besucht, aber nie die gesuchten Schnecklein gefunden habe.'”) Es ist zwar nicht anzunehmen, daß obige Angaben nur auf einer Täuschung be- ruhen; aber es müßte sich nicht gerade um. Lartetien handeln. Denn be- kanntlich werden in vielen Quellen Schnecken und Schneckenschalen- _ trümmer in Menge aufgewirbelt, wenn sie entweder von außen eingeflößt . werden oder (subfossil) aus dem Boden stammen (wie es in Quellen im Torfmoor häufig vorkommt). Da ein Teil der Quelle heutzutage gefaßt - ist, ist auch die Möglichkeit nicht ausgeschlossen, daß sie früher, bevor in den Ausfluß beengend eingegriffen wurde, Schneckenschalen auswarf, und zwar können es sogar Spaltenbewohner gewesen sein, denn die Quelle fördert heute noch Bohnerz zutage, ein Umstand, der für die Herkunft des Wassers aus Spalten spricht. Eine dritte Möglichkeit endlich ist die, daß die Lartetien der Sandberger’schen Sammlung in Erlangen gar nicht von der Muschelquelle stammen, sondern aus einem diluvialen Lager bei Streit- berg, wo viele Schnecken gefunden werden, die zwar nicht mehr in Franken, aber sonstwo in Europa noch leben. Es ist nämlich nicht erwiesen, daß Sandberger die betreffenden Lartetien selbst gesammelt hat, sie können ebensogut von einem Liebhaber zusammengelesen und später, weil von ' Streitberg stammend, der Muschelquelle unterschoben worden sein. ii ie Bei dem geringen Ergebnis meiner Exkursion in Bezug auf die Lar- tetien ist zu beachten, daß ich während der 6 Wochen zwar einige Hundert Quellen untersuchte, dennoch aber manche noch übergangen werden mußten, und daß, wenn die untersuchten im Juli und im August keine Beute lieferten, 11) 5. Aufl. S.26. 12) Herr Tierarzt A. Ade in Weismain, der in früheren Jahren viel sich mit dem Sammeln von Mollusken, zum Teil gemeinsam mit Clessin, befaßt hat, schreibt meine Limnaeen und ähnliches; hingegen nach Bythinella und Vitrella habe ich die hiesigen Quellen alle umsonst durchsucht.“ Enslin hat dieselben Erfahrungen in der fränkischen Schweiz gemacht, s. a. O. Seite 52, 2 ni “ "Wasser des im Dolomit entspringenden Trubaches aber hat 68,04 Proz. sie es möglicherweise im Frühjahr nach starken Niederschlägen tun können. Ich richtete mein Augenmerk auf solche Quellen, die nach den Erfahrungen, wie ich sie in Württemberg gemacht hatte, auf ein Ergebnis hoffen ließen und bin in Franken ebenso verfahren wie in Schwaben, berücksichtigte auch alle Horizonte und Quelltypen (Spaltenausflüsse, Schuttquellen, Pseudo- quellen etc.), und trotzdem fand ich innerhalb der bayerischen Grenze bis jetzt nur 3mal Lartetien (Staufen und Zöschingen bei Dillingen s. Jahresh. des Ver. f. vaterl. Naturk. in Württ. 1907 S. 407 und bei Mühlheim-Soln- hofen) und im württembergischen Juraanteil 129 mal. Die überraschende Differenz ist selbstverständlich nicht auf Zufälligkeiten, wie das Sammeln zur trockensten Jahreszeit oder den bloß einmaligen Besuch der Quellen zurückzuführen. Wenn die Lartetien im fränkischen Jura ebenso ver- ® breitet wären wie im schwäbischen, hätte ich unter den allerungünstigsten _ äußeren Bedingungen doch im: Sommer 1905 mindestens 40 Lartetien = führende Quellen finden müssen. Ich fand aber nur eine; die von Staufen | und Zöschingen entfallen auf den September 1906. a Es dürfte sich lohnen, nach Gründen für die Beschränkung der Lar- = tetien auf dem schwäbischen Jura und für ihr Fehlen jenseits der Altmühl- linie zu suchen. Wenn ich einen Geologen um seine Meinung frage, dann weist er auf den Dolomit hin, der in Franken so mächtig entwickelt ist. Nach Blos'®) hat eine Quelle von Hetzles im Werkkalke in 100 Teilen Trocken- rückstand 92,17 Proz. Calciumkarbonat und nur 7,83 Proz. Magnesia; das = kohlensauren Kalk und 31,96 Proz. Magnesia. Die Unterschiede sind also aber auch keine. / Nach den Mitteilungen von Gümpel, Blos und Neischl kommen i Höhlungen und unterirdische Wasserläufe im Dolomit in wesentlich anderer Weise zustande als in den geschichteten Kalken. Das atmosphärische Wasser dringt langsam durch den porösen Dolomit, löst denselben, höhlt ihn aus und fließt tropfenweise nach unten ab. Es bildet auf diese Weise Corrosionshöhlen, in denen es weiterfließen kann. Neischl sagt zwar aus- 6. drücklich, die Bildung der Höhlen der fränkischen Schweiz sei mittelbar auf tektonische Vorgänge zurückzuführen'‘); aber er meint damit offenbar Hi [s 13) A.a. 0. S, 39, 4)Aa0.87 DR a a ER Ze Se we nicht die großen Verwerfungsspalten, sondern feine Risse und Klüfte, welche das Wasser zum Abfließen benützt und dabei erweitert. Es kommen auf solche Weise unterirdische Wasserkanäle zustande, die nach der Abfluß- seite zwar offen, nach oben aber, nach der Seite des Wassereinflusses so gut wie verschlossen sind. Dann kann von der organischen Welt nichts in einen unterirdischen Wasserlauf eingeschwemmt werden, und den Tieren, die darin hausen sollten, können keine Nahrungsstoffe zugeführt werden. Enslin sagt geradezu,'?) es gehören alle Höhlen der fränkischen Schweiz zur Gruppe der Sickerwasserhöhlen, die Flußwasserhöhlen fehlen gänzlich, es müsse daher eine Lartetia in der fränkischen Schweiz fehlen, weil diese an fließendes Quellwasser gebunden sei. Dann ist das Fehlen der Lartetien im Dolomit verständlich, noch nicht aber im geschichteten Kalk. Enslin nennt aus dieser Schichte die Binghöhle bei Streitberg,'*) welche früher einen unterirdischen Bachlauf gebildet habe. Sollte es heutzutage keine solchen mehr geben? Das ist doch nicht anzunehmen. Außerdem kennen wir da und dort die bekannten Erdfälle, wo die Tagwasser verschwinden, um unterirdisch einer Quelle zuzufließen. Solche Kanäle in der Tiefe sind wenigstens im württem- bergischen Muschelkalk von Lartetien besetzt. Im fränkischen Jura ist aber auch da nichts zu holen. Eine Beobachtung, die ich im Sommer 1906 machte, legt mir folgende Erklärung nahe. Die Lartetien sind ein sehr altes Schneckengeschlecht; es beweist das ihre Anpassung an die niedere Temperatur der Spaltengewässer, ihre An- passung an die Finsternis, ihr Besitzergreifen von den denkbar ungeeignetsten Örtlichkeiten, vor allem aber ihre nahe Verwandtschaft nicht mit den ihnen ‚äußerlich nahestehenden Bythinellen der oberbayerischen Quellen, sondern mit den Hydrobien des Brackwassers der Nord- und Ostsee und des Salzigen Mansfelder Sees. Sie hatten von den Quellen und Spaltengewässern des Jura Besitz ergriffen, bevor die Erosion die Spalten zu den heutigen Tälern und Höhlen erweitert hatte. Der Jura im heutigen Bayern aber wurde in der Folge von fremden Gewässern von Osten und Nordwesten angegriffen, nach und nach durchsägt und überwunden, während der württembergische ; Teil Stand hielt und wie eine Felsenmauer stehen blieb. Die durchfließen- den fremden Urgebirgs- und Keuperbäche haben im fränkischen Jura die = Spalten ausgewaschen und die Spaltenbewohner vernichtet. 19.A.=0: 5; 51: 16) A.a. O. S. 51. — 119 — Für diese Ansicht kann ich wenigstens auf eine Tatsache im Süd- osten des schwäbischen Jura hinweisen. Er hat eine gleichmäßig verteilte Lartetienfauna durch die Spalten des Nord- und Südrandes bis nach Tutt- lingen. Dort hört sie mit einemmale im Zusammenhang auf eben an der Stelle, wo das erste Flußbett den Albkörper durchschneidet, das Bett, in welchem einst die vom Schwarzwald kommende Eschach durch das heutige Prim- und Faulenbachtal zur Donau floß. Alle von hier in der Richtung auf Donaueschingen links herkommenden Zuflüsse der Donau durchschneiden den Jura, zu dessen Kindern sie nicht mehr gezählt werden können, und in diesem Dreieck traf ich nur- einmal wenige, dürftige Lartetien an, die sich an die übrigen im württembergischen Jura nicht anschließen lassen. Erst im Randen bilden die Lartetien (L. sterkiana Cless.) wieder eine aus mehreren Punkten «bestehende Verbreitungsinsel. Der Randen ist aber auch nicht überwunden worden, weder von der stürmischen Wutach noch ; vom gewaltigen Rheintalgletscher. Gattung Valvata Müll. V. piseinalis Müll. Es. Kanal bei Beilngries. Mg. Weismain Br. V. eristata Müll. Pp. Teich bei der Grafenmühle. f. S. Behringersmühle angesp. Br. Gattung Neritina Lm. Innerhalb des Berglandes nicht beobachtet. . transversalis Ziegl. geht in der Donau aufwärts bis Ingolstadt, wo sie an Steinen unterhalb der Brücke sitzt. Bi B. Klasse Acephala Cuvier, Muscheln. Gattung Unio Phil. U. batavus Lm. x Es. Wörnitz; Altmühl; zwischen Kinding und Beilngries finden sich - in der Altmühl äußerst kleine, kümmerliche Formen. f. S. Ailsbach E. U. pietorum var. limosus Nilss. Es. Wörnitz; Altmühl bei Kirchanhausen. A. piscinalis Nilss. Wörnitz. . Sphaerium und Calyculina wurden innerhalb des Gebirgszuges icht beobachtet. noch Gattung iebdium rer . amnicum Müll. f. S. Behringersmühle angesp. Br. tontinale C. Pf. (= fossarium Cless.). RS: Pottenstein. obtusale 6 Pf Nicht im Bergland gefunden, aber im Dutzendteich bei Nürnberg, mas a nicht angibt. um Gm. A NATU RHISTORI SCHEN GESELLSCHAFT | NÜRNBERG. | er ee Band. I. Schi )Heit. a NÜRNBERG 1912. Druck von LE Stick Die Verfasser sind für Inhalt und Form ihrer Arbeit verantwortlich. Inhaltsübersicht des XVIIT. Bandes, Seite Zum Gedächtnis an Dr. August es en von Wilhelm Rüdel, mit Bild. . Die Kultur als > der Notar. Von Dr. Auen Heerwagen Ein Fund aus den Bahekten. Von Dr. $S. von Forster. . . Über Erdpyramiden. Von Dr. Wilhelm Graf zu Leiningen . Über Fossilfunde im Rhät und im unteren Lias bei Altdorf in Mittelfranken. Von Dr. Ernst Stromer . . . ‚Über Insektenreste aus der Trias Frankens. Von Anton Handlirsch-Wien . . Die re Mollusken si aka: Tai Ya s D. Geyer-Stuttgart 8 Flora der ek von Nosabasp- Poland n. m. Teil: For. setzung und se Von August Friedrich Schwarz . 121 Phanerogamen- und Gefässkrypfogamen- Flora der Umgegend von Nürnberg-Erlangen des angrenzenden a des Fränkischen Jura Freistadt, Neumarkt, Kerr Muggendorf, Hollfeld i August on Schwarz, . b. Korpsstabsveterinär, Konservator der er und Obmann der botanischen Sektion der naturhistorischen Gesellschaft zu Nürnberg, Ehrenmitglied des Botani- schen Vereines daselbst, Bezirksobmann für VIIb in der Berger i natur- s für des Naturwissenschaftlichen vormals botanischen Vereines zu dshut, Stawärkigun Ebsegı- ae der Kgl. botanischen snari ger zu Regensburg, d üringischen botanischen Vere zu Wei ® VI. Teil. \ Fortsetzungen und Nachträge. Nürnberg 1912. Druck von J.L. Stich. S 61. Nachtrag zu er III: Die floristische Literatur ber die Gefäßpflanzen Hoppe »_ Taschenbuch: p. 157 Carex cype- roides bei Weißendorf. 1803. Schkahr, Botanisches Handbuch, III. Teil, Wittenberg. p. 342. 1806. Schleis von Loewenfeld, Bezirksarzt, Dr. med. ac phil. Medizinische Topographie vom Land- ee virk Sulzbach, enthält ein Pilenzenvarischan n 680 Phanerogamen und 125 Cryptogamen. 1821. Zuecarini in Flora bezeichnet Galinsogaea parviflora als Flüchtling aus dem Erlanger botanischen en. 1823. Heinritz, J. @. Versuch einer (reschichte der k. Kreis-Hauptstadt Baireuth, aus Urkunden, eignem Forschen und ana Der. Erfahrung. Baireuth, oktav, p. 76 einiges über Pflanzen um Bayreut 1830— 1833. Reichenbach, Ludovicus. Flora nica excursoria. Lipsiae, duodez, enthält einige Berislannden aus der Erlanger Flora. ; 18: De Candolle, Prodromus, erwähnt das Hieracium auf der Ehrenbür Tg. 1852. Grisebach, A. Revisio specierum in Europa sponte crescentium. Göttingen, benennt das Hieracium von der Ehrenbürg als era und betrachtet es als Varietät von H. rupicolum Frie 1882. Nürnberg, naturhist. Gesltschaft, Bericht 4 über die botanisch. Sammlungen P- 1 ultheiß, Fr. 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Zur Rau Ins und um namentlich bei der Biknolagischen Literatur eine oftmalige Wiederholung der gleichen Namen zu vermeiden, führe ich dieselbe in alphabetischer Reihenfolge der Verfasser auf. e, A., in Weismain, Ledum palustre, eine für Bayern verschollene Pflanze. Mitteilungen der Bayer. Bot. Ges. 1908 II. Bd. N. 9 p. 141—143. aenitz, Dr. ©., Breslau. Ueber seltene und neue Rubi und Rubus-Hybriden. Onsterreighiehe bot. Zeit- schrift a p. 22—29. ‚„L. C. Der Dutgendteich in Natur-, Orts- und Industriegeschichflächer Beziehung. 1898. Folio. Becker, Wilhelm. Familie der Violaceae; Vor- arbeiten zu ger Flora von Bayern. 1902. Berichte der Bayer. Bot. Ges. VIII Bd. p. 247-281. — Syste- ‚ matische Behandlung der Viola en: s. I. auf — age unserer logenetischen ; tilungen des Harn ee Vereins XIX. Heft p. a: | Binz, 4. Magnin, Ant te sur U’ Epipactis sesitfelic Dean: 1002. "Archives. de la flore juras- nne N. 26 p. 41-43, Brückner, Karl, Lehrer in Gößweinstein. 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Hepatica triloba: een n. Allersberg (Hi.) u. w. Pfeiferhi ine ia Zanclodonletten (V.!!) z ee u. Weiher mühle ! tadt, b. Zentbee as (H mels z sonnigen 1 Plätzen, um Kastl u. dorf A Lehmental En Sr Lahm a > Altendorf z. Cordigast (A. Rdl.) — Eimersm m roten Ma nr.). Zu 8. Pulsatilla ee t. en: Breitenbrunn (Kllnr.) Velburg, hier selbst fußhoch (Pr!) zw. A Ransbach (Klinr.) a Plech ee auf Kp. bei Ritzmannshof p. b. Draisenfeld (Dr. See = Nor ß: purpurea: z. Hub u. Tauchers- reut (Lina Schwarz !) ö. Hercshng (Klinr.). Zu 1 euloides: zw. ren u. Berching > ee (F.) 1s (D!) De zer achs dorf (Hi.) Friesen, Melkendort tin) © Ben mw Schwabtal ee Staffelberg, Alengen ühle (Hz.) wald u rmühle b. Cre Ben (Bir Er Zu Adonis khtümnalie L. Aendert mit kurzbehaarten Kelchblättern, die Härchen an der Spitze kolbig verdickt: : Schultheissii 4A. Schwarz, so 1908 b. Schniegling (Sch!) Zu 12. A. aestivalis: b. Adelsdorf im Zenntal a, 8, Meyers- berg b. Dürrnfarrnbach a!!, adventiv am Bahnhof Stein, «a (Marie Schwarz!) Höfen a, Mühlendorf a (Hz.) rn ie N Price feld «a auf Lias!! Vogelbrunn > um Velburg «a (!! Pr.) Matzen- of, Dem auer, Voggental «!! Lutzmannstein, Weidenhüll a Rdl.) Wolfe rsdorf a, Pro oßberg b. Engeltal a!! Hartmannshof vr Koch!) Neukirchen (L er Pas) erg b. Hetz elsdorf & !! Lan nge Meil a, ß, Ketschendor BL nee! ken a W en p fer) Rös HE ee a ER um asserlos u. gelhof !! an uc er En te u $ (Hz.) Dorn mr Katzen Sein b. Frauen- dorf a, V ren zum au erg, um Köttel u. zum Cordigast, Gere a, #!! um Weismain u. W er (Ade) Krögel- .. u“ Ba Lia as ( Hz) "Mistlbach (Br.). A. flammeus P BOB Meyersberg b. ahai Irre © sch?) er es - ndoı Schirnsdorf nt Rai uch !! ee 38). V rg ee ehr Daeld (A.R MR b. Kası a Utzenhofen u. Mühlhausen zu, zw. d. Hummerstein u, ne rg, Pfaffenberg ı En „Aufset) (Pr) Ludwag, Würgau Wter) „Beier (m. F.) Oberküps (Hz.) Wattendork (Höfer) . Hollfeld . Krögelstein u.-V. = nach Eichenhüll, Cordigast'!! hg (Ade e) Zu A. vernalis: auch zw. Külsheim u. Kaubenheim (He!). Zu 14. _ Myosurus Bunauue Gutzberg (Pr.) Veitsbronn, Kronach!! Gründlach (m. F.) Eggensee, Hohholz, Emmelsdorf, Uehlfeld, ren ch nach lee um "Lo nnerstadt ı. Höchstadt (Hm!) Hemmhofen (Pr.) Kre sch, Erlau, Mühlendorf, See- höflein, Waizendorf, Höfen, Serullendor f (Hz.) 5. Batrachium aquatile; eine Form mit un- gewöhnlich langen Zipfeln der untergetauchten Blätter nitz b. Bahnhof Michelfeld !! — Im Weiher zw. a sberg ı. Schneckenhof!! eine sehr bemerkenswerte Form von a, die sich in keine der angeführten Subvarietäten ‚ehireiben läßt: die Schwimmblätter sind im Umkreis kreis- förmig, der Einschnitt am Blattgrund sehr schmal, die breite Spreite fünflappig, die Lappen keilig, der mittlere am tiefsten eingeschnitten, am Rande mit 4—5, die seitlichen mit 6—8 ungleichen stumpfspitzen Kerben, so ler ganze Blattrand vielkerbig (20— 33) erscheint. Die Form möchte somit der von Schlechtendal in der Flora berolinensis als fissifolia bezeichneten Varietät am en: ad: Buchneri A. u ee lan) Hammer b. Laufamholz, Atzelsberg !! : 2036. B. Key Wendsdorf!! zw.Stein u. Röten- 136 RR AT late Küspert) Dechsendorf ö (Krzr.) Nackendorf (Hm.) — Kirchen ühle (F.) zw. Achtel u. d. Achtler Wald (A. Rdl.) Großenohe in ö ward ZW. 'Spießmühle u. Haselstauden, v. Wannbach nach Urspring, zw. Niederfellerndorf und Streitberg!! — eine überaus zierliche Form von « mit fadendünnen Stengeln und fast nur re ee Fruchtköpfehen b. Kieferndorf!! Kaubenheim (B. nr zw. Windsheim u. Erkenbrechtshofen !! — y: im Bach D: oh (ElBm 17::-B: divaricatum : Zu lesen in der Diagnose: Blüten ansehnlich, langgestielt, 2 Fruchtzeit die Stiele ee mal so lang als en Blatt; a: typicum ferner in d. hint are = b. Fre en "Selgenportn, in d es s bach !! ornwei h,' V; tadt, Reiehmannsdorf, Allbach (Hm!) in d. Aisch b. Schlammersdorf!! in d. Regnitz b. eig En ) REN, Bug (m. F.) u. Bughof b. Ph > iher tal (Fsch.) b. d. Gaustadter Ziege en Bischberg (H 2 ee) Velburg (Pr.) in „Longenfel bis Oberwiesenac a Katzenbrunnen e Traut- eanefehi w. Föhrenbach u. Thalheim, in d. Pegnitz b. Altsitten- an bis Ne are Perez Enkackett Diepoldsdorf (B. V.) ach, in d. Wiesent ober Forchhei a elornbagl (Hz.) Ebermann- stadt, Streitberg, Tokleiidiein, # zw. Oberailsfeld u. Rabenstein, von d. Shweinmmähle a ach Kirchahorn, s. Nankendorf!! in d. Krassach b. 'Weismain (Ade) — eine keiiblätige Form an d. Fischermühle b. Lauterhofen!! — Aendert: 8: globuliforme A. Schwarz: die kurzen, dicklichen Blattzipfel nicht flächenförmig aus- gebreitet, sondern nach allen Richtungen abstehend, eine Kugel a Blumenkrone halb so groß als bei a. Frücht- chen borstig behaart, namentlich am Kiel. Eine sehr auf- fallende Form, welche Be Eindruck einer Landform macht, jedoch im tiefen Wasser wächst: Weiher zw. Med- bach u. Kieferndorf!! — y: pseudopaueistamineum A. Schwarz: Blattzipfel weniger starr, kürzer und die ral- ne Ausbreitung weniger zeigend als bei a, ara 1, Blüten kleiner, namen lich die Knospen sehr klein. Früchtchen runzelig, borsten- los. Habituell stark an paueistamineum erinnernd, aber schon durch a ae Blütenstiele davon verschieden: Eckershof b. Stein Zu 18. B: Aka in d. Schwarzach auch b. Wendel- stein !! Sorg (BV.) in d. Pegnitz auch b. Mögeldorf ws Altsitten- bach, Hohenstadt!! Artelshofen (D!) Fischbrunn; in d. Regnitz auch b. Forchheim, Seußling!! in d. Krassach u. Weismain (Ade) im roten Main b. Creußen (Bnr.). — 1079 — 137 Zu 20. Ranunculus Flammula. Eine Form mit fluten- dem Stengel b. Baiersdorf (Gl), Kieferndorf !! — a+: tenuifolius Wallroth, der Stengel liegend, an allen Gelenken wurzelnd; Blüten so groß als bei der typischen Form a: eiherhof!! — 5: gracilis: am Buchenbühl, zw. Buch u. Sintmann !! zu 21. BR. Ling ua: v. Moorhof nach Poppenwind!! Gottes- gab, Lappach, gen Am) Hirschaid (Hz.) — in der schwarzen Laber oberhalb Ler Zu 2 i ech s, a: reniformis: Leichendorf (Pr.), v. Erlenstegen u. Ober bürg @ I) a en en (DU) hereaunt “(Hin.) um Bamber, re (Hz.) um Windsheim (!!, Pr.). Zu 23. R.acer: Die schnee Porn ist a: typieus G. Bec ß: latiseetus @. Beck, die Blätter fuß- förmig, fünfteilig, die seitlichen Abschnitte dem mittlern am Grund angewachsen, so b. Marienberg, Eltersdorf, Fisch- brunn (Hi)). Zu 25. R. eng L.a: typieus: um Velburg (m. F.) Kastl u. gg. Lautrach, Zant ge. Rigla = Bronn, ober Pottenstein, Sachsendorf b. Colveinienit- — ß: nemorosus: im Kp. b. Raiters- aich (Hi!) Bürgerwald b- A oched u. uf Nacken zu, zw. Ailsbach u. Buchfeld d (Hm) — m Dolom irk häu u.:28. R. sardons a: v. int über Höfen u. Kleinreut zum Pulvermagazi Königsmühle u. Kleingründlach, Büchenbach ı 1. 88. d. Dum heisaeihen, zw. Beutelsdorf u. Haundorf, Hannberg u. von da über Poppenwind nach Gremsdorf'!! Neuhaus m .), um Aisch u. Adelsdorf !! -— auf Doggersandstein zw. Altendorf Cordig: Zu R een ey (Br.) Berg!! Feucht (Br.) L Wittin wi Re Hy (Hz.) ch!! Kieferndorf (Hm.) jest Hofsee!! Zent- bechhofen (Hz.) Pommersfelden (Hm.) zw. Pettstadt u. Bug, Bug (Hz. 2 Geisfeld (m. F.), Unte rweilersbach !! ke (Ade Zu Ficaria verna, mit ziemlich weit entwickelten Früchten bei Speickern !! Zu 32. Caltha palustris, Sommerblüten ' wurden ferner beobachtet: zw. Simbach u.Th nb.Neumarkt, ıch b. Hammerbach!! Igensdorf (F.) Artelshofen (D.) Be a Trollius.. se Spalt (Haagen), zw. Wasser- u. Kapsdorf (Gg. Schmidt) Mannholz b. Heideck! N Hammer- stadt 3 Bayren (Hn!.). . Helleborus viridis: Artelshofen (D!) wohl Kulturrest. er = 36. Nigella arvensis: zw. Stein u. Schweinau (He.) Lappach «, Lonne rstadt, Nankendorf, Weingartsgreut & (H im Jura auch viel. um Velburg (!! Pr.). Zu 37. Aquilegia vulgaris: Limbach (Se.), zw. Eibach u. 138 | 291080 Maiach Verl = Maiach am Kanal (Pr.) zw. ae — u. ae . Zie te F.) zw gelstein u. d. Buchenbühl, ühl N TLönnerstadt Hochstadt, Ach, % hiefen (Hm) Seehof (Vill); die Formen corniculat stellata, diese fl. albo b. Artelshofen (D!) fl. alb. pleno Srehberg (F) Zu 38. nn Consolida, fl. alb. Dechsendorf (Se) — ß: micranthum Boissier = D. paniculatum Host: Blüten wesentlich kleiner m: hr latkeiiger Rispe. Blütenstiele meist weichhaarig: wild im Mediterrangebiet. 1906 am Nord- a erschienen (Sch!) . Aconitum Noseiii L. Helm (= oberes Keleh- ER nicht so hoch als breit. Staubblätter behaart. Oberer Teil des Stengels, der Rispe und die Blütenstiele mit dichter PRBSREN, zurückgekrümmter Behaarung: In sehr ästiger Form im Tal der sroßen Laber v. Thannbrunn n. Walters- berg, i schwarzen Laber v. Ollerzhof b. Deusmauer!! auch een Eure Lengenfeld (Pr.). i A. paniculatum ist beizusetzen: Helm so hoch und Haken als breit. Staubblätter kahl. Die Behaarung der Rispe drüsig. Die N. 39 und die Angabe „im Labertal bei Deusmauer“ ist zu streichen . 4. Stoerkianum Rachinboeh: Die jüngeren Früchte einwärts gekrümmt, zusammenschließend. Samen scharf dreikantig, auf dem Rücken runzeligfaltig, die een nn geflügelt. Gewöhnlich reicherblütig und grösser als N. Juni— August. Zierpflanze, wild in a eslgce Ein- en im Gebüsch des Schloßparkes zu Weißendor Zu variegatum: Samen runzelig, Runzeln geflügelt mit weißem Hautrand: Sulztal s. Berching. Vilseck (Sch.) zw. Ratsberg u. Bubenreut (Maisch Zu 41. A. ee bei Bamberg auch im Michaelsberger ‘(Hz.) — Eratsmühle Ir Traunfeld!! — Tenufelsloch b. Ober- waiz auf rhaeinchenn Keupe Zu 43. Berberis are: Ww one gegen Br dorf, mehrmals um Roßstall, im Walde b. Gutzberg!! — Redni auen b. Gebersdorf (He.) ee Tal (Ade). alba: Kreben, Dürrnfarrnbach !! Vach u 44. m (F.) Eggolsheim, Slkweirhech, Reundorf. ee dorf ine ) b. ke: ah d. Sägmühle u. beim Spitzenhändler (!) auch b. L nr. Aendert %: minor DC. Blüten eutieh: kleiner, Narben 10—13, durch die rundliche, plumpe Zentral- spitze der Narbenscheibe, den bis oben mit Staubblättern besetzten und unter den Narben nicht eingeschnürten Fruchtknoten, sowie den geraden Verlauf Er untersten FRE — 1081 — 139 Blattrippen sicher zu alba und nicht zu ‚5 gehörig: Simonshofen, zw. Medbach u. Kieferndorf, Saltendorf Z 45. N candida: Öefeleinsmähle u. ui b. Plein- feld, zw. Wagnersmühle u. Guggenmühle!! süße Tränke b. Oreußen (Wirth! Bnr!); ändert 5: urceolata A. Schwarz, di Narbenscheibe bis zur Mitte des Fruchtknotens einge- senkt; Parallelform von urceolata Hentze der N. alba, so an des Oefeleinsmühle ! Zu 46. Nuphar EN Da intermedium Ledebour Bastard von luteum mit pumilum ist, letzteres aber im Gebiet fehlt, muß die Form von Dechsendorf nur als eine Form von luteum, nicht als intermedium bezeich- net werden Zu 47. - Papaver ee ß: leiocarpum: w. Unter- winterbach, Buchfeld (Hm.). Zu 48. hoeas, eine Form mit hellrosa Blüten am Bahndamm b. Schwelsan. (Sch! Zu Glaucium phoeniceum, ändert P: trieolor Bern- hardi: der schwarze Fleck am Grunde der en mit einem hellen Saum umzogen: Forsthof (Se ). Zu 51 en cava: um Engeltal (V.) a (Hi.) bei Stöckach! u . ©. fabacea: zw. Schwaig u. Diepersdorf (D!) Kers- bach ( ne Schnaittach (Pr.) Ellenbach (Hi!) Artelshofen (D.) Auer- bach (Hi.) Püttlachtal b. Pottenstein (A. Rdl.) Hochstal (Hz.) Weismain (Ade). 2:53:18 olida: Wachendorf (Hi.) Retzelfembach, v. Fürth nach Eltersdorf beiderseits der Sraitır !! Bruck, v. Bu nn. Er Uttenreut er zw. Baiersdorf u. Thurn (m F !) Frim (Hm!) fl. alb. auch b. Vach!t "Erlanger Schloßgarten "le Theresienhain (Hz. 53+51. C. solida + cava Elsa + eava Harz): Theresienhain b. Bamberg (Hz! 553. C. ochroleuea Koch, von lutea verschieden durch schmälere und noch mehr ern Fee berandete Blattstiele, weißgelbe Blüten und att- Schwarze Samen mit angedrücktem, fast ne 1. i a Istrien. Eingebürgert an Felsen des ee (Hansen! Kük ee 56. Fumaria offieinalis” f. linicola: Eichenhofen, Wolfersdorf gegen Appesloh, Emmerricht b. Lichteneck, auf. d. Wache n. Büchenbach!! — B: tenuiflora: Wülzburg, Katzwang!! Weismain (Ade). u 57. F. Vaillantii: auf Süßwasserkalk auf d. Bühl b. Ge u. b. Rittersbach!! — Gibitzenhof (Pr.) — um Velburg 2 . ee N u En ee — 1082 — u. Kastl, ” ildenfels!! Lange Meil, Teuchatz (Hz.) um Heiligenstadt!! Krögelhof (Hz.) um Weismain auf den Plateaus, unter überhangen- den Ken im Kleinziegenfelder Tal (Ade) — die Form: Ss a echt, Flora 1873; rankend, mit blauen oder Auıkölsieleiien Blüten: auf d. Bühl b. Georgensgmünd!! am Bahn- hof Deining (!! t. Haußknecht) — Forma umbrosa Haußknecht, Flora 1873, kleinblütig, rankend, Blätter weniger blau- grün: am Deumentenhof (Sch! t. Haußknecht). Zu 58 u F. parviflora: am alten Staffelberg bei Uetzing (Puchtler). Vor Nasturtium ist einzuschalten : atthiola Brown. Levkoje. Narbe aus 2 Blättehen gebildet, diese auf dem Rücken gehörnt. Schoten lineal stielrund oder Se Klappen einnervig. Blüten groß, purpurn oder wei Blätter gra aulich. . M. incana Robert Brown. Stengel aufrecht, fuß- hoch und darüber, krautig oder am Grunde halbstrauchig. ee lanzettlich, ‚ganzrandig ( oder entfernt ‚gezähnt, samt Blüten in Tra . 4 Juni— Herl bst. Zi ierpflanze aus d. ee 1907 Ernte auf einem Grasplatz in Wiesentau Nasturtiu ae y: ‚siifolium : Utzenhofen!! Thalheim en Weißenohe (Götz!). Zu 61+62. N. amphibium + silvestre: im Kanal bei Schniegling (Br.). 61463. N.amphibium + palustre: im Kanal bei Gibitzen- hof Zu Barbar aea vulgaris $: arcuata: am Kanal b. Doos (Krzr.), ee (Hi Zu 65. ich: Eye (Hi!) Gebersdorf, Schniegling (Seh.) ag Zapfendorf (Hz.) Weismain b. Erlach (A de). ı 67. Arabis brassieiformis: Wissing (M!) zw. Kastl u. Frege 68;. A. aurieulata Lamarek. Stengel einfach, ohne basale Seitensprosse, aufrecht, bis fußhoch, von ästigen Härchen rauh. - Unterste Blätter eiförmig in = kurzen Blattstiel keilig verschmälert, meist ganz- andig, die stengelständigen eiförmig mit ge eöhrtem Grund ats, entfernt gezähnt, hier wie auf der ‚Spreite von ästigen Härchen ah Blüten weiß, klein, Frucht- abstehend, lineal, fast dreinervig, kaum dieker als die traube verlängert, etwas hin und her gebogen. Schoten schief- & Z— 1083 — 141 Stielchen, air flügellos. © Mai. Sonnige Abhänge. Auf Dolomit zw. Wiesentfels u. Treunitz (Ade). Zu 69. en Turrita: an zwei Stellen im Kleinziegenfelder Tal (Ade). Zu 70. A.hirsuta ändert £: glaberrima Wahlen- erg: die ganze Pflanze kahler. die Blätter nur am Rande und auf dem ie) behaart: Schauertal, zw. Schotter- u. Behringersmühle A. s sagittata: Högelberg b. Holnstein, Pfaffenhofen, Hutzelberg b. Höfling, Bürtel, Kirchsittenbach, oberes Ankatal, um Plech!! Eberhardstein b. erg ( mmerstein, Streit- berg, v. Allers nach Gößwein v. Waischenfeld Raben- stein !! v. oberen Wiesenttal Häch ein ain (Ade) Stübig (Hz.). 1}. A. Gerardi Besser — A. hirsuta Scopoli y: Gerardi Döll = A. planisiliqua Reichenbach: Stengel aufrecht, von ästigen, angedrückten Haaren rauh. Oehrchen der stengelständigen Blätter abwärts dem Stengel anliegend, Schoten aufrecht, lineal, zierlich uneben, Fre a netzig punktiert. 9 4 Juni. Grasige A g bei Treuchtlingen (Stemer). 2. v5 Be sites o-Höhle b. Velburg!! Hubmers- ber .E) ım Rinnenbrunn (!! u.a.) um Plech!! Eibental (Kraus!) Willenreut, Elbersberg, Sachsendorf!! Sophienhöhle (F.) Kuchen- e (Ade). A. arenosa: um Velburg (Pr!!) Staffelberg (Hz.) — an d. Bahn b. Bench (V! 1902) Bahndamm b. Strullendorf (Hz.). u 75. Cardamine silvatica: Glatzenstein (F.) Rinnen- brunn (Br.) Burgellern, Staffelberg u. über Vierzehnheiligen nach Kiöeterlanirheihr (Klf.) Waldhütte b. Neustädtlein (Hnl.) Zu 76. C.hirsuta: Ziegelsteiner Wald (Sch.) um Eschen- bach (Hg! Hi!) Rinnenbrunn (Hi!) Pretzfeld (Se.). 78. C. pratensis 4 amara: ea dern. x Z u mealing (A. Rdl!) Steinach (Sch.) Valznerweiher ( enho u. Rockenbrunn (D. Hi!) zw. Speicke er ap Minh @) e. . See hammer, Hauptsmoorwald (Hz.) Wiieiwieik (Höfen), : n (Ade um Weismai D TEN enneaphyllos: zw. d. Appel u. Berching >h.). Zu 79. (Pr!) Sollngriesbach (Se lbifera:: Ludwigshöhe (Niebler) Siegersdorf .bu He.) Fischsteinil Seeweiher (Hi.) Streitberg u. Leutzdorf Aer ( 2 Ton: (Sch. m Bug nach Bamberg (Hz.) z =. Weichen: u. wasserlos 18. an Herrnhütte, Altenthann, Neunhof b. Eschenau, Kriegen- Hesperis matronalis: Hilpoltstein, 'Seligenporten, 142 — 1084 — bronn, Herzogenaurach, Weißendorf!! Pormeraläden, Nee Bug en — Mariahilf b. N Kastl, Artels ae ınd rüsselbach 8, Große nbuch, am lan a " "St ee Kühlenfels'! Heiligenstadt (Hi!) Nankendortf, Schnabelwaid I Mistel- bach, Fürsetz Ma le olmia Robert Brown. Schoten dickgestielt, lineal, Sg san deut- lich dreinervig mit stumpfer Naht, Narbenplättchen auf- recht, kegelförmig, verwachsen. Blüten ansehnlich. meist rosa, in lockeren Trauben. H: M.'maritima Robert Brown. Stengel aufrecht, ästig, wie die ganze Pflanze durch ästige Härchen grau Blätter verkehrteiförmig, stumpf, ganzrandig oder mit einigen entfernten Zähnchen, in den Grund verschmälert. Blütenstielchen kürzer als der Kelch. Kronblätter rosa, später lila, dunkler gestreift, am Schlunde grünlich, mit langem Nagel; Griffel mehrfach länger als die Breite der Schote Juni-September. Zierpflanze aus d. Mittelmeer- gebiet. 1908. am Nordbahnhof (Sch !) 1900 an d. Deutschherrnwiese!! aufgetreten. u Sisymbrium Columnae: Waldlust b. Dutzendteich (1906 and. Bahn b. „Jobst 19091! 4. NM an den Bahnen von Fürth bis zum Feldschlößchen, Ludwigsfeld!! zw. Großreut u. Marien- berg (Gr. Hi!) Herrnhütte 2. Zu Ss S. strietissimum: zw. Veilbrunn u. Heiligenstadt (Hi.) mit dem Ellernbach von Scheßlitz bis Hallstadt (Vill) Kaspauer, aan Tal (Ade). Zu 90. Erysimum strietum ß: er zw. Erlangen Pr.) en 82. ee verschleppt 1908 am Luitpold- hain (Sch!) — 5: patens: Deusmauer, Kalvarienberg b. Kastl, Lutz- mannstein!! Schloßberg & Östernohe (Hit) Körbeldorf, Pottenstein, Oberailsfeld, Rabenstein!! — Koch unterscheidet nach- dem Blattrand: a: dentieulatum Koch: Blätter geschweift ge- zähnt, oft fast ganzrandig: dies die gewöhnliche Form!! — 4 dentatum Koch: Blätter tief — oft buchtig Ben 0 b. Kastl, Rupprechtstein, Neidstein!! Wie schon erwähnt, fin sich die Art namentlich im Oberpfälzer ee oft in d. ras und geht dann in sehr kräftige Formen über, bei denen die Blüten bis doppelt so groß werden als an den Formen ep Standorte, so erg b. Kastl, Neidstein ete.!! . . repan : Rednitzauen b. Gebersdorf, vorüber- gehend (He) un ade (, Hz... Ade). — 105 ° — .143 Zu 9. a een auch auf d. Süßwasserkalk ). Rittersbach!! — an itz b. Gebersdorf!! zw. Nackendorf u. Schirnsdorf (Hm.) auf Tin as im Kanaleinschnitt s. Neumarkt (Sp!) zw. Zentbechhofen u. Schnaid, Kauernhofen (Hz.) — Patal (Pr.) Velburg, St. Lampert, zw. Brunn n. Niesas, a Ba um Kastl!! Vorra, Großm ainfeld, Grünreut (D.) tzenberg, v. aeg nach Hetzelsdorf!! Lange Meil (Hz.) Traindo rf (Z.) Dürrn- u. Weichenwasserlos, Krögelhof!! v. Staffelberg bis Weismain b3 sica nigra: Ellingen Ne Pleinfeld (m. F.) Heideck, Roth, Abenherg Oberölsl Iahsehr( m.). Zu B. elongata, bisher nur in der Form mit un- geteilten Blättern = B. arm aoraäioiden Czerniajew auf- getreten; we b. Reutles b. Zirndorf (Pr.), Luitpoldhain (1908 Sch!) Herrnhütte (1909 Krzr!). u 98. Sinapis arvensis: sowohl die typische als die var. 8 orientalis erscheinen im Leinfeld in einer stra aufrechten, nur oben in aufrechte Aeste sich teilenden Form: linicola auf der Wache zw. Büchenbach u. Trockau!! . alba wird en viel gebaut, besonders in „der REN u. Aisch-Gege Erueastrum Pöllichii: Clarsbach (Schrzr.), zw. Neuwerk u. Stein (He.) Schweinau (Pr. Diplotaxis tenuifolia: Bahnhof Doos (Hi.) bei Gleißhammer an d. Bahn, Erlenstegen (F.) Bahnhof Hagenbüchach!! en b. Baiersdorf (Gl.) an d. Bahn” b. Pommelsbrunn (F. Hi!) 2. D. muralis: an in un b. Limbach, Zirndorf an d. Lokalbahn, Artilleriekaserne b. G ‚an d. Bahn zw. Schweinau u. Gibitzenhof!! Haltstelle Schwaig 7 N Ba hnhof Lauf r.d. Pegnitz!! Bahnhof Eltersdorf, Erlangen beim er enkm en Baiersdorf (Gl.) u. gg. Boxdorf (Hi.) Altendorf, en rt (Hz.); bei Hirschaid Kr )) u. Strullendorf bereits als Unkraut east um Faerdr (!! Hz.) Memmelsdorf (Vill.) were, (Hz) Zu 103. D. viminea: Fürth, am ee (1908 Krr.) Vor 104. Algesun petraeum Arduwino — A. (remo- nense L. = A. edentulum Waldstein et Kitaibel. Stengel über fußhoch, krautig, aufrecht, nach oben ästig, samt den Blättern weichhaarig. untere Blätter länglich verkehrt- eiförmig, gestielt, obere lanzettlich, sitzend. Kronblätter dottergelb, halbzweispaltig mit spitzer Bucht. Frucht- uben verlängert; Schötchen breitelliptisch, kahl, in der Mitte aufgeblasen, am Rande aniiue die Fächer zweisamig, Samen rotbraun mit schm Hautrand. ® Mai, Juni. Wild in Krain u. Steiermark. een auf der Schloßmauer zu Abenberg (Rdl!). — 1086 — Zu 104. A. saxatile: BRREDSRN (Appel) — auf d. Schloß- mauer zu Abenberg eingebürgert aan 1a maritima: Bausbärp, an zwei Plätzen auf- en (F'ssch., Zu 1 Berka incana: Neuhaus b. Veldenstein (Br.). Zu 108. Lunaria rediviva: Buchenberg b. an (He. A.Rdl.) am schwarzen Brand u. gg. d. Hir (Prell u.a.) Vorra, Artelshofen (D.) Plech!! zw. Eibenta usberg "eidieh \) umperta f © de) zw. “ ei u, Weihersmühle (m. F.) zw. Wohnsig u. Krassachmühle, ordnen (Ade), Zu 109. Draba aizoides y: montana: Kirchtalmühle . (Klinr.) zw. Vorra u. Artelshofen (D.) zw. Be, u. Linden, Reibertsberg, Förstelstein, Siegmannsbrunn . Sac Fe u. Schüttersmühle !! ah Stein (Hz.) S Brenn wi. F) Eichen- berg ober Burggrub u. gg. Hohenpölz !! Floroldstein, Gügel (Hz.). — Zu1il0. Erophila verna: außer der typischen Form werden noch unterschieden: «aß: majusceula Jordan: wenn die Schötchen a lanzettlich und vielsamig (30—40) sind, so z. B. Forsthof (Sch!) zw. Großziegenfeld u. Arnstein, um Weismain (Ade). Die Schötehen sind an ihrem oberen Ende bei dieser Form gewöhnlich stumpf. Sind dieselben noch schmäler und auch am oberen Ende spitz, so entsteht: ay: stenocarpa Jordan: Voggental!! St. Jo- m!! — ß: spatulata: Zirndorf (Pr.) — Weihersdorf E Se Bernhof!! Tidochbaii ar re ne =. zer Zu 111. Cochlearia offieinalis: In der Beschreibung ist zu lesen: beim Typus fast kugelig mit runder Basis, vielmal kürzer als der dünne ara —Pß: Prem a! b. ee u. Artelshofen (D!). Die von Maurieius Hoffm an- ge egebe Sa „beym Waschhäudlein sub He ohenstein “ ist "hicht u 112. een ae a: glabrata: Deutschherrn- wiese, Porsthof! ! — y: mierocarpa: zw. Hirschaid u. Strullen- dorf!! — Altenveldorf (Pr.) Kastl, Lillinghof, Großenohe, Uetzing! N Zu:1135. CR a: Eichenhofen a, £!! eining U. ee (A. Rdl.) Diesenhof b. Velburg a, # (Pr.) zw. Lipperts- Lein am Bahndamm b. Untermimberg a, Eminerricht, t Tilerfeld, Eichenstrut a, ß, Wache ı = Bächenhach B, Wartleiten " — 108970 — 145 Tiefenhöchstadt, Dürrnwasserlos (Hz.) Krögelhof a, een um ig par ae Modsch iedel, Weiden, Wohnsig (Ade) G (Hz.) Neuenreut, Fürsetz, Wendelhöfen (Br.) Aldig- "Hofes Ei bei Bayrsut Q 1,3.) Zu 116. Thlaspi perfoliatum: ee Kate (He. - Erlenstegen (M.) Unterwellitzleiten!! Altenburg b. erg (Hi Neuhaidhof b. Creußen u. auf Muschelkalk b. Neuhof u. ee en Bnr.) — Eine nahestehende Form, welche 1902 u. 3 in Menge auf Sand bei Forsthof (Sch!!) erschien, ist von Haußknecht als das in Südfrankreich heimische Th. neglectum Urepin ge- deutet worden: Schötchen stark eonvex, die Flügel schmal, kaum die Hälfte der Breite jeder Klappe erreichend, Griffel ungefähr so lang als die Ausrandung. & April, Mai. u:11 T. mon nm zw. Waizenfeld u. ne v. Pommelsbrunn nach Heuchling! Freienfels (Ade) — w.v.G.i obern er tal zw. Külshei 1. Kau ıbenheim Gips (He!). ı 118. „Teesdalen nudeauli: m Jura auf Sandüber- deckung ac ee ! b. Daßw. 1. Parbeng (Loritz) auf dem ıohen zug bei Alchig nördlich irchahapt Bier amara: N er (Sch.) le g b. Illschwang (A. Ra) Arten (D!) Wiesentau!! Zu . Lepidiu in Bihr Loch b. Gutzberg, eine hohe Form in Getre a i Retzelfem abach, Schweinau (He!) Nordbahnhof, zw. De, u. Na ienberg (F. eißhammer!! v. Jobst (Krzr.) nac n d.B Bahn (Hi.) eelae an Reichenschwand, Bahnhof Laaf 1. !! Bahnhof Hartmannshof (He.) Gaswerk Bayreut ia Zu 120. L. campestre 5 subglabrum: b. St. hard (Krzr.). virginiecum: Bahndamm b. Fürth Sg ) Schweinau (Sch.) Rangierbahnhof (He!) Herrnhütte, Spitalhof (Gr. u L. ape lum: Güterbahnhof Fürth!! an d. Allersberger Straße b. Dutzendteich (He. Sch.) Gleißhammer gg. ag Wöhrd er Veilhof nn Jobst!! — zw. Marienberg u. hütte seit 1902 konstant!! 534. Hutchinsia Robert Brown. Staubfäden ohne Anhängsel; Kronblätter weiß, klein unter sich gleichgroß. Schötchen rundlieh bis eiförmig, Klappen kahnförmig, ungeflügelt; Fächer zweisamig. 21}. H. petraea Robert Brown = en petraeum L.: Stengel aufrecht, bis fingerhoch, schärf- lich, mer beblättert. Blätter tieffie derspaltig mit spitzen Abschni Kronblätter weiß, kaum länger als der Kelch. Sehen elliptisch, stumpf. © April. An Dolomit- felsen unter Neuhaus im Aufseßtal (Ade). Zu 123. Coronopus "Ruelli auf Schutt zw. Gibitzenhof u. Lichtenhof (Bi!). FR 146 — Kine — Zu 124. lIsatis er b. Feucht an d. Straße (V.), Bahnhof Eibach era, Halteplatz Ziegelstein (Sch.) Bahndamm bei Kirehfembach (Schr 125. esrun perfoliatum: Westfriedhof (Sch!) Sr (Hel). En ee orientalis L.: Altsittenbach!! zw. d. Hirs ehbae k i!) b. Geisfeld seit 1900 beständig N en de) Wiengech (Höfer) Getreidefeld b. Weismain (Ad apistrum perenne: Ziegelei b. Reutles b. ak dorf a ee h.). u 128. R. rugosum ändert mit steifhaarigen: «a: esbienm 6. Beck = R. hirsutum Host — oder rauhen: ß: hirtum 6. Beck = R. hirtum Host — oder kahlen Schötehen: y: glabrum 6. Beck = 6. glabru m Host: Westfriedhof a, Luitpoldhain «a re ) ae @ (RIen !) Mögel- dorf (Sch.) Herrnhütte nach Spitalho Gr.). Zu 129. Raphanistrum ER e: linicolum: Eichenhofen b, Seubersdorf !! Zu Raphanus sativus e: oleiferus DC. — R. chinensis Miller, Oelrettig, mit dünner Wurzel: selten gebaut: Ailers- bach, Loinenandh Höchstadt (Hm 130. an "obseurum: im Kp. auch bei en u. auf Herzogenaurach zul! Die Form mit weißer, nur am Grunde gelber Corolla: auch bei Bronn!! Zu 133. Viola palustris: an d. Sr von Thannbru nach Waltersberg, zw. Lengenbach u. Voggen nd. Scharad v. Neumarkt a Aulerhach !! Tyrolsberg I)” ZW. e Obheabei ck u. B rgthann !! — an d. oberen Pegnitz auch zw. are u. Bahnhof Michelfeld !! es der Rabe nsteiner Nee erfung im Dogger auch b. Poppendorf u. Körzendorf!! — Forma a erkeoh in allen Teilen größer, so bei Knien «9 Höfles b. Dehnberg*, Voggental, Haidmühle b. Pegnitz Zu 134. V.hirta a: fr en: Zankelstein * f. mit stark gefransten Nebenblättern (Se). — aß: variegata: um Weismain (Ade), — ay: lactiflora: zw. Pommer u. ee (Hi!) um Weismain (Ade) — f. alba Becker: Blumenkrone weiß, Sporn meist bläulich: ‚Porsinelelingnn (Se.) — f. rosea eeker: Blumenkrone rosa: Defersdorf (Klinr.) Leichendorf (Pr.) Plösselberg*, Lichtenstein, Zahkeisieis (Se.) en Tal, Krassach (Ade) — f. stolonifera Becker: auf loc Boden kurze oberirdische Stengel mit verkürzten ner nodien treibend: Hohenstadt (Se.) — f.rupicola Haußknecht: * teste W. Becker, Er RI 147 Form sonniger Felsen, mit gestutztem Blattgrund und vorgezogenen Blättern: Koppe b. Eschenbach * (Se). Zu 135. V.collina: zw. Keilberg u. Hagsbronn b. Spalt, zw, Schwarzach u. ar !! Limbach u. gg. Katzwang, Gerasmühle *, Erlenstögen* (Se.) im Jurazug häufig (!! u.a.). Analog wie bei hirta sind 2 Formen zu unterscheiden: a: fratern Semler: Seitenachsen mit gedrängten, kaum bemerkbaren Internodien, Nebenblätter 3/, bis !/, em lang, Blütenstiele die Blätter deutlich überragend, letztere kurzgestielt. Blüte meist heller und kleiner als bei /: frühblühende Form trockner,, eg Anhöhen, z. B. Koppe b. Eschenbach (Se!) Zankelstein!! — 5: dumetorum Semler: Seitenachsen meist mit deutlichen Internodien, Nebenblätter 1'/, bis 3 cm lang. Blütenstiele so lang oder kürzer als die ziemlich langgestielten Blätter. Blüte groß, dunkler blau, späterblühende Form schattiger Stellen, in Gebüschen, im “ =: Leutzenbergi! Plösselberg (Se!) Ossinger !! etc.. eine rn verlängerten Blättern bei Erlenstegen *, ZuDpS b. Eschenb *(86) en enberg!! mit mehr verlängerten Blättern am Plöss bee ar ne f. ge Hubirg!! Pommelsbrunn *, zw. Eschenbae 5 Fisch Fre 135. V.hirta + collina: Limbach* (Se.) Eee (M.) — Yo urg, Föhrenbach* (Pr.) Hohenstadt*, . Lichtenstein*, Eschenbach (Se) zw. Glatzenstein u. Oberkrumm- bach *!! zw. Rabe nshof u. Bondorf (F! D!) Hainbronn *!! Plankenstein, Krögelstein (Ade) Stammberg, Peulendorf, Weingarten (Höfer) Staffelberg (Hz.). Zu rata: die Deckblättchen über oder in der Mitte der Bietenztiele und letztere kahl: «: typiea: Blüten ei. so am hä en auch vie] in G ärten u. . bach* ir F.) zw. ee u. Heseihach® (Pr.). — aß: Ar Auetorum, non Besser: Blüten weiß mit bläulichem Sporn: a: Bacheneen Ba zw. Creußen u. Hammermühle (Bnr.) Veilbrunn (Pr.) B g (Hz.) Weismain (Ade), — ay: subearnea (Jordan) Poriatore: Kronblätter fast fleisch- rot, am Grunde weißlich, so w. v. G. Westheim b. Windsheim kult. (Pr). — ad: sordida RER: Kronblätter trüb- ing EN Garten hinter d. Burg (Riedner,!!) Bam- — ae: variegata DC: Blüten blau und weiß ne hinter d Burg (Bosch) Bamberg (Hz.) — P: dume- torum (Jordan) W. Becker: Blütenstiele mehr oder weniger rückwärts steifhaarig; Nebenblätter, Bracteen — 1090 — und Kelchblätter mit Härchen besetzt, gewöhnlich weiß- blühend; fa: albiflora: kommt nach Becker auch blau- blühend vor: pp: vi iolacea : letztere scheint im Gebiet noch 3 icht sicher nachgewiesen zu sein — fa: bei Altdorf (Krzl.) Artels- hofen (D!) Gräfenberg*, Gößweinstein *!! IE V, odorata + hirta. Nach Becker ist a: permixta die der hirta nähere Form: ß: pseudo- saepincola W. Becker die der odorata nähere Form: St. Serra P£ (Model) Ste a* (M.) Bahnhof He a* (Se.) Groß- indlach 8* (Sch!) Brucker Is s * (Se.) Rats Be (Hauser!) { Pr.) Lichten- a ß (Pr.) / Aeiekhofin a (D!) Lungsdorf f, H tein a*!! Katz b. Weißenohe P* el), ‚Kirchehrenbach. « a, ZW. eenoh u. Hagen- bach a* (Pr., Wejsmain « (Ade). Zu 135 r 136. V. collina a odorata Gremblich: a (Pr.) Zankelstein* (m. F.) zw. Hohenstadt u. Eschen- =» bac (Se.) Hirschbachtal * (Kfm., ie "Die Angabe „Katz ober ns Weckkeichee ist zu streichen. 136}. H. cyanea Celakovsky — V. russica Hortorum: von odorata verschieden durch größere, herz- förmige, deutlich zugespitzte, sehr langgestielte, spiegelnde und fast kahle Sommerblätter von mehr freudiggrüner Farbe. Nebenblätter schmäler, lanzettlich, lang zugespitzt, gefranst, an der Spitze wimperhaarig. Dee kblättehen am Blütenstiel weit unter der Mitte sitzend, kurz- gefranst. Blüten schwächer wohlriechend, Kronblätter kornblumenblau, im untern Drittel weiß, die Kelch- ernip | angedrückt, A April. Grasplätze in Parkanlagen u. u. Gebersdorf (He.) Forsthof (Burger) Kon eisen) St. Johannis (B. V.) hinter der Burg (Se.!!) u. 98- d. Maxfel d (Se.) Zu 137. V. mirabilis: Griffelkopf gänzlich unbehaart, Sporn grünlichweiß, abgerundet: zw. Kemnaten u. Daßwang ( Sch.) Lautrach, Schneemühle gg. d. an hier Geres b. Pommels- runn!! Arzberg (Sch. jr.) Enzendorf (D.) zw. 'Unterzaunsbach u Flaardt ober Reifenberg, Drui enberg, Halmerieie, Neischelsteig b. Pottenstein, Spanagles, v. Högelstein bis Kauernho fen, Eichenberg b. Burggrub!! zw. Melkendorf u Lohaiait, Stübig (Hz.) Dornig!! — un Hansgörg*, Sondheim s. Windsheim (Pr.) — Aut d. Schloß- berg dire Form, bei. welcher die Frühlingsblüten Früchte proieen 7 + 139. V. mirabilis + silvestris Bogen- ee .V. spuria Celakovsky: Pflanze dreiachsig, hellgrün, Grundachse mit großen braunen schuppen- förmigen Niederblättern besetzt. Stengel aus der Blatt- \ + — 1091 — 149 rosette ziemlich gerade aufsteigend, fast kahl. Blätter breiteiförmig, die unteren oft rund Een aus ‚herzförmigem zweiten Grades, etwas dunkler als bei mirabilis, schwach wohlriechend, Sporn bläulichweiß; die Anhängsel des Kelches kleiner als bei der folgenden. Fruchtknoten kahl. Früchte fehlschlagend, im Herbste nur Frucht- ansätze vorhanden. Aendert: a: a2 xilliflora Neumann: Blüten stengelständig. — f: seapigera Neumann: Blüten aus dem Wurzelstock. = ne en: zw. are bwang (Sch!) Velburg « (Pr!) Nonnenberg a, Hohen Lichtenstein a* (Se.) z Meer u. Hank ach* (He., Pr) Unter: leinleiter (Se.) Ziegen iR Ider u. zw. Krassach u. Weismain (Ade) w. v. G. Gräfholz b. Windeheim. (Pr) 137 + 139. V. mirabilis + Riviniana Uech- tritz — V. Uechtritziana Borhäs: Pflanze dreiachsig, hellgrün. Stengel am Grunde mit bräunlichen Schuppen, fast aufrecht, meist nur oberwärts beblättert, kahl, meist einzeilig behaart. Blätter breiteiförmig. die unteren breit- herzförmig oder nierenförmig, kurz zugespitzt, in der Jugend tutenförmig eingerollt. Nebenblätter schmal- lanzettlich, gefranst, die Fransen kürzer als die Breite des Nebenblattes. Krone groß, hellblau, am Grunde weiß, Sporn dick. weißlich oder weißge elb. Kelch- anhängeet groß. Blüten wohlriechend. Frucht fehl- schlagend. Aendert a: axilliflora Neumann: Blüten stengelständig. — £: seapigera Neumann: Blüten aus dem AIREERSE Schloßberg b. Velburg « (Pr.) Gräf b. Winds- heim er: an). 138. V. arenaria = V. rupestris Schmidt, eiarta 6. Beek: Bahndamm b. Reichelsdorf Bar ER Muggenhof (Elßm. 1844) Velburg ur Kasii! " Neu il) zw. Hirschbach u. Un us mehrm au. ee zw. Artelshofen u. Hartenstein, Prainghät B Velden a ee v.Gb: Urphershofen (Pr!). “Die weißblühenden Formen ober- pfälzischen Jura sind als f, eandida zu canina er eich und bei N. 140 nachzusehen. Zu 139. V. silvestris Fries. W. Becker eic _ die Subspezies: a: silvestris und b: Riviniana als berechtigte Arten, bemerkt jedoch selbst p. 264 wörtlich: „V. silvestris und V. Riviniana sind oft schwer von- einander zu unterscheiden.“ Die Gründe, welche Becker - Nuschelberg* (Kfm.) — Gi hr !! Schloßberg Velburg, 150 — 1092 — für die spezifische Trennung beider bestimmen, sind dreierlei: „1. nebeneinander unter gleichen Bedingungen im Garten "kultiviert, behalten sie im großen und ganzen ihre Merkmale bei und werden nicht ein und dieselbe Form; 2. aus V. silvestris ist durch Kultur noch keine V. Riviniana entstanden, dasselbe gilt auch umgekehrt; 3. die Bastarde beider sind steril.“ In Konsequenz ist alsdann zu setzen 139.7 -V. Riviniana Reichenbach: Diagnose der Sub- spezies b, Stengel dieker und höher als bei silvestris. Formenreihe: «a: typiea: Sporn gelblichweiß: so verbreitet! — f: nemorosa Neumann, Wahlstedt et Murbeck: Sporn violett, aber kurz. Kronblätter etwas schmäler und die Kelchanhängsel meist kürzer als bei @: zw. Dam- bach u. d. alten Feste!! — y: villosa Neumann, Wahlstedt et Horbeck: die ganze Pflanze fein behaart: zw. Wein- zierleinsmühle u. Lind!! — Ö: leueantha W. Becker: Blüten samt dem Sporn weiß: Bürtel (B. V.). 139 4. V. silvestris (Lamarck) Reichenbach: Diagnose der Subspecies a, Stengel dünn, aus niederliegendem Grunde aufrecht. Formenreihe: a: typica Neumann, Wablstedt et Murbeck: Sein und Sporn blau- violett: verbreitet!! — ß: rosea Neumann, Wahlstedt. et r Fr. $ Celakovsky: Kronblätter helllila. — 3: pallida Neumann, Wahlstedt et Murbeck: Kronblätter hellviolett, Sporn weiß: Brucker Lache (Se.). — e: leueantha 6. Beck: Kron- blätter weiß: am Bach bei Simmelsberg (Rdl.) Edelsfeld (Niebler) Sollnberg b, Gräfenberg (Pr. 13 ee \p Riviniana + silvestris Reichen- bach — V. intermedia Reichenbach: Die Bastardnatur wird hauptsächlich durch die Sterilität bewiesen: en . Spalt*!! Schwarzachtal b. Feucht* (Se.) Gutzberg* (Pr.) Unter- bürg* (Se.) Behringersdorf * (M.) Nuschelberg* (Kfm.). 140 + 139. V.canina + Riviniana Bethke, 6. Beck, kommt sowohl in einer der Riviniana näherstehenden Form a: subriviniana Neumann, als in einer der canina .. Form vor: ß: subeanina Hrrresaegen Schwabach * - und Se.) zw. Ww einzierleinsmähle Gera mühle nae Gutzhe erg* (Pr.) Erlenstegen* (Se.) Ve Be onn*, Kreppendorf*, — 1098 — 151 Höllenbrand (Pr!) Beeren Bürtel (Kfm,) Arnleiten b, ee *!! Weismain (Ade Fe sn: 7, hin —+ silvestris bie ea er 2, = ina re silvatica Bethke — V. Brussieca W. Becker: Steril, in allen Teilen kleiner als rg art Bastard, Blüten dunkler, Sporn schmutzig PAR HN, stumpf KOSTEN: eima dreima solang als die Kelch Hochberg * (Se, Zu 140. V. canina (L.) Reichenbach. W. Becker nimmt nur drei Formengruppen: lucorum, ericetorum und sabulosa an. — a: lucorum: Wendelsteiner Steinbruch!! Tennenlohe* (Se.) n. a er eg (Pr.) Ziegelsteiner Wald*!! ee egen* (Se Höchstadt Krausenbechhofen (Hm!) — zw. Thannbrunn ' % Walte rsberg!! Diepolds dorf* (Kfm.) a — f.villosa Semler: Spitalhof* (Se.). — Die Form 8 pinetorum a der var a: lucorum als Form unterzuordnen. — icetorum Reichenbach ; hierunter faßt Becker das er y typica, ö: ericetorum und & flavicornis Aufgeführte zusammen. Als Form ist zu erwähnen 5%: eandida Areskog — V. arenaria f. albiflora A. Schwarz, Fl. N. 138: das Laub hellgrün, kahl, untere ag teilweise herzförmig dr Blüten milchweiß: Nackendorf (Hm.) — Waldkirchen *, Gimpertshausen *!! zw. Kemnaten % lan: (Ri) — pi ua losa Reichenbach: sehr niedere nit einfac oder wenig verzweigtem izom, a love Blätter klein, Sporn gelb: auf Sand zw. Feucht u. Gsteinach u. b. Schwarzenbruck!! — Der Absatz „L. Caflischü in ist sehr fraglich geworden; es handelt sich wohl um eine Form der canina mit stark entwickelten Nebenblättern: ähnliche Formen b. Erlenstegen * (Se.) u. ger (Hi!). 42. V.pumila Chaix — pratensis: Seewiese b. Strullendorf- (vi ) Windehein (Pr.). 140 + 142. V. canina + pumila Uechtritz = V. stipularis Peterm ann: Rhizom einen Busch von auf- mit mattem Fettglanz, entfernt und schwach gekerbt, nach der Spitze zu fast ganzrandig. Untere Nebenblätter klein, 152° a entfernt gezähnt, die mittleren ungefähr halb so lang, die oberen so lang als der Blattstiel, länglich, gezähnt bis ganzrandig. Blumenkrone blau, Sporn oft doppelt so lang als die ein ie re weißlich. Pflanze steril. Seewiese b. Strullendorf * = Fa 144. Rosen nn Weißenburg, a Lutzmannstein, zw. Henfenfeld u. Altsittenbach!! Harte u. 98. Kleinmainfeld (Br.) ae b Sulz bach L e. 2, 2 tenberg, Rus en- bach!! Gößweinstein (Hz.) Pottensteiner Bur Rabenstein!! Neuhaus, Haid, Buckenhofen, Pautzteld, Stieharlim bach GE .) Bug u. Regnitzinsel b. Bamberg, "Hallstadt (Hz !) en If.) Beiiisgn (Ade) — ın Gärten gezogen zu Bären Kleide Zi. 145. R. lutea: Petersgmünd (Rhau!) Rötenbach a Veilhof (F.) Jobst . Erlenstegen, Behrin, gersdorf, ie , Erlanger Schlo oßgart n, zw. Gremsdo ıf u. Neuhaus, Bam- berg gg. ar Wunde erburg !! u.in ee Regnitzauen u.b. Bug, Erlau (Hz.) Zapfendorf (Klf.). Zu R. gracilis: Schwabach auf Hag zu (1909!!) Johannis- brücke (Gg. Schwarz! 1898) Forsthof (Sch! 1908). 146-147. Drosera rotundifolia + anglica = D. obovata Mertens et Koch: Blätter verkehrteiförmig mit keiligem Grund, meist schief abstehend. en Be: — selbst einblütig. A Ende Juni—Aug Tal d. schwarzen Laber b. Deusmauer!! Vilseck (Sch!) ee Re Zu 147. D. anglica: im Tal der schwarzen Laber bei Deusmauer!! 9 u.150. Polygalum vulgare und comosum. Zwischenformen vorkommen: Polygalum vulgare L. a: subsp.: genuinum Chodat, a. ee Reichenbach: wie in der Flora bei 149 angegeben. — aa: rOseu h ° wie unter a beschrieben; verbreitet; im Weldechssten oft sehr hell- rosa blühende Formen von schlaffem, flatterigem Wuchs: um- brosa z. B. zw. Gutzberg u. Oberweihersbuch, am Dürling s. Kastl!! — aß: eoeruleum &: Schwarz: wie unter # angegeben, ferner Heilbronn nach Seitendorf, von Dechendorf über Albersreut u. Neppers nach Kühdorf überall, Dreibrüderberg bei Feucht, Natel, nn Irrhain ( Kr.) Gutzberg, um Hagen- Voggental!! — Gräfholz b. Windsheimit . _ aßß: fallax Cela- kovsky: wie unter y angegeben. — apy: udocomosum A; : wie coeruleum, aber die Traube etwas schopfig: Ritzmannshof!! — aßd: turfosum GCelakovsky: — 109 — 153 “ wie unter 6 angegeben. — BP: terum Reichenbach: PB: oXyp e unter y angegeben, jedoch zu lesen: Blüten weiß, weißbläu- lieh bis tiefblau, selten rosa. — fa: roseum A. Schwarz: lüten rosa: Buchschwabach (Pr!). — PP: oxypterum typi- cum: Blüten weißbläulich bis tiefblau: ferner zw. Schwabach u. Dietersdorf (Hi!) Buchschwabach (Pr!) Rehdorf, Lind (M.) reger Sumpf a d. Bahn b. Vach (Pr!) Kriegenbronn! Ziegelste n, Rückersdorf, Her en Big ee (M!) ne - per er b. Velburg, Hansgörg (Pr!) Erlheim b. Sulzba Rüdisbronn (Pr h W indsheim (M! Pr)). — BBP: ee eum A. Schwarz: Blüten intensiv blau, größer als bei typischem oxypterum ; Uebergang zu vulgare eoeruleum : Loch b. Gutzberg (Pr!) am Brückleholz zw. Fürth u. Vach!! Günters- bühl (M!) Buchwald b. Gräfenberg!! — BPy: fallax Gelakovsky: Blätter am Stengelgrund rosettig, sonst wie typisches oxypterum: zw. Erlangen u. Ohrwaschel, zw. Grasberg u. Neu- kirchen!! — 86: pseudocomosum A. Sehwarz: wie typisches oxypterum, aber die Traube etwas schopfig: Velburg (Pr). — fße: eollinum Reichenbach: Pflanze kräftig, vielstengelig, die Stengel bogig aufstrebend, diehtbeblättert; Blätter etwas dicklich, die unteren fast gegenständig, die oberen lanzettlich bis lineal, fast einseits- wendig; Blütenstände ziemlich kurz, Blüten tiefblau: Gutzberg, Lind (Pr!) Dillberg (Sch!) Erlau (Pr). — Pr: albidum hodat: Blüten weiß, die Flügel weiß, Bon ag Paten ee etwas kleiner als bei oxypterum typieu ch b. Gutzberg, zw. Vogelhof und Nuschelberg (Pr!) ee h Schalte! N a oholz, Nackendorf, Buchfeld, Reu wind (Hm!) — Velbu 2 Dee (Pr!) ae b. Giilenbeig. Kitsch, n. Decken ren Fort, Lüglas, Kleinlesau!! — Windsheim (M)). b. Eiger comosum Schkuhr, a: roseum A. Schwa 2, aa: er wie a age und ers ist; um aß: pyramidale Chodat: Ste et hin- und rn schlaff, untere Blätter lange bleibend, verkehrteiförmig, klein, die oberen lanzettlich. Blütentrauben kegelförmig- brüche bh, Külshein ae y: strie tum a Re steif, nicht hin- und Behr niederer als bei pyra- 154 — 1096 — midale, untere Blätter bald abfallend, die am Stengel dichtstehend, scheinbar einseitswendig. Blütenstand ei- ee elle (Pr!) Heroldsberg (M!) — Wissing (M!) um Velburg (Pr!) DENE Stallbaum, Hohenstadt (M.) Hansgörg (Pr!) Ittling, Spieß (M!) Ankatal unter Eichenstrut!! Hetzles (Pr!) Wiesentfels, Kröttenstein, Weismain (Ade). — ayß: deeipiens . Beck: wie unter 150 ß beschrieben: ferner Fischbach, Haid b. Heroldsberg u. zw. da u. Eschenau, Nuschelberg (M!) — Schloßberg u. re b. Velhurg, zw. Pommelsbrunn u. Hart- mannshof (Pr!). — ruleum A. Schwarz: wie como- sum typicum, aber die "Blüten intensiv blau: Irrhai Ziegelstein u. d. Keller sie) Mühlberg b. Dehnbergii — Schloßberg b. Velburg (Pr!). — strietum: wie comosum strietum, a dieBlüten tiefblau: um Velburg (Pr!) — Bßß: discolor wie orige, aber die Blüten rosa, die Flügel tiefblau: St. Helena, Kallog (M)). — By: deeipiens: wie comosum coeruleum, jedoch die dichte Blütentraube nicht schopfig: Schloßberg b. Vel- burg (Pr!). — y: albiflorum: wie comosum typieum, aber die Blüten milchweiß: zw. Velburg u. Deusmauer (Pr!), Wein- hügel b. Schwabtal, Kröttenstein (Ade). -- yß: strietum; wie eomosum strietum, aber weißblühend: Schwabtal (Ade). Zu 151 und 152. Nach Holzner und Naegele kommt das ächte P. amarum L. nur in den Alpen vor. Was im Gebiete vorhanden ist, wäre somit als P. amarum L.b. subspecies amarellum Crantz zu bezeichnen. Die Reihe der vorhandenen Formen ist wie folgt anzuordnen. Auch hier sind jedoch zahlreiche Uebergänge vorhanden. — a: vulgatissimum Chodat: Pflanze von geschlossenem, selbst gedrungenem Bau. Grundrosette deutlich, deren Blätter breitverkehrteiförmig und rasch in den Blattstiel zusammengezogen. Blüten meist intensiv blau, Flügel so lang oder etwas länger als die bei der Reife kreis- er Frucht: von Kronach nach Steinach!! Heroldsberg, Nuschel- rg (M.) — Schloßberg b. Velburg (Pr!) Kersbach zum Berge von Schnaittach zum Rotenberg (M!) Spieß, in der sehr klein- blumigen Form: minutiflora Chodat (M!): Oberntief b. Windsheim (Pr.). — a, ß: uliginosa Reichenbank; Kapseln am Grunde Feiie verschmälert, Blüten blau oder weiß: Pattenhofen (M!) Höfles b. Dehnberg'! — im Tal der großen Laber unter Thannbrunn, Lautrachtal b. Kastl, zw. Lungsdorf u. Harten stein!! — 8: austriacum Crantz: Pflanze von weniger gedrungenem, mehr flatterigem Habitus. Grundrosette undeutlich, wenn vorhanden, so die Blätter verkehrt- — 107° — 155 eiförmig, allmählich in den Stiel verschmälert, länger als bei a. Blüten kleiner, meist weiß: ine ee (M!) — Appel b. Erasbach Bi Breitenbrunn (M!) Schloßberg b. N ırg, weiß u. schön blau Pr) Hubirg!! Reckenberg, ‚Leftenber 1% run w. da 1 ie: Dsaniheh (Pr!) zw. Etzelwa Ei Tupprechistäit, zw. Neukir u. Holnstein, zw. Ropprechtstogen u, Lungsdorf!! Achteltal Eine ZW. 1 Hilpoltsin u. Möchs! 1 Chamaebuxus alpestris ß: purpu rea eilreich mit rosafarbigem Halse der Blumenkrone und Eee Kelchblättern, so öfter z.B. am Hochberg b, Bürtel, Ossinger!! Zu Gypsophila paniculata: Westfriedhof gg. Schniegling (Sch! > u G. elegans: zw. Neugroßreut u. Herrnhütte (F. 1905). = 154. G. muralis: auf eretacischem Sand bei Krögel- stein (Ade). - 155. Tunica Saxifraga: Pottenstein (Ascherson, reg Warte!! 158. Dianthus Carthusianorum: auf dem Esel bei Velbarg (Pr!) eine auffallend niedere Form mit reichblütigem, dichtgedrängtem Blölchstand: flore albo: Breitenau b. Bamberg (Hz.) — f. uniflorus auch am Staffelbe erg und Kröttenstein (Ade). u 159. D. deltoides, flore albo: Gugelhammer (Anna Braun!) — ß: glaucus nit Sin nfarbigen weißen Blüten: bei Gutzberg gegen a ul 5, Ken ia + deltoides: Dürrenfarrn bach, Van. Sr a fruchtend, Simelsberg, Nankendorf!! Tas pach, Fetzelhofen (Hm!) Saltendorf!! — auf Dgg. am alten Rotenberg!! Zu 160. D. eaesius: Pollanden b. Alfeld (He.) ö. Rupprecht- stein (Schrzr.) EEE Brand!! Gößweinstein (F.) Waischenfeld (Hz.) en !! 161. D. superbus: Oberreichenbach, Retzelsdorf, Bürger- wald : Höchstadt u. gg. Nackendorf (Hm.) zw. Großbuchfeld u. erg Mainberg, Ansberg bei St. Veit (Hz.) een b. Kasen 0 159 sv 161. D., deltoides + superbus = D, Jac- zonis Ascherson: Bürgerwald b. Höchstadt (Hm!). u 162. Saponaria offieinalis «: typiea mit dunkel- rosa Blüten: Erlenstegen!! — ß: glaberrima: zw. St. Johann b. Erlangen u.Oberndorf!! — y: plena: he (Philippine Schwarz!). Vaccaria parviflora: Spalt # (Hi!) Gostenhof B, Zu 163. Johan Erbe eh a!! Nordbahnhof (F.) „Erlenstegen ß KR Neun- ' erstadt ß irak Velburg (Pr!) Berching, Großahof ß!! zw. Hezchiing u. Bürtel 14 0 Reisberg b. Leutenbach ß, art gg. Bieberbach Bi! heim a Km, a ee N 156 — 1098 — 164. Cucubalus baceifer: Höchstadt, Etzelkirchen, Nackendorf, Pautzfeld (Hm.) Waizendorf, Neuhaus b. Pettstadt (Hz.) Amlingstadt ill ne Armeria: Pfaffenhofen n. Roth!! Gostenhof (Sch.) Nordbahnhof (F.) Bamberg (Hz. Zu 165. S. inflata Pi latifolia: Zennwald b. Ritzmanns- hof, im Jurazug häufi nie } > eonica: bei Plech auf sandiger Plateauüber- deckung des Jura! Zu 168. S.n Aue bei Rittersbach auf Süßwasserkalk !! — Kp.: Heilsbronn, Allers berg, Oche ee ae „Mauaoh, Lonnerstadt, Sterpersdorf (Hm.) — Lia OB seit be richt, Heroldsberg, regen „Amlingstadı (Hz.) Reizendorf i . Ahorntal, Loha b. Bayre _ m Creußner Muschelkalkzug Faber ee bis herseha! ” Zu 169. S$. Otites: Buttenheim (Hz.) Altendorf nach Hirschaid!! Cramersfeld (Hz.) Staffelberg (Pu.). Zu 170. 8. nutans flore roseo: Untermimberg, Speickern !! Ziegenfelder Tal (Ade Zu 171. 8. die hotoma: zw. Schweinau u. Gibitzenhof (He. berwei re am Schloßberg (Pr!) zw. Pommelsbrunn u a (M Zu :112; ea album: flore roseo: Katzwang (Hi.) Forsthof (Krzr.) Marloftstein !! Zu 173. M. rubrum: flore albo: Diepoldsdorf (!! Maisch). Zu 175. an „os euculi, Nase u. Feucht (D!) en (Sch !) Herrnhütte (Krzr.) EI „Fomentosa: ee en (Krzr! Sch.) Weismain (Ade, 20:14 a "Sagina eiliata: Ailsbach w. Lonnerstadt (Hm!) Nonnenweiher a, Wildensorg a, Bug £ (Hz. u 178. S. apetala: Ziegelstein (EB) Michaelsberger Wald gg. Mühlendorf, Wildensorg (Hz.) Erlaı hof gg. Schönlind!! Großziegenfeld u. Märenhüll « Zu 178; 9: procumbens EB intermixta: Wilhermsdorf, Dummetsweiher b. Kosbach !! Zu 180. 8. ke Wilhermsdorf!! Lonnerstadt, Ails- 31. 8. nodosa: Gottesgab Hm.) ine (Vi) — r (Hm!) Finstermühle b. Veldenstein 8 (Br. D!) Totental b. re zw. Toos u. Nils si en Püttlacher Berg, a Se zw. Oberwaiz u. Donndorf b. Bayreut!! % arvensis y! maxima : gebaut: I: Dpe: stetten, Gerhard Lonnerstadt (Hm). — 109 — El Zu 183. $. pentandra: zw. Stein u. Gebersdorf (He) — Appel b. er (Sch.) Schnaittach (Wengenmayr Zu 154. S.Morisonii: b. Thin Großahof u. Höhenberg auf Sandüberwehung. des Juraplateaus! ! Z arıa rubra: am Windberg b. Höhenberg auf Sandüberwehung ‚des Juraplateaus, im Veldensteiner Forst beim Kühkopf, Kühlenfels Zu 186. Air verna: Parsberg (Pr!) eh Kittensee, Pielenhofen, Freischweibach, Rechenfels b. Mühlhau Ummelsdorf, Pfaffenhofen, ei Waller, en b. a stern Fürnried, Dollmannsberg!! Ernhüll (F. . Lin Bä Lüglas, vom Gottvaterberg b. ie bach ö. Eritier auf den haar flore pleno: b. Velburg (Pr.). u 187. A.tenuifolia: zw. Linden u. Bärenfels, Reibertsberg b. Kleingsee, ARE) Schneidersloch, Zaupenberg, Spanagles, Kautschen- berg!! Neuhaus, Krögelstein, zw. Gräfe ern Wattendorf, Groß- ziegendorf, Bojanäneh, zw. Wunkendorf u. ohnsig, um Görau (Ade). Zu 190. Arenaria serpyllifolia y: leptoclados: Burgberg zu a ae 132, area BEL Speickern(Hi!). Zu 194. S. pallida: Gebersdorf Zu 196. S. palustris ß: oidie: Kesselweiher b. Seligen- porten !! en (Krzr Zul97. S.graminea ß: latifolia: Igelsdorf s. Schwabach(!!Hi.). Zu 108 Mönchia erecta: 1824 b. Alterlangen (Elßmann). Zu 2 Cerastium enge m: Staffelberg, Giech- Teenie, Men (Ade). ricum Sprengel = (. brachypetalum L. var. Aendulosunt Koch: Stengel und Kelche mit weichen einfachen und mit Drüsenhaaren besetzt, sonst wie Keg log um. © Mai. Dietersdorf mit brachypetalum (Seh!) Zirndorf (Pr!) Het 4 Zu 203. C.semidecandrum f: monstroso — sterile F, Schultz — C. aherksale Cosson et Germain = f. hybrida Grenier: Blüten sehr klein, ohne Fruchtansatz: Unterasbach (Sch ! teste Hanakncchn) Kohlbuck b. Erlenstegen!! u 204. C. gl utinosum : Seitendorf gegen den dmaggn zu!! einher (BV.) Untersdorf (Sch!) Friesener Warte (Hz.) — abortivum Haußknecht: Blüten sehr klein, ohne Frucht- an BA: Frese (Sch! teste Haußknecht). Elatine Hydropiper L.: Stanzel nieder. Ba begenständie, langgestielt, der Blattstiel länger als die elliptische Spreite. Blüten sitzend oder sehr kurz- gestielt, 4zählig mit 8 Staubfäden, Kronblätter amen hufeisenförmig gekrümmt. © Juni-September. Teich- 3 ee ern 158 — 1100 — ränder. Dechsendorf (Ellw. 1786) Naßanger b. Lichtenfels (Ade, Gl!) 0.v.6. en idweiher b. Amberg 1% E. hexandra: e: terrestris A. Sehwarz: sehr. lerne Kara, mit akt einfachem, aufrechtem, n —5.mm hohem karminroten Stengel und meist nur einer Blüte, so als Massenvegetation auf trockenliegenden Weihern. — Kreben (Fseh !) Weiherhof b. Zirndorf «a, e!! zw. Sintmann u. Buch, um Hammersbach a, e!! ah ee Kara nn Arnshöch- stadt, Schmiedelberg a, ß Ne !) zw. Klebhe Gl! By (Hm!) Dechsendo ıf ß, € Hz.) Neunhof b. ichshau € (D) Ailibeck, a Ns Frensdorf e (Hz. Zu : sinastrum: bei Hammerbach !! in ter- N HERR, sowie in nahezu meterhoher a for beide Formen bis et blühend; — Klebhei Schmipdelberg, Nackendo Zu 209. Linum Branes die inneren sehr stumpfen Kelchblätter länger als die spitzen äußeren: Artelshofen 0) n. Weismain (Ade). — ie Angabe „Friesener Warte“ ist zu strei 2095 L. austriacum L.: alle ee abo gleichlang. spitz, sonst wie beschrieben: Friesener Mei an en Kalkbrüchen!! Kanaldamm bei er "Staffe berg (Hz.). Zu 2 . ecatharticum, sehr reduzierte einhlätige Form: im Moor = Deusmauer!! Zu 211. Radiola Iinoides: Mäbenberg (Klirm!) zw. Unter- si E ZaR: ler 1 5 Ph OS (Hin). er A Male Alice 3 erispa Heller & A.Schwarz: Blätter = er m oder etwas keiligem Grunde rund- lich, fünflappig, der Rand viellappig eingeschnitten, kraus: Hetzles (He!). Mi ai M. moschata: Leichendorf (Pf.) z bach u. h (Hi!) zw. Großreut u. Marienberg Krzr)), ee (D @y Creußen ir) Sufelberg (KIf.) — am Gräfholz bei Windsheim (Hi!). Zu orealis: Forsthof, Prinzregentenufer, Groß- reut ri Zu .M. Er ‚Luitpoldhain (Sch.) Feldweg n. d. Burg!! Zu M. verticillata: auf Schutt zw. Nürnberg u. Marienberg (M! a in Klaren kult.!! 2165. Althaea hirsuta 1 PR a ner b. Weismain BER (Ade) — zw. Windsheim u. Oberntief (m. F.). u 218. Hibiscus trionum: Stein, zw. Herrnhütte u. rer (F.). Zu 221. Hypericum perforatum: schmalblätterige Formen bilden er var. ß: angustifolium DÜ.: Kornburg UNS [3 re 159° (Seel!) Kirehfarrnbach !! — Velburg, Lungsdorf!! Bernheck (Zeidler!) Foguesgei 8, N . H. quadrangulum L.: die Form von Deckers- berg ar von Schinz als erosum Schinz var. punetatum Schinz bezeichnet, ebenso bei Ebensfeld (Höfer 221 + 222. H. perforatum + qu dran ngulum — H. commutatum Nolte: Sten Je vierkantig, ästig, Blätter eiförmig, stark uthellkingug: punktiert, kleiner als bei 222, Kelchblätter elliptisch, stumpf, an einzelnen Blüten bespitzt, so lang als der Fruchtknoten: Ottensoos (R!). 2 H. humifusum: auf Dge. b. Poppendorf u. ober Bichign im w. J. zw. Rinnenbrunn u. Königstein, Fischstein (D!) — bach, um Schornweisach, Lonnerstadt u. Höchstadt, Mühlhausen a, L whchenformen: zw. Rittersbach u. Unterheckenhofen, Brunnau ageı 225. H. pulchrum: Egelsbach, Uehlfeld, Fricken- höchstadt, Lonne rstadt gg. Nackendorf, Reichmannsdorf (Hm.) zw. Sambach u. Frensdorf, Mainberg (Hz.) — Russenbach b. Ebermann- stadt !! ee (Höfer Zu 230. cer campestre: ein alter großer Baum in Kirchröttnuh (Sehrzr. mp ar quinquefolia ; Sandgrube n. Erlenstegen (F.) = "Hang s. Her rg (Dürnhöfer). Zu Geranium Ba SR Orliehkeine Park (Hi! Martius). Zu 231. G. ie Tasghien nbach (Hi.) Bayreut (Beck) — mit weißer, violettgeaderter Blumenkrone: Bamberg (Hz.). Zu 233. G. palustre mit fast weißer Blumenkrone im Kroppachtal (HiN. Zu 234. G. ee Stein !! Sgpeaegir: (Krzr.) orf, um d. Stadt u. am Badweiher!! Lauf (Br.) eg, Eehualls Fo nel eim!! Fan Bamberg (!! Vill, Hz.) Bay t (DI) G Hechkröttendorf (Ade) u 234 + 238. G. pyrenaicum + pusilum = & kybeidem Haußknecht. Zu 235. G. sanguineum: zw. ara u. Groß- ea (Hi!) Erlau, Stegaurach (Pr.) — Hum tein, Sehotter- mühle u. gg. Moschendorf, Rabenstein!! Wästenstein } (Ade)- Serken- dorf (Hz.) Kleinziegenfelder Tal, Weismain (Ade). Zu 239. G. pusillum flore ab. am Bahndamm b. Schweinau (Sch.). Zu 242. G. Robertianum: die Form mit blutroten Kelchen u. weißen Kronblättern konnte nun von Prechtels- bauer auch auf d. Windberg zw. Rackenhofen u. Velburg sowie bei St. Collmann nachgewiesen werden. Es handelt Ach somit um en Par es 160 A eine konstante und weiter verbreitete Form, welche ich zu Ehren des hochverdienten Direktors der naturhistorischen Gesellschaft, Herrn Dr. med. Wilhelm Bernett, .als var. ß: Bernettii A, Schwarz een Zu 243. Erodium cieutariuı &: anthum 6. Beck: Kronblätter kaum länger ds der Kelch, Aunkel- oder heller rosa, selten weiß: f: leueanthum 6. Beck: so und zugleich in niederliegender, stark behaarter Form mit fast weißen Blüten auf Lehmboden bei Windsheim !! — ß: maeranthum 6. Beck: Kronblätter doppelt so lang als der Kelch, lila, En Grunde bärtig: so verbreitet, z. B. im a v. Nürnber nl: eorniculata: Platnersbergpark b. Erlen- stegen 2 8 Zu 248. Impatiens parviflora: Fürth an d. Vacher a Senabe % Hrlano an Er Ensl. E.) Burgberg (Ldgr.) u. Nürnber; Zu re: Berching!! Pommelsbrunn im Kirchhof ver- wildert (Philippine Schwar: h rd ron L.: Stengel niederliegend und klimmend ae aufrecht, mannshoch, Ausläufer tr eibend, ästig, kahl. Blätter dreizählig, kurzgestielt, Blättchen eiförmig, zugespitzt, ganzrandig oder grobkerbig gezähnt, das mittlere lang-, die seitlichen kurzgestielt. Blüten grünlich, oft purpurn geadert, in Rispen. Früchte rund- uch: 3° eiß, kahl. 5 Mai, Juni. Sehr giftiger Strauch aus Nord- ka. Verwildert an der Altenburg b. Bamberg (Hz.). 255. Genista germanica ändert: £: inermis Koch „ganz ohne Dornen“: bei Erlangen (Koch, Synops I. p- 178) — y: pallidiflora A. Schwarz: Blüten hell- schwefelgelb: so b. Ziegelstein!! während sie bei der typischen Form: a: typiea fast orangegelb sind. Zu 256. Sarothamnus ve ändert mit schwefel- gelben Blüten £: sulfureus A.Schw are ). Gibitzenhof (Sch!) zw. Tullnau u. Mögeldorf, zw. Spitalhof u. Schafhof!! Zu 2% Cytisus nigrieans: ö. vom ER Exerzier- . ser (m. F.) — Högelberg b. Holnstein!! Patal, Velburg (Pr!) zw. ernho dorf über Hin 1 Mutmannsreut, b. Volsbach, Eichig, Löhlitz!! Staffelberg, b. Kloster Langheim (Klf.) — Fantasiepark, Meyernberg!! Geigenreut (Br.). u Lupinus Kuna Der Anbau hat in den letzten Jahren enorm ae so von Pleinfeld bis Schwabach , Ausg Möhrendorf, von obertc über Baiersdorf nach Thurn!! vo Hansgö Wiesendorf über Hemmhofen bis Heroldsbach (Hm.) neuestens auch b. Henfenfeld (Hi.). Die Form mit hellschwefelgelben Blüten b. Rittersbach !! 1099 53 angustifolius : b. Ramsberg unter luteus, b. Georgens- gmünd “ gg. Mäbenberg kult. Ritters sbach unter luteus, Marquarts- olk kult., b. Roth auf "Behubrach zu kult. mit ß, Igelsdorf unter ‚ie : rg Knmersin kult., selbst auch von 8 ein ganzes Feld kult., zw. Korn u.d.Gla be Jerg en 1! ehem Tabyn- (Sch) nen Ur ie sbac h £, Lonnerstadt, die Samen werden hier als Kaffeesurrogat verwendet (Hm.) Holfeid (Hz). ; poly ‚phyllos: wird neuerdings in Jagdbezirken, denen a an net: he urden, ausgesät, z.B. b. Langenzenn, Hagenhofen b. Markt Erl h (Wörner!) Hirschhäuslein b. ‚Seisfeld (Hz.) und soll akellen nweise nie ıanpflanzungen von Wald bere ne werden; flore albo am B u ir Raneierbahnhof (m Zu 259. Ononis spin Mo örkof 98. Poppenwind: mit Uebergängen zu y!! im Aiuehlal. ch = Aisch‘ R. Sch.) Eckarts- mühle, Bug ( (Hz.) — £: b. Windsheim (Kfm!) Westhei eim (Pr.). Zu 260. . procurrens £: albiflora: zw. Büchenbach u. Kosbach !! Ranna- (Hi!) Siedamsdorf (Ad ” Zu 264. C. Medicago lupulina wird neuerdings im großen angebaut: Velburg (Pr.) Gikankebere a, Rupprechtstein, Kirchenreinbach, Buchhof!! — a ferner: Velburg gg. Lutzmannstein (Pr!) Lonnerstadt (Hm '). u 265. M. minima: auf Sand: ö. Neumarkt, Stein nach Gebersdorf, Fernabrück gg. Altenberg, Fürth unterm Zentralfriedhof, zw. Altendo tru Hz.) — Walters- _ =} und Si nnsbrunn, zw. Ob Pfaffenberg, Zaupenberg, Spanagles, Plankenstein, Neuhaus!! Burg- grub (Hz.) Drosendorf (Ade) Krögelstein, Staffelberg (Hz.). M. Aschersoniana Urban, der minima ziemlich ähnlich, während jedoch: bei dieser auf einer Fruchtwindung von der Bauchnaht nur 4—7 Nerven ausgehen, sind es bei dieser Art 7—10 Nerven. Stengel niederliegend und aufsteigend Rt An ı Blattstielen MOCHDRNE, Blättchen verkehrtherz- lanzettlich, stumpf- ERRER 6 ‚Heimat: ae Sandreut (Sch! 1905 t. Gräbner.). u M. arabica = A ‚Straßenböschung b. Sandreut b. Steimbäbl nik voriger (Sch. u M. denticulata: Me USER vorigen (Seh!). Zu 266. Melilotus altissimus- ist weiter verbreitet, ß am görg!! M. parviflorus Desfontaines = — M.indica (L.) Allioni. Blüten Seit, viel kleiner als bei offieinalis, Flügel so lang als der Kiel, kürzer als die Fahne. Blütentrauben dicht, a a 161 162 ER zuletzt verlängert. Hülsen fast kugelig, netzigrunzelig. Nebenblätter am Grunde schwachgezähnelt; Blättchen etwas gestutzt, die der. unteren Blätter verkehrteiförmig, die der ih länglichkeilig. © Wild in Südeuropa. Schnieg- ling S 6). HM. coeruleus verschleppt: Nordbahnhof (F. 1905) Donn- dorf = en ! Zu 269. Trifolium medium: auffallendes Vorkommen in rn Base b. Kleingsee! 694 272. T. el aaektre wi Schwarzii en Alomi bot. Zeitschr. 1909 N. 3 p. 33— Z T. alpestre: zw. St. Veit u. a w. Retze ee Er Wachholderberg b. Veitsbronn!! Unter Aare Lonnerstadt, Etzelkirchen, Medbach (Hm.) — zw. Simbach u. Eis- hnnsberg, Sulzbürg!! Lehm igberg b. Uetzing (Ade). Zu 273. T. ochroleucum: um ee Brunnau (Hi!) Untermimberg, zw.Veltersdorf u. Neunhof!! Herrnhütte (F.) Atzenhof, Ritzmannshof (M.) zw. Buschendorf u. Kirchfe ne Mühlbe sog he Burgstall!! um Lonnerstadt u. Höchstadt, eg Buch, Lem mühle (Hm.) Saltendorf!! u (Pr.) Seehö n (Hz.) zw. Ba Eee u. Seehof!! Leimershof (Martius) — Kader boten, Adelsbach en Unterwellitzleiten, Entenber er Offenhausen(Hi. )v.Engeltal n. Henfe Be a enberg (Hi.) Ehrenbürg (Hz.) Sta ckendorf (Vill). ©: onicum L.: Stengel kräftig, rauhhaarig. Blüten weißlich, heller als bei 273, in längeren, zylindrischen, einzelstehenden Blütenständen.: Teilblättchen länglich- RT, rauhhaarig. 9} Juli. Heimat: Südungarn. 1909 auf m Acker bei Velburg als Kulturversuch gebaut (Pr!). Zu 277. T. fragiferum : nn ar) zw. Kirch- farrnbach u. Inliner sc Meralie ch, Bruck, senbechhofen n. Gremsdorf u.v.da n. Medbach !! Pouimörstelden; Shwäubach (Hz. Forchheim ( nterweilersbach u. Reifenberg, v. Wiesentau zur Ehrenbürg!! Bruckertshof (m. F.) — vulsa Prechtels- bauer, der untere Teil des Blütenköpfchens abgerückt, sodaß 2 Köpfchen Übereimnunr stehen: Westheim b.Windsheim unter der Normalform (Pr Ti en. auf einem Acker zw. Hegendorf und dem schwarzen Brand (Hi!). Zu 280. T.hybridum: in der Lonnerstadter Gegend vielerorts ‚angebaut (Hm.). Zu 281. T. elegans: Labersricht!! v. Emskirchen bis Mühl- hausen u. Oesdorf (Hm.) Reitzendorf!! Zu 282. T.spadiceum: Ranna (D! Hi!) zw. Michelfeld u. Auerbach (He!) Stegaurach, Hauptsmoor (Hz.). Zu 286. Anthyllis Vulneraria: 8: alba L. mit gelblich- “ — 10 — 163 weißen Blüten in kleinen, aus nur 6—10 Blüten ey Köpfchen nach Sagorski in der Fränkisch. Schweiz (Hb. Bornmüiller). 288. Lotus regt im Dolomitbezirk auf Alluvium v. Neuhaus zur Finstermühle lega offieinalis: "Kelehzipfel aus dreieckigem Grunde pen länger als die Kelehröhre: verschleppt bei Forsthof u. am Westfriedhof aufgetreten (Sch.). @. bico issier et Haußknecht: Blütentraube locker. Kelchzipfel aus (dreieckigem Grunde pfriemlich, etwas kürzer als die Kelehröhre; Fahne intensiv blau, Flügel und Kiel weiß bis bläuli ch. 9} Juni— August. Zier- pflanze a N PRODERRIERS 1905 im Wald zw. Stein u. Gebersdorf aufgetreten !! u 289, Robinia Pseudacaeia: Sulzbürg, im Wald unter . Höheiberp, in den Bahneinschnitten b. Tyrolsberg u. Feucht wohl angepflanzt, zw. Pfeiferhütte u. Ochenbruck, viel b. Untermimberg, Halstell Oberferrieden, zw. Zollhaus u. d. Ringbahn, Se erd . Hermhütte, Bahneinschnitt zw. Fürth u . Unterfürberg, Kreppen- Hoi im Wald b. Eltersdorf, s. He ee !! — Kalkbruch b. Gräfenberg !! Zu 290. Astragalus Cicer: w. rg A ) — Wülz- burg (Br.): Waltersberg!! um Velburg (Pr.) St. Lampert, Patters- hofe ofen ‚ Kastl, Bernhof, W Bere ! n Stallba u. Pommelsbrunn, Chened (M.) Hubirg (He.) Kleed Hil) U essindsishanke zw. Klaus- stein u. Sauerhof, pi ankenstein! Mi ee in (Hz.) Greifenstein, ZW. ekendorf u. Bru n, um Hochstal!! Stammberg (Hz.) Burglesau a) Stübig” (Hz) ı um Dürrnwasserlos u. nach Krögelhof !! Kaider (Hz.) Horschdorf (Höfer) von Weißbrehm z. Lehmigberg!! Kötteler Grund, Kaspauer, Kröttenstein, Schammendorf, zw. Krassach u. Weismain (Ade). Zu 292. A.arenarius: Fischleinsberg b. Wendelstein (V.!!) Unterasbach u. Stein (He.) Bahnhof Stein!! Gebersdorf gg. Großreut (Sch.) 292}. Goronilla vaginalis Lamarek. Stengel halb- uergen aufsteigend, zur Blütezeit gutfingerhoch. Blättchen meist zu 11, kreisrund bis verkehrteiförmig, bläulich- grün, ae was dicklich, das unterste Paar 5 Grunde des ar entfernt, in * Neben blätter gelb, zu 6—10. P. Mai, Juni. Auf Dolomitfelsen zw. Treunitz u. Wiesentfels (Ade). Zu 294. C.v rin: Bei iolarea Bri Pe ee länglicher Die a een Blüten öffnen sich nicht so weit as beimTypus un 164 N (wenigstens bei uns) ab — also wohl eine südliche, nur mit fremden Samen eingeführte Rasse. Seit 2 Jahre in einem Linsenacker bei Velburg (Pr!). Zu 295 Ornithopus perpusillus: Fischleinsberg b. Wendelstein (V.). Zu O. sativus: Roth!! Perredsen Clarsbach (Schrzr.) an d. eh zw. Weiherhof u. Zirndorf (Abraham) Rangierbahnhof, Bären- schanze typisch u. fl. albo!! ueber ne ern !) Bahneinschnitt hinter Fiegehitein (Sch. Hi ‚„Vorra(D!)B (Beck) — angebaut als Futter- pflanze zw.Untermainbach u. Tgelsdorf b. Schwahachi! ji a (Ade). Zu 298. Vieia dumetorum: auch b . Burgthann u. Wallers- berg auf rhaetischem nn. um nun Bun !) Pomelsb unn = ) u er Höhe, zw. Enz ı. Östernohe, = erg selbach !! zw . Retter u. Ünterveilrsbach (Hz.) z cn ee N; Druidenbe Lange Meil b. Kaueriheken, Senftenb yerg, Pos erg!! Schl loßberg b. Geisfeld, Michelsberger hl A Gügel, Teisental (Vill) Ziegenfelder Tal, Kötteler Grund ( Zu: 300%: V. venuifoli, a: Eyoica Ascherson et Gräbner auch n. Harenzhofen, v. Velburg gg. Deusmauer u. bis er überall, o- 88. d. König-Otto- Höhle, um Richthof, w. Albertshofen u. Freischweibach u. v. da nach Ben Ummels- dorf u. über den Dürrling zur Hirte ei überall, zw. Mühlhausen u. . Bursstall, Wolfersdorf, Thürnsnacht, nn Engelsberg m Hellberg, Pfaffenhofen, v. Bra bis Niesas !! zw. Rinnenbrunn u. Eschenfelden (Br.) Staffelberg (Ade). — 3: latifolia Lange: Blättehen breiter als bei «a, länglich bis ovallanzettlich, öfter stärker behaart, Blütentrauben lockerer : Cordigast(Hz!). Zu 301. ne haar hat infolge Anbaues und rascher Ein- bürgerung sehr a eitung zugenommen. fl. alb. zw. Unterfarrn- bach u. Ritzma De Gina !! Erlau (Pr.). Zu 302. V. varia Hos ER a cens: zw. St. Veit u. Pleinfeld, Roth!! Heilsbronn E v)J um Kriegenbronn u. Frauenaurach, Bur urgstall!! Spardorf (Sch), "elehhei im, Krausenbech- hofen, Gottesgab, um Lonnerstadt, auch fl. alb. um Höchstadt, Wiesen- dorf (Hm.) Wildensorg (Hz.) — Voggental, um Deusmauer gg. Vel- burg wie gg. Oberwiesenacker, auch auf Dürrn zu, Trautmannshofen, Dietrichstein, Engelsberg u. gg. Hellberg, Um melsdorf, viel b. Kas stl u. Lautrach,_ Brunn, Niesas, um Massönkuf; Poppberg!! Alfeld (Ebers!) u. über Otzenberg ins Kirchtal, Proßberg, v. Engeltal über üttenbae inter- Rüblan : ; bermannstadt nach Streitberg, Störnhof, a gshof, Morit Hollenberg, Rabenstein, Kane nloh !! — verschle eppt bei d. He Trahütte!! V.saepium y: ochrole we en b. Pommers- Zu 303. felden er, J, Helfenberg, \ Velburg (Pr.) Hollenberg!! annonica: Blindenanstalt Er (F}) ee! x Ritzmannhet ß (Sehrzr.) Zentbechhofen &# (Hm.) Ehrenbürg (Hz w. Frie u. Strullendorf (Hz.) Altenburg gg. W ildensorg (Hi) — Külsheim! ß (Se.) Gräfwasen b. Windsheim £ (Hi)). — 1107 — 165 V. lutea L.: Blüten einzeln oder zu zweien. Kelch- zähne rer die oberen zwei sehr kurz; Kronen hell- gelb, Fahne kahl: Hülsen rauhhaarig, die Haa are auf einem starken Knötchen sitzend. nz bis lineal, stumpf: © Juni, Juli. Unter der Saa n Schnzl. u. Frkh. s a Ellinger Wald bei Weimersheim er en seit 3 Jahren ar nieder (M! Zu ativa Re um Velburg u. Kastl viel gebaut !! wäißhlähend: f: alba Beck = albiflora Rouy: bei Harenz- hofen!! mit weißgelber Blüte: b. Richthofen am Habsberg, z. Ummelsdorf u. Kastl!! u 306. V. lathyroides: Kohlbuck b. Erlenstegen!! Stadeln (A.Rdl!) Seehof b.Bamberg (Hz.).— 9: angustifolia Re . RE meist höher u. kräftig Unterheckenhof: zw. Neuwerk u. Stein !! St. Jobst (Sch) Zu V.F abis: = auch “ K gebaut!! V. narbonnensis L.: der V. Faba ähnlich, aber der Stengel meist weniger stark, ne Blätter mit Wickel- ranken. Blütentrauben kurz, 2—6 blütig, dunkelpurpurn oder buntfarbig, Hülsen pergamentartig, auf den Kanten ah auf den Flächen ebenso oder glatt u. glänzend. @ Mai, Juni. 1905 auf einem Brachfeld an der Ehrenbürg (Hz.). u 307. Ervum pisiforme: Klingenhof (Sch.) am kleinen Hansgörg (Hi.) Eschenbach (M.) Geisberg b. Oberrüsselbach !! v. Igens- = dorf z. Lindelberg (Hi.) zw. Leutenbach ud; ge ZW. Hetzels- lber: dorf u. Wennberk zw. Eberhardstein u. Morschreu ’. Wartleite u. Streitberg, ö. - Leidingshof! Neudorf b. Muggenor, Too s (Hrw. wen.) ober Reifenberg, s. d. Jägersburg!! Lange Meil b. Eggols Bee (Hz.) en rggrub, ill b. Geisfeld, zw. Meikendorf u u. "Lohn orf, 'Gän sberg, , $taı Dornig!! Lehmental (Ade) v. Altendorf z. Cordigst! "Rote (Hz.) Kaspaur, ER Görau (Ade) Kasendorf ( E. silvaticum : die ker Form auch bei Hollenberg N Zu 309. E. cassubicum: Högelberg b. ei Ohr- waschel (Hi.) zw. Reifenberg u. Russenbach im Dogger!! Ba Frimmersdorf, Friekenhöchstadt, zw. Buchfeld u. Ailsbach, en stadt, zw. Medbach u. Kieferndorf (Hm.) Pommersfelden (m. köst (Hz.) u as, hhofen (!! u.a.) zw. Großbuchfeld u. Seußling Mainbersg, Dis elberg, Tiergarten b. Strulle ndorf, Friesen: Schloßberg bei Geisfeid (Hz.) er (Hi) Breitenenßhh rat in) Staffelberg (Hz.). — f: graeile Reinsch: ziemlich kahle, wenigblütige Form: am en # en (Reinsch!). Zu 310. E. hirsutum: pet Gottesgah, Friekenhöchstadt, Warmersdorf ( 166 — 1108. — u 311. E. tetraspermum /: tenue: Obersachsen, Birn- baum, a Lonnerstadt (Hm Zu E. Ervilia: Accker b. Velburg (Pr.). Zu 313. Pisum vulgare, eine Form mit einfarbig roter Blüte: zw. d. Ziegelhütte und Trockau !! Zu 314. eier age Schloßberg b. ee Sale Mile g (Pr!) zw. Heuchling u. Bürtel (M.) zw. Schnieg- ung u. St. Joh is (Seh) Nordbahuhe f (F) zw. Herrnhütte u. Spital- f (Gr.) Merimelsdnet (Hö 20.215. L; Nissol: n. Lonnerstadt (Hm!) — am engen Tal bei Artelshofen ( u 316. L. tuberosus: auf Süßwasserkalk b. Rittersbach!! Ku Unterfürerg, Hi!) Dürrenfarrnbach !! BERN rg ; H Ss Adel u. Seehof, s 3 auch im Kire ahorner Hhskensel u. zw. Rabe u. Sauerhof!! Zu 317. Eibeiages P: age: ehrind b. Fürth (m. F.) Mertiebörg (Kızl. Zu gg L. hirsutus: Heidecker Schloßberg (Schneid) Ernhofe Al Itdorf (Anna Braun!) zw. Rollbofen u: Kersbach!! ZW. Klönsendeibach u. Schellenberg (Hi.) Memmelsdorf (Höfer) — verschleppt am Westfriedhof (Seh.) u. Nordbahnhof (F.). — Aendert: P: Solerederi A. Schwarz — zu Ehren des hochverdienten a ee Dr. Hans Solereder in Erlangen benannt. — Blütenstand nes auf a so langen platyhylos Retzius — 320a im Nachtrag: Bronnamberg rzr.), iereieise Reinholdshöhe!! Behringersdorf (Sch!) w. Bean Zu 399, En vernus. eg a: latifolius Rouy: Blätter groß, oval: so h — ß: angustifolius Rouy: Blätter klein, schule. reihe sehr lang zugespitzt: an der Straße nach Heroldsberg (Sch !) ö.v.G. Mariahilfberg b. Amberg (Binsfeld). — (y: gracilis Koch: Blätter lineallanzettlich bis fast lineal. Blüten kleiner, so im Gebiet noch nicht beobachtet, denn die Schattenform vom Schmausenbuck !! gehört nicht hieher, 1 u breitblätterig ist.) — 8: albi- florus: zw. Hansgörg u. Glatzenstein!! am langen Stein b. Artels- hofen (B.) zw. Weihersm Ei u. Waßmannsmühle (Ade). — &: TOSEUS Bee een zw. Hansgörg u. Glatzenstein !! L. niger: Högelberg b. Holnstein!! Sperlasberg b. Veiburg En Zw. ER, u. d. langen Tal, er » — . 19 — 167 Eggolsheim!! Friesener W arte, Schloßberg > Geisfeld, Bruderwald (Hz.) Schwabtal, Köttel bis Görau mehrmal BR u 324. L. montanus. Die axiaanbete Form von ß mit längeren, fast linealen, an den oberen Blättern fast pfriemenförmigen Teilblättchen ist 5%: angustissimus Rouy: zw. Ratsberg u. Marloffstein (Hi!) Erlau (Pr). 325 — 326. Prunus spinosa L. + insititia L.: ö. v.G.: zw. Erzberg u. Eisberg b. Amberg (Kfm!). u 552. Aruncus silvester: Spa ne Adlitz (Klf.) Stammberg (Hz.) Leimershof ra Salamander I b. Ecekersdorf b. Bayreut, Zultenberg, zw. Gör. eut, Maar (Ade). Zu 337. Rubus Tdsans ellträchtig: verschleppt am rar (Sch). 335 R. caesius + Idaeus: Gerasmühle a Danach Weißmkintal b. Erlach (Ade). Zu 338. R. subereetus: zw. Bart u. Prackenfels er) ee Simonshofen, König ern Kriegenbrunn (Pr!) orner Ailers Bürgerwald b. Höc aha im) auf den das Kirchahorner Linken ‚imschliße nden Doggerh zw. Poppendorf u. Hinter- klee Volsbach u. E ehlkunhle, zw. Volsbach u. Neusig!!' a (Ade). Zu 339. R. plieatus, f: rosulentus P. J. Mül sbelee Schattenform mit ziemlich flachen Alarm !! Dutzendteich (Kfm!) Zu: SIR suleatus: ” Grünsbergu. Prackenfels, Ludwigs- höhe ..b. Lauf (Schrar) Spardorft (Hi!) zw. Uehlfeld u. Frimmers dorf, Lonnerstadt (Hm.) Dörfles b. Weismain (Ade) — subsp. Vestii Focke: Blätter groß, Blättchen ungleich tief- buchtig gesägt, unterseits dünnfilzig. Blütenstand häufig rispig, Kelehblätter außen graufilzig zottig, an der Blüte und Frucht zurückgeschlagen: alte Feste (Schrzr!). 341}. R. cearpinifolius Wake: hochwüchsig, Schößling” hochbogig, kantig, nach 0 tig, un- verzweigt, zerstreut behaart bis fast Ka. Stacheln ziemlich zahlreich, gleichmäßig verteilt, fast gerade, gelblich. Blätter Sefingert 5zählig, die unteren Seitenblättchen etwas aarig, die jüngeren oft etwas fi zugespitzt; Blattstiel nerkeits flach. rispig, unten locker, gegen die Spitze dicht. Achse und. Blitenstile abstehend behaart, meist mit zahlreichen, e Dr. Friedrichsen ar yannesee et Holzfuß, Banpnt. RR Scherz a a Dr. ebeanskr. — tf teste 168 — 1110 — ünter den Blüten gehäuften Stacheln. Kelchblätter außen augrün, dichtbehaart, an der Blüte zurückgeschlagen. Kronblätter mittelgroß, weiß; Staubfäden die Griffel überragend. ®% Juli. Waldränder. Krottensse ff (Pr!). Zu 342—344. R.thyrsoideus Wimmer im Sinne der Bearbeitung durch W. ©. Focke in Ascherson und Gräbner, Synopsis, VI, umfaßt die drei Subspecies ee en und elatior. 342. ssp. ecandicans: zw. Grünsberg u. Prackenfels, Steinbrüche b. Rückersdorf (Schrzr.). Zu 343. ssp. thyrsanthus: Sperlasberg, Eichelberg, Kühbügel u. Richterhof b. Velburg OD) (Pr!) zw. Grünsberg u. Prackenfels, zw. Weinhof u. BER (Schrzr) zw. Schnaid u. a SARANGRE, Weismain (Ade). sp. R. phyllostachys P. J. Müller: Schößling bis weit hinauf gefurcht, behaart. Blättchen nach vorn zu mit seichten ausgeschweiften Einbuchtungen, dazwischen gleichmäßig und nicht tief gesägt, sonst wie Nürnberg, Ludwigshöhe b. Lauf, Alfalter (Schrzr.). scheidungsmerkmal angegeben: Blättchen nach vorn tief- und scharfgesägt, ET RALEEN phombisch-ellipisch: i Sperlasberg b. Velburg ** Zu 345. R. ee zw. Nürnberg u. Heroldsberg (Kfm!). 350 + 345. R. ken us Amen Rocken- tt (Hi) brunn, Schönberg, Steinbruch zw. da u. Lau 345}. ee Libert: "Wuchs u. d. schmale Blütenstand wie bei thyrsoideus. Blätter gefingert 5 zählig, Blättehen klein, lederig, oberseits fast kahl, unterseits durch dichten weichen, fast sammetigen Filz grau oder weißgrau, Endblättchen kaum doppelt so lang. als sein Stielehen, breitelliptisch oder rund, kurz zugespitzt, eh „Seitenblättehen ‚kurz gestielt. 8 Juli. Gebüsche. Ludwigshöhe b. en hrzr. 46. = macrostemon Focke —= R. hedycarpus Focke ssp. maerostemon Focke: alte Feste Hel) -Lauf *** (Sehrzr.) Baiersdorf n. Weismain (Ade u 348. R. bifrons: Patal, Ne elburg (Pr.) Helfenberg, Form mit zentral a age. Blättehen + (Pr.) Kruppach (Hi e Weiente n (Schrzr!). ee Weihe et Nees, dem bifrons nahestehend. Schößling mit langen kräftigen, fast a a A ae a 289 geraden, EN Stacheln, Blätter 3zählig u. un- vollkommen 5 5zähli a.ausgerundetem Grunde fast rundlich, ee gespitzt. b Juli. Schönberg *** (Schrzr.). Zu 349. R. villicaulis: ö. Neumarkt, Altdorf, Grünsberg, Öchenbruck (Schrzr!) zw. Rötenbach u. Teen Lauf s. tr (Hi!) Eibach Br) Geutenreut, Döllnitz (Ade). 349}. R. Gremlii Focke: Schößlinge niederbogig, hingestreckt, kantig, behaart, mit rückwärtsgeneigten Stacheln, Stieldrüsen und Stae heicheh besetzt. Blätter fußförmig, 5zählig mit 3zähligen gemischt. Blättchen sehr ungleich grob- und scharfgesägt, tie grün, baaazh Endblättehen eiförmig oder eilänglie abgerundetem oder ausgerandetem Grund, lang Es Blütenstand schmal; Achsen desselben zerstreut nadel- stachelig und meist spärlich stieldrüsig. Kelchblätter diehtgraufilzig, zurückgeschlagen. Staubblätter die Griffel kaum überragend. 5 Juli. Bergwälder., Velburg ? (Pr!) ö. Neumarkt ? Er ee ee eg. Trockau ff !! R. erophyllus: Kalchreut, Kleingschaidt, er (Schrzr nr R. tomentosus: Sperlasberg b. Velburg (Pr!) Nonhaus wr „Plech zu (He!). R. Sprengelii: Winkelhaid, zw. Weinhof u. Luders- heim ehr), Nach der Gruppe Adenophori ist einzuschalten: VIa Vestiti. Schößling verwirrt-zottig behaart. Blattunterfläche weichhaarig. Stieldrüsen vorhanden. Endblättehen rund- lich Me elliptisch. R. Menkei Weihe et Nees: niedrig, Tracht der ee (IX), Stächeln etwas ungleich, auch Stachelchen, Drüsenborsten und re vorhanden. Bei ssp.: oblongifolius (P. J. Müller) Focke: der Schößling niederliegend, ee kletternd, on kantig, filzig-zottig. Blätter 3zählig mit unvollständig 5zähligen gemischt. Blättchen gleichmäßig oder ungleich grobgesägt, oberseits wenig behaart, unter- seits weichhaarig, jung selbst graufilzig, Endblättcehen aus gestutztem Grund verkehrteiförmig mit Schmaler, plötzlich aufgesetzter Spitze Blütenstand‘ mäßig entwickelt, Achsen filzig-zottig mit. ungleichen Stieldrüsen u. Nadelstacheln. Kronblätter weiß, - 170° dr. nicht groß, Staubblätter die BE De b Juli. Z wiächeh Langheim u u. Roth sowie Geutenreut bei Weismain (Ade). Zu > rudis; Kohle u. ee um Velburg & Sieh lea zw. Grünsberg u. Prackenfels, Ludwigshöhe auf (Schrzr.) zw. Scha hot. u. Heroldsbeng ! Lonnerstadt ft (Hm ir Solln- berg (Schrzr.) n. Weismain (Ade Zu 355. R. Ra dh la: ©. age (Schrzr.) Gerasmühle . (Kfm.) Ottensoos gg. Wei genhofen (Z.) zw. Obersachsen u. Kalten- Sein a. rreichenbach, Boxhrunn, Sichartahof, Frimmersdorf (Hm.) b. Lonnerst adt tf (Hm!) Kregelmark (Hm.) Erlau (Pr!) Sllberg sr ae Geutenreuter Berg (Ade\. ; RB. Re Weihe et Nees, ssp. tereticaulis Pıid "Hahır- Schößling kriechend, dünn, dieht filzigzottig, stieldrüsig, auf dem Durchschnitt rundlich. Blätter fast immer 3zählig, schlaff, End- blättehen elliptisch. Blütenstand zusammengesetzt, oft reich entwickelt, mit ziemlich langen dünnen Blütenstielen u. klei weißen Blüten, Achsen diehtfilzig mit zerstreuten, sehr feinen Stacheln, Stieldrüsen meist im Filz verborgen. 5 Juli. Ludwigshöhe b. Lauf *** (Sehrzr.\. 355}. R. pallidus Weihe et Nees: von Radula en durch die am Schößling und namentlich im Blütenstande schwachen Stacheln. Endblättchen aus herz- förmigem Grunde eiförmig. lang zugespitzt, die Blättchen ungleich grobgesägt; längere Stachelborsten und Drüsen- borsten fast nur am Grunde des Blütenstandes. Staub- blätter die fast immer purpurnen Griffel etwas über- ragend, Fruchtknoten kahl, Blütenstiele dünn. Schößling ndlich, oberwärts flachseitig kantig, ziemlich dieht behaart. #5 Juli. Moritzberg, auf Dogger (Schrzr.). Bei den Hystrices und vor 356 ist einzuschalten: 5 356. R. rosaceus Weihe et Nees: Schößling niederliegend, Tiemfich rk lockerbehaart oder kahl, rotbraun mit ungleichen Stieldrüsen und Stichelchen und kräftigen, plötzlich Year rückwärts geneigten Stacheln. Blätter 3- u. 5zählig, Blättchen dunkelgrün, ziemlich groß, flach, breit, ungleich grobgesägt, unterseits auf den Nerven behaart, ohne Stern- filz; Endblättchen aus herzförmigem Grunde rundlich oder breitelliptisch, ziemlich lang zugespitzt, Blütenstand kurz, ausgebreitet, sparrig, mit unten 3-, oben 1 blütigen, rechtw inkelig abstehenden, graufilzigen, mit langen Stiel- (lrüsen, Borsten und Nadelstacheln besetzten Aesten; ee 171 Blüten lebhaft rosa, ziemlich klein; Kelchblätter graugrün, rotborstig, zur Blütezeit zurückgeschlagen, später abstehend; Staubblätter die Griffel überragend, Fruchtknoten kahl, #% Juli. Alfalter *** (Schrzr.). Zu 356. R. Köhleri: Steinbrüche b. Rückersdorf, Alfalter (Schrzr.). 561. R. apricus Wimmer: Mittelform zw. R. Köhleri u. R. hirtus. Stacheln schwächer Drüsenborsten und Drüsen mehr gedrängt als bei Köhleri. Blätter 3- und 5zählig. Kelchblätter zuletzt aufrecht. ® Juli. Waldabhänge. Glaserberg b. Kor nb urg (Kfm!) Der (Schrzr!) Tennenlohe ff (Hi!) ee nr (Schrzr.) n. Weismain (Ade N: j R. Schleicheri: Sophienquelle, zw. Weinhof u. Ludersheim, n. Lauf (Schrzr.) Doggerhochstraße im Langweilwald b. Volsbach !! as (Ade 2U 308... BR, Bavaricus wird in der Synopsis zu Köhleri gezogen und ist wen zu ee R. Köhleri Weihe et Nees, ssp. Bav s Focke: Sperlasberg ***, Höllenbrand # u. Kühbügel *** b. ehr (Pr!). — Aendert: R. Stern Sabransky (nova species hybrida = R. Bavarieus + caesius Sabransky — 358 + 365): REN x zu den Corylifolüs Sibeländulosie Focke in Asch. Gr. Syn. p. 625 und zwar in die Nähe von R. ortha- canthus Sehlörig, unterscheidet sich diese Form von diesen durch die sehr zahlreichen, kräftigeren, horizontal ab- stehenden, am Grunde purpurn gefärbten Nadelstacheln der Blütenachse und die rundlichen Mittelblättchen. Die Bewehrung der Blütenachse erinnert stark an R. Bavari- cus, in dessen Gebiet die Pflanze vorkommt“ eb Eichelberg + (Pr.!) u. Höllenbrand # b. Velburg (Kfm. a Be R. Bellardii: zw. Ramsberg u. RES (Hi.) . este u. Dambach, Haid auf Heroldsberg zu!! Sophien- quelle (el ) zw '. Grünsberg u. Prackenfels, Ludwigshöhe u = ne laobe (Pr.) Höllenbrand!! u. = St. Collmann (Pr!) ö. Neu- 360. R. serpens: En mn *** (in der Form acieularis Progel) u. Eselt bei Velburg (Pr!) Ludersheim (Schrzr!) Fischbrunn gg. d. Kastell #f (Hi!) Sollnberg (Schrzr.) Ziegenfelder Tal, um he enge: (Ade). R. lividus 6. Braun: dem R. serpens nahe stehend, ae von demselben had durch stärkere 4 Schößlinge und längere Drüsen. Blätter unterseits schön hechtgrün: B Juli. Föhrenwald bei Rötenbach bei Lauf cc N). 361. R. incultus Wirtgen = R. viridis Kalten- ae ssp.ineultus Focke: zw. (iishere u. Prackenfels (Schrzr!) Buchfeld b. tee (Hm!) zw. en u. Bayreut, Geuten- reuter Berg, me n. Weismain Zu 362. R. Biror Waldstein, et Kitaibel, ssp. eu- hirtus Focke: rotdrüsig, Staubblätter die Griffel über- ragend. Endblättchen etwa dreimal länger als sein Stiel- chen, meist eiförmig, zugespitzt, Bezahnung oft grob: um Velbur rg am Hauenstein, Sperlasberg, Esel, Dande rsdorf, Bruder- berg, St. Wolfgang u. Krumpenwien f (Pr!) Schönberg *** (Schrzr.) Krottensee f (Pr y Walsdorf bei Bamberg # in der Abänderung: chamaemorifolius Sabransky (Pr!) — ssp. Hareynieus Focke — Hercynieus 6. Braun: Endblättehen etwa doppelt so lang als sein Stielchen, rundlich, fast gleich- mäßig kleingesägt, sonst wie 362: Rückersdorf (Schrzr!) — =. Güntheri Focke = 363. R. Güntheri Weihe et Nees. ssp. Kaltenbachii Metsch: schwarzrotdrüsig, Staub- blätter die meistens roten Griffel überragend, entwickelte Blütenstände locker, nickend oder hängend. Blüten größer als bei Güntheri: zw. Weinhof u. Ludersheim, Schönberg (Schrzr!) Geutenreuter Wald, n. Weismain (Ade). 34. R. rivularis P. J. Müller et Wirtgen: Schößling dieht behaart. Blätter mittelgroß, länglich, beiderseits zerstreut behaart. Blütenstand reichblütig, die Achsen abstehend behaart, erg dicht mit Velburg u. Krumpe Ah ei egen die König -Otto-Höhle “- (Pr.) Fi ischleinsberg b. Wendelstein !! überhaupt. im Reichswald nicht selten, a ern ih Lauf*** (Schrz neoli, welche Focke ans Ausdehnung auf die XI. raid: Caesii: Corylifolii nennt, ist einzuschalten: Xa. Sub-Idaei. Schößlinge stielrund oder nur oben undeutlich kantig, stark bereift, Stacheln klein, ziemlich gleichartig. End- blättehen oder Seitenblättehen oft geteilt. Früchte meist schwarzrot. 1 2 ruinosus Arrhenius: .. rings um den Stengel der Schößlinge zerstreut, kegelig oder pfriemlich, oft schwarzviolett; Biichirhen spär lich oder — 115 — 173 fehlend. Blätter 3zählig oder gefingert 5- und selbst 7zählig oder gefiedert 5- und 7zählig, unterseits weichhaarig, Blättehen mit den Rändern sich deckend, das Endblättchen aus breitherzförmigem Grunde eiförmigbisrundlich. Nebenblätter lineallanzettlich. Blüten meist Br Kronblätter weiß, breiteiförmig. Früchte schwarzr 5 Juni, Juli. W alätänder: Höhenberg (Schrzr!) Weismain CAde e). Xb. Sub-Glandulosi. Schößling oberwärts mehr oder minder deutlich kantig, ungleich stachelig, borstig und drüsenreich. Blüten- stand meist ungleichnadelstachelig. Tracht wie hirtus oder Köhleri. 3641. R. oreogiton Focke: Tracht des R. Köhleri. Schößling nach oben zu stumpfkantig, kaum behaart, mit zahlreichen ungleichen pfriemlichen oder Innzeniehen Stacheln, Drüsenborsten und Stieldrüsen. Blätter vor- wiegend 5zählig, Blättehen ungleich kleingesägt, Endblättehen herzeiförmig, zugespitzt. Blütenstand locker mit verlängerten, entfernten unteren Aestchen, fast eben- sträußig endigend, Achsen dicht nadelstachelig und un- gleichdrüsig; Blüten groß, weiß. selten rosa. Staubfäden die Griffel überragend; Kelchblätter außen graugrün, nach dem Verblühen aufrecht. ® Juli. Waldrand zw. Stein u. Gebersdorf ft !! 3644. R. pseudopsis Gremli: Schößling kahl oder spärlich behaart. Stacheln sehr ungleich, teilweise sichelig. Blättehen ungleich tiefgesägt, Endblättchen eilänglich, breitzugespitzt. Blütenstand durehblättert, sonst wie bei vorigem. Kronblätter a meist rötlich. ® Juli. Wald auf dem Esel bei Velburg f . Sub- a Schößling oberwärts kantig, Stachel kantenständig. Blattunterfläche u Blättehen mäßig tief- oder kleingesägt. 364. R. nem osus. Hayne — 364. R. dumetorum 5° Dr. Weihe: Stach ein, mit oder ohne Stieldrüsen. elle überwiegend -5 zählig, Endblättehen breitelliptisch bis herzeiförmig. Blütenstand locker, fast ebensträußig; Achsen mit Stiel- drüsen. Kronblätter groß, rundlich, Staubgefäße griffelhoch: m Thoner Keller, Lindelberg gg. Igensdorf a ) Eine sehr schön tiefrosa blühende Form: Weißenbrunn ft !! divergens 4* 174 — 116 — Neumann: Schößling niedrigbogig, stumpfkantig mit gleichartigen kräftigen Stacheln, wenig behaart, oft mit zerstreuten kurzen Stieldrüsen. Blätter meist 5 zählig. Blättehen ungleich sägezähnig, kurz zugespitzt, jung unter- seits graufilzig, später meist grün, angedrückt behaart. Staubbeutel behaart: ug b. Kasendorf, Buchau, Dörfles, - Geutenreut, Weismain, Cordigast (Ade). — ssp. R. serrulatus Lindeberg: Stacheln des "Schößlings kräftig. Blättchen kleingesägt, unterseits auch in der Jugend grün, End- blättchen aus ausgerandetem Grunde rundlich oder ellip- tisch, mit kurzer aufgesetzter Spitze. Blütenstand oft traubig, Kronblätter schön rosa. Staubbeutel unbehaart: Schönberg *** (Schrzr.). Xd. Sub-Thyrsoidei. - Schößling oberwärts kantig, a kantenständig. Blättchen re ee ‚ Blütenstand schm 364; R. Lase ocke: Schößling HLE etwas bereift, wenig ee ri Blätter 3- und 5 zählig, Blättchen klein, grob- und oft eingeschnitten gesägt, in der Jugend graufilzig, Endblättchen rhombischelliptisch. Blütenstand verlängert, zuweilen einfach traubig, Achsen angedrückt filzig: ® Juli. Sperlasberg u. Eichelberg b. Velburg f (Pr!) Niesten (Ade). — ssp. R. Gothieus Friedrichsen: Blütenstand meist kürzer und lockerer als bei vorigem. Blätter auch jung unterseits kaum filzig, Endblättehen aus eiförmigem Grunde v.d. Mitte an allmählich zugespitzt. Pflanze yec reich an Stieldrüsen: Cordigast, Geuten- reuter Wald (Ade). e. Subdiscolores. S Se oberwärts ‚kantig. Blättehen mäßig tief- oder kleinges in der Jugend graufilzig, En Hintahen breitherzförmig oder rundlich. 364;. R. cor Araber Smith: Schößlinge kräftig, ziemlich gedrungen. Blüten ansehnlich, Kelehblätter grau- bis weißfilzig, Kronblätter rundlich, Staubblätter eriffelh oder höher. — ssp. R. eu-corylifolius Focke: Schößling rundlich, nach der Spitze zu stumpfkantig. kaum behaart, mit vereinzelten Stieldrüsen und Stachelhöckern besetzt, — 41H r— 175 bereift, oft rotangelaufen, Stacheln zerstreut, fast gleich. Nebenblätter fast. lineal. Blättchen sich mit den Rändern deckend, am Rande oft etwas wellig, Endblättchen aus herzförmigem Grunde rundlich oder breiteiförmig; hiezu: . eallianthus Focke: Blätter meist fußförmig, 5 zählig, Blättehen unregelmäßig gezähnt, unterseits weichhaarig, Endblättchen rundlich mit mehr oder minder ausgerandetem Grund, kurz zugespitzt. Blütenstand unregelmäßig zu- sammengesetzt mit kurzem, blattlosem Gipfel. Achsen kurzfilzig, oft mit zerstreuten Stieldrüsen und fast geraden Stacheln, Kronblätter breitelliptisch, groß, rosa: Sperlasberg b. Velburg t (Pr). — ssp. Wahlbergiüi. Arrhenins, unter 365 +45 343 aufgeführt: zw. d. Schanz u. Neustädtlein am Forst, 3 ne Tal, Geutenreuter Forst, Dörfles (Ade). 365 + 351. R. caesius + tomentosus: Sperlas- berg b. Velbı urg, Brunnenholz b, er T Ar Wachendorf fr (Schm !) zw. Schafhof u. d. Haid bei Heroldsber uR. Er Tüchersfeld, nehmt Zu 366. _R. saxatilis: Brunner Berg (Br.) Staatswald b. Lonnerstadt, Bürgerwald b. Höchstadt, een rf (Hm.) zw. Med- bach u. Kiefe rndorf, mg !! — b. Glashütten auf Eisensand- ee. am Eingang r Höhle > auponbeng mit bis-2 Meter ee her. zabhängenden. Ausläufern ia vosen: eine Monstrositas mit 5 Teil- blättchen Tonabane n. Velburg = Zu 367 + 368. F. esca —+ moschata: Münchszell, zw. Ellenbach u. Deckersberg'!! Armstein, Weismain (Ade). Zu a im Keuper: Rummelsberg, um Dehnberg !! Obersachsen, Sen .ndo rf, renigargt. Weingardgreut, Nackendorf (Hm.) Al. rGmannabe ch (D 7 + 368. F. ieh + viridis: EEE (Sch!) zw. Steinfeld u. Treunitz (Ade). 369. F. moschata + viridis: Thannbrunn, zw nee u. Untermimberg, zw. da u. Ochenbruck !! Lind (Schm !) Weißma = Ade). Zu u (ARdI!) zw. Fürth u. re v. Kreppendorf über V‘ .— e8- Kirchfembach !! Ailersbach, Naekendorf, Wein t (Hm.) ö % a !! Erlau mer Altenburg (Hz.) im östlichen Keuper um ; !Bn u 371. Potentilla supina: oberer Bischofsweiher (F.) ne n. Aisch!! Haid (Hz.). — Formen: a: typü = deeumbens A. Gr.: mäßig behaart, grün: Stengel niederliegend: Mechelwind (Hm!) Moorhofweiher!!! zw. Kieferndorf isch (R! Sch) — ß: limosa von BORREINENNUN: F. viridis: Massenberg b. Spalt!! Fischbach 176 — 118 — nn aufrecht oder aufsteigend, ganz oder fast unver- weigt: Windsheim (Wislicenus) — y: elatior Lehmann: Pflanze in allen Teilen höher und kräftiger als «a, sehr spärlich behaart: Moorhofweiher!! — B: vil Gina Petermann: kleiner und derber, a re weil in allen Teilen vs behaart: Moorhofweiher!! wegica a: typica: Blätter 3zählig: zw. Schweinau u. et. an d. Straße I: en 2 (Sch!) aan seit 1908 (Sch! Hi! u.a.) — ns A. —=P. varians Moench = P. Norwegiea y: ee Ben — P.N. f. pinguis Petunikow: Pflanze Sparriger, rn fingerförmig oder gefiedert fünf- zählig: rrnhütte u. Spitalhof (Gr.!! F.). 31. 3 intermediaL.: Stengel aufrecht, bis doppelt- fußhoch, unten weichhaarig, nach oben sparrig verzweig und im reichblütigen, locker doldenrispigen Blütenstand fast filzig. Grund- und untere Stengelblätter 5—7 zählig, die oberen 3zählig, Blattabschnitte verkehrteiförmig, zum Grund keilig, grobgesägt, beiderseits weichhaarig, grün, Nebenblätter halbeiförmig, spitz, mit 1—2 Zähnen am Grunde. Kronblätter klein, rundlich, goldgelb, meist kürzer als der Kelch; die ziemlich langen Blüten- stiele auch nach dem Verblühen aufrecht. nn gekielt. @, % Juni, Juli. Stammt aus Rußland, . sich einbürger an Straßen, Bahnhöfen. Fischbach ** (Kif.! a Wendelstein, nahe dem Bahnhof und Kanalhafen **!! seit 1903 Zu 372. P. reeta: zw. Stein u. Rötenbach!! — p: corym- bosa Asch. Gr. — obseura Koch in der Form pseudo- obseura Asch. Gr.—P. BE RRUER Blocki mit mäßig behaarten starken Stengeln: an der Altenburg b. Bamberg (Hz!) Die Funk’sche Angabe für canescens daselbst wird hierdurch sehr zweifelhaft. Zu 374. P. argentea, op: grandiceps: Prinzregenten- ufer endorf Wilhermsdorf!! zw. Schmiedelberg u. Boxbrunn, zWw- H i » 3: die Blätter größer als am Typus, Blättehen mit groben, eckigen, großen Zähnen, der Rand an den oberen Blättern umgerollt, an den unteren oft flach, een, auf der Blattunterseite dünner als beim Typus: Rehdorf, - Deutenbach **, Siegelsdorf, Bernbach,, Schleifmahr- b. Erlangen! Mailach gg. Sichartshof (Hm!) Röbersd orf!! — f: Adei Poever- ** teste Dr. Theodor Wolf, Dresden-Plauen. ns 1119 177 Ei: lein: großblumig, Stengel rot, mens lang: zw. Freien- =. 3 fels u. Eichenhüll (Ade)) — ay: dec ir (Jordan) Focke: Haundorf!! Mailach in Oberwaiz b. Bor t!! See (Ade) — RE aö: tenuiloba (Jordan) A. Schw arz: Öberveikehuch Kadolz- burg (Krzr » Pottenstein!! — ee Op: z) Focke: zw. Ts ch u. Rehdorf!! Keretinhach (Mi !) Großneuses, Mailach, Buchfeld (Hm). Die Form: ßß: Eublnnaukenee (Saute er) Th. Wolf: Blätter ober seite weniger graufilzig als bei £: A Kadolzburg zum Bahnhof **, Uttenreut **!! — y dissecta Wahlen- Be erg: Schwabach, zw. Stein u. d. Exerzierplatz, Atzenhof, Stinzen- W dorf!! zw. Sie egelsdorf u. ae ee (Hi!). Zu P. collina Wibel. Pöverlein hat die Formen vom Hoheiatein ni Streitberg in " Mitteil der Bayer, Bot. Ges. 135 p. 446 P. franconiea benannt, und stellt sie zum Formenkreis der collina-sordida. Die Formen fallen durch die starren Stengel auf, die Blättchen sind durch- aus am Rande nicht umgerollt, mit regelmäbiger breiter und tiefer Zahnung, Blattunterseite weniger weißgrau an typischer argentea, hat aber nicht die verworrene Behaarung typischer sordida. Th. Wolf stellt sie daher zu P. argentea L. «a: typica, ay: latiseeta Th.Wolf. Die habi- tuell ausgezeichnete Form ferner: zw. Streitberg u. d.Muschel- E quelle (Hz!) zw. Kirch- u. Freiahorn!! — Ebenfalls breitzähnig = ist f: minuta Seringe — pusilla Vocke mit starrem auf- e;: rechten, aber nur handhohem Stengel: Sollnberg, Waischenfeld!! .Schultzii: Die Formen vom Stadtgraben Nbg. sind als Schattenformen zu argentea decumbens zu ziehen. 375. P. thyrsiflora Zimmeter — P. collina var. thyrsiflora Hülsen: Pflanze fußhoch mit nichtblühenden Blattrosetten am Grunde, Stengel aufsteigend, seltener fast niederliegend. Untere Blätter 5—7 zählig, die stengel- ständigen 5zählig; Blättchen verkehrteiförmig an beiden E. Rändern mit 4—6 tiefen Zähnen, oberseits grün, kahl, unter- = seits schwach graugrünfilzig, am Rande nieht umgerollt. Blütenstand locker, traubig-rispig. Kronblätter verkehrt- herzförmig, doppelt so lang als die Kelchblätter. 4 Ende Mai, Juni. Raine, een. mehrmals bei Stein **!! Zu 376. P. reptans #: mierophylla: Ochenbruck!! Behringersdorf (Sch.) zw. Bes sdorf u. Haundorf, Büchenbach !! Zu SH: BP. EN: Weiherhof!! Katzwang Ge} ZW. ar bach und Hinterhof (He!) s. Schw RL Birnthon auf Altd Hi!) zw. Beutelsdorf u. Mittelmembach!! b Ser at an er Schießplatz u.d. Rabe nsee, zw. Wendelhöfen u. d. Bür, RE 178 — 1120 ° — zw. Turnau u. Döllnitz, v. Weismain nach Baiersdorf u. Geutenreut (Ade). — Aendert mit sehr kleinen Blättern: f: parvifolia Asch.Gr.:and.blechernenMarter zw.Ziegelstein u.Wolfsfelden(Hi!). 377 + 376. P.procumbens + reptans — P. mixta Nolte: habituell der procumbens ähnlich. Stengel lang- gestreckt niederliegend; Stockblätter, zuweilen auch die untern Stengelblätter denen der reptans gleichend, nur die Blättchen etwas schmäler, fünfzählig, langgestielt. Blüten 5- oder 4zählig, größer als bei procumbens, lang- gestielt. Früchte fehlschlagend. A Juli, August. Wald-- schatten. Zahlreich auf FRABEBENPE Keuper zw. Forst u. d. Teufels- loch b. Oberwaiz w. Bayreut u 378. ; bVeatena Necker = P. Tormer en Schrank a: typica Th. Wolf: zw. Dehnberg u. Schnaittach ** !! — ß: strietissima Focke: Waldrand hinter Lohe— Marienberg!!! Dechsendorf, Arnshö a ee zw. Hoholz u. messe Hermersdorf (Hm.) Weismain (Ade). — Zwischenformen zw. Pu. y: zw. See u.d. Steinbrüchen, zw. Dehnberg u. Schnaittach !! na = ica = P. dive en Nymann: Marienberz (Krzr!) Egel- e Schnaittach !! Er shof (Hm!) — Götzendorf b. Tllschwang "ARarı 9) Weismain (Ade). Zu 3785 377. P. silvestris s + procumbens: zw. Ochenbruck u. Feucht, Waldsehlucht.b. Forst b. ee BOdaun eine Form supery Feucht!! u 379. P. Fobehk tritt in 2 Formen auf: a: typica ng — eglandulosa Th. Wolf, drüsenlos. — Pf: glandulosa Th. Wolf = $: gadensis Poeverlei er: üubia 8: gadensis &. Beck: mehr oder minder reichlich drüsig. Beide Formen in der Berehing—Breitenbrunner Gegend häufig!! um Meinsge (Pr!) auch gg. d. König-Otto-Höhle!! Eine weit entfernte zweite, aber weniger geschlossene Verbreitung am Nord- rande des Gebietes: Stammberg $, Pünzendorf b. Gügel 8 (Höfer! Vill) Ludwag ß ai Wiesenttal zw. |. ld u. Treunitz. (Ade) Wölke Rn ß, rm Kleinziegenfelder Tal (Hz.) u. zw. Weihers- mühle u. We er en, ein b. een (Ade) — zw. Küls- heim u. ee eim (He.). Zu 379 + 381. P. rubens + Tabernaemontani: un en Mondstein, Wattendorf, Weiden (Ade). P. Tabernaemontani, a: pilosa Asch. Gr.: a gran besonders die Blätter, 3 aufrecht- abstehendbehaart, Pflanze =. niedrig. Blätter meist 5 zählig, klein: Gnadenberg, Drudenberg b. Gasseldorf!! zw. Roß- dach u. Wattendorf, Staffelberg (Ade) — ß: typica Asch. Gr. hievon eine f: erosa Kaufmann: b. Gebersdorf (Kfm!) —. ö: Nemnahniane Asch. Gr. = P, Neumanniana Reichen- E: — 1121 — 179 bach: Pflanze groß und kräftig, langniederliegend, stark wurzelnd. Blätter meist siebenzählig, spärlich und anliegend behaart, die Teilblättchen aus langkeilförmigem Grunde verkehrteiförmig, vorne stark verbreitert, jeder- seits nur in der oberen Hälfte mit 3 bis höchstens 5 stumpfen a ı) — e: incisa Asch.6Gr. ver wi — P. serotina Villars: Heilshrom, Lind in Sn ZW. Großrent u. Ziegelstein, b. er a. Wels u. gg. Spardorf, Moritzberg (Hi!) vo n Neunkirchen a u. Kersbach!! — £: lo ngifolia Asch. gl . longifolia Th. Wolf: Kalvarienberg b. Kastl ** Ochenbrockei Forsthof (RI) Spardorf **, en b. Eichig n. Kirchahorn “rl — n: Billotii Asch. Gr, = P. Billotü Boulay: zw. Gebersdorf u. Kleinreut**, Fürth am Zentralfriedhof **, Etzelwang**!! Planken- fels, Neidenstein, Wohnsig Sg (Ade) — 9: pseudoineisa Asch. (ir. — P. verna ar. pseudoineisa Th. Wolf: größer und kräftiger als la stark und oft wagrecht abstehend behaart, öfter etwas drüsig. Blätter derber, nur im oberen Drittel Beahnr, die Zähne spitz, weniger tief als bei ineisa: Bahnhof Roth **, zw. Stein u. Unterasbach **!! Forsthof ** (Sch!) — Plankstetten (Hi!) zw. Dre u. irn sittenbach **, Buchhof b. er, !! zw. d.kru n Fohre b. Kasendorf u. Katschenreut ** (Hz.) — : Adei Poeverlein: - Stengel robust, aufrecht, samt dem ee rot über- laufen, Behaarung ungleich, spärlich drüsig wagrecht abstehend, untere Blättehen zu 5, obere zu 3 mit breit- keiligem Grund und jederseits mit bis 5 nahe bis zum untern Drittel herabreichenden Zähnen: zw. ea: u. Fran a Pfauengrund b. Weismain, Niesten (Ad 382. P. arenaria: um Velburg (Pr). "Lichteneck !! ZW. Aspertshefen u. Stöppach (He) s. Münzinghof!! Ittling , Spieß (Se.) Raibersberg b. Bärenfels!! zw. Gräfenhäusling u. Ro Bdach (vll) — Gipshügel b. Drkenfrochishofen! !ıt — Aendert mit Drüsenhaaren: a: glandulosa Waisbeeker: so zw. Hohenstein u. Treuf!! Staffelberg (Ade, Hz!) — oder ohne a R: eglandulosa 'h. Wolf: so häufiger: Velden, Plech ete.! 379 + 382. P. rubens + arenaria Asch. Gr.: Mondstein b. Kümmersreut (Ade). u 385. P. Fragariastrum: Michaelsberger Wald (Hz.) Beulendort = ee he hi Scheßlitz gg. d. Reisberg sengiech = Leimershof (Höfer) zw. Lauf u. Zapfendorf (Vill) W (Vill) ‚ordies (Ad RS ; „chem vulgaris, Be glabra: Voggental En mühle Unterwelitzleiten u. Ernhofen ! Nuschelberg a ) Y Hubirg (m. EN) neh (Rudolph) Kaingrub H. 150 — 1122 — u 389. Sanguisorba minor, ß: glaucescens: zw. Rüb- landen md Sendelbach!! um Lonnerstadt bis re ZW Höchstadt u. Gremsdorf (Hm.) — y:polygama — S.San ngul sorba Asch. Gr. ssp. muriecata Fo cke: Bahnhof ee: auf Roth zu, St. Jobst!! — zw. Oberrüsselbach u. Lillinghof, Plech!! Forchheim (Hz z.) Drudenberg ins ne 5 Morschreut, Klaussteiner Ka I b. Rabeustein, Auberg b. Zeuba 2391; Agrimonia. odorata: zw.Weihersdorf u.Walters- berg!! W appersd def (ER !) Velburg, Rasch, zw. Wallersberg u. Penzen- hofen !! Reut am Moritzberg (Schrzr.) are Berg (Dr. Gothan!) Höflas b. Dehnberg!! zw. Reden u. Güntersbühl os )) Kalchreut auf Ziegelstein zu (Br.) Kreuzweiher gg. Röckenhof!! zw. Eibach u. Hinterhof (He!) Bachanhach‘, eg. Erlangen !! Da dorf (Hz.) zw. Gunzendorf u. UReE dorf!!! Zu 392. Rosa arvensis: oft um Velburg in allen Formen, auch mit fast kreisrunden Blättehen: ( Xfm!) zw. Forch- heim :u. Reut ö, Friesen y, Hochstal!! Altenl (Hi! 0 Helge: Hohenecker Staatswald (V.) — : biserrata Cry’ Zahnune der Blättehen le b.Velburg am Sperlasberg ** u. gg. König-Otto- une (Pr Zu 392 + 396. R. arvensis + Gallica R. Keller. Formen: 1: hibrida R. Keller: = R. hybrida Schleicher = R. Schleicheri H. Br.: Griffelsäule verlängert, be- haart, Blütenstiele mit Stieldrüsen, Kelehbecher oval. Blättchen eiförmig, unterseits behaart, mit ein- facher, höchstens etwas dkfmvet Serratur des Randes: .v.G@.: Gräfholz b. Windsheim (Kfm!) Oberntief er Bee ’ (Pr! Kfm!) Schweinsdorf b. Rotenburg (Sim!) — 2 eckii H. Braun: Griffelsäule verlängert, Selle Blüten groß, rot. Kelchzipfel gefiedert, die Fiedern reichlich stieldrüsig. Blätter groß, breiteiförmig, unterseits, kahl, graugrün, mit unregelmäßiger, drüsiger Serratur des Randes: Gräfholz b. Windsheim !! — 3: ar anni R. Keller = R. galliea, y: Axmanni Döll = EE Keaanı Gmelin: Griffelsäule wollig. Blätter eiförmig mit drüsiger, zuU- sammengesetzter Serratur, sonst wie 1: Schweinsdorf b. Roten- burg (Him.) — 4: nummulifolia R. Keller = R. num- mulifolia Vucotinovi6: Griffel kurz, kahl. Diseus kegelförmig, Kelchblätter fast einfach. Blättehen 3—bzählig, ziemlich klein, rundlicheiförmig, unterseits hellgrün, auf den Nerven behaart, mit vorherrschend einfacher, wenig drüsiger Serratur. Blüten einzeln, er blaßrosa, fast weiß: am Gräfholz b. Windsheim auf d. Weinbergsturm zu!! ** teste Professor Dr. Schwertschlager, Eichstätt. —.:1123 — 181 5: mierotypos R. Keller: Zahnung des Blattrandes vor- herrschend zusammengesetzt. Strauch flatterig, kletternd, reichlicher mit lei chtgebogenen Stacheln und Stieldrüsen besetzt als bei 4. Blätter 5—7zählig, Blättchen mittel- groß, oval. Kelchbecher länglich, vorn verschmälert, stiel- drüsig; Diskus kegelförmig; Griffelköpfehen kugelig: zw. Erlau u. Bamberg Zu 398, B, * bimpinellifolia: vor a einzufügen: Ja: typica Christ: reichlich bestachelter niederer Strauch. Blättehen kahl, mit einfacher Serratur des Randes. Blüten- stiele ohne Stieldrüsen. Scheinfrucht breitkugelig, 4—5 mal kürzer als der Fruchtstiel: so in sehr niederer, ästiger Form auf d. Hummerstein b. Streitberg!! : at n R. pimpinellifolia + graveolens Burnat — R. elliptica + pimpinellifolia R. Keller: niederer ar nat rotbraun, die der Schöß- linge gelbbraun, Stacheln gerade, kräftiger als = pimpi- nellifolia, nicht zahlreich. DBlättchen zu 5— lein, höchstens mittelgroß, eiförmig, mit ae "bis ge- rundetem Grunde, am Rande zierlich reichdrüsig tiefgesägt, unterseits die meisten mit. zahlreichen Subfoliardrüsen, nur die obersten Blättchen ohne solche; Blattstiele aller Blättchen filzigkurzhaarig mit gestielten Drüsen und einzelnen Nadelstacheln besetzt: der Mittelnerv und die stark hervortretenden Seitennerven der Blattunterseite behaart, die Blattoberseite der schwachbehaart; Neben- blättchen am Rande mit zahlreichen gestielten roten Drüsen, die Oehrchen stark divergierend. Fruchtstiel kahl, so lang bis doppelt so lang als die kugelige, kahle Schein- frucht. Kelchzipfel aufwärts gerichtet, auf dem Rücken nicht drüsig, die äußeren nit 1—2 linealen Fiedern. n zu Fallen gerne halbentwickelt ab: Felsabhänge: ummers tcH 393 er 4. R. pimpinellifolia + tomentosa Christ — R. tomentosa + pimpinellifolia R. rn involuta i stengel rotbraun mit geraden Stacheln, die Schößlinge mit zahlreichen geraden, ungleiehen, hellbraunen Stacheln, ie Seitenäste des Hauptstengels oft mit zahlreichen geraden, starken Nadelstacheln und Drüsenborsten besetzt. Nebenblättehen am Rande dicht drüsig gewimpert. Blätt- chen klein oder kaum mittelgroß, eiförmig, zuT—9. Blumen- N : 152 — 1124 — kronen weiß, in der Knospenlage außen zartrosa. Blüten häufig vor der Entfaltung abfallend: Sonnige Felsabhänge: auf de: Hummerstein !! in folgenden drei Formen: 1: subnuda R. Keller — R. coronata var. subnuda Crepin: Strauch nur spärlich bestachelt. Blättehen oberseits kahl oder fast kahl, unterseits auf dem Mittelnerv stark behaart, weniger oder nicht auf den Seitennerven; Subfoliardrüsen zahlreich; Zahnung des Randes zierlich-drüsig-zusammen- gesetzt. Blüten einzeln, Blütenstiele ohne Stiel- drüsen, Griffel schwach behaart, Scheinfrucht kugelig, kahl. — 2: Jaeggiana R. Keller: nadelförmige Stacheln selten. Blättehen beiderseits behaart, nicht alle mit Subfoliardrüsen, Blattstiele und Mittelnerv der Blattunterseite filzig behaart, Blattrand zierlich-drüsig- zusammengesetzt-gezähnt. Griffel zottie, Blütenstiele drüsenlos, Scheinfrucht kugelig, drüse nlos. — 3. typiea R. Keller: Strauch weniger zierlich, habituell der tomentosa viel näher stehend, auch die Blättchen rößer als bei 1 und 2. PBestachelung ungleichartig, reichlich neben größeren geraden Stacheln auch kürzere borstenförmige vorhanden. Blättehen oberseits dicht weichhaarig, unterseits filzig, an den Schößlingen oft zu ll. Subfoliardrüsen vorhanden, aber oft in der“ starken Be- haarung schwer zu sehen. Griffel wollig, Blüten- stiel und die kugelige Scheinfrucht dieht mit Stieldrüsen besetzt, Kelchzipfel am Rande und auf dem Ines br diehtdrüsig. 394. 5 mag Scehmalwiesen sw. Ellingen (Schna. Frkh.) zw. Mannholz Liebenstadt ** (Schneid). — y: foecundissima: ger ah (Kfm!) Oberweihersbuch, Hammerbach, Spardorf!! — Möninger Berg, Möning!! Winnberg &) Höhenberg, Rossamühle, Altenkhanis, Engeltal, Henfenfeld, Käswa Ebersba ch, Erm reut, Maier Ehrende rf, ‚Oberkrummbach, Ke 1S5- mohe!! n. Horm rsdorf, Großengsee, Fe: [e) a er: = © at BrzE 5-98 nt: en = 3 Wüstenstein, Rabenstein, air Waischenfeld, Engelmeß, Krögelstein!! Erlau (Pr ) A enburg, Aufseshöflein (Fk.) Stublang, Wenbein, Gehktendorf _ ‚ere ußen, Althaidhof, zw. Reicholds- weber u. Tiefental, Mey H. ER 3 Fee nFhonbere: Kartoffelrose. Hoher, überaus reichbestachelter Skrkach, Stengel zwischen den Stacheln filzig, Stacheln ganz oder am Grunde behaart. Blattstiel filzig, Blättehen zu 5—9, länglicheiförmig, oben ae a Ei 183 kahl und etwas runzelig, unterseits graugrün, behaart, meist einfachgesägt am Rande. Blüten groß, rosa. Scheinfrucht groß, kugelig, scharlachrot, RS den aufrechten Kelchblättern bekrönt, Juli. Wild in China u. Japan, wird wegen der zur Hiftensaucobereitung EN. ers beliebten 'Scheinfrüchte öfter gezogen, . G. in Illes m (Eber Zu 305, R tur rbin me a: re mit völlig ein- fachen, prächtig dunkelrosafarbigen, großen Blüten: bei lskaliorn auf Christanz zul! — Die Formen von Lichteneck u. d. Liashöhe ober Spardorf sind nicht ganz gefüllt u. somit als f: semiplena zu bezeichnen — ß: campanulata: Pleinfeld, Fünfbronn, Leonrod, Un a Zirndorf (Kfm!) Mrächanrach, Pfeiferhütte, Voggental, enbach b. Altdorf, Streit- burg, Kirchaho orn, Weiher, Poppendorf, Nankendort, Forst b. Donndorf!! BO. - I ica: zw. Retzelfembach u. Langenzenn a, y N) Eekenberg, Schornweisach, Friekenhöchstadt, zw. Greiendorf u. Lappach, um Lonnerstadt, zw. Allbach u. Reichmannsdorf, N ebrach (Hm.) Mühlendorf, Erlau gg. Bamberg a, ß, & (Pr!) — az: eordifolia H. Braun: Blättchen fast kreisrund mit herz- en Grund, en: mehr oder weniger behaart, sonst wie «a: Eonwerst adt n. (Hm!) Erlau gg. Bamberg (Pr!). 396 2 397. R. Gallica + glauca Christ f. myrio- donta Max Schulze: Bestachelung aus kräftigen, sichelig gebogenen Stacheln und geraden Drüsenstacheln bestehend. Nebenblättchen mit Subfoliardrüsen und am Rande rot- Se gewimpert. Blättehen mittelgroß, ‚eiförmig, K rsldraei, von den mit Subfoliar- ee versehenen Hochblättern umgeben; Blüten groß, schön rosa; nn auf dem Rücken und am Ba erhöht. % Ende Juni. Wachholderberg b. Veitsbronn +398. R.Gallica—+ canina Crepin: zw. a | ". Windsheim (Krzl.) u. im Gräfholz (Kfm!) — f: Chaper rti R. (eller = R. Ghaperti Deseglise: Stacheln zerstreut, gegen oben auch Nadelstacheln und Drüsenborsten vor- handen. Nebenblätter drüsig berandet. Blattstiele kahl, mit Drüsen besetzt; Blättchen rundlicheiförmig, etwas lederig, Zahnung. "reichlich drüsig zusammengesetzt. 184 — 1136 — Blütenstiele mit Stieldrüsen. Scheinfrucht eiförmig, drüsen- los, gegen die Spitze zusammengezogen, Kelchblätter Si dem Rbcken drüsenlos. Griffel behaart. 5 w. v. ©. Hohenlandsberg (Sim. iR glauca: a: SIpich Blättchen groß: Gebers- dorf (Kfm N um Nürnberg oft (Hi! Kfm!) um Valle (m. F! Osternohe (Kfm!) zw. Hochstal u. ee !— ß: Reuteri: zw. Rudertshofen u. Berching (Schwrt.) mehrmals b. Stein, Siegers- dorf (Kfm!) — aß}: pilosula Christ: Blattstiele etwas behaart, zuweilen auch der Mittelnerv der Blattunterseite befläumelt, sonst wie «a oder P: zw. Zirndorf u. d. Alten Feste (Kfm!) beim Ebensee b. en !! Velburg (Pr!) — B3: Graveti R. Keller — R. Graveti Borbas: Bestachelung kräftig, auch an die Blattstiele che Nebenblätter breit. Blättchen klein, länglichoval, unterseits hechtblau, spitz, mit liegender Serratur. Kelchbecher und Schein- frucht oval: Bahndamm b. Stein, Neumühle (Kfm!) zw. Bahnhof u. Ort Doos, zw. Wöhrd u. Mögeldorf, Ziegelstein !! — P% Seringei Christ: Stacheln zahlreich, dünn, an den Schößlingen gerade. Zweige purpurn, blaubereift. Blattstiel fast drüsenlos, Blättehen sehr klein, hechtblau, oval bis lanzettlich, spitz, gestielt, am Blattgrund keilig und hier nicht gezähnt, Zahnung einfach, spitz, vor- gestreckt; Nebenblätter schwach drüsiggewimpert. Kelch- zipfel mit linealen Anhängseln mit nur zwei Fiederchen, auf dem Rücken kahl. Scheinfrucht kugelig von den persistenten emporgerichteten Belehapteln bekrönt: a. Bahndamm zw. Roth u. Büchenbach (!! Krzle!) — 4y: atroviridis Borbis: Zahnüng des Blattrandes sehr unregel- mäßig, teils einfach, teils ne, Blättchen elliptisch bis schmaleiförmig, oberseits schwarzgrün. Griffel wenig behaart. Kelehblätter lang, schmal, auf dem Rücken mit einigen schwarzen Drüsen. Scheinfrucht kugelig oder eikugelig: zw. Großenwiese u. Berg (Schwrt.) — 4Y: acutifolia Borbäs: untere Blättchen elliptisch oder eiförmig, obere eiförmig-lanzettlich, mit vorgezogener Spitze, grün, Serratur wie bei voriger; Griffel wollig, er: kugelig oder eikugelig: Reichelsdorf, Mühlhof, zw. Zirndorf u. d. Alten Feste u. auf Dambach zu, Bernbach (Kfm !) — y: kalt: verbreitet — ö: Nörimber Ina Unterweihersbuch (Kfm!) — e: myriodonta: verbreitet, kleinblätterige Formen mehrmals b. a tein u. Gobersdorf (Kfm!) Jobst !! befiumelte Formen: b. Stei dorf, Neuöd u. Illschwang!! — e3: Cornazii R. Keller: Blättchen am — 1180.20 185 Mittelnerv und auf den Seitennerven und, wenn auch nicht alle, selbst auf der Fläche, namentlich nahe den Blattrand mit Subfoliardrüsen, oval, am Grunde abgerundet, Serratur wie bei e, Scheinfrucht kugelig, Kelehblätter auf dem Rücken drüsenlos. Stacheln gebogen, oft zu 2 oder 3: Unterasbach, ö. v.G. b. Amberg (Kfm.). — &: transiens: zw. Fürth u. Stadeln ** (Kfm!) — 4n: hispido- ller ww Blättchen klein, eiförmig, Serratur teils einfach, teils drüsig doppelt. Blütenstiele zerstreut drüsig, Kelchbecher kugelig oder eikugelig, mit zerstreuten Stieldrüsen besetzt, Kelchzipfel auf dem Rücken stieldrüsig mit langem ganz- randigen Anhängsel, Scheinfrucht kugelig: Buckenhof b. Er- langen!!! — zn: fallax R. Keller: Blättchen Ben ae und stumpfer als bei voriger, am Rande tief-, t ach-, vorwiegend jedoch drüsig doppeltgezähnt. Blütenstiele Kelchbecher und Rücken der Kelchzipfel mit Stieldrüsen besetzt. Scheinfrucht groß, länglich, an der Spitze halsförmig eingeschnürt: a4 v. G.a. d. alten Aisch zw. Windsheim ü. Ickelheim (Krzl!) — #: subcanina: verbreitet. — #4: subvar. Kaufmanni Sch wordsniiaeer : „Strauch kräftig bestachelt; auch die Blütenzweige mit krummen Stacheln versehen. Blättchen meist eiförmig-rundlich, zum er na pn mittelgroß; der Blattstiel stark befläumelt, g . des Randes unregelmäßig doppelt, Ser einfach. Blütenstiele kurz, Brakteen groß; Griffel wollig, aber etwas verlängert. Scheinfrüchte kreiselförmig, die Kelchzipfel nur abstehend und sehr früh (an der grünen Frucht) abfällig*: : von Dambach über d. Alte Feste gg. Zirndorf ** 9%: acutiformis H. Braun: Blättchen chef zum Grund wie zur Spitze verschmälert. unterseits bläulichgrün, Zahnung teils einfach, teils drüsig doppelt. Griffel wollig. Scheinfrucht länglich, vorne hals- förmig verschmälert: Reichelsdorf, Mühlhof (Kfm !) zw. d. Ferna- brücke u.Weikershof !! Dechsendorf (Kfm !). — 04: Sandbergeri Christ: gedrungener, verästelter Strauch. Blättchen klein, breitoval, meist stumpf, einfach- oder etwas gemischt- gezähnt, einzelne derselben auf der Unterseite mit drüsenlosen kleinen Stachelchen auf dem Mittelnerv, Hochblätter rötlich, die kurzen Blütenstiele einhüllend. Blumenblätter satt rosenrot, Griffel ein grobes, Sitzendes, weißwolliges Köpfehen bildend. Scheinfrucht 186 et — en kugelig: zw. Mühlhofu. Krottenbach (Kfm !) Hummerstein !! — rigida: verbreitet (!! u.a.). — ı4: salieifolia Vukotino- vie: Blättchen lanzettlich, zum Grund wie zur Spitze verschmälert, mittelgroß, Blattstiele am Grunde befläumelt; Blütenstiel verlängert: Scheinfrucht kugelig bis kurz- eiförmig; Griffel kurz, dicht behaart: Bernbach (Kfm !) Velburg (Pr!) — ı#: diotus R. ‚Keller: Nebenblätter breit, Blättehen mittelgroß bis groß, oval, zugespitzt, Serratur drüsig- doppelt; Hochblätter groß, rötlich; Kelchblätter en mig, Diskus kegelförmig, ran erhoben, Be . haart: Fröschau u. Pattenhofen, w. v.G. b. Windsheim (Kf 398. R. canina — 1. Lutetianae Ag ABER. 32. Griffel wollig: : lasiostylis Borbas = typiea H, Braun: Blät chen elliptisch, mittelgroß oder groß. Griffel ai Scheinfrucht eiförmig: Häuselstein ** (Schrzr.) Heroldsberger Straße beim Hirschensprung!! — 4a: syntrichostyla Ripart: Griffel frei, aber zu einer über den Diskus hervor- ragenden, sehr diehtwolligen Säule vereinigt, Frucht eiförmig, klein: Velburg, Kersbach **, Unterweihersbuch** (Kim!) — 4a: dilueida Deseglise et Ozanon: Blättchen groß, zum Grund verschmälert oder kurz abgerundet, rückwärts seegrün. Scheinfrucht kugelig: Unterweihersbuch, Bahndamm b. Stein, Zirndorf (Kfm!) im Tal d. großen Laber b. Blättchen klein, gegen den Grund yem schmälert, unterseits En as seegrün. Scheinfrucht ellipsoidisch: Velburg (Pr!). — La: reden H. Braun: lättchen klein, am Grunde z zugerundet, die oberen Saar sonst wie vorige. Blütenstiele küre: um Vel- burg gem! Pr!). . Griffel behaart, aber nicht wollig: 3). Scheinfrüchte eiför mig: : Lutetiana. — f: Desvauxü: zw. Mühlhof u. Geras- mähle- (Kfm N) a en eiherstruch u. Stein!! ee d. Lichtenstein u. 2 mmelsbrunn (Kfm!) b et ı) mer stein u.Pommelsbrunn, Osternohe gg. Diepoldsdorf (Kfm!) — y: nitens: Blättehen beiderseits grün: Retzelfembach!! Bernbach, Rechen- —:.71129 — 187 berg (Kfm!) Ottensoos!! um Velburg ee Mariahilf b. Neumarkt, Reckenberg an der Hubirg (Kfm!) — ya: flavidifolia Vuko- tinovic: Blättchen ziemlich klein, gelblich, oberseits glänzend, unterseits bleich, scharf zugespitzt und zum Grund Stark, bisweilen keilig verschmälert: um Velburg (Pr!) — : hispidu la Ri ipart stellt durch Be- haarung des Blrctiles und des Mittelnervs der Blatt- unterseite den Uebergang zu R. dumetorum dar. Blätt- chen länglicheiförmig, stumpf oder spitz, oberseits kahl, auch die Nebenblätter zuweilen unterseits schwach behaart und am Rande gewimpert. Blumenkrone hellrosa bis weiß: Hilpoltstein b. Roth!! Kersbach (Kfm!) zw. Baiersdorf u. Effeltrich (Sim). 3”. Scheinfrüchte kuge ö:sphaeriea: Krottenbach, Velburg Ein 5 Veilbrunn (Hi!) — e: insubriea: Bernbach !! Velburg (Pr!) Mariahilf b. Neumarkt, Reckenberg a. d. Hubirg (Kfm!) — £: corylicola: um Velburg a) Bere a: senticosa Acharius: ie nieder, Aeste dünn, rutenförmig, hin- und hergebogen; Zweige sehr stark verkürzt und die Lanbblätter daher in Büscheln scheinbar aus einem Punkte ent- springend; Stacheln der Aeste kräftig, am Grunde verbreitert. N ebenblätter feindrüsiggewimpert, Oehrchen divergierend. Blättchen klein, verkehrteiförmig, spitz mit keiligem Grund. Blüten meist einzeln, klein, weiß oder fast weiß, Kelchzipfel mit linealen Anhän gseln. Schein- frucht t klein: zw. Mühlhof u. Gerasmühle (Kfm!) Nonnenberg !! Höllenbrand b. Velburg (Pr!) — 4: oxyodonta Kerner hat dieselbe büschelige Blattstellung, wie vorige. Blättchen klein, rundeiförmig, die beiden untersten kreisrund, scharf- gesägt, die Spitze mit aufgesetztem Stachelspitzchen. apeenatiele kurz. Kelchzipfel ae ige Velburg (Pr!) : v. G. Bahnhof Windsheim, zw. Oberntief u. Herbolzheim (ictm N. 2% Griffel kahl: n: flexibilis: Streitburg, w. v. G. Gräfholz b. Windsheim !! — 72: nemophila Deseglise et Ozanon: Blättchen oval mit keiligem Grund. Diskus stark kegelförmig erhaben von den zu einem nicht verwachsenen Bündel ver- einigten Griffeln überragt. irdera eiförmig: - Krottenbach, Marienberg = Nürnberg * Transitoriae. 4. Kelchzipfel am Rande nicht vieldrüsig: 5 5. Griffel wollhaarig: 6. Scheinfrucht eiförmig. Blättchen an- sehnlich: ®: semibiserrata: Gebersdorf (Kfm!) Berching (Schwrt.) Forth (Kfm!) — ı: mentacea: Herzjesuberg b. Velburg (Pr!) zw. Rötenbach u. Unterwellitzleiten!! Eibach (Pr!) Platnersberg, Erlenstegen !! — x: lapidicola: Krottenbach (Kfm !). 6*. Scheinfrucht kugelig. Blättchen an- sehnlich: A: montivaga: um Velburg (Pr!) Roßstall gg. Trettendorf, Krottenbach, Nürnberg, Marienberg (Kfm!) — 4%: intercedens H. Braun: Blättchen zum Grund verschmälert. Kelch- zipfel zurückgeschlagen, Griffel schwachwollig: Heimburg Jurensis Schwertschlager: Stacheln an den Blütenzweigen klein, fast gerade. Blättchen elliptisch oder oval, mittelgroß. Griffel wollig, säulenförmig hervor- ragend: rt b. Daßwang ** (Hönig). ee cheinfrucht kugelig bis eikugelig, Blättchen klein: 4: aciphylia Rau: Stämme mit zerstreuten dünnen Stachen. Blättehen lanzettlich, scharf- und nr Serratur scharf: Glatzenstein ** (Kfm!). Griffel behaart: 7. Scheinfruchteiförmig. Blättchen ziem- lich groß: p:S un um Velburg (Pr!) Berg (Schwrt.) Pommelsbrunn, Rotenberg (Kim! — f: monticola Schwertschlager: Blätt-_ chen in den Si sel verschmälert. Kelchblätter nach dem Verblühen teilweise abstehend: Dillberg (Schwrt) — r! phora. — £: fissidens: um Velburg (Pr!) Worzeldorfer Steinbruch mit f. acuminata (Hi!) Kröiteghasl, Steinplatte (Kfm!) zw. Lungsdorf u. Hartenstein!! — £}: hispiduloides Schwert- schlager: Stacheln dünn, leicht gebogen. Blättchen elliptisch, spitz, meist in den Stiel verschmälert; bei Jungen Blättchen ist der Blattstiel behaart, der Mittelnerv mit einzelnen Seitennerven befläumelt, bei älteren Blättern bleibt nur die Behaarung des Blattstieles deutlich. Schein- frucht ei- bis birnförmig: Marienberg ** (Kfm!). 7*, Scheinfrucht eiförmig. Blättehen klein: o: myrtilloides, Blütenstiele kurz: Alte Feste, Marien- berg (Kfm!) um Velbur rg, Schweighof a. d. Helfenburg (Pr !) zw. Engeltal u. Henfenfeld !! Rabenshof (Kfm!) zw. Hundshaupten u. — — 131 — Oberzaunsbach!! — 03: subsenticosa H. Braun: voriger nahestehend durch "die Kleinheit der Blättchen. a n Sägezähnen und oft auch die Spitzen der Zähnchen he rötlich, Blätter der Triebe scharfbespitzt, büschelig stehend und daher habituell an senticosa erinnernd. Blüten rosa bis weiß: Retzelfembach, Bernbach, am Kanal b. Poppenreut!! Höllenbrand u. ee = Velburg (Pr.) Mariahilfberg u. Wolfstein, Illschwang!! — ramosissima Deseglise: Gedrungener Strauch mit ir fast unbewehrten blütentragenden Aesten. Blättchen oval oder rundlichoval. Kelchbecher eiförmig. Krone ziemlich groß. Blütenstiele JanE; im Gutzberger Waldtal, Matzenhof zum Augsberg” an he; ıeinfrucht kugelig: 04: elobularts Franchet: Blättchen mittelgroß, eiförmig bis fast lanzettlich, zum Grund verschmälert oder schmal zugerundet. Blütenstiele ie Kelchzipfel nach dem Verblühen aufgerichtet a en viel um Velburg (Pr.) 1 en ZW. Br u. Unterweihersbuch, b. Windsheim (Kfm!) — nifolia H. Braun: Struuch niedrig, buschig. Bil klein, elliptisch, unter- seits grün oder seegrün: Kauernhofen b. Roth (Krzl!) Unter weihersbuch, Zirndorf u. gg. d. Alte Feste (Kfm!) mit vosatarhange Blüten zw. Retzelfembach u. Veitsbronn!! Bernbach, Marienberg b. Nürnberg, Fröschau i. Schwarzachtal, Mariahilf b. Nehrmuarkt (Kfm!) um Velburg (Pr! Kfm!) Kühberg b. Wolfersdorf s. Kastl!! Oedenberg (Kfm!) mit fast reinweißen Blüten auf d. Weinberg b. Uttenreut, ZW. Ibermann stadt u . Gasseldorf!! 5 riffel schwachbehaart bis kahl. Böheinfräckte eiförmig oder länglicheiförmig: n: u Mena. (Pr 2 Mühlhof er > Gebe a een nbürg!! E rlau ..- schuh Oberweihersbuch dens . ZW. rd u. Unterweihersbuch** x (Pr!) Richt- hausen b. Altdorf!! — ololeia: Gutzberg, Eckershof (Kfm N) b. Tllschwang!! — o!: valdearmata H. Braun: Bestachelung dicht, oft fast wirtelig, ungleich, Stacheln fein, wenig ge bogen. Blättchen ziemlich klein, spitz, unten zu Beer Griffel fast kahl: Krottenbach, Marienberg. (Kfm D»# ä 5* ET 190 — 132 — 4*, Kelchzipfel am Rande reichdrüsig: 40: pratincola H. Braun: Strauch derbbestachelt, Blütenzweige wenig bestachelt, oft wehrlos. Blätter größer als bei o: versuta, zur Basis abgerundet oder etwas ver- schmälert. Griffel nicht starkbehaart. Scheinfrucht kurz- eiförmig oder eikugelig: Oberweihersbuch!! zw. Velberg u. d. Höllenbrand (Pr!). . Biserratae. 8. Kelehzipfel nicht oder nur schwach- u berandet: diehtbehaart bis wollig: axifolia Borbäs: Blättchen mittelgroß, ellip- tisch is packt, ‚spitz, am Grund ei eier oO ts olänzend tiefgrün, unterseits nicht blaugrün, entfernt stehend, Zähne des Blattrandes vorgezogen. Diskus kegelförmig. eig eiförmig: Steinach auf Boxdorf zu!! — r: innoeua — v: glaueina »: glaueifolia — 94: sphaeroidea Aisart: Blättehen mittelgroß, eiförmig, unterseits nicht graugrün, am Grunde abgerundet. Scheinfrucht kugelig. Kelchzipfel spärlich drüsig am Rande. Strauch kräftig bestachelt, die ee auch öfter wehrlos: Alte Feste gg. Zirndorf (Kfm!) — p+: eriostyla Ripart et Deseglise: Blättchen oval, unterseits nal graugrün, Blattstiel kahl oder befläumt, drüsig. Diskus etwas erhoben, von den zu einer kurzen Säule vereinigten dichtwolligen Griffeln UDETTSEE Bee Gutzberg **, Oberweihersbuch, a. d. Alten ndorf u. Michelbach, DRS TONNeLE. w. He u. Teen (Kim!) u m Velburg (Pr! Kfm!) Berg gg. Kadenz- - hofen, hier auch in der Porn adunca ee “eine hakig gekrümmt, Blättehen mittelgroß bis groß: chwrt.) — dann zw. Bergu. d.Odelsbach in der Form: eonspieua Nahnerlschlaser: Stacheln gekrümmt, Blütenstiele deut- lich haarig: (Schwrt.) Kersbach (Kfm !) — 94: Podolica Trat- tinick: Stämme und Aeste bläulichbereift, die blütentragenden oft wehrlos. Blättchen elliptisch, unter seits bläulich bereift, äußere Kelchblätter wenig fieder- spaltig. Griffel stark asp bis wollig. Frucht kugelig: mehrmals um Velburg (Pr!) — p+: viridieata Puget: Zweige grün, Blättchen kleiner, eilörmig, spitz, seltener stumpf- lich. Diskus fast flach. Frucht kugelig: Bieberttal b Weinzierlein!! 191 n a behaart: er oides: Heilsbronn, Steinbruch b. Bahnhof ur stall !! se (Kfm!) Deutenbach!! Rednitzauen b. Be in Veitsbronn, Marienberg, Kosbach ** En 2 erh b. Velburg (Pr!) v G. b. Windsheim und im Grä z (Kfm!) — I insignis Eroniens Blättchen Sea Au Grund abgerundet, groß oder mittelgroß, unterseits nicht blä ulichgri ün. Scheinfrucht groß, eiförmig bis länglich. Blütenzweige bestachelt: Krottenbach (Kfm!) Eismannsberg ** (Sehrzr.) w. v. 6. Gräfholz b. Windsheim (Kfm !) — y: racemulosa: Deutenbach Rn Stein zu!! Gutzberg, Herzjesuberg b. Velburg (Pr!) Rabenshof (Kfm!) — pl: squarrosa Rau: Blättchen en als bei voriger, eiförmig, mit sehr scharfer Zahnung. Stämme dicht mit grauen fast geraden Stacheln bee Diskus kegelig, Scheinfrucht eiförmig. Kelchblätter am Rande ziemlich reichdrüsig: Sperlasberg u. Haag b. Velburg (Pr!) b. Dörlbach a. Kanal!! Gräfholz b. Windsheim (Kfm) — yz: Squarrosula J. B. Keller: der vorigen sehr ähnlich. blättehen klein, eiförmig, spitz, am Grunde abgerundet. Stacheln dicht, gerade, fast braun. Scheinfrucht eiförmig: mehrmals b. Velburg (Pr!) — yz: cealophylla Christ: Blättchen samlich groß, breiteiförmig, am Grunde ab- gerundet, zugespitzt, die unteren stumpflich. Blumen- krone hlaßrosa, Dee fast eben; rt Be: Oberweihersbach (Kfm!) auf d. Wei Uttenreut!! yz: rubescens Ripart: Blättchen nein groß, grün, scharfge am Grunde abgerundet. Scheinfrucht esägt, eikugelig, Blumenblätter tiefrosa: um Velburg (Pr! y4: silvularum Ripart: kleiner Strauch, Blättchen Klein? eiförmig. Diskus kegelförmig, Griffel vorragend, behaart oder auch nur :schwachbehaart. Scheinfrucht kugelig: Nürnberg, auf d. Sindknäner (Kfm!) um Velburg (Pr!). 9* riffel nur schwach behaart oder ganz kahl: 10. Scheinfrucht kugelig oder eikugelig: effusa H. Braun: Blättchen mittelgroß oder ER elliptisch, a Blumenkrone blaßrosa, Kelchzipfel mit drüsiggesägten Fiedern: Bernbach, Erlenstegen (Kfm!) — ©: Sabranskyi — »}: villosiuseula Ripart: Blättchen mittelgroß bis klein, elliptisch, am Grunde meist ver- schmälert, oben spitz, die untersten oft stumpflich und abgerundet, Blattstiele dauernd befläumt. Diskus kegelig, Frucht klein, eikugelig, auch die Blütenstiele öfter 192 er etwas behaart, es länger als die Hochblätter: Richtheim n. Neumarkt (Schwrt.). 0" hetaräughe eiförmig bis länglich: aa! micropetala: Gutzberg (Pr!) zw. OÖberbuchfeld u. Lengen- feld!! zw. d. Lichtenstein u. Pommelsbrunn (Kfm!) — aad: pseudo- stylosa R. Keller: Blättchen ziemlich groß, it tiefer, abstehender, reichlich zusammengesetzter Zahnung, die oberen scharf zugespitzt. Blütenstiele zum Teil kürzer als die Hochblätter. Ueber dem stark kegelförmig erhabenen Diskus ragt die bis 3 mm lange, völlig kahle oder nur sehr schwach behaarte Griffelsäule hervor: zw. Schleifmühle u. Gnadenberg, zw. Wolkenstein u. Mogast!! — aat+: liostyla R. Keller = leiostyla Ripart: Blätt- chen oval, an der Spitze abgerundet, am Grund etwas zu- sammengezogen, Blattstiel feindrüsig und etwas befläumelt. Blütenstiele lang. Griffel kahl: Pommelsbrunn (Kfm!). 8*, Kelehzipfel an den Rändern reichdrüsig: PP: disparabilis: Gebersdorf (Kfm!) zw. d. Fernabrücke u. Weikershof!! Erlenstegen (Kfm!) — yy: biserrata: Schweighof an d. Ruine Helfenberg (Pr!) Eibach, Ofeereihershuch se N: Zu 399. R. andegavensis Bastard = R. na L. var. Andegavensis Desportes. Robert Keller, EN Shiwert. schlager reihen die Formen der canina mit Stieldrüsen an den Blütenstielen jeweils bei der betreffenden Canina- Gruppe ein, was entschieden das richtige ist. Nur aus d - une der Nachträge wird im folgenden die Reihenfolge wie im III. Band der Flora beibehalten. T: Serratur der re des a : i rum: umBerg anfli hi (Schwrt.) Rabenshof (Kfm!) — f. Fherdori Schnortschlagen: Blütenstiele lang, 1, —2mal so lang wie die Schei früchte: ober Kadenzhofen, zwischen da u. Berg (Schwrt.) — a,: condensata Puget: Gedrungener Strauch. Blättchen mittelgroß, ziemlich stumpf. Stieldrüsen an +2 Blüten- stielen spärlich. Griffel behaart bis fast wollig. Schein- frucht kugelig: Hubirg!! — f, sureulosa (Woods) Smith: Blütenstand reichblütig, Blütenstiele zum Teil ohne Stiel- drüsen, Blumenkrone rosa, ka el w ie Scheinfrüchte eikugelig: von Berg zum schwarzen Holz (Se — at: vine- alis Ripart: Blättehen ä ee groß, Diskus — 115 — 193 kegelförmig, Griffel behaart, ER groß, länglich- eiför mig: im Waller Tal bei Berg auf Opalinuston (Schwrt.). Blättchen irüsigdoppeltgesigt: P: Sehottiana: im Gutzberger Waldtal!! von Retzelfem we bis Veitsbronn en als (!! Kfm!) w. v. G. b. Altheim!! Gräfho b. ir (Kfm E* Blättehen ringsum drüsigdreifach- gezähnt: y: superba J. Kerner: Einzelne Blattstiele außer der an drüsigen Bekleidung kurzbehaart. — Der Name a Ripart‘“ Bi u DS chen: Rednitzauen unter en: & Ge kbrheke ui Krzl!) w. v.G. Gräfholz b. Windsheim (Kfm!) — : Oenensis R. Keller = — R. Oenensis Kerner: Griffel & a oder ganz schwach behaart, zu einer kleinen Säule vereinigt, Blättchen elliptisch, oberseits hellgrün, beider- seits fast etwas spiegelnd, Serratur regelmäßig, zierlich. Nebenblättchen mit langzugespitzten Oehrchen, der diehtdrüsiggewimpert. Hochblätter lanzettlich, lang zugespitzt, am Rande drüsiggewimpert. Kelchblätter reichdrüsiggewimpert. Scheinfrucht klein, länglich- eiför mig: zw. Retzelfembach u. Veitsbronn !! — y#: — R. trachyphylla var. Pueäsnn | Dumortier — R. nitidula y: Blondaeana Ripart: n in Beck. Flor. Niederösterreich. Teile Strauch. Durch den Drüsenreichtum der Nebenblätter, Blattstiele, Blütenstiele und Kelche rar einer trachyphylla ähn- icher als einer canina. Blättchen eiförmig, spitz, mit zierlicher drüsiger Serratur des Randes und unterseits nicht nur auf dem Mittelnerv, sondern auch auf den Sekundärnerven mit roten Drüsen besetzt, selten die Sekundärnerven an einzelnen Blätt- itsbronn! oriifolia, . Blättehen sach ge typi Plöckendorf u. b. d. Ziegelei!!! Dieiendirf Oberweihersbuch ** u. gg. Unterweihersbuch (Kfm!) zw. Ebermannstadt u. Gasseldorf, Stadelhofen 's. Gößweinstein!! Die 194 — 1136 — Angaben „zw. Höflas u. Area zw. Burggrub u. Zoggendorf“ sind zu streichen. — a4: oblonga Christ: Blättchen groß, länglich elliptisch, stumpf, end. Scheinfrucht groß, kugelig: ee b. Breitenbrunn!! zw. Höflas u. Harten- stein (Sim!) — P: tr richostylis: Heilsbronn !! Großschwarzenlohe (Hi!) Siegelsdorf (Km) Aurach (Hz.) — Velburg u. gg. Danters- dorf (Kfm!) Kastl, Poppenhof b. Osternohe!! — 34: subecanina H. Braun = R. glauca v. subeanina Christ zum nn Kelchzipfel häufig zurückgeschlagen, sich erst bei Reife der Scheinfrucht ablösend. Blättchen elliptisch, ziemlich groß, Nerven der Blattunterseite und Blattstiele behaart. Griffel weißwollig. Blütenstiele länger als bei a und 8. Scheinfrucht groß, kugelig bis eiförmig. Von R. glauca subcanina durch stärkere Behaarung verschieden, Blättchen oberseits kahl, auch unterseits auf der Fläche, nur die Nerven behaart und auch diese später verkahlend: Fischstein *, zw. Burggrub u. Zoggendorf!! 1*. Blättchen unregelmäßig oder völlig dr üsigdoppeltgezähnt: 2. Blättchen oberseits ka : subeollina: Blattrand zuweilen ech fast einfach gezähnt: Mühlhof (Kfm !) Be een (Kfm!) zw. d. Dürrling u. Kastl!! Pommelsbrunn (Kfm!) zw. Störnhof u. Leidings- hof b. Streitberg, Stadelhofen s. en — y4: saxetana H. Braun: Stacheln geneigt oder fast gerade. Blättchen mittelgroß bis groß, oberseits etwas glänzend, Serratur unregelmäßig. Blütenstiele kurz. Blattstiele dicht flaum- haarig oder drüsig, Griffelköpfehen wolligzottig, Schein- frucht kugeligh 2 eikugelig, groß: Wachholderberg b.Veitsbronn !! En; en beiderseits graugrünlich, unterseits echte behaart: etorum: Gebersdorf** (Kfm!) um Berg (Schwrt Ottensoos er nn rn zul! ZW. Schnaittach u. Rabenshof Bes Creußen!! — e: complicata: Zirndorf ** mehrmals (Kfm!); die Angabe „Jungholz b. Hollfeld“ ie zu streichen. ' 2**, Blättchen mit Subfoliardrüsen, Serratur zierlich reichdrüsig: : tristis R. Keller = R.tristis Kerner: Stacheln Teicht een bis fast gerade. Nebenblätter mit > foliardrüsen, am Rand drüsig. Blättchen eiförmig m zierlicher reichdrüsiger Serratur, Seitenblättchen at gestielt, alle unterseits auf den Nerven dicht — auf der mit Subfoliardrüsen besetzten Fläche zerstreut behaart. — 132 — 195 Blütenstiel kürzer als die kugelige bis eiförmige Schein- frucht. Griffel ein weißwolliges Köpfchen bilden “ Kelchblätter auf dem Rücken drüsenlos: zw. Ober- u. Unterweihersbuch (Kfm!) Natterzhofen b. Kastl, im J ungholz b. "ronfe ld!! H Blättchen ohne Subfoliardräsen. Serratur zierlich reichdrüsi : hirtifolia H. Braun: Diäktchan eiförmig, am EA abger un det, ‚oberseits kahl, unterseits der Mittel- mit Drüsen und Stachelchen. Blütenstiel bis 1 cm lang, Kelchblätter nach der Blüte abstehend oder zurück- geschlagen. re schwach behaart. See kugelig: en (Kfm!) zw. u u. gs ; : Hausman iH. Bra nf. casironsis Schwert- den Nerven dicht-, auf der Fläche zerstreutbehaart, graugrün, Blattstiel wollig, Nebenblättehen behaart, am Rande reichdrüsig, Hochblätter ebenso, meist ein Laub- blatt tragend. Kelchblätter auf dem Rücken drüsenlos, am Rande der Fiedern reichlich drüsig. Griffe li behaart. Scheinfrucht a 4 v. Dambach über d. Alte Feste nach Zirndorf (Schw m!). Zu 401. R. ae 1. Blättchen beiderseits behaart. Rand dichtbe- wimpert: Molles 2. Scheinfrüchte kugelig. oder eikugelig: a: typica H. Braun: b. Velburg am Sperlasberg u. gg. St. Collmann (Kfm! Pr) — at: Thuillieri Christ: von voriger wenig verschieden durch größere Blättchen und ovale Scheinfrüchte: Gutzberg, zw. Deutenbach u. Stein!! Zirn- dorf (Sim.) Velburg (Pr!) — ß: obtusifolia: Zirndorf (Sim!) age rings um Velburg (Pr!) zw. Hollenberg u. Pegnitz Schw ee ko ee Strauch, Fiederchen am ee eishlsch sehe en stark ‚behaart: ‚Helfenberg, ‚Brunnenholz b. Deusmauer (Pr stris: Oberweihersb uch!! — ah x 196 — 11353 — y4: solstitialis Besser: Stacheln leicht gebogen oder fast gerade mit verbreitertem Grund, Blütenzweige bestachelt. Blättehen mittelgroß, elliptisch, am Grunde abgerundet, unterseits graugrün, Blattstiel wollig, die ne Blättchen langgestielt, Serratur einfach, nicht ief, die Zähne breit mit aufgesetztem Spitzchen. Blüten ee Blütenstiele kurz, Griffel dichtbehaart; Fiedern der Kelchblätter ziemlich breit: Velburg (Pr 2 Öberweihen® buch!! — 6: incanescens: Höllenbrand b. Velburg (Pr.). f: campicola H. Brauu: Blättchen herren gesägt, um Eee Blütenstiele länger, Blüten tiefer- rosa: Velburg (Pr!) — einerosa: Erlau gg. Kreuzschuh (Pr!). 2", EB eheiufrüchte länglicheiförmig- EIEBEONIECH. et: Schreiberi H. Braun: Blättchen einfach gesägt, klein, elliptisch, zum Blattstiel abgerundet. Kronblätter rosenrot, re dicht, fast wollig behaart: Gutzberger Waldtal.!! — e4: hypotricha H. Braun: Blätt- chen einfach oder unregelmäßig gesägt, mittelgroß, elliptisch, am Grunde verschmälert oder fast keilig. Kronblätter bndros Griffel behaart, aber nicht wollig: mehrmals bei Velburg (Pr) — e4: eilia H. Braun: Blättchen unregelmäßig doppelt- gezähnt, gut mittelgroß, oberseits dünn- auch unterseits spärlich behaart, eiförmig, spitz. Griffel kurzbehaart; zw. Rüblanden u. Ottensoos, Bachetsfeld!! — et: ambiyphylla Ripart: Blättchen groß, breiteiförmig bis rundlich- eiförmig, stumpf, beiderseits dichtweichhaarig mit zier- licher drüsig doppelter Serratur. Griffel kahl oder fast kahl. Kronblätter blaß. Blütenstiele behaart: en N *, Blättchen oberseits Zu oder fast kahl, Sägezähne einperiwar, 3. Griffel dieht zottigwollig Scheinfrucht kugelig bis eikugelig: +: peropaca H. Braun: Blättchen einfach gesägt, unterseits blässer oder bläulichgrün, breit- eiförmig, am Grunde abgerundet: Ober- u. Unterweihersbuch, pre u Simonshofen (Kfm!) rings um Velburg (Pr! £: hirtifolia: Hirschberg b. Beilngries (Schwrt.) Bahndamm b. Stein, Her ann “ (Kfm!) Wachholderberg b. Veitsbronn !! Schönberg (Hi!) zw. Schnaittach u. Rabenshof (Kfm!) — n: perciliata, lies: — 1139 — 197 Blättchen ungleich doppeltdrüsiggezähnt: Mariahilfberg b. Neumarkt, Jobst, Schnaittach (Kfm!) zu streichen: Alte Veste. Er Griffel dicht wollig. Scheinfrucht EHörmig bis länglich: n4: hirta H. Brauu: Bestachelung kräftig. Blätt- chen eiförmig, mittelgroß, stumpf bis spitz, am Grunde abgerundet, einfach gesägt: auf Süßwasserkalk b. Georgens- gmünd er) Uttenreut gg. re 1 et, aber nicht wollig. Scheinfrucht aifösie: bis länglich: 4. Serratur einfach trichoneura: Deusmauer gg. Oberwiesenacker!! Erlen- stegen, Neunkirchen **, Rollhofen u. w. v. G. bei Ickelheim u. Winds- heim (Kfm!) — ı: urbicoides Crepin: ENONREB b. Heydeck (Sch.) Dörlbacher Känaleinschitt, Atzelsber = Blättchen eruesln hie gesägt: cinelloides: Deutenbach!! Oberweihersbuch, Alte Feste, Erlenstegen (Kfm!) Heroldsberger Straße a. Hirschensprung!! — Juneta: zw. Eckershof u. Gutzberg, are An auf Tuchen- bach zu, Oberzaunshack gg. Hundshaupt 4 Blättchen Arhetels upeltgenket: A}: affiniata Puget: Strauch flatterig, Stacheln wenig zahlreich, klein. Blättchen meist klein, tiefgrün, unten heller, spitz,am Grundeabgerundet. Kronblätter blaßrosa: zw.Kirch- fembach u. Basthendsrt;Y 3%* Griffel kahl oder fast kahl: > „Seheinfrucht re oder eikugelig: Schwarziana — ui: myrtillina H. Braun: Bläftchen kein elliptisch, am Grunde abgerundet, spitz oder stumpflich, einfachgesägt. Nebenblätter a rötlich überlaufen. Kronblätter blaßrosa oder weißlich: um Velburg (Pr!) Betzenstein gg. Mergners!! *. Scheinfruchteiförmig oder ellipsoidisch: v: Forsteri: an d. Rednitz b. Gebersdorf (Kfm > Sperlasberg und Velburg (Pr!) 1** Blättchen oberseits kahl, unterseits die Fläche ‚kahl. Sägezähne nicht haarig gewimp Glabrescen Gi Unterseits Mittelnerv und Seitennerven behaart x 2 &: ur urbica a Blättchen oval, ziemlich lang zugespitzt, unterseits der Mittelnerv und sehr zerstreut Griffel b die Seitennerven ehaart. Scheinfrucht enfenfeld!! 198 — 11440 — länglichoval: Rabenshof ** (Kfm!) E: semiglabra Ripart: Griffel dichtbehaart, Schainfrucht eikugelig; Blättehen mittelgroß oder klein, am Grunde abgerundet, spitz, Serratur einfach oder unregelmäßig: Bondorf b. Östernohe * N — £: BU ar am linken ee sr b. a, * (Kfm!) re b. Daßwang ** (Hönig) Höhenberg b. markt ** (Nägele) Ral enshof ** u. w. v. G. Gräfholz b. Wirte eim (Km EN Er Hlatypkr lloides Chabert: Blättchen einfachgesägt, unterseits seegrün, die entständigen spitz- oval, die seitlichen bis kreisrund. Scheinfrucht eiförmig; Griffel fast kahl: Windberg b. Oberweiling (Pr!) . Unterseits nur der Airtolnens behaart. ecalvatae. 47. Serratur einfach: 20: Reussii H. Braun: Aeste bestachelt, Stacheln zahlreich, gebogen. Blättehen klein bis mittelgroß, rundlich- elliptisch oder eiförmig, spitz oder die untersten stumpflich. Diskus kegelförmig, Griffel kahl oder nur unten behaart, Kronblätter weiß. Scheinfrucht Arsen eiförmig oder ellipsoidisch : Dobenreut auf Dietzhof z d: Serratur unregelmäßig: 8, Griffelbehaart: : lanceolata: Heilsbronn, Bernbach !! Kreppendorf (Kfm!) — Weißenburg, ur Dee (Hi!) W einberg b. Unterwellitzleiten, zw. Otten- ınd Speickern!! Re a. erg bis Pommelsbrunn (Kfm!) zw. Münzinghof‘ u. Vichho fen erratur urenelmißdte: —-8.* Griffel wenig behaart ee kahl: labra Borbäs: Blättchen elliptisch en mehr spitz, unten abgerundet oder etwas schmälert. Blüten fast weiß. Scheinfrucht Epahie vom are ee Kastl mehrmals!!— zz: decalvata. . Alle Blättehen drüsigdoppeltgesägt: 0: .“ uadiea: Gutzberg ** (Kim!) — co: suboxyphylla Borbäs: Blütenzweige oft unbestachelt. Griffel kahl. Blütenstiele no Scheinfrucht kugelig oder eikugelig: m! ae R. alba L. und 403 R. collina Jacquin ist zu a ee R. Keller beide als Formen von 396 + 401. R. Gallien —- dumetorum R. Keller betrachtet. Hieher sind als Formen zu stellen: a: collina Jaequin = 49: w.v. G.in der Eschenau b. Windsheim (Krzl!) — 8: Christii J. B. v. Keller: Blättchen einfachgesägt oder mit einigen Drüsenzähnchen, unterseits fast kahl, nur die Mittelrippe % — 1141 — 199 en behaart, Blattstiel behaart. en en Gräfholz b. Windsheim (Krzl! teste Cr&pin) Schwan Fohofen (Sim!) — y: Clusiana H. Braun: Blften gende Aeste oft Wohrlez Nebenblätter mit Subfoliardrüsen. Zahnung der rundlicheiförmigen stumpfen Blättehen etwas unregelmäßig, Unterseite auf der ganzen Fläche behaart, auf dem Mittelnerv drüsig und langhaarig. Kelchblätter dem Rücken dichtdrüsig, Griffel wollig behaart. Scheinfrucht kugelig bis eiförmig. Das Vorhandensein von Stacheln, unse: und Stieldrüsen AN die Abstammung von Gallica leicht erkennen. Blütenstiele reichlich stieldrüsig. Kronblätter tiefrot: Im er b. Borbath ö. Emskirchen (D!). — 6: Boreykiana — e: en — &: Friedländeriana Besser: Bestachelung aus abwä gebogenen Stacheln, Nadelstacheln und reichlichen il. . nn Nebenblätter mit roten Subfoliardrüsen une Rande dicht rotdrüsig gewimpert. ättche breiteiförmig | bis fast kreisrund mit Eye vieldrüsiger Serratur des behaarten Randes, oberseits kahl, unterseits auf den Nerven und auf der Fläche weichhaarig, Mittelnerv mit Drüsen und Stachelehen. Hochblätter oft die reich stieldrüsigen Blüten- stiele überragend. Kronblätter tiefrot. Griffel behaart, kurz. Kelchbecher kugelig, kahl oder am Grunde stiel- drüsig, Kelehblätter auf dem Rücken kahl. In einer von vorstehender Beschreibung R. Kellers durch schmälere Blättchen, längere Blütenstiele und auf dem Rücken teils kahle, teils dri üsige een abweichenden Form: f: Hanemanniana * A. Schwarz b. Lonnerstadt (Hm Zu 404. R. ee Lean, "B: bohemica: Kisiannebe b. Altdorf ** (Sehrzr.) — ßt: epioides R. Keller: Blättchen mit Subfoliardrüsen, oval, am Grunde oft keilig, oberseits zerstreut ehaar t, Blattstiel dicht behaart. Blütenstiele ziemlich lang, ohne Drüsen, Kelchblätter nur am Rande stark drüsig; Griffel kahl oder schwach behaart: Hagenberg b. Berching, auf Malm (Schwrt.) — y: affinis: Lieben- stadt ** (Schneid) Rittersbach !! Hausheim, Kadenzhofen, ober Richt- heim, um Berg über den Adelsbach zur ‘Heim burg oft, Sindelbach (Schwrt.) rm ** (Schrzr.) zw. Engeltal u. "Henfenfeld zahl- reich!! — Ö: sinuatidens: Hausheim gg. Berg (Schwrt I ze en des eng en ar gahresi teen der Aisch- bisher in Lonnerstadt, nun in talfiora: Herrn Pfarrer Han Peikeabronn } bei Rothenburg 0 v. T. in Dankbarkeit bonn 200 — 142 — Zu 405. R. Jundzillii Besser a: typica R. Keller = R. Pugeti Boreau = 405 ß: Blattstiele selbst filzig behaart, Blättchen sehr Bro: aus fast herzförmi runde breiteiförmig, manchmal fast lederig, auf der Oberfläche kahl, en auf dem Mittel- und den Seitennerven mehr oder minder behaart und drüsig, an den unteren Blättern auch die Blattfläche mit oft zahl- reichen Subfoliardrüsen, die Zähne des Blattrandes offener, breiter, mehr abstehend als bei trachyphylla. Blüten sehr groß, prächtig tiefrosa. Bestachelung nicht immer mit Drüsenborsten und Nadelstacheln gemengt. *(Der ganze Strauch erinnert viel an Gallica; es wäre auch haare ar wenn die Art in der Flora unmittelbar 5 = Eu a” cD en) ei er ie y=2 = © har } mu c&D = N = ep! = a. N = © ee 08 Ss holderberg b.Veitsbronn, Burgstall b. Herzogenaurach !! — ß: trachy- phylla (Rau) R. Keller = 405. Blattstiel schwach behaart oder kahl, jedoch stets mit roten gestielten Drüsen reichlich besetzt, Blättehen schmäler als bei a typica, auch spitzer, Zähne des Blattrandes vorwärts gerichtet: Gutzberg (Kfm!) zw. Langenzenn u. Siegelsdorf (Hi!) Hartwald b. Retzelfembach, zw. Kirchfembach u. Buschendorf !! Veitsbronn (Kfm!) u. auf Tuchen- bach zu (Hi! Kfm.) Burgwald b. Burgstall !! Dechsendorf gg. Heßdorf (Kfm !) Höchstadt (Hm!) Altenburg gg. Wildensorg (Hi I) Se ken, eek en, die Untärirdischen Aac weit umher. Aeltere Teile fast stachellos, die Stacheln dünn und gerade. Blättchen höchstens mitteleroß, schmal und spitz. Kelchblätter schmaleiförmig. Scheinfrüchte eiförmig ar Da b. Berg gg. Kadenzhofen u. am schwarzen 6 + 405. R. Galliea + Jundzillii R. Keller: Der ganze Strauch zierlicher und niederer als J undzillü. Stieldrüsen zu erkennen: im Hartsald b. aa (Hi ). 405 + 398. R. Jundzillii + canina R. Keller = R. Naumannii Max Schulze: Stacheln stark gebogen, fast hakig. Nebenblätter mit fast fadendünnen Oehrchen, am Rande reichdrüsig. Blattstiel kahl oder etwas u — 13 — ; 201 Blättchen breitoval, die oberen mit einfacher, die unteren mit drüsig zusammengesetzter Serratur, oberseits kahl, unterseits auf dem Mittelnerv mit zahlreichen roten Drüsen. Blütenstiele stieldrüsig. Griffelköpfehen groß, diehtbehaart, später meist verkahlend. Scheinfrüchte meist schlecht A, eiförmig, unter dem Diskus eingeschnürt: n der Redni tz b. d. Neumühle b. Stein (Sim!) Hartwald b. Retzel- fembach I! Erlau (Pr!). Zu 406. R. agrestis Savi = R. sepium Thuillier. — Il. Formenkreis mit nicht behaarten Blattstielen: Hieher gehört als a: inodora R. nn > 407 beschriebene R. inodora Fries — ß: a (Puget) . Keller: Blättehen mittelgroß bis ee: unterseits me hr oder minder behaart; Scheinfrucht ellipsoidisch, Griffel etwas erhoben, schwacl ehaart: so s. v.G. b. Kinding auf Beilngries zu (Schwrt.) ö. v. G. Gärmersdorf b. Amberg (Kfm!) — y: virgultorum (Ripart) R. Keller: Scheinfrucht kugelig, sonst wie vorige, Blättehen mit zahlreichen Subfoliar- Braren, etwas größer als bei inodora. Blüten schön rosa: macht; u. Karhof!! 11. Formenkreis mit ringsum filzig behaarten Blatt- stielen: subspecies pubescens R. Keller: £: vinodora Kerner: Liebenstadt ** (Schneid) Dietersdorf (Hi!) Wolkersdorf, Gerasmühle, en (Kfm!) zw. Weiherhof u. r Alten Feste dr) em ach (Kfm zw. Burgstall u. Niederndo Ratsberg (herb rıa = (Schwrt.) Eismannsberg b. Simbach !! Velburg (Pr!) Großahof, Rötelbere b. Ischhofen !! Dillberg (Kfm!) Langental (Schwrt.) zw. Moritz u. Stempfermühle, Tüchersfeld, Weidmannsgesees, zw. N - dorf u. Plankenfels !! — f: glandulosa: Rudertshofen b. Berching, Unterbürg, Erbmühle, Holnstein (Sehwrt.) Großahof !! Kadenzhofen, erg, Unterwall, Dillberg (Schwrt) zw. Buch u. Etzelsdorf (Kfm!) — r: pinnatosepala: Wülzburg!! — 6: albiflora: zw. Dietersdorf u. Wolkersdorf, Gutzberg (Kfm!) u. gg. Oberweihersbuch !! Gebersdorf (Kfm!) Velburg (Pr!) zw. Neumarkt u. Karhof!! ändert auch mit Stieldrüsen an den Blütenstielen: n glandulosa A. Schwarz so zw. Dietersdorf u.Wolkersdorf (Kfm !)— e: Belnensis Ozanon: Snentrichie kugelig: b. Be u. Holnstein im Tal d. großen Laber, Mariahilfberg, Langental (Schwrt.) zw. Krottenbach u. Geras- mühle !! ee rer m ! Zu liptica Tausch — — graveolens Grenier iea: ö. inet b. age u.zw.danu.d. Muschelkalksteinbruch “ d. ee b. Prebitz v. G. auch im Steinbachtal n. Roten- bur en chen. . "Kflaheim, ö. v. G. b. Amberg mit ee zu a4 (Kfm! a3: hispida R. Keller; 202 — 1144 — Blütenstiele mit Stieldrüsen, Rücken der Kelch- ae erraeef oder stieldrüsig: Zirndorf, Veitsbronn mehr- (Kfm!) um Berg (Schwrt.) Plateau b. Oberrüsselbach ! — B: ae zw. Staadorf u. Erbmühle, um Waltersberg (Schwrt.) aag u BE RERONEE b. Velburg, Breitenwinn (Pr!) zw. Allersburg u. Ransba ch, E Burgstall u. be en er d. Kühberg u. d. Dürrling, Zantd. Kastl, Ne nah G.b. Amberg (Kfm!) — f: subhis spida Senn ertuehiäger: "Blütenstiele öfters etwas stieldrüsig: Unterwall (Schwrt.) — f: angustata M. Schulze: Blättehen zweimal so lang als breit, nach beiden Enden verschmälert, Zahnung sehr steil: Dillberg (Schwrt.) — ö: Kluckii R. Keller =R. Kluckii Besser: Die Blättehen von rundlicherem Zuschnitt, einzelne fast kreisrund, sonst wie a: Uebergang auf rubiginosa: Heidling b. Ostornohe (Kfm!). Zu . R. mierantha Smith, %: permixta: Lieben- stadt ** (Schneid) viel ober Langental b. Sindelbach (Schwrt.) — 4: heteracantha Schwertschlager: Namentlich unter dem Blütenstande Stieldrüsen und gerade Borsten vor- handen, sonst wie 2: Wülzburg, von Berg ns Ne b. Unterwall, viel ober Langental (Schwrt.) — 4: 0p ta Puget: Blütentragende Zweige unbewehrt. Blättehen mittelaoil mig, unterseits höchstens am Mittelnerv behaart; Blattstiei etwas behaart. Scheinfrucht ee Unterwall, am Adelsbach b. Berg (Schwrt.) : septicola Dösöglise: viel b. St. Veit b. Pleinfeld (Schwrt) — = >: Gremli y elliptisch, meist i in den Grund verschmälert, die Seiten- blättchen meist abgerundet, Zähne az Scheinfrucht age a stark RD: ö. v. G. mehrmals b. Gärmersdorf b. Amberg (Kf 396 + 409. R. Gal lliea + mierantha R. Keller: En mierantha durch das Vorkommen von Stachelehen d Drüsen an den Zweigen verschieden. Blütenstiele dicht mit Stieldrüsen und Stachelborsten besetzt, Griffel kahl oder fast kahl. Blättchen mittelgroß, oval oder eg mit zahlreichen Subfoliardrüsen : w. v.6&. b. Windsheim (Sim!). Zu 410. R.rubiginosa, a: typica H. Braun: zw. Burg- ger u. Ritzmannshof!! Velburg (Pr!) — ß: apricorum: ee Zirndorf (Kfm!) Mariahilfberg (Kfm!) Wolftein (Hörn ne (Schwrt.) Simm ! — 145 — Laaber unter Holnstein at Rollhofen rei ) ZW. ee u. Vierzehnheiligen (Hz!) — comosa, ver et. f: sella Deseglise et Ozan Ri die eg an den Blüten. zweigen nadelförmigen Stacheln fast gerade, Scheinfrucht klein, meist etwas verlängert: um Waltersberg (Schwrt €! parvifolia: Mariahilfberg b. Neumarkt (Kfm!) Rupprechtstegen (Sim!) — nn: umbellata. Blütenstand meist reich- blütig: Clarsbach, Roßstall gg. Trettendorf, zw. Burgfarrnbach u. ent A zw. Dechsendorf u. Erlangen, Erlau ** (Pr!) Tal der is unterhalb Holnstein Se Mariahilf- Ki b. en (Kf f: dimorphacantha Crepin: ebenfalls en laten meist nefn, Blättchen klein, elliptisch: Liebenstadt** (Schneid 4* Scheinfrucht oval: 5: pimpinelloides Christ: Kleiner Strauch, heteracanth, hakige Stacheln und gerade Stachel- borsten vorhanden. Blättchen sehr klein, rundlich v ' kehrteiförmig, fast kahl, an die Blättehen der R. ER? nellifolia erinnend, unterseits mit zahlreichen Subfoliar- drüsen. Blütenstiele drüsenarm. Scheinfrucht länglich, a A Doos!! Tennenlohe (Hi!) Atzelsberg gg. Adlitz!! z: deeipiens Sagorski: Hoher Eee lockerer als . Yo etwas kaninem Aussehen. Blättcehen mittel- groß, beiderseits kahl, unterseits ohne Subfoliar- drü üsen oder höchstens solche auf dem Mittelnerv und einigen Seitennerven. .Kelch- zipfel abstehend oder ee nahe der Wülzburg (S Non Eysölden (Sim.) unterhalb Rabenstein!! & kahl oder nur mit ‚vereinzelten ch besetzt, zu einer kleinen Säule ver- längert: dı: liostyla R. nr — leiostyla Christ: Strauch nicht hasalgaeehn Blä n klein. Scheinfrucht eikugelig bis oval: Rößleinsmühle Eu ne: b. Roßstall gg. Kastenreut bach u. Burgfarrnbach!! Schneppergraben zu Nürnberg (Erhardt N) Reutles ee Aa er Großahof, Er Engeltal u. Henfen- feld!! Pommelsb Im, ttach (Kfm!) Waischenfeld (Sim!) Friesener Warte (Hz XIII. Vestitae sind wie folgend zu fassen: 1. Blütenstiele kürzer als die eiförmigen bis lanzett- lichen, we laubartigen Tragblätter. 411. R. omissa ee 6 204 — 1146 — 1*, Blütenstiele länger als die Tragblätter. Stacheln gekrümmt oder gerade, Blättchen mit oder ohne Subfoliar- drüsen, mit einfacher bis sehr zierlicher a des Blattrandes. SATDEEUCNE besonders gr R. tom entosa Smith. . Blütenstiele ee so Be als die großen stachelborstigen Scheinfrüchte. Blätter größer, weniger grau, mehr grünlich, mit oft parallelen Seitenrändern. 413. R. pomifera Herrmann. 411. R. omissa Deseglise: Strauch gedrungen, dickästig; große Stacheln leicht bis stark gebogen, zuweilen Borstenstacheln vorhanden. Blättehen mittelgroß bis klein, oval mit zusammengesetzter Serratur des Blattrandes. Blütenstiele kürzer als die Tragblätter, Kelchblätter stieldrüsig, nach dem Verblühen aufgerichtet und. lange bleibend; Griffel stark behaart bis wollig; eg ucht kugelig bis eikugelig: var. Schulzei R. Keller enusta Sagorski: Blättchen dicht-seidig-weib- haarig, lie Subfo en rot. 5 Juni. Waldränder. Gutz- berg, Weiherhaus, Zollhaus (Pr!) Berg b. Neumarkt (Schwrt.). 412. R. en Smith (im Sinne Robert Kellers in A. Gr. Synops. Vi. 80-90 vor 1: Blättehen unter- um Anlamein und am Rande einfach gesägt: 4a: eine- ra er ya zen an cht kugelig: so zw. Rai orf u. Buch Dillberg stein u. Rotenberg (Kfm!) — f. subduplicata Borbäs, v = TORE, nur mehrere drüsige Nebenzähnchen vorhanden: so um Velburg (Pr!) um Berg (Schwrt.) Glatzenstein, Raingrub (Kfm!) zw. NER u. ch mannsreut bei Creußen!! — ß: s Re Eibach (Kfm!) zw. Wintershofen u. Holnstein (Schwr 2) zw. Schlüpfelberg u. Sulzbürg!! viel um Aapn, era Pr!) Schnaittach gg. Simonshofen, Rollhofen, Rote zw. Kersbach u. Siegersdorf (Kfm!) en ee Bat b. Herzogen- reut!! Bet Fer z.) Kotzmannsreut u. b. Creußen, Mühlhügel b Prebitz!! — f- Billotian KOrtpit: Dimantrasnda Zweige oberwärts mehr ge minder stark behaart. Blütenstiele etwas behaart: Wal ersberg**, zw. Grünsberg u. Prackenfels** (Schrzr.) — 84: dim rel Deseglise von P durch schmälere Blättchen verschieden: um Velburg (Pr!) ö. Berg (Schwrt.) Enzenreut (Kfm!) zw. d. Schottermühle u. Moschen- dorf!t — Zu „412: R. seabriuseula Smith“. R. Keller und Schwertschlager ziehen diesen Formenkreis, der haupt- — 1147 0 — 205 sächlich durch die Zierlichkeit der Zahnung des Blatt- randes und durch gerade Stacheln gekennzeichnet ist, als subspecies zur tomentosa. y: euspidatoides Crepin: Hiezu gehört alles unter 412« ee die Form ist ver- beitet im ganzen Gebiet!! Bei euspidatoides sind sämtliche Blättehen reich an Subfoliardrüsen. Ist di Drüsigkeit eine sehr starke, und geht dieselbe selbst auf die Blattoberfläche über: Suprafoliardrüsen, und wenn ferner die kugeligen Scheinfrüchte reichlich stachel- berstig sind, so entsteht die f: Zabelii Crepin: zw. Plöcken- dorf u. Schwabach, zw. Schwarzach u. Neuses!! Gutzberg (Kfm!) nter- u. au + Ww 2 (Pr!) Creußen!! — yy: umbelliflora Swartz = datoides #: minor Scheutz. Blättchen dicklich, unleree Nr im übrigen wie unter 41 y angegeben: r bei Marienberg, Erlenstegen (Kfm!) zw nike u. fans ühl (Pr!) v. Lauf gg. Kuhnhof u. Neunkirchen, zw. Neun- hof u. Simonshofen!! Schnaittach gg. Simonshofen, zw. Kersbach u. Segerslor, Poppenhof (Kfm!) zw. Neunkirchen u. Ebersbach!! zw. Forchheim u. Reut (Sim!) — yö: eristata Christ. Das Syno- nym „Andrzeiowskii Deseglise* ist zu streichen. Von den auffallend grossen Blättern sind entweder nur die unteren oder alle unterseits dichtdrüsig: so mehrmals b. Velburg, Weiherhaus b. Reichelsdorf, Kleinseebach (Pr!) — ye: subvillosa Christ, von den Blättern haben nur die unteren Subfoliar- drüsen: St. Veit (Schwrt.) rer er) Krottenbach, Geras- ühle (Kfm!) Oberweihersbuch, Gutzberg (Pr!) zw. Taubenhof u. Bernhat ») Zweifelsheim (H S Dochsendort gg. Rötenbach (Pr!) um urg (Pr!) Eichenstrut b. Pleec 396 + an. R. Galliea + RER R. Keller f. scabriuseula Max Schulze: Bestachelung reichlich, Stacheln lang, schlank, fast gerade, etwas nach abwärts en auch Nadelstacheln vorhanden. Nissen ee dichtwollie "mit zahlreichen Stieldräsen ni Stachelchen; Blättchen mittelgroß, eiförmig, mit zierlich- drüsiger Serratur des Randes, unterseits stark nervig, Subfoliardrüsen auf den Nerven und der Blattfläche. Blütenstiele lang, reichlich stieldrüsig, auch mit mit etlichen Fee Kelehblätter auf dem Rücken stieldrüsig, mit langen, am Rande Fatieheigen Anhängseln; Kalfhhecher er 206 EL TE eiförmig, mit Stieldrüsen besetzt; Griffel behaart, etwas über den Diskus erhoben. Fruchtansatz sich meist nicht weiter entwickelnd: w. v.G. Fuchsberg b. Rothenburg o. T. (Sim!). Zu 413. R. pomifera Herrmann, var: recondita Christ 5: Gaudini R. Keller — R. Gaudini Puget: Blättchen dünn behaart, oberseits und unterseits drüsig. Hieher gehört die Angabe: „zw. Unterbürg u. Laufamholz“!! wohl ein Ueberbleibsel eines früheren Schloßgartens Zu 416. Co e ß . Pos Gräfenberg u. Egloffstein (Schrzr.) Leutenbach zum Reisberg!! Wachtknock b. Ebermanns 3 t (Se.) v. Pfaffenberg nach Rabenst ein!! Schäferstein, eur Grit we überhaupt im Werne Jura verbreitet, zw. Schammendorf hi. d. Dogger herabgehend nk Zu Aneinchist rolle: Die Angabe ist zu streichen die mehr gärtnerische als forstmäßige Anpflanzung im Walde hinter Fischbach wurde von Professor res r.) wieder aufgefunden, die angepflanzten BE dabei als Aronia Canndens sis To orrey € et Gray bestimmt. Auch das hinterlassenen Herbar Schwemmers vor- andene Exemplar von Trachbae h (!) ist ehe Zu 418. Pirus Malus subsp. silvestris L. — a: acerba M6rat: zw. Stadelhof u. Flechsdorf, auch zw. da u. d. Tal d. Regnitz!! Zu hr P. domestica: Altenburg b. Bamberg (Hz.). Zu P. aueuparia + Aria: Got er, b. Velden be N) Altenberg b. Burggrub (Z!) im oberen Krassachta unterhalb Neudorf (Ade). Kart ne Aria: auch b. Berching, Dietrichstein u. viel um Kastl eg u. über d. Scheßlitzer Berge !! bis 2. Staffelherg Hr Klf.) u. Cordigast !! Zu 422 + 421. P. torminalis +4 Aria: zw. Mittel- en u. Ortspitz, zw. Leutenbach u. d. nn Haardt, vom Pfaffenstein b. Moritz zur er hen Wart, Wölm, zw. Schottermühle u. Maidendettt zw. Neudorf u. Krassach, Nionen, Cordigast (Ade). Zu 422. P. ne zw. Gebersdorf u. Thalmässing (Br.) b. Patal u. um Velburg (Pr!) b. Utzmannsbach, zw.. Leutenbach u. Hetzelsdorf u. zw. da u. Wannbach, Haardtberg!! Thuisbrunn (Hrwgn Schrzr.) um Öbe rtrubach, Jägersburg auf Lias am Högelsteinberg, b. Unterweilersbach auf Öpalinuston, Kaifenbergplaenn b. Friese auf Deg !) Laimershof auf railsfeld, Zw- as (Martiu enberg u. Rabenstein!! um Weizmain (Ade) Bar n. Zu 423. Epilobium angustifolium: an an der Ledererbrauerei!! u.a. Nordbahnhof (F.) a f: albiflorum ee Helfenberg, Höllenbrand b. Velburg (Pr.) Eibental (m. F.) — y: pubescens Haußkneecht: Seel und Blätter bear am Mittelnery flaumig behaart, auch die Kelch- zipfel stärker ie Erlangen * (Hb. Erlang.) — nanım Hepp et Rubner: Pflanzen mit grundständiger Rosette, deren Blätter gegen die Basis langkeilig in den Blattstiel verschmälert sind, von geringer Höhe mit groben Blüten: Velburg ** FE Zu 424. E. grandiflorum: a: vulgare Haußknecht verbreitet, f. 1: oblon ngifolium Haußknecht: Blätter länglich bis länglichlanzettlich, kürzer zugespitzt und am Grunde nicht besonders keilig verschmälert: Oberbürg!! — f. 3: lanceolatum Haußkneecht: Blätter lanzettlich, lang- zugespitzt: Großreut b. Schweinau ** (He.) Eschenfelden ** (Pr.) Weismain ** (Ade) — 2: subglabrum Koch — adenocaulon Haußknecht: Stengel nur mit kurzen Drüsenhaaren besetzt, längere einfache Haare fehlen. Blätter oberseits kahl, unterseits der Mittelnerv behaart: Wöhrder Wiese (ElBm.). 424-425. E. grandiflorum Weber — parviflorum Schreber — E.hirsutum +4 parviflorum Haußknecht — E. hy bridum Schur: Krassach, Weismain **, Giechkröttendorf (A u 425. E. parviflorum: a: genuinum Rubner: ‘ Blätter sehr schwach gezähnelt, meist nur mit Schwielen am Blattrande: verbreitet!! f: mollissimum Welwitsch: Die Behkaüne der ganzen Pflanze so dicht, daß dieselbe namentlich im oberen Teile weißgrau erscheint: Höllen- brand b. Velburg!! (Pr! **) Kanaleinschnitt s. Neumarkt!! — f: trifoliatum Haußknecht — vertieillatum Rouy et Camus: Blätter wirtelig zu dreien: Höllenbränd (Pr.). ß: dentieulatum Hepp et Rubner: Blätter wesentlich stärker und tiefer geschweift gezähnt, Zähne an der Spitze mit einer Schwiele: Roßstall **, Velburg ** (Pr!). Zu 426. E. montanum: a: typieum Hepp et Rubner: Pflanze jung oben drüsenhaarig, Blätter kürzer als die Interstitien, vom Stengel abstehend, eiförmig mit breitem oder selbst schwachherzförmigem Grund: f: subeo . Haußkecht: so verbreitet!! die Form bei Stein!! — f: nanum - Gillot: niedrig, wenigblütig: (ElBm.) Eee Leienfels, Drudleitenberg b. ri t!! — f: albifler Haußknecht: Blüten weiß: ER b. er (Pr.) — f: vertieillatum ans "Blätter zu 3 bis 4, wirtelig: - Hauenstein u. Höllenbrand b. Velburg **, Helfenberg (Pr.) Nonnen- — teste $ Hofrat Haußknecht, Weimar. ** — teste Rubner. * 208 — 150 — berg (Hi!) zw. Muggendorf u. Baumfurt (Hrwgn.) — 6: densifolium Hepp et Rubner: Blätter die Interstitien weit überragend, aufwärts en Ehrenbürg #* (Vollmann) — e: glandu- losum Hep t Rubner: Pflanze bleibend oben stark-, unten ee Velburg ** (Pr.). Zu 426 + 425. E. montanum + parviflorum : Ganze Pflanze weichflaumig behaart, Blätter elliptischlanzettlich, kurzgestielt, viel lee gezähnelt als bei parviflorum: Höllenbrand** (Pr hamm endirfet Leite**, Strößendorf ** (Ade).— fi v6 reikekunn. Prochlolskauer: Blätter zu dreien, quirlig: Höllenbrand (Pr!). Zu 427. 9 re Höllenbrand (Pr!) zw. Schetterndorf u. Pfa Kr Groß-** u. Kleinziegenfeld **, langer Grund b. Weismain (Ad 426 1.497. E. eollinum + montanum — E. eonfine Haußknecht: nö. v.G. am rauhen Kulm!! 28. E. palustre: unerwartet hohe Vorkommnisse am nie versiegenden Weiher b. Sommertshof n. Velburg b. e. 535 u. a. d. Egelseewiesen b. Trautmannshofen b. 560 m Ban ! 428 425. E. palustre + parviflorum = rivulare Wahlenberg: Von palustre durch en Behaarung des Stengels und der linealen Blätter ver- schieden, Blattrand mit ee Be Blüten so groß wie bei parviflorum: Deusm u 42 Fi. nem aan Zw. nn u. Marienberg (Kr: An ZW. en u. Altdorf, zw. da u. Hagenhau n. Lauf!! Oberreich Tra Be aynach: Fetzeihofen. um Lonnerstadt, one 2. r Höec a. Krausenbechhofen Hm,) Gremsdorf! 1% zw. Höchsta Sen (Hm ommers- felden!! Schnaid (Hm.) Kleinbuchfeid ve) eh nndert (Hm.) railsdorf, Strullendorf, Bamberg b. Bug u. d. Fallmeisterei, Geis- feld, ga Lohndorf (Hz) Oberobierndort! — Ade un Eichelberg solden, um Velburg u. gg. Deusmauer (Pr.) z Mitelehrenbach u. en itz, re viel zw. d. Piaffenstein b. ohen Warti! Giechkröttendorf, Bernreut u. Tauschen- Be a. Gohligan (Ade) —. f: subsessile Franchet: Mittlere Blätter in einen kurzen Stiel verschmälert: zw. Giech- a R u. Weismain ** (Ade . adnatum + hirsutum — E. bresiitum, Haußknecht: zw. Stein u. Gutzberg (Sim.). 425. E. adnatum + nn en Wald b. ee, (Hz.). Zu 43 1: um Velburg (!!Pr!) zw. Raingru u. Oberachtelmühle * ! !! Dachsbach, Uehlfeld, Lonnerstadt, sale, Schirnsdorf, Schnaid (Hm.) Schloßberg b. Geisfeld** (Hz.) zw — 151 — 209 Mandlau u. d. Eschenberg, zw. ars u. Arne} he dorf !! zw. Weihers-u. Waßmannsmühle ** ‚Sch endorf **, Franken- dorf, Kalkberg b. Weismain, Giechkri öttendorf, N (Ade). 4 425. E. Lamyi + parviflorum = E. pala- tinum F. Schultz: Höllenbrand (Pr!) Schammendorf ** (Ade). 430 426. E. Lamyi + montanum = E. Hau Enschkinr an Borbäs: Stengel ringsum flaumig, Leisten undeutlich. Blätter schmäler als bei montanum, am gezähnelten Rande und auf dem Mittelnerv flaum ig! Sperlasberg (Pr!) Sin Rosenberg b. Sulzbach (Rubner) ann ”r Zu v 430. L. adnatum + Lamyi: Frankenberg s.W eismain ** (Ade). : E. obebakim: Adelburg, um Velburg,; Deusmauer (Pr!) Wendelstein H! 4314425. E.obseurum + parviflorum=E. Daeieum Borbäs: zw. Spalt u. d.'Schnittlinger Loch *!! Gnadenberg (Pr!). 426 + 431. E. montanum + obseurum — E. aggre- gatum Celakovsky: Pflanze weichhaarig, Stengel mit schwachen Leisten. Blätter kurzgestielt, länglicheiförmig, entferntgezähnelt. Narbe kurz 4teilig: Brurnenholz. b. Det“ mauer (Pr!) Be end, zw. Spieß u. Eibental*, zw. Greifen- stein u. Neuhau ı. Geutenreut ** b. Weismain, Woidenbene ö, Bapreut = = (Ad 431+428. E. ee + palustre = E. Schmidti- anım Rostkow: Stengel mit schwachen Leisten. Blätter lanzettlich, in die stumpfe Spitze sehr lang verschmälert, am Rande mit entfernten schwieligen Zähnchen, schwach umgerollt, einumig bis kahl: Erlau ** (Pr.) Krögelstein *!! 429 +431. E. adnatum + obseurum — E. Thurin dem Haußknecht: Adelburg (Pr!) zw.Weismain u. Giechkrötten- dorf * 130 2: 431. -E. Lamyi + obseurum: Stengel hohl, zerdrückbar, aber kräftiger als bei obseurum, ses 4 kantig. Blätter zum Grund stark vers schmälert, Teil ganz kurz gestielt, länglichlanzettlich mit regelmäßig gezähneltem Rande: zw. Oberfriesen u. Strullendorf !! Zu 432. E. roseum: f: angustifolium Ueehtritz: Blätter länglichelliptisch, zur Spitze wie zum Grunde rascher s beim Typus verschmälert: Krögelstein ** (!! Hz! Zu 425 + 432. E.parviflorum + roseum: ER (Pr!) recent Bescaberg ya Michelsberger Wald b. Bamberg (Hz En , Kaspaur, Cord Weismain, Krassach (**Ade). 264 432. E. Bi Ho = roseum =E. glandu uli- 210 — 12 — ferum Knaf: Stengel ringsum mit angedrückten Härchen besetzt. Leisten schwach. Oberer Teil der Pflanze mit zahlreichen Drüsenhaaren. Blätter schmaleiförmig, länger gestielt als bei montanum, spiegelnd, Parenchym dünn, oft durchscheinend, die Adern auf der Unterseite stark hervortretend: Velburg #* (Pr.) Neufermühle unter St. Helena *, am Fantasiepark auf Geigenreut zu!! 428 + 432. E. palustre + roseum = E. purpureum Fries: Stengel mit undeutlichen Leisten. Blätter lanzettlich, langkeilig in den kurzen Blattstiel verschmälert, entfernt- gezähnelt, Nerven der Blattunterseite stark hervortretend: Lohndorf (Hz.) Krögelstein (# !! * nothera muricata L: Stengel gut fußhoch, meist Hesse aberlenfen. rauh und behaart, vor der Blütezeit oben I Blüten dichter stehend, die Kronblätter kaum halb so groß als bei biennis, kaum länger er die BD ReR neh gelb. @) 3} August. Stammt aus Kanada. 1902 am V b. Herr nhütte aufgetreten (!! u.a.) 1906 b. Schniegling am Bee eahlitoe (Sch )). O. pinnatifida H. B. Kunth: Stengel überfußhoch, am Grund ästig, purpurn überlaufen, rauh, entferntbehaart, Blätter im Umkreis eiförmig, tieflappigfiederteilig, weich- haarig, der Mittelnerv weiß. Kelchzipfel lineal, spitz, ab- stehend langbehaart. Kronblätter ar so lang als die Staubblätter. are von der Größe wie bei Epilobium hirsutum. & A gust. Stammt aus Mexiko. 1902 im Sande der Regnitzinsel b. Bi s. Bamberg aufgetreten (Hz!). 2 . Circaea lutetiana: Wallersberg!! Büchleinsberg cht (V.) Stiebarlimbach 2 _ ehe (Hi!) Hubirg (Di) N Talheim Geres b. mmelsbrunn (F.) zw. Baumfurt u. Muggen- dorf (Hrwgn.) Reifenberg gg. Bockstal!! 'Schloßberg b. Geisfeld u. dahinter, Meikendort, Turseg (Hz.) Teckendurt (Vill 37 C. intermedia: Bachmühle b. Oberferrieden!! Ailers ib en Bu b. Eismannsberg!! ockenbrunn 7. rien s. Mosenhof, zw. Poppenhof u.Osternohe!! St. Illing (D!) Pulvergraben b. Hin ter Klecbach !! ae am Sendelbach (Hz e) Salunanderl b. Eckersdorf (Ade) Eremitage (m.F.). Z ©. w. d. Kreismühle u. ee am Kan Rear ZW. . Bizelsdort = Gru rsdorf auf er ae zu (Hi!) Rempfental u. Oedta senp. 1 oldenste teiner Forst b. Oholzerbrunnen (D!) ern (Br. D!) Krottenseer Wald (Hi!) zw. d. Schüttermühle u. Pottenstein, Schneiderskammer b. en Schlueht b. Forst u. Teufelsgraben b. Oberwaiz!! zw. Görau u. Buchau, n. Geutenreut (Ade) gi, et 21 u 457. Trapa natans: seit einigen Jahrgängen auch im Ebensee; b. Lohe u. Marienberg neuerdings nicht mehr!! Bayreut (Beck 1 1907). Zu 438. IHOphy un TR ULE Ochenbruck (Hi!) Stein Se SDR Berg en rf (Gl.) Fetzelhofen ? (Hm!) zw. Lonnerstadt Höe adt, a Höchstadt (Hm.) b sat r (Fsch NY u. ee y (Hz z!) — Vorray (D!) Finster- mühle b. eldenstein (D. Zu 439. M.s spieatum: zw. Steinbrüchlein u. Zollhaus (F.) Niederlindach!! überhaupt öfter in der Weihergegend, Lonnerstadt, Höchstadt (Hm!) Artelshofen (D.) Bayreut (m. F.) Thurnau (Klf.). Zu it Hippg is vulgaris: viel i v. Deusmauer gg. esenacker, Lautrach!! N no Zw. Engental u. Be (Wachter r) Debring, Dörflei Zu ren Lythrum Hyssopifo in! Oberlindach (Hm.) u. auf Mech zu!! Sauernheim, Schmiedelberg, Bingarten, zw. Ailersbach u. ok, Höchstadt, Eizelskirchen, zw. Sichartshof u. Frimmers (Hm.) um Ailsbach (Hm!) zw. Kieferndorf u. Aisch R.) z Rd u. Weppersdorf, zw. Erlach u. Pettstadt u. nach Bainhor (Hz.). u 443. Peplis Portula: am Weiher n. Ottensoos, Alt- Pi n!! häufig im Weihergebiet (!!, Hm.) Stiebarlimbach (Hm.) er Höfen (Hz.) auf Dogger zw. Poppendorf u . Hinterkleebach !! Langheim, Ißling (Ade) — ß: callitrichoides: Seligenporten, zw. d. Alten Feste u. Weiherhof!! Marienberg (Hi!) Schmiedelberg (Hm.). Cucurbita Pepo: stammt aus Mittelasien; verschleppt b. Forsthof (Sch. 1897!) & RS: Zu C. verrucosa: verschleppt 1898 bei Herrnhütte auf- getreten (Sch!). Lagenaria Seringe. Flaschenkürbis. Blüten ein-, sehr selten zweihäusig, alle einzeln, die männlichen sehr langgestielt, Kronblätter fünf, Frucht sehr velgstalig, die Außenhaut schließlich holzig werdend. Ranken äs vulg EN Seringe = L. Lagenaria Voß = e L: Stengel kletternd, weichhaarig, nach Mocchae See Blätter nierenförmig, am de gezähnelt, am herzförmigen Grunde mit 2 Drüsen, weich, oft sehr groß. Blüten groß, weißlich. Frucht bei f. a: Gurda, Pilgerflasche, kugelförmig, im obern Drittel eingeschnürt, ober der Finschnürung wieder etwas erweitert — bei f. ß: clavata —= clavaeformis — © Herculis, Herkuleskeule, sehr lang, keulenförmig. © Juni bis September. Heimat: tr opisches A Afrika. Selten in u gezogen. Beide Formen 1903 b ei Forsthof aufgetreten (Sch !). Ein Frucht von a gedieh bis zu Kindsko pfgröße. 212 — 1154 — Zu 444. Bryonia alba: Rötenbach b. Altdorf (Schrzr.) Öttensoos, Dambach, Reut b. Forchheim!! Hirschaid, Burgebrach, Stegaurach, Bee (Hz ei Saas (Br.) Eckersdorf, Donndorf!! u4 B. dioica: Kleinweingarten, Rocksdorf, Bertelsdorf, Re ! "Wachholderberg b.Veitsbronn (Lina Schwarz !) Buschen- dorf, Hagenbüchach, Marlofstein!! verschleppt n. v. Stadtpark (F.). Zu 446. Portulaca oleracea: Oberreichenbach b. Weißen- dorf (Hm.) rege on Hirschaid (Vill) Hallstadt (Hz.). Zu 447. minor: Heilsbronn (Hi!) Anwanden nach Lind (He.) elihnert: ek el, Retze Bun N Gottesgab, Dutendorf, um Lappa ch, Cra iendo rt, zw. Lor tadt u. Ailsbach, zw. Weingardsgreut u. Sehirnsdorf (Hm!) Kosasschuh, Erlau ( 2.). Zu 449. Herniaria glabra: auf Fer = b. Schön- berg u. en Ra auf Lias b. Weinhof (Schrzr.) auf Dolomit b. Königste nen A Aa a ee Sahrunne en b. Plech, zw. Sachse nö a b. Prü jirkig, mehrmals b. Rabenstein, Nena b. habil af ne auıberwoh ung des Jura im Großaholz u. hinter Höhenberg b. Neum Zu450. H.hirsuta : 1907 a u.St. Johannis (Sch!). 52, Seleranthus perennis stellt sich b. Rabenstein sofort jenseits d. Ten gsspalte auf Do ggersandstein in rag ef r Ver- breitung ein: ob r der Schweinsmühle e, zw. Kirchahorn u. Sauerhof, im ch erger Doke b. Eichig, im Löhlitzer W: m. ws Appen- ber Wohnsgeheig, zw. Poppendorf u. Hin ecke ar f. vor Sicolo: Auf d. Exerzierplatz b. Erlangen (D N. u 454. Sedum purpurascens: Höfen b. Waizendorf Gin) 5 ö. steedört (Vill) Ebensfeld (Klf.). 544. S. spurium: einge bürgert, vornehmlich an Han. e - : b: unterm enge b. Fürth, b. Kriegenbrunn am Friedhof!! Erlanger Burgberg (Ldgr.) zw. Bahnhof Vorra u. Arteishofen (D!) Bahnhof Velden (He Di: Zu 455. 8 osum: Wassergraben zw. Neuhaus u. arena (Hi!) a Vilseck (Sch.). S. reflexum, «a: viride: Alte Feste auf Zum.) dorf zu, zw. Damba ch u. Fürth, Unterfarrnbach, Stein, en ee Erlenstegen (R!) zw. Henfenfel Id u. Altensittenbach, n. Effeltrich !! Zu Sempervivum tectorum: Staffelberg (Hz. Pu.) Anger b. Zultenberg (Ade). Zu 461. S. soboliferum: auf der Schloßmauer in Dieten- uf (H be 63. Ribes alpinum Velburg (Pr.) u. : &8- die König- ee -Höhle, Utzenhofen, Kastl, viel um Oberailsfeld u. Rabenstein, Waischenfeld, Plankenstein, Tietensttrmig! !! Friesen a F.) Teuchatz, u 213 ö. Melkendorf (Hz.) Stammberg, Gügel rn Giech (F.) Roßdorf (Vill) ee (Hz.) Kleinziegenfelder (m.F.) u. Krassachtal (Ade). u 464. R. rubrum: an der schwarzen Laber b. Lengenfeld, re b. d. Pen n er Zu 465 : am Lauterbach zw. Horschdorf u. Staffelstein (Hz.) en b. Eckersdorf (Ade Zu 466. Saxifraga decipiens: b. Rupprechtstegen (D) u.Velden auch am linken hg (Br.) Lüglas!! — #: Sternbergüi: Geisleite i. Schupfer Tal (D!) — villosa: auch b. Fischstein (!D!) Zu 467. 8. wet: Mühlendorf (Hz.). Zu 47 178 DR ein oppositifolium: Schwarzen- bruck !! Abhang des Moritz- (Krel BR. ı. Reuter Berges (F.) Artels- hofen @ !) St. Veit 3 "bene feld (Höfe er). Familie: Aizoaceae. Mesembryanthemum L. Eiskraut, Mittagsblume. elch- und Kronblätter zahlreich, Blüten meist an- sehnlich, sich nur im Sonnenschein öffnend. Fruchtknoten unterständig. Frucht eine mehrfächerige, vielsamige Kapsel. Blätter fleischi H. M. erystallinum ;* Stengel ästig, ee mit hellen Tropfen besetzt. Blätter ah Bro spatelfö rmig, stark betropft. Blüten unansehnlich, end, weiß oder Such: © ® Juli, August. Zierpflanze aus En, verschleppt zw. Johannis u. Schniegling (Sch N; u473. Hydrocotyle vulgaris: zw. espenage u.Gibitzenhof w. v. Kanal (F.) Solitude b. ide (Ldgr.) Klebheim, Breiter Weiher, rub, Neuhaus, Adelsdorf (Hz.) Sauerheim, Obenli ndach, Schmiedel- berg, Ailersbach, Großneuses, Uehlfeld (Hin. Zu 475. Astrantia major: Hai mbach, Plankstetten (A. Rdl.) er Thannbrunn u. Waltersberg!! Eichenhofen (Sch. jr.) ee ober Finsterweiling o Höhenberg (Schrzr.) um Lau Kan! N ng 1 (Z. F.) zw. Velden u. Rinnenbrunn öfter (Br. He ) na (Hi!) Schammendorf, Eichiger u. Köttelgrund, Tongrund b. i un alte!! Pimpinella magna, y: laciniata: Deberndorf (Schm u — 6: "dissecta: a ea (Schm !) Kalchreut (Schwmr!). Zu P. Anisum: auch b. Bamberg auf Schutt (Hz.). Zu 485. Bupleurum falcatum: zw. Großbuchfeld u. Seußling (Hz.). u 486. B. longifolium: zw. Steinsfeld u. Wölkendorf, Schammendorfer Leite, zw. Arnstein u. Mosenberg, Köttel, Kaspanr (Ade) ö. v. Staffelberg (A. A Rat.) ig igge (Ade Zu Be Oenanthe fistulosa: v. Kronsch, u. Steinach ‘ö. v. Kanal (F.) Kleingründlach (Br.) Lo Höchstadt (im) Pommersfelden (Bauer) Gundelsheim - w erg (Br.). Zu 490. Aethusa Cynapium f: agrestis: b. Rittersbach auf Süßw were Heilsbronn auf sistein, bei Allersberg a Zanclodonletten!! u 491. Seseli coloratum: ei (Schrzr.) um A (Hm!) — Brunnenholz b. Deu er, um Velburg, hier mehrmals in einer kaum fingerhohen Hödeform: f: ei auch flore roseo: am Schloßberg unter der typischen Form en sie also nicht se wu ee Sein (Pr!) zw. Brandhaus u. Than Dietersberg u. d. Kreis- mähleN auf den Abhängen Velden Eossahber (He!) Veldenstein (Sehrzr.) zw. Rinnenbrunn u. aus (Br.) ne ger Tal, Schammendorf, um Weiden, Kötteler Grund, zw. Neudor u. Zultenberg (Ade) Wunkendorf (Hz.). Zu 492. Libanotis montana: Lungsdorf (D!) ei Fe (Leider) en rmühle gg. Kühlenfels!! Altenhof (D!) S en ee (Sch.) Schauergraben b. St Muermeit Wüstenstein, "Ade) anagles, Brünnberg!! zw. Treunitz u. Steins- feld (Ade Zu Levisticum paludapifolium: in Gesees b. Mistelbach Ben ı 496. ne offieinalis: auch b. Ergersheim u. Hehnktshofen an . n (Hi Zu 498. ucedanum Cervaria: zw. en ir ka u. En Biegen en, ee AR wald gg. Poppen- ind (Hm.) Bösenbechhofen, Sc Hör id, zw. ng oßbnchfel ei ‘Se ußling, Neuhaus b. Pettstadt (Hz.) — elberg b. Holnstein !! er (Br.) z ne u. d. langen en Hochstal, Krögelh (Hz.). eg Windsbach (Br.), er w. Waltersbe erg u. Bahnhof Deining u. gg. Döllwang zu, Ra berg, reizelbach, Arzthofen!! en ie du. es Loch + Neumarkt ur w.d. Pfeiferhütte u. Unt mber m Ochen- ruc (Krzl.) Nack endorf, ee Krege Imark (Hm. senbech- hofen!! Haid, Oesdorf (Hm.) Schlammersdorf!! ee Main- ‘berg (Hz.) S eehof!! Zu 500. P.palustre ß: simplex: Hauptsmoor b.Bamberg(Hz.). Zu 501. Imperatoria Ostrutium: Deusmauer (Pr!) Schallers- mühle b. Oberweiling (Pr.) Beratshausen (Pv. = 2. anderen sativa y: ten uifo lia: Richthofen am Habsberg, zw. Thürnsnacht u. Wolfersd orf, Pattershofen, zw. Arche u. Schwend!! Tnhentach (Wachter) zw. Ostern ohe u. Raingrub!! d: sativa: Kadolzburg gebaut (Schm! 1864). Z . Heracleum Sphondylium: mit tiefbraunroten Blüten bei Bader auf Berching zu!! mit amethystfarbenen Blüten bei Gutzberg (Hi!) — fl. roseo: Schanze um Fürsten- brunnen bei Trautmannshofen!! — pP: elegans: Weickershof auf. i — 1197 — Fürth zu, neben typischer a!! Altdorf (Hi!) Oedtal, Happurg auf Reicheneck zu !! Püttlaehtal ober Pottenstein ee 28 u Laserpitium latifolium: Drudleite w. Eber- mannstadt, Sachsendorf gg. Pottenstein, eine . klei einblätterige Form ; Plankenstein, Eichenberg h. Bürgerabi! Burgstall am Dornig (Ha. : asperum: Weihersmühle (m. F.) Kröttenstein (Hz.) Wunken- - u 505. L. prutenieum: Großneuses, Bürgerwald b. Höch- stadt en Daucus Carota, flore: roseo: am Cordigast (Ade). Die Ackerform: D. montanus: bei Altenkünsberg auf Muschelkalk zahlreich !! Zu 508. Caucalis daucoides: Ramsberg auf Lias, Bühl ie en auf en Kornburg (Seel!) zw. Ochen- ruck u, Untermimber, Zu 509 Turgenii latifolia: Scheßlitz (Hz.) von Dürrn- wasserlos über Krögelhof z. Dornig!! Burgstall (Hz.) el (Mader) Köttel, Wohnsig ; 511. Torilis infesta: Sämtliche Angaben beziehen sich auf die RES Be schon vom Grund an stark verästelte Form «a: estis: so auch b. Velburg, Pielenhofen, u. Glatzenstein!! zw. Pommelsbrunn u. Deinsdorf (m. F.) Kemnaten (Hi!) zw. Pegnitz Din zw. Hollenberg u. Körbeldorf, zw Hohenmirsberg u. a. Eschenberg, Zaupenberg, Rabenstein!! — Di ie Heckenform: ß: elatior „höher, 2 bis 3 Fuß hoch“ Koch Synops. II, 365: auf einer "Waldblöße zw. Reicheneck u. Föhren- bach!! eine "Zwischenform am Appenberg bei Plankenfels!! — ver- schleppt bei Roth (He. je er RT Pecten Veneris: Hellberg b. Pfaffen- Er ; !! ci ) "Buch b. Neuhaus, zw. Zeckern u. Adel - a zw. Groß- chfeld Seußling Er Streitberg, Störnhof, tschenberg!! Oberen (Ade) R rf (Hz.) ra ag (m. Er ) Staffelberg (Pu) — verschleppt b. Venhof u. St. Jobs Zu "51 4. Anthriscus Cercill: Hagenbüchach!! Dam- bach (Hi.) Poppenreut (F.) — Zu 515. A. vulgaris: Bra b. Erlangen (Hi!). Zu 518. Chaerophyllum aureum: Reisach, Walting!! Lupenbachtal ober Finsterweiling (Kfm. Pr!) Kane h. Velburg je of Schnai a = B = 3 25 a 2. E er} [#41 & = Ei 2: BE 3: 3 Bde ahm ! Siedamsdo u. Görau (Ade) Neuhof u. need 216 — 158 — 213a. Myrrhis Secopoli. Fruchtträger fast bis zur Mitte zweispaltig. Früchte groß, wie lackiert aussehend, geschnäbelt, Rippen scharf, hohl, an der ganzen Frucht herab deutlich, Tälchen ohne Striemen, Kelchrand undeutlich, Kronblätter verkehrt- eiförmig. Hülle fehlend, Hüllchen 5- bis 7 blätterig. 5191. M. odorata Scopoli — Lindera odorata en Scandix odorata L.: Stengel übermeterhoch, hohl, kurzhaarig, gestreift. Ganze Pflanze von aromatisch anis-ähnlichem Geruch. Blätter dreifachgefiedert, Blättchen fiederspaltig, kurzzottig. Kronblätter weiß. Doldenstrahlen und ae ea weichhaarig. 9 Mai, Juni. Wild in den Alpen u. Mittelgebirg Fig nburg b. ZRBDe erg (Hz.). Zu 520. Bam maculatum rag Stauf, Pöl- ling !! Bar wage (Krzr) Herrnhütte (!wa)S ulle ndorf!! u ora radians: Stein 1909 (Klf.) Iushbater (Hz. 1905) Wiesengich (1900, 1902 Höfer). u 523. Cornus mas: im Walde n. Moosbach (V.). Zu 52 9. Lonicera Perielymenum: Bürglein, Roßstall ’ (Schrzr.) Eibach (Pr % hend (Seel!) Weinhof b. Altdorf (Schrzr.) Boxbrunn (Hm.); gabe „Schüsselau“ ist zu streichen Zu 550. L. Caproliin: Waldrand s. Hiltsunnli Bürg- lein Ber Weihermühle u. gg. Wendsdorf zu!! zw. Bee rbach u St. En N Alastiing (Hz) Krassachmühle, Krassach, Giech- kröttenbach (Ade). Zu 532. L. : Grub am Dillberg (V.) Fischstein (!! u.a.) Püttlachtal ober Pomee mehrmals (!! Be ee ucht im rhät. Kp. b. Forst n. Donndorf!! Krötennest b. Buchai u Symphoricarpus racemosa:! ee zw. Herrnhütte u. Spitathof (F.). rula arvensis: um Velburg b. St. Wolfgang, b.Voggental! Lunge d. Hubirg (1 (M.) Stad elhofen, Kalkbe Ultsch) Weißmainer Knock verschleppt: Peterhaide (1907 Krzr.). Zu 535. bi tinetoria: eh (Hi!) s. Siegmanns- brunn, Unterhauenstein, zw. Neu Spanagles!! zw. Steinfeld u. Wölkendorf (Ade) Steintal (Hr) Macsen (Ade). u 536. A. cynanchica: ober Pollanten, ae Hermannsberg, v. Pielenhofen nach Kastl u. rings u m Kastl, m Pl jech u. gg. Eibental, v. Streitberg über Leidingshof nach Wüstenstein! Mi — bei Bamberg am Hauptsmoorwal d auf Diluvialsand !! ne age (Hz ee mit purpurnen or zw. Vogelbrunn u. Velburg (Pr!). u 537. uea: Schauernheim b. Neustadt z A. (Pr.). Zu 540. Galtum trieorne: i. Kp. b.Wittinghof!! Rummelwald b. Lonnerstadt (Hm) — Dehnberg auf Lias!! — Steinberg b.Voggental, n. Velburg, Ummelsdorf u. nach Kastl, Lichteneck!! b. Arzlohe Pommelsbrunn (M.) Reis ar b. an IE Humaersiein u. 88: ei viel auf der Lan DW. Dürrnwasserlos zum v. Uetzing zum Cordigast, ren Berg, zw. da u. Büchen- hc, Satelbrg zw. da u.Pegnitz!! — auf Müschelkalk b. Altenküns- berg!! — verschleppt b. Stein !! 260 b. Bamberg (Hz.). 5 Galium Aparine ß: Vaillantii: Uigenau bei Schw nee: Dietersdorf (Hi.) Kleinreut (Hi.) Töbet, zw. Altdorf u. Hagenhau zw. Altendorf u. Hirschaid !! — um Velburg (Pr!) Bauer, Pürm, ae a u.d. Ban eg? hofen u. Lauterhofen, oft in se um Plech, um Streitberg!! — f. fallax Groß: Hetzles (He. teste ar Zu 542. G.spurium: in einer Hecke b. Großreuth. d.V. (Hit). Zu 544. G. palustre: die Form mit kürzeren verkehrt- eilanzettlichen bis verkehrteiförmigen Blättern ist: brachy- phyllum Opiz: so am Haidenberg b. Schwabach!! — Ist der Stengel nicht glatt, - wie dies gewöhnlich der Fall ist, sondern durch Widerhaken rauh, so entsteht die Form: ilre rc 6. Beck — scabrum Neilreich: so zw. Dambach - Fürth!! — £: elongatum: Brunnenholz b. eg ) irksteich n. Hagenbüchach !! z. Schornweissach u. m!). Zu 545. G. boreale: Abenberg (Bauer) z. er Aush: u. Güntersbühl!! Bürgerwald b. Höchstadt (Hm!) Pommersfelden 88 Bösanbechhofen, Seehof (Hz.) — Högelberg b. Holnstein, zw. Willen reut u. Hol enberg !! u Be Re see z. Altdorf u. Rieden (He.) Talchre » im aintal n. Kastl!! Lichteneck (M.) Michelsberg r W Ar Ye Be (Pr.) Hohe Wart (m. F ) u. zw. Ba er u. Bindlach er Geutenreut, Motschenbach (Ade . G.praecox Lang (1843) = G. ale Schultz ee Er x Kongentel u. Matzenhof, Deusmauer, zw. nreut u, Höfen bh. Fürthtt Seehof b. Bambe erg (Hz 2.) ZW. rare u. Er im Baunachgrund u. weiter nö. (Ade) im ee ıch b. Schauernheim, Birkenfeld u. noch nahe d. Bahnhof Neustadt!! — (r. praecox ist sicherlich die dem Wiesenschnitt ehr saisondimorphe früherblühende Sommerform von G. ver u 550. G.silvestre: die Form von “ - dichtwarzigen a auch bei Viehhofen s. Plech!! — Ö: : Lonne Greienmühle e (Hm.) — Neidstein (Hi!) Gaisheim !! 1 "Tüchersteld (Ade) w. Schüttermühle u.\ tt Treu nitz, Se ehi rradorf, Niesten ade) a Valeriana sambueifolia: Birkenmühle b. Plein- Zu feld, Aurau, Rizmannshof, Kosbach, Niederlin ndach, — Rudersdorf, Nenmarkt; Pilsae ch, De berR ZW. . Johannistal, Hamme rschrot, n Ebe nstadt nach Streitberg, Püttlachtal ober pP ottenstein, von Waischenfeld. nach Nankendorf 218 ee Zu 552. V. offieinalis y: angustifolia: Streitburg, Reschlaub, Krögelhof, Dornig!! Kaspaur (Ade 55. Valerianella RE nata: Johannis, Stadtmauer v. Nürnberg en Forsthof (Krzr.) z De nlohe u. Erlangen (Hi.). 6. V. Morisoniüi B: ycarpa: Retzelfembach !! Zn Dipsacus Fullonum: Ser b. Kalchreut, Ebersbach, Baiersdorf, Boxdorf!! Zu 559. eg pilosa: Schlucht b. Schönberg (Sehrzr.) green (Vill.) Hochstal, unter Kälberbe erB,. Pödeldorf, Gänsberg hndorf, rd Tiefenelle ern, Kremmeldorf (Hz.) Realschulhof er 1 Bandengl u 560. Knautia arvensis a: typica flore albo Huch b. Lauf!!! a (Ade) — ß: campestris: Fürth V.) Lappach (Hm!) P u. gg. Hollenberg, Kleinlesau!! — 2 integrifolia : Zw. en dorf u. Weismain, Cordigast (Ade) — ö: er zw. Barnsdorf u. Bahnhof Roth, zw. Keidenzell u. d. Hammerschmiede!! zw. Sterpersdorff u. Lappach (Hm.) Ebensee (Kl har.) Heiheirriiik b. Hollenberg!! Kröttenstein fl. albo (Ade) — e: trivialis Schmidt: Stengel kahl, ohne Borsten, nur unter den Köpfen er Blätter kahl oder borstig: zw. Modschiedel u. Nend orf (Ade). Zu 561. K.silvatica: schmalblätterig zw. Simbach u. Eis- mannsberg b. Thannbrunn !! — breitblätterig in Lupenbachtal ober ei an der Römers unter de Wülzburg!! hier!! auch die f: perneglecta 6. gr: bei welcher die oberen Stengelblätter gefiedert sin Zu 5 K. arvensis + silvatica: zw. Simbach u. Eismannsberg !! Zu 562. Suceisa pratensis: flore roseo De Simonshofen!! 2294. Suceisella 6. B - Innerer Kelch ein ae. rlehchen vom 4lappigen Saum umgeben. Blütenboden mit Spreu- are Krone 4spaltig. . inflexa 6. Beck — Suceisa inflexa a — 8, australis Schott — Scabiosa inflexa Kluk — $. australis Wulfen — $. repens Brignoli: repe Rhizom kriechend, ästig, ausläufertreibend. Stengel glatt, esterbaps; oben een verzweigt. Blätter erg (Se (Hz. =; Thellung). — 161 — 219 beutel gelb; Früchtehen oben halsartig along N Aug ust, September. Gesellig an einem Wiesengraben zw ae u. Bamberg (!! Harz et 1903). 563. Seabiosa Columbaria fl. alb.: Höllenbrand, roseo: Schl loßberg b. Velburg a mit weißbläulicher Blüte: zw. Simbach u. Eismannsberg!! — niedere Heideformen: am Krammerts- bügel b. Velburg (Pr!) Plech (Zeidler r)). Zu 564. Eupatorium cannabinum, fl. alb.: Lempen- mühle zw. Mühlhausen u. Pommersfelden (Hm.) Tüchersfeld (Sch.) — ß: indivisum De Candolle: Blätter ungeteilt, eiförmig, spitz, mit eiförmigem Grunde, am Rande gezähnt, kurz- gestielt: am Rötenbach b. Lauf (Schwmr!) Greifenstein (!! teste Haußknecht). E. ageratoides L: Stengel bis 1'/, m hoch, en Blätter gegenständig, langgestielt,. breiteiförmig, oft m herzförmigem Grunde, zugespitzt, ae kahl. Blüten zahlreich, weiß, in Doldentrauben, kelch- een einreihig, lanzettlie bh. 4 Juli. Zi ae re amerika. 1906 am Prinzregentenufer aufgetreten (W. Schultheiß! date) Gräbner). Zu 567. Petasites albus: auf Dgg. hinterm Moritzberg (V.) ee nn) Teufelsloch zw. Pottenstein u. Schüttersmühle, mehrmals u. zahlr v. Oberailsfeld nach Rabenstein!! zw. Kirch- a u. „Ai (Kl E): 568. Aster Amellus: age va um Weismain (Ade) ed orfer an Steintal (Hz.) zw. Modschiedel u. Görau (Ade) sodann wohl infol v.> Achvenmung aus. Er Jura an Pegnitz b. Rückersdorf u.am Fuß g injr.1 1910). Zu Petiolati: 5681. A. praecox Willdenow: Stengel kaum halb- mannshoch, zerstreutkurzflaumhaarig, grün, nach oben traubig verzweigt, die Aeste wenigblütig, am Grunde unbeblättert. Blätter Aka dep schmaleiförmig, in den Blattstiel verschmälert, kahl, am entferntsägezähnigen Rande rauh, gegen 2 Grund hin am Rande gewimpert, die untersten eiförmig ee Blättchen des Hüllkelches Rn ar an an der Spitze purpurn, locker- gestellt. l blau, Scheibe gelb. 4 Juli bis September. ea: Arge amerika. Unter Weidengebüsch bei Gebersdorf spär- lich (Sch! teste Bornmülle Zu 57 2, A. novi Belgii: an der Sulz in Berching!! Retzels- dorf, Baunach (Hz. teste Thellung) Krassach, Weismain (Ade). Ks Sa A. flori inhdus: Forsthof (Sch!) Stadtgärtnerei Nürn hrzr!) am Main b. Hallstadt, neue u. Ebing 7 Zu 573. A.salignus: gartenflüchtig in Marloffstein!! 2u-573B: A. praealtus: am Sendelbach u. an d. Regnitz b. Bamberg, Altenburg, rize Zapfendorf (Hz. teste Thellung). eucanthi: 1574, A. Dialer Willdenow: Stengel kahl, nur oben verzweigt. Blätter langlanzettlich, spitz, wenig- gezähnt, hellgrün. Blütenköpfehen kleiner als bei dem habituell ähnlichen salignus. Hüllkelchblättehen dach- ziegelig. 9 Herbst. a von New Jersey bis Virginien. Stadt- mauer Nürnberg* (Schm!). Zu 574. "R bellidiflorus: b. Bamberg am Sendelbach u. ober Gaustadt gg. d. Michaelsberger Wald zu (Hz! 6) . parviflorus Nees ab Esenbeck: Stengel tischhoch, kurzhaarig, rispigästig, Aeste und Aestchen traubig. Blätter schmallanzettlich, Se eh an den Aestchen lineal. Blütenköpfchen klein, Strahlblüten weiß oder etwas rötlich, so lang als die Hülle, Hüllblättchen an der Spitze etwas abstehend. 2 Septe mber. Heimat: Nordamerika. N. v. G. Weidengebüsche am Main b. Michelau u (Hz N). Z neinni u. vor 575 einzuschalte 4575. A. versicolor Willdsnon : : Stengel doppelt- fußhoch, nach oben doldenrispig, ebensträußig ver- ästelt, die Aeste schlank und wenig beblättert. Blätter länglichlanzettlich, zugespitzt, ganz olatt, unten und oben gleichfarbig, die unteren in der Mitte entferntgesägt, die oberen ganzrandig, alle am Grunde etwas stengelumfassend. pn mittelgroß, die Strahlen dichtstehend, anfangs eiß, später violett, Scheibe gelb, zuletzt purpurn, wodurch auf demselben Stock weiße und violette Blüten aetireisggen 4 September. Wild an Waldrändern von New- bis Carolina. Net dp b. Hallstadt n. Bamberg (Hz!). B. A. laevis L: re fast mannshoch, die der Stengel, diese groß, breitlanzettlich, spitz, freudig- grün, glatt, nur am Rande rauh, am Grunde halbstengel- umfas send, ganzrandig, nur die untersten sehr entfernt- schwachgezähnt ienkap: e zahlreich, sehr an- ehnlich, der Strahl schön kornblumenblau, Scheibe a Blättchen des Hüllkelches die Scheibe nicht erreichend. SE ERIER Di Ende a et Oktober. Wild in EUET an Gräben in Nord- merika bis V en herab. Lichtenstein b. Pom melsbrunn * !! Kenmitrnler % Bughof (Fsch!) u. zw. Dig u. Bamberg "(Hz N. Zu 577. Stenactis annua hat in letzter Zeit gewaltig an Verbreitung zugenommen (!! u.a. u 582, Solidago canadensis: Ronsolden (Pr.) Hagen hausen !! Großreut h. d.V. (Hi!) Siederfellerndont beim Kirchh of! 1 a E ger hl b. Bamberg (Hz.) — zw. d. Muschelquelle b. Streitberg u. d. Langen Tal viel angepflan u . 584. Ta Helenium: Wilzburg (Br.) Poppenwind, Kleinneuses eg ren: Altenbur; Zu salieina aidenberg- b. Schwabach (Hi.) ee air ) a (!! Klirm.) Hartwald b. Retzelfembach !! Tennenlohe (Hi.) zw. Ailersbach u. Schwarzenbach, Tapas: ee gab, ae zw. Höchstadt und Nackendo 1, Wiesendo Weppersdorf u. Oesdorf u. daselbst (Hm.) Erlach (H #.) Sochof, vos Unteroberndorf bis Zapfendert (Vill) — Renzenhof, Lette n (Hi !) Eschenbach (M.) von Marloffstein gg. Ebersbach !! Russenbae “ (Se.) Hummerstein u. Müllersberg b. Streitberg, v. Pfaffenberg n een Hochstal, Gänsberg (Hz.) "Giech (Klf.) Burgstall am Dornig (Hz.). 5. J. Conyza: auf Burgsandstein b. Bisinbechliokn, auf Rhät. n. Dehnberg!! — adventiv auf Sand bei der Herrnhütte (Schrzr.) u. an der Ringbahn auf Neugroßreut zu (F.). u 587. J. Brittanica: seit 1907 .am Prinzregentenufer (Sch @ ig u. etwas regnitzaufwärts b. Bamberg (Hz.). Zu Pulicaria vulgaris: Oberndorf < rien u. BR. Seligenporten, Kunreut!! Dachsbach, um Lonn . (Hm.) Weppersdorf (Hz.) Schlammersdorf (Hm.) Wingersdorf, 2u:589. -P. Ürsantanis: zw. Bösmühle u. Hagenbuch am Rohrberg, auch b. Niederhofen!! nn > !) Krausenbech- hofen!! Ampferbach an d. rauhen Ebrach (Höfer Zu 590. Galinsogaea parv Priflöra: Stein, Schweinau, Sand- reut, Dambach, Siegelsdorf, fembach!! Kaltenneuses, Trabels- h i | N £ berg, Buckenhof, zw. Baiersdorf u. Boxdorf !! Bamberg (Hz.) Burkers- hof, Kramersfeld Ci) Sechof ne, Memmelsdorf, Scheßlitz, Ehrl (Vill) — Penz uni zw. De BR usen, Ye Henfenfeld gg. Reichenschwand u. pe ae aittach nach Reichenschwand! Kirchrötenbach eher) Unterachtelmühle ober Diepoldsdorf Zu Madia ia: Leinfeld zw. Weihermühle u. Fernabrünst, en 1850 (Schm!). u Tagetes ereetus: auch am Nonnenweiher b. Bamberg ng A 2.). | Zu 591. Bidens tripartitus, 7: minimus: Oberndorf : id 222 — 1164 — b. en Stadeln (Sim.) zw. Großreut u. Marienber (Krzr!) Buch b. Weißendorf, zw. Oberlindach u. Mechelwind Zentbechhofen (Hz.). Zu 592. B. platycephalus: W re Dummets- u Haarweiher s. Zentbechofen, Nonnenweiher b. Bamberg; auch bh Vilseck (Hz.). B. cernuus, ß: discoideus DU: Kosbach (Hz.) Zu 59. Welkenbach, Hammerbach. Dechsendorf, Mechelwind, Krausenbech- hofen, Saltendorf !! Bug u. regnitzaufwärts, un (Hz.) — y: minimus: Labertal b. Deusmauer!! Klebheim (Hm!). Zu Helianthus annuus: sehr MEN niedere Formen an Mauern u. Felsen der Burg Kulolbung (Krzr!). Guizotia Cassini. Strahlblüten weiblich. Blumenkrone am Grunde starkzottig, die unteren Haare zurückgeschlagen und die Fruchtspitze überdeckend. Pappus fehlend. G. Abyssinica (L.) Cassini — Polymnia Abyssinica L. fil. Suppl (1781) 383. Stengel aufrecht bis über mete hc, oben rauhhaarig, unten fast kahl. Blätter lanzettlich, gezähnt, sitzend und etwas stengelumfassend, gegenständig oder oberwärts abwechselnd. Köpfchen mittel- groß, einzeln, end- und achselständig, langgestielt; Hülle glockig, aus 2 Kreisen bestehend, äußerer laubblatt- ähnlich, henenge gelb. ne glatt, glänzendschwarz oder grauschwarz. © August. Heimat: Abyssinien, der ölhaltigen Früchte halber daselbst, sowie in Ostafrika und REN angebaut. 1908 u Luitpoldhain, 1910 am Süd- u. am Westfriedhof augen (Sch h! 594. Rudbeckia laciniata: Grünsberg (m.‘F}) Fuchs- e ii) pi Weißendorfer Schloßpark im Gebüsch!! ee Br “ Filago een a: albida: Schwarzenbach Zu 595. ‚8. Höchstadt (Hm!) — ß: a : zw. Ronsolden u. Velburg (Pr enSs ) — rap (F.) Herrnhütte (Sch.) Banderbach (Rohn!) zw. Retzel fembach u. Veitsbronn !! Dette ndorf b. Emskirchen, Schorn- weissach, mehrmals b. Lonnerstadt, Weingardsgereut (Hm.) häufig u 598. Gnaphalium silvaticum f: stramentieium: Sperlasberg b. Velburg (Pr.) v. ge auf Beutelsdorf zu mehr- mals, am Moorhofweiher, Kieferndo: Zu uteoalbum: Mohrenärt, Nankendorf (En) aglüpaee I! Mechelwind, Ailersbach, Gottesgab, Großneuses (Hm.) are u. Aisch h (R. Sch.) Dummets- u, Haarweiher u. Zent- bochhäfen Zu 601. RER dioiea: auffallendes Vorkommen in — 165 — 293 den een bei Deusmauer mit Drosera, Liparis, Carex limosa ete. (Pr. Zu 602. Helichrysum arenarium geht mit 5 bei Neu- NS markt an auf das sandbedeckte Plateau b. Höhenberg hinauf!! u 603. Artemisia EAU: Dechendorf!! Gebers- dorf !) Mooshof b. ae Amer (Klirm.) Breitenwien, Lutz- mannstein, Kittensee, von Utzenhofen bin Aumühle in Men nge!! Forchheim, ne Nuchbera Senftenberg, Hohenpölz (Hz.). H. A. annua L. = suaveolens nen: ver ee kahl, von Srrkiionnigens Wuchs sehr ne tischem, chamillenähnlichem Geruch. nr Ber: ee gestielt, im Umkreis dreieckigeiförmig, doppeltgefiedert, 2 die Fiedern spitz, Stengelblätter sitzend, ebenfalls doppelt- ee un ie ee gefiedert. Blütenköpfchen i in rispigen Trauben, sehr klein, nickend, gelb, sehr zahlreich, alle Blüten des Körbehens fruchtbar. ©) September, Oktober. Zierpflanze aus dem Kaukasus und N welche wegen des Wohlgeruches der Blätter zuweilen in Gä z. B. Muggendorf (Krzl!) gezogen wird. Verschleppt 1903 £ auf ee in Weigelshof ae (Gräfe! : Zu 605. A. vulgaris: eine sehr hohe, schöne Form mit blutroten SIEnDER und rötlichen Köpfchen: innerhalb de Se he emis Aalen Lengenfeld!! u. rings um Vi a Ben zw. Breitenwien u. Karlsberg!! während das Auf- treten an Nürnberg bisher adsenisen arg re zeigte, ist sie seit 19 Getreide bei Klei d. V. einheimisch ge- or (Sch !). 609 + 6 A. tinetoria + austriaca: een Vogelbrunn, Windberg, Haag u. Herzjesuberg b. Velburg (Pr!) u r da u. Lengenfeld !! Die Abstammung aus 609 ad 610 suricht sich deutlich durch die kräftigen Blütenköpfe auf den langen, straffen Blütenstielen aus. Es kommen Blüten- köpfe mit ganz gelbem Strahl und solche mit weißgelb- lichem Strahl auf ein und derselben Pflanze vor, an ein- zelnen Blütenköpfen sind nur 2—3 Strahlblüten intensiv w gelb, die andern weißgelb, auch weiße und gelblängs- 3 gestreifte kommen vor. Der Bastard darf mit A. tinetoria var. pallida DC. — ochroleuca Celakovsky nicht verwechselt werden; diese, eine sonst typische tinetoria mit d wegs schwefelgelben erduagerrage findet sich wie Rede ın unserem Orten, wo meilenweit keine austriaca vor- ensburg von Petzi konstatiert worden. 609 + 611. A. tinctoria + arvensis: Lautrachtal 224 — 1166 — b. Allersburg !! De: ea a Arnsteiner Berg (Ade) — zw. Windsheim u. ief (V ollmann), Zu 611. var a eine Form ohne Strahlblüten: m Bahndamm b. Schweinau (Sch. 1907), eine Form mit halb- gefülten NN: zw. ae u. Marloffstein !! f. linicola: w. Guggenmühl u. Allersberg im Lein!! A. has Marschall von Bieberstein: die ganze Zune aromatisch wohlriechend, Stengel ästig, samt Blättern wolligzottig, ebenso die > "Stiele der Blütenköpfe, diese nicht so straff wie bei austriaca, welcher sie habituell ähnelt. Blütenboden zur Fruchtzeit deutlich kegelförmig. Achänen ringsum gleichmäßig stark gerieft, oben mit einem kantigen Ring abschließend; Spreublättehen a vorne zerrissen gezähnelt und in eine Stachel- spitze endigend, welche aber viel weniger "steif ist ah bei een Scheibe gelb, Strahl rein weiß. © Jun Juli. Wild in Böhm men, Oesterreich, Ungarn, Istrien, 1902 b. ak hof lach aufgetreten (S Ge Zu 61 Auer v. Hesselberg a Moorhof u. Poppen- ind (Hm.) z Ana elberg u. Oedenberg s. Tau Beier ZW. Keunket u. Kimonaheten tt Se Eu aittach, zw. Muoehri ınn u. Osternohe, Igensdorf rer MER b. Unterweilersbach !! Modschiedel , um Weismain (Ad ® ERBEN discoidea: gewinnt rasch an Aus- 14. breitung: Kamm Pfaffenhofen, Fürth Güterbahnho In. 8,6 Pegnitz- Rednitz-Mündung, Bahnhof Doo S, ch = Sündersbühl !! Gaismannshof, zw. Gebersdorf u. Schweinau (Sch) am Rangierbahnhof (BV.) Gos ner: Eilgutstraße,. auf der Wöhrder Wiese noch wenig, Prin nzregentenufer, Palverwe eg, St. Peter, Gleißhammer u. nach Zer- zabelshof!! Falznerweiher (Marie Schwarz) Mögeldorf, Jobst!! . He ü Se hinterm Stadtpar = Be. rrnhütte (m. F.) Schafhof (Hi.) Ziegel- stein (Sch.) u. gg. Marienberg (D!) zw. ee u. Lohe (Sch.) Weg nach Großreut, ser f ih ) Ottensoos!! zw. Hersbruck u. Happurg noch wenig (Br. 1902) 1 Marloffstein, Bahnhof Igensdorf, an sr ee Üntrrüseihach Bahnhof Forchhei nn ng b. Bamberg (Hz.) zw. d. Bahnhof u. d. Bre eitenau (11 Tivoli u alter Bahnkor (Vill) Bahnhof rem ) en (ii ) er b. a > of Pegnitz!! Bahnhof Bayreut (Pv. 1903). u ee a are, ß: erispum A Blätter im Umkreis breiteiförmig, die Zipfel tiefeingeschnitten mit krausen Rändern, ganze Pflanze von sehr aromatischem Geruch: mit Kemebe anf Friedhöfen gezogen: Hagenhausen, Trautmannshofen Zu T. Balamita: eingebürgert auf Mauern ete., Einöde zw. Utzenhofen u. Kastl!! zw. d. schwarzen Brand u. Oberklausen (Pr.) Lungsdorf Bi) Prülbikig ZelBn RE De Zu 617. T. corymbosum: Hartwald zw. Langenzenn ıı. Retzelfembach (Hi.); ändert: y: Trattiniki 6. Beck: Strahl- blüten gelblich: Hermannsberg b. Holnstein (Sch!) zw. d. Plessel- erg u. te (B. Zu 618. T.ı maerophylium : Litzendorf b. Bamberg (m. F.). Zu 619. T.Parthenium: Form mit minimalen Strahl- blüten: Stadtmauer am Sterntor zu Nürnberg!! flore pleno: Pfaffenhofen b. Roth !! Zu 620. Chrysanthemum segetum: Fischbach (R. 1903) Brunn (Pr!). Zu Ch. eoronarium: Blechhäubel b. Mögeldorf (Hi!). u 621. Leucanthemum vulgare: sehr ästige Formen auch um Velburg (Pr.) Moritzberg (Klinr.) Pottenstein (Sch !). Zu 623. Arnica montana: u b. Wendelstein, zw.W eiherhaus u. Altenthann, Winkelhaid (V.) Maiach (He.) Röhrach (Sajfert) zw. Biengarten u. Großneuses, Poppenwind, u: rwald b. Höchstadt, zw. aha ‚Schomweinach } (Hm )— rmühle u. Waltersberg, Augsberg zw. Br hof u. Kinn "Brobsteiholz sw. Sulzbach !! um ee a ..) "Tinnenbru nn g !) v. Krain- urn gg. Creuß da u. tal!! Neuenreut (Bnr.) v. oppendorf nach Hinter klöchech u. a "Körzendort !! Modschiedel (Ade). lfoh Hul Fischbrunn (Br.) Schwalbenstein b. Velden (Br.) v.Weiden z. Weihersmühle (Ade). u 627. S. silvatieus ändert: £: auriculatus 6. Meyer: Ganze Pflanze fast kahl, Blattabschnitte breiter, Oehrchen deutlicher: so im Wolfmoos b. d. Finstermühle, zw. Velburg u. d. Collomanner Höhe!! a 627. 8. visecosus + silvatieus = 8. viseidulus C — 8, intermedius Rabenhorst: Stengel straff ern zierlicher als bei viscosus, samt den Blättern drüsig, die Drüsen jedoch viel ee als bei Maps Blätter breiter als bei silvaticus, die obersten mit e vergrößertem Oehrchen stengelunfasend, "Blütenköpfehen viel breiter als bei silvaticus; Achän in den Riefen a N Ritterabach b. at 628. 8. erucifolius y: discoideus: zw. Függenstall u. ai Moorhof. ‚Schweinbach, zw. Sambach u. Frensdorf (Hz.). Zu 22. S. Jacobaea y: diseoideus = floseulosus DC: Weißenbu: green ar ) —n (Sch a .) ofen en, K bach, Lappach, Sterpersdorf (Hm.) de) he ii serhardsho: airlindae w. Sc ” a wg u. Be te S, Green Walkweiher zw. Gunzenhausen u. nn e). “ re Er ahe — 168 — Zu 633. Calendula arvensis: Kontumazgarten (!! 1909). inalis: Der feldermäßige Ringelblumenbau beginnt oft gefüllt sind: f: flore pleno werden abgeschnitten, getrocknet e und nach auswärts versen et. 2 Zu 634. Echinops ERnaeTecephalle: zw. Fürth u. Gostenhof Be: (Lehner!) Neubleiche (Sch! 1908) an d. Bahn n. Ziegelstein er En Steinbrüche b. Gerhardshofen (Hm.) i. Hof d. Realschule zu Bamber; Pa Cirsium silvaticum: zw. Ramsberg u. Pleinfeldit! aka rg (Sch.) Stürzelhof, EObRUEER: Riegelstein, zw. Tüchersfeld u. Po: near, Hollenberg u. auf Pegnitz zu, ö. Leidingshof, et stein! N Bruderwald, Banbeig: (Hz.) Arnstein, Shan dorf (Ade) u 637. C. eriophorum: auf Lias b. Weiboldshausen u. walk, auf Lehrbergton zw. Kagenhof u. ae: Retzelfembach a Puschendorf zu auf Schilfsandstein!! Hirschaid, ö. Seigendorf w. v.G. um Windsheim (!! u. a.) — y: spathulatum Gaudin: Hüllkelchblätter. soweit dieselben abstehen, karminrot, fast kahl, mit gewimperter, lanzenspitzenähnlicher Ver- breiterung. Durch die fast kahlen Blütenköpfe erhält die Form ein von a und ß auffallend verschiedenes Aussehen: so zw. Pommelsbrunn u. Hartmannshof (M!). Zu 6 637. C. lanceolatum Si eriophorum: ZW. "hllhrnnn u. Bärental (B. jr.) Tckelheim m! C. palustre fl. alb.: Nichaelsberger Wald (Hz.) ; u6 Corigst (Ade). u 639. C. heterophyllum: ee: sowohl @: integri- an als er f BETA Wimmer: v. Krainmoosweiher nach Creußen — b. Weismain (Ade). rivular ee Stegaurach (Hz.) Seehof (Fsch. Hz.!!) a auch fl. ro Zu 638 +640.C. Halastre Five: Seehof (Fsch. Hz. !!)- Zu 641. C.acaule: in d. Richtung Emskire a ypieu rum esse am Zunkoletsin "an vialbläigs Formen von ß caulescens: berg, Leitenberg (M)). 538 + 641. en paluaire —+ acaule: zw. Weismain = 1109 a Ritzmannshof!! Höchstadt, Nackendorf (Hm!) Mühlendorf, Ste aurach, oo. v0r 2. Anlin ngstadt u. Geisfeld (Hz.) Tiefenhöchstadt, Öttmanns . Creußen & Z + °C. oleraceum + arvense: Darshofen Er: teste Bornmüller) Weinhof b. Altdorf ‚(Sehrar;) Hubmersberger Tal am Plesselberg (M!) Nackendorf (Hm Zu 642 + 640. C. nen er rivulare: Seehof b. Bamberg (Hz.). er Ei Zu 642 + 635. C. oleraceum + lanceolatum: jr zw. Hollfeld u. Wohnsee (Sim = Zu 642 -+641. C. oleraceum + ac aule: zw. Retzelfembach 5 u. Puschendorf«!! Boxbrunn, zw. Mailach u. Lonnerstadt, tiefer Graben zw. Kerschbach u. For mp,y,n. dorf, Bughof £, Gaustadt Hz.) — Weißen She zur le: 2 zu yil Appel (Sch.) zw Waltersberg u. Bhf. Deining!! Finsterweiling % Holfenberg a zu ß (Pr.) Weißuieperhöig, zw. Hagenhausen u. Eismannsberg #, Mauerts- mühle a, Molzberger Tal a, Föhrenbach «!! Hubig u. BB. E Hoch- berg (Hi!) um zo rg ‚a, ß, y (M!) u. nach Sta we ‚pureo (B.jr!) Streitberg (Sch.) Baumfu y (Hi !) zw. da u. Stempfermühle!! zw. ehring: ner u. Schotermile a im Aufseßtal b. d. Kuchen- mühle u. terhalb Selig, im Tal b. Rabenstein u. zw. da u. Pfaffen- ü u m Püttlae rt w. Hammersmühle u. Staubershammer £!! Pünzendort (Hz.) Ciech. y "A. ‚porpur (Hi!) zw. Melkendorf u. Eschen!! Ä sn u. Schammelsberg a, Fantasie u. gg. Geigen- ee y, zw. da u. Röckleinsmühle!! (642 + 641) + 642. C. (oleraceum + acaule) + oleraceum: dem Kassen schon he nahe stehend: zw. Fantasie u. Geigenr Zu 643. C. Een: fl. albo: Holnstein (Sch.) Eiche Iberg b. Velburg (Pr.) Forth (B. jr.) — a: horridum fl. albo: Uehlfeld m) zw. Sippelmühle u. Dale: Höllenbrand b. Velburg!! — . ö auf einer Pflanze: b. Plec. C. Cymar A L.: Von C. Scolymus ver- schieden durch en eng Blütenboden, kugelige bis eiförmige Hülle, stärker fiederspaltige Blätter und stachelige Blattfiedern. A In der Form £: altilis DC. bei welcher die Blattstiele und Rippen fleischig sind: Zu 645. Carduus acanthoides: fehlt um Bamberg (Hz.) x 228 — 10 — auch um Weißmain (Ade) u. Bayreut (Schnzl.) — fl. albo: Höllen- brand, Breitenwien 645 + 646. C. "acanthoides + erispus — €. Ascher- sonianus Ruhmer: Dem C. acanthoides habituell ähnlich, die Aeste starrer als bei erispus. Stengel meterhoch, sparrigästig. Die untersten Blätter unterseits grün, ganz wenig spinnwebig, die Blätter am Stengel schmäler als bei erispus, kleiner, am Rande mehr eingeschnitten und reichlicher stachelig, unterseits spinnwebig, aber weniger als bei erispus, Flügelung der Stengel mehr unterbrochen, viel stacheliger als bei erispus. Blütenköpfe teils gehäuft, Stielen; von den Achänen sehr viele taub. August. Nahe dem Rangierbahnhof (Sch!) Erlenstegen (M!) Zu 646. us: auch b. ee (Hi!) reisen b. Lauf!! zw. Seußling u, Altendorf, Pödeldorf, fl. alb. im Theresien- hain, Gaustadt (Hz.) u. He am Weißmaintal (Ade Zu 647. C. defloratus: Högelberg b. Holnsteir, ober Pottenstein auch im er nner Tal u. zum Prüllholz, dann in den Trockentälern gg. Willenreut u. Wille ist Rue im Herbst- grund u. b. Hollenberg!! Neuhaus im Aufseßta Zu 645 647. C. acanth Siden 7 defloratus: Schüttersmühle (Sch.) im Tal unter Bei nstehnt 1 Zu 646 47. C.erispus + defloratus: Der Ein- fluß des C. defloratus gibt sich sofort durch die auf langen spinnwebigen Stielen BEREIT a zu erkennen: v. d. Weihers- z. Waßmannsmühle Zu 646 + 648. C.erispus + ee — (. Stangei Bueck: en (Schrzr.) zw. Gerasmühle u. Stein!! Ferna- brücke (M!) z nstegen u. ne (F! M.) Ebensfeld (Hz.) Kleinziogenfelder Ta Weismain (Ad >04 rG ehren + nu a orthocephalus Wallroth: Jahrsdorf (Sch! teste Haufkncch) ae Nordbahnhof (Sch!) Hartmannshof u. gg. Pommels- brunn u. 2 Ittlinger Mühle!! Bischberg (Hz 648 + 647. C. nutans + defloratus: zw. Göß- Nhees u. Bösenbirkig!! ee (Ad Zu 648. C. nutans ar ß: platylepis Sauter: Köpfchen meist zu zwe der zurückgebrochene Teil der I Eeehb akielıch beit und plötzlich zugespitzt: orübergehend b. Bamberg (Hz.). 651. Laune offieinalis —+ tomentosa: Weidinbesı .e Forth eyes ty, Zu L. tomentosa: £: glaberrima Fries: Hüllkelehblätichen Kun Windsheim gg. Ickelheim (Kfm!). E2 — 171 — 229 Zu 653. L. nemorosa: Adelburg (Sch ! Kfm. Pr.) Lupen- bachta], a; (Pr!) Günching (Pr.) Plesselberg ac, zw. Raingrub u. Ob Kondnt aine zw. Reifenberg u. Poxtal, Tiefen- höchstadt ! " Borken dorf, Ißling u. Pfaffendorf am Cordigast (Ade). Zu 654. Carlina re Landeck b. Talmäßing auf Dgg !! b. Burggriesbach a uf tler nd (Sch.) im Heiligenholz ober Lähr auch b. Karhof auf Flu ugsandüberdeckung des re am Galgen- berg u. ulzbürg, im Si mbachtal, am Hackelberg u. um Deining auf Doggersandstein, im Hundsgraben n. Waltersberg auf Ornatenton, im Kanaleinsehnitt s. Neumarkt auf Liaskalk, b. Burgthann auf Arietensandstein !! b. Ottenkobk anf rhät. Kp. (Se 'hrzr.) b. Mosenhof auf Kalktuff!! — f. Prechtelsbaueri A. Schwarz: Die “ Baehi Hüllkelehblätter mehr oder weniger karminrot: rg u. Deusmauer 656. Serratula inet: v. Mannholz nach Lieben- ar ZW. AolasL u. Stauf, zw. Schwabach u. Raubershof, Worzel-, . orf!! Maiach (He.) Zie ipelsiirn fl. alb. (D!) Schönberg (Hi!) Wachendo ei. v. Lan erg nach Retzelfembach, Puschendorf, zw. Mausdorf u. Münchaurach!! v. Kairlindach nach Höchstadt, zw. Schirnsdorf u. ee (Hm.) Saltendorf!! zw. Bösenbech- hofen u. Fre ersfelden (Hz.) Adelsdorf (Hm.) zw. Baiersdorf u Effeltrich (Hi.) Seußling, ach auch fl. alb. Stru ıllendorf, Eat: moor, Altenburg (Hz.) Erlau (Pr.) — ß: integrifolia Wall- roth: Mit ungeteilten Grand: und Stengelblättern: Friesen !! Zu 657. Centaurea serotina, #: Pannonica Heuffel: Blätter sehr den spi BEIN: BB: Gottesgab (Hm !) ö. Kas Erg Cor en ae 8. Zu ro ER a a Bistonlehden) !! Bertelsdorf (Hi!) RE Mirederf (Sch!) zw. Ernhofen u. Weißen- brunn E K er Erlangen u. Spardorf !! — e: commutata: Gründlach!! C. nigrescens: Fernabrücke, Wöhrd, Nordbahn- hof a. Esercheime Schammendorf, Weismain (Ade). 63. €. Cyanus: fi. alb. Hemmhofen (Lina Schwarz) 8. Ver „Pr Plech Zeidler !) — fl. atropu ZpUrOO: Neumühle b.d. Fernabrücke (Höhn !) zw. Kag u f u. Siegelsdorf !! Büchenbach (Hi!) Rothof di) Kastl !! — fl. : Renzenhof (Kllnr. C. Be A. alb.: Lillinghof (Hi) Rötelfels b. Urspri en Hummerstein!! eine Form mit rosa Scheiben- und weißen Strahlblüten: am alten Staffelberg (Hz.) a f: eretacea Wörlein: Hüllblättehen mit weißfilzigem Ueberzug: Lutzmannstein (Pr!) Fischstein (Schwmr!) Cordigast (Ade) — PB: Be a. : ‚Rin gbahn ö. Herrnhütte (F.)- . u 666. rhena an d. Bahn b. Clarsbach, reuth u. ae (He.) ZW. Gibitzenhof u.d. Rangierbahnhof (Sch N). Zu C.solstitialis: 1901 am Weg Er Leyh (Sch.) zahlreich i Stein in einem Kleeacker (He!) 1904 bei Bamberg an der neu- rer ten Straße nach Debring (Hz 230 — 12 — Zu 668. Arnoseris pusilla: im ie verbreitet; auf Deg. b. Wolfslohe auf Schnabelwaid zu, Wozendorf u. : Var en r Tal = sandiger Serra zw. Neu hai u. Engelmannsreut (Bnr. Zu 69. Cichorium Intybus, a: flore albo: Geisberg b. sr ee von Streitberg nach Störnhof!! Teuchatz (Hz.) — flor seo: Pfaffenhofen!! Spitalhof (Sch!) Plech!! a Stafflberg (Hz.): Leontodon hastilis: y: opimus: Schönberg (Sch.) Geucickolen, Sea“ Aetarlbofen (Hm.) Cordigast, Kalkberg b. m (Ade) — d: hyoserioides: zw. Ronsolden u. Velburg (P Zu 673. "Pieris hieracioides: Zirndorf, Gersdorf, am kleinen Hansgörg (Hi.) Untersdorf! !! Bühl (Sch.) besonders viel y irkenreut (Hi.) W; ardeiten!l (Hm.) Pommersfelden!! Pettstadt, Rothof (Hz.) um Weis- Zu Helminthia echioides: Schniegling (Sch. 1910) hinterm ag en 1896, 1902). Seorzonera Ss an) a (Pr) Lind ß EB De la } © 1770 3 = = sta Reu mannswind & (Hm.) Erlau (Pr); er auffallendes Vorkommen m sandigen Föhrenwald zw. Stadelhof u. Flechsdorf !! 680. Hypochoeris glabra: Wachendorf (Hi!) Witting- hof, Oberndorf, Dürrnfarrnbach, Siegelsdorf, Veit tsbronn, Ziegelstein, Kosbach, Solitude b. Erlangen !! Wilhelms dorf u. über Käs tl, Ailers- Höchstadt m!!) ‚ Schwarzenbach, dt gg. Zentbechhofen oft (Hm!! Oberwimmelbae m.) of Schnabelwaid u. Craimoos, auch ee iher !! Relteah f b. Bayreut (Hnl.) u 681. H.radieata ändert: a: typiea 6. Beck = Iideenkai Regel: Bläftchen “des Hüllkelches glatt, kahl oder gegen die Spitze am Rande filzig. — £: hispida Petermann: Blättchen des Hüllkelches am Kiele ri stachelförmigen Borsten kämmig besetzt: beide Formen häufig!! Br 682. SS Eopkepn maculatus: zw. Velden u. Vie- u. Krottensee Ag Bürgerwald s. eh Zu 683. Taraxacum offieinale: Pa: ee Brönn!! — #ß: laciniatum: Zentralfriedhof!! ee Tal (m, sa Weismain (Ade) Kasendorf (Hz.) — ßy: TO : verbreitet!! — y: palus ustre: eu ee (Sch!) Berllndort Breitenau, Seehof (Hz.) um Weismain (Ade) — ya: salinum: zw. Thannbrunn u. Waltersberg!! Gottesgab (Hm.) — 11793 — 231 2w. St. u.) u. Bernreut!! Altendorf, Krassach, Weismain (Ade) — yß: erectum — Nturmii . Beck: Bei ganz typisch ischildeten Formen ist der Blütenschaft höher als bei ya und straff aufrecht, die äußeren Hüllkelchblätter schmaleiförmig: am Stocketbrunnen zw. Waltersberg u. Bahnhof Deining!! Lappach, zw. Lonnerstadt u. Höchstadt a Zu 684. Chondrilla juncea: Erchan Ottensoos, Stadelhof, viel um Altendorf u. Hirschaid!! auch auf Bakkonkenin u. Strullendorf zu (Vill) Frensdorf bis Pettstadt (Hz.). Zu 685. en purpurea : Lutzmannstein (Pr. A. Ener) um Velburg (!! u.a.) zwischen Obersachsen.u. Kaltenneuses b. E irchen (Hm.) zw. Eräfenberg u, Egloftstein (Pr!) s s. Wannbach a Dgg. im oberen Püttlachtal zw. eier u. Hohenm irsberg, am Püttlacher Berg, auch auf den das Ahorntal umsäu hör Dogger- hochzügen b. Volsbach, v. Poppendorf nach Einierkicchan, is Christan in den Opalinuston herabgehend!! v. Pettstadt nach Bug w. Kübel- n u. Würgau Sn Dornig, ann orf!! Siedams dorf, Zultenberg, e) Thu tiefeingeschnittenen Schluch ten "der Kr chen Kp., Salamandertal b. Eckersdorf (Ade) nw. Forst b. Donndorf, Teufelsloch b. Oberwaiz !! Zu ee saligna: auf Schutt bei Windsheim (He!). Z Sonchus oleraceus a: integrifolius: zw. Muggen- dorf u. Re (Hrwgn.). u ändert: a: pungens Bischoff: Blätter mehr oder weniger fiederspaltig, die dornigen Zähnchen am Rande ziemlich starr — Ag Ritters- bach!! Kriegenbronn (Sch!) ete. — ß: mis Bischoff: Blätter verkehrteiförmig oder oval, weicher als bei a, Zähnchen des Randes weich, nicht stechend: Maiach (Sim!) etc. — y: gracilis A. Schwarz: Zierlich, Stengel schlank, aufrecht, kaum fußhoch, einfach, Blütenköpfehen einzeln oder zu 2—3. Blätter weich, so in Linsen- und Kornäckern a ahOrt, Velburg, Pielenhofen, Kastl Altdorf, Dehnberg, Gößwein- n, Siegmannsbrunn, Elbersbe 8, Geus smann s, Sa ttelberg b. Pegnitz !! Zu 695. Crepis foetida: Heike b. Holnstein, zw. Föhren- bach a. d. Arzloher Kapelle!! Schloßberg b. Pegnitz (Schrzr.) Reisberg b. Hetzelsdorf, zw. Ebermannstadt u. Unterleinleiter, Gasseldorf, ZW. Löhlitz u. Plankenfels, Neuvirklhi an d. Hollfelder ap een Eichenberg b. Burggrub!! Frankendorf, aber Senftenberg ochstal z.) ea: (Höfer) zw. Großziegenfeld u. aaa Arnstein, Wohnsig, Ka Ikberg b. Weismain (Ade) Cordigast (m. F.) — adventiv bei der "Herrnhätts ütte (m. F!). Zu 697. C. praemorsa: Bürgerwald s. era zw. Lonnerstadt u. Nackendorf (Hm.) — zw. Talmäßing u. Gebersdorf = .) zw. d. Plessel- u. Leitenberg ai! N) u. auf aakarenn (He.) ntal b. Thui ah | (F.) von der Klumpermühle nach Bronn, zw 232 — 114 — Willenreut u. Hollenberg!! ober Kauernhofen, Krögelhof, zw.d. Eichen- leite u. d. hohlen Stein b. Schwabtal, Magnu usberg b. Kasendorf (Hz.). Zu 700. €. tectorum, B: segetalis: Sperlasberg u. Eichelberg b. Velburg (Pr!) y:, graeilis Wallroth = Lachenalii @ochnat: Alle ‚Stengelblätter lineal und ganz- randig, meist nicht pfeilförmig am Grund: zw. Eichenhüll u. Krögelstein!! Zultenberger Anger (Ade). Z udosa: ki in as Tälern der großen u. schwarzen Laber, auch unter Rabenstein ! L. en ; Zu 703. H. Pilosella. Von Formen, namentlich im Sinne der Zahnschen Bearbeitung in Koch Synops. III von Hallier u. Wohlfarth, Leipzig bei Reisland, sind für das Gebiet konstatiert: e: trieholepium Naegeli et Peter: Hülle 11—13 mm lang, Schuppen derselben schmal, am Rande und der Spitze weißfilzig. Behaarung mehr oder weniger reichlich, an der Hülle kurz, oft bräunlich. Läufer schlank bis dünn; Drüsen der Hülle mehr oder minder fehlend: Ehrenbürg* (Hz.) — d: latiuseulum N. P.: ülle 9-11 mm lang, Schuppen breit, grau, hellrandig, Behaarung kurz, hell, mäßig bis spärlich. Blätter elliptisch; Läufer schlank: Schwarzenbach b. Höchstadt * m!) — h: vulgare N.P.: Hülle 9—10 mm lang, Schuppen schmal, ne Behaarung gering; Blätter schmal- lanzettlich bis verkehrteiförmig, unterseits grüngrau bis MO Ban Läufer ae oder minder dünn: legen Sand*!! auf Dolomit zw. Eichenstrut u. Plech* hr: angustius N.P.: "Blätter lanzettlich oder ee lanzettlich, spitz. Hülle 95—10 mm lang. Läufer dünn. Randblüten sehr schwach rötlich gestreift. Hülle ‘bei f. pilosum N. P. reichdrüsig, sehr armhaarig, graulich. Schaft ziemlich reichhaarig, so: Dutzendteich u. gg. Hummel- stein * !! — Kuhberg b. ter *!! — bei f.: epilosum N. P. Hülle und Schaft haarlos, so: zw. Roth u. Bahnhof Büchenbach, mit gabeligem Schaft * !! Ziegelstein* (R!) Haunritz gg. Lichteneck *!! ER ese Hülle 9—11 mm lang, Behoppen grau bis dunkel, grünrandig; Behaarung gering, Blätter lanzettlich, unterseits a ukeehierenz Läufer = = 5; je = Ds .....* Herr Professor Be Zahn in Karlsruhe hat die große Güte gehabt, seit Easserer Jahren das ee aus hiesiger Gegend z vi i Grund di unter teilweiser Abän derung des unter 03 mit 716 Aufgeführten eine Neubearbeitung der Gattung Hieracium. Reihenfolge nach Zahn! —.: 1175: — 235 schlank bis N „Schaft zuweilen gabelig: Henfenfeld auf Reichenschwand z Zu 704. H. Be la: 5: Aurieula N. P. die typische Form: Schuppen schmal, schwärzlichgrün, hell- gerandet, haarlos. Läufer ur na as verbreitet *!! namentlich in der f. epilos . P. mit haarloser Hülle — bei f: Erg N. » ist die Hülle arm- und hellhaarig: zw. Kronach u. Steinach*, zw. Baiersdorf Effeltrich*!! — f: stipitatum N. P.: Stiel der Gipfelblüte 12—60 mm lang: Oberbaimbach* (Hi!) zw. Ottensoos u. Rüblanden mit gabeligem Schaft*!! — y: amaureilema N. P.: Schuppen schmal, mehr oder minder schwarz mit kaum hellerem Rande, schwarzbehaart, ebenso die Stengel und Köpfchenstiele. Blätter schmal: zw. Stadeln u. Kronach * !! — e: magnauricula N.P.: Stengel 20—28 cm hoch, mehr oder minder dicklich, 4—7 köpfig; Schuppen breitlich, dunkelgrün, stark hellrandig,, spärlich bis mäßig hell- aarig. Kopfstiele filzig. Läufer dicklich: Behringer“, Schmalzber. g* (Hi!) zw. Hirschaid u. Strullendorf*, Bamberg* (Hz. Zu 703 + 704. H. Pilosella + Auri jcula. Die = vom Dutzendteich *!! ist #: megalophyllum N. P.: Schu grau, schmal bis breitlich, hellrandig. Blätter Terri: eiförmig bis spatelig, abgerundetstumpf — y: Sehultesii F. Schultz: Schuppen dunkel, mehr oder minder breit, hellrandig; Blätter lanzettlich, stumpf bis spitz: zw. Dutzend- teich u. Altenfurt* (Hi!) -— ö: aurieuliforme Fries: Pflanze klein und zart. Köpfe klein, schmal, mit grauen bis dunklen, schmalhellrandigen Schuppen. Blätter lanzett- lich, spitz: Sumpf an d. Bahn s. Stadeln!! u7 H. aurantiacum: Seitenholz b. Oberwalddachs- bach s. ee a. Ai a (v!). u 707. H. pratense: Rhizom schief oder fast wag- recht. Bar bis meterhoch, hohl, schwach, längsstreifig, behaart. usläufer kurz oder verlängert, unterirdisch mit en oder oberirdisch mit genäherten, großen gleichen Blättern. Blütenstand rispigdoldig mit 10 bis Hisape llenFöpfehen Blätter grün, eg flocken- nterseits armflockig, die der Rosette zu 2—4, länglich bis lanzettlich und länglichspatelig, erschmilört bis gestielt; Stengelblätter 2—3. Schuppen schmal bis „reihe, 1, dunkel. mar filzig. Blüten eg gabe „oberes Püttlachtal“ ist zu streichem! Ver 234 Ne glomeratum = cymosum -+ pratense. — a: pratense = collinum N. P.: Blütenstand mehr oder weniger geknäult, gleich- gipfelig, Köpfchen kurzzylindrisch mit gerundetem Grund. zahlreich, lang: Weismain* (Ade) — £: eolliniforme N.P.: Wie vorige, aber die Schuppen mehr oder weniger breit- lich, stumpf oder spitzig, hellrandig. Blätter grün oder bläulichgrün, Haare Areas ich, lang: Kasendorf (Ade Zu 708. H. cymosum: Ste EURER b. Eorgternbacht (Hi!) min“ (ad, (He). latente Tart, Kalkberg b. Weis- „H. ‚praealtum Koch und 705 + 703 prae- AN 2 Se olla“. Hiefür ist folgendes zu setzen 109,8: Flor entinum Allioni: Rhizom senkrecht, kurz, mehr oder weniger dick. Vermehrung durch ungestielteRosetten. Ausläufer fehlen. Stengel aufrecht, dünn, steif, kaum hohl, feinstreifig. Blütenstand rispig, Aeste schiefabstehend, obere genähert, der oder die unteren entfernt. Blätter der Grundrosette wenige bis 20, äußere stumpf, die übrigen lanzettlich, spitz, alle blaugrün, Stengelblätter 1 nach aufwärts schnell an Größe abnehmend. Blättchen des Hüllkelches (= Schuppen) dunkel. Behaarung gering, steif, borstig. 4 Sommer. Formenreihe: b. obscurum N.P.: "Blütenstand rispig, reichlichdrüsig, Blütenstiele filzig oder dicehtflockig, ee Blättehen des Hüll- kelehes dunkel, kaum berandet, haarlos; Brak- teen dunkel, Blätter lanzeislich. Pflanze schlank: Buchen- bühl!! Etzelwang *, Bahnhof Vorra*, Gaislochwald b. Velden *, zw. Behringersmühle u. Schottermühle*!! Modschiedel* ‚ Weismain*, Staffel- berg* (Ade). Aendert: 5: pilosiceps N. P.: Hülle mit sehr vereinzelten Haaren, Stengel nur oben wie die Blüten- stiele bis mäßig behaart: Steinbrüche hinterm Schmausenbuck* (Sch!) zw. Weißenbrunn u. d. Silbersandhöhle *, . Dietershofen u. Algersdorf*!! — y: praealtum N.P.: Blättehen des Hüllkelches breit _ ee pre _ Hülle daher utschh brücke*, Balgernflur*, Buchenberg *!! Niesten * (Ade). — Aendert yB: majusculum N. P.: Hüllkelchblättchen schwärzlich, wenig hellrandig, armdrüsig: zw. Großengsee u. Hiltpoltstein!*! —ö: albidobraeteum N. P.: Hülle meist haarlos. Brakteen u 0 Eee N 235 weiß oder dunkel, dann aber breit ee Velburg (Pr) — e: Flore ntinum N. P. = glareosum Koch: Blütenstand rispig, Blütenstiele dünn, KtmTonke oder nackt. Hülle dunkel. Blätter sehr schmal. Aendert: e: parcifloecum N. P.: Blütenstiele und Hüllen flockiger. Blätter breiter: zw. Wachendorf u. Kadolzburg* (Schm !) Fischbrunn* (Hi!) — £: floceipeduneulum N. P.: Blüten- stand besonders oberwärts doldig, Blütenstiele filzig, dick- lich. _Hüllkelehblätter reichdrüsig, haarlos oder sehr wenig behaart. Aeußere Blätter spatelig und stumpf, die innern bis lineallanzettlich, alle nur am Rand und Rückennerv gegen die Basis spärlich steifhaarig, unterseits er flockig: Bamberg* (Hz.) — y: subeymigerum N.P.: stand dichter als bei £. Hüllkelchblättchen breitlich, En breitem hellgrünen Rand, mäßigdrüsig und flockig. Blätter lanzettlich, spitz, am Rande und Rückennerv zer- rn eg armflockig bis kahl: Lonnerstadt* (Hm.) ersberg*, Fischbrunn* (Hi!) STUEEIRSEL ‚en Schm !) Lange Sr ober Eggolsheim *, Zapfendorf* (Hz. alethes N. P.: Blütenstand ganz doldig, vielstrahlig; Blütenstiele fast, dünn, armflockig. Hüllkelchblättchen hellrandig, meist behaart: äußere Blätter länglichspatelförmig, stumpf, innere schmal- lanzettlich, spitz, alle am Rand und Rückennerv zerstreut- borstig, unterseits armflockig bis kahl: im Moor bei Deusmauer*!! 7054. H. Bauhini Schultes: Von voriger haupt- sächlich durch das Vorhandensein von Stolonen verschieden. Rhizom senkrecht oder schief, kurz, dick. Vermehrung durch sehr verlängerte, oberirdische, dünne Ausläufer mit kleinen, entfernt stehenden Blättern, gleichzeitig. auch oft durch sitzende Rosetten. ner aufrecht, steif, zerdrückbar, längsstreifig. Blütenstand rispig oder do oldig, Blütenstiele spärlichflockig bis lie Hüllkelehblättchen grau bis schwarz, hellrandig. Rose ale 5—15, spatelig bis lanzettlich; SER: 4 alle bl erin , borstenförmi ommer. h en * = and*!! Esel a Iburg Er.) ß: ein 2: ee es ee aus der Rosette entspringend. PERS rispig, a 8 236 — 118 — gipfelig, Ben armflockig, dünn: Hetzles*, Ehrenbürg*, Krögelhof*, Zapfendorf* (Hz.) — y: Bauhini Sehultes: Aus- läufer wie ei voriger. Blütenstand rispig, gleich- bis übergipfelig. Blütenstiele re bis filzig: Lädla b. Lonnerstadt (Hm!) Weismainer Ber 7054 = 705 4703. H. Dh tınn Bertolini = Florentinum — ala und Bauhini — pilosella N.P.: Schloßzwinger * (Sturm !). Die Angabe „Großengsee auf Hilpolt- zu“ ist zu streichen. Vergl. 7054 7054. H. Venetianum N. P. — — Florentinum — pilo- sella N. P.: Rhizom senkrecht, kurz, dick. Vermehrung durch ungestielte Rosetten. Stengel steifaufrecht oder aufsteigend, gabelig verzweigt; Zweige 1—3, ent- fernt, im oberen Teile nochmals verzweigt. KRosetten- blätter meist ziemlich zahlreich, blaugrün, Blattunter- seite mehr- bis reichflockig. Behaarung gering, im oberen Teile der Pflanze oft ganz fehlend. DBlütenköpfehen srößer als bei Florentinum. % Mai, > Auf der Stadt- mauer von Nürnberg beim er EB 1054. Bet > pilo- sella — ma yaricum ar Pilo sella N. P.: Rhizom wag- recht oder schief, dick. era ene durch einige oberirdische, schlanke, verlängerte Ausläufer, deren bei voriger sind; Blütenstiele filzig, schlank. Rosetten- blätter ‚ blaugrün, zerstreutborstenhaarig. 4 Juni, Juli. Zapfendorf* (Hz.). 7054. H. sulfureum Döll — Florentinum — auri- cula N. P.: Vermehrung durch sitzende Rosetten und oberirdische, oft köpfchentragende Ausläufer. Stengel aufrecht oder aufsteigend, schlank, steif. Blütenstand rispig, Köpfehen 5—30. Rosettenblätter 5—8, blaugrün; Stengelblätter 1—3, rasch an Größe abnehmend: Blätt- chen des Hüllkelches dunkel mit hellem Rand. 9 Wald- traße bei enbrunn* (Hi 7054. H. ee Tausch — Florentinum — eymosum N. P.: Rhizom senkrecht, kurz, dick, mit un- gestielten Blattrosetten. Stengel aufrecht, dicklich, zu- sammendrückbar mit 3—5 aufwärts allmählich an Größe abnehmenden Blättern besetzt. Blütenstand doldig, ge- knäult bis locker, Blütenstiele filzig. Blätter etwas blau- “— 1179 — gran, Ben beiderseits borstig und ae Juli. Telburg (Pr. teste Vollmann) Hubirg*, zw. Etzelwa u. i Hupprechnsein® !! Erlangen (nach 2 Be zw. Nied RER, u. Wartleiten*!! Behringe rsmühle* ‚ Kle Sr Tal*, langer Grund h. Weismain* (Ade) Staffelberg (Küken 054. H. fallacinum Schultz — H. Germanicum ntinum — eymosum N. P.: Rhizom senk- recht, kurz, dick. Vermehrung durch sitzende Bhukifbeikten und oberirdische Ausläufer. Stengel aufrecht, zusammen- drückbar, oben gabelig sich teilend. Blütenstand doldig, mit 3—15 Blütenköpfen; Blütenstiele filzig. Rosetten- blätter 3—8, lanzettlich, bläulichgrün bis gelblichgrün, am Stengel meist nur ein viel kleineres Blatt, seltener 2 oder 3 Blättchen. Blättehen des Hüllkelches dunkel mit hellem Rand. %9 Juni, Juli. Auf kurzer Rasendecke eines Dolomitfelsens bei Großengsee auf Hiltpoltstein zu*!!; inder Form: alsaticum f. Ratisbonense H. Zahn: „Hülle groß, Be- haarung der Kaulome gering“: Schauernheim b. Neustadt a.A. (Pr. 705% Vollmann umbelliferum N. P. = Bauhini — eymosu mN, P. — magyarieum — eymosum N. P.: Von Bauhini verschieden durch meist doldigen Blüten- stand, reichere re de Blütenköpfe, Blüten- blätterige Ausläufer. Blätter lanzettlich, sehr spitz, bläulichgrün. Stengel bis 75 em hoch mit 2—3 Blättern. Blütenstand reichblütig mit 20 und mehr Blütenköpfchen. Blättchen des Hüllkelches schmal, spitz, sehr dunkel mit hellem Rande, Blütenstiele grau, ziemlich reich behaart, arm- ER ze erstreutdrüs sig. 4 Mai, Juni. oa Abhänge. Hirsch- * (Hi!) Püttlachtal ober Pottenstein*, Spanagles b. Rabenstein !! ae zw. Medlitz u. Zapfendorf (Hz.) ‚Sifelberg (Kükenthal). 7054. H. hyperdoxum Sagorski — umbelliferum — pilosella Saroraki- Vermehrung Sich oberirdische oft sehr verlängerte Ausläufer, welche mit ansehnlichen = gegen die a ng kleiner werdenden Blättern besetzt sind. Stengel aufrecht. Blütenstand lockerrispig oder höchenbeig ı mit 4—8 oder bis 12 Köpfen. ‚Rosettenblätter gelblichgrün, am Stengel 1—2 Blätter in der unteren Stengelhälfte. an b. Bamberg*, zw. Medlitz u. Zapfendorf (Hz), er ee groß: Enge Zu 709. ' Typisch b. age (0 = 238 — 1180 — Zu 710. H. franconieum Grisebach — bupleuroides — silvatieum Zahn. Aendert mit ungefleckten und sefleckten une f. normale und maculatum: beide auf der Ehrenbürg (!! Hz.). 7104. H. Harzianum Zahn — laevigatum franconieum Zahn: Allgemeine botanische Zeitschrift von A. Kneucker, 1906, Nr. 3. ssp. Harzianum Zahn — laevigatum > franconieum Harz: Habitus von H. tridentatum. Stengel bis 70 cm hoch, vielblätterig. Rosette weniger deutlich als bei franconicum. Formen: 1: normale Zahn: Blätter nicht gefleckt; 2: maculatum Zahn: Blätter gefleckt, ae bis zur Spitze rötlich. A Ehrenbürg* (Hz.!!) — pseudofraneonieum Harz et Zahn — ee = franconicum (vel vulgatum — franconiecum) Zahn: Stengel 20—35 em hoch; Grund- rosette deutlicher als bei Harzianum, die Pflanze steht überhaupt dem franeoniecum näher. Formen: 1: normale Zahn: Blätter ungefleckt und bei a: verum Zahn der Hüllkelch und die Blütenstiele diehtdrüsig, bei P: subeglandulosum Harz: Der Hüllkeleh und die Blüten- stiele zerstreut- und sparsamdrüsig, dann 2: maculatum Harz: Blätter auf der Oberseite gefleckt: Ehrenbürg* (Hz.!!). u 711. H. Schmidtii: Die Angabe „Fischstein “ ist zu streichen. u 713. H. silvatieum L. — H. murorum Auctorum. Unterarten: praecox Schultz. Blätter gen reg mit gestutztem und grobgezähntem Grund, ober- seits kahl. Blütenstand wenigköpfig, efkelhblkehei mit Drüsn und zerstreuten bis mäßig zahlreichen ein- fachen Haaren. Griffel schmutziggelb. Sehr frühblütig: Mai: Ehrenbürg *, Leupoldstein *, Betzenstein *, Pottenstein * (Hz.) are bei Uetzing, alter Staffelberg* (Ade p! i0- um Arvet Touvet: Blätter bläulichgrün, oberseits kahl, ngseaear elliptisch bis lanzettlich, spitz, in den (rund verschmälert, reichgezähnt‘ bis am Grunde fieder- sehnittig, die Zähne am Grund herablaufend. Blütenstiele hellgraufilzig, sehr dichtdrüsig: Hüllkelchblättehen a mit wenigen dunklen Haaren: Staffelberg* (Hz. glaueinum Jordan: Blätter groß, dünn, blaßgrün er ins bläuliche spielend, eiförmig, am Gru nde e gezähnt, arm- oder ganz kurzhaarig. Hüllkelehblättehen schwarzgrün, mit Drüsen und wenigen Haaren: Ehrenbürg * (!! Hz.) Trubachtal * (Hz.) — d: oegocladum Jordan: Blätter ei- förmig bis lanzettlich, weniger bläulich, am Rande nur gezähnelt und auch am Grunde nicht tiefgezähnt, am Rande, unterseits und am Stiel weichhaarig. Hülle haar- los, nur mit Drüsen. besetzt. Griffel gelb: Wolkersdorf * (Hi!) Erlangen * (Koch!) Ehrenbürg* (Hz.) — e: semisilvatieum Zahn — bifidum < silvatieum Zahn: Stengel dünn. Blätter gras- oder sattgrün, armhaarig. Blütenstand hoch- gabelig, wenigköpfig, wie bei bifidum. Hülle und Blüten- u EL reichflockig und zerstreutkurzhaarig: Spiegelberg bei Stöppach *, zw. Etzelwang u. Rupprechtstein *, Working Mühle*!! Flöß bei Thuisbrunn * (Hz.) — &: gentile Jordan: Stengel bis halbmeterhoch. Blätter grün, weich, eiförmig, die äußeren manchmal breiteiförmig, gezähnelt, am Grunde gezähnt, oberseits wenigbehaart, Rand, Rücken- nerv und Stiel reichhaarig, Haare weich, gekräuselt. Blättchen des Hüllkelches reichdrüsig, flockenlos, Pa stiele reichdrüsig: so verbreitet* im Kp. u. Jura — np: larum Jordan: Blätter hellgrün, dünn, eilanzektlich bis lanzettlich, wenigstens zweimal so lang als breit, am Grunde gestutzt ne I ae bis vorgezogen, oft mit 24 8 roben, b n Zähnen. Blüten sattgelb, Griffel dunkel, Hallkelchbiattehen schwärzlich, hellrandig, samt den Blütenstielen reich an SELTEN Drüsen: Hegnen- berg* u. Ernhöfer Berg* (Hi!) zw. Haunritz u. Lichteneck*, zw. Etzelwang u. Rupprechtstein *!! FIOB*, Ortspitz *, u er ZW. Horlach u u. Nemschenreut *!! Waischenfeld *' (Hz) W Ade) — 9: serratifolinm Jordan: Blätter Oeree hellgrün und en glänzend, unterseits blässer, meist elare und am Grunde sehr grob bis eingeschnitten gezähnt a die Zähne oft am Stengel herabgerückt. Blütenstand ziemlich gedrängtrispig, zuweilen doldig, Blättchen des Hüllkelches dunkel, hellrandig, reichdrüsig, aber ohne einfache m Blüten hellgelb: Ehrenbürg*, Staffelberg* (Hz.) — ı: ex rieu um Zahn: Pflanze Ber S und er aber haarlos. Griffel BPrr: Ehren- bürg* (Hz.) — x: oblongum Zahn: Blätter ziemlich klein, graugrün, länglichlanzettlich, beidendig verschmälert, wie bei vulgatum, am keiligen Grunde meist nur gezähnelt, zwei lanzettliche Stengelblätter vorhanden (silvaticum 240 — 132 — > Vrreagl near und Blütenstiele sehr reichdrüsig: Hirschbachtal * (Hi!). Zu 712. na vulgatum; an Formen wurden beobachtet: ß: approximatum Jordan: Blätter gefleckt, oberseits kahl, fast lauchgrün, unterseits und AR Stiel ‚beh aart: Stein*, Spardorf*, Kanndorf*, Hummerstein *!! Bamberg *, Staffel- berg* (Hz.) Weismain * (Ade) — y: en Fries: Blätter ungefleckt, dunkelgrün, Stengel mit 2—3, höchstens 4 Blättern besetzt: Streitberg *, Altenburg u. anderwärts um Bamberg * (Hz.) Modschiedel * (Ade) — d: Jaceardi Zahn: Stengel bis unten behaart, mit 3—5 oder selbst 7 Stengelbättern, alle blaßgrün, behaart, am Stiel weich- haarig. Hüllkelch hauptsächlich mit Drüsen und wenigen einfachen Haaren besetzt: zw. Dambach u. Fürth *!! Tennen- lohe* (Hi!) Waischenfeld * !! Bamberg * (Hz a en Jordan: Tracht laevigatumähnlich. Grundblätter länglich- lanzettlich, beiderseits zugespitzt, tiefgesägtgezähnt, Stengel- blätter bis 10, alle sattgrün, ungefleckt. Hüllkelch- blättchen und Blütenstiele ziemlich reichdrüsig, bis mäßig behaart: Gebersdorfer Brücke gg. Stein *, en BE ausen- buck *, zw. Erlangen u. Atzelsberg *!! — £: aphilum Ueehtritz: Hülle und Blütenstiele ae meist ohne einfache Haare. Stengel meterhoch, vielblätterig, rund- und Stengelblätter a Blütenstand ‚sparrigrispig, vielköpfig: Bamberg * (Hz.). Aendert £P: argillaceum Jordan: Stengelblätter 4—-6, aber ansehnlich, ae I gelb: Sage b. re ea nd nr zw. Schafhof u. w. Em t u. Dollmannsberg *, Ehren- re *, Waischenfe len Staffelberg* Hr) 6 Giechkrö Ittendorf* (Ade Er : festinum Jordan: Grundblätter, hellgrün, lanzettlich, rs mit spitzem Grund, kurzhaarig, Stengelblätter lanzettlich, spitz, zu 3-6, Blütenstand lockerrispig, m gelb: Arnsberg b. d. Veitskapelle* (Hz.) — 9: acu- . natum Jordan: Tracht dem tridentatum ähnlich. Blätter derb, grasgrün, en lanzettlich, zu 7—12, spitz, gezähnt bis grobgesägt m t 4-6 Zähnen. Griffel el: Ehrenbürg *, Altenburg * ee (Hz.) Wabemaet is Modschiedel *, Cordigast* (Ade). Aendert mit weniger Z reichen, beiderseits wehaarten, langspitzigen, oft nur am ülle fei eiischen Haaren: dp: aspernatum Jordan: so am Fate "(Er 2. es re 241 7124 = 712 + 713. H. divisum Jordan — silva- tiecum — "vulgatum Zahn: Hiervon sind folgende Formen konstatiert: a: divisum Zahn: Tracht wie silvaticum. Rosettenblätter zahlreih, derb, mehr oder minder bläulich- grün, meist ungefleckt, eiförmig bis länglich, oft sehr srobzähnig, in den Grund verschmälert, Stengelblätter 2—3. Blütenstand sparriglangästig: Krögelhof* (Hz.) Staffel- berg*, Modschiedel *, Knock b.Weismain * (Ade) — p: aren arium Zahn: Tracht wie vulgatum. Rosettenblätter blänlichgrün, gefleckt, länglichlanzettlich, in den Stiel herablaufend, grob- bis eingeschnittengezähnt: Stengelblätter 2—4, meist gesägtgezähnt bis fiederschnittig, seltener nur schwachgezähnt. Blütenstand aufrechtlangästig: Schmausen- buck* (Hi!) — y: commutatum Zahn: wie arenarium, jedoch die Blätter satt- oder graugrün, nicht gefleckt, nicht Br e gezähnelt oder gezähnt: er * oe 132. H. bifidum Kitaibel — silva Saum Zahn: Stengel 20—30 em hoch, ER oft etwas verbogen, glatt, höchstens unten armhaarig, oben flockig, drüsenlos; Blütenstand hochgabelig oder locker- rispg. Hülle kurzhaarig, dichtflo ckig, drüsenlos, selten mit einigen kleinen Drüsen. Rosettenblätter 3—5, eiförmig, grobgezähnt, blaugrün. 9 Mai bis August. Ehren- bürg (Koch) Weidelwanger Mühle*!! — Bß: caesiiflorum Almquist: Blätter oberseits grasgrün, unterseits schwach bis stark graugrün, eiförmig, am Grund grobgezähnt, herzförmig bis gestutzt, selten schwach vorgezogen, f Stengelblätter fehlend oder eines. Hülle kurzhaarig, drüsen- los ode er mit spärlichen kleinen Drüsen: Leupoldstein* (Hz.) — y: subeaesium Fries: Blätter bläulichhellgrün, chwach vorgezogen, unterseits oft lan Acußere terms u. 92. Potte nstein ®, Püttlae htal* H z.) Würgau®, Kleinziegenfelder Tal*, Weismain* (Ade) — 6: ineisiifolium Zahn: Rosettenblätter schmaleiförmig, am Grunde grob- gezahnt bis fiederschnittig und bei f: maculatum | gefleckt, Stengelblätter fehlend oder 1, lanzettlich oder lineal: Fischstein* (Schwmr!) — e: basieuneatum Zahn: Rosettenblätter euer bis länglich, m in den Stiel 242 — 1184 — verschmälert, grobgezähnt bis fiederschnittig und die Zähne oft am Stengel herabgerückt, meist grün, Stengel- blätter fehlend oder eines vorhanden und dasselbe age, Reschenberg b. Henfenfeld* (Hi!) am schwarzen Brand * Zu 714. H. laevigatum. Formenreihe: «a: "triden- tatum Zahn: Hülle ziemlich klein, 8-9 mm. Hüll- blättehen unregelmäßig dachig, wenigreihig, ziemlich schmal, stumpflich oder spitz, reichflockig, grünlich, am Rande bleich, nicht schwarz werdend, wie auch bei den folgenden. Blütenstiele dünn. Stengel weniger a oft hohl. Blätter ziemlich weich, meist m t 35 großen Zähnen beiderseits: so ver- breitet. — 9° laevigatum Zahn: Hülle größer, 9—11, selten bis 13 mm, Hüllblättchen regelmäßig dachig, mehrreihig, dunkelgrün, die inneren hellgrüngerandet, stumpf oder stumpflich, unten etwas flockig. Blütenstiele grau, haarlos, ohne Drüsenhaare, höchstens oben mit wenigen solchen. Stengelblätter zahlreich, graugrün bis sattgrün, meist ziemlich derb, br eitlanzettlich, grob- gezahnt, die unteren gestielt, die oberen mit keiligem Grund sitzend. Griffel zuletzt dunkel: Yaberancht zw. Hetzelsdorf u. Wannbach *!! — y: firmum Jordan: Dem vorigen nahestehend, Hülle 9—10 mm. zuletzt mehr oder minder breit. Hüllblättehen aus breitlichem Grunde lanzettlich, dunkelgrün, zerstreutflockig und drüsig, Blüten und Griffel goldgelb; Blütenstiele grau, drüsig, fast haarlos. Stengel unten kurzhaarig. Blätter derb, meist mit 3—5 starken Zähnen beiderseits, unter- seits kurzhaarig, obere Stengelblätter auch oberseits flockig: runn*, ÖOchenbruck*, Diepersdorf*, Schönberg* (Hi! Neuenreut* (Ade) — 6; rigidum Hartmann: Stengel steif, fest, bis übermeterhoch. Stengelblätter zahlreich, graugrün bis sattgrün, meist sehr derb, obere mit umgerolltem Rand, schmallanzettlich, sitzend, alle mit kurzen Zähnen. Hülle und Blütenstiele mit Drüsen und Koch: Die Zähne des Blattrandes. sehr verlängert Gebersdorfer Brücke *®, en: (Sch! Zu 71 mbellatum. Formen: a: normale Zahn: Wie unter a heichfieben: verbreitet. .—- ß: saliei- — 115 — 243 folium Arvet Touvet: Blätter ganzrandig oder nur ganz schwach gezähnelt: Dutzendteich®!! — y: coronopi- folium Bernhardi, wie unter $ beschrieben: auch bei Marien- berg (Sch !) Wilhermsdorf, Lonnerstadt, Bürgerwald bei Höchstadt, Schnaid (Hm.) — ö: gramineum Gaudin: Blätter sehr schmal, lang, ganzrandig oder nur schwach gezähnelt: verbreitet. „linariifolium Wallroth“ ist zu streichen. — e: uniflorum @audin: Hungerform. Stengel nur wenige Zentimeter hoch, einblütig. Blätter am Grunde oft gehäuft, kürzer als bei den Normalformen, obere oft rundlich: Roth (Krzl!) Stein (Sim.) Alte Feste (Elßm.). Zu 715. H. sabaudum. An Formen sind im Ge- biet konstatiert: a: obliquum Jordan: Hülle schwärz- lich mit Drüsenhaaren oder auch mit wenigen einfachen aaren. dunkel. Stengel bis oben stark borstigrauhhaarig. Blätter sehr zahlreich, breitlanzettlich, die unteren in den Grund - verschmälert, mittlere und obere mit gerundetem Grund sitzend, aus eiförmiger Basis zugespitzt, unterseits und am Rande steifhaarig: Schmausenbuck * (Hi!) Fischbach * (Sch!) Cordigast* (Ade) — ß: virgultorum Jordan: Hülle dunkel, zerstreutfeindrüsig, nahezu haarlos.. Blütenstiele grau, haar- und drüsenlos, Griffel dunkel. Stengel in der unteren Hälfte weichhaarig, oben kahl, meterhoch. Stengel- blätter zahlreich, verlängert, lanzettlich, fast ganzrandig: Unterheckenhofen ® I! Alte Feste*, Hubirg* (Hi!) — querce- torum Jordan: Hüllen dunkel- bis schwarzgrün, drüsen- los, Griffel gelb. Ganze Pflanze mit Ausnahme der unteren Stengelhälfte ziemlich wenig behaart. Stengel vielblätterig, Blätter bis eilanzettlich, gezähnt, mittlere mit ee Her un ee Basis sitzend: Gutzberg* (En. I! ordan: Hülle schwarzgrün, haar- und Pe Griffel deal "Stengel oben kahl. Stengel- blätter zahlreich, meist in der Mitte des Stieles dichter stehend, eilanzettlich. wenigbehaart, die mittleren am Kirchsittenbach * !! ar (Ade) — e: ee ech '; Zahn: Hülle dunkelgrün, bei e£: ehlorocephalum en hellgrün. Blätter weich, hellgrün, unterseits bläulichgrün, lanzettlich, BARBEk, untere sr mittlere Ochenbruck* (Hi!) zw. Reinholdshöhe u. Grünsberg*!! Brunn* (Hi!) ” Fischbach * (Sch !) Oberbüng*® er !) Ziegelstein*!! , on 3) Mühlendorf*, um Bambe Hz.) — ober Wei Sch!) Se 244 : — 1156 — in den Grund een sonst wie re Gutzberg * N zw. Rötenbach u. Diepersdorf*!! Saltendorf* (Sch!) Bamberg* — Rübling Dei Bongrrisebächt (Sech.) Velburg (Pr. teste Voll- wann) _ bür; ürg * (Hz. 4 (15 — 714). H. virescens Sonder — sabau- re = An Zahn: Habituell dem H. rigidum ähnlich. Hüllen grünlich oder schwarzgrün mit hellerem Rande, grünbleibend. Blütenstand doldentraubig bis rispig. Stengelblätter zahlreich, genähert, lanzettlich, spitz, grobgesägtgezähnt mit 3—6 spitzen Zähnen, hell- rün. 9 lz.). Gremli — H. eurvidens Zahn — sabaudum — um- bellatum Zahn: Stengel bis über meterhoch, stark u Blätter zahlreich, lanzettlich, spitz, die unteren in den .. langkeilig verschmälert, die oberen lanzeiitich, mit breitem Grunde sitzend, alle am Rande gezähnt und der Rand etwas umgerollt. Blütenstand doldig und abwärts rispig. Blüten goldgelb, Griffel gelb. Hüllkelehblättehen schwarzgrün, am Rande nieht u: „Blütenstiele flockig. Unterheckenhofen *!! Oberbürg * Zu garten (Gößwein! P.) u. a. Militärschießplatz (P.). u 718. X.spinosum : Nordbahnhof (Seel! F.) Herrnhütte (M.) Haken (Hz Ambrosia maritima L.: Pflanze durch einfache Behaarung grauzottig. Blätter gefiedert bis doppelt- . gefiedert, unterseits grauweißlich. Traube der männlichen Blüten einzeln, die Hüllen RanBanG, er mit 4—bhörnigem Rande Si nc © Juli bis b Ufern in rn ‚ild. 1902 ampfsäge b. Feucht ee (vD. 19. Jasione montan ß hispida ist die ver- Kreis Form, nicht häufig auch auf den Sandüber- wehungen der ö.N en fl.alb. b. Tennenlohe (Hi!) — y: maj Weickershof, Zennholz b. Burgfarrnbach, Rollhofen, Schweinsmühle b. rise ein !! Zu 721. le spieatum : coerulescens: Michaelsberger Wald ( Zu 722. .nigrum : Deusmauer (Pr. !!) Bürgerwald b. Höchstadt, Nackendorf ugs Hauptsmoor el ren nr Fantasie b. Bayreut Schultz Blüten weiß: Krüänhinihoien (Hm N). 7 17. "Xanthium strumarium: b. Neumarkt a. Holz- HT ı 724. Campanula ee ers, fl. albo: Kapelle Felerbene zw. Stadelhofen u. en Zu 725. €. Tracheliu : typiea: weiter verbreitet!! — P: dasycarpa fl. alb.: lea b. Velburg (Pr.) Altenburg (Hz) — flore pleno: Turnau (Ade). Zu 728. C. persicifolia, fl. alb.: Kuhberg b. Wolfersdorf s. Kastl!! Zu 729. C. Cervicaria: zw. Rudolfshof u. Nuschelberg Ser .) alter Bolankert (Hi!) Bruck (He!) Lonnerstadt (Hm pi Wiesent- fels gg. Eichenhüll (Hz.) Freienfels, Mainecker Forst (Ade). Zu 730. ©. glomerata: im Kp. ferner: Schwabach (Sim.) ne Kirchfarrch, LE (m. F!) Zirndorf (Rohn!) Fürth!! zw. B u. Tenne he (BV.) Irrhain, Marienberg (m. F!) Retzeltembach. (Hi. ) Mü a h £!! Herzogenaurach (Sim.) Möhren- rf (Gl.) Hannberg, Hausen!! Forchheim (m. F.) Lonnerstadt (Hm.) fl. alb. im Ankatal (Maisch). Zu C. Medium: auf Schutt b. Herrnhütte (Gr.). Zu 731. Specularia Spoculum fl. albo: Seubersdort (Pr.) ZW. a u. Pfaffenhofen b. Kastl! Zu 733. Vaceinium Myrtillu us, ß: leucocarpum le Früchte weißlich: Hauptsmoorwald (Vi!) — P%+: erythrocarpum Aschörsne et Magnus: Hauptsmoorwald ge — y: eordifolium: Obermimberg gg. Pfeifferhütte !! uliginosum : Seitzermühle 731. V. uligino i kt!! Wendelst stein auf Kornburg zu (Sophie Schwarz!) u. am Fischleins- berg!! Brückkanal (Z.) zw. Dürrenhembach u. d. Kanal, Schwarzen- bruck !! ar gg. Fischbach u. gg. Eauckehiähle, zw. Weiherhaus ac ) zw. M i on 1 (A. brüchen u. Laufamholz!! — zw. Creußen u. Bayreut Zu 733 — 735. V. Myrtillus — Vitis Idaea: Lang- wasser ö. Dutzendteich, Keller u. Ziegelei b. Ottensoos (Wach ter). k >0CC0OS: ZW. Ns ware u. Uegenau Wolfsmo: Meckenlohe!! Feucht, Moosbach, eiherhan Alte nn, Rote - (Y- ) Unterasbach Be im Yalllersiäiker Fak zw. Hufeisen u. Bron 1 1298. “Aret etost tank los Adanson. Bärentraube. Kelch teilig, Blumenkrone BeUBIOFmI. = 5 zurück- geschlagenen Zähnen, Steinfrucht beerenar 47. a a — E offieinalis Wimmer et Grabowsky — Arbutus Uva ursi L.: Nieder- liegender holziger ästiger Strauch mit lederigen, immer- grünen, netzaderigen, verkehrteiförmigen, ganzrandigen Blättern. Blüten weißrosa, kurzgestielt, in wenigblütigen, a Aranben: die Anhäng gsel der Btanhkentel so 246 | Re lang als der Staubfaden, starksichelig gebogen. Frucht kugelig, ziege elrot. » April, Mai. Auf en Dolomitfelsen bei Allersdorf s. Gößweinstein (Krauß!) zw. Gößweinstein u. Potten- stein (Sajfert) — früher bei Buckenhof b. en (Schwg.K., Ost a n!). T: Andromeda polifolia: zw. Roth u. Brunnau (Major Schmid) Feucht gg. Fischbach (V. 9. Erica carnea: ö. v.G.z w. Langenbruck u. Flügels- burg!! und anderorts auf dem Tru penibungsplaz Grafenwöhr (Dr. Reh!) een (Ade) Biepankliäiniach (Dr. Schmidt) Grünhund w.!! 742. Pirola media : b. Modschiedel auf Kreidesand- stein (Ade). u Er Monesis Gere enge ee hinter d. Steinbrüchen auf Brunn zu au u. enhaid (Weisel) Bean sdorf (Hm.) — um Velburg Bi N H: ER n. Kastl (Klinr.) Plesselbe iR Er er ea Neutras!! v. Rupp- eg nach Buch LE über Riglashof gg. Wind- ihle !! Großmainteld ©) Aa: in lag Sa en Rinnen- branm Re D kei . St. Illing u. nn orm u. Riegel- n (B V)z d. Sch wen As u. Eibental "Sophie Schar > Bern- er Geste N) b. Run ” Ag ii s!! s. Hohenschwärz (Schrzr.) zw. Gräfenberg u. Großenohe Karolinenreut, Stockau (Br Zu 74. "Chimophila umbellata: Hauptsmoorwald b. Bamberg ur Zu 741. ‚Monotropa Hypopitys: y: sanguinea rer sanze Pflanze hellblutrot: b. Eibental!! 1. Vincetoxieum en le: auf Lias in einer Hec 2 . Ki hahorn!! b. Bamberg auch am Distelberg u. zw. St. Getreu u. d. Michelsberg (Be). 1. Asclepias L. Blumenkrone Öteilig, die Abschnitte zurück- geschlagen, Staubblattnebenkrone aus 5 getrennten, kapuzenförmigen Blättehen bestehend, in deren Höhlung je ein ge Fortsatz. A. Syriaca L. = A. ÜCornuti Deeaisne: W urzelstock mit kriechenden® Seitensprossen. Stengel bis iR m hoch, BER: oberwärts Re ner Deadelden reichblütig, Blüten fleischrot. Samen mit erik: E Acker jahrgangsweise bald in größer: bald in ae inger Menge Vorschein Bun ae hier . nie zur Blüte (S. Kroner N. Zu 752. nca minor: Pruppach b. Allersberg auf Ba 1 t 247 rg a ) Wendsdorf (m. F.) Wachendorf !! Hahnhof (V.) Rollhofen ätton, Käswasser (F.) Eggensee u. Trabelshof b. .) Win ’. Fischbrunn u. d. schwarz Brand !! "Großmai nfeld ri Stoppach are. hr rf Ki er entiana Sana Dippersricht (Hi!) Stübig, Verehnheiien (Hz.). 58. turmiana: Bürtl (Se!) zw. Klausen u. gg: linfeld, Ossinger (D!) Funkenreut gg. St. Illing, zw. da Ranna, b. Creußen (D.). "7581 G. solstitialis Wettstein: Stengel aufrecht, 5— 30 em hoch, einfach oder mit wenigen ungleichen Aesten. Grundstän dige Blätter verkehrteiförmig-spatelig, an der Spitze rund, die stengelständigen elliptisch oder eiförmig, in den Grun d verschmälert, stumpf, kürzer als die Internodien, kahl. Blütenstand traubig, meist nicht reichblütig. Kelch 5zählig, ganz ka Blumenkrone in der Farbe wie bei 757 und 758, aber en größer, 5spaltig. are © Juni. Rasenplätze. melsbrunn u. Hartmannshof (Se!) Betzenstein (KBl. 762. G. verna: Kalchreut (Rehm) z , Doritz u. ‚Neunkirchen (Hrwgn.) am Hetzles im Gichiekl Zw. u. Pinzberg (He.) Dohe nreut (D. sr.) Biengarten, Kir Bieyorwäld b. Lappach (Hm!) Stiebarli mbach,, Schneid, hier " Osierbiuinen“ genannt, Pommersfelden, Unterneuses, Walls orf, Rothof (Hz.) n ( _ fo b. € b. re rn (Schrar) Moorhof gg. Hessel a u 764. enge Eh igyn a: zw. Hreben u. Oberndorf £, her Welken d. Aisch, zw. Hermersdorf u. Frim- zw. Un ne: u. An zw. Weidendorf u. Mailach h, zw. Sterpersdorf u. Lappach, «, 8, zw. Höchstadt u. Grems- dorf #, Neuhaus # (Hm.) zw. Fdelsdorf . Wenders orf (Hz.) zw. Dechsendorf u. Erlangen a, £ (D!) an d. Aisch b. Schlammersdorf (Hmn.) Nonnenweiher b. Bamberg (Hz.) — zw. Deining u. Unterbuch- feld!! Deusmauer 8 u. Uebergänge zu a (Pr!) zw. Burgthann u. chwarzenbach, Rase) h!! Proßberg (A. Rd!) zw. d. Hundsmühle u. age (Hi!) Hetzles auf .. - Petzl en Schweins- mühle b. Rabenstein!! Ebensfeld rf, Cordigast (Kl Nach „Hydrophyllaceae‘ ir einzuschalten: Nemophila N: Kelch 5teilig, mie je einem skatallenıen oder zurück- geschlagenen Anhängsel, zur Fruchtzeit sich vergröbernd. Blüten blattgegenständig, Blumenkrone breitglockig bis Dr ; fast radförmig, 5lappi ig. Staubblätter 5, nicht über die © Ee.: Krone herausra gend. iriffel 2spaltig. Kapsel 2 klappig, wenig- oder einsamig # H. . insignis Dokialäi: Stengel finger- bis fußhoch, sehr ästig, samt den Blättern zerstreutbehaart. Blätter Kane fiederschnittig. Blumenkrone himmelblau. © Sommer bis Herbst. Bel jebte, anmutige Gartenpflanze aus Kali- fornien. 5 rschleppt: Grasplatz an d. Deutschherrnwiese!! Prinz- regentenufer (Sch!). Zu Phacelia tanacetifolia: Der Anbau als Bienenfutter gewinnt rasch an Ausde ie Hinterhof b. Maiach (Marie Schwarz!) Bahnhof Fischbach (Hi.) Schweinau, Wünzelbürg, Königsmühle b. Gründlach, zwischen Kartoffeln gepflan anzt!! Tennenlohe (Ki nkeita) Bruck Erlangen !! Mailach b, Lonnerstadt sei 9, auch v S- weise zur ndüngung, jedoch mit geringem Erfolge, unterpflü Hm.) era Simmersdorf b. Wa t (Hz.) Rothof b. Steg- aurach (Hi Die Kulturen werden tatsächlich von den Bi ch (Hi.). K Masse besucht. Sehr auffallend bei der doch noch sehr kurzen m des Anbaues ist es, daß Verschleppungen ie Erdhaufen, n Zäunen so sehr häufig zur Bheimir kommen: so bei Bürg- ein auf Wendsdorf zu (1905) !! nn , (Bogner) Zw Mi ittendorf u. it Fitersd orf er Bursstall, Katzwang (1904), D schherrnwiese (1910) BR Kontumazgarten!! Rechenber e 9 Zerzabeishor (M arie Schwarz!) He ER ee (Krzr r.) zw. Schwaig u. Behringersdorf (F. 906) bei Schafhof (B. 1907, Ensl. jr. 1908) Ziegelstein. (Hi.) u. ereiinben id. Lokalbahn !! (1910)hoheWart b. Bayreut (Beck 1909). Zu 765. olemonium coeruleum : zw. Weichselstein u. Sn Neumarkt (Klier!) im An d. Bro oßen Laaber auch \ Waltersberg We: nn. Thannbru d. Ritzermühle u. Holnstein!! auch noch bei ee ER aim im Tal der s ee ine schon bei Ollerzhof, von da häufig bis Lengenfeld (!! Pr.). ollomia grandiflora: Roth a 1903 5 . Zu 766. Calycostegia sepium ß rosea: 'Turnau (Hz.). s H. Ph ne ek L.: Stengel nicht win- die ze Pflanze zerstreutbehaart. Blätter verkehrte lörnane bis lanzettlich, sitzend, am Grunde gewimpert. Blütenstiele achselständig, einblütig, länger . Blumenkrone trichterförmig, 3 mal so lang als der Kelch, der Saum blau, der Schlund scherefoikelb: zwischen beiden ein weißes Band. Kapsel zottig. © Juli, ugust. Zierpflanze aus Sü ih u. Nordafrika; 1906 auf einem Grasplatz an d. Deutschherrnwiese erschienen !! Zu Pharbitis hispida: ‚verschleppt am Nordbahnhof Nürn- berg (F.) Zu 768. Cuscuta europaea: auf Hypericum gundranguium b. Rasch, auf Acer campestre i er rile Tal, auf Astragalus Cicer am "Moritebeig, auf Rosa vinodora b. Buchschwabach!! auf eg 2) re .K: g (Sc auf Bass uß =” nstegen, auf nus „glutinosa an d. Kö önigsmühle, auf Crd an Eee Tincet eum: Ruine Velburg, auf Valeri iana u. Phragmites b. Lengenfeld!! — "ein ne Form mit dunkelpurpurnen Sten geln: auf Hopfen u. Brachypodium zuge zw.Velburg u. Diseiof! I! — A: nefrens: Veitsbronn(Schm!). 7169. 0. : in Wickenfeldern oft sehr abseen Heekbarhen (Meyer) Altenvldog, Ruine Velburg (Pr.) St. Wolfgang Doris Pr.) am pet g b. Ve N, Zn r auf Sins Linse übergehend eichertswien, ZW. orf u. Appeslohe, von Kost Auf albalik 3do Hu u. Eeseahelen zu; auf d. Läsing- berg b. um ee b. Forchheim !! — 1903 zum er er; ns tzend beobachtet am Kalvarienberg b. Kas Tr f . ZW. .d. ‚u. zw. da u. Kastl, n allen diesen Orten auch auf die übrigen Unkräuter der Linsen- äcker, Anthemis tinetoria, Asperula arvensis, Melilotus, Caucalis, Pastinaca etc. übergreifend. Meines Wissens ist bisher auf der Linse noch kein phanerogamer Schmarotzer bekannt gewesen! Zu 770. C. re auf Süßwasserkalk b. Ritters-- bach == Anagallis a ! Allersberg ls Harrlach, Altenberg Een orf!! Egersdorf, Rossendorf (Schm!) zw Kirchfarrnbach u. w. Großbuchfeld u. ende (a) zw. Eriesen th. Strollehderfit,— Altenveldort (Pr.) zw. Velburg u. d. Höllenbrand auf Helianthemum, urg Pfaffenhofen, Kanaleinschnitt b. Oelsbach!! Offenhausen (Hi!) yerg Zu 771. €. Trifoli : burg ag Pr.) Kastl re Schwarz) Weismain (Ade). a u 772. C. Epilinum ; zw. Guggenmühle u. Alteräbärg 11 ZW. Vogsbram u. un vo Modschiedel (Ad e). artius: wie beschrieben, Stengel orangegelb, ep weiß: auf Trifolium pratense in einer Wiese bei Kieferndorf, auch auf eingemischter Agrostemma Githago !! 13 113. Gronovä 2 Cesatiana: Die Wanderung mainaufwärts ist weiter konstatiert b eh ng bach, Eltmann, eu ld er sodann Kae en. en n Men enge auf Ss vimin rubra u ey eh " noch ag aufn b. Eine Kam a sie auf Rumex, Gramin 250 — 192 — Zu 774. Astiunen ger zw. Bronn u. Klumper- mühle, zw. Kleinlesau u. Zau rg, Wiesenttal unter es fels!! Sanspareil 5 aus) Kieihtiegenfölder Tal, Niesten (Ade) — en einem Acker zw. Eibach u . Maiach, Gebersdorf (He.) am Kanal ). Fürth !! Weisen (Hi!). Zu 775. pula Myosoti is: aus der Altmühlverbre itung Mühlbach, Dit (Niehler) in den Südostwinkel des Gebietes ein- trete ie ‚Ho ep b. Holnstein !! zw. Berching u. Holnstein ee eE Bahn = alte (Schrzr.) u. zw. da u. Spa! TR "Biensegen (M.). 776. Cynoglossum offieinale: zw. Leonrod u. Dieten- hofen ©) & Sr u. da Wilhermsdorf (Sch.) — auf Personaten- sandstein s. Thannbru . d. Klaussteiner Kapelle u. Sauerhof!! Erahalcdes verna: Thurn, im ee eingebürgert !! „ (D.). nchusa italica: zw. H errnmAtie u. Spitalhof (Gr. F.). 794. Nonnea Balls De: Stengel aufrecht, fast einfach, oberwärts ästig, wie die ganze Pflanze steif- lich, zugespitzt, halbstengelumfassend. Blumenkrone schwärzlichpurpurn, der Saum so lang als die Röhre, länger als der Kelch, dieser glockig, die Zähne dreieckig, He ae braun. 4 Mai, Juni. Aec berkonnersreut u. d. Militärschwimm- ale: asge ne Schießha aus iu? 2 2 Beier ch b. Bayreut (Br.) ist auch im botanischen Garten angen s. Z. aufgetreten (Rees) — y»: villosa Opiz: Mit een kellerer bis fast weißer drüsenloser Behaarung, so, u mit dunkel- blutroter Corolla: von 1890—92 auf Sand an einer Fichten- anpflanzung zw. A u. Gebersdorf reger (!! teste Haußknecht). N. nigres DC: Stengel niederliegend, ästig. Kelch etwas Kinder als die Röhre der dunkelbraunroten bis schwarzroten re) zuletzt aufgeblasen. Nüßchen fast kugelru © Bayer in Sizilien. 1902 b. Bayreut aufgetreten (D! teste Zu 781. Br ie lberdeihn: nahe s. v. G. am Hirschberg b. Bei s (Br.) um Dietfurt, b. Staadorf ee ss im Erlanger Schlfgrien (D! F.) wohl aus d. bot. 82. ren offieinalis, fl. alb.: b. Schnaittach scura: zw. nn n.Hagsbronn b. Spalt!!! Deutenbach (Sch.) Weißendorf! !! — im ganzen Jurazug verbreitet!! Zu 7 ithospermum ofieinale Thannbrunn, Pegnitz, . Coräiguet (A ‚, Frankendorf !! Marn Truppach (Pu.) F.). Cordigast (Ade) — verschleppt am "Fordbahnhat Nürnberg ( N Zu 787. L. purpureoeoeruleum : sö. Berching (Hoff- a mann!) Högelberg b. Holnstein!! Michelsberg b. Bamberg (Hz.) Oberküps (Höfer) Schwabtal (iD F.) Serkendorf (Hz.) Cordigast (Ade), Zu 7: arvense 5: ramosum:! zw. Ummelsdorf u. Kastl, Körzendorfb.Volsbach !! Bamberg (Hz.) auch b. Neustadt u. Windsheim !! Z Myosotis caespitosa Schultz: besonders viel in d. Erlangen- Höchstadter Neger ( Zu 793. M. silvatica: gartenflüc chtig unterm Fürther Zentralfriedhof!! Die prachtäsrhiee, großblumige, 2 den Blütenstielen fast weißfilzige, dabei hohe Form montana Marschall von Bieberstein — M. loser folia Hornemann, Sturm Heft 42: so im Oedtal!! — im Jurazug mehrmals: Pollanten (Sch.) schwarzer Brand!! zw. " Rupprechtstegen u. Hartenstein (R!) Treuf (Hi!). 91 M. arenaria gan Pflanze der arenaria ähnlich, aber zierlicher; Fruchtstiele kurz, so lang oder etwas länger als bei arenaria, schief-- aufrecht, viel dünner als bei arenaria, die Blumenkronen mehr aus dem Kelche heraustretend. sodaß die gelbliche Röhre etwas sichtbar ist. Früchte wenig entwickelt, meist leer: Weinzierlein, Flechsdorf, zw. Mögeldorf u. Erlenstegen !! Zu M. sparsiflora: Für Elßmanns Angabe „Grütz “ findet sich, soweit bekannt, er ein Belegexemplar, dagegen liegt im Herbarium Elßmann an der Realschule in Ansbach ein Exemplar mit der Kaaabe „M. laxiflora ‚Flora von N ürnberg‘ Elßmann“. Die M. laxiflora Reichen- bach, abgebildet in Sturm 11. Bd. 42. Heft stellt eine Form der M. palustris dar, welche Koch folgendermaßen beschreibt: „ß: laxiflora Rb. In Gräben und an Rändern Blütenstiele werden länger und lockerer.“ Sollte die nirgends mehr bestätigte Angabe etwa durch eine Namens- verwechslung von sparsiflora mit. laxiflora entstanden som? Es ist dies sehr wahrscheinlich! ER Lyeium halimifolium: zw. Tullnau u. d. Aileh Pabrer: m der Sandhaide, fern von jedem Anwesen oder 1! 7, Nordbahnhof, hinterm Stadtpark u. bE Blraeh (F.). 97. L. rhombifolium: ee 708, Solanum nigrum 7 chlorocarpum: Cadolz- burg FR !) Bamberg, am Kanalam: t (Hz.) Weismain (Ade) — e: humile: Forsthof (Sch.). S. gracile Otto: Stengel ästig, samt den Blättern und Blütenstielen weichhaari haarung der obersten Teile sehr dicht, fast filzig. B eiförmig, ziemlich ee ae 2 Z dorf Order uP 252 — 114 — etwas ausgeschweiftgezähnt, die obersten fast ganzrandig. Abschnitte des Kelches lanzettlich, Krone weiß, etwas länger als bei nigrum, die Abschnitte lanzettlich, Griffel lang; Beeren EPee- [O) August. es re Amerika u. Mexiko, adve den Vereinigten von Nordamerika. 1906 am Westfriedhof Kambar a "Sch! teste Dr. Tellung, Zürich u. Daveau, Montpellier, woselbst Dunals Solanum-Herbar lie egt). Zu S. Lycopersicum: auch bei Bug u. Bamberg ver- u (Hz.). u S. pyracanthum: Hammer b. Laufamholz (Sch. jr.). Zu ostratum: re Stein (Pr.) Reutersbrünnlein (!! 1903) Herrnhütte (F! 1905) Zu 800. Physalis "Ak ekengi: eier b. Schniegling (Sch.) Kontumazgarten (Hi.) Herrnhütte e Nie Endra- er des: zw. Fürth u . Stadelhof !! u Nicotiana latissima: gebaut: Großgründlach!! Elters- etunia violacea: auch bei Erlangen an d. Bahn bei d. er erschienen (Ldgr.). Zu 808 807. Verbascum Augrum —- Lyehnitis: Velburg (Pr.) zw. Muggendorf u. Baumfur Zu 80 —- 808. V. parviflo Bean: —- nigrum: Schlob- berg aNE (Pr.) user) Ye b. Kastl, die 808 näherstehende Form !! Waßmannsmühle Zu 811. Sofa ee ändert mit Se grünen Korollen: 5: viridiflora Koch pallescens "Don: an. ae Buschendorfit Drtsandieich (Elbm . alata: - er Wilhermsdorf! ! an annbrunn n, Zw. Lange Be u. "Sahne mühe, Pratenhofen b. ‚Kast, ne Arzloher Tal, zw. Diepolds Utzmannsbac Weißenohe No !) Stempfermühle, er "Tenfolsoch bei d. Schütt a mühle, zw. Körbeldorf und Kosbrunn Zu-813. 8, vernalis: ee b. Algersdorf (D.). Calceolaria L. Pantoffelblume. Kelch 4teilig, Kronröhre fast fehlend, Oberlippe klein, Unterlippe groß, aufgeblasen, pantoffelähnlich Staubblätter 2. Kapseln eiförmig bis kug: H. C. pinnata L. Stengel aufrecht, Blätter gefiedert, enge Beinpe Blüten gelb, Blütenstiele == 2, © August. Heimat Peru. Gartenflü Straßengraben in Zent- ka (Hm! 1908). . Antirrhinum majus: Bamberg, Mauer unter der Rosen MT Cymbalaria: Kastl, Talmässing, Roth, 17. Linaria Gleißhnumer ti Egloffstein Be "71795 28 . L. Elatine: Welkenbach !! zw. Sauerheim u. ers stadt, Schmiedelberg, Schornw isn Uehlfeld, Maylach, zw. Herm orf u. aa re zw. Weingar rds sgreut u. Horbach (Hm.) Rothof amb 2.) Ke i i ; 9. Ebermannstad dt (Se.) en nen (Hz.) Frankenberg, Wohnsig (Ade) Oberwaiz b. ge eut!! H. L.striata DO.: Pflanze kahl, Stengel auf- recht, Be Tanzetälieh bis lineal, untere quirlig, obere zerstreut. Blüten bläulich mit violetten Streifen, in = lockerer re Samen eiförmig, 3 kantig, flügellos. uli, August. rpflanze aus West- und Südeuro . am Wels bei Erlangen wi !) neuerdings 1907 > auf einem Brachfeld bei Reckenberg an der Hubirg erschienen (M!). 3404. Anarrhinum Dosfoktalnen, Kronröhre walzenförmig, am Grunde gespornt, se flachem schiefen Saum, Schlund ohne Gaumen, Staubblätter 4, zweimächtig, Kapsel mit einfacher Scheide: wand, vielsami 214. A. bellidifolium Desfontaines: Stengel halbmeterhoch, untere Blätter verkehrteiförmig, ungleich gesägt, mittlere Stengelblätter 5—7 teilig mit linealen ipfeln. Krone klein, violett, Es klein, aufstrebend. 4 Juli, August. Wild in Oberitalien u. im Moselgebiet, seit 12 bis 15 Jahren here bei Spalt (Beckonlauer 2) ‚Vollmann). ne Limosella aquatica: zw. Großreut u. Marienber, En) Teine lohe (Gl.) zw. Lonnerstadt u. Höchstadt u. ash (Hm!) ntbe ihbolens r Wald (Hz.) v. Pettstadt nach Bamberg (F'sch. Hz 7% un: ital. purpur. L.: vollkommen esehigen Wald bei BE A "zahlreich, rot- und weißblühend, Ren sicher gutniüch) g ®). u 823. Digitalis ambigua, « —= acutiloba Neilreich ; p= ob Er Neilreich. Auf rhaet. Kp. b. Schönberg (Schrar.) Unte Pre er 7. Auf d. Högelberg b. Holnstein eine auf- fallende n ß mit aus herzförmigem Grunde bre reiteiförmige BR Ge Eeibiiikr 8231. D. lutea L. Stengel aufrecht, meterhoch, einfach, samt den Blütenstielen kahl; Blätter lanzett- lich, in den Grund verschmälert, gesägt, kahl, nur am Rande gewimpert. Blumenkrone hellgelb, ungefleckt, halb so groß als bei 823, röhrigglockig, außen kahl, innen behaart, -die kurzen Kap eiförmig. 4 Juni—August. Auf einem Dolomitfelsen an 1d.B: en ea ger a b. Kastl unter lauter Felsenbewohnern!! wild im Pie schwäbischen Jura. Wird nicht in Gärten 1 Ber dennoch ist bei der Tslierthit des Vor- : 9 # 254 — 1196 — kommens u. der Nähe der Burgruine vorderhand ne, daß das Vorkommen ein Ueberbleibsel früherer Kultur dars Zu 824. Veronica see im Jurazug: am Teile b. ee n zw. Wildenhof u. Windmühle s. Königstein !! Rinnenbrunn (D!) St. Illing Br). — ß: pilosa: b. Maiach (Sch!). 41825. V. aadken ER Tre — V. Anagallis y: aquatica Bernh. in Koch Synops. Blumenkrone weißbläulich oder reinweiß, daher — pallidiflora Celakovsky. Kapseln rundlich, wesentlich größer als bei 825, auf ne wagrecht abstehen den bei a: laevipes G. B kahlen, bei ß: anilitare Celakovsky ng Fruchtstielen, anal 825. Juni—August. Blüht und fruchtet früher als 825. An Gräben, zw. Maxfeld u. Herrnhütte «!! zw. Forchheim u. Gosberg 8 (el ') a um Pottenstein!! an d. Rednitz u. am Rotlaufschen Weiher, hier a u. # (Hz.) Michelau (Appel). Zu 825. V.An agallis: in Hohenmirsber rg b. 560 m Höhe, wohl der höchstgelegene Standort im Gebiet, ein Beweis für den Wasserreichtum des Ortes infolge seiner Ta jenseits der Randver- werfung!! — f: submersa Glück: zw. Reut u. Wiesentau (Gl!) — Bei e: typica stehen die dünnen Fruchtstiele spitzwinkelig ab und sind kahl, bei $: anagalliformis Boreau drüsen- haarig: so zw. d. Hammerschmiede u. Stinzendorf!! u 826. V. Beccabunga ändert ferner: y: subintegri- folia Koch: Blätter fast ganzrandig: Obertrubach!! — ö: limosa Lejeune — longibraeteata Schur: die Stütz- blätter der Blütenstiele schmallanzettlich, so lang oder äng: se, sodaß die Blütentraube oben selbst schopfig erscheint; Blumenkrone zarthellblau oder rosa: Nonnenberg gg. gel tal !! Zu 827. v. Chamaedrys, f. rubriflora mit rötlichen Blüten: Erlenstegen (Se.) — aß: Sternbergii Celakovsky: Blätter nahezu bis in die Hälfte des Eiakthalbinessern eingeschnitten: Thannbrunn fl. alb.!! Großahof b. Neumarkt!! — P: pilosa: Altenthann!! — y: fagicola @. Beck: Stengel niederliegend, am Grunde mit kleinen, gestielten Blättern. Stengelblätter gekerbt. Blütentrauben meist einzeln oder abwechselnd, sehr locker u. wenigblütig: Büchenbach b. Roth (Se.) zw. Kckaniitionbiänk u. Stöppach!! — ö: lamiifolia: Be am Pro! Formen: da: lamiifolia typiea Ta paarigen une: dp: R Rudol- phiana Hayne mit einzelner Blütentraube oder mehreren, dann aber abwechselnden Blütentrauben vorhanden!! Zu 828. V. montana: Sulzbürg (Hi!). ra 255 Zu 829. V.offieinalis mit rötlichen Blüten: zw. Feucht u..d. Hutberg (Hi!) — Die Form spadana Lejeune in Koch, Synopsis: groß mit rispiger Traube: am Dutzendteich (Elßm.). Zu 30. /. prostrata: zw. Strullendorf u. Bamberg auf Diluvialsand (Hz.!!) Öschenbergb. Bayreut un Br — Aendert mit linealen, fast ganzrandigen, nur schwach- u entferntgezähnten Blättern: ß: saturejacfoli Pollen et Turpin: zw. Strullendorf u. Bamber, Zu 831. V. Teucerium: im u; ı. auf Alluvium ferner: ee (Kfm. Se.) Kee l(B I; pre Rütteldorf, Greiners- dorf (Schm!) Fembachtal b. Buschendorf, von Retzelfe mbach über en nach Krey der Berobach, Fr b. Ritzmannshof!! rm Sterpersdorf (Hm.) ea nördl. Forchheim !! Willersdorf, mınor: Schlammersdorf (G1.) zw. Rammers ‚dorf u. Pautzfeld!! — ß: Lichteneck, Gettvaterbeng b Plech !! zw. Muggendorf u. Stempfermühle (Sch!) Friesener Wart G. Beck unterscheidet noch folgende Formen: y: Desudackainschfsn Jacquin: Kelche fast kahl, Kapsel wenig behaart; Blumenblätter breitoval i i i etala @. Beck: kraushaarig, grau: y: Hohenstadt (Se.) zw. Kirchsittenbach u. Stöppach!! — 6: Sa b. Steinamwasser, zw. Oberleinleiter u. d. Heroldsmühle!! — ara Gebiet zerstreut ’, lon Hol: Brachfeld a. d. Blindenanstalt (F) — media Schrader: Blätter am Grund keilförm mig: a.d. PER zw. d. Zellengefängnis u. Muggenhof (Sch! teste Haußknecht u833. V. serpyllifolia, ö: tenella Allioni: Nieder- Hasenı. oft nur die Blütentrauben aufrecht, diese kurz, locker, wenigblütig. Blätter klein, rundlich, in den sehr kurzen Stiel rasch zusammengezogen undeutlich gekerbt: Büchenbach b. Roth (Se.), Zu 835. = Ad — brevistyla: Weihersmühle auf bannen zu, Wi a ZW. on. Bronnanbeg u. Kadolzburg e tfi y: een as. Wanbknee = Y. Bornettii A. Schwarz 1909 ad amieos: Die ganze Pflanze drüsenlos: bei Flechsdorf !! re Fe Fr * * 256 — 19 — u 836. \. Dilleni —= longistyla: zw. Unterasbach u. Gebersdort ! eg Speickern (BV Zu 837. V.triphyllos: £: collina Opiz: Zwergform mit Fate Blättern: bei Unter- u. Oberbürg (Se.). 2 RE praecox: Finsterweiling, zw. Vogelbrunn u. Velburg, b. St. Collmann, wie wer um Velburg (Pr!) nee b. Rabenstein!! Plankenstein, Wiesentfels, Krögelste ein, Großzie feld, Arnstein, Kröttenstein, Nee Neudorf b. W ohnsig, We eis- mainer Berg u 830, V. Tournefortii: auf Süßwasserkalk b. Ritters- bach!! — b. Oberlindelburg auf Zanclodonletten, zw. Haundorf u. Beutelsdorf!! b. Lonnerstadt u. weiter westl. (Hm.) — ß: hospita: zw. Unterbürg u. Blechhäubel ee im Lias u. Jura verbreitet !! — y: brachypoda Wiesbauer: Blüten- und Fruchtstiele nicht oder kaum länger ls die Blätter: Lauf, Güntersbühl, ruck (Se. 842. V. agrestis L. —- polita Fries — V. Prechtelsbaueri Schuster in Fedde, Repertorium IV, 1907 p. 63, 64: In Form und Farbe der Blätter gleich agrestis. Die Blütenstiele, welche nach dem Abblühen bei agrestis im ganzen Verlauf, bei polita nur an der vordersten Partie gekrümmt sind, beim Bastard intermediär. Kelchzipfel im allgemeinen breiter als bei 840, oft teils ziemlich breit, teils schmal. Pollen teilweise steril. Kapsel mit wenigen langen und zahlreichen kurzen Drüsenhaaren besetzt: Aecker zu Ads b. Hollerstetten (Pr. teste Jul. Schuster). u . V. opaca Fries: ae 2 ) ee w. da . Collmanner Höhe (Pr.!!) Diesenhof, Som of (Pr! Pattenhofen, Bärenschanz b. a Sn atiach (Se) in (Sch.) auf der Langen Meil ober Drü endorf!! Reisberg b. Scheßlitz K Weismainer Berg, Re (Ade) Wunkendorf (Hz.) Krassach mühle Be e). 41 — 842. V. opaca Fries + polita Fries = V. witatit Schuster in Fedde, Repertorium III, 1907 p. 387: Aecker am Windberg zw. Oh erweiling u. Velburg (Pr. teste Julius Schuster). 20.843. NV. ler ß: triloba: Kadolzburg (Schm!) zw.d. Se young u. Kleinreut!! Großreut gg. Gebersdorf (Pr!) Zu Nelampyrum cristatum: Hohenstadter Gais- kirche (F. N en b. Hüt Sch. hli ein leitertal «a, Bu am Großbue feld u. Seußling ab Mainberg, Reundorf, ee Wald ı e7 n pi! Timer Stein 5. M. arvense: anf den Süßwasserkalkäckern bei Rittersbach !! — häufig im Liaskessel des oberen Ahorn tales!! 845 : . Semleri Ronninger et Pöverlein: Die fr ee saisondimorphe Wiesenparallelform zu arvense, von diesem verschieden durch schlankeren Habitus, nach oben zu gestreckte Internodien, schwache oder. ganz fehlende Verzweigung, Aeste, wenn vorhanden, nicht bogigsparrig, sondern schräg aufwärts, kurz; Blätter schmal; Cotyledonen zur Blütezeit meist noch vorhanden und frisch: ‚© Anfang Juni. Wiesen: Hohenstadt (Se!) Marloff- steiner Höhe u 346. M. nemorosum: Deinsdorf (F.) zw. Ittling u. Spieß. Doggersandst u. Rabenstein, = zn Seigelstein @ (Hz.) Winden ade) ee (Höfe M. pratense, a: comm ee : die Blätter anzetihielt “ Habituell davon stark verschieden durch eiförmige bis er Blätter, die ganze Pflanze gewöhnlich höher, ist: aß: ovatum Spenner: so zw. Weg- scheid u. Rudersd orf b. Hoinkeinıt Föhrenbach (Hi!) zw. Hersbruck u. Alfalter (Sch!) ee se (Z.) am Fuße des acer: Kanndorf, Wartlei auf d. Re Fee zw. d. Eschlipp- u. Lein- leitertal, irren — y: Juteum: durchs ganze Gebiet!! M. silvaticum: Sach b. Oberrüsselbach, Leimersberger Holz zw. Bieberbach u elhofen, Prüllholz b. Porn nenn zw. Hollfeld u. Krögelstein I! Stndelh ofen (Hz.) — auf Kp. im Bürgerwald s. Creußen viel!! — ß: dentatum = laricetorum: Eschenberg b. Hilpoltstein e ) Fischstein (Schwar!) s. Prülsbirkig, von Greifenstein gg. Neuhau Zu 850. Pedieularis palustris: N, (Schm!) b. Kirch- ı. Dürrenfarrmbach v in Wilhelmsdorf, Brunn, von Buch u. Nankendorf über die er enwinder Be end u. d. = ürgerw ald zur Aisch, von Medbach ne Saltendorf (Hm.!!) zw. Mühlhausen u. Limbach, AR Big Oesdorf Kon Eiloradorf I! zw. Kerschbach u. Fore Hirschaid, Strullendorf (Hz.) Brand. Schöllenbach (Eberle) ) Seitoldshot (Hi.) Simonshofen ! H— ” zo. Laaber v. Thannbrunn nach Waltersberg, U Deining, an der schwarzen Laaber v "Oulerzhof er N: nna (m. F!) zw. . Fischstein u. Bahnhof Wicheiteld!! — am Krain- moosweiher, zw Z Oberkonnersut(Ade). Zu. 8 Alena plophus minor. Forme, = a: ae Pv.*: Oberlippenzahn weiß: häufig, — - Kümmerform mageren Bodens, unverzweigt, 122 Finger * Poeverlein, Dr. a nr Die u Arten, Formen etc. B ar aan Alectoro ectorolophus. 258 a hoch wenigblütig: Katzwang (Se.) Steinbrüche hinterm Schmausen- buckO (Sch!) Erlenstegen, Kersbach (Se) — ß: vittulatus: Oberbürg (Se!) zw. Kronach u. Steinach !! Hoheustadt (Se) Seehof b. Bamberg (Hz!) — Je nach Höhe und Verzweigung werden unterschieden die Formen: 1, typieus Pv.: Hauptachse ziemlich hoch, robust, zur Blütezeit einfach- oder wenig- ästig: häufig. — 2. ramosus Pv.: Wie vorige, jedoch stets verzweigt: häufig ) Schweinsmühle b. Rabenstein!! — 3. longiramosus Pv.: Wie 2, jedoch durch sehr lange, die Hauptachse beträchtlich überragende Zw a aus- gezeichnet: so mehrfach (Se) — 4. graeilis Pv.: Haupt- achse niedrig, sehr schlank, zur Blütezeit einfach und meist nur einblütig: Spitalhof (Se.) Seligenporten **, zw. Hers- bruck u. Ellenbach!! — 5. Genevensis Chabert: Stengel 20—30 cm hoch, gefleckt, viereckig, \ ielästig, mit schief- abstehenden Zweigen, Blätter groß, länglichlanzettlich mit großen Zähnen. Deckblätter aichgeh Griffel ein- geschlossen oder wagrecht hervorstehend: zw. Rollhofen u. Schnaittach O (Kfm.) zw. Hohenstadt u. Eschenbach (Se.) ähnlich zw. Diepoltsdorf u. Utzmannsbach Q!! — Eine wohl monströse vittulatus-Form, bei der Blätter und /weige in Bzähligen Wirteln stehen, ist f. Ad Aurrokentee s Pr.: Oberbürg (Se.) — Pelorientragende Formen b. Oberbürg u. Her, sbruck (Se. u 852. A. Stenophyllus: I Bitnalı n Aicha u. a. EReRT zu, zw.dau. Betzenberg, zw. Illschwang u. Neuöd, zw. Fisch- brunn u. Vorr a, Spieß, ZW. Hilpolts tein u. ee: tz, ee 86 853. A. minor — ur — A. fallax ar : oberhalb Hersbruck ö. (Se. 253. A. major —= A. eumajor Sterneck: = ürnbe a nicht so häufig wie im eten Jurazug (Se.). Fichte u. Volsbach, im Liaskessel. > oberen Ahorntales ist ei massenhaftem Vorkommen der Pflanze sehr kümmerlicher Gras- überragend: Hohenstadt (Se) Medbach!! — ß: leucodon Semler: Zahn der Oberlippe weiß: Medbach!! Schnaittach, Hersbruck, Hohenstadt, Eschenbach (Sel) — y: turf s Neu- osu mann: Sehr niedrig, schlank, habituell den ale Sippen ähnelnd: Eschenbach, Hirschbachtal (Se.). — Hiezu die : y2: graeilis Semier: Ganz schwach, oft kaum fingerhoch, einblütig, aber meist eine kräftige Frucht- O = teste Semler. — 17201 — kapsel entwiekelnd: Hohenstadt (Se) — Eine Form mit zu 3 wirtelig stehenden Blättern: f: vertieillata Semler: (Pr.) — Pelorienartige Bildungen: oberhalb _Hers- 5341. A. agrarius Semler:; Mitteilungen d. Bayer. Bot. Ges. I. Bd. N. 4 — A. major, subsp. agrarius Semler: Habituell wie 854, jedoch die Kelche kahl, Braeteen ungleich bezähnt, Samen flach, scheibenförmig, breitgeflügelt wie bei major. © Juli. In Aeckern, gesellig. Dechsendorf (Se!) Hemmhofen, Zec > Aare Adelsdorf (Hm ) ee (Pr!) v. Breitenbach u nnstadt im Tal d. Wiesent be ee ne nz auch u 2 Pintesa höhe d. Hummerstein u. von da zum Schar Bere dann v. Streitberg n. Muggendorf!! s5 irsutus — A. Nee Semiler: Oesterr. bot. Zeitschrift 1904 3 281: Kp. nn u. gelliger als im Jura me am Hetzles auf ee Ana 4 Blum gestrichelt: Nürnberg (Se.) — >: ler: Forsthof O (Sch!) Hohenstadt (Se.) Rupprechtstegen (Sch!) { ! sudeticoideus Semler: Hauptachse schlank, einfach- oder schw achverzweigt, Internodien verkürzt. Aeste, wenn vor- Se.) — e: villosus Semler: abnorm lang- u. zottigbehaart: bei Hartmannshof auf d. Plateau (Se.). 855. A. montanus Fritsch — A. serotinus Schoen- heit: im ganzen Jurazug!! Die Angaben „Kauerlach u. Mühlhausen auf Sand“ sind zu streichen A. aristatus Caflisch — A. angustifolius Sterneck: Velburg (Pr!!) Staffelberg (Se.) Kleinziegenfelder u. Krassachtal (Ade Zu söT. Euphrasia strieta: verbreitet, auf allen Boden- unterlagen Zu son = nemorosa: Kattenhochstalt, Georgensgmünd!! hm!) Zirndorf Torfstich am Kanal ar" 260 — 1202 7° — mit 3, Willenreut!! Marnstein u. Wachstein en ? v. Hollfeld bis zum Staffelberg, Cordigast u. Turnau vielerorts (m. Zu. 859. E. graeilis: Hirsch. gegen Dürrenhembach !! re (Krzr.) s. Stadeln (m. 2, Nankendorf!! Sintmanns- buch, Arnshö N, Ailersbach, Lonnerstadt, Bürgerwald s. Höch- Bee (Hm.) Walls dorf (Pr.) Auer cher "Oberwald (Schwmr !). u 860. E. Rostkoviana, £: uliginosa Ducommun: ee üchsig, bis 50 em hoch, ästig. Blüten etwas kleiner als bei a: typica: Deusmauer (Pr!). 86041. E. montana Jordan: Stengel einfach- oder wenigästig, Internodien verlängert, Blätter stumpf mit stumpfen nen: sonst wie & 50. © August. Moorwiese b. Deusmauer (!! Pr Zu 862. Odontitis serotina: im ganzen Gebiet verbreitet!! 863. utea: von Patal über Ronsolden bis zum Läufelberg b. Velburg (Pr) Lutzmannstein (m. F!) v. Pfaffenhofen u. Mennersberg nae Frene eu Forst zw. Bösenbirkig u. Pottenstein (Sophie Schwar. rz) Siegm runn, zw. Pottenstein u. Haselbrunn!! ZW. TGreifenstein u. Unteraufseß (Hrwgn.) zw. Toos u. Waischenfld, zw. Stechendorf u. Hollfeld auf lien Sandstein Ka u Lathraea net zw. d. Hubirg u. Pommels- brunn are gendorf, Gügl, Ehrl ur Niesten, lee: Kleinziegen- felder Tal Adern Teufelsbrücke (m. F!) u. Hofgarten zu Bayreut(Br.). 8654. Orobanche alsatica Iehkehleenr = Libanotidis Malinsky: Stengel gut fußhoch bis über halbmeterhoch, ee verdickt und hier nicht beblättert, rosa bis hellkarminrot, wie die ganze Pflanze drüsen- haarig. Kelchröhre kürzer als die Kronr de Be ober der Einfügung der Staubblätter vorn ba i erweitert, die Staubblätter im untern Drittel der "Röhre: eingefügt, oben behaart, spärlich drüsenhaarig oder fast kahl, die ini. der Blumenkrone von der Oberlippe bis in den Grund eine Fein Bogenlinie bildend. ‚Juli. Er Libanotis en im Ankatal b. Rupprechtstegen !! ı 866. O.alba = Boich mum: Forchheim, Regnitz- auen b. inch (Hz.) Frankenberg; Weismainer Berg (Ade) 67. O. caryophyllae Ba — (ralii: auf Galium verum a: Schloßberg v. Velburg, zw. da u. Höllenbrand u. daselbst in Menge u. in gewaltigen n Exemplaren, = Stengel oft daumendick !! in a Sr eb Regnitzuuen zw. Neuses nes Senn! Bughof, Heinrichsdamm nsteg b. Bambe 2.) — Buchenberg b. En (Br!) * ee Gar a — 12208 — d. Eschlipp- Be nen Hummerstein !! 6% An St Tal ge. Neudorf (Hrw 'ries N rf (Vill) Barmer rnig (Hz .) 2 w. Steinfeld u. Wölken elbs eh b. Sanspareil (Hz.) Bichi, ee Wunken- dorf, Neudorf, Görau (Ade) # am Weißen Berg b. Mönchau (Hz.). 841. 0. Tonerii Hobimardt Segel niederer als bei voriger. Die fast dunkelvioletten Blüten mehr aufrecht und der Spindel angelehnt, die Nerven der Kelchblätter undeutlicher, fast verwischt, die Lappen der berlippe der Krone seitlich abstehend, die der Unterlippe länglich; "Staubfäden unten behaart, oben samt dem Griffel en Narbe dunkelrot. Juli. Auf Teuerium montanum u. Chamaedrys, auch Thymus Serpyllum. Mit der Verbreitung im Altmann mmepliäning: im Tal der großen Laaber bei Staadorf iebler) Zu Ö. b. Velburg am Hauenstein, an der Straße nach Ronsolden am Kühbügel (Pr.) Ummelsdorf, Kalvarienberg b. Kastl, b. Plech : am Gottvaterberg u. auf Beushoch zu!! u 873. Mentha viridis a: genuina — = M. spicata Hudson: Bauerngarten zu Göttelhöf b. ee (En!) — y: cordifolia: Brunn (Hi!) Prügel n. Weismain, gartenflüchtig (Ade). und 875. M. villosa Hudson en 3 Zu 87 Willdenow — longifolia 4 rotundifolia. — ae: Briquet, wie unter 875 ee die Nerven Ee dr Diakkunterseite mehr hervortretend als bei longifolia, : Welkenbach !! se ran ehe sdienderl (Ade) — Fi ; Riparti Vollman M. Ripartü a ke et Durand, ferner: era Fe eeriienak (Sch.) Zentbech- hofen (Hm!) Kaspaurer Grund (Ade) — y: similis ( Deseglise = a et Durand) Briquet: Blätter elliptischlanzettlich, unter- seits anliegend weichhaarig, grünlich, kräftig gekerbt- gezähnt; Kelchzähne ‚habituell sich der er nähe rnd: osimilis ; * hter gezähnt; Ra 3 76 P: M. longifolia B: Se ee Blätter spitz, unterseits mit Kerbfilz, ferner: Deusmauer (Pr!) Heders- dorf!! Saltendorf (Hm!) — &: Lamarckü > aha ee * feste Voltman, München. — 262 — 1204 — Blätter mit geschlitztem und krausem Rand, sonst wie «a: in Gärten i in Kadol zburg (Schm Zu 876. M.lon oe — silvestris: Ausläufer nur unterirdisch. Blätter unterseits nicht kerbfilzig, Seiten- nerven wenig hervortretend. Von Formen im Sinne der Vollmannschen Menta-Bearbeitung sind bisher konstatiert: ß: major Wirtgen: Blattzähne” aufrecht, senkrecht zur Blattachse: am Stallbaumer Bach b. Pommelsbrunn* (MI) — e: oblongifolia Wimmer et Grabowski: Blattzähne mehr oder weniger vorwärtsgeneigt, Zähne groß, 1—3 mm über den Blattrand sich erhebend. Zähne zahlreich, mehr oder minder dicht, größtenteils außen konkav oder etwas wellig, innen fast gerade, 3eckig, an der Spitze ohne For tsatz: Arzloher Tal*, Oed b. Hartmannshof* (MI) — ©: grandis Wimmer et Grabowski: Zähne groß, weniger zahlreich, mit ihren Spitzen 3—10 mm voneinander entfernt, Blätter meist groß: Eysölden (Sch!) zw. Forchheim u. Reut!! — n: Jurana (Deseglise et Durand) Briquet — M. monticola var. jurana Desöglise et Durand: Zähne klein, wenig, nur etwa 0,2—1 mm sich über den Blatt- rand erhebend, yählreiäh, mehr oder minder dicht, Zahn- spitzen 1—2 mm voneinander entfernt; Zähne ziemlich regelmäßig, außen gerade oder konkav, vorne spitz, nicht oder kaum mukronat: Blätter länglichlanzettlich oder ee "Lengenfeld (Pr!) Pommelsbrunn*, Hartmannshof *, Oed*, Etzelwang* (M)) — x: sordida Wimmer et Gra- bowski: Zähne klein, weniger zahlreich, mit ihren Spitzen voneinander entfernt; Blätter länglich bis ee Kleinviehberg *, Hubmersber ger nn Be . Hap- u. Pommelsbrunn*, Hartmannshof amm * (M y € "reflexifolia (Opiz) hen "Blätter Schmäler, die Ränder nahezu parallel, wie vorige: Ecekenberg b. nst ee (Hm!) en Tal bei Lehenhammer u. Lehen- Zu M. piperita 8: erispula — var. monstrosa: hereyniea (Roehling) a gartenflüchtig in Schönberg u. Weigenhofen (Sch.) Frraere b. Höchstadt, auf Schutt (Hm.) ebenso in Weismain (Ad | Zu 877 und 376 ii 879. M. dumetorum Schultes — aquatica + longifolia — ak Vollmann stellt S77 M. Langii als var. zu dumetorum: M. dumetorum e: Langii (Steudel) en — 1205 7° — | 263 Zu 879. M. aquatica.. Von Formen im Sinne der Vollmannschen Bearbeitung sind konstatiert: a,: eapitata (Opiz) Briquet: Mittlere Blätter groß bis mäßi ig groß, am Grunde herzförmig erscheinend, aber doch meist kurz herablaufend, mit gegen die Blattspitze konvex zulaufenden Rändern. Blattrand kräftig einfachgesägt, Zähne spitz, 1—2 mm hoch: Heroldsberg (St!) Lönnerstadt (Hm!) — paradoxa Briquet, von voriger nur durch doppelte Zähnung des Blattrandes verschi eden: Ammerndorf (Sch!) Hartinannshof* (MI) — Z,: ineisoserrata (Strail) Briquet: Blätter eiförmig, am Grunde abgerundet, mit mehr oder weniger geradlinig gegen die scharfe Spitze verlaufenden ., am Rande kräftig einfachgesägt: imWald zw. Hammer 1 Schwaz (Sch!) — n,: nieaeensis Briquet: gen doppeltgesägt, sonst wie vorige: Neumühle (Sch major (Sole) Briquet — M. Weiheana Opiz: en: eilänglich, mit etwas konvexen Rändern, groß, am Grunde nicht herzförmig, kräftig einfachgesägtgezähnt, die Zähne ne mm hoch: zw. Hohenstadt u. Pommelsbrunn * (M!) — : Lobeliana Becker: Blätter eiförmigelliptisch, mittel- er am (runde nicht herzförmig, fein gezähnelt, mit spitzen, zahlreichen und gedrängten unter 1 mm hohen Zähnen: zw. Hohenstadt u. Pommelsbrunn * ,‚ Stallbaumer Bach b. Pommelsbrunn * (M N. 384, M. arvensis L.: Vollmann faßt den Begriff der M. arvensis weiter und subsummiert darunter die Sub- spezies A: agrestis, B: praecox, C: austriaca — 882 und D: parietariaefolia — 881. Dadurch ändert sich für die arvensis L. im weiteren Sinne die Diagnose: Halb- quirle sämtlich in den Blattachseln, Kelch glockig, selten röhrigglockig, 1Onervig, mit kurzen 3eckigen, selten lanzettlichen Zähnen, drüsig ken, lich, am Grund A rundet oder etwas he la zuge- schweift. a,: genuina H. Braun, erweitert: Blätter klein bis mittelgroß, eiförmig, kurz bespitzt, oder stumpflich, mit etwas stumpflichen, mehr oder minder en; Sägezähnen: Schmausenbuck!! Hohenstadt* (M!) Freienfels!! — Br: Beribas (F. Schultz) H. Braun: Blätter mittelgroß, 264 — 1206 — breiteirund, Zähne en oder stumpflich: Möninger Ber (Seh!) Fürth (Reusch!) — y,: agrestis (Sole) Smith: Blätter sroß, breiteiförmig bis eiförmig-rundlich, mehr oder minder stumpf, grobe und mehr oder minder spitzgesägt: Finster- weiling !) Wittinghof, zw. Heroldsberg u. Simmelberg!! SSp. praecox (Sole) Vollmann: Blätter läng- licheiförmig oder elliptisch bis länglich, untere und mitt- a mpflich, am Grunde kurz verschmälert: ö,: prae- e, Cox (Sole) Smith: Blätter kräftig gesägt, Zähne 1—2mm Sn hoch, spitz: Unterheckenhofen !! Öfenbätsen (Sch ) — Z,: pumila (Host) Vollmann: Stengel niedrig. Blätter klein, las lich bis eilanzettlich, zur etwas stumpflichen Spitze ver- schmälert vorgezogen: Dürrenfarrnbach gg. Wittinghof!! — n,: obtusifolia Lejeune et Courtois: Blätter gekerbt- gezähnelt, Zähne nicht 1 mm hoch, weniger zahlreich und eg entfernt: Noceliinen, Deusmauer (Pr!) Nürn- berg * ae Schmausenbuck u. Laufamholz, zw. Unterreichen- bach We ißend orf!! Rotenberg*, Großviehberg* ‚ Hohenstadt*, Ponmelkbrunn“ (MD). .C:austriaca(Jacquin) Briquet: Blätter eiförmig- elliptisch, rhombisch bis lanzettlich, spitz oder stumpflich, am Grunde allmählich in den Stiel verschmälert, Stiel nicht länger als die eg Wirtel, Blütenstiele kahl oder behaart: 9,: genu aH. Braun: Blätter klein oder mittelgroß, von dee Gestalt, mit zahlreichen kleinen, gedrängtstehenden Zähnchen: St. Johannis (Veit Schulth eiß!) Marienberg* (M!) zw. Herrnhütte u. Ziegelstein, zw. da u..d. Felsenkeller, zw. Bruck u. Büchenbach!! — ı,: badensis ‘(Gmelin) Briquet: Blätter mittelgroß oder klein, ellip- tisch bis lanzettlich. Zähne klein, ag oder minder angedrückt, wenig zahlreich, voneinander entfernt: Nürnberg * (AN) Marienberg, zw. ne, ch nn | Kosbach, Dechsen- dorf!! Bahnhof Hartmannshof* (MI) — z,:Hi llebrandtii (Ort- mann) Briquet — M. argutissima Borbas: Blätter läng- licheiförmig bis rhombisch-lanzettlich, spitz, am Rande besonders an dessen oberer Hälfte scharf gesägt: Dutzend- teich, Erlenstegen!! — ı4,: nemorum Boreau: Blätter breit- eiförmig-elliptisch, groß, dünn, am Rande seicht-, fast stumpflichgesägt. Stengel hoch, meist nur an den Kanten behaart. Blütenstiele kahl oder etwas behaart: Peuerling am Nonnenberg* (He!). ssp. D. parietariaefolia (Becker) Vollmann: 4: typiea Vollmann wie unter 881 beschrieben, ferner Kadolz- ae 265 aus ee N zw. re u. d. eig ine ZW. Simmelberg!! Pommelsbrunn * (M!) zw. Weismain u. Baiersdorf, Zw. ee u. Motschen bach, Wüstendorf (Ade), zu suchen: Ellmannsdorf.— u: grossidentataV ollmann: Blätter eiförmig bis eiförmig-elliptisch, breiter als bei 4,, etwas rascher in _ den Stiel verschmälert, derb- und ziemlich entierntgezähnt: Ellmannsdorf, zw. Heroldsberg u. Simmelberg!! 879 884 — 8 M. aquatica — arvensis verticillata — sativa L. nach Briquet: Kelch röhrig bis röhrigglockig mit eier spitzen oder lang- zugespitzten Zähnen, mindes am Grunde behaart, Pollen größtenteils steril, Frucht le fehlschlagend oder verkümmernd. Blätter breiteiförmig bis eiförmig, am Grunde mehr oder minder abgerundet, selten fast herzförmig zugeschweift: y,: elinopodii iifolia (Host) Vollmann: Blätter ziemlich groß, eiförmig, mit fast stumpfen Säge- zähnen, oben kurz oder fast stumpflich: Dechsen- dorf, Unnersdorf b. Banz!! — 6,: ballotifolia (Opiz) Briquet: Blätter mäßig uno bis groß, een grobgesägt: Finsterweiling, Rackenhofen, Vogelbrunn (Pr!) Hedersdorf r am Grunde kurz — auch lidloich. d.h. nur auf einer Seite — herablaufend: e,: ovalifolia (Opiz) Briquet: Blätter eiförmig oder eiförmig-elliptisch, mittel- feld (Sch!) Hohenstadt *, Happurg *, zw. da u. er da u. Stallbaum * (MD) Hanmerschröttt = £,: Rothii (Nees) G. Beck: Blätter eiförmig-elliptisch, en mit spitzen nen, vorne mehr oder minder spitz oder nur spitzlich: Auerberg gg. Untermässing, Kauerlach, Neuses b. Amm u. a. ) Marienberg * (M!) Henfenfeld * (He!) Hubmersberg I) — n,: erenata N * Beck: Ba Machgesit oder gekerbt, sonst wie e, und £,: zw. d. Druidenstein u. Mibenberg! N Alewäldnet (Pr Y% '. Happunz n. Hohenstadt r Ponieh: brunn * gg. Stallbaum * u. daselbst * (M!). C. Blätter allmählich in Back längeren oder kürzere url verschmälert : Dr => nitida AR st: ‚Blätter ziemlich Br ) Falls tn (Hz.) Eee "be orbäs) Vollmann: Blätter erg 2 Stirn bis elliptisch, sehr langgestielt, nicht tief- gezähnt; BaERnIEeN —_ k 266 0 1208 — Finsterweiling (Pr!) — A,: viridula (Host) Vollmann: nr länglichlanzettlich, scharfgesägt; meist weniger behaart: Altenveldorf (Pr!) Hohenstadt* (MD) — &,: origanifolia (Host) Vollmann: Blätter eilanzettlich bis lanzettlich, meist in den Stiel verschmälert, am Rande spitz- oder etwas stumpf- lichgesägt, klein bis mitteleroß. Kelchröhre glockig, aber die Kelchzähne pfriemlichspitz. Diese Form stellt Rückschläge von M. verticillata zu M. arvensis dar: Hubmersberg * (M!)). Zu 884 — 873 — 886: M. gentilis L. — M. arvensis —- spieata: Tracht der M.arvensis, aber Behaarung meist geringer. Kelch 10nervig, im ü ar wie beschrieben. Bisweilen reichlich fruchtend. — g,: a Lejeune et Courtois: Blätter eiförmigelliptisch bis aliptich, dentlich gestielt, mit tiefen und mehr .n minder spitzen Säge- nen: Schneppergraben zu Nürmnberg* (He!) — ı,: Böicheh- bachii Briquet: Blätter ettlich oder elliptisch- lanzettlich, am Grund keilförmig verschmälert, deutlich gestielt, kräftig gezähnt: Pommelsbrunn* (M!). Z 8. Lyeopus europaeus, De Form mit trüb- grünpurpurnen Blättern: b. Kieferndo: L. exaltatus L.: Stengel Me en: bis über- meterhoch. Die mittleren Blätter im Umkreis breiteiförmig, die obersten lanzettlich, alle bis zum oder weniggezähnt. Blüten kleiner als bei 888, die Lappen der Blumenkrone eiförmig, unter sich fast gleich. Nüßchen an der Spitze drüsig, fast so lang als die Kelch- zähne. 9 Juli, August. 1811 von Schweigger u. Körte für Marloffstein angegeben, seit 1907 unter Gebüsch am Prinzregentenufer zu Nürnberg (Sch!). 891. Salvia glutinosa L.: Stengel bis meter- hoch, oberwärts nebst den Hochblättern, Blütenstielen und Kelchen durch reichliche drüsige Behaarung klebrig. Blätter langgestielt, groß, aus herzspießförmigem Grunde eiförmig, langzugespitz, am Rande ungleich kerbig- gezähnt, Blattfläche eben, nicht runzelig. Verticillastren 1—3blütig, Hochblätter krautig, eiförmig, zugespitzt, zuletzt herabgeschlagen, Blütenstand locker pyramidal- traubig, Blumenkrone groß, hellgelb. % August, eptember. Wild an Flußufern in den Alpen u. Voralpen bis München herab, auch noch b. Weltenburg u. Regensburg. Im 0 26 Theresienhain b.Bamberg nahe der kanalisierten biste (Hz !!), sodaß eine ge durch Kanalschiffe nicht cheinlich ist. S. pratensis. Die arbenpräählign Form ligne Kitaiber: Die Blüte groß, blau, die Unterlippe weiß: b. Kastl, im Kirchtal b. Alfeld!! — a. fl. albo: Lautrach !! ZW. Harmmerbühl u. Affaltertal (F.) Giechkröttendorf (Ade) — ß: dumetorum: um Velburg (Pr.). u 891. S. silvestris: beim Schlachthof b. St. Leonhard (Krzr.) Forsthof (Sch.) zw. Herrnhütte u. Spitalhof !! hierselbst in einem ornfeld (Gr. ü Zu 892 i n; ? Au eberE, a b. Velburg (Pr.) u. gg. d. a w. Helfenberg u. d. Brunnenholz b. Deiner (Doris Pr.) Schne ihle b Pilsach, je La ee Ummelsdorf, v. Utzenhofen hc Mühlhaus n, s gg. Ursensollen a. d. Lokalbahn ehrmals, Kae elle i im ri I zw. d shöhe u Menschhof (D!) ren at ) im Püttlachtal ober eg itberg, zw. Nioderelerndort, Se Tiefenhöchstadt, Rückleinsmühle b Ba Bahn zw. Clars- bach u. Roßstall, a. d. Ringbahn Bäinwein nau ee Viehhof (Krzr.) Bahnhof Datzendteieh Sch) "No rdbahnhof (F.). Zu Origanum Majorana: verschleppt zw. Sehne u. Nürnberg (Sch.). Zu 894. Thymus Chamaedrys fl. albo: zw. Mäbenberg u. Rittersbach !! een hr !) zw. Hammerbach u. Erl ge 1) Bosenhechl ofen (Hm.) Moschendorf, Lange Meil b. Drügendorf r: BR ee b. Schwabtal, Uetzing, Köttel, Arn ae np (A 9 Th, pr: raecox Opiz: Niederliegend, die Kalinten " blütenstengeltragenden Sprosse fortwachsend, ' an der Spitze ausläuferartig oder doch mit einem Blatt- büschel endigend. Stengel ziemlich stielrund oder etwas kantig, ringsum flaumig oder kurzhaarig. Blätter spatel- förmig oder schmaleiförmig, die Seitennerven des Blattes dick und vorspringend, fast gerade, gegen den Rand hin kaum dünner, am fast kallös verdickten Blattrand sich vereinigend. Blütenstand kopfig, später kurzwalzenförmig, Kelche en rauhhaarig; Blumenkrone du er Ai Helfen! ‚ Pegnitzer Kulm, Zaupenberg,; S Henry ) Ka Tal a Arnstein (Ade). Zu 900. Hyssopus offieinalis: Wülzburg Br) — Oedung am Nordbahnhof zu Nürn Zu 901. . Nepeta Cataria: y: subineisa Ascherson: 10 268 oo 12210 — Blätter eiförmig, nieht dreieckigeiförmig, der Rand ein- geschnittengesägt, Blütenstand lockerer, Quirle etwas a Glockenhof (B!). u 902. Glechoma hederacea, fl. roseo: zw. Kersch- bach u. ec (DI) — fl. coeruleo: am Kanal b. Muggenhof!! Die in allen Teilen nochmal so große Form: ß: major din: b. Gsteinach (Elßm.) u. Nürnberg (Merklein) — y: parviflora Bentham: Blüten nur halb so groß als am Typus, auch die ee der Stengelblätter kleiner: op Zu Dracocephalus dkynallores: Erlau (Pr.). Zu 903. Melittis Melissophyllum: auch im Hohenecker Staatswald (V.). Zu 906. Lamium maculatum a mit weißen Blüten: #: lacteum Wallroth — L. niveum Schrader: zw. Gebersdorf u. Stein!! Aufseß im Schloßpark, Helma (Ade) — e: truncatum 6. Be ck — L. laevigatum Reichenbach: Stützblätter dreieckig, am Grunde nicht 0 hie: beim Typus, sondern quer abgestutzt oder nur se in den langen Blattstiel zusammengezogen: Schloßh&re b. Osternohe!! Zu 908. run luteum: im Keuper ferner: Ruine Leonrod (Hörm zw. Münchzell u. d. Weihermühle as r.) Schwadermühle (S hr, !) Staatswald u. Rummelwald b. Lonnerstadt (Hm!) Distelberg b. Bamberg (Hz.) — bei erg b. Aspect: stegen in einer Hecke « und £ nahe beisammen Zu 909: Serie ns fl.albo: ce (Hm.) — : parviflora: Wendelste ZuUr310,. 6, ital: auf Süßwasserkalk auf d. Bühl eorgensgmünd sowie b. Rittersbach, a!! — ß: parviflora: Sperlas- berg b. east (Kfm. Pr.!) Arzloher Tal, Pommelsbrunn, Zankel- stein (M!) — fl. albo: Arzloher Tal, Zankelstein (M.). Zu 909 ar 910. G. latifolia an angustifolia: zw. Groß- viehberg u. Stöppach (M!) zw. Marloffstein u. Atzelsberg (F}). Zu 913. G. speciosa: Liebenstadt (Läufle) Obermässing, zw. Wegschaid u. Rudersdorf, Roßtal gg. a er 3 tal zw. Batzhausen u. Velburg (Pr.) Dohnlohe, Lange M mühle!! unterm Katz rn (Hm.) Bachmühltal b. Oherfrrieden ch.). = Sta Kaekirs Italieus: auch b. Forsthof aufgetreten (Sch. u. a.)- St. lanatus Jacquin: Die ganze Pflanze noch Aiehkar weißwollig als bei voriger und der Filz mehr — "121 — 269 seidigglänzend er Kelchzähne nicht dorn- spitzig und samt den Hochblättern. in der dichten Behaarung m ae Stengel am Grunde liegend und wurzelnd. 2 Juli, August. Häufige Zierpflanze aus d. Orient, verschleppt b. ee (Sch.) Stegaurach, in Debring aus d. Kirch- of ausgewandert Zu 917. St. "silvaticus, eine Form mit weißroten Blüten: bei Simmelsdorf (Sch Zu 918. St. ra B: bracteatus: an der Pegnitz bei d. er (Sch N. C. affinis Bunge — tuberiferus Naudin „Knolenstachye Nach den gepflogenen Recherchen nimmt der im Gebiet rasch zu: Wetzendorf, Schnepfenreut, Almoshof, Ich Buch, Kraftshof. u 920. e annuus: Schnaid b. Zentbechhofen auf Lias (Hm “ — Richthof b. Deusmauer, v. Hilzhofen üb. Habsberg n. Kastl u. Ummelsdorf u. weiter östlich viel, zw. Häuselstein u. Traunfeld !! Zu 321. = rectus: Rande b. Holnstein, b. Wolfers- ling u. gg. Kastl!! Pommelsbrunn (M.) Aufseßtal v.d. Anke bis Wüstenstein, geht b. Rabenstein bis zu an d. Ver- werfungsspalte, dann üb. Langenloh, Zeubach, Löhlitz n. Planken- fels; bei Frankendorf n. Friesen u. Teu chatz; ten sich — lendorf u. Bamberg auf Diluvialsand! Zu 922. Betonica nn fl. alb.: Lonnerstadt (Hm.) Bruderwald u. Nonnenweiher b. Bamberg (Hz. Zu Sideritis montana: an d. Bahn b. Schweinau seit mehreren Jahren sich erhaltend (He!). Marrubium vulgare: Michelfeld - ) ZW. Oberailsfeld und Rabenstein, zw. Neumühle u. S insm Zu 924. Ballote nigra: ad: urticifolia: ae (Erar) — Bß: alba: Neumühle b. Altenveldorf (Pr!) Schoppershof, Welkenbach !! u 925. Leonturus Cardiaca: Eine Form mit unter- seits sehr dicht behaarten, 5—7 tieflappigen Stengel- blättern, die Lappen sehr stark vorgezogen, spitz, an den Rändern tiefgezähnt, auch die Stützblätter der Blüten- quirle tiefdreilappig mit langbespitzten Abschnitten, die Blütenquirle nicht weit herabgehend, der Blütenstand erlippe der Blumen- krone auf dem Rücken sehr dichtbehaart. Die Pflanze macht, von der viel geringeren Höhe abgesehen, ein aus- gesprochen dem Hanf ähnliches Bild, daher: £: canna- bina A. Schwarz: Henfenfeld!! % 270 —: 4212 :.— Zu 927. Seutellaris galericulata fl. roseo: am Röhren- see b. Bayreut Zu 928. g minor: Hammerbach, zw. Buch u. Sin mehrmals b. Bankeudar: (!! Hz.) FRE dee Bi drunn, Ailersbach (Hm Zu 929. a vulgaris fl. albo: zw. Kirchfarrnbach u. Wittinghof, Schmausenbuck !! Zu 930. B. alba: Dietersdorf u. Breitenloh w. Lonner- stadt (Hm.). B. ee ee : um Batzhausen, Eichenhofen an Hollerstetten, Lutz tein, v. Pielenhofen nach Utzenhofen, rings um Kastl u „auf "Sulzbach es; v. Streitberg über Leidings- hof nach Wüstenste tein ! Zu er ee; fl. roseo: zw. Kadolzbur Bro berg!! — fl. albo: zw. Ochenbruck u. Feucht (Rudolph) Behringersdorf!! — f. stolonifere: Höchstadt (Hm.) — f. saxicola: Tüchersfeld (Sim!) — f. longifron s: n. Roßstall!! A. genevensis: Seitendorf, zw. Schopfhof u. Kühdorf!! v. Kästl über Boxbrunn, Lappach, Lonnerstadt nach Reichmannsdorf (Hm.) — fl. alb.: Gräfenberg (F.) Hilpoltstein (Sim.) — fl. rubr.: Dehnberg !! Weismain (Ade) — ß: macrophylla: For berirdise ge De f. stolanklers Bewer 934 —- 932. A. Benson SE Pen Flechsdorf !! = 935. A. Chamaepitys: ee Velden (Se!) Trubachtal b. Wolfsberg ‚(Hil) Wohnsig (Ade). Zu 936. Teucrium Scorodonia: Regensburger Straße nahe Station Dutzendteich (Sch!) Schmausenbuck (R! Schrzr.) Senftenberg en Zu 937. T. Botrys fl. alb.: Moritz gg. Gößweinstein!! verschleppt zw. Gibitzenho f u. d. Rangierbahnhof a er Sch.) u. am Weg zum Militärschießplatz (B. jr.) sowie am Nordbahnhof (F.). Zu 938. T. Scordium: Hannberg u. gg. . Niedrinäac (Hm!) um Neuhaus (Hz., Hm.) zw. Greiendorf u. Höc (Hm !) (Hm.) zw. Strullendorf u. Bughof ".) Dörfleins (Hz., Vill). Zu 939. T Chamaedrys fl. alb.: Kastl!! am Zankel- stein (F.) Veldenstein (D!). Zu 940. T. montanum: Högelberg b. Holnstein !! u Zu 942. Pinguicula vulgaris: Lempenmühle b. Mühl- re (Hm.) — Appel (Sch.) Simbach, Biermühle, Sall orf, undsgraben u. Stocketbrunnen s. Bahnhof Deining !! "Buchgraben —- 23 — 271 b. Fischstein ug u m Forst bh. Pottenstein ae a) am Püttlacher Ber, enbach auf Ornatenton !! — bei Creußen an der a nach Daran. (Di), u . mehrmals in Ber Kapeuedk (Bnr.). 43. m ee b. Wendelstein !! zw. Pille u. Königshof (He.) zw. Steinbrüchlein u. Zollhaus (F.) re ee ehe (Wachen Oberbürg (F.) Behringe ersdorf, Wittinghof!! zw. Kreben u. Obern dorf (Gl.; Hammerbach !! zw ‚ Mechelwind u . Moorhof (Hz!) Fe ve ei orf (Hm.) — Labertal b. Lengen feld (Pr.) u. Deus- mauer!! Finstermühle b. Veldenstein (m. F!) Mossnhtgt Maker (Bnr.). 9431. ee negleeta Lehmann: In allen Teilen zarter als vulgaris und die Blätter weicher und lebhafter grün. Blütenstiele 4—5mal länger als das Deckblatt, Oberlippe der en eiförmig-länglich, stumpf oder schwachausgerandet, 2—3mal länger als der rundliche Gaumen, Unterlippe fast ach oder völlig flach, abgerundet. 9 Juni bis August. In Are zw. Kleingründlach u, Eltersdorf, Weiher e rag (G Zu 944. media: Die "Angabe Schmidt’s ae £ ch“ wird z reichen sein, wenigstens gehört das Schmidts een erbar von Kirchfarrnbach ee ist zu der daselbst häufigen minor (Gl.!!). u 945. U. minor: zw. Kreben u. Oberndorf, Kirchfarrnbach, Oberndorf b. Erlangen (Gl.) — Labertal b. Deusmauer !! Zu 946. lehnen als SE Willkomii Nymann: zw. Patal u. Ronsolden (Pr.) zw. Hohenburg u. Allersburg, Malsbach, Hausen, zw. Ransbach u. er (ARdl.) zw. Mühlhausen u. Kastl, zw. Utzenhofen u. Kastl, v. Kirchsitte ne gg. Treuf oft! Spieß einer Be tion, (Schrz r.) Bronn, Schüttersmühle, Siegman nn, g. Hollenberg vielerorts, Burgstall örbeldorf, v. Pfaffen ee rg n. Rabenstein, Spanagles!! Stadelhofen Hz. Trientalis europaea: Deusmauer, v. Lengenbach n. Voggental!! s. Zollhaus, Winkelhaid, zw. Weiherhaus Er Altenthann (V.) Brunn (Anna Br.) zw. Hersbruck u. Kloedort (B.) Roßdorf am gene Ebing (Hz) Veits- u. Ansberg b brunn ie Höfer) zw. Schnabelwaid u. Lindenhart (v. Engelhardt) zw. d. Schnabel aid—Cre we u. Neuhaidhof (Bnr.) mehrmals b. Fors nndorf b. Bayreut . Zu Eee punctata: Himmelgarten zu (Sehrzr.) Altdorf viel in Gärten u. verwildert zw. Bahnhof u. = Stadt, am Sen seit 5 Jahren eingebürgert!! Herrnhütte (Sch.). Zu 9 L. nemorum: Höttingen (Hffm.) Dreibrüderberg b. Feucht!! Brunn a Ottensooser Keller!! Rinnenbrunn (Br.) St. ar (D!) Mengersdorf (Pu.) Forst b. Donndorf!! 52. Anagallis arvensis f. lilacına: Bühl b. Creußen ne Weismain (Ade). wen Zu 953. A.coerulea: im Kp. auch b. Hesselberg, am Bahnhof euhaus, Nackendorf, Weing ee auf Lias b. Schnaid b. Zent- bechhofen or auf Süßwasserkalk b. Rittersbach !! Zu 953. A. eher —- coerulea: Bahnhof Neuhaus, en a .) — Steinberg b ‚Voggental, Bogenhof b. Deusmauer!! u 954. Centuneulus minimus: zw. Lohe u. Marienberg (Krzr) am Lenzenweiher b. Wilhermsdorf (Hz.!!) Oberalbach, Schwarzenbach (Hm.) Kieferndorf!! Aisch (Sch.) zw. Adelsdorf u Weppersdorf, zw. Sr u. Schweinbach, Zentbechhofen (Hz.) — Märenhüll (Ade) 9554. Androsaces septentrionale L.: Schaft zur Fruchtzeit bis 17 em hoch, alle Doldenstiele aufrecht und viel kürzer als der Schaft, Kelch kahl, kürzer als die in Blumenkrone, sonst wie 955: Dec bis Juli. Gesellig a. Diluvialsand zw. Strul lendorf u. Bamberg (Hz.!! 359 Zu . Hottonia pulustris: an d. Sulz b. Greiselbach (Sp.) Valznerweiher(m. F!)Haarweiherb. Zentbechhofen, ER ‚Ebing(Hz.). Zu 96 ) De zw. Sintmann u. Nankendorf!! E en (G1.) Neuhaus, Haarweiher b. Haid (Hz.) — Ober- konnersreut (Ade). Zu 965. bes arenaria: mehrere Jahrgänge auf er b. Bamberg (F'sch.). u 966. Albersia Blitum: Katzwang!! Großreutb. Schweinau (He.) Kos ne ‚Adelsdorf (Hm.) Pommersfelden!! u Amarantus albus: 1910 viel gegenüb. d. Fürther Stadt- park 2 Tnitpoldhain Gen seit 1908). Area Forsthof (Sch!) unter d. Altenburg b. Bamberg (Hz Zu 968. Polyenemum arvense: y: inundatum: eine sehr verlängerte Form mit purpurroten Stengeln b. Fürth an d. Bahn (Hi!). u Salsola Kali Ei vulgaris: Forsthof (Sch! 1903) — Geeuitolis Moguin Tandon: Die unteren Blätter dünn, fadent nförmig. Flügel der ee ‚ziemlich kurz: Neugibitzenhof 1899, am Westfriedhof 1907 Zu 971. han h er Baer Stengeln u. Blüten: Kammerstein \) Forsthof Se Koch: Blätter am Rande mit vielen tiefen, schmal- dreieckigen, en einfachen, selten doppelten Zähnen: Dörfleins b. Bamberg (Hz.). Zu 973. " album: ö: mierophyllum Cosson et Germain: Stengel meist niederliegend: Blätter klein, oval bis lanzettlich, ganzrandig oder weniggezähnt: Kieferndorf!! — 125 — 273 Zu 975. Ch. fieifolium: a Kaya E Zu 977. Ch. polyspermum: 8y: amarantoides: zw. Forst Se u. Willmersbach Eim)) Krausenbechhofen !! Lempenmi ihle (Hm.) — E Reichenschwand, zw. Se ag u. SE dersdorf!! : Zu 981. Ch. glaueum: y: pseudorubrum: sehr schön R: b. Krausenbechhofen !! Aisch (Sc hY Fi Zu Beta vulgaris f: altissima: Zuckerrüben wurden bei et Forchheim mit Erfolg gebaut, doch wurde der Anbau aufgegeben, n weil die Fracht in die Zuckerfabriken zu teuer kam (Hz. Atriplex hortense: verschleppt Bahnhof Vach (He!) Peulendorf (Hz.) — ß: sanguineum: Talmässin A. Tataricum L.: Blätter tiefbuchtiggezähnt, die unteren Aioiabischärsioee. die oberen aus spießförmigem Grunde länglich. Scheinähren endständig, nur am Grunde be- e MENErk im übrigen eo sonst wie roseum. © Juli, Be . August. Oedungen. Wild in Vorderasien, in Deutschland mehrfach SR eingebürgert. Bahndamm b. St. Leonhard (He!) Regnitzdamm b. Bamberg (Hz!) E.. Zu . A.roseum: Bahndamm b. St. Leonhard (He!) — Er Ickelheim (Kfm!). Br Zu mex maritimus: Schniegling, Unterfarrn- 3 bach !! Möhrendo rf Hz) ee nn a ee u R. limosus: zw. eg u. Wittinghof, Altenberg b. Zend! !! Kieferndorf 2. R. nemorosus: a: tyoke : Bachmühle b. Ober- en Tiegelsteiner Wald (Elßm.) een (Hi!) Weis- main (Ade) — ß: sanguineus: Wallersberg, Schammendorfer Leite a u 996. R. maximus: am Kanal b. Steinach (He!) Kersch- bach, a Strullendorf, Bughof (Hz.). a 6 R. aquatieus: Oefeleinsmühle, zw. Aurau u. 2 aurach, zw. Pruppach u. Meckenloh, Dürrenfarrnbach, Ha schmiede, an d. Zenn b. Ritzmannshof, an d. en b. "Stadelhof! Mi gnitz b. Wöhrd (Elßm.) am Kanal b. Richtheim, Rasch, Döribach, ), Pfeiferhüt, v. Forchheim n. Eggolsheim!! er d. b. Lonn Hochstadt 2 Schlammersdorf (Hm.) an d. Pegnitz b. le (Heh) Creußen (Ade). Zu 999. R. re integrifolius: Bösenbechhofen !! — ö: multifidus: reisen Marienberg (BV.) — e: sanguineus: zw. Kosbach u. Alterlangen!! — £: rubropunetatus 6. Beck: Perigon dicht mit en Drüsenpunkten besetzt, daher dunkelrot: auf Schutthaufen um Fürth (BV.). Zu 1001. Polygonum Bistorta: Brunnau (BV.) Schweinau (He.) an d. Laber v. d. Ritzermühle bis ge auch gg. Simbach, i gen .) ZW. Hache u. Brand, um Bronn u. Willenberg auf dem Juraplateau!! zw. Wiesentfels u.Treunitz, Schwabtal (Ade). 6. Beck eh a: puberulum: Blätter unterseits kurzhaarig, rauh: so z.B. Roßstall, Thann- brunn, Diepoltsdorf!!— 8: laeve: Blätter ee kahl: soz.B. b. St. Leonhard !! Zu S.P- en a: typicum: um Velburg (Pr) Ernhofen, zw. Kleingründlach u. d. Königsmühle, zw. Veitsbronn u. !! — Die Fo i ol achstum dem Standort im Leinfeld ee Hermanns- berg, Trautmannshofen, Hellberghof, Wolfersdorf, Mennersberg bei a Patch Donndorf b. Bayreut!! auch nahezu alle angegebenen Sta en sich auf diese Form Zu 1007. rn mite: b. St. Tobst am Wege nach Mögeldorf (Sch.). us: ß: sanguineum: Seitzermühle 5. Neumarkt!! Boxbrunn, Mechelwind, v. Lonnerstadt n It(H. Bösenbechhofen !! u P. euspidatum: Bahndamm b. Schweinau (Sch.) am Pegnitzeinfluß (B.). Zu P. Tatarieum: Bahndamm b. Schweinau (Sch). Zu 1014. Thymelaea nn Kp.: Münchszell, zw. Ridelsdorf u. Zauderndorf (Schm!) — b. Velburg am Sperlasberg u. gg. d. ee el erde (Pr!) Sommertshof (Kfm., Pr!) Lutz- ris Pr. shofen, ischweibach -.V. Utzenhofen . n: Kastl!! zw. Arzlohe u. Reckenberg (M.) v. Pommels- brunn n. Deinsdorf (F. M!) Hubmersberg gg. d. Leitenberg zu (He.). Zu 1015. Daphne Mezereum: auch i. d. Soos b. Rednitz- hembach fi. albo!! Zu 1016. Thesium bavarum: Stegaurach Hi) 2 Michaels- berger Wald u. Altenburg, Staffelberg (Hz.). Zu 1019 lpinum: auf Dolomit v. Bronn n. Hollenberg, daselblt u. gg. Unterhauenstein !! Zu 1020. Viscum album: De Abietis: auf Tannen im Zu 1021. Aristolochia Slematı tis: agmbuch Ga) Weiboldshausen, St. Leonhard, Burgstall!! Poprenwind, Lonnerstadt, Saltendorf (Hm.) Ottensoos!! un sel: tz (D.) Ke rschbach, Kirchehrenhach, ee Senften] rschaid u. Strullen dorf, Erlach, Schnai d (Hz.) Pomhorstsilen {5 hie Oberköst, hinter Rothof, Regnitzauen unterhalb Bamberg, Memmelsdorf (Hz u 1022. Asarum europaeum: zw. Keilberg u bro b. Spalt!! Pfeifferhütte (V.) von Burgthann nach irn, Br ur TAT 275 am ge ungen nn N er Bamberg (Hz.) — a ı Creußen im Zankholz u. b. Lankenreut (Bnr. 1024. Tilyrials Pre ve Kp: Moorhof !! Malach, Dur rsdorf, Bahnhof Neuhaus, Wiesendorf, Stiebarlimbach Hm. w. Schweinbach u. Winger rsdorf, zw. Hirschaid u . Strullendorf u. daselbst t (Hz.) — auf d. Muschelkalkhöhe w. Altenkünsberg u. Emtmannsberg!! auch oft im Bayreuter Muschelkalkzug 4. T. strietu us Klotzsch et Gar cke: zw. Tal- mässing u. Gebersdorf (Br m.F.). Zu 1026. T. verrucosus: verschleppt am alten Bahnhof ' Lauf (Schrzr.). Zu 1029. T.Esula: zw. Poppenwind u. Höchstadt (Hm.) — St. Helena Großengsee (Hi!) — ae (Seh. 1910). rgatu Klotzsch et Garcke —= Euphorbia . virgata E Rhizom senkrecht, Stengel aufrecht, fast rutenförmig, bis ®/, m hoch. Blätter schmal, fast lineal, unter der Mitte am breitesten, gegen die Spitz e langsam verschmälert, zum kurzen Stie] plötzlich verschmälert, glanzlos, graugrün, die Seitennerven unter sehr spitzem Winkel‘ abgehend. ‚Vorblätter herzförmigdreieckig, quer bis 1900 am Talübergang b. "Wöhrd Zu 1031. T. exiguus: auch Bar Rittersbach auf Süß- wasserkalk !! — zahlreich auch in der Gegend von Emskirchen n. (Hm.) u. namentlich in der Weihergegend von Weißendorf, Hammerbach, Hannberg bis über die Aisch hinüber (!! Hm.) — auf = east Muschelkalkzug auch weiter n. über Altenküns Bes berg viel!! — 8: retusa: ge ehe tn y Utzmannsbach (Sch.) auch b. Windsheim (Kf Zu T. a seit Jahren im Den zu Lonnerstadt (Hm.) e. in Russenbach b. Ebermannstadt !! Zu 103 2, Mikeriae perennis: im Kp. ferner: zw. rien u. Burgthann, Schlucht b. Wallersberg; Teufelsbrücke b. Bayreut!! — f. ovatifolia: Rudersdorf, Högelberg b. Holnstein, Kühberg ı u. Dürrling s. Kastl!! Hansgörg, re re Brünst- berg b. Utzmannsbach, zw. ‚Schüttersmühle u. Pott Zu 1035. Callitriche vernalis: «a: Stellata. Hoppe: Wasserform mit ovalen, wenig ausgerandeten oberen Blättern — #3: intermedia Hoppe: Wasserform mit deutlich ausgerandeten Blättern — y: angustifolia Borg: Wasserform mit lauter linealen Blättern — öd: min Hoppe: Die erwähnte Landform mit oft nur einige Zenti- meter hohem Stengel, die Blätter sämtlich lineal, stumpf, einnerv vig: itzaltungen b. Bamberg a, u. £ u. y in a übergehend (Fsch!) y: Mainaltung b. Ebing (Fsch!) ö: Dechsendorf (Hi! Hz.) 5 Auer a ya BE en a N Ze DR ah ee ch Ta re BR RENNER SEE N Ri y E- {) v F PR 276 — 122138 — Zu 1036. C. hamulata: Ochenbruck, Rötenbach b. Lauf (Hi!) Regnitzaltung b. Gaustadt ai mierophylla u. f. ovalifolia Roth in spathulifolia übergehend (Fsch Zu-1037. C.a a ist nach Gl. zu streichen. Zu 1038. Öeratophyllum submersum. Die Angabe „Reichelsdorf* ist zu streie Zu 1039. C. en a: typieu 6. oxy- acanthum Chamisso et Schlechtendal: Frucht glatt, die Stacheln am Grunde nicht verbreitert: die gewöhnliche, ver- breitete Form — ß: apieulatum Chamisso et Schlechten- dal: Statt der beiden Stacheln am Grunde der Frucht nur Feng entwickelt: Reichelsdorf (L. Koch!). 0394. €. See Chamisso et Schlechten- dal: "Dr Stach am Grunde der Frucht zusammen- gedrückt und ae die Frucht zwischen denselben geilügelt, Rate wie 1039. 9 Juli bis August. In stehenden Ge- rndorf b. Erlangen (Gl n a rg b. Bamberg (Hz!). 349. Parietaria officinalis: im Hofe des Lyzeums in Bamberg!! seit he Zeit (Fsch.). mulus Japonicus: nun auch an d. Neubleiche u. im Luitpoldhain in der Gartenform foliis variegatis d. i. mit panachierten Blättern aufgetreten (Sch. 1908! orus alba: Rohrberg b. Ellingen (Br.) Burgberg u. am Kanal b. Erlangen (Ldgr.). u Ulmus campestris: Wendelsteiner Steinbrüche, ober Entenbe erg, Nonnenberg, zw. Leutenbach u. Hetzelsdorf, _zw. eknang u.d. langen nTal!ı Tiefental, Lehmental, rag Siedams- dorf, Giechkröttendorf, eg Krassachtal (Ade). Zu 1 ontana : Thannbrunn, s. Großaffalterbach, Heimburg!! Proßberg W) Leutzenberg (Hi.) Salamandertal b. Eckersdorf!! Krassachtal,-Wohnsig, Niesten, Görau (Ade). Zu Juglans regia: am Bornketr gg. Rabenshof im Walde zw. Föhren (B.) — ß: heterophylla London: Blätter teils normal,. teils mehr oder weniger geschlitzt: so in Wilden- sorg b. Bambe erg (Pr!). Hicoria Britton, Amerikanische Nuß. Männliche Kätzchen meist zu 3 auf einem Be weiblichen Blüten die Deekschuppe- un orblätt- chen dem Fruchtknoten bis oben neeniche ; €: H. alba Britt ba Miller — tomentosa Nuttal — Juglans tomentosa Lamarck. Baum 25—30 m hoch. Blätter gefiedert mit meist 7 läng- lichen, gesägten, spitzen, beiderseits behaarten Teilblätt- — 1219 — 277 chen. Frucht ziemlich groß, rundlich, die Klappen der Schale lösen sich bis zur Mitte. Juni. Nutzbaum aus den Vereinigten Staaten Nordamerikas. Forstmäßiger Versuch an d. Heimburg (Abraham! Pr!). C: H. ovata Britton — Carya ovata Miller — (. alba Nuttal — — Juglans alba Michaux: Teilblättchen meist zu 5, seltener zu 7, elliptisch, gesägt, unterseits behaart, später kahl. Klappen der Schale sich bis zum Grund u Fagus silvatica bleibt an sonnigen Berg- abhängen zuweilen strauchig und erscheint a. mit rund- lichen wre so am Abhang des Plankenste Zu Castanea vesca: fruchtet: aknbaig, RE, rg Car) Hohenkemnat zw. Kastl u. Amberg (Engerer) Zu Quercus rubra: I nn b. Wendelstein (V.) Hut- berg (He!), zu streichen: rrnhüt C: Qu. coceinea Wangenhöie: Blätter kürzer und breiter als bei rubra, fast dreieckig, jederseits mit zwei tiefen Buchten, sonst wie rubra. ® Mai. Heimat: Nordamerika. Herrnhütte !! _Heroldsberg (Schm!). Zu 1052. Betula alba: f: obseura Kotula: Rinde Arsen: nicht in weißen . abblätternd: Arnolds- tb; Schweinau (He!) ae (Sch !!). Zu 1053. B ns: Meckenlohe gg. Finstermühle !! ZW. re u. Hinterhof (He) Tanfambolz (Hi!) Christanz!! Weis- main (A Zu 1055. a. Serge ... b. Feucht (Z.) zw. Eibach, Hinterhof u. Maiach (He.) zw. d. Teufelstich u. Gräfenberg u. zw. da u. Lillin ER Schönfeld, ZW. Birkenreut u. Niederfellerndorf!! um Weismain (Ad u 1054 SR 1055. A. Ag —- incana: Brucker Lache (Reinsch) Erlach b. lee n (Ad Zu 1057 + 1058. Salix "ragilis —- alba: Gerasmühle (Z.) Regnitzufer b. kr — f: glabra Wimmer — 8. excelsior Kerner: Blätter hellgrün, jung seidigbehaart, unterseits bläulich, im Alter unterseits kahl; Blattzweige sehr schwach Fe Bee länglich, an der Spitze langhaarig, Kno kahl: Osternohe zum Schloßberg * !! — f: glabra Angustifolia: Sehr "ehmelhlättrig: zw. d. Burg u. Großreut * 1059 = 105%. S. amygdalina — fragilis = 8. * teste: Anton esse: Regensburg. 8. rer alopecuroides Tausch — 8. fragilis: y: subtriandra Neilreich: Staubblätter stets drei, Schuppen der Fruchtknoten bleibend, langhaarig, Kätzchen 7 mal so lang als breit, bis 10 cm la ang, Kätzchenstielblätter zum Teil gesägt. Blätter länglichlanzettlich, in den Blattstiel zusammengezogen, in eine lange schmale Spitze TOrIANEBEN unterseits seegrün: an d. Regnitz b. Katzwang (Kfm 1059 —- 1058. S.amygdalina —- alba — 8. triandra alba — 8. lanceolata Smith: Die jung stark seidigen Blätter zeigen deutlich den Einfluß von alba. Tragschuppen lange bleibend, unten kraushaarig, am Rande langbehaart, Fruchtknoten kahl, kürzer gestielt als bei amygdalina, Griffel verlängert mit 2spaltiger Narbe: Deberndorf (Schm!). Zu1060. S.purpurea: 4a: typiea: Blätter 5—6 mal so lang als breit, im vorderen Drittel deutlich verbreitet, gegen den Grund lang verschmälert: so häufig, b.Velburg * selbst auf Dolomitfelsen (Pr.), eine Form _ lange bleibendem braunen abwischbaren Filz auf d. jungen Blätte nd. Rednitz zw. Stein u. Gebersdorf!! Die Form heterodonta Antan Mayer Zähne im vorderen Teile der Blätter verlängert und nach Ale gekrümmt: Lengenfeld * (Pr.) — f: tenuijulis n Mayer: Durch auffallend lange Kätzchen aus- en Sumpfwiese b. Nürnberg (Kfm.) — a: Lambertiana Wimmer: Blätter am Grande wenig verschmälert, abgerundet: Lengenfeld * (Pr!) — y: gracilis: Schniegling *, ut!! — Ö: sericea: an der Auen (Ade). Zu 1060 + 1061: $. purpurea —+ viminalis: ö: einerascens Schatz: Biattunterseite nicht _seidig- schimmernd, sondern mattgrau durch verworrenfilzige Behaarung: ». Nürn ürnberg (Kfm!) Zu 1061: S. viminalis er mit sehr schmalen, fast eig Blättern: £: tenuifolia A. Kerner: zw. d. Friedel- u. d. Iberlsmühle b. Neumarkt, zw. Gerasmühle u. Stein, Gasselt orf!! 1065 —- 1061. S. aurita —- viminalis Wimmer: Blätter mäßiggroß, lanzettlich bis länglichlanzettlich, unter- seits grauflaum umig oder fast kahl. Blütenzweige kahl oder fast kahl, junge Aeste anliegend behaart, weibliche Kätz- ank, männliche ne groß; Fruchtknoten gestielt: Sperlasberg b. Velburg * (Pr!) Nürnberg (Kfm.). 1066 — 1061. 8. Caprea —- viminalis Wimmer: Blätter groß, ansehnlich, breitlanzettlich bis elliptisch bis ovallanzettlich, unterseits in der Jugend seidigglänzend — 121 — und etwas schillernd, erwachsen seidigfilzig oder matt- filzig, oberseits dann fast kahl und grün, Rand eingerollt. Fruchtknoten kurzgestielt. Blütenzweige in der Regel kahl: unter <= ge mollissima, für das Regnitzufer bei Stadeln, unter dem uminata für Spardorf u. Neunkirchen von Schg. K. ee auch Kll. Ellr. Fantasie bei Bayreut. Nach 1061 ist einzuschalten: . Fruchtknoten kahl, zusammengedrückt. Baum oder hoher Strauch: Pruinosae. C: S. daphnoides Villars: Zweige kahl, dick, rot- braun oder bläulichbraun, meist bereift, Rinde innen zitronengelb. Blätter länglichlanzettlich bis länglich- elliptisch, oft über der Mitte zugespitzt, am Rande drüsiggesägt, jung behaart, bald kahl werdend, oberseits glänzend, unterseits a Nebenblätter halbherzförmig. Kätzchen groß, dick, zylindrisch, sitzend, stark zottig durch die dichtseidigbehaarten Deckschuppen. Griffel deutlich. Antheren gelb. %} März, April. Wild in Flußauen d. Alpen u. Voralpen. Zu Zwecken der Korbflechterei er; owi beren Maintal zw. erg u. Ebing, Unterleiterbach, Unterneuses u. weiter aufwärts (Hz.). Zu 1062. S.incana: vereinzelt am Hohllochberg b. Vel- burg* (Pr!). Zu 1063. S. nigricans: Lengenfeld * (Pr.) er u. Schlucht b. Grünsberg (Schrzr.). Feucht e (Pr!). — : lanei- folia Gandoger: Blätter länglichlanzettlich, be al so lang als breit, unterseits bläulich, fast kahl, unterste Blätter oft fast gleichfarbig unten wie oberseits, Rand gesägt, etwas wellig, Spitze vorgezogen, Nebenblätter halbherzförmig, Zweige etwas flaumig: Lengenfeld * (Pr.) — ö euneiformis A.Mayer: Blätter 4—6 cm lang, etwa 3mal so lang als breit, Basis keilig verschmälert, größter Blattdurchmesser im vorderen Teile, unterseits etwas wollig- behaart, verkahlend, nsg flaumig: Nürnberg* (Kfm., Pr.). 1063 —+- 1065. 8. nigrieans — einerea Wimmer — S. puberula Döll: "Von nigrieans verschieden durch runzeligere, oberseits mattgrüne, unterseits filzige, länglich- verkehrteiförmige Blätter, welche beim Trocknen schwarz werden, durch kürzere Griffel und in der Jugend ab- stehend behaarte Zweige: rue (Pr.) auf Ornatenton a Fe u. Buchau !! 1064 -- 1065. S. einerea + aurita: a 280 — 1222 -- (Pr.) Dutzendteich (Kfm.) — ylutescens Kerner: Blätter 3 bis 5,6 em lang, 21/,mal so lang als breit, länglichverkehrt- eiförmig, welliggesägt, in der Jugend gelblich, ausgewachsen oberseits dunkelgrün, flaumig, unterseits graufilzig. Zweige dünn, Blütenzweige kahl: Hohllochberg b. Velburg* (Pr) — ö: subeinerea Schatz: Blätter ziemlich groß, 5—7,5 em lang, länglichverkehrteiförmig, am Grunde ab- gerundet, kurzbespitzt, oberseits flaumig, unterseits mehr oder weniger graufilzig, Rand oft krauswellig, Spitze nicht efaltet; Blütenzweige etwas behaart: Lengenfeld* (Pr.) — ı: lonchodes A. Mayer: Blätter 21/,—3mal so lang als breit, 5,5—7 cm lang, meist ne und gegen. den Grund lang verschmälert, hier manchmal etwas ab- gerundet, größter Blattdurchmesser im vordern Drittel, Spitze nicht gefaltet, unterseits ausgewachsen sehr wenig behaart, bläulichgrün, manchmal fast kahl, Nervennetz deutlich: Lengenfeld* (Pr.). Zu 1065. S. aurita: Formenreihe: 1. mäßighohe Sträucher: 2. breitblätterige Formen, d.h. Blätter 14- bis ne so lang als breit; Basis keilie: a: normalis Meyer: Blätter verkehrteiförmig, größte Breite an vorderen Teile des Blattes, ungefähr doppelt so lang als breit, 4—5 em lang: Ziegelstein (Kfm !) — aß: mierophylla A. Mayer: Blättchen klein, ausnahmsweise bis 36 mm lang, gewöhnlich 25 mm und noch kleiner: Brunnenholz b. Lengenfeld * (Pr!) — ay: macrophylla A. Mayer: Blätter viel größer, manchmal ca. 7 cm lang, Rand leichtwellig, leicht a er re Ziegelstein * !! — ayß: erispa A. Mayer: Blattrand ee unregelmäßig und tief- buchtiggezahnt: Ziegelstein * !!— ayy: vireseens Andersson: Blatt sehr dünn, unterseits ee behaart und bläulich- grün. Schattenform: Sperlasberg b. Velburg * (Pr.) Brückkanal b. Feucht (Z!) Ziegelstein * !! — — $: rhomboidalis Wimmer: Blatt fast rundlich- rhombisch, der größte Durch- messer in der Mitte des Blattes, Blatt 45-60 mm lang, 2—24 mal so lang als breit, flaumig: Sperlasberg b.Velburg * (Pr!) — ß: parva A. Mayer: Blätter von derselben Form, aber viel kleiner, selten 40 mm lang * Ziegelstein !! 2*, breitblätterige Formen. Basis abgerundet oder deutlich herzförmig: y: elliptica Lasch: Blatt EEE ENT CME EN U 5; BEI a e Ye j — 12223 — 281 elliptisch, 2—24mal so lang als breit, größte Breite in der Mitte, Rand seicht ausgebuchtetgezahnt, etwas wellig: Ziegelstein * !! — ö: obovata Lasch: Blatt verkehrteiförmig mit rundlicher oder selten herzförmiger Basis, im vorderen Teil am breitesten, ca. 35—50 mm lang: Brunnenholz bei Lengenfeld * (Pr!) Ziegelstein * !! — öß: einerascens A. Mayer: Blatt unterseits stark filzig, Rand wellig, ausgebuchtet- gezahnt, selten fast ganz: Ziegelstein * !! — öde: subeordata A. Mayer: Blatt verkehrteiförmig, Basis schmal, mehr oder weniger deutlich herzförmig: Solitude b. Erlangen * (Gl!). 2** schmalblätterige Formen d.h. Blatt 3—4 mal so lang als breit, eiförmiglänglich bis verkehrtei- lanzettlich: &: lanceolata Petzi: Blätter der Endschossen 9—7 cm lang, 15—20 mm breit, verkehrteiförmiglanzettlich, Rand wellig, unregelmäßig buchtiggezahnt: Brunnenholz b. Lengenfeld * (Pr.) — 5: ceuneiformis A. Mayer: Blatt —4mal so lang als breit, fast ganzrandig, Basis lang- keilig: Ziegelstein * !! ia eg nieder. nor Andersson: Zweige kurz, knorrig. Blätter klein, rt verkehrteiförmig, unterseits filzig, manchmal auch oberseits stark behaart: Dutzendteich * !! 1065 — 1066. 8. aurita + Caprea Wimmer — 8. Capreola A. Kerner: Kätzchen größer als bei aurita, beim Ausbrechen stark behaart, weibliche nach dem Ver- blühen etwas locker. Junge Blätter lass sehr runzelig, später verkehrteiförmig-elliptisch: zw. Herm ütte u. Ziegelstein (Kfm.). Zu 1066. S. Caprea. Formenreihe: a: latifolia Andersson: Blatt höchstens 2mal so lang als breit, aß: ovalis Andersson: Blatt mehr doppelt so lang als breit, erg Breite in der Mitt ee rund, aber bläulich: Velburg * (Pr.) — >. elliptien Kerner: Blattrand gegen den Blattstiel hie "hreitkeilig verlaufend, ebenso gegen die Spitze verschmälert, diese meist nicht gefaltet, Blatt groß: Kramertsbügel n.Velburg, Kastenholz b. Schönlind * !! — ad: subrotanda A.Mayer: Blatt fast kreisrund, höchstens bis 14 mal so lang als breit, Basis nicht herztörmig, 282 — 1224 — Rand. etwas wellig, unregelmäßiggekerbt: zw. d. schwarzen Brand u.d. Prellstein *!! — — ß: angustifolia Seringe: Blatt mehr als 2mal so ‚lang als breit: Lengenfeld * (Pr.) zw. Großreut u. Ziegelstein 1066 —- 1067. S. CGaprea — repens: Nürnberg (Kfm.). Zu 1067. $S. repens: zw. Großreut u. Marienberg oft Mitte August blühend (Gr.) — 88: longifolia Andersson: Blatt schmallanzettlich, mindestens 4 mal so lang als breit: Ziegelstein *!! Zu 1065 + 1067. S. aurita — repens: zw. Deusmauer u.Dürrn, zw. Fürth u. Stadeln, zw. Püttlach u, Trockau!! — Formen- reihe: a: subaurita A. Mayer: Blätter starr, Nerva- tur Bi stark eingesenkt, daher das Blatt oberseits sehr runzelig, Nerven unterseits stark reurigemd, derb. Bekleidung unterseits filzig, glänzend oder fast matt, oder schwachfilzig. Nebenblätter halb- herzförmig, am Rande gezahnt, denen von aurita sehr ähnlich. — aa: obovata A. Mayer: Blatt verkehrteiförmig, 2—21/,mal so lang als breit. Basis deutlich abgerundet. Filz unterseits glänzend. — aß: elliptica A. Mayer: Blatt elliptisch, nach Spitze und Grund gleichmäßig ver- schmälert, unterseits el. sehr wenig glänzend. — ay: cuneata A. Mayer: Blatt ca. 3mal so lang als breit, im vorderen Teile verbreitert. drand lang verschmälert, unter- seits filzig, wenig glänzend. — aö: angustifolia A.Mayer: Blatt 31/,—4mal so lang als breit, 30—35 mm lang, im vorderen Teile manchmal verbreite rt, in eine lange, meist ‚nicht ‚oder schwach gefaltete Spitze auslaufend. — * Nr nicht sehr stark vortretend, Bekleidung an seidig- filzig.. Nebenblätter schmäler- oder breiterlanzettlich, meist ganzrandig oder schwachgezahnt. — fa: lanceolata A. Mayer: Blätter ansehnlich, 50 mm lang, mindestens 31/,mal so lang als breit, größte Breite in der Mitte, . Spitze meist nicht- oder sehr schwachgefaltet. — ge obovata A. Mayer: Blätter verkehrteiförmig, 3540 m lang, 2—2Y/,mal so en Ir at Spitze flach a schwachgefaltet. — ßßy: aA. Mayer: Spitze der lebenden Exemplare Reden er ua are eg Starkguinltet. —_ — - seits mehr oder weniger seidigfilzig, Textur nicht derb. Nervennetz wenig oder nicht sichtbar. — yy: euneata A. Mayer: Blatt verkehrteiförnfg mit keilförmig. ver- schmälertem Grund, 2!/,mal so lang als breit, Spitze gerade oder Rei gefaltet, Sämtliche erwähnten Formen bei Nürnberg* (Kfm.). — ye: lanceolata A. Mayer: Blatt min- destens 3mal solang als breit, größte Breite in der Mitte, Spitze gerade oder schwachgefaltet, Blatt bei yeß: dendata ayer: am Rande mit eg deutlichen Zähnen: Eolesheih; b. Neumarkt*!! — — Öö: argentifolia A. Mayer — P:argentea — aurita —-repens argentea: Blatt ca. 30 mm lang, etwa doppelt so lang als breit, unterseits dichtseidig- filzig, auch oberseits deutlich behaart, Spitze meist leicht gefaltet: Ziegelstein !! Populus alba: am Hansgörgl (Z.) Kleinziegen- 69. P.tremula: $#: villosa Lang: Die Be- haarung und öfter auch die Blattgestalt der Schößlinge ganz oder teilweise bis in die Baumkrone sich erstreckend, Blätter unterseits bleibend kurzhaarig: als Alleebaum zw. Bronn u. See an d. Straße (!! teste Bornmüller) Plassenweiher b. Bart (H ec Ceusdenklikeite Narben 3—4. Blätter wie bei nigra, aber der Blattgrund vorgezogen, einen rechten Winkel bildend, Blattstiel meist rot. #5 April. Stammt aus dem er Nordamerika. Zuweilen gepflanzt: Kadolzburg (Schm!). P. monilifera: Alleebaum b. Wendelstein (V.). FR P. balsamifera L.: Balsampappel. Blattstiele der aus abgerundetem oder schwachherzförmigem Grunde eiförmigen Blätter kahl. Junge Aeste nicht auffallend nüh, sonst wie ner nee en weniger hoch. ® Zier- u Nutzbaum aus Nordamerika. Seltener als cordata gezogen. An Straße zw. Schüttersmühle u. oshese zw. Freiahorn u. Reitzendorf!! $ 64. Zu 1 felder Tal (Ade). Zu Nachtrag zu den RES NE OR) Kapitel VI. $ 49, 50. Zu 1071. Helodea canadensis: Obermässing, Schmelen- richt, in d. Sulz b. Mühlhausen, Labersricht, Bachmihle b. Ober- i bach b. Schwabach c. fl., in d. Re b. orf!! . tz b. d. Weidenmühle (Sofie Sch a Dutzendteich W. F) zw. Großreut u. Herrnhütte, Almoshof, Stadeln !! re Weihergegend bisher nur b. Höchstadt (Hm.) in d. Regnitz zw u. Seubli Saßanfart, Hirschaid, Strullendorf, Gaustadt ic) ) Bischberg ) im Main und dessen v. Bamberg aufwärts!! über die 11 284 — 1226 — gg u. Kulmbacher Gegend u. im roten Main bis Bayreu (Hz.) auch um Creußen ER — Ilschwang (Ade) Alfalter (Scheer) Klcnpermähle Kühlenfels!! Zu 1072. Stratiodes aloides: Altwasser b. Wöhrd e. fl. (M.!!) ee (Gl.) im Kanal auch zw. Pautzfeld u. Rammersdorf!! Zu Hydrocharis morsusranae: in d. Sulz zw. Beiln- eries u.Pl tett Zollhaus (F.) Herrns- dorf, i i.d. Rognitr zw.Hirschaid u.Strullendorf, gg: (Hz.). Zu 1075. Alisma Plantago, de Griffel auf- recht, fast gerade — f: A arnytun ern (BV.) „Witänghof, Bruck!! um Höchstadt häufig (Hm.). 076 . arcuatum P: aestuosum: Frimmersdorf, y: angustiss anal b. Frauenaurach (Gl.) Sauerheim, zw. Adelsdorf u. Weppersdorf (Hm!) Kieferndorf!! Eckartsmühle, Unteralbach, Untere Mühle, Oberköst, Vollmannsdorf (Hz. 14 . Scheuchzeria L. Perigon bleibend, 6teilig, die 6 Antheren gestielt. Blüten in beblätterten wenigblütigen Trauben. Früchtchen zweiklappig aufspringend. Stengel beblättert. 1078. Sch. palustris L.: Stengel aus der schief- kriechenden, öfter verzweigten Grundachse aufrecht, 1—2 Finger hoch. Blätter lineal, rinnig, scheidenförmig. ns gelhlichgrän, unansehnlich. Re htchen eiförmig. In Mooren, Sümpfen. Grünhund (Ade) Vilseck Ser u ft 78. Triglochin u : ee en, zw. Unter- ach (He.) re u. gg. Dürre bach (G N) Weißen Mott Boheiiaiad. Ailersbac . Biengarten u. Poppen- oorhof, Eisuenhechhafen!!" Birgerwald Schwarzen- u. ersdorf, eu b, en uen ID an Kanal auf Strullendorf = Lohndorf (Hz sn Basta Laber ann ining u. Unterbuchfeld ; es Orustäntent! im Tal d. schwarzen abe b. Velbur DS hi 23 ee u. Hammer- — Pommelsbrunn Fin e gg. Neuhaus (Br. D!) Hi!) Oberhauenstein, Püttlach, en Seanchle zw. da u Langenlohe auf Ornatenton!! Weismain (Ade) ürgerwald b C tenkünsberg (D.) zw. Haaghaus u. Tiefental (Bnr.) u 107 Sommertshof b. Velburg, Gaisloch b. Velden, Willenberg!! — a: rotundifolius: Aurach b. Bamberg (Fsch!) — ö: prolixus: im Kanal s. Schwärsenhrick, Neumühle b. Erlangen!! Strohmühl- weiher b. Creußen (Bnr!) — f: fluvialis Fischer: Schwimm- blätter schwachherzförmig oder abgerundet, meist kurz- gestielt, Aehrenstiele häufig verlängert und etwas verdickt: in d. Schw abach b. Limbach (Niebler!) — — 12227 — 285 Zu 1080. P. polygonifolius: Prantls De „Erlangen“ findet nirgends Bestätigung und ist zu streichen (F'sch.). 1079 + 1081. P.natans —+ fluitans — P. Schreberi Fischer: Von fluitans sich zunächst durch gänzliches Fehlschlagen oder Verkümmerung der Früchte unter- scheidend; während die unteren untergetauchten Blätter zugespitzte, phyllodienartige oder bandförmige Blätter am untern Teil des Stengels. Aehrenstiele meist verdickt. Schwimmblätter teils denen von natans, teils denen von s näherstehe von Dechsendorf nach Möhrendorf im Seebach (Fsch!) in d. Vils b. Hahn (Niebler!). u. RL 2 itans: rer (He.) in der Regnitz zw. Hirschaid u. Stru rf (Hz.) a an 1e Bischberg (Fsch.) in d. Vils von Sheckehof. bis Hahnbach (Nieb 1079 + 1084. P.natans — em — P. Noltei Fischer: Früchte gänzlich fehlend oder verkümmert, einzelne der ae Blätter teils schmal und steif, teils mit langgezogener Endspitze, wie bei lucens. Schwimmblätter schwachlederig, ohne Falte am Blattgrund. Aehrenstiele verdickt: Weiher b. Vollmannsdorf b. Burgebrach sch! Hz.). Zu 1082 inus: Anwanden (He.) zw. Kreben u. a. (G I dr ganzen Weihergegend verbreitet = Hm! Hz. Gl. !!) Oedenberg (Sch!) ie !! — Vogelbrunn (Pr!) ergeitid, Deusmauer, Dürrn ö zu a!! Deining Gehen enb instermü Rabenstein, zw. d. Schweinsmühle u orn, N et, (Sch ) die Form praclongifolius Fischer ER Fischer ‚D “ Ber. Bair. Bot.G.X1.Bd.). Zu 1083. P. perfoliatus: Wolkersdorfer Weiher im Rednitz- tal (Niebler) — in der Pegnitz v. Velden ae (Schm.) b. Artels- hofen en u. Hohenstadt, hier in einer sehr zierlichen Form von p!! . P.lucens: Wittinghof !! Hanmerschniede ( = Schm!) een !!Hz.) in der ganzen Weihergegend bis an -die rauhe Ebrael cl Kch. Hm. u. a.) v. Baiersdorf gg. Forchheim (Hz.) in der Wiesent auch b. Forchheim (01) v. Waischenfeld nach Nankendorf !! Se b. Plankenfels (Ade). 1084 -—- 1083. P. Iucens + perfoliatus — P. deeipiens ee, im Kanal b. Bamberg (Fsch. 1894, seitdem mehr beobachtet 1 P. praelongus Wulfen: Stengel Harge von Blatt zu Blatt knickig hinundhergebogen. Blätter au eiförmigem stengelumfassendem Grunde länglich, an dr 11° 286 — 1223 — Spitze kappenförmig zusammengezogen, stumpf, ohne Stachelspitze, am Rande glatt. Aehrenstiele sehr lang, gleichdick. - Früchte auf dem Rücken scharf- fast flügelig- gekielt. 2% Juni, Juli. Weiher, Flüsse. In der Vils von Amberg bis über zu aufwärts (Niebler!) Hammerweiher b. Alt- neuhaus (Fsch. u. Zu 1085. “PB Zizü: on b. Pleinfeld !! sn (nach Fsch.) Fetzelhofen y, w. Bahnhof Höchstadt « (Hm.) s Vogelberg b. Kieferndorf (Gl. Fsch.) Haarweiher, Fortshrind (Hz) Zentbechhofen (Fsch. Hz.) Haid (Fsch. GI.) Kerschbach, Forchheim (G1.) b. Dechsendorf verkürzte Landform von ö mit lederigen Bl. (D!). Zu 1086. P. ermine us: Kreben ö (Hz!) zw. Oberndorf n. Dürrenfarrnbach a, (61) Hammerbaech, Beutelsdorf, Ba berg ö!! Klebheim (m. F.) Niederlindach #, Weißendorf ß, ö, v. Oberlindach nach Mechelwind u. Moorbof a, 6, age ar a Krau En, Gottesgab $, öl! u. gg. Ailersbach a feld, Lonn tadt u. Höchstadt ß, Heppstädt A Wiescndrt FR Adelsdorf ach Weppersdorf a; ö war in den i heißen Sommern 1904 ee in der .. Weihergegend bis Vehlfeld häufig (Hm.) Hemmhofen (Fsch) K ach, Schw Ro ZW. Strullendorf u. een Bischberg (iz) ereder » (Fsch.) — Krainmoosweiher b. Schnabelwaid ö!! Zu 1087. P. erispus: eine sehr reichlich Basar Form gleichzeitig mit sehr vielen Gemmen im Tüm ammerschmiede u. Stinzendorf!! — y: be re (Gandoger) A. Gr.: Früchtchen rückenseits am Grunde mit einem kurzen deutlichen horn- oder spornartigen Höcker: en (Niebler). Zu 1087. P. perfoliatus — crispus = 2 ermbitoliu insg auch b. Hallstadt, a a (Hz.) u. Ebing (Fsch Zu "O8, P. (compressus L. = P. zosterifolius _ Schumacher: Rötenbach b. Dechsendorf (Sch.) zw. Medbach u. Kieferndorf!! daselbst (Hm.) Bösenbechhofen (Fsch !) Weppersdorf (m. F.) Lauf (Hz.). acutifolius: Anwanden (Roesel, He.) Bruck, Gl.) dorf, Retzelsdorf, Kairkndach Se hwarzenbach, Teac Kisten: dorf, Zeckern, Adelsdorf bis Reichmannsdorf (!! Hm. u. a.) Fre: (D. dorf” Ge — Igelsee b. Kleinmainfeld P. obtusifolius: zw. ne u. Kirchfarrnbach ee haufig in der ganzen een v. Kosbach u n a, Medbach, Saltendorf, Wiesendor, Zeckern, Poppendor u er ge (Fsch. Gl m Hz! I) auch b. Baiersdorf n. Sulzbach, in der Vils vo: = rg über Hahnbach nach Vilseck (Niebler). Rs ver — 12293 — 287 091. P. mueronatus: Oberalbach gg. Reichmannsdorf Hz.) er. Strullendorf u. Bamberg, Aurach, gr: en .. ee (Fs hs Bisch a en Hallstadt (Hz.) a b. Ebi (Fsch!) — in 8 rsbuch, Hahnbach, Teibach (Niebler) Hammerweiher b. ec m. 3 F). 10914. P. rutilus Wolfgang — caespitosus Nolte: Rasenartig wachsend, Stengel nur am Grunde ästig, etwas zusammengedrückt, dünn, die abgestorbenen ei am Grunde lang bleibend, ‚strohfarbig, die oberen grün, schmal, zugespitzt, undeutlich önervig. Aehrenstiele sch oben wenig verdickt, länger als die 6—8blütige, lockere, selbst etwas unterbroc hene Aehre. Früchtchen klein, länglich- ellipsoidisch, auf dem Rücken stumpf, kiellos, glatt, etwas fettglänzend; oft sind die et nur spärlich ent- wickelt oder fehlen ganz. 9 Juli—August. Weihern. Dechsendorf en N b. a u. a "(Esch ) — Zu 1098. P. pusillus. Die Worte „glatt oder“ sind zu streichen, sodaß die Beschreibnung der Früchtchen lautet: schiefellipsoidisch, rag BR Weitere Vor- kommnisse in d. n, im ee unter - b. Günching, Fi Fichtolbrung, zw. ern ww .: P. panormitanus Bivona-Bernardi: Stengel Malen förmig, Blätter sehr schmal, 3nervig oder bei $: minor Bivona: inervig. Früchtchen glatt. Stipeln scheidig, doppelt so breit als die Blätter: Dambach $ (Hb. boie. nach Fisch.) heran Aa h) et (Hb. Würzburg nach Fsch.) Kieferndorf !! A 1092 _ 1093 P. pusillus er trichoides: Weiher b. Wittinghof (F'sch.). Zu 1093. P. trichoides: Neunkirchen b. mar (GL) Adelsdorf ae Reichmannsdorf, Vollmannsdorf (Fsch! Hz.) Aurach (F'sch. Altneuhaus b. Vilseck (Niebler). ER Zu 1095. P. densus: Weiher b. Neuhaus b. Thannbrunn!! Quelle b. Velburg (Pr.) in d. Lautrach zu Pfaffenhofen, ober u. in Hammer, Lautrach!! Zu 1096. Zanichellia eeh a: major: Heilsbronn !! — im Bach b. Eberhardstein u. Pfaffenlohe!! in “> Wiesent v. Forchheim dorf u. Lohndorf de) 2m a. Drosshdorf .u: Straßgiech (Höfen) b. d Hallstadt (Fsch.) w. v. G. 5 “Neustadt Em) auch zw. Windsheim u. Erkenbrechofen 1 - _ = repens: am Ziegeleiweiher b.Gaustadt (Hz.) — Aendert y: icellata Wahlenberg et Rosen: Die re viel länger gestielt als bei a, auch a ee BE a EN is Es Fer 288 — 1230 ° — der Griffel viel länger als beia@; bei der hiesigen Form jedoch nicht so lang als die Frucht: b. Kieferndorf!! und zwar zeigen die Formen von da teils beiderseitig gezähnte: yö: gibberosa Reichenbach als auch, und zwar in der Mehrzahl deutlich be- stachelte Früchtehen: ye: aeuleata Schur. Zu 1 Najas marina hat in Saltendorf bereits einen Volksnamen erhalten: Krellgras, weil die älteren, stacheligen Blätter die nackten Füße der in den Weiher steigenden Kinder verletzen. u 1098. Lemna trisulea: an der Bahn zw. Reichelsdorf u. Fibach (H e.) Herrnhütte!! Ziegelstein (Elßm.) Retzelfembach, zw. Effelterich u. Geiganz, Niederlindach !! Röhra ch (Hm.) an (Hz) im Poppenwinder Bach!! Demantsfürt, Unterwinterbach, appac u. Höchstadt (Hm!) Lautrach, Fichtelbrunn ‚ Seeweiher n. ner zw. d. Teufelsloch u. Pottenstein!! — Mühlteich b. “Obeußen (Bnr.). u 1102. Arum maculatum f: roseum: am Appel . Erasbach (Sch.). Zu 1104. Calla palustris: Birkenmühle b. Pleinfeld!! zw. Steinbrüchlein u. Zollhaus Zu 1106. Typha latifolia: N erese “ | (V) Rollhofen (!!Kfm.) Kanal b. Poppe (Br.) Burgfarrnbach !! Röckenhof (Hi.) zw. Bubenreut u. Melıhers (Ldgr.) ken runn, Oberreichenbach, an Tragelhöchstadt, Fetzel- hofen, ren u. 88. "Lap ach (Hm.) zw. en, u. Mechel- wind, Krausenbechhofen !! Heppstädt nach Wiesend (Hm.) v. Kieferndorf nach Saltendorf !! Bösenbeehhofen em F.) Scheine, Oberköst, Herrnsdorf, Frensdorf, Birkae „ Stru Seat, See- höflein, nr (Hz.) — Lautrach Mari 107. T. angustifolia: zw. ee u. Wolkersdorf, Zw Bert rf u. Deutenbach, Wittinghof, Dü !! im anal auch b. Doos (He!) u. Fü el Johannistal!! Kreuzweiher n. Kalchreut (Schwmr.) Oesdorf, zw. Lappach u. Höchstadt, Nacken- dorf (Hm.) Kieferndorf!! Forstschwind, "Peitstadt, n. Strullendorf (Hz ae b. Eschen b. Bayreu Zu 1108. Sparganium ramosum a: neglectum Beeby: Früchte schlank, gegeneinander wenig abgeplattet, im Querschnitt rund, nach der Spitze allmählich ver- er von nen mützenförmig über- deckt: aiach (Klf) zw. Heuchling u. Dehnberg!! — ß: en A. Gr.: Früchte verkehrtpyramidenförmig, stark kantig gegeneinander abgeplattet, Steinkern die Oberseite der Frucht erreichend, von Schwammparenchym Serie umgeben, en, vorspringende Leisten er errnhütte!! um Dechs rf (Klf.) zw. Heuchling u Zu 1109. Sp. eimplex fluitans: der Rogue a ” plex 2: fluitans: in der Regnitz 2 Were 289 Zu 1110. Sp. minimum: Brunn b. Fischbach (Sch. jr.) Oberlindach a!! zw. u ee u. Moorhof, Klebheim (Hz Y Kraußen- . echhofen «!! Bürgerwald, zw. Schwarze bach u. Lone ach a (Hm!) w. Adelsdorf u. Weile daselbst. rweiher b. Haid (Hz.) — = den Waldtümpeln östl. Ziegelstein ee te ar e mastige Form: flaceidum A. Gr. — Sp. flaceidum Meinshausen mit verhältnismäßig langen und breiten, dunkelgrünen, kurz abgestutzten Blättern, der Ste ngel oben dunkel- Sp. ratis Meinshausen, bei welcher die oberen, aus dem Wasser hervorragenden Blätter aufrecht und sichel- förmig gebogen sind. Blütenköpfe meist alle sitzend. Zu 1111. az purpureus: zw. Hagenhausen u. Eis- mannsberg (D!) N nberg (He.) Molzberger m (B.) Plesselberg (Br.) ober Weichelshofen (Hz.) im Lias zw. Starkenschwind u. en ge r, Martius) MichaelsbergerWald (Hz. )Weismain(Ade). . Rivini: zw. Roßstall u. Weinzierleinsmühle !! Veran h. Veitsbronn (m. F.) — zw. Se Tablet u. Velburg (Pr.) am alten Schloß b. Aspertshofen A las u. Willen- berg!! Toos ee ch. ir) Teuchatz (Hz.) Zee .n " Geisberg ‚oil en im Kp. ferner: Unterbüchlein, ae Mühle!! n. Haimendorf (Br. ni Wolfsfelden (m. F!) beim Erlanger Tunnel, een rf nach Uttenreut (Ldgr.) Strullendorf, agrgr Wald (Hz 114. ©. coriophorus: zw. Neunkirchen u. Dormitz nn Zengendr, Ehrl (Vill) Kirchahorn (Klf! 1116. O.pallens: Oberkrumbach (Roten) auf d. Hetzles- Ber Feldrainen (Ldgr.). Zu . = ren senhns- Spardorf (Ldgr.) Bürgerwald b. een (Hm.) b. Entenberg fl. alb. (He.) b. Artelshofen fl. roseo D!) zw. ee Age u. 1. Holle nberg typ. u. fl. roseo !! u 1118. OÖ. sambueinus: auf Lias v. Wasserkraut, Haag u. Bockmühle nach Groß- ee (Schmidt! Bnr!) Ans- berg a. d. Veitskapelle (Elages; Be vill). ul latifolius fl. albo: Hanptinoor am Sendel- u a Ba: SR latifolius = incarn carnatus: im Tal d. großen . ru rsb ZW. Pre u. = kn, Baknb (Ldgr.) Gottesgab, Frimmorsdonf Eckartsmühle (Hm!) Höfen, ober Strullendorf u. am al ge- b Tandl a. Hofberg, am Fuß des Appel, Mühlhausen (Sch.) von Thann- 290 — 1232 — brunn nach Waltersberg, Salmannsdorf, ober u. kb isiene = Tal der schwarzen Laaber km Lengenfe eld nach Hammerschmiede, uch zw. ermühle u. Ollerzhof, im Kanaleinschnitt s. Neumacktii Finstermühle (DH) Mb (R.) Haselhof (D!) Drügendorf, Götzendorf!! Die Form mit purpurnen Blüten, sonst typischer incarnatus: zw. Thannbrunn u. Waltereböng!! — #: lanceatus Reichenbach mit sehr schmalen Blättern: b. Eltersdorf!! — y: oehroleueus Alain Boll: Blüten See ir robust: Baiersdorf (Littig). Zu O. serotinus: Deusmauer !! Staffelstein (Küken- thal, Max De e). 1120 + 1122. er inearnatus — maculatu ambiguus A. Kerner: Der nicht hohle angel an 3—4 ziemlich Be. eiförmige, ungefleckte Blätter, darüber 2-3 lanzettliche Blätter, das unterste derselben die Blütenähre nicht oder kaum Fe ee Blütenähre reich- und dichtblütig, Deckblätter grün, die airterge kaum die Blüten überragend, die sn kürzer als diese, Blumenkrone hellrosa: zw. Stadeln u..Kronach !! Zu 1122. O.maculatus: am Kühkopf auf Veldensteiner Sandstein, ce b. Eichig auf Personatensandstein!! — d: eandidissima Krocker: mit reinweißen Blüten, ganz fehlender oder undeutlicher Zeichnung der Lippe: Neumarkt (Sch!) Reut a. Moritzberg (Klinr.) s. Dehnberg!! Heroldsberger Straße u Schultheiß) Adlitz (Ldgr.). 123. Gymnadenia conopea, fl. albo: Klingenhof b. en FERSER — P: densiflora: Höllenbrand b. Velburg, zerstreut von Streitberg bis Pottenstein und Pegnitz!! Zu 1124. Coeloglossum viride: zw. Velburg u. d. König- Otto-Höhle (Pr.) Ossinger !! Spieeiberg Ca ER Treuf u. h. Sieglitz- berg En eh ZuBR ng (!! Kfm.) u. gg. na (M.) v. Hollenberg duf- P: — Süßer Berg b. inhnbach „Qiebler) zw. Unter- lenke ee u. -Engoinannsreut auf Kp. . Oberschreez auf Lias rEr Zu 1126. Platanthera chlorantha: Oedenreut (He!) Spardorf, Uttenreut, Marloffstein, Langensendelbach, Pinzberg (Ldgr.) — um Ess urg (Pr.) era b. Engeltal (Hi.) nn Streitbeng De ine) Eschlip nge Meil, Schendort (iz) erg (Höfer) Schäf: „ ge. (Hz.) net tea de i Krassachtal, um Weis- zw. da u. Kastl, Lautrach ! . Stöppach (He.) zw- Lüglas u. Willenberg!! ober Kaue ernhofen, Eichenleite b. ie (Hz) Wattendorf (Ade) Sanspareil (m. F.) Alladorf (Kraus). — 123 — 291 Zu ee. Epipogon aphyllus: Rinnenbrunn (Br.). Zu 1130. —_— grandiflora: Hagsbrunn b. Spalt!! Linder Gruben (He.) zw. Fürth u. Stadeln!! Brucker Lache (L dgr.). 1131.06, ren Oedenreut (He!) — Velburg (Pr!) ana, Schsiuuendorf (Ad ulli rubra: um Kast! ‚ zw. Enzenreut u. d. Döringbach auf Persnsensnds, rm Ittling 7% Spieß (Hi!) viel um Velden (Br. Hi!) Grünreut, Königstein, St. Illing (D.) Toos Hrw. hristanz (KlIf.) Bosbee (Hz.) Hauptsmoor (Loew) Michaelsberger Wald (Hz.) Stammberg (Höfer) Giech a) er C 3. Epipactis latifolia: a: platyphylla Irmiseh: V ern Glied der Lippe am Grunde mit zwei deutlichen Höckern. Stengel kräftig bis halbmeterhoch. Blätter eiförmig. Blütenstand vielblütig, ziemlich dicht und bei al: typiea ununterbrochen, Perigon- blätter grünlich, rötlich überlaufen, Lippe wenig kürzer s die übrigen Perigonblätter: so z. B. Schmausenbuck, v. Streitberg z. langen Tal!! — bei a2: interrupta Beck fehlen im Blütenstand bei einzelnen bis zahlreichen Hochblättern die Blüten: zw. Moritz u. d. Stempfermühle!! — tata A. Gr. ist der Stengel niedriger, fußhoch. Blätter breit- eiförmig, oft nur so lang oder fast kürzer als.die Stengel- zwischenräume. Blütenstand meist lockerer: Waldrand hinter Marienberg-Ziegelstein!! Lauf (R!) Oberkrumbach!! — ay: 0 orbi- eularis Richter: Von voriger durch kreisrunde . verschieden. Blütenstand dicht, Blüten sg Weitersdorf b. Roßstall, zw. Eibental u. Plech, zw. Freienfe Is u. Neidenstein !! — ß: purpurea Celakovsky: Blüten schmutzig- purpurn, Blätter eiförmig-lanzettlich: zw. Bahnhof Deining u. Win unberg, Rockenbrunn, Schüttersmühle, Willenreut, ee y: viridiflora Irmisch: Vorderes Glied der Lippe am Grunde ohne Höcker oder Are 23 deutlich. Stengel schlanker. Blätter meist länglich- eiförmig. Blütenstand locker, oft auch wenigblütig, Blüten im ganzen mehr grünlich, Schnäbelchen fehlend: Haiden- berg b. Schwabach, zw. Osternohe u. Diepoldsdorf !! nl M OBEER: erg (Ldgr.) zw. d. Buch x Kleinviehberg (M.) zw. Unterza! u. Schweintal auf ie 1! 1133 Fe Ar: "Tatifolia —+ atr IpurpureR 2 9 = a — rubiginosa Schmalhausen — E re en Richter: Blätter größer und schlaffer, die Blüten im ganzen größer und weiter geöffnet als bei 1135, die oberen Perigonblätter schmutzigrot mit re ‘ a & Dr 5 Lo ; 292 — 1234 — grünem Rande; uo_ des Fruchtknotens länger als bei 1135. Mit den Stammeltern zw. Gößweinstein u. Tüchersfeld (Gräbner, en u-1155. -E. Tubigine sa — atripurpurea A. b. en auf Person: ent ß: viridiflora Sanio: Perigon samt dem Fruchtknoten grün: an se sonniger Stelle mit ... AISEDIEER. zw. der Neumühle unter Rabenstein u. der Sch mühle 11354. E. nn ia Swartz: Blätter lanzett- lich, die mittleren kürzer als die Stengelglieder, Deck- blätter kurz. Blüten grünlich, am Rande rötlich, Platte der Lippe herzförmig mit 2 deutlichen tiefgelappten Höckern. A Juni, Juli. Waldschatten. Auf dem Doggerrücken nördl. Banz auf die Kulch zu im as ke Exemplare, Brückner 1893). Zu 1136. E. palustris: Ritzmannshof!! N en gab, Frimmersdorf, Pe eaehinen Lappach, zw. Klein — der = Laaber b. Tha ; en u Stocketbrunnen n. Wal rsberg, an der schwarzen Laaber b. Deus- mauer, Hammerse A u. Ollerzhof, von enhausen nach Eis- mannsberg, am Döringbach b. Schnaittach !! Kan nna (m. F!) Wört u. Rosenauweg b. Muggendorf (Hrwgn.) being !! Weismain (Ade); stand merkw era auch am trocknen Dolomitabhang des Gothrälertergei b. Plech Zu . Neottia Nidus avis: Linder Gruben (He.) zw. Burgthann u. Schwarzenbach (Paalzow) zw. Frickenhöchstadt u.Ochsen- schenkel, Lonnerstadt (Hm.) Tiergarten, Michaelsberger Wald (Hz.). u 1139. Keieegt autumnalis: zw. Göppersdorf u. Kemnathen b. Pleinfeld (ARd Zu 1140. Goodyer repens: Herzjesuberg (Pr.) K bügel (Doris Pr.) u. afhof b. Velburg (Johanna er runnenholz n. en) (Pr!) Lutzmannstein (Kfm.) een w. Hohenburg (ARdl.) Pfaffenhofen b. Kastl (Marie Schwarz!) z Ratzenhof u. d. an (Wachter) zw. Velden u. Neuhaus (He Y iR Corelliorrhiza innata: zw. Velburg u. d. Coll- r Höh he (Pr.) im Haintal n. Kastl!! Nonnenberg (V. 1) Plessel- eg beim Lichtenstein (Br.). 4621. Liparis Richard. Lippe nach oben stehend, aufrecht, stumpf, Säule der Staubblätter verlängert, halbwalzenfö örmig. Staub- ‚beutel endständig, abfällig, mit häutigem Anhängsel. Stengel am Grunde knollig verdickt. Bar = Loeselii Richard — Ophrys Loeselii a Loeselii Reichenbach — Malaxis Loeselii Swark: Stengel 1--2 Finger hoch, dreikantig, am Grunde mit 2 großen eiförmigen, lern Laub-, — 1235 — 293 blättern. Hauptknospe in der Achsel des oberen Laub- blattes, über derselben der St tengel zu einer flachen 3 Ä frisch bleibt, sodaß am Grunde der Pflanze die 2 Knollen übereinander stehen. Blütentraube locker, 1- bis gegen Oblüti s : 4 Juni, Juli. Sumpfwiesen. Im er schwarzen Laaber eus- mauer, weniger an der Ham nerscide nter Oberwiesenacker!! — am 2 nwaldneihe n. Vilseck (Ad 1143. GRnDeRnE Calceolus: mehrmals b. Velburg (Pr.) ee: BD meh s. Kastl u. i. Haintal beim Osterloch !! . Christanz (Klf.) S Auekeee; Rosdo rf (Hz. Zu 1147. Iris re auch ER der Gründlach zw. Lohe u. Kraftshof (Wach Zu 1149. Nufesie poeticus: zahlreich auf einer Wiese bei Höfen nächst Fürth (Sch! uN. Pseudonareissus: Zeckendorf b. Giech (Höfer). m vernum: Deckersberg (Sch. \ nbach u kirchen (Ldger.) v we Iniach nach Gräfenbe erg!! Leutenbach ( He. Pr.) Aufseßt “E b.D endorf (Ade n Tiefenstürmig!! dorf (Hi.) a uud Seigeletäin (Vill) Stammberg, Gügel, Reißberg Zu 1152. Tulipa Eee unter Stachelbeersträuchern im Tucherschen Garten in d. Hirschelgasse (B.). Zu 1155. an minima: Theresienhain b. Bamberg (Hz.). Zu 1157. Fritillaria Meleagris: Rößleinsmühle b. Schwa- bach (Raab). Zu 1158. Lilium bulbiferum: Altenburg b. Bamberg, ein- 2.) Zu -1159.: L. er Schlucht im rhät. Kp. b. Grüns- berg (Schrzr.) Altenburg (m. F.) — flore albo am Cordigast (Hz.). Z Anthericus Liliago: zw. Reichenschwand u. Altensittenbach (Maisch) Rötenbach b. Heimholen (Hi!). Zu 1161. A.ramosus: Zentbechhofen auf Lias (Hm.) im b.L ee Leidingshofer Graben, Toos, Rabeneck, stein!! Waischenfeld (Hz.) zw. Löhlitz u. Plankenfels!! Marrnsiein a. Eichenberg = Burggrub, Hochstal, Weiseinir Wert! Krögel- of (Hz Zu 1162. DE ORAUD umbellatum: Heilsbronn (Hi!) zw. Fürth u. Wa ze Be: Hö as Arnolds- Hi 2: garten allerwiese!! ‚u Herrahüte Er Weizelshe, Kohlbuck H 294 — 1236 — Büchenbach (Maisch) Bergen, en (Hm.) Hi N, Michaelsberg b. Bamberg (Hz.) Weismain, zw. Görau u. Zultenberg (m. F.). ur nutans: Kairlindach, Höchstadt, Lonnerstadt u. gg. ichartshot, Weingartsgreut (Hm.). u 1168. Allium ursinum: Eschenbach (Hi!) ober Kanerkhöfen Ep N Frankendorf!! Tiefenellern, Gänsberg, zw. Drosen- orf u. Straßgiech (Hz.) Demmelsdorf (Vin) im Hain b. Bamberg (Fsch. Hz.). Zu 1171. A.rotundum: bei Weismain auf Lias (Ade). Zu 1172. A. Scorodoprasum: Gundelsheim b. Bamberg (vin). Zu 1177. Muscari comosum: von Rehdorf über Loch gg. Gutzberg, Unterbüchlein!! Grasplatz in d. een e (v. Huber- Liebenau) am Kanal b. Pfeifferhütte!! zw. Forchheim u. Eggolsheim (Hz.) — Eichenhofen en jr.) um Velburg auch fl. alb. (Pr.) bei Schafhof auch in Gers R Wickenfeldern!! viel bei Dantersdorf (Pr.) zw. Velburg u. De Matzenhof!! Zu 1178. M. racemosum: Grünsberg eingebürgert (m. F!) b. Fürth rl 117 84. M. TO Miller: Wiesenabhang bei Wiesengiech (Höfer, Vill). Zu Hemerocallis fulva: Nordbahnhof Nürnberg (F.). Zu 1182. ei ee apkag den m: zw. Dürm u. Deusmauer, zw.Utzenhofen u w. Fischbrunn u. d. schwarzen rand!! Rinnenbrunn (Br.) u. Fe; Könı een sowie auf Krottensee zu (D!) 8. St. Illing!! zw. Gräfenberg ”“ Hohenschwärz (Schrzr.) Cordi- gast, Kleinziegenfelder u. Krassachtal (Ade). Zu 1183. P. offieinale: Eichicht b. Tennenlohe (Hi.). Zu 1184. P. multiflorum: $: braeteatum Ascherson —P. braeteatum Thomas: die Tragblätter der unteren Blüten der ee laubartig are viel kleiner als die Laubblätter: Solitude b. Brlängen (1 Zu 1187. er Leersii: enbuliforie Buchenau: Blütenstand locker, die seitlichen Aeste verlängert, meist eine kleine Spirre tragend: Bamberg (Fsch!) — y: praeflorus Ade et Vollmann: zart, niedrig, 10—15 em hoch, va blütig, weil schon im ern . blühend: zw. Weis u. Geutenreut (Ade). u1188, J.effusus ß: conglomeratus —= ß: co Eeecne et ee Dürrnfarrenbach !! Kosbach, Bocheendött; Bruderwald (Hz.) Hauptsmoor (Fsch !) Seehof Er ) Weismain (Ade).— y: prolifer Banden. Blütenstand groß und sehr flattrig, die äußeren Spirrenäste wieder eine Spirre tragend. Pflanze meterhoch und darüber: Steinbrüche an der alten Feste er a N. 88 + 1189. J. effusus +- glaueus — J. diffusus ee 295 grasgrün, das Mark nicht fächerig unterbrochen. Staub- blätter 6 mit fehlschlagendem Pollen, Griffel kurz; Kapsel meist fehlschlagend oder, wenn ausgebildet, braun, verkehrt- ueggger oben abgerundet: Dürrenfarrnbach (Fsch. Hz.). u 1190. J.filiformis: zw. Fürth u. Stadeln (He.). zu 1191. J.capitatus: Brunnau!! v. Reichelsdorf n. em (Weiß! He.) zw. Bernbach u. Ritzmannshof !! Sichartshof, F Du Bürgerwald b. Höchs we Wein; er “ BE Hmm’) ull94. 7. öhtasiflorne; mehrmals b. Weismain, Röhriger Dirkeumpf (Ade). Zu 1195. J.alpinus: zw. Marienburg u. Aurau, zw. Kreben ndorf, zw. Kirchfarrnbach u. Wittinghof, Lenzenhäusl b. ! zw. Behringers u. Günters WIIhermaddrr, Unterfarrnbach !! Behri dorf u. Güntersbühl (He!) Kosbach, Möhrendorf (Hz.) = Oberlindach u. Mechelwind !! Schmiedelberg, re Ailersbach, Schwarzenbach, Großneuses (Hm.) Neuhaus (Z.) Ailersbach, Schirnsdorf, "Leupennühle e (Hm.) Medbachmühle !! Kiefe: wie ET; Saltendort (Hm.) Bösenbechhofen % m. F.) — zw. Thannbrunn u. Waltersberg, Deusmauer, Trudeitenberg J. supinus: überall in d. Weihergegend v. en formen der typischen Pflanze: a: eusupinus A. Gr. sin aß: nodosus Lange: Stengel am Grunde knollig adırkt: Mögeldorf (L.Koch!). — ay: genieulatus A. @r.: Köpfchen . im Blütenstande sehr dicht, die Blütenstandachsen an den Ansatzstellen der Köpfchen knickig gebogen, daher der Blütenstand sehr kraus aussehend: Weiherhof b. Zirndorf!! — y: fluitans Fries: Steinbruch b. een (Pr.) Dechsendorf (Schm !) Höchstadt gg. Krausenbechhofen (Hm.) — 6: confervace St. Lager: ganze Pflanze schwimmend, oft selbst die Blütenköpfehen untergetaucht. Stengel dünn, lang; Blätter sehr verlängert, oft fast haarförmig. Blütenstand aus wenigen, sehr entfernten, ein- oder wenigblütigen, dunkel- grünen Köpfchen bestehend: Gibitzenhofer Haide, Marienberg, Ziegelstein, Haidmühle ! u J. squarrosus: zw. Thannbrunn u. Waltersberg T auf Flugsand, zw. Lengenbach u. Voggental auf Personatensandstein, oft im Veldensteiner Forst!! — Creußen (Ade) — ß: pallescens: n, Schwarzenbruck !! Mai N). 8. J.tenuis: zw. Moosbach u. Birnton (He.) zw. Ailsbach u. Lonnerstadt (Hm!) Breitenau b. Bamberg (Hz.!!) u * “ Ri Zah = Race ee Ne Re: r ? “ Pas, 296 — 1233 — 8: laxiflorus Fieck: Blütenstand sehr locker, die Blüten nicht büschelig, sondern einzeln an den verlängerten spreizenden re der Spirre, daher im Habitus dem Typus sehr unähnlich: zw. Wöhrd u. Mögeldorf, zw. Kronach u. Stadeln (Sch!) Dielen b. Bamberg !! Zu en J. Tenagea: Ritterweiher b. Hammerbach, v. B tmann u, Mitteldorf!! zw. Gottesgab u. Ailersbach, a Schrarzenbach u. Großneuses, Bürgerwald, Poppenwind, Dechse Zu 1201. J. bufonius: aß: laxus Celakovsky: Schattenform mit sehr gestrecktem Blütenstand, Perigon- blätter grün, stark weiß berandet: Mäbenberg, Erlenstegen !! 12014. J.ranarius Songeon et Perrier: Meist viel kleiner als sr Blätter starrer, an den unteren Scheiden karmi Die inneren Perigonblätter etwas ee die äußeren so lang oder wenig länger als die am Grunde deutlich verschmälerte Kapsel. Die Blüten gern zu 2—3 genähert, sonst wie bufonius. © Juni. Sandheiden, an Wegen. Meckenlohe (!! teste Bornmüller) Pillenreut (!! bug ge, Freiahorn, zw. Eichig u. Volsbach !! Bug b. Bambe Zu 1204. Kizula campestris : multiflora: auf Kalk b. Hohenstadt (Hi!) zw. Buchhof und Gaisheim auf Dolomit!! — pp: pallescens: zw. "Wal Ipersdorf u. Igelsdorf mit bräunlichem en, 1205. Cyperus flavescens: unterm Bühl b. Georgens- senind a H. Rittersbach!! Klebheim “en ) zw. Kieferndorf u. Aisch (R. Sc w. Simbach u. Th Pr!) er © E- BE > © ie) u u 1206. SL Prien ® Abe (Krzr.) Klein- nösäich rn Ka) se (Ld m Dummetsweiher b. Kosbach Bi Hz.) Obe nlindach HN 1! "Boskrin n, Lappach C. glaber L. vorzusetzen. Cladium Patrik Browne. meist männlich ist. Past fehlt. Antheren 2, selten 3: Griffel fadenförmig, ungegliedert, abfallend. Frucht 'eiförmig, nicht zusammengedrückt. 1939 9297 1208. C. Ta nen Robert Brown —= (6. germanicum Schrader — Schoenus Mariseus L.: Rhizom kräftig, Krank, ausläufertreibend. Stengel kräftig, meterhoch und darüber, stielrund, hohl, beblättert, samt den un linealen, am Kiele und namentlich am Rande sehr rauhen, sägeartig schneidenden, an der schmalen Spitze dreikantigen Blättern graugrün. Spirren end- und seitenständig, letztere gestielt, kürzer als die Stützblätter. Deckblättchen der Blüten kaffee- Traun 2% Juli, ae Auf reger in Sümpfen. Im Tal der schwarzen Lea i Deusmauer!! Zu ae te die: Massenvegetation bildend an der Wa agnersmühle b. Brunnau!! Herrnhütte (Krzr.) Schmiedel- berg, Behwerach; ie nd, Bürgerwald s. Höchstadt, Zent- ae Hr m!) — am Weiher n. Püttlach !! 310: ir: Dechsendorf (Se.) Poppenwind gg. re 1). Zu 1213. Seirpus ovatus:' zw. Kreben u. Oberndorf (Hz!) zw. Kirchfarrn ae) u. Wittinghof, zw. embach u. Kg dorf!! Möhrendorf (Hz.) von da westlich in der ganzen gegend bis an die reiche Ebrach Bitwurn (!!Hm. Hz.) Br z.) — Oberkonnersreut s. Bayreut (Ade). 1214. 8. DR uc Ges us: zw. Oberasbach u. Zirndorf interbac mühle b. Rabenstein, dann zw. dieser u. Langenloh auf Ornatenton, ebenso s. Büchenbach !! Zu 1215. $S. acicularis: Weiherhof, Unterfarrnbach, v. Wittinghof über Kirchfarrnbach u ee nach Dürrenfarrnbach, eur b. Wilhermsdorf, Mausdorf u. Münchaurach !! n der ganzen N ne verbreitet von Herzogenaurach bis an de e reiche Ebrach (!! Hm.) zw. üsselau u. Rotensand, Aurach (Hz a Wildensorg ee m Ir: he rg (Hz.) Strullendorf ! N! ee Zu 1216. u aeg: Rittersbach !! Hinterhof gg. Eibach (He.) v. en nach Wittinghof, Lenzenhäusel b. Wilherms- Ve nn !! langen seitlichen oberindieckäht Sprossen en b. Dechsendorf (Se!) — y: elathratus er kre : Aehrchen einzeln. Spirrenhüllblatt oft verlängert, länger als das Aehrchen, 298 AN Frucht zierlich gegittert, weil querrunzelig und zugleich PREIDTIE: am Ir auge b. Bamberg (Fsch!!). Zu 1217. 8. natus: in Waldweihern w. Kosbach u. n. Beutelsdorf oe Il) w et auf Krausenbechhofen zu (Hm!). Nach 1218: S. Tabernaemontani Gmelin: Habituell dem S. lacuster sehr ähnlich, der mehr ee rs wird jedoch nicht so hoch, kaum manns blättchen punktiert rauh, Narben 2. Nuß Dlankanve, Juni— August. Windsheim (!! u.a.) Hohenbirkach im Steiger- wald (Hm.). Zu 1219. S. maritimus: Obermässing!! Schniegling (Sch.) Wetzendorf (Weger) an d. Aisch auch viel b. Lonnerstadt u. Höchstadt ) re) (Hz.) Steppach!! Wingersdorf, Herrnsdorf, Unter- ge ee — ß: compactus: MichaelsbergerWald(Hz.). 220. 5. ee ändert, wie angegeben, mit 2 fast kopfartig dichter Spirre: compaectus C. J. von Klinggräff: Schwarzenbruck (Sch !) — y: dissitiflorus Sonder — effusus €. J. von Klinkgräff — ramosus Baenitz — laxus Celakovsky: Spirrenäste stark verlän Auer Spiere daher sehr locker, ausgebreitet: eher = ER Schkuhr: Habituell dem silvatieus ähnlich Tedtoch außer den Blütenstengeln verlängerte, bogenförmige, anwurzelnde Senker vorhanden. Aehrchen schmäler, meist einzeln; Deckblättchen nicht gekielt, ohne Stachelspitze; Perigonborsten geschlängelt, glatt oder fast glatt. 9 Juli. Waldsümpfe. Im Kiefernwald zw. Forsthof u. Dutzend- teich (Sch. detex!!) von da an den Dutzendteich verpflanzt (Sch!). 12204. 8. trichophorus A. Gr. — Eriopho alpinum L. Kleines Wollgras, Alpenwollgras: Grundachse kurz kriechend, die Rasen daher ziemlich dicht. Stengel zahlreich, zart, bis fußhoch, hellgrün, nur am Grunde von Blattscheiden umgeben, ei kantig, an den Kanten rauh. Aehrchen einzeln, länglicheiförmig, endständig, wenig- blütig. Perigonborsten 4-6, zur Fruchtzeit sehr verlängert, geschlängelt, als zierliche silberweiße Frucht- wolle erscheinend. 9 April, Mai. Moorwiesen. a. bach (He!) Grünwaldweiher b. Vilseck (Ade) u. östlich weite Zu 1221. S.compressus: bei a: typicus dar Stengel meist bogigaufrecht, bei 8: ereetus Uechtritz straff- eg Blätter straff schrägaufwärts gerichtet: Dietersdorf!! . Eriophorum NMORSKUML! bei beim Waldhaus Huf- eisen = Veldenstsiner Sandstein — 1241 — 299 n. Zul226. Carex dioeca: i.Tal d.schwarzenLaber b.Deusmauer!! “ Zu 1227. C. Davalliana : Sieberiana: Leichendorf (Het) . ale mita: typica (Hi!) im Püttlachtal unt. Pottenstein !! — : glabrescens Dekor: Stengel und Blätter fast ganz lat: zw. Thannbrunn u. Waltersberg !! Moritzberg (L. Koch!) Ranna, zw. Oberhauenstein u. Püttlach !! 228.C. seh Eibach (He.) zw. Ailersbach u. Lappach, Kleinneuses, Frimmersdorf, zw. Ailsbach u. Buchfeld, Ben ee D) Kieferndorf!! Hirschaid, Stegaurach, Ziegelei b. Gaustadt (Hz.) — Thannbrunn u. u.Waltersberg eine Beh Ba Form! t— BR: ee Bibach (Hei Steinach! Kalchreut(Sch!) Dreibrüderberg b er 9:0. cyperoides: 1907 auf feuchtem San Westfriedhof v. Felge rg (Sch !) nn nbechhofen CH ZW. Lappach u. Kleinneuses, Bürgerwald gg. Krausenbechhofen (Hm!) ee me (Hz.) zw. Kilemdse u. Aisch (R. Sch Haarweiher, Zentbechhofen (Hz.) — War im Sommer 1895 im ab- gelassenen oberen Bischofsweiher b. Dechsendorf in solcher Menge vorhanden, daß ie gemäht und als Viehfutter verwendet wurde (Se.). Zu 1230. C. disticha d: minor Petermann: In allen Teilen zarter, Stengel dünner, Blätter schmäler, Blütenstand schlank, die unteren Arne etwas ent- fernt, Deckblätter bleicher: Medbachmühle! Zu 1231. C. Schreberi: Kleinreut % it er )) zw.d. Farrnbach u. Zennmündung !! Bahnhof Schnaittach (Pr.) w. b. Windsheim (He!) — ß: curvata: Bahndamm b. Anwanden (He 5 Zu 1232. C. brizoides 8: brunescens Kükenthal: Stengel und die kürzeren Blätter straffer. Aehrchen genähert; Deckblättchen bräunlich: Ehen * (Sch !) zw. Baiersdorf u. Effelterich (Z!). 1234. (. echinata Murray, Kükenthal Mono- graphie N. 118 p. 160 — (. muricata L. = ende ß: . Reichenbach — (. Pairaei F. Sehultz — (. virens, e: Pairaei Gareke — C. Leersii, b: an, Velkäus: Halm steif, bis doppeltfuß- kurz, weiß, breiter als lang. Blätter schmal, meist kürzer grüne ücken alark spreizend abstehend, mehr aufwärts gerichtet, dünn, eiförmig bis breiteiförmig, kurzgeschnäbelt, een klein, B eier re 9} Mai, Juni. Wald- abhänge: oßberg b. Haideck*, Littershofen, Fribertshofen, * teste Same | 12 hoch, stumpf 3kantig, unterwärts glatt. Blatthäutchen Ei N Appel 2 en DLOBHOREENE (Sch!) Buchenberg*!! Reichen- schwand (Sch!) T Thalh eim * u r!) Glatzenstein (Hi!) Kirchen- sittenbach * !! Ludwigshöhe b. Lauf (Hi!) Schweinau (He!) Herolds- berg*, Beerbach* (Sch!) Ratsberg* (Reinsch!) Regensberg*, Eibental* (Sch!) zw. Plech u. Höfen*!! Eckenreut* Betzonsti (Sch!) Staffelberg * (Klf!) Hausen (Klf.) Banz (Klf. ey y: Lersi Kükenthal — (. Leersii Fr. Schultz — (. Kilersir Hoppe et Sturm, Deutschl. Flora Heft 61, 1833: Die ganze Pflanze kräftiger, Stengel bis meterhoch, Blätter breiter; Ligula am Rande meist bräunlich, Schläuche größer, sehr stark spreizend abstehend, eiförmig bis breit- eiförmig, kurzgeschnäbelt, Achaenium mäßiggroß, eiförmig oder rundlich: so häufig z. B. Rotenberg (Hi!) Lichtenstein (Kfm. shot (Krzl.) am schwarzen Brand!! Fischstein (Schwmr'!) ZW. zruuen u. Großenohe *!! Gößweinstein (Zuccarini) Staffel- berg * 12341. 6. eontigua Hoppe in Sturm Deutschl. Flora Heft 61: Blatthäutchen länglich. Schläuche groß, allmählich zugespitzt, mäßig aufwärtsgerichtet, nicht sparrig abstehend, der Grund des Schlauches schwammig korkig verdickt, Achaenium groß, meist breit und gerundettrapezförmig. 9 Mai, Juni. Rasen- plätze, Waldränder. — a: typica Vollmann: Aehre dicht, Deckblättchen mehr oder minder braunrot mit grünem Sara Schläuche eiförmig, Achaenium breit, meist 25u mm im Ditechiiesir, nitllere Aehrchen mit 4 weiblichen Blüten: Erlangen* (Reinsch!) Baiersdorf * (Sim.) — A Erasbach* (Sch!) am kleinen Hansgörg* (Sim.) — B: ale arpa ne: Pflanze kräftiger, Blätter en fast 4 m Durchmesser, mittlere Aehrchen it-7—12 ng Blüten, unterstes Aehrchen meist le: zw. Erlangen u. Atzelsberg* (!! R! Krzl!) Banz (Kükenthal). Zu 1236. €. un: Oefeleinsmühle b. Pleinfeld, Eltersdorf!! Kosbacher u. Dechsendorfer Weiher (m. F!) Gottesgab, Frimmersdorf £, Medbach (Hm ne Nonnenweiher, Aufseßhöflein, 133. 301 | : Breitenau ete. b. Bamberg (Fk.) — zw. Thannbrunn u. Waltersberg, G eusmauer !! ß Zu 1238. C.paradoxa: am Kanal b. Maiach (He.). Zu 1239. C.remota ß: repens Brittinger: Grund- achse kurz kriechend, die niederliegenden, aufsteigenden Stengel ziemlich dicht nebeneinanderstehend: bei Nürnberg örfler, Hb. normal.). Zu 1232 en 1239. C. brizoides — remoöta: beim Ottensooser Keller* in f: interupta Kükenthal * (He!). 2 1239. 6. vulpina — remota B: Kneuk- keriana A. Gr. remota ähnlich, aber die Blütenstände dick, kopfig, Deck- 2 blättchen grün: Dechsendorf auf Kosbach zu ** en: Kaulfuß!). = Zu 1240. C.stellulata. Das Synonym „C. uns Murray“ ist zu streichen. — f: hylogiton E Gr.: Stengel 2 bis über 4 dm hoch, sehr dünn, schlaff. Blätter schlaff, = überhängend, sehr schmal. Blütenstand sehr locker, x Aehrchen sehr klein, die seitlichen mitunter keine oder 1—2 weibliche Blüten enthaltend, bleich: im Wald b. Maiach * (Sch!) — f: pseudodivulsa F. Sehultz: Stengel hoch, Blätter breit, die unterste Aehre mit langem laubartigen we Stützblatt: Bahndamm b. Gibitzenhof* (He.) Hutberg b. Fisch- a bach ee © u 1241. C. Ioporina ß: argyrogloehin: Behringersdorf Ne Buchen! — b. Kastl !! 1243, 5, an ß: laetevirens Ascherson: a Sn und ee verlängert, schlaff, grasgrün: Haiden- berg b. Schwabach Zu 1245. 6 Goodenoughi ß: juncella — juncea Fries: Gibitzenhof * (He.) Ebertsweiher b. Neuhaidhof b. Creußen (Bnr!) — y: chlorocarpa: Kleinneuses, Bösenbechhofen (Hm.) Hauptsmoor (Hz.) — ö: melaena: Gottesgab, eng (Hm.) — £: basigyna: Poppenwind, Bürgerwald 1244 + 1246. C. ie = gracilis: zw. Zer- 2); Zu zabelsbof u. d. re! 1245 1246. Goodenoughii + gracilis Kükenthal — f: rn Kükenthal: Der gracilis näherstehend: Maiach ** (Klf.) am Kanal bei Gibitzenhof (He!) Dutzendteich** (Kif.) — f: praticola Kükenthal = tricostata var. praticola Fries: Stengel schlank, 30 cm und höher. Blätter schmal, umgerollt. Männliche Aehr- ** teste Kükenthal. 12° en BIaB a De aa SE aa = ae tr ra a a a ilmeiid 1 art SUN EZ ne ra ra Th a ne di Adnan) N N IE EN h % $ FR ; u Ran“, f 3 302 — 124 — chen 1—2, weibliche 3—4, kurz, schmal, voneinander entfernt. Unterstes Deckblatt den Blütenstand etwas über- sn zw. Gebersdorf u. Kleinreut (He!) Ziegelstein ** (Klf.). 1247. C. Buxbaumi: beim Bahnhof Reichelsdorf (He!) Gibitzenhöf (He.). Zu 1248. C. limosa: “ En der schwarzen Laber bei Deusmauer u. unterhalb Dürrn ul C. eng a (He.) Michaelsberger Wald u. Seehof b. Bamberg (Hz) — f: luxurians Wais- becker: Stengel las bis 45 em hoch, kurze dichte Rasen bildend: am Bürgerwald b. Krausenbechhofen * (Hm!). 3201 :C. caryophyliea re ist nach A. Gr. Bi Synopsis der ältere Name —= C. verna Villars = C. 3% praecox Jacquin. — Die erwähnte Bohn von Hilpolt- 5 stein-Solar mit lang- und scharfzugespitzten Deckblättchen der weiblichen Blüten, die Fruchtährchen auffallend locker, die unterste Aehre fast stets gestielt oder auch beide weibliche Aehrchen gestielt, ist Y; mollis Host. Zu 1252. C.longifolia: zw. Buchschwabach u. Tretten- ._ (He!) Stein er Eat Selmaasanhuik (Sch.) n. Rückers- rf (Hi!) Brucker e (He!) Lonnerstadt (Hm!) Leimershof Ho a — Windsh ade "De e,). u 1255. C.humilis: Mühlkoppe (He.) u. Zankelstein b. Ponmeibeun (M!) Kleinziegenfelder Tal b. Arnstein u. d. Weihers- ae mühle . 1256 -- 1257. C. digitata ornithopoda Hauß- knecht in der Form superornithopoda Kükenthal am Staffelberg ge Zu 1260. C. glauca ß: aggregata: Gräfenberg (Hi.) Pottenstein !! — ö: androgyna: Michaelsberger Wald b. Bamberg '(Hz.) Gräfholz b. Windsheim (Hm!) — ce: erythrostachys: Gräf b. Windsheim (Hm !). Zu 1261. C. pendula: Burgthann, Leutzenberg (Hi!) Rotenberg et Greve!) am Weismainer Berg, Geutenreut a Zu 1265. C. Hornschuchiana: zw. Thannbrunn . Waltersberg, Hundsgraben n. Waltersberg!! — Re: diheslor a Vollmann: Blätter oberseits grasgrün, unterseits get 2 grün: si die angegebenen Formen von Steinach, Feucht du "265 + 1267. C. ge er + flava: Stadeln, Laabertal b. Thannbrunn (Sch!) — ©. Hornschuchiana — flava Y: ee Zirndorfer Espan (Sch!) Kronach nach Steinach (Kfm. Sch!) — C. Hornschuchiana + flava ö: Oederi: b. Steinach * (He!). Ba DEE Ge 303 Zu 1266. C. distans L.: Fembachtal unter Buschendorf !! Hesselberg auf Poppenwind zu (Hm!) an Grems- orf us, n. Hirschaid, Seehof (Hz.) — Peuerling (He!) Hetzles (He.) b. ar u. Tiefenhöchstadt a uf Ornatenton, zw. d. e e oh auf Ornatenton se m En Verwerfung!! Weismain Zu 1267. C. flava 8: viridis: Hutberg R Fischbach, Gründlach (Hi )) Bürgerwald b. Höchstadt (Hm.) Bughof b. B amberg (Hz.) Schlucht im rhaet. Kp. zw. Forst u. d. Teufelsloch b. Oberwaiz!! — y: lepidocarpa: Deusmauer!! — ö: Oederi: Oberkonners- reut nr — öy: p gmaea: vielerorts im Höchstadter are mr (!!Hm!) Be in den trocknen Sommern 1904 u assenhaft erschienen C. flava Oederi Brügger f: normalis Küken- thal: Stengel 10-20 em hoch, alle Aehrehen genähert: Unterasbach ** (He!) Vach **, Kosbach ** (Klf.) — f: subelatior Kükenthal: Stengel bis 40 cm hoch, das unterste Aehrchen entfernt, mehr oder weniger gestielt: Nürnberg ** (Pr.) Erlangen ** (Klf.). Zu 1268. C. hen Kanaleinschnitt s. Neu- arkt!! Eibach, Maiach (He.) Kosbach, zw. Kerschbach u. Forchheim (Hz.) Saltendorf (Hm.) Boxeibachhoten (Hm. Hz.) am Kanal von Eggolsheim bis Bamberg (!!u. a.) Müh eh zw. Stegaurach u. See- Zu 12 69. C. acutiformis: zw. Gireikeniser u. Feucht!! h, Großreut, Schweinau, Sandreut (He.) Hallerwiese # (Hi!) Leichendorf Unterfarrnbach, a ran Frimmersdorf 8 m!) Egelsbach w Vehlfeld, Be Schwarzenbach, Poppenwind (Hm.) Medbach !! er m.) rg im Han = Bamberg ß, Seehof (Hz.) — Erasbach (Sch.) BEE er Lautrach !! Ranna (Hi!) — eniker r Neuhaidhof riparia : zw. Eggensee u. Obersachsen, Birn- " ent Mühlendorf, Seehof (Hz) - —ß: sie A.Gr.: Deckblättchen mit stark ren Spitze, viel länger oder doppelt so lang als die Sm Leichendorf (He.) Lonnerstadt (Hm!) Rüdisbronn, Windshe; Zu 1272 + "190. C. vesicaria + riparia — (. Csomadensis Simonkai. Zu 1271. C. rostrata ß: latifolia = = elatior en Fee Se .) Pegnitzufer b. Ranna ( C. vesicaria. Eine Form er ei zum Tel Uhscheliz "stehenden, nur männlichen Aehren: im 304 — 1246 — Ziegelsteiner Wald (Sch !) — y: pendula Uechtritz: Weibliche Aehren locker, langgestielt, zuletzt hängend: Gibitzenhof (Pr.). Zu 127 1272. C. rostrata 4 vesicaria — Pannewitziana F igert: Dechsendorf (He!) Breitenau b. Bambaig (Hz.) — f: supervesicaria Kükenthal: Blätter breit, flach, ehe: weibliche Aehren oblongzylindrisch: zw. Schütters- u. Pottenstein * (Sch! zu 1218: U, lasiocarpa: Möhrendorf (Hz.) Ailersbach, Gottesgab, Poppenwind gg. Großneuses, Buch, Saltendorf (Hm!) Bösenbechhofen, Kerschbach (Hz.) — Oberkonnersreut (Ade). Zu 1274. .hirta ß: hirtiformis: Regnitztal zw. Fürth u. Stadeln !!! Schwarzenbach, Lonnerstadt gg. Höchstadt (Hm.) Strullen- dorf, Bug, Breitenau, Hauptsmoor gg. Seehof (Hz.) — an den Erd- fällen zw. Trautmannshofen u. d. Dietrichstein!! Ranna il) — y: major Petermann: Pflanze bis meterhoch: zw. Gugel- hammer u. Feucht, zw. Gutzberg u. Oberweihersbuch !! at (RN). Zu 1275. Imdjorohin en emon: Kunreut!! Zu k Halepensis: am Gaswerk b. Stein, an 1. Ringbahn am Maiacher Weg Ne Forsthof (1903 Sch!) zw. Schniegling u. St. Johannis (1906 Sch.). Tragus Desfontaines. Hüllblätter sehr ungleich, das untere klein, häutig, das obere lederig, am Rande und auf den Nerven mit hakigen Stacheln besetzt. Blütenstand eine See Rispe. T. racemosus Desfontaines — raCemosu, = Lappago racemosa Schreber: Hu ästig, ausgebreitet, am Grunde liegend und an den Gelenken wurzelnd, dann aufsteigend, hand- bis fußhoch. Blätter flach, kurz, am Rande wimperig-stachelig-rauh. @) August. Wild im Mediterran- gebiet, Oesterreich u. Ungarn. Verschleppt b. Bamberg aufgetreten (Hz.) ist vor etwa 40 Jahren auch b. Nürnberg erschienen (L. Koch !!). { Bhnbrche b. Spitalhof !! Garten in Bamberg (Hz.). 1281. P. viride ändert wie erwähnt mit violett überlaufenen Borsten und Aehrchen: ß: Weinmanni > Or, P. Weinmanni Roemer et Schultes — ‚Setaria Purpurascens Opiz: Erlangen gg. d. Schleifmühle!! Zu . igmg en ß: pallida: um Lengen- ‘ gene = Weiherhaus u Reichelsdorf, zw. Henfefe ld u. ttenbach !! Heroläeberg ( (ch v Igensdorf, (Hi.) zw. d. Neu Ber, b. Rabenstein u. d. Schweinsmühle!! An der Zeih- von Ritz- mannshof bis Siegelsdorf, as er der Schleifmühle b. Erlangen !! steht die Form in großen Polstern unter der typischen, wobei ihr 14.2 | 305 aeaeller Unterschied schon von weitem auffällt. — y: pieta rwildert in Pilsach !! d. Schwarzach unterm Brückkana b. Gsteinach 5 Pie als Uehbrblatbielr6 einer früheren Zu . canariensis: b. Allersberg in einem ein: feld !! a b. Ba amberg Ph. coerulescens Desfontaines — aquatica L.: Von canariensis hauptsächlich verschieden durch den aus- gebissen gezähnten Flügel des Kieles der Hüllblättchen a knollig verdickten Grund des Halmes. 9 Mai, Juni. im BIER .1904 auf Schutt am Turnerheim b. En ere (Kif. Zu 1286. Hierochloa australis: Hohllochberg b. Velburg (Pr.) Treunitz, Wiesentfels, Tiefental b. Schwabtal, Kainachtal b. Zeder- sitz, Kötteler 5, a ine Frankenberg, Weismainer Berg (Ade). Z anthum aristatum: 1910 Bu er im Sie: begriffenen vr 1dstraße ZW. Even rsdorf u. Pyrbaum Militärschießplatz (Pr.) u.an der Ringbahn beendet 1903 ®. ir r). Zu 12 Alopecurus agrestis: Veilhof, Meyersberg b. Dürrenfarrnbach ! !! Unterwinterbach, um Lonnerstadt (Hin !) Neuhaus, zw. Strullendorf u. Bamberg, Kreuzschuh (Hz.). Zu 12 i tus: Wöhrder Wiese (Rehm!) Steinach !! Mailach, Kraienmühle, Lonnerstadt, Höchstadt, Adelsdorf (Hm!) Weppersdort (Hz.) Freiahorn, Poppendorf!! — ß: natans:! Blechhäubel Zu 1291. A. fulvus: auf dem Juraplateau b. Kleedorf (Hi!). Zu 1290 + 1291. A. geniculatus Fr fulvus: Möhrendorf (Hz.) Zu 1292. a paniculatum a: typieum: Hüll- en ar dem Rücken kahl, die Doruspitzen we zw. ur ing u. re nn ZW. a2 en Mi prengihr viel ae Kas ß: ee Sa chall- == \ Bieberstein: Hüllblättehen auf dem Rücken gewimpert, die ne ee a u. mit ne Ängen zu bis unterhalb m Pfaffenhofen, v. Pattershofen bis ale auch - b m Haintal, hofe stidlich eg Nee b. Wolfe re u. Utzenho: im Buchert b. Kastl selbst auf Dolomi Zu 1293. Ph. Boehmeri: im Er Se b. Unterreichen- bech b. Schwabach (Hi!) — Die Form mit beten Antheren auch am Augsberg b. Matzenhof s. Alfeld!! u 1294. Ph.pratense Be: BrORENN- zw. Unterhecken- hofen u. Roth! Schmausenbuck, Langenzen iD zw. Schwarzen- bach u. Lappach (Hm.) zw. at u. Bambe erg (Hz.). Zu 1298. Agrostis alba y: wa Herrnbütte Ru am Kanal b. Hirschaid (Hz.) Oberkonnersreut (Ade) — ya ressa A, Gr.: Rispe ausgebreitet, all oder Bo "die “ Er 306 — . 1248 — meisten Aehrehen begrannt: zw. Marienberg u. Herrnhütte (Gr.!!) —e: eoaretata Blytt: Dichte teste Rasen bildend: Kleinziegenfelder Tal (Ade). Zul A.canina ß: genuina Godron et Grenier: Die gewöhnliche Form mit violetten Blüten — n: mutica Gaudin: Deckblättehen unbegrannt — 9»: stolonifera Blytt: Grundachse mit verlängerten Ausläufern mit Blatt- rosetten an der Spitze, Rispe und Aehrchen wie bei Gibitzenhof, Unterasbach (He.) Weiherhof, viel v. Valznerweiher z. chmausenbuck!! zw er eut u. Mare nbe De Pr hinter ee »u. ein ß, n u. auf "Güntersbühl z 9 (Gr.) zw. Kreben u. Oberndorf (Fsch. I) v 5: Buch gg. Sintma ann u. eat Modbach: mühle !! ee (Ade). — f: vivipara Koch: Fischleinsberg b. Wendelstein !! Zu 1301. I E lanceolata: zw. Gsteinach u. Schwarzenbruck * (Sch!) er !! Gottesgab gg. Schwarzen- bach, el ea (Hm!) Sumpf a. d. Bahn b. Kerschbach (Hz.). Zu 1302. C. villosa: er (Hi 2 unterm Schmausen- buck * (Sch !) ne im Wald b. Marienberg, am Kuhgraben n. Erlen- stegen (Gr.) Buchenranken* u. b. Behri ne rte (Sch!) zw. da u Güntersbühl (Gr.) Weismain (Ade) — y: minutivalvis Torges: „spieulis minimis, valvis 3—4 mm. palea inferiore 3 mm. longis, ob culmos validiores foliaque cum var. ß graciles- cente non congruens“: im Fischbacher Wald* (Sch!). Zu 1303. : C. varia — na: zw. d. Stempfermühle u. Moritz!! Püttlachtal b. Pottenstein* (Sch!) zw. d. Teufelsloch u. d. Schüttersmühle*!! oberes Krassachtal, Niesten (Ade) — 6: macrotrieha Torges: Die Schwielenhaare, welche beim Typus dreiviertel so lang als die eg Spelze sind, hier nahezu so lang als diese: Rabenstein * Zu 1304. C.arundinacea — kilvatica- zw. Weppers d orf (Hm!) Oberwimmelbach (Hm.) — Läufel ». Velburg Pr!) zw. Hartenstein u. En w. v. d. Forellenweihern > ee (He!) zw. Pfaffenberg u. Rabenstein !! Melkendorfer een 2. Altendorf u. d. Cordigast!! um Weismain (Ade) — Zu 1308. Sesleria coerulea, «a: ER aß: albicans: auch im Ziegenfelder Tal u. am Cordigast (Hz.) — ay: Ratze- burgiüi A. 6.: Mit Seren Stängel; längeren Stengel- Daten, die oft die Rispe erreichen, diese verlängert, rmig: saisondimorphe Sommerform: zw. Wann u. Schöttersmihle, 10. VIIT in flore!! am Cordigast, 19. XT. i. fl. (Hz.), * teste Torges, Weimar, — 1249 307 Zu 1311. Aera flexuosa .ß: montana: aa (Elßm.) zw. Gottesgab u. Ailersbach (Hm!) — y: egei zw. Rittersbach u. Unterheckenhofen, Schmausenbuck !! Schafhof un ‚Buchenbühl!! — Den ch n. Kastl, Föhrenbach, zw. Rüblanden u. Öttensoos, Christa , Landsgemeinde gg. Eie ichig, zw. Volsbach u. Glashütten !! Zu 1312. A.caryophyllea: Heilsbronn (Hi!) ER hembach gg. Neuses (Hi.) Lenzenhäusel b. Wilhe u nat b. a: Brunn b. Emskirchen ‚en wich b. Fürth, zw. Neu H Büshenhadıı air . da viel z ren weiher b. Kosbach!! ZW. Doch mau - Rotenbuch, Kästl, Gerharde- She Schmiedelberg, Boxbrunn, Bien, Schwarzenbach, Lappach, von Ailersbach nach Gottesgab, ee Uehlfeld, Mailach, um Lonnerstadt u. Höchstadt öfter, Neuhaus, Hemmhofen nach Zeckern, Oesdorf, Lempenmühle (Hm.). Vollmannsdorf, Seehof b. Bamberg (Hz.) — auf Doggersandstein am Trudleitenberg b. Ebermannstadt, zw.d. Schweihsihall a Sauerhof sofort jenseits d. Verwerfungsspalte !! Zu 1313. A. praecox: Hannberg auf Röhrach zu (Hm!) Schwarzenbach (Hm.). u 1314. . Weingaertneria canescens stellt sich bei benstein sofort jenseits der Verwerfungsspalte auf dem Dogger- sandsteinhägel hinter en ECM DAB EDIR zahlreich ein, von da oft bis ins ee erger Hol 1316. Holeus mollis 3: densus Petermann: Rispe a dicht: bei Spardorf!! Zu 1317. Avena elatior y: tuberosa: Rosenau zu Nürnberg (Elßm. uA.o m Oberpfälzer Jura oft gebaut: Doll- hg, Ben, ERRRERN N u 1321. A. pratensis: auf Malm b. Berching (He!) um Velburg (Pr!) von Armee nach Pegnitz!! Harziger Stein, Seigelstein (Hz.) Eichenberg b. Burggrub, Unteraufseßer Wald über Neuhaus u. S nendirt: nach Hollfeld, um hg Tree Fran Wotzendorf, Stadelhofen, Kleinzi egenfeld, Kche Köttel u y Dornig, Röschla ub, Dürrenw wasserlos!! Stam Zu 1324. Melica eiliata «a: transsüranicn (Schur) Hackel: Rispe dichtährenförmig, nicht terbrochen. Blätter Hubirg (He » — B: nebrodensis“ Högelberg Ho am langen Stein b. Artelshofen (F.) v. Burgstall b. Korbeldon a Bi Pognitz ee Gr Er eier u n b. Streitberg, zw. Toos d. Kuchenmühle, rg, Spanagles, zw. Langenloh u. Hammer- mühle b. Waischenfeld, Forsteöhle 5 b. Zenbach !! yet Krassach- tal, zw. Niesten u. Görau Zu M. un der Gräf b. Windsheim (Pr!!). major Host — E. megastachya Link. Blattscheiden an ws Mündung bärtig. Blütenährchen breiter als bei minor, graugrün. Deckblättehen aus. der 308 — 1250 — stumpfen, etwas ausgerandeten Spitze kurzstachelspitzig, starknervig. © Juli, August. Wild im Mediterrangebiet und am Mittelrhein, 1905 an einem El beim Bahnhof Bamberg auf Strullendorf zu aufgetreten Zu 1328. E. minor: Be Baiersdorf, Zapfendorf (Hz.). Zu 1331. Poa bulbosa: Atzenhof gg. Stadeln, vivipar!! Seehof ie m enge el Staffelberg, nicht Staffelbach (Fk.). $ s d: glauca: Hohllochberg und IRRE 2 on (Pr ee Dürrenfarrnbach !! zw. Kronach ö: Be: Döll: Stengel und Blattscheiden glatt: Polling!! I! Zu 8. P. pratensis: a: vulgaris: Stengel stiel- rund — = anceps Gaudin: Stengel I atnenie ZU- sammengedrückt: zw. Pottenstein u. Schüttersmühle!! — variegata Reichenbach — Lejeunii Richter: Aöbikhen violett, blau- und grüngescheckt: Marienberg (Hi!). 1340 + 1341. Glyceria fluitans + plicata Lasch: Habitus einer schwächlichen plicata. Rispe schmal, aber die Aeste doch mehrseits abstehend. Aehrchen mit etwas entfernten Blüten, Deckblättchen meist stumpf; Antheren teils gelb, teils violett: Zerzabelshof, Leutzenberg!! u 1342. Catabrosa aquatica: Labersricht!! Schuberts- hof (Hz.) zw. Weismain u. Niesten (Ade). Zu 1344. Dactylis glomerata: af: Bayern hröter: Aehrchen gelblich: Nürnberg!! — ay: maritim u: es und ‚Rispenäste violett: Gostenhof!! — rtier : pendula Dumo : Waldform; die ganze Pflanze schliften: Rispe locker, an der Spitze überhängend: häufig!! — Z: eiliata Petermann: Scheiden und Hüll- blättchen rauhhaarig: Marienberg (Sch.) 1344. D. Aschersoniana Gräbner, Notizbl. kgl. bot. Gart. Mus. Berlin N. 17 11. 274 (1899): Wuchs nicht dicht rasenförmig, Grundachse kriechend, mit Aus- läufern. Stengel bis über meterhoch, samt den Blättern he . Rispe schlank, verlängert, nicht ge- knäult, oben oft etwas überhängend. Deckblättcehen schmal weißlich oder sehr hellgrün, mit drei grünen Birke kahl, auf dem Rücken rauh. 2 Juli, August. Gesellig , an buschigen Abhängen, an Waldstellen, aber auch an ganz son Hügeln. Zerstreut durchs Gebiet, besonders viel um Streitberg u. Pottenstein (A. Gr.!!). — 12531 — 309 Zu 1346. Festuca distans — Glyceria di er an den Ruinen Helfenberg u. ans St. Dane (Pr.) Kas Werderau b. Schweinau, w. v. G: Windsheim (He a Baier: on Heilsbronn (Hi ) Schornweißach rsdorf, „Traishöehstadt, Biengarten, um rg is ZW. ee Rachiadi . Lempenmühle, Zeckern (Hm Zu 1348. F. Bänke: Bahndamm b. ee (He 3) Ba Er Rötenbach zu (Hm!) 1349. F. glauca ß: lee Hackel — F, pallens Host: Biene höher und dünner, Rispe lockerer, bis 9 cmlang, oft nickend, Achse und Zweige meist schlängelig, Blätter länger als beim Typus: Lichtenstein (Hi!) Ankatal!! Ehrenbürg (Pr!) nach Hz. im nördlichen Jura häufig. Zu 1351. F. suleata: Schmausenbuck (Hi!) Jobst, Bam- berg (Hz.) ß: rupieola Haeuffler — barbu Er Hackel: Deckblättchen am Rücken kurz-, den Rändern - Jobst (Hz.) Gipshügel . Windsheim (He! Pr Zu 1352. F. heterophylla: zw. d. Glasersberg u. Zollhaus (Pr!) Kalchreut (Sch!) Cordigast (Ade) — Altheim (Pr.) Gräfholz . Windsheim !! Zu 1353. F. rubra a: vulgaris: Roßstall (Pr!) Ober- weihersbuch !! zw. Reichelsdorf u. Hinterhof, Muggenhof g= ) St. Jobst!! Buschendorf (Hi!) zw. Unterwinterbach, u. Fricken höchstadt (Hm.) — Hasselbrunner Tal b. Pottenstein!! — Cre (Ade) — y: duriuscula: Kornburg (Hi!) Moreldorier Wald (Krzr.) — 6: fallax: zw. Kleinreut u. Sündersbühl (Pr!) zw. Groß- (Hi). reut u. Marienberg (Gr.) Dechsendorf Zu 1354. F. silvatica: zw. Keilberg u. Hagsbronn b. Spalt!! Schwarzachtal beim Brückkanal (Z.) Gage (Schrzr.) zw. ein u. Baer (Hz.) — zw. Spieß u. Eibental, Schüttersmühle!! Riese g (Ade) — Salaman c rtal b. Bkersdorf (Ade) Teufelsbrücke b. Mala. Teufelsloch b. Oberw Zu 1356. F. arundinacen: am Kagel b, Doos (He!) zw. Herrnhütte u. er (Gr.!!) — zw. Thannbrunn u. Waltersberg !! Weismain (Ade) — ß: decolorans Hackel — F. deceolorans Mertens et Er h: Kleiner als die typische Form (a: vulgaris Hackel). Blätter schmäler. Rispe sehr locker, ein mit fadendünnen Aesten, Aehrchen grün oder beich: Maiach (KIf.). Zu 1359. den eg megastachyum Uechtritz: Die rn: behaart, sehr lang und viel- blütig: Berehing, Velb EerS er ee! “ rn Sachsendorf b. er zw. da stein, Staffelberg!! — ßß: abbreviatum RR Be Achrehun 310 — 22 — kahl, Traube kurz, RNEIRBIRER. Blätter sehr rauh: Mariahilfberg b. Neum Zu 1361. ee ne: Forsthof (Sch.) Großreut, d. Stadtpark u. d. Herrnhütte (Gr.) zw. da u. Spitalhof!! Wolfersdorf, Kastl, "Lautrach !! | Zu 1362. Br. Japonicus Thunberg — Br. patulus: an d. Schweinauer Straße beim here 1909 !! Zu 1363. Br. racemosus: zw. Weite es ir Anwanden (Gr.) zw. Großreut fr . ab. Steinach !) Vach (Gr.) zw. Uttenreut u. Adlitz Fe. Te Ueh ge :- u. rn ach, Fetzelhofen BE Unterwinterbach, Keklennt hle (Hm!) — Win m (Pr!) erg b. Oberweiling, Velbur urg (Pr!) Kan! Hersbruck (Gr) Ken berg b. Deinsdorf (Pr!) Weismain Zu 1364. nr eommulalus: Orobreiik eu Straße, euere Schnaittach, Vorra am Bahndamm (Gr.) oberhalb Pommelsbrunn, zw. Wiesentan u. "la Ehrenbürg (Pr!) Gasseldorf !! Dottenhein, Windsheim (Pr!) — eine forma depauperata am Masfeld da \ 1365. Br. mollis. Nach A. Gr. ist der Name Br. en L. vorzusetzen. — £: leptostachys 6. Beck — L. — B. mollis ß: glabratus Döll: Eibach, Forsthof (Sch!) Herrnhütte!! — /ß: muticus A. ‚Schwarz: wie ß, aber grannenlos: Marienberg!! — ßy: nanus A. Schwarz: Niedere Zwergform von 8 und ar Nürnberg (Gr.). Zu 1366. a: euramosus A. Gr.: Scheiden rauhhaarig, so ver- breitet Benekeni A. Gr. onorus asper Lange: Niedriger als a, obere Scheiden kurzhaarig oder zuweilen kahl, Rispenäste kürzer, aufrechtabstehend, die unteren zu 25, Aehrchen kleiner: Michaelsberger Wald b. Bamberg (Hz.). Zu 1367. Br. ereetus: Bahnhof Seubersdorf, Sperlasberg, Ruine he (Pr!) Haltestelle Sengental!! Altdorf (Hi!) Bahnhof Raitersaich (Gr.) zw. Rehdorf u. Oberasbach, zw. Unterasbach u. Stein (He) "onnersiadt (Hm!) Aurach, Bug, Altenburg (Hz.). — Der chen. 1368. Br. inermis y: divariecatus Rohlena: Rispe weitschweifig, im Umriß pyramidal re Rispenäste an ENEeNE, weitabstehend: zwischen age Earl der Stadt!! Velburg (!!Pr.) — Windsheim 25 De) yß: ari ristatus 6er oß: Deckblättchen mit ziemli ne angen Grannen, im übrigen wie im Zusatz zu 1367 beschrieben: Hecke beim Maxfeld bei Nürnberg (Gr.!!). Zu 1369. Br. sterilis y: lanuginosus Rohlena: — 15 311 ah eig und Spreiten behaart: Nonnenbrücke in am Zu 70. Br. tectorum a: longipilus Borbäs: Deckblättchen langweichhaarig: so verbreitet !! — 8: nudus Klett et Richter: Deckblättchen kahl: Königshof bei Pillenreuth !! cum sativum a: Spelta: gebaut bei Rötenbach u. Unterwelitzleuten b. Altdorf, zw. Engeltal u. Henfenfeld, zw. Güntersbühl u. Tauchersreut !! Zu 1371. Tr.repens e: caesium: Gutzberg (Pr!) zw. Weickershof u. Fürth, zw. Burgfarrnbach u. Ritzmannshof!! We st- friedhof Sr = aninum: zw. Barnsdorf u. Roth !! Nürnberg N en Hr Therocienhai b . Bamberg !! — Pilsach !! Weißenohe (Hi!) Dorfhaus, um Pottenstein, ne Püttlach u. Trockau, Hochstal b. Friesen!! — y: graeilius A. Gr.: Pflanze zart, Stengel schwach, Blätter schmäler und schlaff, freudiggrün. Aehr- chen mit nur 2 Blüten: Eschlipptal !! — w.v.G.b. Windsheim!! Zu 1373. Elymus arenarius: b. an durch en bauten vernichtet, scheint sich im Rayon rbahnhofes zubürgern (!!u. a.) auch zw. da u. Gibiizenhof (8 (Sch.) re. b. Bamberg (Hz! ). Zu Hordeum jubatum “ ee Autorname De Candolle und die Synonymen sind zu strei u 1377. Lolium rate ze eristatum: zw. Reichels- dorf u. pre mühle (Hi!) Schniegling (Sch.) Wöhrder Wiese (Pr!) es (Hg!) Siegelsdorf (Hi!) — y: tenue: Brunnenbholz b. Deusmauer, Wöhrder Wiese (Pr!) Heinrichsdamm zu Bamberg (Hz.). ne Br 5 rg Velburg (Pr!) zw. Gutzberg hd 2r (He.) längs d. Straße v. d. Fernabrücke bis Sündersbühl (F) Borbat, Birnbaum, nat Babe rien gen ‚Kiefern m.) zw Zu 1380. L. remotum: zw. Ks u. Cuggenmuie, Hermannsberg, Trautmannshofen, Hellberghof b. Kastl Aichazant u. Sulzbach, Püttlach, Püttlacher Berg!! Wolkendorf, Wohnsig (Ade). 65. Nachtrag zu den Gymnospermen, en vıl 851. Zu 1382. Taxus baceata: org zum Glatzenstein (Rehm jr.) bei Neudeck auch auf har zu (Hreh. Hrwgn.) ee zw. Pünzendorf u. Neudorf (Her, vill) im langen d b. Seubersdorf b. Modschiedel, zw zw. Schammendorf u. Wohn- Kröttenstein (A "sig, Theisenberg, de). Sabina Spach, Sade baum. Blätter meist 4reihig, dachziegelig, nieht Aberetielert, “ schuppenförmig, meist klein, auf dem Rücken meist mit 312 — 1254 — e.- eingesenkten Oeldrüse. Beerenzapfen ... s 4—8 Schuppen gebildet, sonst wie Juniper Zu Sabina Me auch bei s chloß ehe viel in d. Anlagen gg. d. Wald zu gepflanzt H: 8. offieinalis ecke en Sabina L.: Stamm mehr niederliegend, Aeste aufrecht. Blätter stärker herablaufend, die anliegenden stumpf, die gegenständigen runde verwachsen, auf dem Rücken abgerundet, in der Mitte mit einer Drüse, gerieben widerlich riechend. Scheinbeeren erbsengroß, blaubereift, auf kurzen, zurück- gebogenen ee 5 April, Mai. Wild in den Alpen. In uerngärten südlichen Teile des Gebietes häufig gezogen, z.B. Walting!! Schmelenricht, RER Höfen, wie überhaupt auf Greding zu (Sch.) Pyrb Zu 1384. Pinns kihvoctes, f: fruticosa erg: Von niederem, dem Krummholz ähnlichem Wuchs: Dolomitfelsen b. Krögelstein!! — f: parvifolia Heer: la sehr kurz, fingergliedlang: im Walde s. Gsteinach u. am neuen Schloß zu Schwarzenbruck!! — f: erythranthera Sanio: Antheren rosa bis karminrot: Erlangen (W. Koch nach A. Gr. Synopsis). Zu 1385. P. montana: b. sie (m. ) Y. ‚Stadeln n. Kronach a zw.Gsteinach u. Feucht, zw.da u mehrmals (V.) F ach (Lina Schwarz!) zw. Mi chelfe Mi u. is viel, er ru (He!) ek u. sicherlich wild am Katzenbühl b. Vorbach ö. Creußen (Schmidt!) Bühlholz am roten Main s. Bayreut (Engerer). | Zu 1386. 4: nigra a: austriaca: zw. Wolkersdorf u. ar f, zw. Wintersdorf u. re sr in Neumühle u. Klein- t b. Schwei le "Rednitz tzabhänge .d. n Fürther Friedhof ca Bahnbrücke, zw. Stadeln u Kranichit N Walsbung ö. Gröiselbadi; im Buchert b. Kastl, Waller, Hummerstein, Unteraufseßer Wald auf Neuhaus zu, am Erzlochw um . Rabeneck u. Rabenstein, auf d.Wach u.d. 1 aeg 8. . Baukskiae aber P. Hudsonica Poiret —P. rupestris Michaux, Strauchkiefer: Blätter zu 2, seltener an ganz jungen Exemplaren auch zu 3, heller grün und mehr gebogen als bei der Föhre, später blau- grün. Zapfen im zweiten Jahre nicht abfallend, sondern mehrere Jahre hängenbleibend. Wuchs oft strauchartig. ge im großen angepfl dige Seitzermühle . Oberlindelburg u nn ee ge bei Wendelstein zw. Rötenbach u. Zollhau of Feucht aus hu hrmals n. Bahnh u. Dutzendteich (Kilrm. ") Anwanden o.. !) zw. Wintersdorf u. Leichendorf, zw. d. Alten Feste u. Weiherhof!! zw. — 125 — 313 Dambach u. NarsHlnge (Klirm.!!) am Rennsteig zw. Egersdorf u. Oberfürberg !! : P. rigida Ailen, Pechkiefer: Blätter zu 3, steif, meist ne n in größerer Zahl angepflanzt n. Feucht u. im Revier Wurzelweg b. Gauchsmühle Zu 1387. P. Strobus: ‚Torstmäßige Kulturen ferner: in d. Soos b. Rednitzhembach, v. Rötenbach b. St. Wolfgang n. Dürren- hembach, Gsteinach, Schwarzenbruck!! im en nn x Feucht eine Sur 90 Jahre alte Kultur, n. Weiher us (V.) z bach u. Bru w. Mögeldorf u. Schma ak ZW. nee u. Schafhof, am n Fuß der Alten Feste u. ie zw. Dambach u. Weiherhof, Wacholderberg b. Veitsbronn, Dummetsweiher b. Kosbach!!!. Burgberg b. Erlangen (Ldgr.) — Högelberg ” Holnstein, Hellberg b. Kastl, w Hagenhausen u. Eismannsberg, zw. Traunfeld u. near en, Proßberg b. Engeltal, Röd b. Leutzenberg!! Ha Ankabesi; "Ei rf (B.) ober Schloßberg b. er (Hi.) zw. Rotenbruck u. Veldenstein! zus Forstei are n. Creußen (D.). Pseudotsuga taxifolia: hinter d. Een (Hi.) Haienken b. Kalchreut!! Schloßberg gg. Hohenstein (Hi.) $ 66. Nachtrag zu den Gefäßkryptogamen, Kapitel VIII $ 52 und 53. Zu 1391. Eguisetum arvense 7: campestre: am Kanal- zw. Poppenreut u. Kronach (F. Zu 1392. E.m um: Serge u. Burgthann, Engeltal u. nn. !! Keller en b. Burgthann (!) ein re von Uebermannshöhe. Hohe Wart b. Bayreut (Luerssen) — f. serotina: zw elle und Bockstal !! Tiefenellern (Hz.). E. silvaticum. Der zarten Waldform Zu 1393. eapilare Hoffmann, welche auch b. Bahnhof Heilsbronn (Mal!) . zw. Ungental u. d. Haidenberg!! steht, ist en entgegen- itz: en die Form sonniger Standorte: Ag hellgrün, mit dickeren, dichter leide Aesten. u. Pirkach, auf dem Juraplateau zw. Franken- dat u. Kalteneggolsfeld!! u 1396. E. "Heleocharis d: uliginosum: zw. Flechs- N! 1391 + 13%. E. Bun Fee Heleocharis: d (Hz Kirchfarrnbach (Pr.) Regnitzauen b. Zu 1397. E. hiemale: zw. Hinterhof u. Eibach. (He.) rg (Hz.). Zu 1399. Lycopodium Selago: Fischleinsberg b. ae stein !! Büchleins auf Feucht - en Teufelskirche b. Grü berg (Schrzr.) Moritzberg, Dgg.: (He!) 1, al Bl re ee ann Branch 2 ae a re a An a eg ea Tr EEE ES EEE EEE TA BEN ER. ar ET a rn K va 40 VERA, v5 ER FREE Werl In a ET TEE 314 — 126 — Zu 1400. L. annotinum es (V.) Rinnenbrunn (Br. D!) Eibenstock ” Aleiikandert (Schmi Zu 1402. undatum: Sau bein Schmiedelberg, Uehl- feld, Schwarzenbach, | b. Höchstadt (Hm!) Buchstein b. u ‚(D!), u 1403. L. complanatum: beim Fürther Sanatorium « (D.!!) scheinen b. Wendelstein £ (V.!!) reneen e Grüns- berg £ (Schrzr.) zw. d. Büchleinsberg u. d. Gauchsmühle # (V.) Grünberg b. Postbauer (Hi!) Reuter B Pa (V) te b. Behringersdorf « (Hi.) Bm a (D!) Haupts- moo henrain, Bühler Holz b. Creuß Bnr.) L utse R (Schmidt) Wotzendorf a Weismainer Forst a (Löw.). Zu 1 Ds bulifera: n. Beutelsdorf!! Mittel- SR; Embah, Hammerbach ei) Langlohwald, oft zw. da u. Nanken- GR dorf, meist @!! Retzelsdorf, Weißendorf, Rei Ailersbach, k v. arsehbach nach Gr roßneuses (Hm !) w. Mechelwind u. Moor- ppen natans Allioni u. Azolla filiculoides Lamarck s Gew Nürnberg ausgesetzt worden (BV.), ob ai sich ser die fe lehren Zu 1405. Azolla Caroliniana: zw. Neuwerk u. Stein (m. Almoshof!! zw. Kleinrot u. Lohe (Br.). 1408. um vulgatum : Rohrberg b. Ellingen EAN zw. Eiba terhof, Gibitzenhof (He.) Spardorf ae . (Ldgr!) z ee = Sirall ei rf, zw. da u. Bughof (Hz.) See- Er... hof, Memmelsdort (m. F!), Osmunda regalis L. Koenigfarn (Familie der Osmundaceae) . Bayreut an einem etwas lehmigen Bergabhang ' Zu 1409. Ceterach offieinarum: Jurafelsen nahe der Friesener Warte (Vill) Zu 1411. Phogopteri Va am Kanal zw. Worzeldorf u. Gibitzenhof (F. Hi!) — im Teufelsloch b. Oberwaiz eine breitblätterige Form !! Zu 1412. Ph. Warn een b. er Reschenberg b. Henfenfeld Hufeisen u. Bronn im Velden- )) Forst b. Dabnäsız, Teufelsloch b. Fr steiner Forst!! Bodenmühle er Oberwaiz !! iR Zu 1413. Ph. calearea: außerhalb des Jurazuges ferner. = Br an d. Kanalmauer zu Bughof b. Bamberg!! Gaustadt (Hz.). = Zu 1415. Aspidium lobatum: Roßstall (He!) Föhren- bach (He. Hi!) Pommelsbrunn (Blank, M.) Gailenreut, zw. Si dorf u. d. Kröttens (m. Zu 1416. A. aculeatum : Sperlasberg b. Velburg (Pr.) x ir 315 u 1417. en Fe re Gottesgab (Hm!) — ae b. Öberwiesenacker mi Zu 1419. P ilix monstrositas Heleopteris: Ratsberger Wildnis!! 14194. P. eristatum Roth: i. Tal d. schwarzen Laber b. Deusmauer mit den Monstrositäten bifureatum Milde und multifureatum Milde (Pr! 14194 —+ 1420. P. eristatum _ spinulosum Lasch — re al Newmann — idium Bootii Tuckerm — A, uliginosum Nymann: Die untersten Fiödern a zwar weniger breit, länger und spitzer aufsitzend, Zähnchen scharf, aber viel weniger zahlreich als bei spinulosum. Fruchthäufehen zweireihig, sich be- an Sporen, viele ganz leer: unter den Stammeltern b. Deus- Zu 1420. P.spinulosum erscheint hauptsächlich in 2 Formen: a: exaltatum Lasch: Wedel groß, im Umriß länglicheiförmig, dunkelgrün, weicher, hiezu: «aß: lati- frons Warnstorf: Wedel breit, die untersten Fiedern kürzer als die beiden folgenden, so häufig!! — ß: € or atum Alexander Braun: Wedel schmäler. straffer, hellgrün, so seltener: zw. Lengenbach u. Voggental!! Schwarzachtal, Maiach, Marienberg, Tennenlohe, Kalchreut, Pegnitz (Klf.). Zu 1421. P. dilatatum: Fiscleinsbeng b. Wendelstein !! en (Gr.) Oberkrumbach, Giech, Limmersdorf, Cordigast (KH). & en u. Motchaiben (Ade) Forst b. Donndorf, Toufesioch b. Oberw u 1424. es viride: Kanalschleuse b. Gibitzen hof (He.) — Pop pberg (D.) Hirschbachtal (m. F.) zw. Artelshofen u. rg ag 3 Ka enlöcher b. Hartenstein (Hi!) um Rinnen- brun Zn hie ei He n Kulm, zw. Hollenberg u. Willenreut, bei Ben, vom "Bchosileieiork talabwärts!! zw. Treunitz u. Stein- feld (Ade). Zu 1425. A. Ruta muraria, f: heterophyllum Heufler: Sporentragende a teils doppeltgefiedert, teils Ban bei Eschenbac u 1427. A. Felix ae An sonnigen Standorten aa sehr starre, habituell stark abweichende Formen so an d. Ruine Stauf (Sch!) in Menge längs des Weges v. Bieber- bach nach Rotenhof an den zahlreichen Quarzitblöcken BE dem ‚Juraplateau !! we 2 lach (Beck) “asendort (Ade Zu 1428. Scolopendrium vulgare: Pommelsbrunn (Blank Far eg er a — Abdrücke im quartären Tuff bei Walters berg u. Deining (Se Zu 1429. Blechnumi int : zw. Feucht u. d. Dre ee (73% reg u. Laufamholz (F.) = der Zeich S. waig, zw. Tiegestin u . Hundsmühle (Hi! un Bes - e!) Rinnenbrunn (Br.D!) S Ting @ Ben ». Giech Meinen) 3 zw. Hinterkleebach u. Mutmannn sreut!! Löhlitz eo. an der Quelle des roten Maines (Bnr.) Heinersberg (Schmidt) z u. Preißling (Bnr.) zw. re Herage u. Bind- Zu 1430. Pteridium aquilinum: in een zw. Kadolzburg u. Bronnamberg!! — ß: lanuginos En rk b. g! Schmausen- buck!! in d. Ma Forchheim (Hm) Bröderweil u. . Hauptsmoor b. Bamberg (Hz.). nn yes u s 66. Erklärung gebrauchter Abkürzungen und Verzeichnis der neuhinzugekommenen Finder. Smkule zu $ 56. Ade, Alfred, ec, rein Weismain *). Arnold, K.F., Obers andesge richtsrat a. D., München. Bauer, Adolf, Ihrer, Maker Solgerstraße 15. eck, Karl ; Gärtn ı der Oberrealschule Bayreut. en Spalt. fr. 3 6 She Land grabenstr. 146._ Bine: Geh. Kommerzienratsgattin, Nürnberg. Merle str. 15. Blank, L., Kr ne in Pole ürth. ‚ Nürnberg, Labenwolfstraße 18. Braun, Anna, Prekensor nächte, Nürnberg, Meuschelstr. 53. Buchner, Paul, Dr., Assistent, München Dürnhöf u Tndv. Dr., Arzt, Nürnberg, EEE 28. Engelhar Eurerak Kar, hesstisnluigsrichirie, München Fickenscher, Konr., Geologe, Nürnberg, Königstraße 51 Fischer, Genre Dr., Professor, Bamberg *). Nedizinalrt y, Bam Ber ichael, ‚Gasthofbesitzer, eumarkt. ‚ Privatdozent. Berlin, a 44. Graebner, Paul, Dr., Professor, Berlin, Vik straße 8. Graefe, Ric S; zen eigelshof, Haagen, Joh., Bureauvorstand, Nürnberg, Schuckertstr. M. = . Heerwagen, Dr., Prof., f, u. Söhne: Hreh., Dr., servator, Nürnberg, Friedrichstr. 12, u. „Julius, Amtsgerichts- sekretär, Scheinfeld. Heller, Stephan, Lehrer, Nümberg, eegeener 86. Hirschmann, Heinr., Kau mann, N . 24. 318 we (ellner, au und Karl, Künstler, Mögeldorf. uß, Hans, Apotheker, Eine Foldgasse > 10. Krzr. na Be ein rer Nm ber, Köhnstraße 26. Kük. Kükenthal, ei Grub. a. Forst *). (üspert, Fran Professor, Nitenberg, Hastverstr. 2 Yundmü ler, hrs Roßdorf a. Forst b. ambere. h aifle, , Stabsveterinär, a. \dsberg. Le. ur? Mic 'hael, Studie Deoköear, Ambe Lehner, En eisen. ner Gostenh. Schnilgnse : veidig, m. ae opti tike er, Nürnberg, Kaiserstraße 1 ai ,oew, Fors istent, b. Bamberg. ; ritz, Lehrer Besen nsburg, * iss Uhr. Dr., Geherniret, Universitätsprof., Danzig. [ader aisch, Karl, Dr‘; end ana Augustenstraße 31. Le straße 19. Klinr. ] K ] 1 -M. feister, Hans, Adam [ n, ee Tg, Fürtherstrabe 42. erg. u i hen Lehramtskandidat, Nürr sw orher Bam en b. Daßwa eogrmphenvernalten ; - Würzbu ägele, iebler, ta Lehrer, Nürnberg, heil 9, er üzel, he PRO Nürnberg, Richard-Wagner-Str. 18. = Osterha Pfarrer, Nü Friedrich, re Weidenbach- Triesdo PR = Pfautse h, ıf. En Ludwigshafen Pv. Poeverle ER Prager, Koratsst a. D. Ba Pu... Prnebtler;:W olfgang, Haupt! a Untersteinach. Raab, H., Gymna Gem ap ei als 79, 4, e i erg, Roesel, Friedrich, L : Wornbee Dies 37. Roten, Germain, Sprachlehrer, Nürnberg, Josefsplatz 34. Rubner, Konrad, Dr., Forstassistent, Regensburg *). B Rudolph, Wilhelm, Reallehrer, bangen (ER Rütger, Paul, Reallehrer, Nürr nei 56. Schrzr, Se harzer: Christoph, Baglehes Nürnberg, öhleindtr, 36. Schmidt, v ER, rsb ,‚ früher in Creußen ehmidt. GE. Mühlkutsche er, en hint. Fischerg. IL, schmidt, s. Z. Artillerie-Major, Nürnbe ehneid, Theodor, Stadtkap Eichstätt, :hübel, Seren Lehrer, Nürnberg, EN 3,; ult r, Postrat, Nürnberg, Roritzerstraße 9. hultheiß jr. ‚ Wühelm, Ba reg rhchale schulze, Max, z, Georg. Lina, Philippine, "Kinder des Verfassers. chwar Schwrt, rer Jos., Dr., Lyzealprofessor, Eichstätt *). Se, Stene ‚ Karl, Lehrer, Nürnberg, Sulzbacherstraße 35 *). er FIN IN IN 'N Dr rn er Bea itung durch are ur aus Weismain, Benefiziat, Markt ee 1261 Vogtherr, Johannes, Forstamtsassessor bsberg *). Vollmann, Franz, Dr, Gym ee; München *). Weger, Kaspar, Hauptichen, "Nürnberg, Uhlandstraße 30, Weinert, Gottfried, Präparator, Nürn Be Sigmundstr. 35. Weisel, Georg, Lehrer, Nü Fe Martin-Richter-Straße 19. Winkler | ürnberg, ebene lese. 15. _ niälsprofessn, Würzbur is Fi örn Wunder tch,.4,, an ee Nürnberg, Friedrichstr, 27. Ziegler, Apotheker, Fürth, Zorn, Dr., Arzt in Neunkirchen b. Erlangen. *) Siehe Literatur. R s 67. Nachtrag zum Index florae, $ 55. reg: der neu ea een. no 2 und en neu unterschiedenen Varietäten, sow. ale etenen Ad- etedfangen und verwilde nen Gartonplanzen. (mit in woebecn minderwichtiger Formen). 6. Adonis — autumnalis, 9 Schultheissii A. Schwarz. : 8. Batrachium 15. aquatile, aö Buchneri A. Schwarz. = 17. divarieatum, a typieum, P globuli- forme A. Schwarz, y pseudopauci- Aense “ Schwarz. 9. Ranuneulus 20. Flammula, a4 tenuifolius Wallroth. 23. acer, a typie us (r. Beck, £ latisectus G. Bec 17. Delphinium = Consolids, ? mieranthum Boissier. 18. Aconitum 9. Napellus #: Störckianum Reichenbach. 21. Nymphaea 44. alba, a typica, 5 minor DU. 45. candida, # urceolata A. Schwarz. — Glaueium — phoeniceum, 8 tricolor Bernhardi. 25. Corydalis 53 + 51. solida — cava. 554. ochroleuca Koch. 26. Fumaria 57. oe f. diffusa Haußknecht, {. umbrosa Haußknecht. eich R. Br. H: Deka Robert Brown. N 3. amphibium = palustre. 30. er }. aurieulata Lamare hirsuta, ß derrina Wahlenbereg. n = Gerardi B ri. are R. Br. H: ma: Robin Brow 37. 92. eg a dentieulatum Koch, ß dentatum Koch. 39. Brass — elongata f. armoracioides Üzerniajew. =: 40: . Simapis 98. arvensis a typica f. linicola, $ orientalis # f. linicola. 43. Alyssum — petraeum Arduino. 47. Erophila 110. verna, « typiea, 7 .. ‚Jordan, e ay ste 51. Thlaspi 116. perfoliatum R le Orepin. 533. Hutehinsia Robert Brown. 121 re Robert Brown. 58}. Bunias L._ 1261. . orientalis = 2263 59. Rapistrum 128. rugosum, a typicum G. Beck, as hirtum (x. Beck, y glabrum G. B 61. Raphanus C: sativus, & Dies en 63. Viola 133. palustris f. major Murbeck. 134. hirta f. alba B ir t rosea Becker, f. stolonifera Becker, f. rupico cht. Haußkne 135. collina, « fraterna Semler, # dume- torum Semler 136. odorata, a typica, a5 alba Auetorum, ay subecarnea Parlatore, aöd sordida nen ae variegata DC. 2 metorum Becker, Pa albitlora, 2 136}. H: re Celakovsky. R 137 > 139;. mirabilis £ silvestris en 3 ’ 322 66. Polygalum 70. Dianthus “80, Cohlatiam 90. Elatine 149, 150. vulgare. a genuinum Ühodat. a vulgare Reichenbach, aa roseum A.Schwarz, aß coeruleum A.Schwarz, aßpß fallax Celakovsky, aßy pseudo- comosum A. Schwarz, aßöd turfosum Celakovsky. £ oxypterum Reichenbach — fa roseum A. Schwarz — Pf typicum, PB pseudocoeruleum A. Schwarz, £Pßy fallax Celakovsky, #85 pseudo- comosum A. Schwarz, pe eollinum Piccheibeh ßy albidum Chodat. b comosum Schkuhr. chwarz — aa typi m — aß pyramidale Chodat, aßß eigene — vo strietum Chodat, ayp deeipiens (F. p SE A. Schwarz, $ß strietum, discolor , ßy decipiens. y albitlorum, yß strietum. 151, ım arellum, vul gatissimum Chodat, f. minutiflora Chodat, aß uliginosa Reichenbach — ß austriacum Crantz. 67. Chamaebuxus 153. ‚alpestris, $ purpurea Neilreich. 1 9 + 161. deltoides + superbus = 2023. tauricum Sprengel. ‘203. semidecand rum f. monstroso- sterile 204. glutinosum f. abortivum Haußknecht. 4207. Hydropiper L. 208. hexandra, & terrestris A. Schwarz. 4. austriacum L. 212. Alcea, ö crispa Heller et A. Schwarz. 2164. hirsuta L. ‚221. perforatum, ß angustifolium er 221 + 222. ne ge = commutatum N 242. Robertianum, P Beet A. Schwarz E > “ N > 136B ne 333 5 Be . Erodium 243. eicutarium, a nirsihun (1. Beck, Te maeranthum G. Beck. FE Rhus H: Toxicodendron L. Er 2. Genista 255. germanica, a typica, P: inermis Koch, pica y pallidiflora A. Schwa 3. Sarothamnus 256. scoparius, «a typicus, fi sulfureus A. Schwarz | 7. Medicago — Aschersoniana Urban. ; . Melilotus — parv 2er orus er . Trifolum C: pannon 27% en m divuln Prechtelsbauer. . Anthyllis 286. Vulneraria, 8 alba alega : bicolor Boissier et TER . Coronilla 2921. vaginalis Lamarck. 294. varia, $ violacea Briqu . Vieia 300. tenuifolia, a re A. Ed P Jatifolia Lange. — Jutea L. 306. lathyroides, a typica, P a Schramm Z—— ie 5; . Lathyrus 319. hirsutus, a typieus, PB Solerederi A. Schwarz. 322. vernus, «a latifolius rg RS angusti- £ folius Rouy, & rose Bes 324. TE ß tenuifolius BB ee ; Rou i . Prunus 325 1 3 spinosa —- insititia. . Rubus 339. Bu f. rosulentus BiJ: ne [I6) 2 77 = E E & 4 3454. Arduennensis 348}. macroacanthus eh et br 349;. Gremlii Focke. 353}. Menkei Weihe et Nees, «sp. Ohlongi- folius 'Focke. 142. Fragaria 144. Potentilla 3554. scaber Weihe et Nees, ssp. tereticaulis 3554. pallidus "Weihe et Nees. 356. rosaceus Weihe et Nees. 356}. apricus Wimmer. 358 + 365. Bavarieus — caesius = semibavaricus en sky. ua lividus G. Brau . hirtus, ssp. dnhirtus Focke, £ chamae- morifolius Sabransky — ssp.Harc reynicus Focke — ssp. 363. Güntheri Focke — ssp. Kaltenbachii Metsch. 363}. rivularis P. J. Müller et Wirtgen. 364;. pruinosus Arrhenius. 364}. oreogiton Focke. 3644. pseudopsis Gremli. 3644. nemorosus Heyne = 364 ssp. divergens Neumann — ssp- serr ulzias Lindeberg. 3644. Laschii Focke — ssp. Gothieus Friedrichsen 3644. corylifolius Smith ssp. eucorylifolius Focke — ssp. callianthus Focke. .Gr, pl v.Boe Eee eranenge y elatior "Lehmann. ö villosiuscula Petermann. ica, a typica P varians A. Gr. 374. argentea, aßt crotoma Borbäs, f. Adei Pe ay, latisecta Th. N = Ans: Serin ge — PP sub- 375. Ba Wiebel, B hir Hülsen. 377. procumbens, f. parvifolia A a 377 + 376. proeumbens — re 379. rubens, «a kisre Poeverlein,, ß sniie losa Th. W 381. eisen "ü ae A. “ ı Neumanniana Or, ineiän Th. Wolf £. de Pormeeihui 1381. & 325 : 382. arenaria, a glandulosa Waisbeker, 5 ß eglandulosa Th. Wolf. 2 i 379 + 382. rubens — arenaria A. Gr. 148. Rosa 392. arvensis, Ö biserrata Ürepin. 392 + 396. arvensis 4- Gallica, 1. hibrida R. Keller, 2. Beckii H. Braun, 3. Axmanni R. Keller, 4. nummuli- folia R. Keller, 5 rer Keller. 393. pimpinellifolia, 4a typiea Christ. 393 + 408. pimpinellifolia © er Burnat. 393 + 411. pimpinellifolia —- tomentosa Christ, 1. subnuda .R. Keller, 2. Jaeggiana R Keller, = Die R. H.C: rugos ETiahere 395. ang a sinplex, a en semiplene, 396. Gallica, a4 cordifoli Bra 396 + 397. Gallica £ gl Christ, f. myriodonta Max Schul 396 + 398. Gallica — Pe Crepin, £ Chaperti R. Keller. 397. glauca, aß4 pilosula Christ, p4Graveti Nr R. Keller, Seringei Christ, = 4y atroviridis Borbäs, ER msn Borbäs, e4 Cormazi R. Keller, 4n hispidocaballicensis R. Keller, 4n fallax R. Keller, 94 Kaufmanni e en: 94 acutiformis 02: Bandhergeri Christ, 4 " salicifolia VERPAREEG 4 diotus R. Keller. “ 398. canına, 4a insiesiylie Borbäs, 4a syntrichostyla Ripart, 4a dilucida Desöglise et Ozanon, 4a submyrtillus H. . 3a vaccinoides H. Braun — 4 oxyphylla Ripart — 4 Havidi- folia Vukotinovie, y4 hispidula Ripart — (4 senticosa u ‚S+oxyodonta Kerner — »4 nem et Ozanon — 44 Innen H. ‚Braun, E — 1268 ° — 4 jurensis Schwertschlager — 44 aciphyla Rau — u spuria, f län Schwertschlager — hispiduloides Schwertschlager — o3 subsenticosa H. det o4 ramo- stets Deseglise — 04 globularis Franchet, o4 vaccinifolia Braun — 4. frondosa Steven — o4 Get 04 sphaeroidea Ripart, @4 eis Ripart et Deseglise, f. adun schlager , ee Podolica Trattinik, squarrosula J.B. Keller, 3 ori Christ, y4 rubeseens Ripart, yH silvularum es — 4w effusa = BESMN, 4 villosiuscula Ripart — al pseudostylosa R. Keller, aaf Hosigta R. Keller . andegavensis, « alicetorum f. Theodori Schwertschlager, «a4 condensata Puget, f. aa Smith, a4 vinealis Ri perba .J. Kerner, #3 Oenensis R. Keller y4 Blondaeana ; ar, ad .. Christ, 4 _ cani H. Bis yz Saxe H. Pr ei "tristig R. Keller, e4 hirtifolia H. Braun, e4 Hausmanni »: Braun: sastrensis Schwert- . dumetorum, «4 Thuillieri Christ, 3 P% comata MEN. y4 er 4 ciliata H. Braun, a amblyphylla 47 peropaca H. Braun, or hirta MH. Braun, 2 } affiniata Puget, 1 Isis H. Braun — 4£ urbiea semiglabra BERN: & Hatypylide Chabert — 4o Renssii H. Braun, 4 subglabra Borbäs, 6 suboxyphy lla Borbäs. 402, 403, alba, collina = Galliea :2 dume- torum P. Keller — Christi J. B. v. Keller, y aaa H. Braun, © Friedländeriana Besser f. Hane- manniana A. Schwarz. 404. tomentella, 54 sepioides R. Keller. 405. ‚Jundzilli Besser, a typica R. Keller - Ötrachyphylla R.Keller, 85 Aliothii Christ. 396 + 405. Galliea + Jundzillii R. Keller. 405 -+ 398. Jundzilliüi + eg R. Keller. Es 406. agrestis Savi. I a inodora = 407, BP ar-. vatica R. Keller, y ikkollorn R. Keller — II pubescens R. Keller, $ vino- dora Kerner — albiflora, f. glandulosa® A. Schwarz, e Belnensis Özanon. . ne 408. elliptica Tausch, a4 hispida R. Keller, ß calcarea, f. subhispida Sehwert- schlager, f. angustata M. Schulze, | ö Kluckii R. Keller 409. mierantha, 4 heteracantha Schwert schlager, 54 operta Puget, & hystrix. Backer 396 + 409. Gallica —- mierantha R. Keller. 410. rubiginosa, ö comosa f. comosella Des- egliseet Ozanon, unbellata, f. dimorph- tha Crepin, 94 loides Christ, x ea Sagorski, 94 liostyla R. K All. omissa Dösöglise v. Schulzei R. Keller. 412. tomentosa Smith — R. Keller. la eine- z > E rb: “ ee rascen ß subglobosa f. B dimorpha Descsiien, E „easpidatide Crepin f. Zabelii € 3964412. Gallica + Be R. Keller f RED Max Schulze. 154. Epilobium 413. pomifera v. recondita Christ $ Gaudini R. Keller. 423. tg: y pubescens Haußknecht, nu epp et Rubner. 424. Fee a vulgare Haußknecht, t. oblongifolium Haußknecht, f. lan- en Haußknecht, 3 subglabrum och. 424 = re grandiflorum —- parviflorum — R: 425. parviflorum, a genuinum Rubner mollissimum Welwitsch, f. trifoliatum Haußknecht, 5 dentieulatum Hepp et Rubn 426. montanum, a typicum Hepp et Rubner f. subeordatum Haußknecht, f. nanum Gillot, £. albiflorum Haußknecht, £. vertieillatum Haußknecht, ö densi- folium Hepp et Rubner, & glandu- losum Hepp et re 426 + 425. montanum + parv — limos Sehur, f. verkiiainn Frociteis bach, 426 + 427. collinäum — montanum = eonfine Haußknecht. 428 -- 425. palustre == parviflorum = rivulare Wahlen 429. adnatum, £. ee "Franchet. 429 + 424. adnatum — hirsutum — brevi- sn nn een Bi ım. 429 er 428. era er been cc 430 +4 425. La T parviflorum — pala- tinum F. Schul 430 + 426. Lamyi iE montanum — Hauß- knechtianum Borbäs. 429 en adnatum + Lamyi = semiadnatum 431 + 425. obscurum SE parviflorum — rcieum Bor 431 + 428. | bse —- palustr: | “ - 2 h} Be Schmid jdtianum ir Bosikox. te, 320 429 + 431. adnatum —- obscurum — sr | b 432. roseum, f. suzuskfeiiun Vochtritz. 425 En 432. PEN LE = persinieum 426 . 432. montanum — roseum — glanduliferum Knaf. 428 + 432. palustre — roseum —= pur- pureum Fries. 155. Oenothera — muricata L. — pinnatifida H. B. Kunth. Lagenaria Seringe. H: vulgaris Seringe, a Gurda, clavata Vılmorin. siegen H: erystallinum L. z Aizoaceae). 193. Seseli 491. coloratum, f. pygmaea A. Schwarz. 210. Torilis 511. infesta, «a nn ne ae Koch. 213a. Myrrhis Seopoli. 519}. odorata 223. Galium 544. palustre, f. Dass hllun Opiz, f£. seabens (7. Beck. 5474. praecox Lang. 228. Knautia 560. arvensis, e trivialis Schmidt. 561. silvatica, f. perneglecta G. Beck. 2291. Suceisella 6. Beek. 5624. inflexa G. Beck. 231. Eupatorium 564. ee ß indivisum DC. H : ager 234. Aster 5684. He Wildenow. 2 simplex Willdenow. 5744. parviflorus Nees ab Esenbeck. yersicolor Willdenow . lae wo le = = Ss’ 5 Gutzotia Guss sw — > Ahyasinie Cassint, 250. Artemisia H:& 252. Anthemis 609 + "510. tinetoria —- austri - ee Marschall von Bieberstein. 254. Tanacetum 616. vulgare, B erispum 259. Senecio 627. silvatiens, 3 aurieulatus G. Meyer. , — eidulus Scheele. 262. Cirsium 637. eriophorum, y spathulatum Gaudin. 642. oleraceum, P amarantinum Lang. 626 + 627. viscosus oe silvatieus® — vis- 330 —. 1272 — 263. Cynara : Carduneulus L. £ altilis DO. 265. Carduus n = 646. acanthoides n erispus — Aschersonianus Rulhn 648. nutans, 9 platylepis Sauter. 267. Lappa 651. tomentosa, ö glaberrima Fries > 268. Carlina 654. acaulis, f. Prechtelsbaueri A. Schwarz. 269. Serratula 656. tinctoria, P nn Wallr oth. 270. Centanrea 657. serotina, # Pannonica Heuffel. 665. Scabiosa, f. a Wörlein. E 282. Hypochoeris 681. radicata, «a ‚spiea G. Beck, 5 hispida ; Pet erman . Sonchus 692. asper, « pu ara Bischoff, 5 inermis Bischoff, y gracilis A. Schwarz. 290. Crepis “OD. teetorum, Y gracilis Wallroth. . Hieracium *) 703. Pilosella, y tricholepium NP., ö latius- culum NP. 9 vulgare NP. 94 ti 704. ne ß Auricula NP., y amaurei- em 703 5 N Pilosella -- Auricula, #5 megalo- phyllum NP., y Schultesii F. Schultz, ö auriculiforme Fries. 707. pratense, «a collinum NP. 2 collini- orme NP. 705. Florentinum Allioni, 5 pilosiceps NP., y praealtum NP., yß majus- eulum NP. ö albidobraeteum NP., e Florentinum NP., e£ pareifloccum NP„Z floceipedunculum NP., 7 sub- ceymigerum nt ® alethes 7054. Bauhini Schultes, £ magyaricum NR„y ag u 7054. a 7054. Werne NP. 7054. sulfureum Döll. 7054. Zizi izianum Tauseh. u 7054 hyperdoxum Sagorski. 7104. Harzianum n, ssp. pseudofran- conieum Harz et Zahn. *) Reihenfolge nach Zahn. 3. silvaticum L., 5 prasiophaeum Arvet Touvet, » glauemum Jordan, 6 oego- Jordan, # serratifolium Jordan, vexo- tericum Zahn, # oblongum Zahn. = . vulgatum, 5 approximatum ‚Jordan, y vulgatum Fries, d Jaccardi Zahn, e aurulentum Jordan, © seiaphilum F Uechtritz, £B argillaceum Jordan, N festinum Jordan, 9 acuminatum I — [80 ‚Jordan, 9 7124. divisum Jordan, «a divisum Zahn, nr renarium Zahn, Yy N 713}. fm Kitaibel, P caesiiflorum m x subeae esium Fries, Ö iii Zahn, & basieuneatum Z a 714. Bean a tridentatum Zahn, P mn Zahn, m]. firmum ‚Jordan, idum Hart 716. race: a normale Zahn, £ a a Spy: Touvet, ö gramin nie Gaudin. 715. aan, a oblianum ae ß vir- ‚ y quercetorum J She ö eh ge € Re u Zahn, eß chlorocephalum ? Uechtri < 716}. virescens s Sonder 7163. golosum Burnat et Gieinii; maritima 3085. Asclepis L Bo Srnck L. 313. Gentiana 5%. solstitialis bean Nemophila Bee H: insignis Douglas. 317. Convolvulus lor L. trieolor 318. Cuscuta var racemosa Martius. 3234. Nonnea Er pulla DC, y villosa Opiz. nigricans ‘De. 329. Myosotis 98. silvatia, /ß montana Marschall n. 791 + 794. arenaria —- hispida. 331. Solanum gracile 338. Sceroful 811. nodosa, ß viridiflora Koch. Caleolari L “2 pinnata L. : striata 3401. ini Bafsealıes 8214. bellidifolium Des- 2, Digitalis 823}. lutea L. 343, Veronica 4825. utskike ee anripes (1.Beck, ß glandulifera Celakovsky. 825. Anagallis, a typica, ß aasaliifdr mis & 326. RE y ne Koch, SF imosa Lejeun 827. Chamaedrys, aBSter nbergii Öelakovsky, y fagicola (1. Bec 330, mean, ze saturejaefolia Poiteau et Tu 831. Teer, zpseudochamnedrysJaoquin, Kr oxypetala G. Beck, & lasiocalyx en | 6. Beck. : H: longifolia, y media Schrader. 833. ig ö tenella Allioni. 835. verna, y eglandulosa Haußknecht. 837. Na ß eollina Opitz. 839. Tournefortii, y brachypoda Wiesbauer. 2. agrestis —- polita Prechtelsbaueri Schuster. 1 + 842. opaca — polita — Wildtiü a Schuster. 344. Melampyrum 845}. Semleri Ronniger et Poeverlein. u 7. pratense, aß ovatum Spenner. 346. Aleetorolophus 851. minor, a genuinus Pv. £ vittulatus. 8551 + 853. minor — eumajor — fallax Sterneck . Euphrasia . Orobanche . Mentha 24210 53. eumajor Sterneck, 8 leucodon Semler, y turfosus Neumann. 534. agrarius Semler. 854. arvensis Semler, atypicus, ßleucodon Semler, „ purpureostriolatus Senler, 5 sudeticoideus Semler, e villosus Senler. 360. Rostkoviana, 2 uliginosa Ducommun. 8604. montana Jordan. 8654. alsatica Kirschleger. 868. Teucrii Holandre - a genuina Briquet = 875, £ Ripartü Vollmann similis Briq 376. | tgen, e oblongi- 1 dis quet, sordida Bri (Grabowski, 4 reflexifolia Briquet. austriaca Briquet, .gen Braun, ı, badensis Briquet, x, brandtii Briquet, * BD: 334 > met He 354. Lyecopus Salvia . Thymus . Nepeta . Glechoma . Lamium . Stachys s - Chenopodium . Atriplex Rumex . Polygonum . Tithymalus . Callitriche 2; 2. Juglans folia Briquet, £, Rothii G. Beck, n, erenata G. Beck, d, = 3. hitice, x, amphioxya Vollmann, 4, BETUE Vollmann, £, origanifolia Vollmann. 886 = 884 -+- 873. gentilis —= arvensis —- spieata, e, vesana Lejeune et 8894. glutinosa E: 8954. praecox Opiz. 901. Cataria, y subineisa Ascherson. 902. hederacea, ß ma) jor Gaudin, y parvi- flora Benthaı 906. maeulatum , nr lacteum Wallroth, eck 925. Cardiaca, ß cannabinn A. Schwarz. 9434. neglecta Lehman 955}. septentrionale = Kali, y tenuifolia Moquin-Tandon. 978. urbieum, 5 intermedium Mertens e Koch. _ - 973. eb is mierophyllum Cosson e (Germ ee L 999. ‚Acetosella, £ rubropunctatus G. Beck. 1001. Bistorta, a puberulum G. Beck, £ laeve G k 1003. tomentosum, 8 linicolum A. Schwarz. DE strietus Klotzsch et Garcke. virgatus Klotzsch 2 Garcke. 1035. Marie a stellata Hoppe, ß inter- ia Hoppe, y angustifoli a Hoppe, H a Hoppe. . Ceratophyllum1039. demersum, a typicum, # ee Chamisso et Schlechten 1039. are ge: et Schlechten regia, ß hteropil Loudon. Hicorla Britten 0: all alba Britton ©: . Britton. 425. Quercus G: coccınea ee 428. Betula 1052. ri RS obse 430. Salix otula 57 -+- 1058. ehr, n alba f. glabra Winner 1059 n - amygdalina + fragilis — =alo- uroides Tausch. \ 1059 r 1088 amygdalina + alba — lanceo- lata Smith. 1060 + 1061. purpurea + viminalis, ö cineras- cens Schatz. 1061. er ß tenuifolia A. Kerner. 1065 + 1061. aurita — viminalis Wimmer. 1066 + w Caprea + viminalis Wimmer. ©: daphnoides Villars. 1063. nigrieans, y4 ge ee cs cuneiformis A. 1063 + 1064. nigrieans — ie Wimmer e — puberula Döll. Er 1064 4 1065. einerea + au y lutescens Kerner, ö Subeneren. wre ı Jon-. chodes A: Maye 1065. aurita, @ en A. Mayer, rhom- boidalis Wimmer, 7 elliptica Lasch, ö obovata Lasch, £ lanceolata Petzi, Ö Penn, A. Mayer, ı minor f 1065 + 1066. 2 en —+ Caprea Wimmer — Capreola A. Kerner Rare a toi Andersson, 4 stifo) lia S % 431. Populs ©: Camadensis is Mond 6: 1438. Scheuchzerla L. 41078. palustris L. 220. Pokumogan 1078 77 NM. natans — Anitans beri Fischer. 1079 4 1084. atans + Ice Ba Nol Fischer. Br 336 — 1278 — 1084 + 1083. lucens + perfoliatus — decipiens Nolte. 10844. se Wulfen 1087. erispus, y le A. Gr. 10914. Garklin Wolfgang. 1092. ssp. panormitanus Bivona- nardi, # minor Bivona. 1092 £ 1093. pusillus -- trichoides Fischer. 40. Zanichellia 1096. palustris, y pedicellata Wahlenberg et Rosen, yö gibberosa Reichenbach, ur > 448. Sparganium 1108. ramosum, a neglectum Beeby, ß poly- drum A. Gr. 449. Orchis 1120. a ß lanceatus Reichenbach, ochroleucus Boll. 1120 E ger incarnatus — maculatus — ambiguus A. Kerner 1122. maculatus, Ö candidissimus Krocker. 57. Epipactis 1133. Ver a platyphylla Irmisch, «a, ica, a, interrupta G. Beck. ap dilatata A.Gr., ay orbieularis Richter, P purpurea Celakovsky, y viridiflora Irmisch. and 1133 + 1135. latifolia —- atripurpurea A. Gr. + Schmalhausenii Richter. 1135. rubiginosa, 5 viridiflora Sanio. 1135}. mierophylla Swart .4624. Liparis . 11414. Loeselii Richard. 478. Muscari 1784. botryoides s Miller. 482. Polygonatum ee, multiflorum, 8 braeteatum Ascherson. 485. Juneus 1187. Leersii, / subuliflorus Buchenau, Y rar Ade et Vollmann. 1188. effusus, y prolifer Sonder. 1188 + 1189. effusus — glaucus — diffusus oppe. 1196. supinus, a eusupinus A.Gr. aß nodosus ay geniculatus A. Gr., j. ranarius Songeon et Perrier. 337. 488}. Cladium Patrik Browne 12084. Mariscus Robert Brown. 490. Seirpus 492. Carex a } Tragus Desfontai nn Panicum 6. alaris 500. Phleum 1267. flava ‚1298. alba, e coarctata Blytt. cla en Tabernaemontani Gm 7 1220. silvatieus, ö compactus C. n von Kling- gräff, y dissitiflorus Sonder 12204. "radienms Schkuhr. 12204. trichophorus A. Gr 1221. compressus, ereetus Uechtritz. 1227. ie y glabrescens Pacher. ES 1228. pulicaris, caespitosa Vollmann. Er. 1230. Aistichz, ö minor Petermann. 1232. brizoides, brunescens Kükenthal. 1234. echinata Murray, y Leersii Kükenthal. 12344. contigua Hoppe, « typieca Vollmann, ap pallida Appel. F a typica Vollmann, 5 poly- e 'ollm : 1239. re ß STEERe Brittinger. 1233 + 1 vulpina — remo Br A. Gr. 1240. stellulata, f. hylogiton A. Gr., f.pseudo- divulsa F. Schultz. 1243. eanescens, ß laetevirens Ascherson. 1245 + 1246. Goodenoughii — graeilis er f. supergracilis Küken- t ae gan 1249. RENTE £ s Waisbecker. 1251. caryophyllacea Latonret, y mollis Host. 1256 T 1257. ornithopoda BR außknecht. j 1265. ee ß discolor Vollmann. a ‚1216. setaceus, y > 3 1235. divulsa, B: 1274. on y major Petermann. nes — racemosus Desfontaines. 1281. viride, 3 Weinmanni A. da coerulescens Desfont: 1292. paniculatum, $ annuum Marschall von Bieberstein. 1299. canina, # genuina, (odron et (renier, n mutica Gaudin, ® stolonifera Plytt. 505. Calanagrostis 1302. villosa, y minutivalvis Torges. 1 508. Sesleria 521. Glyceria 524. Daetylis 526. Festuca 528. Bromus 39. Tritieum 303. varia, ö macrotricha Torges. 1308. coerulea, ay Ratzeburgü A. Gr. 1316. mollis, 5 densus Petermann. 1324. eiliata, a transsilvanica Hackel. 1337. en ö glabra Döll. 1338. pratensis, ad anceps (Graudin, e varie- a Reichenbach. 1340 + 1341. fluitans —- plicata Lasch. 1344. glomerata, & pen Dumortier, ciliata Peter ? erikng (sräbner. 1356. arundinacea, a vulgaris Hackel, 3 deco- lorans Hackel. | 527. Brachypodinm1359. pinnatum, ep megastachyum U Uechtritz, P abbreviatum r. 1366. ramosus Hude, a euramosus A. Gar. ß Benekeni A. Gr. 1368. inermis, y re Rohlena, yp aristatus Groß. 1369. sterilis, 7 lanuginosus Rohlen 1370. tectorum, a longipilus Borbäs, B nudus Klett et Richter. 1372. caninum, y gracilius A. Gr. 536). Sabina Spaeh H: offieinalis Garcke, 537. Pin | 14194. er | 1419; + 1420. eristatum, + spin — Aspidium 1490. spinulosum, a © elta 1393. silvaticum, f. capillare Hoffmann, arvense Baenitz. r M Tacermann. nn. ; Ss 68. Alphabetisches Sure der neuhinzugekommenen Ze Gattu ze Arten und deren Synonyme Nachtrag. zu $ 60. Aconitum Napellus L. 1080. a alba a un Störkianum . 1080. Aizoaceae 1155. Aleckktukeine "agrari us Semler 1201. | tomentosa Nuttal 1218. angustifolius Poiherien 1201. enchrus racemosus 246. : arvensis Semler 1201. er genen Coss. e.Germ.109. > fallax Be 1200. tauricum Spren = montanus Fritsch 1201. at hen Cham. e Alyssum ee W.K. 1085. hldl. Geimonense L. 108. deren rn = Schldl, 18 pe Buganen Aranins 1085. Cirsium rivulare Link 1168. Ambrosia maritima L. 1186 Cladtum Patrik Browne 1238. Anarrhinum Desfontaines 1195. ger rm . 1239. bellidifolium Desf. 119. Androsaces septentriouale L. 1214. ae Siehe 5 Anthemis ruthenica M.B. 1166. Coronilla vaginalis Er ibn. Arab auriculata Lamk. 1082. Corydalis ochroleuca Koch 1081. ardi Bess = 1083. Cueurbita Lagenaria L. 1153, „plauisiligna 1083. Cuseuta racemosa Martius 1191. Arbutus a Deal L. 1187. Cynara Cardunculus L. 1169. i Arctostaphylos Adanson 1187. - Dactylis Aschersoniana Gräbner 1250. offieinalis W. Gr. 1187. Delphinium paniculatum Host. 1080. a ursi Sprengel 1187. Dianthus Jaczo 1 Artemisia annua L. 1165. Digitalis lutea L. 1195. suaveolens Fischer 1165. Drosera obovata M.e,K. 1094, Asclepias L. 1188. Elatine Hydropiper L. 1099. Cornuti Decaisne 1188. i er aggregatum Celak. 1151. Syriaca L. 1188. vipilum Hßkn. 1150. Aspidium eg erg 1257. aa en HBkn. 1150. uliginosum Dacicum: Bo er laevis rn Me glanduliferum K parviflorus N. E. 1162. er ing Bee Peek 1151. praecox Willd. 1161. hybridum Schur 1 simplex Willd. 1162. palatinum ie Schulz 1151. versicolor Willd. 1162. rpureum 1152. Atriplex Tataricum L. 1215. Zirpiere Whlnde, 10. \ Brassica arımoracioides Czerniajew 1085. Schmidtianum | kow 1151. =: Bromus hordaceus L. 1252. Thuringiacuım IBk . 1151. Japonicus Thunberg. 1252. . Epipactis Schmalhausenii Richter 1233 ramosus Hudson 1250. Eragroöstis ınajor Host 1249, Bunias orientalis x 1088. megastachya Link 1249. Calceolaria L. 119. 'Eridphorum alpinum L. 1240, pinnata L. 1194 Eupatorium ageratoides L. 1161. Car: rad ne ee 1170. rd virgnia Ze z u lus iroth 117 rasia montana & oe Festuca decolorans M. e.K. FT E are contigua Hoppe 1242. Su Su i 1245. ” Galega bicolor. Boiss. e. Hßkn. 1105. e 1241. Gentia gr EB m. . ® an R = Ghobulari Willkomi I Spann n 121. ie ee urn 1242. Guizotia Cassini 1 Pairaei F. Se hl a. Abyssinica ra Sies. aan ah 1246 Sr Hi coria Britton 1218. . =. alle Brei a ovata Brit 219. Hieracium Beuhin! Schultes 1177 bifidum Kitaibel 1183. nothera muricata L. 1152. Dinnatifida Kunth 1152. Ophrys ep ur 1234. Orchis ambi m Zahn 1180. ; Des 8 en vorski 1179. Pinus Banksiana eek 1254. leptophyton NP. 1178. Hudsonica Poiret 1254. Beerancoalen Harz * das 1180. rigida Miller 1255. silvaticum L. rupestris Michau x 124. Polygonatum ee Thomas 12 36. Polymnia Abyssinica T.. fil. 1164. Polystichum eristatum Roth 1257. Populus irre L. 122 Canadensis Mönch 1225; Potamogeton caespitosus Nolte 1229. ey rg Fischer 1228. Noltei Fischer 1227. | hr Biv er nn 1229. 390 2 | a: | zosterifolius Schumacher 1228. Potentilla Intermedia L. 1118. . 20. 2 en s Seringe 1153, N pseudobscura Blocki 1118. Lamium laevigatum Rb. 1210, | aeg ER 1119. TERN. haara, ader 121v. | varia h 1118. Quercns alte Waugenheim 1219. Raphanus ehinensis. Miller 1088. Bahtium hirsutum hirtum Hos ı 1088. Rhus WoLtedonirun £. 1102. Rosa Axmanni Gmelin 1122, ceaballicensis Puget 1127. ae er en 11 um un ker et Naumannii M. "Schul n nummulifolia nie 1a. Oenensis Kerner 1135. omissa Deseglise 1146. ugeti Boreau 114°. rugosa Thunberg 1124. tristis Kerner 1136. enusta Sagorski 1145. Rubus apricus Wimmer 1113. Ar .. Fat Douglas 11%. in BER -_— lividus G. Braun 1113, en W=N.. 1110, Menkei W. ek nemorosus Hay oblongifolius Focke 1 1m. 3 N. EEII, phyllostachys Müller 1110. pruinosus Arrhenius 1114. pseudopsis Gremli 1115. rivularis Müller et Wirtgen 1114, rosaceus W. nn scaber ne ‚N. semibavaricus RR 1118, a re 1116. tereticaulis Müller 1111. thyrsoideus Wimmer 1110. offieinalis Garcke 1254. Salix alopecuroides a 1220, Capreola A. Kerner daphnoides Villars ET excelsior Kerner 1219. lanceolata Smith 1220. jr“ Salvia glutinosa L. Scabiosa australis Wulfen 1160. inflexa Kluck 116, repens Brignoli 1160. Scandix odorata L. 1158. Schedonurus ve Lange 1232. rin ei . 1226. s L. oo6, Re ar iscus L. 1239. Sceirpus radicans Schkuhr 1240. Tabernaemontani ers 124). trichophorus A. Gr. 1240. 123 — Senecio intermedius Rabenhorst 1167, viscidulus Scheeie 1167. Setaria purpurascens a 1246, Solanum gracile Otto 119, er flaceid Bes ae usen 1231, inflexa Jundzill 11(0. Suceisella G. Beck 11 inflexa G. Beck 1160. Thlaspi neglectum Crepin 1087. Thymus praecox Opiz 12 ae strietus Klotzsch et Garcke virgatus s Klotzsch et Garcke 1217. Tragus Desfontaines 1246. racemosus De st. 1246. Trifolium en L. 1104, Schwarzii n 1104. Utrieularia seele Lelımann 1213, Veronica aquatica Bernhardi 11%. pallidiflora Celakovsky 1196. Prec ee Be 1198. Wildtii Schuster 119. ke lutea arbonnensis L. 1107. Be Viola Brussica Becker 1093. cyanea EN y 10890. intermedia 1092, punila ie 1 093. rupestris ze ee 1091. m 109%.